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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 26.07.2017, 09:46   #1
Gollo
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Standard Werden Bewerbungen (und -Nachweise) im Ausland als Bewerbungsbemühungen anerkannt vom Jobcenter?

Rein hypothetische Frage, zählen zu den gerne in EGVs geforderten Nachweisen für eine bestimmte Anzahl Bewerbungen auch solche ins Ausland?

Insbesondere da sie, mangels Arbeitserlaubnis, z.B. aus den USA sämtlich abgelehnt werden.

Kann man, sollte eine Bewerbung im Ausland (generell, nicht nur USA) zwar erfolgreich sein, man persönlich bei seinem Besuch im Bewerbungsgespräch (gibt es dafür eigentlich Unterstützung um Flug/Hotel zu bezahlen?) aber feststellt, dass einem das Unternehmen nicht gefällt, problemlos jederzeit den Job ablehnen - da man nicht gezwungen werden kann, im Ausland zu arbeiten?
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Alt 26.07.2017, 19:38   #2
erwerbsuchend
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Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

@ Gollo,

grundsätzlich zählen für die meisten SB nur ernstgemeinte Bewerbungen, also Bewerbungen auf Stellen, für die man die entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse hat. Bewirb sich z.B. jemand, der nie Medizin studiert hat, auf eine Stelle als Facharzt, dann ist von Anfang an klar, dass es hier zu einer Absage kommt. So eine Bewerbung wird dann von den meisten SB nicht gezählt.

Ich nehme an, das es für Bewerbungen ins Ausland genauso gehandhabt wird, vorallem, wenn es sich um verschiedene Länder handelt und kein klares Bewerbungsmuster zu erkennen ist.

Solltest du allerdings grundsätzlich den Wunsch haben, in ein bestimmtes Land auswandern zu wollen, dann solltest du das auch so mit deinem SB besprechen. Schließlich gänge es in dem Fall nicht nur um Bewerbungen für eine Arbeitsstelle, sondern auch darum Fragen über die Finanzierung des Umzuges, Krankenversicherung usw. zu klären.
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Alt 26.07.2017, 21:32   #3
Gollo
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Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
grundsätzlich zählen für die meisten SB nur ernstgemeinte Bewerbungen, also Bewerbungen auf Stellen, für die man die entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse hat. Bewirb sich z.B. jemand, der nie Medizin studiert hat, auf eine Stelle als Facharzt, dann ist von Anfang an klar, dass es hier zu einer Absage kommt. So eine Bewerbung wird dann von den meisten SB nicht gezählt.
Dass man für die Stelle geeignet ist, hatte ich jetzt vorausgesetzt. Dass die Bewerbung ernst ist, ebenfalls.

Lediglich eine Greencard besitzen die wenigsten. Es soll aber Arbeitgeber in den USA geben, die einem dabei helfen eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Das ist mittlerweile zwar nahezu ausgeschlossen, aber auch nicht völlig unmöglich. Nur sehr unwahrscheinlich.

Wäre dann tatsächlich die Frage, ob Bewerbungen damit grundsätzlich "nicht sinnvoll" sind, bzw. mit welcher Begründung sie nicht zu geforderten Bewerbungsbemühung zählen sollten? Ernst gemeint sind sie sehr wohl. Selbst in Trump-Zeiten machen sich ein oder zwei Jahre USA mindestens mal ganz hervorragend im Lebenslauf.

Zitat:
Ich nehme an, das es für Bewerbungen ins Ausland genauso gehandhabt wird, vorallem, wenn es sich um verschiedene Länder handelt und kein klares Bewerbungsmuster zu erkennen ist.
Das Stellenprofil ist doch ein klares Bewerbungsmuster. Wer für sein Leben selbst aufkommen möchte, kann doch prinzipiell auch weltweit nach geeigneten Möglichkeiten dazu suchen? England, Frankreich, USA, Kanada, Australien... bezahlte Auslandserfahrung ist doch in fast allen Fachbereichen eine Unterstützung?

