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Start > > -> Alg 2 Antrag - zusätzliche Unterlagen gefordert, besonders vom Vermieter, ist das alles erlaubt ???

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 29.09.2017, 12:27   #1
JaClaa
Neuer Nutzer
 
Registriert seit: 29.09.2017
Beiträge: 1
JaClaa
Frage Alg 2 Antrag - zusätzliche Unterlagen gefordert, besonders vom Vermieter, ist das alles erlaubt ???

Hallo liebes Forum,

ich habe am Dienstag, den 26.09.2017, einen Antrag auf Alg 2 bei meinem zuständigen Jobcenter, in Hamburg, gestellt. Bei diesem Termin wurde auch mein Untermietvertrag (Pauschalmiete, alle Nebenkosten inbegriffen, WG) auf Angemessenheit überprüft und diese wurde auch bestätigt.
Desweiteren habe ich eine Auflistung der noch fehlenden Dokumente bekommen (siehe Anhang, farbig makierte Stellen sind die noch fehlenden Unterlagen). Besonders die Punkte unter der Anlage KdU stellen mich vor ein Problem, da mein Vermieter diese nicht ausfüllen möchte (besonders den Vordruck "Erklärung zur Untermiete" (siehe Anhang)).
Auch die Anlage VE möchte das Jobcenter ausgefüllt zurück haben. Es wohnt noch eine weitere Person in der Wohnung, jedoch sind wir komplett wirtschaftlich unabhängig voneinander.


Meine Frage wäre jetzt, wie ich mich am besten verhalten sollte und welche Möglichkeiten für mich bestehen, dass der Antrag "schnell" in die Bearbeitung geht.

Ich hoffe ich habe dieses Thema richtig erstellt und meine Frage richtig gestellt. Habe noch keine Erfahrungen mit dieser wunderbaren Art der Beratung. Wenn noch weitere Information fehlen, werde ich diese natürlich geben.
Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.

LG
JaClaa

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Erklärung_Untervermietung.pdf (1,51 MB, 22x aufgerufen)

Geändert von TazD (05.10.2017 um 07:10 Uhr) Grund: Anhang gelöscht, wegen Sichtbarkeit der persönlichen Daten.
JaClaa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2017, 22:50   #2
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Alg 2 Antrag - zusätzliche Unterlagen gefordert, besonders vom Vermieter, ist das alles erlaubt ???

Hallo JaClaa,

da dein Beitrag offenbar bisher übersehen wurde werde ich das mal versuchen zu beantworten, vielleicht wäre das im Bereich ALGII besser aufgehoben ...

Zitat:
ich habe am Dienstag, den 26.09.2017, einen Antrag auf Alg 2 bei meinem zuständigen Jobcenter, in Hamburg, gestellt. Bei diesem Termin wurde auch mein Untermietvertrag (Pauschalmiete, alle Nebenkosten inbegriffen, WG) auf Angemessenheit überprüft und diese wurde auch bestätigt.
Ab wann soll der Antrag Wirkung erlangen, noch für den September rückwirkende Zahlung erforderlich oder erst ab 01.10., auch dann wird es ja Zeit, dass sich was tut beim JC.

Immerhin war die Leistung für Oktober bereits fällig (Ende September im Voraus zu zahlen) wenn deine Bedürftigkeit soweit schon mal erkennbar ist.

Zitat:
Desweiteren habe ich eine Auflistung der noch fehlenden Dokumente bekommen (siehe Anhang, farbig makierte Stellen sind die noch fehlenden Unterlagen).
Darauf komme ich noch einzeln, dein Vermieter ist auch zusätzlich zum Untermmietvertrag zu keinerlei Auskünften verpflichtet und der liegt ja bereits vor und wurde als "angemessen" bezeichnet.

Zitat:
Besonders die Punkte unter der Anlage KdU stellen mich vor ein Problem, da mein Vermieter diese nicht ausfüllen möchte (besonders den Vordruck "Erklärung zur Untermiete" (siehe Anhang)).
Der Vordruck den du da eingestellt hast, ist für einen Antrag auf Wohngeld vorgesehen, so steht es jedenfalls drauf, da solltest du mal nach der Rechtsgrundlage fragen, die das für ALGII erforderlich macht.

Bitte schriftlich verlangen, damit du das mal einem Anwalt zur Prüfung vorlegen kannst, wo das genau im Gesetz steht für den Anspruch auf ALGII, wenn du in einer WG lebst und dort ein Zimmer als Untermieter hast ???

