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Start > > -> Privatverkäufe a.d. eig.Kleiderschrank bei ibääh und ALG II

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 03.11.2006, 19:02   #1
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silvermoon
Standard Privatverkäufe a.d. eig.Kleiderschrank bei ibääh und ALG II

So, wegen dem "Datenabgleich" der bei meinem Mitbewohner vorgenommen wurde, habe ich nun voll die Panik, dass sie von meinem Konto Auszüge haben wollen.
Wenn ich mir Klamotten kaufen möchte, verkaufe ich meine Alten immer vorher in ibääh.
Es sind zwar immer nur kleine Beträge, aber die läppern sich als HABEN eben auch so zusammen bei den Buchungen.
Wie sieht das aus, kann einem die Arge da was anhaben?
Ich meine, die Sachen sind ja alle aus meinem eigenen Schrank und werden nicht verkauft, um Gewinne zu machen.
Gibts da Regelungen???
__

Viele Grüße
*Silvermoon*
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Alt 03.11.2006, 19:07   #2
Martin Behrsing
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So lange Du dies nachweisen kannst und die Beträge sich in kleinen Grenzen halten wird dagegen nicht einzuwenden sein, da es sich um einen Tausch handelt. Dies sollte aber nur sehr selten vorkommen, da grundsätzlich jeder Betrag, der im Jahr 50 EUR übersteigt anrechenbares Einkommen ist. Also stelle schon mal eine Gegenüberstellung auf, damit der Zusammenhang jedem Sachbearbeiter sofort klar wird.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 03.11.2006, 19:41   #3
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silvermoon
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Hallo Martin,
welche Gegenüberstellung? Das sind bei mir schonmal 20 kleine Beträge im Monat. Aber versteh das nicht ganz, es sind ja meine privaten Sachen, die ich verkaufe (wenn sie mir zu klein geworden sind oder so), damit ich mir neue kaufen kann... :cry: Wie kann sowas als Einkommen angerechnet werden? Soll ich nackt gehen?
__

Viele Grüße
*Silvermoon*
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Alt 03.11.2006, 19:44   #4
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Aber woher soll die ARGE wissen das Du für jedes verkaufte Teil etwas neues kaufst, das wäre dann nur eine Umwandlung von Vermögen, alles andere wär Zuwachs

Auftstellung heisst, verkauft was wann zu wieviel, gekauft was wann zu wieviel, leider
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 03.11.2006, 19:45   #5
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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wie hoch sind denn die Summen im Monat. Bei 20 Verkäufen könnte man dir schon gewerbliche Absicht unterstellen.
__

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Martin

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Alt 03.11.2006, 19:46   #6
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So ne Aufstellung wär kein Problem, weil ich meine Kleidung auch zu 90% in ibääh kaufe, weil sie da einfach billiger ist.

Mir wills dennoch nicht in den Kopf, wieso man seinen privaten Hausstand nicht verkaufen darf. Wenn ich beispielsweise daheim 2 Putzeimer hab und verkauf einen, wie kann das als Einkommen gerechnet werden?! Ist doch echt der Hit!
__

Viele Grüße
*Silvermoon*
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Alt 03.11.2006, 19:47   #7
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Vor allen Dingen wenn es JEDEN Monat sein sollte, soviel Kleidung hat man ja auch nicht zu verkaufen ;)
__

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Alt 03.11.2006, 19:50   #8
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silvermoon
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Zitat von Martin Behrsing
wie hoch sind denn die Summen im Monat. Bei 20 Verkäufen könnte man dir schon gewerbliche Absicht unterstellen.
Beispiel: Im Oktober habe ich für knapp 87 Euro verkauft, aber widerum für knapp 155 Euro eingekauft. Gilt ja wohl nicht als Gewinn, oder? Im Gegenteil, da hab ich ja noch "Verlust" gemacht.

