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Start > > -> Ausziehen wegen Ausbildungsplatz - ab wann?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 14.03.2006, 13:12   #1
197christian
Gast
 
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Standard Ausziehen wegen Ausbildungsplatz - ab wann?

Hallo!

Werde wahrscheinlich nach Hamburg ausziehen müssen, weil ich bei mir in der nähe einfach keinen Ausbildungsplatz finde.

Die Kosten für Miete sollten damit doch bezahlt werden?

Ab wann kann ich denn ausziehen, wieviele Monate vorher?

Bei welcher Arge muss ich das klären (der bei mir zuhause oder der in Hamburg)?

Mfg
Christian
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Alt 14.03.2006, 13:33   #2
Ludwigsburg
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Standard

Wenn du einen Ausbildungsplatz hast (schriftliche Zusage) , bekommst du vielleicht Leistungen...

aber nicht selbstverständlich!

Bei deinen ungenauen Angaben kann dir hier niemand was genaues sagen...


Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 14.03.2006, 16:15   #3
197christian
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo!

Ja stimmt ist alles etwas ungenau da ich ein wenig in eile war.....


Ok nehmen wir mal an ich habe eine Ausbildungsstelle in Hamburg gefunden.

Da ich schon eine schul. Ausbildung(1 J.) habe, habe ich auch Anspruch auf ALG 2. Bei den Bedingungen zum ausziehen aus dem elterlichen Haus stand, man muß woanders eine Arbeits/Ausbildungsstelle gefunden haben.

Wenn ich jetzt schon einen Antrag auf Kosten übernahme f. (Miete...) stelle sollte ich doch ausziehen dürfen und die Mietkosten bis zum Ausbildungsbeginn werde dann doch hoffentlich von der ARGE übernommen?

mfg
Christian
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Alt 14.03.2006, 17:34   #4
Ludwigsburg
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Zitat von 197christian
Hallo!

Ok nehmen wir mal an ich habe eine Ausbildungsstelle in Hamburg gefunden.

Da ich schon eine schul. Ausbildung(1 J.) habe, habe ich auch Anspruch auf ALG 2. Bei den Bedingungen zum ausziehen aus dem elterlichen Haus stand, man muß woanders eine Arbeits/Ausbildungsstelle gefunden haben.

Wenn ich jetzt schon einen Antrag auf Kosten übernahme f. (Miete...) stelle sollte ich doch ausziehen dürfen und die Mietkosten bis zum Ausbildungsbeginn werde dann doch hoffentlich von der ARGE übernommen?

mfg

Christian
Also hast hast noch keine?

ALG II Anspruch hast du nur, wenn deine Eltern für deinen Unterhalt nicht aufkommen können. Bis 25 sind sie dazu verpflichtet...wenn du nicht bis zum 31.03. zu Hause ausgezogen bist. (Neue Regelung)
Nicht nur ausgezogen, auch abgemeldet...

Hast du Anspruch auf ALG II + einen Ausbildungsplatz, muß das Amt die eigene Wohnung auch nach dem 31.03. genehmigen.


Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 15.03.2006, 00:12   #5
197christian
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....und wieviel früher darf ich dann meine Wohnung vor Ausbildungsbeginn schon bewohnen?

Ich schätze mal ich kann nicht schon ein halbes Jahr vor Ausbildungsbeginn ausziehen oder?
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Alt 15.03.2006, 01:29   #6
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
Standard

Zitat von 197christian
....und wieviel früher darf ich dann meine Wohnung vor Ausbildungsbeginn schon bewohnen?

Ich schätze mal ich kann nicht schon ein halbes Jahr vor Ausbildungsbeginn ausziehen oder?
Am Ausziehen kann dich niemand hindern...
die Frage ist, was die ARGE am Zuzugsort dazu sagt, wenn du dort leistungen beanspruchst.


Diese Infos für U 25 halte ich für wichtig:

http://www.elo-forum.org/forum/viewt...=6811&lighter=
Verfasst am: 10.03.2006 15:38 Titel: Bundesrat stimmt Änderungen an Hartz IV zu


Langzeitarbeitslose Jugendliche bekommen künftig weniger Geld. Die Länderkammer hat entsprechende Gesetzesänderungen bestätigt. In den neuen Ländern wird das Arbeitslosengeld indes angehoben.

