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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 18.07.2017, 16:19   #1
Koboldx
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Koboldx Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

Hallo,
ich bin seit ein paar Jahren Arbeitslos und beziehe ALGII, ich habe vor einigen Monaten an eine Maßnahme teilgenommen und habe während der Maßnahme dauer einen Rippenbruch durch eine schwere Lungenentzündung erlitten.

Wegen des Knochenbruchs wurde ich zu einer Knochendichtemessung geschickt und es hat sich herrausgestellt das ich eine sehr starke Osteoporose (poröse Knochen) habe.
Ich bin seit 1 Monat in behandlung und muß mir jeden Tag ein Medikament spritzen der den Knochenaufbau beschleunigen soll. Ich muß aufpassen das ich nichts schweres hebe und das ich nicht stürze weil sonst meine Hüfte jederzeit brechen könnte.

Ich bin übrigens männlich, 34 Jahre alt und daher ist eine Osteoporose in meinem alter extrem selten, laut den Spezialisten habe ich die Hüfte eines 75-80 jährigen.

Jetzt weiß ich nicht ob ich dem JC meine Krankheit offenlegen soll bzw. wie ich es dem JC am besten mitteilen kann.

Ich habe nächste Woche ein Termin bei meiner SB und ich glaube die Frau würde mir gerne einen Strick aus meiner Situation drehen.

Wird sich meine Krankheit negative auf meinen Leistungsbezug als ALGII
empfänger auswirken?

Was muß ich vielleicht noch alles durch meine Krankheit berücksichtigen, sollte ich in betracht ziehen, ALG nach SGB XII zu beantragen?


Ich danke im voraus für eure Hilfe und Ratschläge.

Geändert von Koboldx (18.07.2017 um 16:29 Uhr)
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Alt 18.07.2017, 17:20   #2
293949
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293949 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

Während einer JC-Maßnahme kam es zu diesem Vorfall ? Was war denn die Maßnahme- war sie zumutbar ? war sie angemessen gemäß deines Gesunfheitszustandes ? Ich würde dir anwaltlichen Beistand empfehlen. Eventuell besteht die Möglichkeit gegen das JC zu klagen. Selbstverständlioch herrscht ärztliche Schweigepflicht - dein SB hat keinen Anspruch auf deine gesundheitlichen Daten. Es steht dir frei, was du mitteilen möchtest. Bedenke aber - wenn keine gesundheitlichen Einschränkungen in deiner JC Akte eingetragen sind: da darf der SB dich frei vermitteln.Gruß + gute Besserung !
293949 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2017, 18:28   #3
doppelhexe
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Standard AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

hallo koboldx... was sagt deine behandelnder arzt, ist mit den momentanen gesundheitlichen problemen ein arbeitsaufnahme möglich? ... wenn nein, dann sollte er schleunigst eine krankschreibung aus dem ärmel schütteln. ... wenn du so aufpassen musst, kann ein bruch der knochen auch passieren, wenn man iwo die treppe runter geht und das ist zb. bei maßnahmen auch öfter mal der fall... auch um dem aus dem weg zu gehen wäre dann wohl eine krankschrift nötig ... damit wären dann auch erst mal die möglichkeiten des SB eingeschränkt, dir einen strick zu drehen. ... also, ab zum arzt und dem mal klarmachen, das du eine AU brauchst, auch wenn du zur zeit arbeitsuchend bist, der SB dir aber jederzeit ne maßnahme im sozialkaufhaus als möbelpacker aufdrücken kann... und dann versuch mal rauszukriegen, wie die prognose aussieht, also obs wieder besser werden kann, wie lange das evtl. dauern wird oder ob du dich in richtung rente bewegen solltest... bei längerer krankschrift darf dein SB dich auch gern zum med. dienst schicken, deine diagnosen aber gehen ihn nichts an. LG
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Alt 19.07.2017, 23:17   #4
Koboldx
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Koboldx Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

Zitat von 293949 Beitrag anzeigen
Während einer JC-Maßnahme kam es zu diesem Vorfall ? Was war denn die Maßnahme- war sie zumutbar ?
Laut SG war die Maßnahme zumutbar, ich habe mir nur während der Maßnahme eine Lungenentzündung zugezogen, die Rippe habe ich mir zuhause beim Husten gebrochen.

Zitat von 293949 Beitrag anzeigen
war sie angemessen gemäß deines Gesunfheitszustandes ?
Mein Krankheitszustand kam erst nach dem Ende der Maßnahme ans Licht.

Zitat von 293949 Beitrag anzeigen
Ich würde dir anwaltlichen Beistand empfehlen. Eventuell besteht die Möglichkeit gegen das JC zu klagen. Selbstverständlioch herrscht ärztliche Schweigepflicht - dein SB hat keinen Anspruch auf deine gesundheitlichen Daten. Es steht dir frei, was du mitteilen möchtest. Bedenke aber - wenn keine gesundheitlichen Einschränkungen in deiner JC Akte eingetragen sind: da darf der SB dich frei vermitteln.Gruß + gute Besserung !
Mein Orthopäde hat mir am letzten Tag der Maßnahme angeboten ein Attest zu erstellen das ich nicht mehr an die Maßnahme dran Teilnehmen muß, aber für 1 Tag lohnt sich der aufwand ja auch nicht, also habe ich dankend abgelehnt.



Ich spiele mit den gedanken meine Osteoporose Geschichte für mich zu behalten und mit der Hoffnung das wenn es nochmal eine Maßnahme am Recyclinghof wird, einfach das Attest vom Orthopäden zu holen und dann dort auf dem Tisch zulegen.

Wenn ich mit offenen Karten spiele, würde die SB mich bestimmt in einen Bewerbungstraining oder woanders unterbringen, wo ich vielleicht nicht so einfach ein Attest vom Orthopäden bekommen würde.

Wie hört sich diese Strategie für euch an? Klingt es logisch und nach vollziehbar oder sollte ich lieber einen anderen Weg einschlagen?
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Alt 19.07.2017, 23:43   #5
Texter50
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Texter50 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

So Du dauerhafte Einschränkungen haben solltest, wäre der Ärztliche Dienst für Dich anzuraten. Der legt fürs JC fest, welche Arbeit Du überhaupt annehmen darfst / musst.
Da schickt Dich das JC hin.
Bis dahin solltest Du schauen, so lange wie möglich eine Krankschreibung zu erhalten.