Zitat:
Solltest du allerdings grundsätzlich den Wunsch haben, in ein bestimmtes Land auswandern zu wollen, dann solltest du das auch so mit deinem SB besprechen. Schließlich gänge es in dem Fall nicht nur um Bewerbungen für eine Arbeitsstelle, sondern auch darum Fragen über die Finanzierung des Umzuges, Krankenversicherung usw. zu klären.
Davon sich in diesen existenziellen Bereichen vom JobCenter beraten zu lassen, würde ich allerdings dringend abraten. Dafür gibt es genügend andere Informationsstellen mit deutlich besserer Qualifizierung und besserem Ruf. Wobei da wiederum die andere Frage ist, ob man eben frei ist, dieses auch erst nach einem vorliegenden Angebot zu tun und sich dann im Zweifel vielleicht doch eher gegen einen Erdogan oder Trump zu entscheiden?
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Alt 27.07.2017, 14:37   #4
erwerbsuchend
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Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Wäre dann tatsächlich die Frage, ob Bewerbungen damit grundsätzlich "nicht sinnvoll" sind, bzw. mit welcher Begründung sie nicht zu geforderten Bewerbungsbemühung zählen sollten? Ernst gemeint sind sie sehr wohl.
@ Gollo,

sofern Bewerbungen für eine Arbeit in den USA Ernst gemeint sind, wäre doch zu klären, wer und in welchem Ausmaß die dabei anfallenden Kosten für ein Vorstellungsgespräch übernimmt, sofern dieses und die Vertragsverhandlungen nicht per Telekommunikation stattfinden.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Wer für sein Leben selbst aufkommen möchte, kann doch prinzipiell auch weltweit nach geeigneten Möglichkeiten dazu suchen?
Da stimme ich dir zu, allerdings mit der Einschränkung, dass dies nicht für Personen gilt, die auf inländische Sozialleistungen angewiesen sind, denn diese haben sich dem inländischen Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen, besonders im Bezug von ALG 2.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Davon sich in diesen existenziellen Bereichen vom JobCenter beraten zu lassen, würde ich allerdings dringend abraten. Dafür gibt es genügend andere Informationsstellen mit deutlich besserer Qualifizierung und besserem Ruf. Wobei da wiederum die andere Frage ist, ob man eben frei ist, dieses auch erst nach einem vorliegenden Angebot zu tun und sich dann im Zweifel vielleicht doch eher gegen einen Erdogan oder Trump zu entscheiden?
Es gibt sicherlich weitere Beratungsstellen für dieses Thema, aber wer ALG 1 oder 2 bezieht, der sollte dennoch seinen SB bei AfA oder JC über dieses Thema informieren, sofern man eben im Ausland arbeiten möchte.
erwerbsuchend ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2017, 15:21   #5
Gollo
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Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
sofern Bewerbungen für eine Arbeit in den USA Ernst gemeint sind, wäre doch zu klären, wer und in welchem Ausmaß die dabei anfallenden Kosten für ein Vorstellungsgespräch übernimmt, sofern dieses und die Vertragsverhandlungen nicht per Telekommunikation stattfinden.
Das war ja Teil meiner Eingangsfrage. Und die Frage ob diese Bewerbungen - trotz sehr geringer Erfolgsaussichten - rechtlich zu den geforderten Bewerbungsschreiben pro Monat zählen. Schließlich sind es per Definition Bewerbungsschreiben, sie sind ernst gemeintes Bemühen um eine Beendigung der Hilfebedürftigkeit, und mir wäre keine Forderung in EGVs bekannt, die Bewerbungen in Deutschland verlangt.

Kommt es zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch, wäre es dann natürlich blöd, wenn das JC keine Kosten übernimmt und man die angebotene Stelle aufgeben muss. Dafür kann aber der Bewerber dann nichts. Muss er weiter suchen, nach einem Arbeitgeber, der auch noch den Flug zum Bewerbungsgespräch bezahlt. Wobei etwa ein Flug nach London z.B. schon deutlich günstiger zu haben ist als eine lange Bahnreise in Deutschland.

Zitat:
Da stimme ich dir zu, allerdings mit der Einschränkung, dass dies nicht für Personen gilt, die auf inländische Sozialleistungen angewiesen sind, denn diese haben sich dem inländischen Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen, besonders im Bezug von ALG 2.
Interessante These. Hast du dazu ein Gesetz? Mir wäre keines bekannt. Ich denke es geht darum eine Hilfebedürftigkeit zu beenden. Dass man diese nicht durch die Aufnahme eines Jobs im Ausland beenden darf, wäre mir vollkommen neu. Dafür fallen mir aber auf Anhieb eine ganze Reihe Gesetze ein, die letzterem widersprechen würden.