Man versucht dich mit diesem unzulässigen Fragebogen in eine Wirtschafts-Gemeinschaft (WG mit Familienangehörigen) oder auch in eine BG mit einer Person in Partnerschaft zu "drängen" ... ob da was dran sein könnte, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ein Vermieter ist jedenfalls dem JC zu keinerlei weitergehenden Auskünften verpflichtet, nur weil du dort zur Untermiete wohnst.

Persönliche Angaben zum Mietverhältnis muss dein Vermieter nicht machen, auch eine Mietbescheinigung ist unzulässig und NICHT erforderlich wenn alle notwendigen Angaben zur KdU bereits aus den vorliegenden Unterlagen ersichtlich sind.

Zitat:
Auch die Anlage VE möchte das Jobcenter ausgefüllt zurück haben. Es wohnt noch eine weitere Person in der Wohnung, jedoch sind wir komplett wirtschaftlich unabhängig voneinander.
Dann streiche diese Anlage dick durch und schreibe schön groß darüber (mit deinem dicken Stift), dass es KEINE VE (Einstehensgemeinschaft) gibt, daher auch KEINE Angaben dazu möglich und nötig sind.

Auch ein Zusatzblatt "Antragsbegründung" ist NICHT erforderlich und gesetzlich nicht vorgesehen, dann würden solche Fragen bereits zum offiziellen Hauptantrag gehören ...

Was soll man da lange für begründen müssen, das "erklären" ja in der Regel schon die Auszüge und die Auskünfte über vorhandene (oder eher nicht vorhandene) Vermögenswerte und wohl auch die Tatsache, dass man arbeitslos ist oder im Job zu wenig verdient, um davon leben zu können.

Es gibt also KEINEN plausiblen Grund warum man sich dafür rechtfertigen müsste auf einem Extra-Blatt, warum man ALGII beantragen muss ...

Auch dafür fehlt jede Rechtsgrundlage also kann (aus meiner Sicht) zumindest vorläufig deine Leistung schon bewilligt und ausgezahlt werden, wenn du sonst keine Miete mehr zahlen und nichts zum Essen mehr kaufen kannst, DAFÜR soll das ja als Notfall-Hilfe gedacht sein.

Zitat:
Meine Frage wäre jetzt, wie ich mich am besten verhalten sollte und welche Möglichkeiten für mich bestehen, dass der Antrag "schnell" in die Bearbeitung geht.
Du solltest also nur die wirklich rechtmäßig erforderlichen Unterlagen noch nachreichen (bitte IMMER eine Eingangsbestätigung geben lassen) und direkt einen Vorschuss in Bar verlangen, damit du deine Miete bezahlen kannst, ehe der Vermieter dich vor die Türe setzt weil er mit deinen finanziellen Problemen und dem JC NICHTS zu tun haben will.

Dann müsstest du dir (leider) eine eigene Wohnung suchen, man sollte dir also gleich mal schriftlich geben, wie hoch deine "angemessenen" KdU dann sein dürfen, du "musst" ja schließlich nicht zur Untermiete wohnen, wenn das beim JC so ein Problem darstellt.

Du solltest dir mindestens einen Beistand (§ 13 SGB X) mitnehmen und darauf bestehen, dass man dir den Bescheid und einen großzügigen Vorschuss (§ 42 SGB I) gibt, damit das nicht passieren wird.

Du hast keinen Einfluss darauf was andere Menschen tun sollen, damit dein JC "zufrieden" ist, eigentlich bist du nicht mal verpflichtet deinem Vermieter mitzuteilen, dass du ALGII beantragen und beziehen musst.

Zitat:
Ich hoffe ich habe dieses Thema richtig erstellt und meine Frage richtig gestellt. Habe noch keine Erfahrungen mit dieser wunderbaren Art der Beratung.
Den Titel werde ich noch etwas erweitern, denn das ist sehr "allgemein" und das dann in ALGII unterbringen.

Die "Beratung" hier besteht aus der Weitergabe persönlicher Erfahrungen und erfolgt daher ohne jede Garantie ... ist aber in der Regel sehr verlässlich und anwendbar ohne zusätzliche Probleme zu bekommen.

Für sein eigenes Handeln bleibt aber trotzdem jeder selbst verantwortlich ... der (gelegentliche) Hinweis auf den "Anwalt" ist eher prophylaktisch zu sehen, zeigt meist Wirkung bei den SB auch wenn die Wenigsten hier wirklich einen Anwalt haben.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!

Geändert von Doppeloma (04.10.2017 um 22:54 Uhr) Grund: Überschrift angepasst
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