Beim JC selber sitzen angelernte Leute, die gewöhnlich mit Krankheiten nichts anfangen können, weshalb man da nicht wirklich ins Detail gehen sollte...
__

Unterbrich niemals Deinen Gegner im JC, wenn er gerade einen Fehler begeht.
Frei nach Sunzi


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Alt 19.07.2017, 23:45   #6
Koboldx
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Koboldx Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
hallo koboldx... was sagt deine behandelnder arzt, ist mit den momentanen gesundheitlichen problemen ein arbeitsaufnahme möglich? ... wenn nein, dann sollte er schleunigst eine krankschreibung aus dem ärmel schütteln.
Ich glaube es wird schwer werden dort rechtzeitig einen Termin zu bekommen, die wartezeiten betragen in der Regel 1-2 Wochen und
meine SB würde nicht locker lassen, früher oder später muß ich den Termin warnehmen oder besteht eine möglichkeit nicht mehr vom JC eingeladen zu werden?

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
... wenn du so aufpassen musst, kann ein bruch der knochen auch passieren, wenn man iwo die treppe runter geht und das ist zb. bei maßnahmen auch öfter mal der fall... auch um dem aus dem weg zu gehen wäre dann wohl eine krankschrift nötig ... damit wären dann auch erst mal die möglichkeiten des SB eingeschränkt, dir einen strick zu drehen. ... also, ab zum arzt und dem mal klarmachen, das du eine AU brauchst, auch wenn du zur zeit arbeitsuchend bist, der SB dir aber jederzeit ne maßnahme im sozialkaufhaus als möbelpacker aufdrücken kann...
Ich glaube so einfach ist das nicht, auf der einen Seite kann ich jederzeit durch einen sturz invalide werden und auf der anderen Seite muß ich mich viel bewegen damit der Knochenabbau nicht weiter vorranschreitet, daher glaube ich kaum das ich den Orthopäden überzeugen kann mir für ein Bewerbungstraining ein Attest auszustellen, bei einen 1€ Job würde ich da wohl keine Probleme bekommen.

Zum Thema AU (siehe oben).

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
und dann versuch mal rauszukriegen, wie die prognose aussieht, also obs wieder besser werden kann, wie lange das evtl. dauern wird oder ob du dich in richtung rente bewegen solltest... bei längerer krankschrift darf dein SB dich auch gern zum med. dienst schicken, deine diagnosen aber gehen ihn nichts an. LG
Laut meinem Orthopäden wäre die Forschung in diesem Bereich kaum fortgeschritten und ich sollte mir da keine große hoffnungen machen.

Was die Spritzen Therapie beim Endocrinologen angeht, dauert die Behandlung 24 Monate. Ob es was bringt kann wohl niemand mit gewissheit sagen.

Zitat von Texter50 Beitrag anzeigen
So Du dauerhafte Einschränkungen haben solltest, wäre der Ärztliche Dienst für Dich anzuraten. Der legt fürs JC fest, welche Arbeit Du überhaupt annehmen darfst / musst.
Da schickt Dich das JC hin.
Bis dahin solltest Du schauen, so lange wie möglich eine Krankschreibung zu erhalten.

Beim JC selber sitzen angelernte Leute, die gewöhnlich mit Krankheiten nichts anfangen können, weshalb man da nicht wirklich ins Detail gehen sollte...
Eine AU habe ich mir vor 2 Wochen bei meinen Hausarzt geben lassen,
aber länger als 2-3 Tage schreibt der mich auch nicht Krank.

Und alle anderen Hausärzte in der Umgebung nehmen keine neuen Kunden an.

Kannst du mir einen Tipp geben wie ich beim Ärtzlichen Dienst einen Termin bekomme? Das hört sich für mich so an, als müßte das meine SB veranlassen. Wie wäre es wenn ich der SB am Montag mitteile das ich wegen einer Krankheit die ich nicht weiter erläutern möchte, vom Ärtzlichen Dienst untersucht werden möchte.

Geändert von TazD (26.07.2017 um 08:16 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt. Bitte den Ändern-Button nutzen. Der steht dir eine Stunde lang zur Verfügung. Danke! :-)
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Alt 20.07.2017, 03:22   #7
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

Hallo Koboldx,

Zitat:
Kannst du mir einen Tipp geben wie ich beim Ärtzlichen Dienst einen Termin bekomme?
Du selbst kannst den gar nicht veranlassen.

Zitat:
Das hört sich für mich so an, als müßte das meine SB veranlassen. Wie wäre es wenn ich der SB am Montag mitteile das ich wegen einer Krankheit die ich nicht weiter erläutern möchte, vom Ärtzlichen Dienst untersucht werden möchte.
Genau so ist es, deine SB ist verpflichtet dich zum ÄD zu schicken wenn du Angaben dazu machst, dass es gesundheitliche Einschränkungen gibt (die aktuell auch akut behandelt werden) die dauerhaft Einfluss auf die möglichen Tätigkeiten bei der Vermittlung haben werden.

Du kannst allgemein orthopädische Probleme andeuten, was es genau ist geht die SB NICHTS an, auch welche Behandlungen du bei welchen Ärzten konkret das sein werden, geht die SB NICHTS an.

Darüber möchtest du dann NUR mit dem Arzt sprechen, das hat sie zu akzeptieren.

Sie wird dir einen Gesundheitsfragebogen geben und diverse Schweigepflicht-Entbindungen die du dann für den ÄD ausfüllen und unterschreiben sollst.
Unbedingt in Ruhe zu Hause machen und nicht sofort vor Ort, da will die das direkt zurück haben (um es angeblich ungelesen weiterzuleiten) und du bekommst nicht mal Kopien davon.

Frage dann gleich wo der ÄD seinen Sitz hat (konkrete Adresse verlangen), damit du die nötigen Gesundheits-Unterlagen direkt dort abgeben oder (per Einschreiben) hinschicken kannst.

Diese Unterlagen sind freiwillig und Schweigepflicht-Entbindungen meist gar nicht notwendig, wenn du Befunde / Berichte von deinen Ärzten besorgen kannst, wäre das deutlich besser.
Dann weißt du wenigstens genau was dem ÄD (als Kopien) zur Verfügung gestellt wird, die Einladung zur Untersuchung kommt dann direkt vom ÄD zu dir.

Erwarte dir nicht zu viel davon, aber teile klar mit welche Einschränkungen du beruflich beachten musst, damit der Arzt das dann auch entsprechend an den SB weitergeben kann (Diagnosen dürfen nicht dabei sein, nur Umschreibungen), vielleicht nimmt er dich ja auch vorerst (für 6 Monate) ganz aus der Vermittlung.

Trotzdem ist es wichtig weiterhin eine reguläre AU-Bescheinigung vom behandelnden Arzt zu haben, denn diese "Vermittlungs-Pause" wird nicht an die KK gemeldet ... AU-Zeiten können aber mal wichtig werden falls man dich auffordert eine Rente wegen Erwerbsminderung zu beantragen.

Zitat:
Wird sich meine Krankheit negative auf meinen Leistungsbezug als ALGII empfänger auswirken?
Wenn du auf lange Sicht (oder sehr häufig) AU geschrieben bist (und gesundheitlich immer weniger Vermittlungs-Aussichten bestehen) wird man irgendwann versuchen dich in die EM-Rente oder wenigstens in die Sozial-HILFE abzuschieben ...

