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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 22.11.2007, 16:06   #1
BoesesWeib
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Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Sachsen Anhalt
Beiträge: 363
BoesesWeib
Frage beratungsschein für anwaltlichen rat

kann man sich beim gericht auch einen beratungsschein holen wenn man nur einen anwaltlichen rat bezügl eines widerspruchs haben will?

bei telefonischer nachfrage bei gericht wurde mir gesagt dass für sowas keine beratungsscheine vergeben werden, hartz IV empfänger sollen ihre widersprüche ohne anwaltlichen rat schreiben!

ist das rechtens?
BoesesWeib ist offline  
Alt 22.11.2007, 16:17   #2
Haubold
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.03.2007
Beiträge: 726
Haubold
Standard

Nein.

Jeder der nicht über ausreichend Mittel kann einen Antrag auf Beratungshilfe Stellen.

Gruß Haubold
Haubold ist offline  
Alt 22.11.2007, 16:20   #3
BoesesWeib
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Sachsen Anhalt
Beiträge: 363
BoesesWeib
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ok, dass dachte ich mir schon

die arbeitsanweisung der dame bei gericht besagt aber dass sie eben keine beratungsscheine für sowas rausgeben

ich finde es unmöglich dass die leute mit diesen bescheiden, die manchmal wirklich nur ein anwalt versteht, allein gelassen werden
BoesesWeib ist offline  
Alt 22.11.2007, 16:22   #4
Arania->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Da ein Widerspruch nicht formgebunden ist kann den aber auch jeder selber schreiben, ich würde dafür noch keinen Beratungsschein verschenken, denn in derselben Sache bekommt man den nicht nochmal
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 22.11.2007, 16:23   #5
BoesesWeib
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Sachsen Anhalt
Beiträge: 363
BoesesWeib
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es war ne generelle frage, weil mich die aussage der dame verwundert hat

ich habe eher ein mietrechtliches problem :-)
BoesesWeib ist offline  
Alt 22.11.2007, 16:28   #6
Haubold
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.03.2007
Beiträge: 726
Haubold
Standard

Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Da ein Widerspruch nicht formgebunden ist kann den aber auch jeder selber schreiben, ich würde dafür noch keinen Beratungsschein verschenken, denn in derselben Sache bekommt man den nicht nochmal
Ein Widerspruch der von einen guten RA geschrieben wird liest sich die Widerspruchsstelle anders durch als ein selbst geschriebener.
Und die Erfolgsaussichten sind auch besser.

Die Kosten für den Widerspruch hat mein RA auch der ARGE mit auferlegt.

So das es mich nichts gekostet hat.

Gruß Haubold
Haubold ist offline  
Alt 22.11.2007, 18:22   #7
Rechtsverdreher
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 14.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 2.549
Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher
Standard

Und, wenn Du verlierst, kostet es Dich dann auch nichts?
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline  
Alt 22.11.2007, 19:42   #8
heuschrecke->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 26.11.2005
Beiträge: 424
heuschrecke
Standard

Zitat von BoesesWeib Beitrag anzeigen
bei telefonischer nachfrage bei gericht wurde mir gesagt dass für sowas keine beratungsscheine vergeben werden, hartz IV empfänger sollen ihre widersprüche ohne anwaltlichen rat schreiben!

ist das rechtens?
Laut meinem Sozialrechtsanwalt ist das eigentlich nicht rechtens, aber leider in letzter Zeit vermehrt üblich.

Besonders frech finde ich die offizielle Begründung für diese Ablehnungen: Die Argen seien ja per Gesetz zur umfassenden Beratung verpflichtet. Daher sei eben keine anwaltliche Beratung erforderlich.
Mein Anwalt schüttelte ob dieser Ablehnungsbegründung nur verständnislos mit dem Kopf. Bei einer rechtlichen Auseinandersetzung mit der Arge könne man ja schließlich nicht die Arge um Rechtsrat fragen und dabei ernsthaft mit einer unbefangenen Beratung rechnen.

Du hat jetzt im Grunde 2 Optionen:

1) Den Widerspruch selbst formulieren. Dann die Ablehnung abwarten. Dann Beratungskostenhilfeschein holen und damit dann zum Anwalt.

2) Direkt zum Anwalt und den bitten, den Beratungskostenhilfeschein zu "erwirken", um dann mit Hilfe des Anwalts den Widerspruch zu formulieren.

Der 1. Weg ist finanziell risikoärmer (Anwaltshonorar). Den würde ich bei kleineren Sachen (Fahrtkosten etc.) wählen. Den 2. Weg würde ich bei existenzbedrohenden Sachen (Sanktionen etc.) wählen.
__

Der übliche Schwachsinn für die klagewütigen Juristen: Meine Posts stellen meine persönliche Meinung dar und erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Sie stellen erst recht keine Rechtsberatung dar.
heuschrecke ist offline  
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