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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 10.05.2010, 12:52   #1
minzee->Emailproblem
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Registriert seit: 22.02.2008
Beiträge: 269
minzee
Standard Zumutbarkeit

Hallo,

ich habe eine Frage zur Zumutbarkeit einer sozialversicherungspflichtigen Stelle (die wohl gehaltsmässig den ALG II - Bezug beenden würde).

Und zwar geht es um eine innewohnende Tätigkeit, d.h. die Arbeitszeit ist fliessend in Verbindung mit Bereitschaft, da man immer für eine bestimmte Zeit direkt in der Einrichtung lebt und arbeitet.

Nun muss man dafür ja sein soziokulturelles Leben etc. verändern, zudem ist es eine besondere Art der Belastung.
Solche Arbeitsverhältnisse gibt es ab und an im sozialen Bereich.

Gilt eine solche Tätigkeit als zumutbar oder ist die Annahme generell freiwillig auch für alleinstehende Personen wegen des Innewohnens, welches ja auch letztlich die Freizeit verändert?
minzee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2010, 17:17   #2
Erolena
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Beiträge: 5.935
Erolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena Enagagiert
Standard AW: Zumutbarkeit

Hast du die Stelle vom Amt zugewiesen bekommen?

Kannst du deine Wohnung zusätzlich behalten?
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2010, 17:30   #3
minzee->Emailproblem
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Registriert seit: 22.02.2008
Beiträge: 269
minzee
Standard AW: Zumutbarkeit

Nein, es ist kein direkter Stellenvorschlag.

Aber in der Stellenbörse gibt es auch so Angebote.
Deshalb wollte ich mal wissen, ob ein solcher Arbeitsplatz als in dem Sinne zumutbar gilt, oder nur vorgeschlagen werden kann, es dann aber beim Einzelnen liegt, ob er sich das so vorstellen kann, da es nunmal keine klar definierten Arbeitszeiten gibt bzw. man während der Nicht-Arbeitszeit während des Innewohnens auch da ist (und ansprechbar).
Solche Arbeitsplätze sind teils gut vergütet, und somit auch sicher okay, wenn man sich das vorstellen kann. Aber sie bedeuten halt einen starken Einschnitt ins eigene soziokulturelle Leben.

Ich denke nicht, dass es dabei eine Rolle spielt, ob man die eigene Wohnung behalten kann (natürlich kann man die eigene Wohnung behalten bzw. braucht eine eigene Wohnung für die Zeit, wo tatsächlich frei ist z.B. vier Tage Innewohnen, drei Tage frei. Wäre ja auch ein Ding, wenn nicht. Dann wäre man ja obdachlos ...)

Im Grunde denke ich eigentlich nicht, dass es per Zuweisung geht, sondern nur als unverbindliches Angebot, da diese Arbeitsform zu sehr von dem üblichen Arbeitszeitrahmen abweicht.
minzee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2010, 17:36   #4
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Zumutbarkeit

Ich fürchte, das alleine reicht für eine Ablehnung nicht.

Hab heute noch die Frage von jemandem aus dem Gastgewebe gelesen, wo ja auch Arbeitszeiten sind, die z:t. ungewöhnlich sind: Vormittags ein paar Stunden, ein paar Stunden frei und dann nochmal bis in die Nacht. (Da leidet das Privatleben ja auch enorm)
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2010, 17:44   #5
minzee->Emailproblem
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minzee
Standard AW: Zumutbarkeit

Hi Kiwi,

nun, der Fall ist noch etwas anders, da zumindest da in den Freistunden eine komplette Abwesenheit geht, keine Rufbereitschaft.

Aber ich denke sogar, auch eine solche zerrissene Arbeitszeit ist nicht zumutbar im Sinne von sanktionierbar.
Ich glaube mich daran zu erinnern, dass es im BGB festgelegt ist, dass die Arbeitszeit zusammenhängend sein soll.
Es geht da auch darum, dass die Nicht-Arbeitszeit der Erholung dienen soll, und das geht in dem von Dir geschilderten Fall nicht, da sie jeweils zu kurz ist.

Dass soll - wie gesagt - nicht heissen, dass das als Arbeitsverhältnis nicht geht, nur der Antritt ist freiwillig, d.h. es ist keine generelle Zumutbarkeit gegeben.
minzee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2010, 17:49   #6
minzee->Emailproblem
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Beiträge: 269
minzee
Standard AW: Zumutbarkeit

So, ich habe gefunden, dass im BGB steht, das es 11 Stunden zusammenhängende Ruhezeit geben muss, bisauf einige Ausnahmen.
Die Gastronomie ist keine Ausnahme. Insofern muss derjenige diese Stelle nicht antreten.
minzee ist offline   Mit Zitat antworten
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