Zitat:
Was muß ich vielleicht noch alles durch meine Krankheit berücksichtigen, sollte ich in betracht ziehen, ALG nach SGB XII zu beantragen?
Vielleicht solltest du mal mit deinem Arzt über einen Antrag auf med. Reha bei der DRV sprechen, schaden kann es sicher nicht aber vielleicht sogar in eine EM-Rente führen wenn deine Knochen schon so "morsch" sind, wie du es beschreibst ...

Ansonsten hattest du mal eine Erholungspause vom JC unter intensiver gesundheitlicher Betreuung und Therapien in einer DRV-Reha-Klinik, die stellen dabei auch gleich fest was du gesundheitlich, beruflich noch machen könntest und daran hat sich das JC später zu halten ...

Im SGB XII gibt es KEIN ALG mehr, da gibt es nur noch Sozial-HILFE (HLU nach Kapitel 3) oder Grundsicherung (nach Kapitel 4) im Alter und bei EM "auf Dauer" ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 20.07.2017, 07:50   #8
Albertt
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Standard AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
Ich spiele mit den gedanken meine Osteoporose Geschichte für mich zu behalten und mit der Hoffnung das wenn es nochmal eine Maßnahme am Recyclinghof wird, einfach das Attest vom Orthopäden zu holen und dann dort auf dem Tisch zulegen.
Gute Idee. Ein Sachbearbeiter verfügt über kein Fachwissen, und ist somit überhaupt nicht in der Lage, deine Problematik richtig einzuschätzen. Wenn es ganz doof kommt, und dir eine 'Plattenbaumandy' gegenüber sitzt, dann wird Sie das im 'Mandy aus'm Plattenbau-Stil' bewerten und diese Bewertung wird - das kann ich dir schon im voraus sagen - nicht in deinem Interesse liegen. Lass es. Hole dir eine AU und schick die ins Jobcenter. Dann solltest du erst mal Ruhe haben.
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Alt 25.07.2017, 18:09   #9
Koboldx
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Koboldx Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

Danke fürs feedback,
Ich hab gestern den Termin beim JC wargenommen und ich habe zusammen mit der SB das Formular zur anmeldung beim ÄD erstellt.
Den Fragebogen zu meiner Krankheit und die Einverständnis erklärungen hat die SB mir ausgedruckt und mitgegeben die ich aber höchstwarscheinlich nicht ausfüllen werde. Falls nötig werde ich die unterlagen zu den Einverständnis erklärungen nur vor Ort ausfüllen falls es nicht anders geht..., das sind ca. 6 verschiedene Einverständnis erklärungen was ich wirklich für extrem halte.

Ich habe der SB mitgeteilt das ich die Unterlagen selbst versenden möchte, sie hat mir gesagt das nur das JC mich dort anmelden könne und von daher müsse das JC das Formular selbst abschicken.

Wir sind noch ein paar vorgefertigte Stichpunkt fragen auf den anmelde Formular durchgegangen und haben von 10 stück etwa 2-3 Punkte ausgewählt die beim ÄD geklärt werden müßten, an den genauen wortlaut kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern aber das war grob gesagt information die beantworten sollen was ich noch so machen kann oder auch nicht.

Als Begründung zur Anmeldung haben wir reingeschrieben das ich es wünsche das die Beurteilung von mir aus zustande gekommen ist, damit
die beim ÄD wissen das ich nicht vom JC dahin gezerrt werde.

Die SB hatte noch von damals die Info von mir das ich Knieprobleme habe und hat das auch in die Begründung mit eingefügt...

Jetzt habe ich aber aktuell keine Unterlagen über die Knieproblematik und weiß nicht genau ob ich mir zu dem Thema die Unterlagen von meinen Knie nochmal organisieren muß (über 20 Jahre her der Unfall), eigentlich müßte das eine nebensache sein im vergleich zu meiner aktuellen Krankheit und das habe ich der SB
auch mitgeteilt aber das hat die Frau wohl nicht wirklich interressiert.

Ich hoffe ich bekomme beim ÄD keine probleme wenn ich zum Termin keine unterlagen zu dem Knie dabei habe und ich keine einverständnis erklärung zu der Datenweitergabe von den Ärzten genehmige !?


Übrigens hat die SB mir noch eine EGV mitgegeben, die eigentlich recht positive ist, ich habe mit einer schwachsinnigen Maßnahme gerechnet...
von daher bin ich geneigt diese zu unterschreiben und dieses mal keinen VA zukommen zu lassen.

Ich habe die EGV trotzdem vorsichtshalber mal abfotografiert und würde mich freuen wenn ihr mal drüber gucken könntet.
egv.jpg

Geändert von Koboldx (25.07.2017 um 18:24 Uhr)
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Alt 25.07.2017, 18:22   #10
Domino
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Standard AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

Die EGV ist in meinen Augen alles andere als harmlos.
Ich würde sie nicht unterschreiben.
Aber dies werden Dir hier die Experten schon genauer erklären.

Nur mal ein Punkt daraus, Du verpflichtest Dich zur stabilisierung Deiner Gesundheit.
Kannst Du das?
Und davon abgesehen, haben gesundheitliche Dinge nichts in einer EGV zu suchen.
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Alt 25.07.2017, 18:24   #11
Pixelschieberin
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Zitat von Albertt Beitrag anzeigen
[...]Wenn es ganz doof kommt, und dir eine 'Plattenbaumandy' gegenüber sitzt, dann wird Sie [...] - das kann ich dir schon im voraus sagen - nicht in deinem Interesse liegen. [...]
Halb-OT:
Das Selbe gilt selbstverfreilich für die bei der Selbstfindung gescheiterte Charlotte-Liesa-Anne-Marie, die dir zwar aus dem Stand das Alphabet zu Klezmer-Ragtime-Fusion-Mucke vortanzen könnte - die jedoch die Krankheiten des HE einen Feuchten angehen,
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
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Alt 25.07.2017, 18:52   #12
Koboldx
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Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Die EGV ist in meinen Augen alles andere als harmlos.
Ich würde sie nicht unterschreiben.
Aber dies werden Dir hier die Experten schon genauer erklären.

Nur mal ein Punkt daraus, Du verpflichtest Dich zur stabilisierung Deiner Gesundheit.
Kannst Du das?
Und davon abgesehen, haben gesundheitliche Dinge nichts in einer EGV zu suchen.
Da die EGV bis zu 2 Jahre lang läuft und ich genau 2 Jahre lang in ärztlicher Therapie bin und mir Tag täglich ein medikament verabreichen muß, würde ich doch meinen das ich eigentlich auf der sicheren Seite sein müßte, notfalls hol ich mir eine Therapie bestätigung von meinen Endocrinologen ein.

