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Start > > -> Kündigung zum 31.10.2017 erhalten, soll mich arbeitslos melden,war 14 Jahre davor Selbstständig, wie jetzt vorgehen?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 01.10.2017, 10:07   #1
Beutzernam
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Registriert seit: 01.10.2017
Beiträge: 1
Beutzernam
Standard Kündigung zum 31.10.2017 erhalten, soll mich arbeitslos melden,war 14 Jahre davor Selbstständig, wie jetzt vorgehen?

Hallo liebe Mitglieder

Kurz vorweg

Musste letztes Jahr meine Selbständigkeit nach 14 Jahren, aus Gesundheitlichen Gründen aufgeben und bekomme seitdem vom Jobcenter Geld.

Ich war von Juni 2016 an krankgeschrieben, weil der Amtsarzt der LVA folgendes Festgestellt hat:
Funktionsbehinderung beider Hüftgelenke, beider Kniegelenke, Knorpelschäden beider Kniegelenke (Morbus Ahlbäck Grad 4), Funktionsbehinderung beider Schultergelenke, beider Ellenbogengelenke, Depressive Verstimmung, Kopfschmerzsyndrom, Bronchialasthma.
Mir wurde ein GDB von 50% mit Merkzeichen G unbefristet zugesprochen.

Hinzu kommen nun noch die Diagnosen: LWS Syndrom, Osteochondrose, Spondylarthrose,Spondylolisthesis, die aber noch nicht im GDB berücksichtigt sind (wird noch ein verschlechterungsantrag gestellt), und eingehende Untersuchungen in der nächsten Zeit stattfinden werden.

Das Jobcenter hatte auch einen BÖSachter (ein Mensch für Arbeitssicherheit und Architektur) eingeschalten, der mich noch nicht einmal Persönlich gesehen hatte. Der BÖSachter hat mich über 3 Seiten nur Beleidigt und Diskriminiert. Ich (165cm groß und 87 kg, ich weiß selber das ich keine Modelmaße habe) hätte ja Zentnerweise Übergewicht und außerdem sei ich ja hochgradig Psychisch Krank, weil ich meine Orthopädischen Diagnosen selber Stelle (ich habe dem Idioten und den Deppen vom Jobcenter mehrere MRT und CT Berichte, Fachärztliche und Amtsärztliche Atteste und Op Berichte beigefügt).
Hatte Beschwerde/Widerspruch beim Jobcenter eingereicht, da kam dann ein Brief, und ich Zitiere: Nach Hoheitlichem Gesetz wird dieser Abgelehnt.
Ich weiß ja nicht wen die damit Beindrucken wollten, mich jedenfalls nicht

Jetzt hatte ich (was in meinen Augen ein Fehler war und somit meine Krankmeldungen aufs Spiel gesetzt habe) einen Minijob in einem Haushalt angenommen bei 2 x Wöchentlich 3 Std. für 177€ im Monat,
Nach 2 Monaten wurden meine Beschwerden im linken Knie wieder schlimmer, so dass ich letzte Woche wieder einmal am linken Knie Operiert wurde und mein Bein 6 Wochen kaum belasten darf.

Daraufhin bekam ich dann die Kündigung zum 31.10.2017, wurde aber bis dahin von meiner Arbeitsleistung freigestellt mit Lohnfortzahlung.

Diese Woche Samstag, 30.09, kam ein Brief vom Jobcenter mit der Aufforderung
- Ich soll mich Arbeitslos melden
- Ich soll Krankengeld beantragen
und die Bescheinigungen bis spätestens 13.10 abgeben (stehen ja nur 10 Arbeitstage zur Verfügung).
Der neue Bescheid mit dem normalen Regelsatz für ab November lag auch gleich dabei.

Mir steht doch gar kein Arbeitslosengeld zu (hab ja 15 Jahre nichts einbezahlt) oder sehe ich das falsch?
Wie kann ich mich gegen die dauernden Schikanen wehren?


Lg und danke im Voraus Chrissy

Geändert von Seepferdchen (01.10.2017 um 13:30 Uhr) Grund: Bitte immer eine aussagekräftige Überschrift,Danke
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Alt 01.10.2017, 20:50   #2
erwerbsuchend
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Standard AW: Kündigung zum 31.10.2017 erhalten, soll mich arbeitslos melden,war 14 Jahre davor Selbstständig, wie jetzt vorgehen?

Zitat von Beutzernam Beitrag anzeigen
Der BÖSachter hat mich über 3 Seiten nur Beleidigt und Diskriminiert. Ich (165cm groß und 87 kg, ich weiß selber das ich keine Modelmaße habe) hätte ja Zentnerweise Übergewicht und außerdem sei ich ja hochgradig Psychisch Krank, weil ich meine Orthopädischen Diagnosen selber Stelle (ich habe dem Idioten und den Deppen vom Jobcenter mehrere MRT und CT Berichte, Fachärztliche und Amtsärztliche Atteste und Op Berichte beigefügt).
@ Beutzernam,

inwiefern sind in dem Gutachten tatsächlich Beleidigungen und Diskriminierungen enthalten? Aus der Angabe deiner körperlichen Maße kann ich diese nicht erkennen, genausowenig aus dem eventuell vorhandenem Vermerk bezüglich deines vorhandenem Übergewichtes. Gleiches gilt für die Angabe, dass du selbst entsprechende medizinische Unterlagen deiner behandelnden Ärzte vorgelegt hast. Hat sich der Gutachter wirklich so sehr im schriftlichen Ton vergriffen?

Zitat von Beutzernam Beitrag anzeigen
Jetzt hatte ich (was in meinen Augen ein Fehler war und somit meine Krankmeldungen aufs Spiel gesetzt habe) einen Minijob in einem Haushalt angenommen bei 2 x Wöchentlich 3 Std. für 177€ im Monat,
Nach 2 Monaten wurden meine Beschwerden im linken Knie wieder schlimmer, so dass ich letzte Woche wieder einmal am linken Knie Operiert wurde und mein Bein 6 Wochen kaum belasten darf.
Meinst du damit, dass du während einer aktuellen AU einen Minijob ausgeführt hast, der deinen Gesundheitszustand weiter verschlechtert hat? Wieso hast du dies getan?

Zitat von Beutzernam Beitrag anzeigen
Diese Woche Samstag, 30.09, kam ein Brief vom Jobcenter mit der Aufforderung
- Ich soll mich Arbeitslos melden
- Ich soll Krankengeld beantragen
und die Bescheinigungen bis spätestens 13.10 abgeben (stehen ja nur 10 Arbeitstage zur Verfügung).
Die Arbeitslosmeldung erfolgt bei der AfA. Dort wird auch gleich direkt dein Anspruch auf ALG 1 geprüft. Solltest du keinen Anspruch haben, bekommst du eine Bescheinigung darüber.

Anschließend setzt du dich mit deiner KV in Verbindung, zwecks Klärung deines Anspruches auf Krankengeld.

Zitat von Beutzernam Beitrag anzeigen
Der neue Bescheid mit dem normalen Regelsatz für ab November lag auch gleich dabei.
Meinst du damit tatsächlich den Bescheid über den Bezug von ALG 2 oder meinst du damit die Antragsunterlagen?
erwerbsuchend ist gerade online   Mit Zitat antworten
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