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Start > > -> Anhörung nach §24 des SGB X

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 26.11.2007, 22:18   #1
Midian->Emailproblem
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Registriert seit: 26.11.2007
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Midian
Ausrufezeichen Anhörung nach §24 des SGB X

Hallo,

habe Post von meiner Vermittlerin bekommen das ich mich angeblich nicht nicht bei einem schriflt. zugesandten Vermittlungsvorschlag gemeldet haben soll. Ergo droht mir jetzt eine Sanktion.

Leider habe ich mich schriftl. per Post bei dieser Firma beworben, laut Arge und dieser Firma habe ich mich nicht beworben bzw. es ist keine Bewerbung eingetroffen.

Was soll ich jetzt in die Stellungnahme schreiben? Wenn ich denen doch sage das ich mich beworben habe bekomm ich doch trotzdem eine Sanktion reingedrückt. Bitte um Hilfe!

Ein enttäuschter ALG2 Empfänger
Midian ist offline  
Alt 26.11.2007, 22:23   #2
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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schreibe wann du dich beworben hast und den Brief abgeschickt hast. Lege eine Kopie des Anschreibens bei. Das sollte reichen. Eventuell hast Du ja einen Zeugen, der gesehen hat, wie du den Brief in den Postkasten geworfen hast? Das ist ein eindeutiger Beweis.
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 26.11.2007, 22:25   #3
Liebe Tweety->Emailproblem
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Beiträge: 409
Liebe Tweety
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Zitat von Midian Beitrag anzeigen
Hallo,

habe Post von meiner Vermittlerin bekommen das ich mich angeblich nicht nicht bei einem schriflt. zugesandten Vermittlungsvorschlag gemeldet haben soll. Ergo droht mir jetzt eine Sanktion.

Leider habe ich mich schriftl. per Post bei dieser Firma beworben, laut Arge und dieser Firma habe ich mich nicht beworben bzw. es ist keine Bewerbung eingetroffen.

Was soll ich jetzt in die Stellungnahme schreiben? Wenn ich denen doch sage das ich mich beworben habe bekomm ich doch trotzdem eine Sanktion reingedrückt. Bitte um Hilfe!

Ein enttäuschter ALG2 Empfänger
Klärt sich bestimmt noch auf. Hast du keinen Beweis auf deinen PC? Denk immer dran du hast ein reines Gewissen, denn auch Bwerbungsunterlagen können in einen Betrieb / Firma verschwinden.
Liebe Tweety ist offline  
Alt 26.11.2007, 22:50   #4
Midian->Emailproblem
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Registriert seit: 26.11.2007
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Midian
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Erstmal danke schonmal für die Antworten. Ja habe die Unterlagen (Anschreiben) auf meinem PC als Beweis.
Allerdings war ich die letzten 3 Wochen in diesem tollen Kurs für die ALG2 Neulinge. Dort hatte jemand das selbe Problem, er hatte auch alles als Beweis auf seinem Rechner. Und bekam eine 6 Wöchige Sanktion reingedrückt.
Deshalb habe ich ein wenig Angst das ich auch eine bekomme und 6 Wochen kein geld da kann ich gleich mein Testament schreiben.
Midian ist offline  
Alt 26.11.2007, 22:52   #5
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Ich sehe da auch keinen Beweis drin, ein solches Anschreiben kann ich doch jederzeit geschrieben haben - z.B. erst jetzt nach dem Anschreiben der ARGE- auch muss man es doch nicht abgeschickt haben
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Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 26.11.2007, 22:53   #6
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von Midian Beitrag anzeigen
Erstmal danke schonmal für die Antworten. Ja habe die Unterlagen (Anschreiben) auf meinem PC als Beweis.
Allerdings war ich die letzten 3 Wochen in diesem tollen Kurs für die ALG2 Neulinge. Dort hatte jemand das selbe Problem, er hatte auch alles als Beweis auf seinem Rechner. Und bekam eine 6 Wöchige Sanktion reingedrückt.
Deshalb habe ich ein wenig Angst das ich auch eine bekomme und 6 Wochen kein geld da kann ich gleich mein Testament schreiben.
Hier kannst du dann lernen, wie man derartige Behörden dann auf Trabb bringt.
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Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 26.11.2007, 23:02   #7
heuschrecke->Emailproblem
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Beiträge: 424
heuschrecke
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Ich sehe da auch keinen Beweis drin, ein solches Anschreiben kann ich doch jederzeit geschrieben haben - z.B. erst jetzt nach dem Anschreiben der ARGE- auch muss man es doch nicht abgeschickt haben
Genau aus diesem Grunde spricht man eben auch nur von einem Anscheinsbeweis.
Näheres hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Anscheinsbeweis und hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Glaubhaftmachung
Es steht der Arge frei, zu beweisen, dass man es eben nicht abgeschickt hat. Dann hätte man sich durch seinen "Anscheinsbeweis" des Betruges schuldig gemacht. Aber das wird jetzt hier langsam aber sicher offtopic.
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Der übliche Schwachsinn für die klagewütigen Juristen: Meine Posts stellen meine persönliche Meinung dar und erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Sie stellen erst recht keine Rechtsberatung dar.
heuschrecke ist offline  
Alt 26.11.2007, 23:02   #8
Lothenon->Emailproblem
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Registriert seit: 26.05.2006
Beiträge: 317
Lothenon
Standard EDIT: Leider einen Schritt übersprungen.