Bleibt die Frage, auf welcher gesetzlichen Grundlage ein JC Bewerbungen im Ausland - wie aussichtslos sie auch immer sein mögen - nicht als Bewerbungen anerkennen sollte?

Geändert von Gollo (27.07.2017 um 15:36 Uhr)
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Alt 27.07.2017, 16:03   #6
erwerbsuchend
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Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Und die Frage ob diese Bewerbungen - trotz sehr geringer Erfolgsaussichten - rechtlich zu den geforderten Bewerbungsschreiben pro Monat zählen. Schließlich sind es per Definition Bewerbungsschreiben, sie sind ernst gemeintes Bemühen um eine Beendigung der Hilfebedürftigkeit, und mir wäre keine Forderung in EGVs bekannt, die Bewerbungen in Deutschland verlangt.
Zum Thema ernstgemeinte Bewerbungsschreiben gibt es hier im Forum sehr viel zu lesen, meist im Zusammenhang mit ZAF.

Für die Ernsthaftigkeit einer Bewerbung, z.B. in den USA, wird es darauf ankommen, wie glaubhaft man darlegen kann, dass man tatsächlich willens ist, sich tatsächlich ins Ausland zu verabschieden. Ohne deinen persönlichen Hintergrund zu kennen, würde ich die Frage stellen, warum sollte ein Unternehmen in den USA ausgerechnet dich einstellen wollen, vorallem, wenn du dafür überhaupt erst in die USA umziehen müsstest, zumal es auch in den USA genügend qualifiziertes Personal vor Ort gibt. Dieser Punkt dürfte auch in die Bewertung der Glaubhaftigkeit einfließen.

Es gibt durchaus EGV, in denen der örtliche Bewerbungsbereich auf den Tagespendelbereich beschränkt. Dies dient aber meist eher dazu ungewollte VV seitens AfA und JC abzuwehren.

Wieviele Bewerbungen sollst du denn pro Monat nachweisen und was spräche denn dagegen notfalls Füllbewerbungen für den Tagespendelbereich zu erstellen, sofern du unbedingt ins Ausland willst?

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Kommt es zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch, wäre es dann natürlich blöd, wenn das JC keine Kosten übernimmt und man die angebotene Stelle aufgeben muss.
Es kommt darauf an, wie hoch dein jährliches Vermittlungsbudget ist.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Dafür kann aber der Bewerber dann nichts. Muss er weiter suchen, nach einem Arbeitgeber, der auch noch den Flug zum Bewerbungsgespräch bezahlt.
Wenn ich mir ansehe, wie sehr sich deutsche AG um die Übernahme der Fahrtkosten drücken, dann habe ich persönlich starke Zweifel, dass in den Mutterländern des anglo-amerikanischen Kapitalismus die AG eher bereit sind, die Anreise-, Übernachtungs- und sonstige Bewerbungskosten zu übernehmen.

