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Start > > -> Frage Hartz IV und Wohnung...

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 21.09.2006, 11:49   #1
Pete->Emailproblem
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Pete
Standard Frage Hartz IV und Wohnung...

Geht um einen Bekannten... aus HAMBURG (also nicht Osten oder so)...

Wie hoch darf eine Miete und m² sein für 2 Personen bei Hartz IV, beide ledig (Mann und Frau) wollen aber zusammen leben. Eine Bedarfsgmeinschaft quasi.

Ist das genehmigungspflichtig, wenn man sagt man will um ziehen ???
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Alt 21.09.2006, 11:55   #2
Heiko1961
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Heiko1961
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Hi Pete,

Wohnung max. 60 m², übernommene Miete 409 € zuzgl. Nebenkosten.

Zitat:
Ist das genehmigungspflichtig, wenn man sagt man will um ziehen ???
Ist mir nichts bekannt.

:icon_kinn: "Kosten der Unterkunft" :icon_kinn:
Heiko1961 ist offline  
Alt 21.09.2006, 12:01   #3
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Pete
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Okay danke...

Ja ich weiß, konnt mich nicht entscheiden, weil's ja auch ein wenig um hartz IV ever geht ;)

meinetwegen verschieben...

Danke und Ciao.
Pete ist offline  
Alt 21.09.2006, 12:03   #4
Zwergenmama->Emailproblem
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Zwergenmama
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Leider genehmigungspflichtig.
JEDER Umzug eines Hartz 4-Beziehers muß im Vorwege beantragt werden. Umzüge werden in der Regel nur gestattet und bewilligt, wenn der Mietvertrag für eine angemessene Wohnung vorliegt.

Heiko- Leider sind es in Hamburg nur 55 qm, bei 409 € INKLUSIVmiete! Zuzügl. Heizung.
Zwergenmama ist offline  
Alt 21.09.2006, 12:11   #5
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Pete
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Hab mir schon sowas gedacht... wer in so einer schönen Stadt leben will, muss eben Opfer bringen 8)

Ich danke Euch und werde das mal weiterleiten.
Pete ist offline  
Alt 21.09.2006, 12:24   #6
Heiko1961
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Heiko1961
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Also mein SB hat extra noch mal nachgeschaut um nichts falsches zu sagen. Es stimmt, wie ich es geschrieben habe. Wir haben eine 1 1/2 Z. Wohnung, aber nur 40 m². Wir können uns eine Größere suchen, wenn sie innerhalb der Kostengrenzen liegt. Wenn wir eine 2 1/2 oder 3 Z. Wohnung bekommen würden, muß die Arge sogar zustimmen. Einen Grund muß man aber schon angeben. ;)
Heiko1961 ist offline  
Alt 21.09.2006, 20:37   #7
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Zwergenmama
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Pete- Seit dem ich meinen Job verloren habe, als Alleinerziehende weder passenden Wohnraum, noch ausreichende Kinderbetreuung und erst recht keine Aussicht auf einen Job habe... nun, dann wird auch die "schönste" Stadt ganz schnell zum stinkenden Sumpf!
Zwergenmama ist offline  
Alt 21.09.2006, 22:12   #8
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Pete
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verstehe.. naja ganz so schlecht geht's mir noch nicht. bin ja auch erst zarte 22 jahre und werd sehen was noch kommt.

wünsche dir alles erdenklich gute!!!!!!!!!!!!!!!!!
Pete ist offline  
Alt 22.09.2006, 07:39   #9
gelibeh
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Mal ein Ausschnitt aus dem fachlichen Vorgaben Hamburg
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/...ftskosten.html
Zitat:
Fachliche Vorgabe zu § 22 SGB II

Angemessenheit der Kosten der Unterkunft vom 04.07.06 (Az.: SI 212/110.47-1/29)

2. Anhaltspunkte für die Angemessenheit der Aufwendungen

Laufende Leistungen für die Unterkunft (Brutto-Kaltmiete: ohne Heizung und Warmwasser) sind in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen zu übernehmen, soweit sie sozialhilferechtlich angemessen und angesichts der Besonderheiten des Einzelfalles angezeigt sind. Übersteigt die tatsächliche die angemessene Miete und will der Leistungsberechtigte die Differenz aus ihm zur Verfügung stehenden anrechnungsfreien Mitteln (z.B. Grundrente, Blindengeld) zahlen, können die angemessenen Kosten bei der Bedarfsberechnung berücksichtigt werden. Bei der Bewertung der Angemessenheit gelten für alle Mietverhältnisse die folgenden Wohnungsgrößen:

Personenzahl
Gesamtwohnfläche

1
bis 45 qm

2
bis 55 qm

3
bis 75 qm

4
bis 85 qm

jede weitere Person
zusätzlich 10 qm


Die Höchstwerte für die Wohnungsgrößen bilden grundsätzlich nur die Obergrenzen für angemessenen Wohnraum. Es besteht kein Anspruch darauf, diese Grenzen auch in vollem Umfang auszuschöpfen.

Bei Neuanmietungen von Wohnungen für Ein-Personen-Haushalte ist zunächst zu prüfen, ob Wohnungen mit einer Quadratmeterzahl bis zu 41 qm zur Verfügung stehen. Damit soll das Angebot an kleinen preiswerten Wohnungen ausgeschöpft werden. Nur wenn dies nicht möglich ist, kann der Anmietung einer Wohnung bis zu 45 qm zugestimmt werden. Die Entscheidung ist dann in einer schriftlichen Aktennotiz zu begründen.

