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Start > > -> Hartz IV - Schüler Gymnasium 17 Jahre - Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 10.08.2017, 13:36   #1
iMensch
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Beiträge: 213
iMensch
Standard Hartz IV - Schüler Gymnasium 17 Jahre - Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung

Habe auf die schnelle dazu im Internet nichts finden können, deswegen Frage ich mal hier in die Runde, vielleicht kennt sich ja wer aus. Ich bin nicht davon betroffen, kenne aber jemanden der davon betroffen ist.

Es geht um einen 17 Jährigen Schüler dessen Eltern beide Hartz IV erhalten. Der Schüler hat damals freiwillig einem Termin bei der Bundesagentur für Arbeit gemacht, aber für die Berufsberatung. Er wollte sich dort beraten lassen, wegen einem dualen Studium. Am Anfang hat er noch Vermittlungsvorschläge ohne Rechtsfolgenbelehrung erhalten und nun erhält er bereits welche mit Rechtsfolgenbelehrung. Dabei geht er noch bis Mai oder Juni 2018 zu Schule um Abitur zu machen. Danach möchte er studieren.

Es kann doch nicht rechtens sein, dass die Ihn mit Rechtsfolgenbelehrung nun dazu auffordern sich dort zu bewerben, oder? Habe gerade versucht die Rechtslage zu klären, aber ich habe auf die schnelle nichts herausgefunden.

Kennt sich da wer aus und kann mir das eben erläutern oder einen Link zu einer Webseite geben wo das erklärt wird? Je mehr ich über diese "Hartz-IV-Dikatur" mitbekomme, desto mehr "Gute Laune" bekomme ich.

Was wäre, wenn er sich nun dort nicht bewirbt und den Antwortbogen des Vermittlungsvorschlags nicht zurück sendet und dann ein Sanktionsschreiben oder so erhält? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies rechtens ist.
iMensch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2017, 14:00   #2
ela1953
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 16.03.2008
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Beiträge: 6.199
ela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiert
Standard AW: Hartz IV - Schüler Gymnasium 17 Jahre - Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung

Der Schüler hat ja wohl geäußert, dass er ein duales Studium ab 2018 machen möchte.

Dafür muss er sich ja jetzt schon bewerben. Die Ausschreibungen laufen ja schon.
Meine Tochter hat sich auch ein Jahr vor dem Abi beworben. Nicht nur für ein duales Studium, sondern auch um Ausbildungsstellen, für die ein Abi erforderlich war.
Da der junge Mann sich ja eh jetzt bewerben muss, ist es doch egal, ob da eine Rechtsfolgenbelehrung drauf steht.
Bekommt er Angebote, die nicht seinen Neigungen entsprechen, hat er doch die Möglichkeit dementsprechend den Antwortbogen auszufüllen.
ela1953 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2017, 14:35   #3
iMensch
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Registriert seit: 11.09.2016
Beiträge: 213
iMensch
Standard AW: Hartz IV - Schüler Gymnasium 17 Jahre - Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Da der junge Mann sich ja eh jetzt bewerben muss, ist es doch egal, ob da eine Rechtsfolgenbelehrung drauf steht.
Das ist ja gerade eben nicht egal. Wenn Sie draufsteht und rechtsgültig ist (das war ja gerade die Frage) muss er sich bewerben, weil sonst gibt es eine Sanktion.

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Bekommt er Angebote, die nicht seinen Neigungen entsprechen, hat er doch die Möglichkeit dementsprechend den Antwortbogen auszufüllen.
Schön wäre es ja, wenn es so wäre. Ich wüsste nicht, dass man sich Neuerdings die Jobs aussuchen kann, welche man als Vermittlungsvorschlag erhält. Geschweige den, dass man die ablehnen kann, die einem nicht gefallen. Bewerben muss man sich dann ja trotzdem, wegen der Rechtsfolgenblehrung.

Dich hätte ich gerne als Sachbearbeiter. Mein Sachbearbeiter sieht das aber anders.

Falls noch wer die Rechtslage dazu erklären kann, wäre super.
iMensch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2017, 18:28   #4
Couchhartzer
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Standard AW: Hartz IV - Schüler Gymnasium 17 Jahre - Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung

Zitat von iMensch Beitrag anzeigen
Habe gerade versucht die Rechtslage zu klären, aber ich habe auf die schnelle nichts herausgefunden.
Man sollte hier auf jeden Fall versuchen diesen VV über den § 10 Abs. 1 Punkt 5 (Unzumutbarkeit aus sonstigem wichtigen Grund) per Widerspruch anzugreifen, denn der noch ausstehende Schulabschluss Mai/Juni 2018 als auch das sich anschliessend vorgesehene Studium dürften hier durchaus dieses Kriterium des sonstigen wichtigen Grund vollumfänglich erfüllen.


Gesetzesvorgabe:
~> § 10 SGB 2 - Einzelnorm

sowie dazu auch fachliche Weisung der BA v. 30.03.2017 ab Seite 9:
~> http://harald-thome.de/fa/redakteur/...30.03.2017.pdf


An diese Vorgaben hat sich auch die BA und jedes JC zwingend zu halten.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
Couchhartzer ist offline   Mit Zitat antworten
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rechtsfolgenbelehrung, schüler, erhalten, betroffen, hartz

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