Vorallem wäre zu klären, wer die Kosten für den Umzug übernimmt oder würdest du deinen gesamten Hausrat hier verkaufen und dir in den USA alles neu kaufen wollen? Dazu kommen noch eventuelle verschieden Gebühren für Dokumente etc.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Wobei etwa ein Flug nach London z.B. schon deutlich günstiger zu haben ist als eine lange Bahnreise in Deutschland.
Das kommt auf die Verbindung an. Zudem sollte man dabei bedenken, dass Billigflieger meist auf weiter entfernten Flughäfen starten und landen, so dass noch entsprechende Fahrtkosten in die Innenstadt dazu kommen.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Interessante These. Hast du dazu ein Gesetz? Mir wäre keines bekannt. Ich denke es geht darum eine Hilfebedürftigkeit zu beenden. Dass man diese nicht durch die Aufnahme eines Jobs im Ausland beenden darf, wäre mir vollkommen neu.
In meine das auch auf den Punkt der VV bezogen, die man erhält und auf die man sich zu bewerben hat. Wenn aus einem zumutbaren VV ein Arbeitsverhältnis werden soll, dir also ein Arbeitsvertrag angeboten wird, dann kannst du den nicht einfach damit ablehnen, dass du aber unbedingt in die USA willst.
erwerbsuchend ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2017, 16:47   #7
Gollo
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Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Für die Ernsthaftigkeit einer Bewerbung, z.B. in den USA, wird es darauf ankommen, wie glaubhaft man darlegen kann, dass man tatsächlich willens ist, sich tatsächlich ins Ausland zu verabschieden. Ohne deinen persönlichen Hintergrund zu kennen, würde ich die Frage stellen, warum sollte ein Unternehmen in den USA ausgerechnet dich einstellen wollen, vorallem, wenn du dafür überhaupt erst in die USA umziehen müsstest, zumal es auch in den USA genügend qualifiziertes Personal vor Ort gibt. Dieser Punkt dürfte auch in die Bewertung der Glaubhaftigkeit einfließen.
Die USA war nur ein (bekanntes) Beispiel. Tatsächlich kann man als Deutscher nur in den USA eingestellt werden, wenn ein Unternehmen nachweist, dass es keine geeigneten Bewerber in den USA gibt. Und selbst dann ist es ein wahnsinniger Hürdenlauf und Bürokratie, der viele Monate dauert und die Hilfe von Anwälten erfordert.

Ich darf aber auch darauf hinweisen, dass insbesondere Donald Trump gerade erst wieder unter Kritik stand, weil seine eigenen Unternehmen erneut unzählige Arbeiter aus Mexiko eingestellt haben, statt Amerikanern. Die Möglichkeit existiert also durchaus. Sie ist nur sehr unwahrscheinlich, zumal dann, wenn in Jobangeboten nicht ausdrücklich um Bewerbungen aus dem Ausland gebeten wird. Andererseits wird ebenso in Jobangeboten darauf hingewiesen, wenn ausdrücklich keine Bewerbungen aus dem Ausland erwünscht sind.

Es bleibt auch festzuhalten, dass es für einen Deutschen ALG2 Empfänger keine Möglichkeit gibt, im Voraus zu sagen, ob es qualifizierte Bewerber aus Amerika für eine Stelle gibt oder nicht, und ob das Unternehmen dazu bereit ist einen Deutschen einzustellen, wenn es nicht in der Ausschreibung erwähnt ist.

Zitat:
Es gibt durchaus EGV, in denen der örtliche Bewerbungsbereich auf den Tagespendelbereich beschränkt. Dies dient aber meist eher dazu ungewollte VV seitens AfA und JC abzuwehren.
Einen VV für eine Stelle in den USA zu erhalten fände ich auch ausgesprochen witzig. Die SG aber wohl weniger. Und Trump würde seine nächste Rede darüber halten, dass Merkel jetzt sogar ihre Mitbürger dazu zwingen will, den Amerikanern Arbeitsplätze wegzunehmen.

War aber nicht mein Thema.

Zitat:
Wieviele Bewerbungen sollst du denn pro Monat nachweisen und was spräche denn dagegen notfalls Füllbewerbungen für den Tagespendelbereich zu erstellen, sofern du unbedingt ins Ausland willst?
Die Frage war, wie eingangs erwähnt, rein hypothetisch.

Zitat:
Wenn ich mir ansehe, wie sehr sich deutsche AG um die Übernahme der Fahrtkosten drücken, dann habe ich persönlich starke Zweifel, dass in den Mutterländern des anglo-amerikanischen Kapitalismus die AG eher bereit sind, die Anreise-, Übernachtungs- und sonstige Bewerbungskosten zu übernehmen.
Das kommt darauf an, wo und für was man sich bewirbt, welche Qualifikationen man hat und wie dringend das Unternehmen darauf angewiesen ist. Was man alleine zum Schreiben einer Bewerbung aber nicht wissen kann.

Einfaches Beispiel dafür sind die hinlänglich bekannten Callcenter in Irland. Deutsche Muttersprachler sind da außerordentlich beliebt und Bewerbungsgespräche werden meist tatsächlich bezahlt. Verlassen kann man sich darauf nicht, aber warum sollte es nicht "zählen", wenn man es probiert?