Der Bundesrat hat am Freitag den Änderungen an den Hartz IV genannten Arbeitsmarktreformen zugestimmt. Damit werden die Leistungen für junge Langzeitarbeitlose gekürzt und das Arbeitslosengeld (ALG) II in den neuen Ländern auf das Westniveau von 345 Euro angehoben. Bisher betrug das ALG II für Ostdeutsche höchstens 331 Euro.
Junge Erwachsene unter 25 Jahren, die noch bei den Eltern wohnen, bekommen in Zukunft höchstens 276 Euro im Monat. Bei einem Auszug bekommen Sie nur dann Miet- und Heizkosten von der Arbeitsagentur erstattet, wenn sie zuvor eine Genehmigung für den Auszug bei der Arbeitsagentur eingeholt haben.

Zurück zu den Eltern nicht erforderlich

Dies gilt jedoch nicht für Arbeitslose, die schon ausgezogen sind – sie bekommen weiter das volle ALG II, Miete und Heizkosten und müssen auch bei künftigen Umzügen nicht zu den Eltern zurückkehren.

Mit den beschlossenen Kürzungen will der Bund rund eine halbe Milliarde Euro im Jahr sparen. Weitere Einsparungen von zwei Milliarden Euro sollen durch die Senkung der Rentenbeiträge für Arbeitslose von 72 auf 40 Euro im Monat erzielt werden. Die Arbeitslosen bekommen zwar ALG II in bisheriger Höhe – ihre Rentenansprüche sinken aber. (nz)


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

III. Neues auf der auf der Kampagnenseite
"Vorsicht!Arbeitslosengeld II" (http://www.alg-2.info)


1. Familienbande als Rettungsring!?

Am 17. Februar wurde vom Bundestag ein Änderungsgesetz zum SGB II
verabschiedet. Die Änderung schränkt u.a. die Selbstständigkeit und die
Freizügigkeit der unter 25-jährigen Alg-II-Beziehenden ein und verweist
sie bei reduzierten Leistungsansprüchen auf den elterlichen Haushalt.
Der Artikel von Anne Ames informiert über die politischen Hintergründe,
die Details der neuen gesetzlichen Bestimmungen, ihre Auswirkungen für
die Betroffenen und über Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren. Stand:
01.03.2006

http://www.alg-2.info/artikel/familienbande


2. Eigene vier Wände – Dein gutes Recht…, aber nur noch bis zum 31.
März!(?)

Info der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen für
junge ALG-II-Berechtigte, die den Umzug in eine eigene Wohnung schon so
gut wie in der Tasche haben, sich jetzt aber sputen sollten. Stand:
Februar 2006 (Pdf-Datei 162 kb)

http://www.alg-2.info/info_argumente...e_u25j.pdf/vie w
................................................................. ................................................................. .........................................................
Drei gravierende Änderungen der bisherigen, die jungen Erwachsenen und ihre Familien betreffenden Regelungen des SGB II sieht das neue Gesetz, das teils am 1. April, teils am 1. Juli 2006 in Kraft tritt, vor:

1. Menschen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und im elterlichen Haushalt leben, sollen ab 1. Juli der „Bedarfsgemeinschaft“ ihrer Eltern angehören. Gegenwärtig bilden junge Menschen, sobald sie volljährig sind, auch wenn sie noch zu Hause wohnen, ihre eigene Bedarfsgemeinschaft.

2. Der Regelsatz für 18- bis 24-Jährige, die der Bedarfsgemeinschaft ihrer Eltern angehören, wird auf 276 Euro reduziert. Ihnen wird künftig also ebenso wenig Geld zustehen wie den 15- bis 17-jährigen Jugendlichen. Dabei liegt der Regelsatz für Jugendliche schon 43 Euro unter dem Betrag, der den Angehörigen dieser Altersgruppe zugestanden wurde, als das Bundessozialhilfegesetz noch galt3). Damals erhielten Jugendliche im Monatsdurchschnitt 319 Euro. Der Betrag setzt sich aus den Regelleistungen und den damals noch geleisteten einmalige Beihilfen zusammen.

