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Alt 17.05.2006, 08:54   #1
mbs99
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mbs99
Standard Nachweise über Eigenbemühung

So, es ist nun mal wieder soweit, dass ich euren Rat und eure Erfahrungen brauche. Ich konnte durchs Forum zwar schon einige Fragen klären, aber leider nicht alle. Doch nun zu meinem Problem.
Gegen mich wurde ein Eingliederungsvereinbarung zum 15.03. erlassen, dort steht drin, dass ich 5 Bewerbungen pro Monat zu erstellen habe und an eine "QualifizierungsGmbH" weitergeleitet werde. Dort habe ich mich gemeldet, man hat mit mir ein Profilling gemacht und zwei Jobangebote mit gegeben. Das wars dann auch.

Habe mich dann motiviert an die Bewerbungen gemacht und hatte schnell die minimal geforderten fünf voll. Dann hatte ich ein paar private Probleme und habe mich nicht mehr intensiv bemüht. Am 15.04. habe ich dann meine Nachweise bei meinem pAp abgegeben, und von dort kamen auch keine Klagen. Es kamen aber auch gar keine Jobangebote mehr, weder von der Arge noch von der QualifizierungsGmbH. Anfang Mai waren dann alle meine privaten Probleme erledigt, ich machte mich wieder ans Bewerben.
Jetzt hatte ich einen weiteren Termin bei dieser QualifizierungsGmbH, und die Frau war ziemlich pampig, als ich ihr erklärte, dass ich für den Kalendermonat April keine Bewerbungen versendet habe, es ja auch keine Angebote ihrerseits gab. Ich versuchte ihr zu erklären, dass es meines Erachtens auch nicht unbedingt erforderlich sei, in einem Kalendermonat Bewerbungen zu verschicken, da mein Vertrag vom 15. bis 15. laufe. Daraufhin meinte sie, dass sie mit meinem pAp reden würde, der müsste dann die Bewerbungszahl auf 10 hochsetzen.

Nun meine noch offenen Fragen:

1. Ist eine QualifizierungsGmbH rechtlich das gleiche wie ein privater Arbeitsvermittler? Habe nämlich keine Qualifizierung in den letzten zwei Monaten bekommen, nur 5 Jobangebote.
2. Kann ein privater Arbeitsvermittler meine Nachweise überhaupt einfordern? (Ich meine einfordern!, nicht darum bitten.)
3. Wann muss ich meine Nachweise bei der Arge abgeben, wenn mein "Vertrag" vom 15.03-15.09. läuft und in der EGV eine monatliche Nachweispflicht angegeben ist.
4. Kann ein pAp einfach die EGV verändern, um die Bewerbungszahl von 5 auf 10 hoch zusetzen, obwohl ich mich an meine Vertragspflichten gehalten habe und noch einen gültigen Vertrag bis 15.09. habe?

Hoffe, ihr könnt mir ein wenig helfen. Bin echt ratlos, weil in meiner EGV nichts genaues geregelt ist.
Cool wärs auch, wenn jemand Urteile parat hat oder sagen kann, wo ich welche finden kann...



Gruß und schon mal dicken Dank im Voraus...

Markus
mbs99 ist offline  
Alt 17.05.2006, 10:05   #2
wolliohne
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Beiträge: 14.824
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Lieber Markus

ich versuche es einmal.

zu 1 ein ganz klares Nein.
zu 2 Nein, nur die ARGE
zu 3 Da kann ich nur Raten?
zu 4 pAp ? nein.ist Sache der ARGE

schau einmal auf unserer Portalseite unter Downloads dort findest Du eine
EV diese solltest Du vorlegen!

Alles Gute.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 17.05.2006, 10:18   #3
mbs99
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mbs99
Standard

@ wolliohne: Danke erstmal für deine Antwort.

Eure EGV habe ich schon damals als Grundgerüst für meine EGV genommen. Wurde allerdings abgelehnt, und es wurde eine EGV gegen mich per Verwaltungsakt erlassen. Dagegen wiederum habe ich auch Einspruch und Beschwerde eingelegt, aber alles wurde abgelehnt.


Mit pAp meine ich den "persönlichen Ansprechpartner"/Sachbearbeiter bei der Arge. Kann der so mir nix, dir nix die alte EGv aufheben und eine neue EGV gegen mich erlassen?
Wie gesagt, meine EGV läuft noch bis zum 15.09.06, "soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird".
mbs99 ist offline  
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eigenbemuehung, eigenbemühung, nachweise

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