Zitat:
Vorallem wäre zu klären, wer die Kosten für den Umzug übernimmt oder würdest du deinen gesamten Hausrat hier verkaufen und dir in den USA alles neu kaufen wollen? Dazu kommen noch eventuelle verschieden Gebühren für Dokumente etc.
Zum einen werden auch dabei teilweise Umzugskosten von Unternehmen gezahlt - was ein Bewerber aber wiederum nicht im Voraus wissen kann (das ist natürlich ein wichtiger Teil von Vertragsverhandlungen zu einer Einstellung) - zum anderen geht es das Jobcenter im Zweifel nichts an, sofern man vom Jobcenter dazu keine Hilfe beantragen will.

Zitat:
In meine das auch auf den Punkt der VV bezogen, die man erhält und auf die man sich zu bewerben hat. Wenn aus einem zumutbaren VV ein Arbeitsverhältnis werden soll, dir also ein Arbeitsvertrag angeboten wird, dann kannst du den nicht einfach damit ablehnen, dass du aber unbedingt in die USA willst.
Das wäre ein völlig anderes Thema. Die Frage zielte alleine auf die geforderte Anzahl an Bewerbungen ab, und ob man sich (um ruhig das unwahrscheinlichste Beispiel zu wählen) auch in den USA bewerben kann um die Zielvorgabe einer EGV zu erfüllen.

Ich sehe eben keinen Grund, warum das JC Bewerbungen im Ausland nicht anerkennen dürfte.

Geändert von Gollo (27.07.2017 um 16:59 Uhr)
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Alt 27.07.2017, 17:02   #8
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Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

Rein hypothetisch kannst Du auch die Fachleute der Behörde fragen.
Daher ganz praktisch hier ein Link, von dem aus DU weitere Fragen an die Fachleute richten kannst:

https://www3.arbeitsagentur.de/web/c...22DSTBAI525216
__

Unterbrich niemals Deinen Gegner im JC, wenn er gerade einen Fehler begeht.
Frei nach Sunzi


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Alt 27.07.2017, 17:11   #9
Gollo
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Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

Zitat von Texter50 Beitrag anzeigen
Rein hypothetisch kannst Du auch die Fachleute der Behörde fragen.
Daher ganz praktisch hier ein Link, von dem aus DU weitere Fragen an die Fachleute richten kannst:

https://www3.arbeitsagentur.de/web/c...22DSTBAI525216
Danke für den Link, kannte ich noch nicht.

Was ein SB erzählen würde, wenn im Monat (um ruhig ein Extrembeispiel zu wählen) x Bewerbungen gefordert sind und eine Liste mit x amerikanischen Firmen abgegeben wird, die alle nicht auf die Bewerbungen geantwortet haben, kann ich bereits dunkel ahnen.

Die Frage, die sich mir stellt, ist tatsächlich, hätte das JC auch eine rechtliche Handhabe das zu unterbinden bzw. diese Bewerbungen nicht anzuerkennen?

Mir würde keine rechtssichere Begründung dazu einfallen.

Sie könnten es vielleicht in die nächste EGV mit aufnehmen. Aber die sind ja dummerweise mittlerweile für die Ewigkeit gültig und eine wichtige Veränderung, sie zu ändern, kann ich jetzt nicht erkennen.
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Alt 27.07.2017, 17:29   #10
erwerbsuchend
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Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Das kommt darauf an, wo und für was man sich bewirbt, welche Qualifikationen man hat und wie dringend das Unternehmen darauf angewiesen ist. Was man alleine zum Schreiben einer Bewerbung aber nicht wissen kann.
Aber liegt es nicht auch in deiner eigenen Verantwortung, dich selbst vorher zu informieren, wie mögliche Umzugskosten gehandhabt werden? Ich denke, dieser Punkt zählt mit zum Thema Ernsthaftigkeit einer Bewerbung.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Ich sehe eben keinen Grund, warum das JC Bewerbungen im Ausland nicht anerkennen dürfte.
Grundliegend kommt es eben darauf an, wie man als eLB glaubhaft nachweisen kann, dass es sich bei allen getätigten Bewerbungen um ernsthafte Bewerbungen handelt.