3. Aus dem elterlichen Haushalt ausziehen oder - wenn sie dort schon nicht mehr leben - woanders hinziehen als zu den Eltern zurück werden die betroffenen jungen Erwachsenen ab 1. April 2006 vielerorts nur noch, wenn sie „aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden“ können oder wenn es zu ihrer Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist. Denn nur dann sind die Alg-II-Behörden verpflichtet, die Zusicherung zu erteilen, dass die Kosten von Unterkunft und Heizung übernommen werden. Das bestimmt der neu ins SGB II aufgenommene Absatz 2a von Paragraf 22. Ein Umzug ohne Zustimmung der Behörde wird künftig nicht nur bedeuten, dass die Wohnkosten nicht übernommen werden, sondern der oder die Betroffene auch bloß 276 Euro zum Leben erhält. So will es neue Absatz 2a des Paragrafen 20

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 15.03.2006, 02:44   #7
197christian
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
können oder wenn es zu ihrer Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist.

...ähm und das heißt jetzt? Wenn ich sagen wir mal 3 Monate vor Ausbildungsbeginn in die nähe meines Ausbildungsortes ziehen will, bekomme ich da wohl Miete und Heizkosten erstattet?
Habe ja ALG 2 Anspruch und in gewisser Weise ist das ja auch f. meine Ausbildung erforderlich am ersten Tag mit dem umzug etc fertig zu sein.


Außerdem könnte ich doch auch einfach sagen, da ich schon eine Ausbildung habe, das ich in eine Großstadt ziehen will, weil meine Chancen da wohl besser sind eine Arbeitsstelle zu finden?!
Ob ich dann nachher ne Ausbildung mache anstatt ne Arbeitsstelle sollte denen ja egal sein. Besser ne Ausbildung machen als garnix.
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Alt 15.03.2006, 11:31   #8
Arco
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Registriert seit: 11.02.2006
Ort: Kassel / Hessen
Beiträge: 4.272
Arco
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Zitat von 197christian
Zitat:
können oder wenn es zu ihrer Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist.

...ähm und das heißt jetzt? Wenn ich sagen wir mal 3 Monate vor Ausbildungsbeginn in die nähe meines Ausbildungsortes ziehen will, bekomme ich da wohl Miete und Heizkosten erstattet?
Habe ja ALG 2 Anspruch und in gewisser Weise ist das ja auch f. meine Ausbildung erforderlich am ersten Tag mit dem umzug etc fertig zu sein.


Außerdem könnte ich doch auch einfach sagen, da ich schon eine Ausbildung habe, das ich in eine Großstadt ziehen will, weil meine Chancen da wohl besser sind eine Arbeitsstelle zu finden?!
Ob ich dann nachher ne Ausbildung mache anstatt ne Arbeitsstelle sollte denen ja egal sein. Besser ne Ausbildung machen als garnix.
Hallo 197christian !!!

Du bist 20 Jahre alt, hast eine abgeschlossene Ausbildung, bist zur Zeit arbeitslos und wohnst momentan bei deinen Eltern und bekommst 50 Euro Taschengeld.
Diese Infomation habe ich aus dem vorhergegangenen Posting wo ich auch schon mal geantwortet, bzw. eine Frage gestellt habe.

Jetzt zu deinen Fragen hier.

Du kannst noch lange fragen, aber die Antwort die du haben willst, wirst du wohl hier glaube ich nicht bekommen. Manche Politiker würden auch so lange wählen lassen bis das Ergebnis stimmt. :pfeiff: :pfeiff:

Lese doch noch mal die Antwort von "Ludwigsburg" ganz langsam und gründlich durch. Dann hast du auf alle Fragen die Antworten. Nur eben nicht die, die du gerne hören möchtest.

Die Gesetze und Bestimmungen lassen (auch wenn man es nicht gut findet) keine andere Möglichkeit zu wie "Ludwigsburg" beschrieben.

Selbstverständlich ist dir freigestellt auszuziehen. Keiner verbietet es dir.

Nur Zitat: "Außerdem könnte ich doch auch einfach sagen, da ich schon eine Ausbildung habe, das ich in eine Großstadt ziehen will, weil meine Chancen da wohl besser sind eine Arbeitsstelle zu finden?!
Ob ich dann nachher ne Ausbildung mache anstatt ne Arbeitsstelle sollte denen ja egal sein. Besser ne Ausbildung machen als garnix. "
zeigt doch ganz deutlich was du willst. Oder irre ich mich :icon_kinn: :icon_kinn:
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