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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 21.01.2006, 14:48   #1
Matsuru->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 18.11.2005
Ort: Hürth
Beiträge: 15
Matsuru
Standard Rechtsanspruch auf ALG2

Hallo zusammen,
seit dem 01.12 habe ich keine Miete mehr zahlen Können,eine Krankenversicherung gibt es auch nicht mehr. Kind fährt mit nicht bezahltem Fahrausweis zur Schule. usw.
Eins habe ich jetzt erreicht am 31.01 ist Gerichtstermin am Sozialgericht.
Arge stellt sich total stur, Zu Teure Miete,( 105,- Euro ) einen Großen Hund
und die nicht bewiesene behauptung! Wir hätten Geld ohne ende!
Hund ist nachweislich verkauft,leider und mit großen schmerzen! durch Arge über das Gericht erzwungene offenlegung der Kontoauszüge auch bewiesen das kein Geld da ist.
Meine unsere Sorge ist eigentlich,da ich wir ja über kein Geld verfügen kann ALG 2 einfach ganz abgelehnt werden? oder gibt es einen Gesetzlichen Anspruch,so das wir weiter leben dürfen!

Grüße an alle hier im Forum
Matsuru
Matsuru ist offline  
Alt 21.01.2006, 15:03   #2
bschlimme
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Meine unsere Sorge ist eigentlich,da ich wir ja über kein Geld verfügen kann ALG 2 einfach ganz abgelehnt werden? oder gibt es einen Gesetzlichen Anspruch,so das wir weiter leben dürfen!
Ich denke das beantwortet deine Frage

SGB II § 9 Hilfebedürftigkeit
(1) Hilfebedürftig ist, wer seinen Lebensunterhalt, seine Eingliederung in Arbeit und den Lebensunterhalt der mit ihm in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln, vor allem nicht

1. durch Aufnahme einer zumutbaren Arbeit,

2. aus dem zu berücksichtigenden Einkommen oder Vermögen

sichern kann und die erforderliche Hilfe nicht von anderen, insbesondere von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen erhält.

(2) Bei Personen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, sind auch das Einkommen und Vermögen des Partners zu berücksichtigen. Bei minderjährigen unverheirateten Kindern, die mit ihren Eltern oder einem Elternteil in einer Bedarfsgemeinschaft leben und die die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts nicht aus ihrem eigenen Einkommen oder Vermögen beschaffen können, sind auch das Einkommen und Vermögen der Eltern oder des Elternteils zu berücksichtigen. Ist in einer Bedarfsgemeinschaft nicht der gesamte Bedarf aus eigenen Kräften und Mitteln gedeckt, gilt jede Person der Bedarfsgemeinschaft im Verhältnis des eigenen Bedarfs zum Gesamtbedarf als hilfebedürftig.

(3) Absatz 2 Satz 2 findet keine Anwendung auf ein Kind, das schwanger ist oder sein Kind bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres betreut.

(4) Hilfebedürftig ist auch derjenige, dem der sofortige Verbrauch oder die sofortige Verwertung von zu berücksichtigendem Vermögen nicht möglich ist oder für den dies eine besondere Härte bedeuten würde; in diesem Falle sind die Leistungen als Darlehen zu erbringen.

(5) Leben Hilfebedürftige in Haushaltsgemeinschaft mit Verwandten oder Verschwägerten, so wird vermutet, dass sie von ihnen Leistungen erhalten, soweit dies nach deren Einkommen und Vermögen erwartet werden kann.
 
Alt 21.01.2006, 15:12   #3
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Matsuru,

mein Lieber, ja es gibt den gesetztl. Anspruch auf ALG2 !

Aber bitte frage mich nicht nach der Quelle,Sozialgesetzbuch 2 od.3

Du/Wir dürfen weiter Leben!

Der Richter wird sicher auf Deiner Seite sein,so das Du eine kleine Nachzahlung verbuchen kannst.(einen Antrag auf ALG 2 hast Du ja
gestellt ? "ohne den keine Zahlungen".)

Hurra Wir Leben noch!

Alles Gute,Wir drücken alle Daumen!
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 22.01.2006, 18:05   #4
Nachtm
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Versuche vorher eins

gehe zum Amt mit den Kontoauszügen der letzten beiden Monate.

Schildere deine Notlage und fordere das ALG II wenigstens als Darlehen damit ihr die Miete bezahlen könnt.
Nimm dafür allerdings einen Zeugen mit.
Nach Möglichkeit einen Freund!!
Denke auch über eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Sachbearbeiter nach. Gebe diese aber nicht im Amt sondern mindestens beim Landesarbeitsamt oder im Landkreis ab.

Freue dich auf den Gerichtstermin!

So long Nachtm
 
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