Bei Bewerbungen im Ausland müsste man glaubhaft nachweisen, dass es sich nicht um Füllbewerbungen handelt, dass man alle Anforderungen erfüllt und man auch die finanziellen Mittel hat, um die ersten Monate im Ausland über die Runden zu kommen. Schließlich sehen die meisten Sozialsysteme keinen Leistungsumfang wie in Deutschland vor. Einige Länder verlangen zudem einen Nachweis über einen Betrag X an liquiden Mitteln. Gerade dieser Nachweis dürfte für ALG 2-Empfänger eher schwierig werden, siehe Thema Schonvermögen. Zudem ist es nicht so einfach mal eben ins Ausland zu gehen. Schließlich würde man dabei seine Existenz in Deutschland komplett aufgeben. Man hat also meistens keine Rückfalloption, wenn es im Ausland nicht klappt.

Von daher dürften die meisten SB eher der Meinung sein, dass Bewerbungen für das Ausland eher nicht zählen, abgesehen von täglich pendeln Grenzgängern.

Aber wenn du sicher gehen willst, stelle doch einfach mal eine Anfrage nach § 13-15 SGB I zu diesem Thema bei deinem zuständigem SB.
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Alt 27.07.2017, 18:12   #11
Gollo
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Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Aber liegt es nicht auch in deiner eigenen Verantwortung, dich selbst vorher zu informieren, wie mögliche Umzugskosten gehandhabt werden? Ich denke, dieser Punkt zählt mit zum Thema Ernsthaftigkeit einer Bewerbung.
Ich persönlich habe schon in so einigen Städten gearbeitet, ich habe mich noch nie in meinem Leben vor einem Bewerbungsschreiben danach erkundigt, ob und was es an Umzugshilfen für mich gibt. Würde ich anstelle des Arbeitgebers auch als ausgesprochen unhöflich erachten. Das verhandelt man, wenn man sich grundsätzlich bereits einig ist, und es um den Arbeitsvertrag und das Gehalt geht.

Zitat:
Grundliegend kommt es eben darauf an, wie man als eLB glaubhaft nachweisen kann, dass es sich bei allen getätigten Bewerbungen um ernsthafte Bewerbungen handelt.
Ist es nicht eher so, dass das JC nachweisen müsste, dass dem nicht so ist? Gründe warum es so ist, habe ich doch bereits viele erwähnt, oder?

Zitat:
Bei Bewerbungen im Ausland müsste man glaubhaft nachweisen, dass es sich nicht um Füllbewerbungen handelt, dass man alle Anforderungen erfüllt und man auch die finanziellen Mittel hat, um die ersten Monate im Ausland über die Runden zu kommen.
Siehe oben, so etwas macht man in der Gehaltsverhandlung und nicht bei der Bewerbung. Im Gegenteil, wenn jemand bereits in seiner Bewerbung schreibt "Ich verlange Umzugskostenerstattung in Höhe x und einen Abschlag in Höhe y", DANN würde ich es dem JC überhaupt nicht übel nehmen, wenn sie das als Spaßbewerbung werten.

Zitat:
Einige Länder verlangen zudem einen Nachweis über einen Betrag X an liquiden Mitteln.
Wäre mir kein Land bekannt. Nur einige Länder, die einen Nachweis fordern, dass man für seinen Lebensunterhalt aufkommen kann. Was durch den Arbeitgeber und entsprechenden Gehaltsnachweis erbracht wäre. (Du meinst vermutlich, wenn du ohne einen Job zu haben in ein Land einwandern möchtest, oder dort ein Unternehmen gründen möchtest, aber das ist etwas anderes)

Und wenn wir mal kurz vom Beispiel USA absehen, sind wir in der EU sowieso völlig frei zu arbeiten, wo wir wollen. Da fragt niemand etwas.

Zitat:
Von daher dürften die meisten SB eher der Meinung sein, dass Bewerbungen für das Ausland eher nicht zählen, abgesehen von täglich pendeln Grenzgängern.
Das glaube ich gerne. Insbesondere, wenn sie (im Extremfall) nichts bringen. Aber die meisten SB haben ja zu sehr vielem eine eigene Meinung, die nur nicht immer auf Gesetzen begründet ist.

