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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 06.02.2006, 04:44   #1
Sandra->Emailproblem
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Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4
Sandra
Standard ibääh

Hallo ihr Lieben,

nachdem mir schon einmal geholfen wurde, hoffe ich auf eine weitere Antwort.

Meine ARGE wird voraussichtlich im März (bis dahin läuft ja alles) die Kontoauszüge der letzten 3 Monate verlangen. Am Anfang des Jahres habe ich bei ibääh etwas verkauft´und der Betrag wurde auf mein Konto überwiesen.

Kann ich dadurch Probleme bekommen?Ich handel selbstverständlich nicht gewerblich, habe gebrauchte Bücher aus meiner Studienzeit versteigert.

Falls das in Ordnung sein sollte, wieviel darf ich denn durch ibääh "verdienen"? Oder darf ich private, gebrauchte Sachen aus meinem Haushalt einfach nicht verkaufen?

Liebe Grüsse, Sandra
Sandra ist offline  
Alt 06.02.2006, 08:25   #2
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Jede Einnahme ist anzugeben!

Hallo Sandra,

lass Dich nicht erwischen!
3 Monate Konto Auszüge ist Unsinn,lege den letzten Auszug vor zu mehr bist Du nicht verpflichtet!
Und dann auch nur die für die ARGE relevanten Daten alles andere kann geschwärtzt werden.

Schöne Grüße von Uns.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 06.02.2006, 10:28   #3
bschlimme
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Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Oder darf ich private, gebrauchte Sachen aus meinem Haushalt einfach nicht verkaufen?
Doch verkaufen darfst du alles, aber es zählt als Einkommen.
 
Alt 07.02.2006, 19:05   #4
Sandra->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4
Sandra
Standard

Hallo,

wahnsinn, vielen Dank für die Antworten. Schon komisch, dass man selbst bei solchen Sachen ( die während meines Studiums ohne Hartz4 ganz normal waren) 1000x überlegen muss.

Naja, danke nochmals! :stern:

LG,
Sandra
Sandra ist offline  
Alt 07.02.2006, 19:45   #5
wolliohne
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Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Gerne geschehen!

Bitte empfehle Uns weiter,
vielleicht kannst Du ja Unseren Fleyer per Download ausdrucken und i. Deinem Bekanntenkreis verteilen.

Alles Gute Sandra!


Wir schaffen Arbeitsplätze
b.d. SG
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 08.02.2006, 03:47   #6
heuschrecke->Emailproblem
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Registriert seit: 26.11.2005
Beiträge: 424
heuschrecke
Standard

Flyer kommt von to fly.

Die gerichtliche Klärung, ob private ibääh-Verkäufe tatsächlich ein Einkommen oder nicht doch nur eine simple Vermögensumwandlung darstellen steht meines Wissens nach wie vor aus...
:|

Sicher nicht zuletzt deshalb, weil die meisten wohl den Weg des geringsten Widerstandes wählen und selbst nichts bei ibääh verkaufen, sondern IHR LAUT HARTZ4 ERLAUBTES EIGENTUM dann notfalls lieber verschenken...
:motz:

Meines Wissens sind aber auf jeden Fall bis zu 50Eur Einkommen jährlich durch irgendeine Bagatellklausel geschützt.
__

Der übliche Schwachsinn für die klagewütigen Juristen: Meine Posts stellen meine persönliche Meinung dar und erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Sie stellen erst recht keine Rechtsberatung dar.
heuschrecke ist offline  
Alt 08.02.2006, 09:01   #7
bschlimme
Gast
 
Beiträge: n/a
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Dazu gibt es vom Gutachter: Gottfried Eichhoff Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge etwas zum lesen

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/a..._Gutachten.pdf
heuschrecke

es gibt leider noch kein Urteil dazu
 
Alt 08.02.2006, 11:07   #8
shamra->Emailproblem
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Registriert seit: 20.12.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 5
shamra
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es gibt irgendwo eine bestimmung oder urteil ,ist schon länger her.
es ging allerdings um die steuerliche seite von ibääh.
reine privatverkäufe gelten wie flohmarkt vom einkommen her.
shamra ist offline  
Alt 08.02.2006, 12:35   #9
Lübeck81->Emailproblem
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Registriert seit: 30.08.2005
Ort: Lübeck
Beiträge: 109
Lübeck81
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Heißt das, daß ich meine Klamottenkäufe nicht durch den Verkauf von alten Sachen mitfinanzieren darf?
Ich hab massig alte, abgetragene, bzw meist zu klein gewordene Sachen, die ich nicht mehr trage rumliegen und wollte diese verkaufen ("ibuy"^^)

Von dem "Gewinn" wollte ich mir die entsprechend dringend benötigten neuen Klamotten kaufen...

