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Start > > -> Kann Sachbearbeiter einfach ohne Vorwarnung Geld einbehalten?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 01.03.2008, 09:22   #1
Pitti666->Emailproblem
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Registriert seit: 22.05.2007
Beiträge: 31
Pitti666
Standard Kann Sachbearbeiter einfach ohne Vorwarnung Geld einbehalten?

Folgendes hat sich zugetragen: Im ca. mitte Februar erhielt meine Frau eine Entgeltvariante für ein Jahr bewilligt die zum 1.märz anfängt. Nun ist es so das ich als ihr Ehemann leider immer noch in dem Bezug von ALG2 falle weil 1 meine Frau nicht genug Geld bekommt und 2 ich noch keine Arbeit habe (Wäre zu schön wenn wir endlich nicht mehr von diesem Amt abhängig wären)

Nun ist es so das die Entgeltvariante vom Amt kommt und unser Sachbearbeiter auch intern irgendwie verständigt wurde. Da wir unserer Mitwirkungspflicht nachzukommen haben sind wir dann nach Beschaffung aller Unterlagen ca 6 Tage vor ende Februar zum Amt und haben eine Veränderungsmitteilung abgegeben. Da teilte man uns mit das man uns im Februar für März kein Geld überweise weil ja noch nicht klar wäre wann meine Frau das Geld von Ihrer Entgeltvariante bekomme (wären wir nicht zufällig dort gewesen um die Veränderungsmittelung abzugeben hätten wir wahrscheinlich heute noch nichtmal gewusst warum kein Geld gezahlt wird). Zum Glück stand auf eines der Bescheinigungen das das Entgelt vom Monat März im darauffolgenden Monat gezahlt wird. Somit haben wir also Anspruch auf Zahlung im Monat Februar für März. Da die Sachbearbeiterin ohne irgendwelche Vorwarnung (ohne uns vorher zu informieren) einfach uns das Geld gestrichen hatte sind nun ca 400 Euro miese (wegen Abzug der Miete ) auf dem Konto :( Uns trifft hier meiner Meinung nach keine Schuld da wir unseren Pflichten nachgekommen sind.

Daher hier meine Frage: kann die Sachbearbeiterin einfach so die Zahlung des Geldes einstellen ohne uns zu informieren? Und wer zahlt nun die anfallenden Zinsen wegen überzogenen Konto?

Persönlich bin ich ja der Meinung das Sie nicht einfach die Zahlung einstellen kann sondern erst uns schriftlich darüber informieren muss, leider weiss ich nicht auf welche Gesetzestexte sowas beruht.

Freue mich auf Antwort :)
Pitti666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2008, 10:35   #2
basti123->Emailproblem
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Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 31
basti123
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montag hingehen, gültigen personalausweis mitnehmen und auf barauszahlung bestehen. wenn es durch den lohn der Entgeltvariante wirklich zu überzahlungen kommt, dann haben die euch das im anschluss mit zu teilen und zurückzufordern.

mal eben das geld "sicherheitshalber" einbehalten is nicht drin, zumal sie durch die unterlagen ja auch eine rechenvorgabe haben.

vergesst nicht eingliederungsbeihilfe(heisst das noch so?) zu beantragen für deine frau. ist eine kann leistung, habe sie in schleswig holstein aber selber in höhe von monatlich 230€ für die ersten 3 von austehenden 6 monaten bekommen bei der sogenannten Entgeltvariante, ist 2-3 jahre her.
basti123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2008, 09:20   #3
Pitti666->Emailproblem
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Pitti666
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Zitat von basti123 Beitrag anzeigen

mal eben das geld "sicherheitshalber" einbehalten is nicht drin, zumal sie durch die unterlagen ja auch eine rechenvorgabe haben.
danke, aber gibst dafür auch eine gesetzliche Regelung?

Zitat von basti123 Beitrag anzeigen
vergesst nicht eingliederungsbeihilfe(heisst das noch so?) zu beantragen für deine frau. ist eine kann leistung, habe sie in schleswig holstein aber selber in höhe von monatlich 230€ für die ersten 3 von austehenden 6 monaten bekommen bei der sogenannten Entgeltvariante, ist 2-3 jahre her.
glaub die gibts erst ab 50 bis dahin haben wir noch ein paar Jahre... aber trotzdem danke für den Hinweis :)
Pitti666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2008, 09:58   #4
basti123->Emailproblem
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Beiträge: 31
basti123
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Zitat von Pitti666 Beitrag anzeigen
glaub die gibts erst ab 50 bis dahin haben wir noch ein paar Jahre... aber trotzdem danke für den Hinweis :)
das stimmt so nicht, bin selber erst 28. ich habe mich aber offensichtlich in der bezeichnung geirrt. es war das einstiegsgeld was ich meine.

Zitat:
1. Wer kann das Einstiegsgeld beantragen?
Seit der Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe erhalten alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen das Arbeitslosengeld II.

Ihnen steht als Fördermöglichkeit das Einstiegsgeld zur Verfügung. Dieses kann als Zuschuss zum ALG II beantragt werden, wenn der Empfänger

* eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmt, die nur gering bezahlt ist und mindestens 15 Stunden pro Woche umfasst
* sich selbstständig macht und seine Tätigkeit einen hauptberuflichen Charakter hat


2. Höhe des Einstiegsgeldes
Bei der Bemessung der Höhe des Einstiegsgeldes wird die vorherige Dauer der Arbeitslosigkeit sowie die Größe der Bedarfsgemeinschaft, in der der erwerbsfähige Hilfsbedürftige lebt, berücksichtigt. Der Zuschuss ist eine Ermessensleistung. Ein rechtlicher Anspruch darauf besteht nicht.

Die Dauer der Förderung beträgt normalerweise 12 Monate, eine Verlängerung um weitere 12 Monate ist jedoch möglich. Der Anspruch erlischt, wenn Empfänger nicht mehr als hilfsbedürftig eingestuft wird.

Die Bundesagentur empfiehlt den regionalen Arbeitsagenturen

* das Einstiegsgeld zunächst für 12 Monate zu gewähren und darüber hinausgehende Einstiegsgeld-Zuschüsse degressiv zu gestalten
* 50 Prozent der Regelleistung als Einstiegsgeld zu gewähren
* sich zur Bewertung der Tragfähigkeit des eingereichten Unternehmenskonzepts eine Umsatz-/ Rentabilitätsvorschau vorlegen zu lassen
quelle
basti123 ist offline   Mit Zitat antworten
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einbehalten, einfach, geld, sachbearbeiter, vorwarnung

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