Zitat:
Aber wenn du sicher gehen willst, stelle doch einfach mal eine Anfrage nach § 13-15 SGB I zu diesem Thema bei deinem zuständigem SB.
Davon sehe ich eher ab. Man soll keine schlafenden Hunde wecken.
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Alt 27.07.2017, 21:18   #12
erwerbsuchend
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Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Ich persönlich habe schon in so einigen Städten gearbeitet, ich habe mich noch nie in meinem Leben vor einem Bewerbungsschreiben danach erkundigt, ob und was es an Umzugshilfen für mich gibt. Würde ich anstelle des Arbeitgebers auch als ausgesprochen unhöflich erachten. Das verhandelt man, wenn man sich grundsätzlich bereits einig ist, und es um den Arbeitsvertrag und das Gehalt geht.
Ich sprach auch nicht davon, vom potenziellen AG direkt eine Zusage für die Übernahme von Umzugskosten vor einem möglichen Arbeitsvertrag zu bekommen, sondern sich einfach neutral über die Handhabung dieser zu informieren. Wenn es dann im Vorfeld keine Informationen dazu gibt, dann sollte man davon ausgehen, dass man jene Kosten selbst tragen muss.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Ist es nicht eher so, dass das JC nachweisen müsste, dass dem nicht so ist?
Die Frage ist, welche von beiden Seiten zuerst, die jeweilige Sichtweise belegen müsste. Da aber Bewerbungen für einen dauerhaften Umzug ins Ausland eher die Minderheit stellen, dürfte das JC schon aufwachen, wenn jemand sich im Ausland bewirbt, besonders dann, wenn derjenige sich bisher nur im Inland beworben hat. Von daher wäre es für einen solchen Bewerber schon sinnvoll, dass er belegen kann, dass jene Bewerbungen auch tatsächlich Ernst gemeint sind.

Aber dennoch reden wir hier über einen sehr hypothetischen Fall, denn bisher ist mir niemand bekannt, der eine so hohe monatliche Bewerbungsvorgabe in seiner EGV oder VA hat, dass jede einzelne Bewerbung, die er irgendwie schreibt, als zählbare Eigenbemühung verkaufen muss. Die meisten Vorgaben, von denen hier im Forum berichtet wird, bewegen sich im einstelligen Bereich pro Monat. Allerdings gibt es eben auch ein Urteil, dass besagt, dass 10 inländische Bewerbungen im Monat durchaus machbar sind. Ich habe z.B. bisher immer ca. das Doppelte der geforderten Bewerbungsvorgabe an Bewerbungen verschickt. Ein Grund dabei ist, dass ich nur saubere Bewerbungen nachweisen will, wo es also keine Probleme im Bewerbungsprozess, z.B. im Vorstellungsgespräch gegeben hat.

Letztenendes spielt es aber keine Rolle, wer was wann zu beweisen hat, denn falls so ein Fall auf Grund einer Sanktion vor dem SG landet, wird der Bewerber von sich aus belegen müssen, dass seine Bewerbungen fürs Ausland glaubhaft und Ernst gemeint sind.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Wäre mir kein Land bekannt. Nur einige Länder, die einen Nachweis fordern, dass man für seinen Lebensunterhalt aufkommen kann. Was durch den Arbeitgeber und entsprechenden Gehaltsnachweis erbracht wäre. (Du meinst vermutlich, wenn du ohne einen Job zu haben in ein Land einwandern möchtest, oder dort ein Unternehmen gründen möchtest, aber das ist etwas anderes)
Dann habe ich das leider verwechselt.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Und wenn wir mal kurz vom Beispiel USA absehen, sind wir in der EU sowieso völlig frei zu arbeiten, wo wir wollen. Da fragt niemand etwas.
Das stimmt, es gilt in der EU Arbeitnehmerfreizügigkeit, das heißt aber noch lange nicht, dass dir dein zukünftiger ausländischer Arbeitgeber oder irgendwelche Behörden Leistungen für einen Umzug bezahlen müssen.

Du hast nur das Recht, dich überall in der EU niederzulassen und arbeiten zu dürfen. Daraus ergibt sich kein Recht, dass dir irgendwer dabei anfallende Kosten ersetzen muss.