Stabilisieren würde doch von daher bedeuten nur das ich mich "nur" darum kümmer das es mir besser geht? Daher dürfte doch eine sanktionierung aus dieser sicht mehr als fragwürdig sein, falls es wirklich dazu kommen würde und selbst wenn dann muß mir das ja auch nachgewiesen werden.

Ich meine irgendwas muß die SB ja in die EGV reinschreiben, daher denke ich das so etwas noch das geringste übel darstellt.
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Alt 25.07.2017, 22:48   #13
Claus.
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Ich würde die EGV auf gar keinen Fall unterschreiben.
Begründung: der Textabschnitt "Der Jobcenter Kreis [...äD des Kreises ...]".

Ganz einfach m.M.n. weil ->

Zitat:
an eine Maßnahme teilgenommen und habe [...] durch eine schwere Lungenentzündung erlitten
Zitat:
[nochmal eine] Maßnahme am Recyclinghof
Die Maßnahme mag aus der Sicht des SGB II zumutbar gewesen sein. Aus der Sicht der dienstrechtlichen Fürsorgepflicht war sie es dagegen offensichtlichst nicht.
Eine Lungenentzündung holt man sich nunmal nicht einfach so. Und erschwerend kommt noch dazu, daß sie wohl i.a. eben gerade keine stille Larifari -Erkrankung ist.

Es kommt (erstmal) auch gar nicht darauf an, ob die Lungenentzündung (die Osteoporose genauso) schon mit Eintritt in die Maßnahme bestanden hat°, oder sie erst im Verlaufe der Maßnahme aufgetreten ist°.

° Zu ersterem: es gibt einen Grund, weshalb z.B. ein neu eingestellter Bauhofmitarbeiter -noch bevor er auch nur einmal einen Besen in der Hand gehalten hat- erstmal zur betriebsärztlichen Untersuchung latschen darf. Eben genau zur Minimierung dieses Risikos, daß der neue MA eine "unpassende" Erkrankung haben könnte. Diese Untersuchung ist hier wohl unterlassen worden; und damit ist m.M.n. für den dienstrechtlich Verantwortlichen schon alles weitere gelaufen ...

° Zum zweiteren: es gibt auch einen Grund, weshalb überhaupt ein dienstrechtlich Verantwortlicher aka Vorgesetzter benannt wird (zu benennen ist). Ihm obliegt in letzter Konsequenz das Recht, die Pflicht und das Risiko, zu beurteilen ob der MA eingesetzt werden kann, eingesetzt werden darf, und wie das abzulaufen hat. Das nennt sich Gefährdungsbeurteilung https://www.google.de/search?q=Gef%C...urteilung+dguv .

Eine Lungenentzündung dürfte auf durchnässten MA hindeuten; und somit auf eine Verletzung der Fürsorgepflichten, hervorgerufen durch zu langem Einsatz in wetterungeschützter Umgebung und sehr warscheinlich mangelhafter oder überhaupt keiner Ausstattung mit Wetterschutzbekleidung nach DIN EN 343 (von der DIN EN 471 in zumindest Kat. II -Wertstoffhof- mal ganz zu schweigen) vgl. z.B. http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...kdPx_81mKasLkg .

Die Erkrankungen gehören dem kommunalen Unfallversicherungsträger gemeldet.

Wer das ist /sein könnte, ergibt sich daraus wer der Träger dieses Wertstoffhofes ist (und wo sich der befindet). Wer die Landkreise versichert weiß ich nicht. Für die Gemeinden und Städte ist das jeweils die Landes- GUV bzw. UK (´Gemeindeunfallversicherung´ bzw. ´Unfallkasse´).
Evtl. tauglich zum nachschlagen Unfallkassen als Träger der GUV » Unfallversicherungen.com , ansonsten "guv BL" beim Gockel eingeben, oder über die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - dguv.de).

Die Leistungen der GUV´s und UK´s sind doch noch eine ganze Spur besser wie die der normalen KK´s. Und gerade im Bereich Wiederherstellung und Reha haben die einen Spitzen-Ruf (bei den Geschädigtenrenten weniger knickrig wie sau, aber dafür meistens /immer (?) anrechnungsfrei) ... du bist auf der falschen Schiene.

Die Fahrten zum D-Arzt und den BG-Ärzten nerven zwar, aber dafür taugen die Leute auch was; die bekommen ihre Arbeit wenigstens auch anständig bezahlt. Und die ersten Feststellungen /das erste Gutachten sollte m.M.n. von denen kommen.
Das JC scheint mir da eh was zu riechen - denn warum Untersuchung beim Kreis-äD, und nicht beim äD der BA (wäre eigtl. naheliegender bei JC-Fragen ... ist ja nicht so daß ein Kreis-JC nicht auch die Leistungen des BA-äD einkaufen könnte)?.
Claus. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2017, 00:38   #14
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@Claus

Danke für deine lange Antwort, ich habe vor ein paar Monaten zu dem Thema des Rippenbruchs einen Tread aufgemacht wo mir eigentlich davon abgeraten wurde (zumindest jemanden bei der Polizei anzuzeigen) und ich das Thema danach abgehackt habe, weil ich jetzt auch nicht umbedingt auf Geld aus war sondern eher
auf Rache.

Rippenbruch durch Lungenentzündung bei MT, Anzeige wegen Körperverletzung?

Ich glaube aber kaum das ich jetzt noch die Uhr zurückdrehen kann, die einladung des äD (Kreises) müßte seit gestern vom JC rausgegangen sein.

Mir war nicht bekannt das es verschiedene äD gibt.

Ich verstehe jetzt leider nicht was die damalige Situation mit der Maßnahme und dem Recyclinghof mit der jetzigen Situation mit der EGV
zu tun hat?

Schließlich ist die Maßnahme gelaufen und ich werde auch in Zukunft höchst warscheinlich nicht mehr dort aufe Matte stehen müssen und selbst wenn doch weiß ich das mir mein Orthopäde sofort ein Attest ausstellen würde.

Ich werde übrigens auch probleme haben, überhaupt eine Lungenentzündung zu beweisen, weil die Allgemein Mediziner in meiner Umgebung extrem inkompetent waren/sind und mir keiner eine Lungenentzündung diagnostiziert hat, das Thema wurde auch beim Lungenspezialisten aufgegriffen und ich habe den Arzt mitgeteilt das ich das selbst diagnostiziert habe, erst als meine Lunge und die Rippen gerönt wurden hat er mir zugestimmt das ich mit meiner selbst diagnose anscheinend richtig lag.

Übrigens müßte ich ebenso einen Arzt für die schwere meiner Lungentzündung verantwortlich machen, weil der Arzt mir 3 Wochenlang nur etwas zum abhusten aufgeschrieben hat, was den Husten natürlich verschlimmert hat.