So geh ich auch hin und verkauf meine Bücher, die ich gelesen hab und kauf mir irgendwann wieder andere gebrauchte Bücher zum Lesen in ibääh. Natürlich geht das nicht immer so, dass ich direkt nach dem Verkauf eines Buches auch das nächste kaufe. Sondern vielleicht mal 4 Wochen später. Oder ich kauf für das Buchgeld dann Kleidung.
__

Viele Grüße
*Silvermoon*
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Alt 03.11.2006, 19:52   #9
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silvermoon
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Zitat von Arania
Vor allen Dingen wenn es JEDEN Monat sein sollte, soviel Kleidung hat man ja auch nicht zu verkaufen ;)
Doch hat man. Da meine Klamotten das einzige sind, was ich mir eben gerne mal kaufe, verkaufe ich jede Saison meine Sachen, um mir neue zu kaufen. Aus diesem Grund habe ich schon so viele Klamotten, die ich einstelle. Aber da dann der Schrank sozusagen leer ist, kauf ich mir wieder neue. Bin halt auch nur ´ne Frau... :P
__

Viele Grüße
*Silvermoon*
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Alt 03.11.2006, 19:52   #10
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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wie gesagt, regelmässige Verkäufe machen leider verdächtig
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Alt 03.11.2006, 19:56   #11
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Zitat von Arania
wie gesagt, regelmässige Verkäufe machen leider verdächtig
Na Prima. Da rennt man schon den lieben langen Tag in Matschklamotten im Ein-Euro-Job rum und darf dann nichtmal seine gebrauchten "Sonntagsklamotten" verkaufen, um soch neue anzuschaffen. War leider schon immer ein Tick von mir mit dem Kleiderkauf. Aber da ich damals duch meine Bestellwut so in die Sch... kam, dass ich Inso anmelden musste, mach ich heute eben nicht mehr den Fehler, sondern verkaufe eben, bevor ich mir was Neues kaufe. Aber wie gesagt, Gewinn mach ich damit nie. :cry:
__

Viele Grüße
*Silvermoon*
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Alt 03.11.2006, 20:00   #12
Zwergenmama->Emailproblem
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Zwergenmama
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Ich habe in diesem Jahr fast alle Klamotten, Schuhe und Spielzeug von Zwerg verschenkt.

Editiert, da sowohl das BMAS als auch die ARbeitsagenturen unsere treuesten Mit-Leser sind. Martin Behrsing
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Alt 04.11.2006, 09:12   #13
Blackdragon->Emailproblem
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Blackdragon
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Zitat von Martin Behrsing
So lange Du dies nachweisen kannst und die Beträge sich in kleinen Grenzen halten wird dagegen nicht einzuwenden sein, da es sich um einen Tausch handelt. Dies sollte aber nur sehr selten vorkommen, da grundsätzlich jeder Betrag, der im Jahr 50 EUR übersteigt anrechenbares Einkommen ist. Also stelle schon mal eine Gegenüberstellung auf, damit der Zusammenhang jedem Sachbearbeiter sofort klar wird.
Sorry, aber das ist Quatsch. Du verwechselst das mit Zinserträgen oder Schenkungen.Solange man nicht gewerblich handelt, kann man von seinem Hausstand veräussern was man möchte. Ob man nun ab und zu Klamotten, Bücher, CDs für wenig Geld verkauft oder für seinen HighEnd Verstärker 1000,- € erzielt macht IMHO keinen Unterschied! Mit meinen Sachen kann ich machen was ich will. Es ist eine Vermögensumwandlung und kein Einkommen.
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Alt 04.11.2006, 09:35   #14
Silvia V
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Dieses Thema wird wohl immer wieder zu "Mißverständnissen" von seiten
der Ämter führen.

Eine entsprechende Anmerkung gibt es hier...


http://www.tacheles-sozialhilfe.de/a...n_Vortext.html
__

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"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 04.11.2006, 13:32   #15
heuschrecke->Emailproblem
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heuschrecke
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Diese Diskussionen gab es doch hier wirklich schon oft....
Einfach mal die Suchfunktion mit "IBÄÄ" benutzen.
Es gibt dazu halt verschieden Rechtsauffassungen und natürlich massig Gummiparagraphen. :|

In meinen Augen solltest Du nachweisen können, dass Du für jeden einzelnen Artikel weniger erhalten hast, als Du mal dafür bezahlt hast.

Allerdings ist nicht sicher, dass der Sachbearbeiter das dann kapiert. Das heisst Du kannst dir im Zweifelsfall schonmal einen Anwalt suchen, der deine Rechte für dich durchsetzt.

