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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 03.06.2006, 11:09   #1
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.213
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Standard U25 zieht zurück nach Hause

Ich rätsele, wie folgende Frage wohl zu beantworten ist.

Meine Tochter, 21 Jahre alt, absolviert im hohen Norden der Republik eine Ausbildung und bezieht aufstockend ALG II, d.h. ihr Ausbildungsgehalt ist nicht bedarfsdeckend und sie wohnt auch nicht zu Hause bei mir. Ich bin ebenfalls ALG II Bezieher

Im August wird sie zurück ins heimische Rheinland kommen, bei mir wohnen und für 6 Monate hier einen Aufbaukurs absolvieren. An ihrem Einkommen ändert sich nichts, Miete würde sich ggf. ändern oder sogar ganz entfallen (??).

Frage 1): zählt sie für diese 6 Monate wieder zu meiner BG mit entsprechend reduziertem eigenen ALG II Anspruch - oder gilt sie, wie im Moment, weiter als eigene BG.

Frage 2) Nach den 6 Monaten wird sie ihre Ausbildung beendet habe und von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Ihr Einommen übersteigt dann den ALG II Bedarf. Ist sie dann möglicherweise mir gegenüber unterhaltsverpflichtet, d.h. wird ihr Einkommen der gemeinsamen Bedarfsgemeinschaft "Vater - Tochter" zugerechnet, falls sie weiter bei mir wohnt?

Frage 3) Könnte sie problemlos ausziehen, um dieser evtl. Unterhaltspflicht zu entgehen? (Voraussichtlich wird ihre Anfangsstelle aber wieder im hohen Norden sein, in diesem Fall erübrigt sich die Frage natürlich).
Koelschejong ist offline  
Alt 03.06.2006, 12:33   #2
Azze->Emailproblem
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Registriert seit: 10.04.2006
Beiträge: 76
Azze
Standard

Frage 1:

Ja , sie würde wahrscheinlich sogar kein ALG2 mehr bekommen und dir das Gehalt deiner Tochter angerechnet. Kommt auf die Höhe des Gehalts an.

Frage 2:

Ja , Unterhaltsplichtig ist sie zwar nicht aber das Gehalt würde dann angerechnet.

Frage 3:

Ja , wenn sie genug verdient und nicht aufstockend ALG2 beantragen muss.


Sollte ich was falsches erzählt haben erschlagt mich bitte nicht :(
Azze ist offline  
Alt 03.06.2006, 13:21   #3
Arco
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Registriert seit: 11.02.2006
Ort: Kassel / Hessen
Beiträge: 4.272
Arco
Standard

.... mein Versuch einer Antwort würde lauten;

" um all den Fragen 1 bis 3 aus dem Weg zu gehen würde ich evtl. vorschlagen:

a) die Tochter muß ja arbeitsplatzbedingt wohl für die Aufbaukurs in das Rheinland zurückziehen - dann würde ich mir für diese Zeit eine eigene Wohnung suchen. Vorteil evtl. die Kosten müßten auf Antrag sogar übernommen werden.
Sie hätte würde dann ihren RL von 345 Euro behalten und die KdU

b) Wenn sie dann fertig ist, kann sie ja wieder zum alten AG zurückziehen, evtl. dann wieder wegen Arbeitsplatzaufnahme mit Unterstützung der Arge ....

Man sollte sich diese Möglichkeit mal durch den Kopf gehen lassen - würde evtl. auch viel zusätzlichen Ärger ersparen :pfeiff: :pfeiff:

Nur mal soooooo :pfeiff: :pfeiff:
Arco ist offline  
Alt 03.06.2006, 14:10   #4
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Arco
.... mein Versuch einer Antwort würde lauten;

" um all den Fragen 1 bis 3 aus dem Weg zu gehen würde ich evtl. vorschlagen:

a) die Tochter muß ja arbeitsplatzbedingt wohl für die Aufbaukurs in das Rheinland zurückziehen - dann würde ich mir für diese Zeit eine eigene Wohnung suchen. :pfeiff: :pfeiff:
Genau, nur so kann man denen was pfeifen... :-)

Und schon mal einen Grund überlegen, warum sie NICHT nach Hause ziehen kann...falls da Fragen gestellt werden.

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 06.06.2006, 09:40   #5
Koelschejong
Forumnutzer/in
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Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.213
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Standard

Die Lösung, die sich anbietet, mich persönlich aber :kotz:

1) Meine Tochter beantragt im Norden Umzug ins Rheinland, unwiderlegbare Begründung liefert der Ausbildungsbetrieb. Kosten trägt dann wohl die ARGE.
2) Sie nimmt sich hier, möglichst im Bereich einer Nachbar ARGE, ein möbliertes Zimmer, die Eltern bleiben draußen vor - Miete trägt natürlich die ARGE.
3) Bei mir tritt keine Änderung ein, Probleme sind nicht zu erwarten, denn die derzeitige ARGE im hohen Norden weiß nichts von den Eltern und die Nachbar ARGE wird auch nichts von ihnen erfahren.