Zitat von Gollo Beitrag anzeigen
Das glaube ich gerne. Insbesondere, wenn sie (im Extremfall) nichts bringen. Aber die meisten SB haben ja zu sehr vielem eine eigene Meinung, die nur nicht immer auf Gesetzen begründet ist.
Zum Thema Bewerbungen, die nichts bringen, gibt es, wie schon erwähnt, im ZAF-Bereich Unmengen an Threads dazu. ZAF möchte fast keiner freiwillig arbeiten, aber dennoch muss man sich auf solche VV bewerben. Ich würde daher davon ausgehen, dass SB entweder durch eigene Menschenkenntnis oder durch Schulungen einen Blick dafür haben, ob und wie glaubhaft eine Bewerbung ist.

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Davon sehe ich eher ab. Man soll keine schlafenden Hunde wecken.
Wo liegt das Problem? Du fragst einfach nur für den Fall an, falls du tatsächlich vorhast ins Ausland umzuziehen. Es kann und darf dich kein SB dazu zwingen, auf Grund einer solchen Anfrage, grundsätzlich im Ausland gehen zu müssen. Zumindest bei deutschen Staatsbürgern geht das nicht.
erwerbsuchend ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2017, 21:54   #13
Gollo
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Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Das stimmt, es gilt in der EU Arbeitnehmerfreizügigkeit [...]

Du hast nur das Recht, dich überall in der EU niederzulassen und arbeiten zu dürfen.
Ergibt sich nicht alleine aus der Arbeitnehmerfreizügigkeit bereits, dass Bewerbungen ins Ausland auch genauso anerkannt werden (müssen), wie eine Bewerbung bei Bäckerei Müller im Nebenhaus?

Allerdings mit einem Unterschied. Denn man kann einen Job im Ausland auch folgenlos ablehnen oder selbst wieder kündigen, da man dazu nicht gezwungen werden darf.
Gollo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2017, 02:40   #14
Kerstin_K
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Bewerbung (und -Nachweise) Ausland?

Ich bin während meiner kurzen Arbeitslosigkeit auf ein Stellenangebot bei Stepstone gestossen, dass genau auf mein Profil passte. Arbeitsort sollte Cambridge, also UK, sein. Es war schon immer ein Traum von mir, in England zu arbeiten.

Warum sichte der AG jemanden in Deutschland? Es handelte sich um einen Internationalen Konzern und es wurde jemand mit perfwkten Deutschkenntnissen gesucht.

Ichhabe mich dann wie gewünscht über das Onlineformular beworben. Der Arbeitgeber aht von anfang an offengelegt, dass es einen mehrstufigenAuswahlprozess gibt. Wer an Hand der Unterlagen grundsätzlich in Frage kommt, hat erstmal ein Telefoninterview. Wer das geschafft hat, bekommt eine Vorstellungsgespräch in einer der beiden Niederlassungen in Deutschland und in der letzten Runde findet in weiteres Gespräch in Cambridge statt.

Ichhatte meiner Vermittlerin von der Bewerbung berichtet und mal grob angefragt, ob es eine Möglichkeit gäbe, die Reisekosten zu übernehmen. Sie sah da kein Hindernis.

Leider stellte sich im Telefoninterview raus, dass der Job für mich behinderungsbedingt nicht geeignet war. Das lag daran, dass es um eine befristete Beschäftigung für 6 Monate ging (in sich abgeschlossenes Projekt) und genau während der Projektlaufzeit Baiarbeiten in dem Gebäude in Cambridge stattfinden sollten, die mir ein Arbeiten dort als Rollstuhlfahrerin sehr erschwert hätten.

Ichaheb amTelefon gemerkt, dass es dem AG wirklich leid tat, es hätte ansonsten perfekt gepasst. Wir haben uns darauf geeinigt, dass er meine Unterlagen behält und sich meldet, falls mal wieder was frei ist.

Mittlerweile ist ja auch mein Kündigungsschutzverfahren für mich gut ausgegengen. Ich denke, dass innerhalb der nächsten 2-4 Wochen auch die das letzte juristische Nachgeplänkel abgewickelt ist, damit ich mich endlich wieder voll auf meie Arbeit konzentrieren kann.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 30.07.2017, 12:20   #15
Curt The Cat
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Standard AW: Werden Bewerbungen (und -Nachweise) im Ausland als Bewerbungsbemühungen anerkannt vom Jobcenter?

Moinsen Gollo ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit muß sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
Zitat:
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oderBewerbung (und -Nachweise) Ausland?, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


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Beste Grüße aus der Stadt mit x
von
Curt The Cat


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