Ich glaube jetzt im nachhinein ca. 6 Monate später einen schuldigen zu finden und zu bestrafen, ein Kampf gegen Windmühlen gleich kommt und ich weiß nicht ob ich dafür aktuell die Kraft aufbringen kann/will, ich denke ich sollte mich auf meine Gesundheit konzentrieren und daher würde ich gerne mit dem Strom schwimmen und nicht dagegen.

Aber ich glaube wir kommen hier gerade etwas vom Thema ab und würde mich gerne erstmal auf die EGV konzentrieren und ich spiele nicht gerne mit dem Feuer, das JC ist bei mir bekannt dafür das die gerne etwas schärfere EGV's raushauen wo man mehr aktiv sein muß als diese, daher würde ich nur ungerne diese EGV nicht unterschreiben, zumindest reichen mir die begründungen noch nicht aus oder verstehe sie vielleicht nur nicht richtig.

Geändert von Koboldx (26.07.2017 um 01:25 Uhr)
Koboldx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2017, 05:25   #15
Claus.
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Claus. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

Eine Anzeige bei der Pol würde ich auch nicht unbedingt machen.

Zitat:
nicht umbedingt auf Geld aus war sondern eher auf Rache
Die Wahrscheinlichkeit daß hier Kohle in Form einer Entschädigung rausspringt, ist so oder so nicht übermäßig groß. Mit Fachanwalt viell. etwas höher, ansonsten viell. irgendwo bei 10-20%.
Es taucht nur irgendwann die Frage auf, wer die ständigen Fahrten zum Doc bezahlt. Und, wer den Doc und die Therapie bezahlt. Da kommt die Schiene "private Erkrankung" ziemlich schnell teuer und nutzlos daher.

Zitat:
Ich werde übrigens auch probleme haben, überhaupt eine Lungenentzündung zu beweisen
Das während oder zumindest im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Maßnahme gesundheitliche Probleme (Rippenbruch, Besuch von Orthopäde - Hausarzt - Lungenfacharzt) aufgetaucht sind - ist wohl schwer unbeweisbar. Der Rest wäre Problem der GUV, in Form beweisen daß sie sich da fein raushalten können.

Zitat:
Ich glaube jetzt im nachhinein ca. 6 Monate später einen schuldigen zu finden und zu bestrafen
Darum geht es auch gar nicht. Interessiert auch gar nicht - sowas wird, wenn überhaupt, dann allerhöchstens intern ausgekartelt. Mit null Info nach draußen wg. "Datenschutz" (da zählt der Datenschutz plötzlich^^).
Man muß zudem unterscheiden in menschliches Verschulden und Organisationsverschulden. Die hierarchische Organisationsstruktur in Behörden lässt die Suche nach menschlichen Schuldigen immer schnell im Sand verlaufen ... es ist grundsätzlich immer ein anderer schuld. So lange, bis nur noch die Schuld der nicht greifenden organisatorischen Abläufe festgestellt werden kann. Befreit den Laden aber nicht von seiner Haftung.

Wie du schreibst, wird dich die Osteoporose noch mindestens weitere 2 Jahre beschäftigen. Mit täglich einem ggf. teuren Medikament spritzen, mit einer ggf. in der Altersklasse unerforschten Therapie, bei einer vermutlich wirtschaftlich orientierten KK. ...
Die GUV´s und UK´s haben dagegen nur vordergründig Kostenbewusstsein. Die leben rein von Steuergeldern und geben nur Steuergelder aus; wobei sie absichtlich in Ruhe gelassen werden - gäbe nur Ärger und schlechte Presse. Die sind nunmal Versicherung in öffentlicher Hand und Berufsgenossenschaft in einem; zuständig für die Versicherungsfallabwicklung und gleichzeitig den Arbeitsschutz inkl. Einhaltung dessen.

Wer sagt denn, daß die Rippe durch zu starkes Husten gebrochen ist? Ist ´ne Standardvermutung der Ärzte die keine andere Erklärung dafür haben oder auch haben wollen. Genauso gut könnte die bereits während der MAT-Arbeitszeit angeknackst oder gebrochen sein ... richtig weh tun eigtl. nur geprellte Rippen, gebrochene sind dagegen fast angenehm.
Die verschleppte /schlecht auskurierte Lungenentzündung war entweder nur ein "jaja" des Lungendoc´s, oder er hat Anzeichen dafür auf seinem Röntgenbild gesehen - dann wäre es eine Folge des eventuellen MAT-Unfalls aka Rippenbruch.
Und dazu, sofern auch nur eine minimale Chance dafür existiert, daß die Osteoporose bereits bei einer arbeitsmedizinischen Untersuchung im Zuge der MAT-Vorbereitungen hätte entdeckt werden können - hättest du niemals genommen werden dürfen. Diese Chance wurde vertan durch unterlassen des med.-Checks; wer dafür verantwortlich gewesen wäre, ob JC oder Maßnahmeveranstalter - klärt dann schon die GUV. Genauso ob du evtl. ewig hustend und sichtbar mit Schmerzen nicht heimgeschickt worden bist, und ob evtl. schon da ein Betriebsdoc hätte zugezogen werden müssen - der wohl selbst den leisesten Verdacht rein vorsorglich an die GUV gemeldet hätte.
Die GUV hängt nun auch schon deshalb mit drin (außer man will sie auf Teufel komm raus fernhalten), weil nun auch nicht mehr sicher nachweisbar ist, daß die Osteoporose bereits vor der MAT vorhanden war, oder /und daß die MAT sie nicht ungünstig beeinflusst hat.

Zitat:
würde mich gerne erstmal auf die EGV konzentrieren
Was das mit der EGV zu tun hat? Ganz einfach, die EGV ist so nicht verlangbar, und ein derart gestalteter EGV-VA wäre rechtswidrig; vgl. z.B. diesen aktuellen Thread Märchenstunde im Mobcenter – eine „kleine harmlose“ EGV (ALG II) .
Wenn die EGV harmlos wäre, wäre sie unnötig. Wäre sie unnötig, würde man keine rechtswidrige EGV verfassen.

Gültig bis 23.07.2019 - ja klar^^. Das in #10 beschriebene Vorgehen zur "äD-Anmeldung" ist genauso "ein wenig seltsam".
Wie groß ist wohl die Wahrscheinlichkeit daß dich der äD mit deiner jetzigen Osteoporose als ´voraussichtlich länger als 6 Monate nicht arbeitsfähig´ einstuft? Kommt m.M.n. grad ganz ungelegen ... ein Rausflug aus dem AlgII-Bezug bringt wohl nur noch weniger Geld zum Leben. Spätestens dann wäre die GUV mit im Boot bei der Gesundung und deren Kosten schon nicht schlecht m.M. .