Ist zwar teuer, aber wohl der praktikabelste Weg. Meine Tochter und ich hatten uns, blauäugig, vorgestellt:
Tochter packt ihre sieben Sachen, meldet sich im Norden mit Begründung ab, kommt zu uns, schläft auf Bettcouch im Wohnzimmer, bezieht weiter ihre ALG II Aufstockung auf EUR 345 (also ohne Miete) und gut ist. Geht aber nicht, denn wenn sie bei uns schläft, haben wir eine Änderung, 3 statt 2 Personen im Haushalt bzw. sogar in der BG. Müsste ich also melden = Änderung bei uns, Änderung bei Tochter - Ärger vorprogrammiert.
Koelschejong ist offline  
Alt 06.06.2006, 10:26   #6
Arco
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Beiträge: 4.272
Arco
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ach immer diese Hänger !!!!!! und Doppeleintragungen
Arco ist offline  
Alt 06.06.2006, 10:28   #7
Arco
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Registriert seit: 11.02.2006
Ort: Kassel / Hessen
Beiträge: 4.272
Arco
Standard

Zitat von Koelschejong
Die Lösung, die sich anbietet, mich persönlich aber :kotz:

1) Meine Tochter beantragt im Norden Umzug ins Rheinland, unwiderlegbare Begründung liefert der Ausbildungsbetrieb. Kosten trägt dann wohl die ARGE.
2) Sie nimmt sich hier, möglichst im Bereich einer Nachbar ARGE, ein möbliertes Zimmer, die Eltern bleiben draußen vor - Miete trägt natürlich die ARGE.
3) Bei mir tritt keine Änderung ein, Probleme sind nicht zu erwarten, denn die derzeitige ARGE im hohen Norden weiß nichts von den Eltern und die Nachbar ARGE wird auch nichts von ihnen erfahren.

Ist zwar teuer, aber wohl der praktikabelste Weg. Meine Tochter und ich hatten uns, blauäugig, vorgestellt:
Tochter packt ihre sieben Sachen, meldet sich im Norden mit Begründung ab, kommt zu uns, schläft auf Bettcouch im Wohnzimmer, bezieht weiter ihre ALG II Aufstockung auf EUR 345 (also ohne Miete) und gut ist. Geht aber nicht, denn wenn sie bei uns schläft, haben wir eine Änderung, 3 statt 2 Personen im Haushalt bzw. sogar in der BG. Müsste ich also melden = Änderung bei uns, Änderung bei Tochter - Ärger vorprogrammiert
.


Genau so ist es ! ! ! :pfeiff: :pfeiff:

.... also ich bin hier im Forum bestimmt nicht verschrieen Antworten zu geben die dem "Staat" schaden oder unnötig Kosten für die "Allgemeinheit" bedeuten, aber in manchen Fällen ist der Gesetzgeber wirklich selbst daran SCHULD das man ihn "ausnutzt" ! !
(bitte immer meine ".." beachten)

Aus diesen Gründen habe ich in meinem ersten Beitrag auf diese Möglichkeit hingewiesen ....

Nein eure erste angedachte Möglichkeit würde ich aus vielen Gründen nicht bevorzugen. Allein aus dem Grund das die Tochter dann anstatt 345 nur 276 Euro erhalten würde ...... etc. etc. etc....
Arco ist offline  
Alt 06.06.2006, 14:46   #8
heuschrecke->Emailproblem
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Registriert seit: 26.11.2005
Beiträge: 424
heuschrecke
Standard

Ich persönlich würde mich nach spätestens 2 Wochen mit meinen Eltern ganz ekelhaft heftig in die Haare kriegen.

Man ist doch inzwischen erwachsen und hat seine ganz eigenen Vorstellungen vom Leben und davon wie man seine Freizeit verbringen will und wen man zu Parties oder zum Videoabend oder zum Tete-a-tete einladen will und welche Musik die Wohnung beschallen soll, wie die Wohnung, Küche, Bad Flur eingerichtet sein sollen (eher altbacken solide oder eher modern flippig mit viel Farbe und Lichtern) usw. ...

Das würden sich meine Eltern wohl nicht lange bieten lassen, dass sie kaum noch eine ruhige Minute haben und sich ihre Wohnung zum bunten Jahrmarkt entwickelt.

Von daher würde ich persönlich unbedingt von einer Mutter-Tochter-WG abraten...
__

Der übliche Schwachsinn für die klagewütigen Juristen: Meine Posts stellen meine persönliche Meinung dar und erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Sie stellen erst recht keine Rechtsberatung dar.
heuschrecke ist offline  
Alt 06.06.2006, 20:08   #9
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Na ja soll aber doch Beziehungen zwischen Eltern und Kindern geben die funktionieren und gut laufen, muß jeder selber wissen
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
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u25, zieht, hause

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