Im Grunde ist es schon richtig mit der Vermögensumwandlung, wenn man keinen Gewinn beim Verkauf (abzüglich der gesamten entstandenen Kosten (Einkauf+Gebühren+??) ) erzielt. Aber dieses Recht muss man im Zweifelsfall vor Gericht erstreiten, weil die Argen da oftmals rumspinnen um einen klein zu halten...

Lustig dabei ist, dass Verwandte und Freunde, die kein ALG2 beziehen, bei ibääh handeln können wie sie wollen: Da schielt man dann als ALG2-Empfänger schonmal schnell neidisch auf die liebe Verwandschaft, da man selbst bei den eigenen Verkäufen alles genauestens dokumentieren muss... :uebel:
__

Der übliche Schwachsinn für die klagewütigen Juristen: Meine Posts stellen meine persönliche Meinung dar und erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Sie stellen erst recht keine Rechtsberatung dar.
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Alt 04.11.2006, 15:23   #16
SirDrago->Emailproblem
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Registriert seit: 29.05.2006
Ort: Deutschland
Beiträge: 101
SirDrago
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Zitat von heuschrecke
Lustig dabei ist, dass Verwandte und Freunde, die kein ALG2 beziehen, bei "IBÄÄ" handeln können wie sie wollen: Da schielt man dann als ALG2-Empfänger schonmal schnell neidisch auf die liebe Verwandschaft, da man selbst bei den eigenen Verkäufen alles genauestens dokumentieren muss... :uebel:
Jaja Verwandtschaft.... anderes Konto.... hm da koennte man ja auf Ideen kommen....
SirDrago ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2006, 15:36   #17
Tinkalla
Gast
 
Beiträge: n/a
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Zitat von Blackdragon
[Sorry, aber das ist Quatsch. Du verwechselst das mit Zinserträgen oder Schenkungen.Solange man nicht gewerblich handelt,.
Das ist nicht korrekt, Blackdragon.

Vor relativ kurzer Zeit ist eine private Verkäuferin bei ibääh, welche gebrauchte Kleidung und Spielsachen ihrer Kinder verkauft hatte, verurteilt worden, an den Fiskus entsprechende Steuern nachzuzahlen, da ihre Verkäufe ( ca.20- 30 im Monat) bereits als gewerblich galten. Es gab ein ordentliches Gerichtsverfahren.

Dieser Fall ging durch die Medien, nicht gehört?

Auch hier interessant:

Zitat:
Wie das Finanzamt ibääh-User unter die Lupe nimmt

Während die einen bei ibääh wie wild nach Schnäppchen suchen, jagen die anderen potentielle Steuersünder: bereits 2001 hat die Finanzverwaltung in Düsseldorf mit dem Aufbau einer speziellen Ermittlungsgruppe fuer Internetauktionshäuser begonnen, um möglichen Steuersündern auf die Schliche zu kommen. Seitdem werden immer mehr Sonderkommissionen von den Finanzämtern gegründet, die u.a. auch ibääh-Nutzer unter die Lupe nehmen.

Für wen sich genau die Fahnder interessieren, liegt auf der Hand: bei jedem, der regelmaessig auf dem virtuellen Flohmarkt als Käufer oder Verkäufer in Erscheinung tritt, besteht nach Auffassung des Finanzamtes zumindest die Möglichkeit, dass es sich um einen Betreiber eines Gewerbebetriebes im Sinne des § 15 EStG handeln könnte.

Laut § 15, Abs. 2 EStG gilt derjenige als Betreiber eines Gewerbe- betriebes, der sich selbstständig nachhaltig auf dem Markt betätigt und zwar mit der Absicht, Gewinne zu erzielen. Ein Gewerbebetrieb liegt auch dann vor, wenn die Gewinnerzielungsabsicht nur ein Nebenzweck ist, alle anderen Voraussetzungen aber gegeben sind. Den Paragraph 15 des Einkommenssteuergesetzes findest Du in aller Ausführlichkeit hier.

Die Einstufung als Gewerbebetrieb im Sinne des Einkommensteuergesetzes sind nicht ohne: es fallen Gewerbe- und Umsatzsteuer an. Genaueres zur Gewerbesteuer findest Du im "Lexikon des Bundesfinanzministeriums".

Auch zur Umsatzsteuer findet sich hier.