Achso^^ denk dir übrigens nix ... ich kann mich leider nicht kurz fassen.
Und, ´mit dem Strom schwimmen´ und ´sich unter Wasser drücken lassen´ sind 2 verschiedene Paar Stiefel.
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Alt 26.07.2017, 10:21   #16
Fabiola
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Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
Übrigens hat die SB mir noch eine EGV mitgegeben, die eigentlich recht positive ist, ich habe mit einer schwachsinnigen Maßnahme gerechnet...
von daher bin ich geneigt diese zu unterschreiben und dieses mal keinen VA zukommen zu lassen.
Was spricht denn gegen einen VA?
Etwas besseres könnte Dir doch gar nicht passieren, da der VA den gleichen Inhalt wie die EGV haben muss. (EGV solltest Du dann unbedingt aufheben)
(Eine geänderte EGV kann SB jetzt nicht mehr nachschieben!)
Du hättest dann also einen rechtswidrigen wenn nicht gar einen nichtigen VA, den Du über einen Widerspruch oder auch späteren Überprüfungsantrag (innnerhalb eines Jahre) ggflls. kippen könntest.
__

Gruß Fabiola
___________

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!
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Alt 26.07.2017, 15:59   #17
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Zitat von Fabiola Beitrag anzeigen
Was spricht denn gegen einen VA?
Etwas besseres könnte Dir doch gar nicht passieren, da der VA den gleichen Inhalt wie die EGV haben muss. (EGV solltest Du dann unbedingt aufheben)
(Eine geänderte EGV kann SB jetzt nicht mehr nachschieben!)
Du hättest dann also einen rechtswidrigen wenn nicht gar einen nichtigen VA, den Du über einen Widerspruch oder auch späteren Überprüfungsantrag (innnerhalb eines Jahre) ggflls. kippen könntest.
Widerspruch innerhalb eines Monats, aber das mit dem Überprüfungsantrag ist mir neu... man lernt wohl nie aus.

Ich würde gerne mehr über diesen Überprüfungsantrag wissen,
besteht diese option nur bei einen VA?

Und richtet man diesen Antrag auch an das SG?

Zitat von Claus. Beitrag anzeigen
Eine Anzeige bei der Pol würde ich auch nicht unbedingt machen.

Die Wahrscheinlichkeit daß hier Kohle in Form einer Entschädigung rausspringt, ist so oder so nicht übermäßig groß. Mit Fachanwalt viell. etwas höher, ansonsten viell. irgendwo bei 10-20%.
Es taucht nur irgendwann die Frage auf, wer die ständigen Fahrten zum Doc bezahlt. Und, wer den Doc und die Therapie bezahlt. Da kommt die Schiene "private Erkrankung" ziemlich schnell teuer und nutzlos daher.

Das während oder zumindest im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Maßnahme gesundheitliche Probleme (Rippenbruch, Besuch von Orthopäde - Hausarzt - Lungenfacharzt) aufgetaucht sind - ist wohl schwer unbeweisbar. Der Rest wäre Problem der GUV, in Form beweisen daß sie sich da fein raushalten können.
Die angeführten Probleme sind eigentlich schon abgehackt, das ist mehr oder weniger eine causalkette die dazu geführt haben das meine Osteoporose aufgedeckt wurde, eigentlich müßte ich dafür sogar dankbar sein das ich mir die Rippe durchgehustet habe, sonst hätte mich der Orthopäde nie zur Knochendichteprüfung geschickt (Knochendichteprüfung wird nur von der KK bezahlt nach einem Knochenbruch ohne Hämatom) und ich wäre jetzt nicht in der Therapie, laut meinen Orthopäde darf eine Rippe nicht bei einer Lungenentzündung brechen... daher kann ich wirklich froh das
der Arzt die Anzeichen richtig erkannt hat.

Mein großes Problem ist die Osteoporose und die taucht auch nicht plötzlich aus den nichts auf sondern ist ein schleichender Prozess wo die
Knochen über etliche Jahre hinweg an Stabilität verlieren und auch im umkehrschluss nur über etliche Jahre wieder (vielleicht) aufgebaut werden können.

Daher gehe ich stark davon aus das diese Krankheit eigentlich nur als "Private Krankheit" zu zuordnen ist.

Aktuell muß ich nur eine zu zahlung zu den Medikament leisten, die eigentlich nicht die rede wert ist.

Geändert von TazD (26.07.2017 um 22:05 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt. Bitte den Ändern-Button nutzen. Der steht dir eine Stunde lang zur Verfügung. Danke! :-)
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Alt 26.07.2017, 22:16   #18
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Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
Übrigens hat die SB mir noch eine EGV mitgegeben, die eigentlich recht positive ist, ich habe mit einer schwachsinnigen Maßnahme gerechnet...
von daher bin ich geneigt diese zu unterschreiben und dieses mal keinen VA zukommen zu lassen.
Wie stramm hat Dich der SB an der Kette, daß Du etwas unterschreiben willst, was man nicht unterschreiben muß?
Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
... das JC ist bei mir bekannt dafür das die gerne etwas schärfere EGV's raushauen wo man mehr aktiv sein muß als diese,
daher würde ich nur ungerne diese EGV nicht unterschreiben, zumindest reichen mir die begründungen noch nicht aus oder verstehe sie vielleicht nur nicht richtig.
Du verstehst in meinen Augen so Einiges nicht richtig aber ich kann durchaus nachvollziehen, daß der Deal verlockend klingt.
Du bist Dir hoffentlich bewußt, daß das SGB Dein Vertragsrecht nicht einschränkt. Angenommen, Du offerierst Deinem SB, daß die EGV für Dich "eigentlich" so in Ordnung geht,
Du Dir aber diese Verpflichtung wegen dem Inhalt der RFB lieber als VA auferlegen läßt, "um den verpflichtenden Charakter zu unterstreichen" ().
Dann nimmst Du das kleinere Übel einer verärgerten Reaktion des SB hin (schließlich klaust Du ihm ein Bienchen),
erreichst aber den Erlaß eines nichtigen VA als kostenfreien Joker auch für die Zukunft.
Warum nur, werde ich das Gefühl nicht los, daß ELO´s mit derart nichtiger EGV (inoffiziell) aus der Statistik fliegen?
Auch wenn Dein SB verärgert ist, kann er ohne Deine Zustimmung die ausgehandelte EGV so einfach nicht mehr ändern.