:?: :?: :?: :?: :?:
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entspringen meiner persönlichen Meinung und sind nicht verbindlich
Lübeck81 ist offline  
Alt 13.02.2006, 22:33   #10
lilie1972->Emailproblem
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Registriert seit: 08.02.2006
Beiträge: 3
lilie1972
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Wie sieht es eigentlich aus: Wenn ich bei ibääh etwas verkaufe, dann habe ich ja auch Ausgaben (Einstellgebühren, Verkaufsprovision), werden die gegen den Verkaufswert gegengerechnet. Wenn ich etwas bei ibääh für 1,50 EUR verkaufe, dann kommen dazu ja noch Versandkosten, die der Verkäufer trägt und mitüberweist. d.h. zum Beispiel 1,50 EUR Verkaufspreis + 1,50 Versandkosten, dann bekomme ich 3 EUR überwiesen, die 3 EUR sind ja aber nicht das Einkommen, wenn schon dann ja nur die 1,50 EUR oder sehe ich das falsch? Muss man der ARGE eigentlich seine sogenannten ibääh-Kontobewegungen vorlegen, wollten die von uns nämlich schonmal haben.
lilie1972 ist offline  
Alt 14.02.2006, 05:03   #11
heuschrecke->Emailproblem
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Registriert seit: 26.11.2005
Beiträge: 424
heuschrecke
Standard

Naja, das Problem ist, dass es dazu noch keine einschlägige Rechtssprechung gibt, erst recht keine eindeutige.

Mit anderen Worten: Normalerweise(!!) kann man natürlich die Kosten für Versand und ibääh-Gebühren abrechnen, da diese ja kein Einkommen für dich darstellen. Aber wenn der "Fallbetreuer" ein bißchen weich in der Birne ist, musst DU das vorm Sozialgericht einklagen. Und viele haben auf sowas wegen 3 Eur fuffzich keinen Bock. Und genau das wissen auch die "Fallmanager".

Natürlich darf man seine Sachen statt sich auf diese Weise zum Narren halten zu lassen an befreundete Menschen verschenken. Die (wenn sie kein Hatz4-Opfer sind) dürfen die dann natürlich auch verkaufen oder sonstwas damit anstellen. Es darf halt nur kein Geld zu Dir zurückfliessen, denn das wäre ja dann nach "Sachbearbeiter-Weltanschauung" wieder Einkommen!!

Nach Einschätzung vieler Rechtsgelehrter hingegen ist es schlicht eine simple und durchaus zulässige Vermögensumwandlung. Solange man dadurch INSGESAMMT nicht mehr Geldvermögen hat, als man laut Hatz4 haben darf.
__

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heuschrecke ist offline  
Alt 14.02.2006, 10:38   #12
bschlimme
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Bei ibääh-Verkäufen lassen sich eine ganze Menge an Beträgen im Sinne von Werbungskosten absetzen (sofern man nicht die Werbungskostenpauschale vorzieht), insbesondere:


Porto
Verpackungsmaterial
ibääh-Gebühren
Die verschiedenen kostenpflichtigen Zusatzoptionen bei ibääh
Wegekosten (z.B. die Fahrkarte, um zur Post zu fahren oder den entsprechenden Absetzbetrag von 6 Cent pro Kilometer bei Kfz-Nutzung)
Anteilige Online-Gebühren
Zeitaufwand (für das Einstellen der Artikel, für Verpackung, Transport und Abwicklung des Verkaufs)
Einkaufspreis des verkauften Artikels (z.B. Nachweis durch Kassenbon)
Weiterhin können bei erzielten Einnahmen Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen abgesetzt werden, sofern sie gesetzlich vorgeschrieben oder dem Grund und der Höhe nach angemessen sind (§ 11 II Nr. 3 SGB II). Falls keine realen Beiträge nachweisbar sind, kann bei der Einkommensbereinigung auf die Versicherungspauschale von derzeit 30,- EUR zurückgegriffen werden
Hierzu ist noch anzumerken, daß sporadisch anfallende Einkünfte nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 der VO zu § 13 SGB II in Höhe bis zu 50,- EUR im Jahr nicht als Einkommen anzurechnen sind.
http://www.fledisoft.de/forum_bshg_h...rag.php?36/176
 
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