Zitat von Midian Beitrag anzeigen
Erstmal danke schonmal für die Antworten. Ja habe die Unterlagen (Anschreiben) auf meinem PC als Beweis.
Allerdings war ich die letzten 3 Wochen in diesem tollen Kurs für die ALG2 Neulinge. Dort hatte jemand das selbe Problem, er hatte auch alles als Beweis auf seinem Rechner. Und bekam eine 6 Wöchige Sanktion reingedrückt.
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Am besten beschreibst Du den Vorgang und legst den oder die entsprechenden Bewerbungs-Anschreiben diesem bei. Das sollte als Beweis gelten.

1.) Eine sechswöchige Sanktion gibt es nicht.
2.) Wie soll er bitteschön ansonsten beweisen, dass er sich bei der Firma beworben hat ausser durch das Anschreiben?

Sollte trotzdem eine Sanktion verhängt werden, bitte Widerspruch einlegen und bei Ablehnung eine Klage bei Gericht einlegen. Unter Umständen kann auch mit dem Widerspruch eine EA bei Gericht gestellt werden.

Denn der Beweis der Bewerbung soll nicht zu hoch gesteckt werden. Viele Firmen schicken zum Beispiel die Bewerbungsunterlagen nicht zurück. Und ein Einschreiben würde nur die Kosten der Bewerbung in die Höhe treiben.

Wenn der andere, der eine Sanktion deswegen erhielt: Er soll auch Widerspruch einlgen. Kann er es nicht mehr, dann soll er einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X stellen. Wenn auch der Widerspruch negativ beschieden wurde, steht ihm der Gang zum Gericht wieder offen.

EDIT: Nochmal umgeschrieben, danke für den Hinweis, Martin
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Kapitalismus ist Egoismus zum System erhoben. (Gerald Dunkl)

Aktuelle Rechtsprechung des BSG zu § 22 SGB II - Leistungen für Unterkunft und Heizung (PDF)
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Lothenon ist offline  
Alt 26.11.2007, 23:06   #9
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von Lothenon Beitrag anzeigen
Sofort Widerspruch und bei Gericht Klage einreichen, sofern dem Widerspruch nicht stattgegeben wird.

1.) Eine sechswöchige Sanktion gibt es nicht.
2.) Wie soll er bitteschön ansonsten beweisen, dass er sich bei der Firma beworben hat ausser durch das Anschreiben? Durch Einschreiben? Wenn die ARGE das erhöhte Postentgelt zusätzlich übernimmt, gerne. Ansonsten muss das Anschreiben genügen.

Unter Umständen kann auch gleich mit dem Widerspruch eine EA bei Gericht eingereicht werden.

Wenn der andere, der eine Sanktion deswegen erhielt: Er soll auch Widerspruch einlgen. Kann er es nicht mehr, dann soll er einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X stellen. Wenn auch der Widerspruch negativ beschieden wurde, steht ihm der Gang zum Gericht wieder offen.
nun mal bitte keine Schnellschüsse. Noch gibt es keine Sanktionen. Es handelt sich um eine anhörung und weiter ist noch nichts geschehen. Bitte nicht einfach aus dem Bauch heraus irgend etwas vorschlagen. Wir sind ja schließlich auch noch da und kennen uns bestens aus.
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Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 26.11.2007, 23:58   #10
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Lothenon
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Achso, mann/frau kann auch mal beim potentiellen Arbeitgeber dezent anfragen, inwiefern sich etwas wegen der Stelle getan, auf die mann/frau sich beworben hat. Dabei sollte dann nicht verraten werden, dass die ARGE Dich deswegen angeschrieben hat.

Es könnte ja doch sein, dass die Bewerbung doch noch da angekommen ist ... :)
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