Das, lieber @Koboldx verändert nicht nur die gegenwärtige, sondern auch die zukünftige Position zu Deinem Gunsten.
Denn Du kannst später jederzeit mit einem nichtigen VA winken und fehlendes Ermessen/Qualifikation des SB auf die Waagschale legen.
Mit einer unterschriebenen EGV kannst Du das nicht.
(Auch mein SB hat sich bereits dazu hinreißen lassen und mich später mal gefragt, ob ich denn wirklich alle Unterlagen aufhebe. )

Was ich so auch nicht verstehe, daß Du die Gelegenheit für ein Attest nicht mitgenommen hast, denn solches gilt gerade für die Zukunft.
Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
Mein Orthopäde hat mir am letzten Tag der Maßnahme angeboten ein Attest zu erstellen das ich nicht mehr an die Maßnahme dran Teilnehmen muß,
aber für 1 Tag lohnt sich der aufwand ja auch nicht, also habe ich dankend abgelehnt.
Es hätte niemandem geschadet, die festgestellte gesundheitliche Einschränkung zeitnahe atestieren zu lassen.
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Alt 27.07.2017, 04:33   #19
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Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
Wie stramm hat Dich der SB an der Kette, daß Du etwas unterschreiben willst, was man nicht unterschreiben muß?
Das liegt auch daran weil vor ca. 10 Monaten die SB mir damals eine EGV mitgegeben hatte, ich aber Bedenkzeit gefordert habe.3 Tage später gabs dann eine überarbeitete version mit ergänzungen zu der damaligen Maßnahme (Arbeitszeiten und Tätigkeitsbeschreibungen) die EGV wurde höchstwarscheinlich von der Rechtsabteilung überarbeitet und später habe ich den Eilantrag mit aW beim SG verloren...

Von unterschreiben wollen, kann übrigens nicht die Rede sein... sonst hätte ich ja hier nicht die EGV zur bewertung gepostet, ich bin immer skeptisch aber das
muß man ja auch nicht gleich setzen mit permanent querstellen, selbst wenn die EGV rechtswidrig ist... die Hauptsache sollte doch sein das mir die Inhalte
in der EGV nicht schaden bzw. mir keine Sanktionen drohen.


Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
Du verstehst in meinen Augen so Einiges nicht richtig aber ich kann durchaus nachvollziehen, daß der Deal verlockend klingt.
Du bist Dir hoffentlich bewußt, daß das SGB Dein Vertragsrecht nicht einschränkt. Angenommen, Du offerierst Deinem SB, daß die EGV für Dich "eigentlich" so in Ordnung geht,
Du Dir aber diese Verpflichtung wegen dem Inhalt der RFB lieber als VA auferlegen läßt, "um den verpflichtenden Charakter zu unterstreichen" ().
Dann nimmst Du das kleinere Übel einer verärgerten Reaktion des SB hin (schließlich klaust Du ihm ein Bienchen),
erreichst aber den Erlaß eines nichtigen VA als kostenfreien Joker auch für die Zukunft.
Warum nur, werde ich das Gefühl nicht los, daß ELO´s mit derart nichtiger EGV (inoffiziell) aus der Statistik fliegen?
Auch wenn Dein SB verärgert ist, kann er ohne Deine Zustimmung die ausgehandelte EGV so einfach nicht mehr ändern.
Damals konnte die SB das anscheinend doch und hat die EGV ohne meine anwesenheit aktualisiert, vielleicht kannst du jetzt nach vollziehen wieso ich es
dieses mal in betracht ziehe anders vorzugehen.

Du hast mich damals auch beraten, ist auch schon ca. 10 Monate her.

Übrigens hat mich bereits Fabiola mit den Argument des Überprüfungantrages
überzeugt, doch besser auf den VA zu setzen. Aber danke für deine hilfreichen Infos.

Das ganze hat denke ich nicht mit nicht verstehen zu tun, sondern viel mehr mit Informationen
die mir einfach gefehlt haben.

Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
Das, lieber @Koboldx verändert nicht nur die gegenwärtige, sondern auch die zukünftige Position zu Deinem Gunsten.
Denn Du kannst später jederzeit mit einem nichtigen VA winken und fehlendes Ermessen/Qualifikation des SB auf die Waagschale legen.
Mit einer unterschriebenen EGV kannst Du das nicht.
Beziehst du dich jetzt auf das Widerrufrecht innerhalb eines Monats? Kannst du bitte "später" genauer definieren? Von was für einen Zeitraum sprechen wir hier?

Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
Was ich so auch nicht verstehe, daß Du die Gelegenheit für ein Attest nicht mitgenommen hast, denn solches gilt gerade für die Zukunft.
Es hätte niemandem geschadet, die festgestellte gesundheitliche Einschränkung zeitnahe atestieren zu lassen.
Doch vielleicht schon, hätte ich mir am letzten Tag für die Maßnahme ein Attest aushändigen lassen und ich das Attest beim MT vorgelegt hätte, würde die SB mich bei der nächsten Maßnahme einfach woanders hinschicken, ich errichte doch kein Warnschild für die SB mit einer Umleitung zu der nächsten Maßnahme, mein Plan war zu dem Zeitpunkt das die SB mich nochmal dort reinsteckt und ich dann das Attest am ersten Tag des Maßnahmeantritts aushändigen lasse und nicht am letzten Tag.

Übrigens wußte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht das ich Osteoporose überhaupt habe, denn im moment glaube ich eher weniger daran das ich dort nochmal hingeschickt werde.

Geändert von Koboldx (27.07.2017 um 05:26 Uhr)
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Alt 27.07.2017, 06:21   #20
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Standard AW: Erkrankung dem Jobcenter offenlegen, nachteile zu erwarten?

zu den Schweigepflichtentbindungen, die zahlreichen Entbindungen sind Standardvordrucke, du suchst dir den passenden aus und gut ist, woher sollen die den wissen wer und wo du überall bist??

zur EGV hier im Forum wird ja gerade ALLES kritisiert, ich habe eine solche EGV schon seit 4 Jahren, nur ohne den ÄD drin hab ich schon ewig hintermir. Und soll ich dir was sagen? Ich habe meine Ruhe muss mich nicht bewerben, was will man mehr? Wozu noch unnötig mir selber Streß bereiten???
Man kanns auch übertreiben.....
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Alt 27.07.2017, 10:36   #21
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Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
Beziehst du dich jetzt auf das Widerrufrecht innerhalb eines Monats? Kannst du bitte "später" genauer definieren? Von was für einen Zeitraum sprechen wir hier?
Nein, ich beziehe mich auf eine grundsätzliche Argumentation mit dem fehlerhaften- Ermessen und Verwaltungshandeln des SB.
Das kann nicht nur ggf. bei späteren Gerichtsverfahren immer wieder aus der Tasche gezogen werden.
Es braucht auch keinen Widerruf, wenn Du mit dem Inhalt des VA einverstanden bist und Dir die Rechtswidrigkeit bekannt ist.
Letzteres solltest Du natürlich keinem auf die Nase binden.
Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
Doch vielleicht schon, hätte ich mir am letzten Tag für die Maßnahme ein Attest aushändigen lassen und ich das Attest beim MT vorgelegt hätte,
würde die SB mich bei der nächsten Maßnahme einfach woanders hinschicken, ich errichte doch kein Warnschild für die SB mit einer Umleitung zu der nächsten Maßnahme...
Auch das hast Du mißverstanden. Ein Atest geht den MT überhaupt nichts an.
Der Nachweis einer gesundheitliche Einschränkungen hat in erster Linie Einfluß auf die Beurteilung der Zumutbarkeit vermittelter Arbeit oder zugewiesener Maßnahmen.
Es liegt am LT, die Maßnahme aus nachgewiesenen Grund abzubrechen oder für die Zukunft garnicht erst zuzuweisen.
Selbst wenn Du beim MT irgendwelche Verträge unterschrieben hast, befreit es Dich nicht von der Pflicht, Deinen LT von den Einschränkungen zu informieren.
Das dient ja schließlich auch Deinem Interesse.
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Alt 27.07.2017, 11:07   #22
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Hervorhebungen von mir:
Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
[...] Das ganze hat denke ich nicht mit nicht verstehen zu tun, sondern [...]
Hmm, bei Ausführungen wie nachfolgend zitiert, kommen mir Zweifel:
Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
[...] selbst wenn die EGV rechtswidrig ist... die Hauptsache sollte doch sein [...]
Ich kann mir zwar vorstellen, was du meinen könntest, aber die Ausdrucksweise sollte in DEM Minenfeld präzise und unmißverständlich sein.
Andernfalls ist es kein Wunder, wenn jemand den Kürzeren zieht, der unter Flutlicht in den Ring steigt.