Doch keine Angst, nicht jeder, der dem Internetauktionshaus regel- mäßige Besuche abstattet, um auf Schnäppchenjagd zu gehen oder seinen alten Plunder aus dem Keller zu versteigern, ist gleich ein Kandidat fuer die Steuerfahnder. Es muss sich schon nachweislich um eine Vielzahl von Transaktionen handeln, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken.

Dies festzustellen fällt allerdings nicht schwer, denn das Bewertungs- und Punktesystem bei ibääh gibt den Fahndern genügend Hinweise, wie oft jemand als Käufer und Verkaeufer bereits tätig war. Da die Geschäftsbedingungen von ibääh es zudem zulassen, personenbezogene Daten, Äußerungen in den ibääh-Cafés, Zeit, Art, Dauer, Inhalt und Häufigkeit zu speichern, ist es fuer die Fahnder ein leichtes Spiel, fündig zu werden. Wird das Finanzamt erst mal aufgrund einer sichtlichen Häufung von Käufen und Verkäufen auf einen User aufmerksam, so verfolgt es die Spur weiter. Die nötigen Daten, die sich hinter einer Email-Adresse verstecken, werden ermittelt und dann wird beim zuständigen Finanzamt die Steuerakte geprüft.

Auch diejenigen, die zugunsten einer vermeintlichen Anonymität die Nutzung mehrerer Pseudonyme positiven Bewertungspunkten bei ibääh vorziehen, stellen für die Fahnder kein grosses Problem dar. Ein entsprechendes Gespräch mit den zuständigen Internet-Providern der Email-Adressen oder dem Internetauktionshaus schafft schnell Klarheit, denn diese Unternehmen sind ebenso wie Banken nach den Steuergesetzen zur bedingungslosen Auskunft gegenueber den Steuerbehörden verpflichtet.

Falls es tatsaechlich passieren sollte, dass die Fahnder Dich näher in Augenschein nehmen, weil Du einmal zuviel Deine kultige Punk Royal Hose bei ibääh verkauft hast so musst Du Dich auf einiges gefasst machen, denn die Jungs sind zu so einigem berechtigt.

Aber, Spaß beiseite, denn schliesslich handelt es sich bei der Steuerhinterziehung nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine Straftat und dementsprechend wird gerade bei Steuersündern, die das Internet als ihre Plattform nutzen, meistens eine "gewerbs- und bandenmäßige Steuerhinterziehung" (§ 370 A der Abgabenordnung) vermutet, die den Ermittlern entsprechende Vollmachten zubilligt: Sie dürfen nicht nur den Beschuldigten vernehmen, sondern auch Dritte befragen, das Telefon abhören, Türen aufbrechen und Räume durchsuchen sowie Beweismittel beschlagnahmen. Besteht der Verdacht auf "Flucht- und Verdunkelungsgefahr", so dürfen dem Verdächtigten sogar Handschellen angelegt werden.

Wer wider Erwarten von einer Hausdurchsuchung betroffen sein sollte, der sollte in jedem Fall einen Steuerberater zu Rate ziehen und sich beschlagnahmte Unterlagen o.ä. schriftlich von den ermittelnden Beamten bescheinigen lassen.

Fazit: Falls Du tatsächlich "im großen Stil" als Käufer und Verkäufer in Internetauktionshaeusern wie ibääh tätig bist, so solltest Du einen Steuerberater hinzuziehen. Auch ibääh weist in seinem Akkreditierungsformular, dass Du als Mitglied elektronisch unterschreiben musst, darauf hin, dass bei einer entsprechenden Form des Handels im Zweifel ein Steuerberater zu Rate gezogen werden sollte.