Insbesondere bei Leistungsberechtigten, die erstmalig eine eigene Wohnung beziehen, sind in dieser Hinsicht besonders strenge Maßstäbe anzulegen. Bei jungen, allein stehenden Menschen sollte vorrangig zunächst auf besonders preisgünstigen Wohnraum (möbliertes Zimmer, Untermiete, Wohngemeinschaft) verwiesen werden.

Sind die Kosten einer nach den vorstehenden Maßstäben zu großen Wohnung nicht höher als anzuerkennende Kosten einer Wohnung in angemessener Größe, können diese Unterkunftskosten im Einzelfall anerkannt werden. Dabei sind die Heizkosten und die qm-abhängigen Nebenkosten in die Entscheidung mit einzubeziehen.

Die Anhaltspunkte für die Gesamtwohnfläche finden keine Anwendung,

wenn die BSF ihr Belegungsrecht in Wohnungsversorgungsprogrammen der Freien und Hansestadt Hamburg ausübt und

bei barrierefreien Sozialwohnungen für Rollstuhlfahrer.

In diesen Fällen kann immer von der Angemessenheit der Wohnungskosten ausgegangen werden.



HINWEIS: Die oben angegebenen Wohnungsgrößen gelten nicht für barrierefreie Sozialwohnungen für Rollstuhlfahrerhaushalte. Diese Wohnungen sind aufgrund der für Rollstuhlfahrer notwendigen Bewegungsflächen in der Regel deutlich größer als Wohnungen für vergleichbare Haushaltsgrößen ohne Personen mit entsprechenden Behinderungen (z.B. Zweiraumwohnungen durchschnittlich 60 – 80 qm, Dreiraumwohnungen durchschnittlich 85 – 105 qm). Soweit das Wohnraumangebot es zulässt, werden die Vorgaben für die oben angegebenen angemessenen Wohnungsgrößen von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt – Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung - berücksichtigt.

Die Unterkunftskosten für diese Wohnungen sind grundsätzlich anzuerkennen. Als Nachweis kann der Anmietungs- und Besichtigungsschein des Amtes für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung herangezogen werden.
Man beachte:
Zitat:
3. Verfahren bei einem Wohnungswechsel (§ 22 Abs.2)

3.1 Grundsatz

Beabsichtigt der Leistungsberechtigte während des Hilfebezuges einen Wohnungswechsel, so ist er verpflichtet, vor Vertragsabschluss

bei Umzug innerhalb Hamburgs von der bisher zuständigen Dienststelle die Zusicherung einzuholen;

bei Umzug von außerhalb nach Hamburg bzw. von Hamburg nach außerhalb ist die Zusicherung der bisher örtlich zuständigen Dienststelle einzuholen. Dabei ist der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger zu beteiligen. Es entscheidet der bisher zuständige Träger über die Erforderlichkeit eines Umzuges dem Grunde nach, der zukünftig zuständige Träger über die Angemessenheit der neuen Unterkunft.

Die Zustimmung zu einem Umzug ist abhängig zu machen von

einem akzeptablen Grund (der Wunsch nach einem Ortswechsel allein ist nicht ausreichend) und

der Angemessenheit der Aufwendungen (neue Miete, Wohnungsbeschaffungskosten, Kautionen).
außerdem in zu beachten, dass in der Bruttokaltmiete die Kaltwasserkosten mit enthalten sind. Die Pauschalen dafür kann man hier nachlesen
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/...serkosten.html
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 23.09.2006, 10:41   #10
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Pete
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Hallo Freunde!

Wie sehe es aus, wenn der Umzug und die Kaution - bei angemessener Wohnung - selber gezahlt wird.

Würde das Amt es dann im Nachhinein bewilligen und die Miete zahlen? Beachte: Es handelt sich um eine angemessene Wohnung.

Stelle die Frage, weil man ja immer schnell sein muss bei der Wohnungssuche, bevor sie anderweitig vergeben wird.

Gruß.
Pete ist offline  
Alt 23.09.2006, 13:18   #11
Arco
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Arco
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... insoweit ja, aber es kann passieren das die Arge wenn die neue Wohnung trotz Angemessenheit etwas teurer ist - nur die alten Kosten weiter übernommen werden...
Arco ist offline  
Alt 23.09.2006, 15:03   #12
gelibeh
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Steht glaub auch was in den fachlichen Vorgaben drin darüber. Musst mal in dem Link von mir schauen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 23.09.2006, 17:13   #13
Arco
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Beiträge: 4.272
Arco
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Zitat von gelibeh
Steht glaub auch was in den fachlichen Vorgaben drin darüber. Musst mal in dem Link von mir schauen.
... ;) gelibeh - es reicht schon ein Blick in das Gesetz :hug:

seltsamerweise habe ich diesen Auszug diese Woche schon mehrmals reingestellt :mrgreen:

guggen wir nochmal; SGB II

[quote]§ 22 Leistungen für Unterkunft und Heizung

(1)1 1Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind.

2Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden Aufwendungen erbracht. ..........-[/quote]
Arco ist offline  
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