Zum Begriff der Rechtswidrigkeit im Zusammenhang mit einer EGV empfehle ich, diese Debatte zu lesen und dann erst eigene Schlüsse zu ziehen.
Für ein umfassenderes Verständnis könnte ein Auffrischungs-Ausflug ins Vertragsrecht durchaus hilfreich sein.
__

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„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
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Alt 27.07.2017, 17:02   #23
Koboldx
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Koboldx Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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@Aufgewachter und Pixelschieberin
Ich kann eure Argumente nachvollziehen und es ist natürlich nicht verkehrt sich abzusichern.

Und danke für dein Link Pixelschieberin und der erklärung von Verträgen im bezug auf eine EGV.

Wenn man vom JC aufs Korn genommen wird sollte man immer ein Ass im ärmel haben, aber was ist
wenn das gar nicht mehr der Fall sein sollte und man in symbiose mit dem JC verbleiben kann?

Es kann auch von vorteil sein unter dem Radar zu fliegen und keine Barrikade aufzubauen/Staub aufzuwirbeln.

Trotz meinen bedenken, werde ich auf euren Rat hören und abwarten bis der VA hier eintrudelt
auch wenn ich befürchte das irgendwas zusätzliches im VA eingefügt wird und selbst wenn es rechtswidrig sein sollte und der VA nichtig wäre usw.
bekomme ich Bauchschmerzen wenn ich dann wieder einen Papierkrieg führen müßte.

Aber wird schon schiefgehen, ich habe mir gestern/heute noch Unterlagen von ein paar Ärzten für den äD organisiert,
jetzt kann ich mich erstmal zurücklehnen bis die Einladung vom äD und der VA ankommt.

@Dark Vampire
Danke für deine Stellungnahme, das ist genau die Situation die ich gehofft habe hier zu finden,
jemand der auch so eine EGV/ VA hat und keine Probleme durchs JC bekommt.

Geändert von Koboldx (27.07.2017 um 17:14 Uhr)
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Alt 17.08.2017, 15:12   #24
Koboldx
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Das JC schickt mir noch immer kein VA zu und das nach 24tage nach der EV, solange kann das doch nicht dauern... und heute hatte ich den Termin beim Amtsarzt, die Krankheit wurde von der allgemein Medizinerin verharmlost dargestellt und damit wiederspricht Sie um 180°die meinung meines Orthopäden,
das ich ihr natürlich auch gesagt habe. Aber das hat sie nicht groß interressiert und sie hat sogar die Spritzentherapie vom Endicrinologen angezweifelt, als wüßte so ne allgemein Medizinerin mehr als die 2 Fachärtze zusammen.

Alles halb so wild und wird schon nichts schiefgehen blabla, ich solle mir nicht soviel sorgen machen. Hier und da wurde mir die Krankheit aber trotzdem noch halbwegs anerkannt und sie hat mir den Fragebogen gezeigt wo Sie die Kreuze gesetzt hat. 6std täglich und leichte arbeiten.
Ich mußte sie schon davon abhalten das kreuz für mittelschwere arbeiten anzukreuzen. Ein erhöhtes unfall risiko wollte sie noch zusätzlich reinschreiben.

Und was mich ja mal total verstört hatte, das die Frau auch noch die schlechte Knochendichte dem JC mitteilen wollte.
Ich hab dann 1zu1 das zu ihr gesagt:"Ich dachte man würde die Krankheit nur umschreiben, wieso wollen sie denn hier so ausführlich mein Krankheitsbild weitergeben... sie sind dem JC doch keine rechenschaft als Ärztin schuldig."

Sie meinte sie müßte das begründen weil sie müsse das ja auch der DRV mitteilen und die haben hier so nen Fragebogen blablabla.

Mir kam es so vor als würde die Amtsärztin von den Kassen bezahlt, um die Krankheiten schön zu reden, irgendwie bin ich da mit ein komischen gefühl rausgegangen.

Vielleicht sollte ich nochmal auf einen Termin beim Amtsarzt beim nächsten JC Termin pochen und das ich diesmal auch von einen Orthopäden und nicht so ner Allgemeinmedizinerin untersucht werde.


Ich hab jetzt ein ganz komisches gefühl, das ich die Tage zum JC eingeladen werde und dann ne gesalzene EV aufs Auge gedrückt bekomme, vielleicht sollte ich doch noch schnell die alte EV unterschreiben, bevor es zu spät ist und dann wieder ne Maßnahme auf mich wartet!?

Wenn ich jetzt die EV unterschreibe, muß die doch erstmal entkräftet werden bevor die nächste EV erlassen werden kann, richtig?

Geändert von Koboldx (17.08.2017 um 15:28 Uhr)
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Alt 18.08.2017, 10:02   #25
erwerbsuchend
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Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
Das JC schickt mir noch immer kein VA zu und das nach 24tage nach der EV, solange kann das doch nicht dauern...
@ Koboldx,

wo liegt das Problem? Du hast eine EGV erhalten, die du nicht unterschreiben willst.

Zitat von Koboldx Beitrag anzeigen
Wenn ich jetzt die EV unterschreibe, muß die doch erstmal entkräftet werden bevor die nächste EV erlassen werden kann, richtig?
Wenn du die dir bisher vorliegende EGV unterschreibst, wird diese für beide Seiten verbindlich und kann erst bei einer gravierenden Änderung der Verhältnisse gekündigt werden.

Solange du aber diese EGV nicht unterschreibst, können dir natürlich im Rahmen der einvernehmlichen Verhandlung auch weitere EGV-Vorschläge seitens JC vorgelegt werden, die du aber ebenfalls weiter verhandeln kannst.
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