Denn - "Dummheit schützt vor Strafe nicht" - will sagen, dass es für den Fiskus keinen Unterschied macht, ob vorsätzlich oder aus Unwissenheit Steuern hinterzogen werden, die Nacherhebungen und die Zinsen fallen gleich aus, nur bei der Bemessung der Strafe hat dies eine Bedeutung.
http://forums.ibääh.de/thread.jspa?th...=1160989296971
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Alt 04.11.2006, 16:00   #18
Blackdragon->Emailproblem
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Blackdragon
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20-30 Auktionen pro Monat ? Das könnte man schon als gewerblich ansehen. Lies Dir meinen obigen Text nochmal durch. Stichwort: "ab und zu"
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Alt 04.11.2006, 16:54   #19
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ofra
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ich hab vor einiger zeit einen teil meines haushaltes aufgelöst und den ertrag (200 euro) auf mein konto eingezahlt. da gab es bei der ARGE hinterher sofort ärger: was das für einnahmen seien, woher ich das geld hätte etc...
bei privaten verkäufen hat man ja auch keinen beleg. das geht doch per handschlag. da stellt man keine quittung aus. - verlangt auch keiner.
in zukunft werde ich derartige verkaufserlöse nicht mehr auf mein konto einzahlen.
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Ich hätt gern Tee statt Kaffee
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Alt 04.11.2006, 17:10   #20
vagabund
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Jaja, ein Konto, ein Telefon, ein Handy und schon wird der Mensch zum Gläsernen Kunden.....
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Gruß
vagabund
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Die von mir gemachten Aussagen geben meine persönlichen Erfahrungen wieder bzw. stellen meine Meinung dar und keine Rechtsberatung.

Ist nicht sofort ersichtlich, welche politischen oder sozialen Gruppen, Kräfte oder Größen bestimmte Vorschläge, Maßnahmen usw. vertreten,sollte man stets die Frage stellen: Wem nützt es?
(Wladimir Iljitsch Lenin - 1870-1924)

vagabund ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2006, 17:13   #21
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Frag mich echt, was als nächstes kommt... :?:
WO leben wir eigentlich??? :kotz:
Wir bekommen immer mehr DDR-Zustände hier! Eigentlich dachte ich, dieses Thema wäre seit ein paar Jahren gestorben, aber wir entwickeln uns immer mehr rückwärts statt vorwärts!!! :dampf:
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Viele Grüße
*Silvermoon*
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Alt 04.11.2006, 17:16   #22
vagabund
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@silvermoon:

Zitat:
also meine Akte hat meine RA nun nach 4 maliger Auforderung nun endlich bekommen, aber was ich da so mitbekommen habe.....
188 Seiten, fein säuberlich aus allen Foren in denen ich schreibe wurden zusammengetragen. Ich wußte gar nicht das ich in einem halben Jahr so viel geschrieben habe
klick ... #16

Nur mal als Hinweis! Und, du kannst davon ausgehen, deine ARGE weiss wer du bist!

VG
vagabund
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Alt 04.11.2006, 17:18   #23
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Zitat von vagabund
@silvermoon:

Zitat:
also meine Akte hat meine RA nun nach 4 maliger Auforderung nun endlich bekommen, aber was ich da so mitbekommen habe.....
188 Seiten, fein säuberlich aus allen Foren in denen ich schreibe wurden zusammengetragen. Ich wußte gar nicht das ich in einem halben Jahr so viel geschrieben habe
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VG
vagabund
habe den beitrag #16 nicht verfasst... was meinst du nun damit?
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Viele Grüße
*Silvermoon*
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Alt 04.11.2006, 17:23   #24
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Ah jetzt hab auch ichs verstanden *gg*
Is ja der Hammer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :kotz:

Aber mal ´ne Frage am Rande:
Haben die sonst nix zu tun??????????????????
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Viele Grüße
*Silvermoon*
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Alt 04.11.2006, 18:48   #25
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Zitat von silvermoon
Frag mich echt, was als nächstes kommt... :?:
WO leben wir eigentlich??? :kotz:
Wir bekommen immer mehr DDR-Zustände hier! Eigentlich dachte ich, dieses Thema wäre seit ein paar Jahren gestorben, aber wir entwickeln uns immer mehr rückwärts statt vorwärts!!! :dampf:
Nö..das sind keine DDR-Zustände.Da hat es keinen interessiert,was Du wann oder wo an wen verkauft hast.
Finanzamt war für den "Otto-Normal" eine Behörde,die weit weg war.
Der Handwerker hat fleissig am Wochenende gearbeitet(das lief unter Nachbarschaftshilfe),es gab sogenannte "Feierabendbrigaden".Auf dem Lande wurden fleissig Schweine und Bullen gefüttert und zu einem erklecklichem Preis verkauft(Abnahme war garantiert).Das sind nur zwei
Beispiele,es gab da auf Grund der Mangelwirtschaft noch ganz andere Möglichkeiten.Und keiner zahlte Steuern auf den Nebenverdienst. :twisted:
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