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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 10.01.2006, 01:09   #1
Otto->Emailproblem
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Registriert seit: 10.01.2006
Beiträge: 40
Otto
Standard ALGII und Heizkostennachforderung

Hallo, ich habe noch folgende Frage,

wie verhält es sich wenn z.B. durch gestiegene Energiepreis am Endes des Jahre noch Heizkosten und Stromkosten durch den Vermieter/Versorger nachgefordert werden?

Muß man dann einen neuen Antrag stellen oder einen auf Einmalleistungen?

Danke für Eure Hilfe
Otto ist offline  
Alt 10.01.2006, 03:08   #2
Netnetworx->Emailproblem
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Registriert seit: 31.10.2005
Ort: Hildesheim
Beiträge: 148
Netnetworx
Standard Re: ALGII und Heizkostennachforderung

Zitat von Otto
Hallo, ich habe noch folgende Frage,

wie verhält es sich wenn z.B. durch gestiegene Energiepreis am Endes des Jahre noch Heizkosten und Stromkosten durch den Vermieter/Versorger nachgefordert werden?

Muß man dann einen neuen Antrag stellen oder einen auf Einmalleistungen?

Danke für Eure Hilfe
wenn du deine nebenkosten abrechnung erhälst stellst du einen antrag auf übername der nebenkosten! die werden übernomen teilweise ganz aber auch teilweise nur ein teil was davon abhängt wie hoch die nebenkosten abrechnung ist!


auser strom denn mußt du selber bezahlen
kannst aber auch den versuch starten ein darlen von
amt zu bekommen! versuchen deshalb weil sie dir das darlen nicht geben müssen sondern können!!!

wenn ich mich jetzt teusche bitte ich um korektur


von meiner nebenkosten abrechnung habe ich 100 euro selber bezahlen müssen




mfg

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bitte nicht auf meine rechtschreibung achten! ich habe eine 90%tige schwerbehinderung und bin legasteniger!
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Alt 10.01.2006, 10:29   #3
Lübeck81->Emailproblem
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Registriert seit: 30.08.2005
Ort: Lübeck
Beiträge: 109
Lübeck81
Standard

Meines Wissens nach, müssen die tatsächlichen Kosten der Unterkunft übernommen werden.

Ich habe gerade das gleiche Problem:

Meine Nachforderungen belaufen sich auf knapp 300€, Das Amt wird wohl (vorerst mündliche Aussage) etwa 160€ übernehmen. :(

Wie sollte ich nun weiter verfahren? -müssen die den Rest tragen oder nicht?

Ich werd wohl im laufe der Woche mal meinen Anwalt bemühen müssen, oder? :uebel:
__

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Lübeck81 ist offline  
Alt 10.01.2006, 11:11   #4
Lusjena
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Guten Morgen Otto,Heizkosten gehören zu den Kosten der Unterkunft und sind gemäß § 22 Abs. 1 SGBII vom Amt zu übernehmen.
Du stellst beim Amt einen formlosen Antrag auf Übernahme deiner Kosten für die Heizkostennachzahlung und verweist auf § 22 Abs. 1 SGBII.
Setze dem Amt eine Bearbeitungszeit für deinen Antrag von 14 Tagen und bitte sie um einen rechtsmittelfähigen Bescheid gemäß § 33/35 SGBX.

Diesen Antrag bitte per Einschreiben mit Rückantwort versenden. :!:

Energiepreissteigerungen sind vom Amt mit zu berücksichtigen.

Sollte dein Antrag abgelehnt werden,Widerspruch einlegen,denn kannst du dich ja gerne noch mal melden,wir sind dir denn behilflich.

Lies auch mal hier,was schon zu den Neben- und Heizkostennachzahlungen geschrieben wurde.

http://www.elo-forum.org/forum/viewt...?p=28919#28919



L 8 AS 427/05 ER LSG Niedersachsen- Bremen vom 15.12.2005


Die Höhe der laufenden Kosten für Heizung ergeben sich entweder aus dem Mietvertrag bzw. aus den Vorauszahlungsfestsetzungen der Energie- bzw. Fernwärmeversorgungsunternehmen. Für diese monatlich bestimmten Heizungskosten spricht zunächst eine Vermutung der Angemessenheit, soweit nicht konkrete Anhaltspunkte für ein unwirtschaftliches und damit unangemessenes Heizverhalten vorliegen. Der Wärmebedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig und allein die Überschreitung von Durchschnittswerten kann die Unangemessenheit der Heizkosten nicht ohne weiteres begründen.

Nach § 22 Absatz 1 Satz 1 SGB II werden die Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind.
Die „Angemessenheit" der Kosten der Unterkunft und Heizung ist ein unbestimmter Rechtsbegriff welcher vollumfänglich der gerichtliche» Kontrolle unterliegt.

Ausweislich einer Statistik des Bundesamtes für Wirtschaft und Außenkontrolle erhöhte sich der Grenzübergangspreis für Erdgas von durchschnittlich 2439,- € je Terajoule (TC) (1991) auf 4116,- € je TJ (2005) (Quelle: Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Außenkontrolle : www.bafa.de). Dies entspricht einer Erhöhung von ca. 69 %.
Nach einer weiteren Statistik des Statistischen Bundesamtes haben sich die Kosten für Wohnungsmiete, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe von 1991 bis 2004 um ca. 49 % erhöht. (Quelle: Internetseite des Statistischen Bundesamtes: www.destatis.de). ;)
 
Alt 10.01.2006, 11:28   #5
Lusjena
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Hallo Lübeck 81,die 300 Euro Nachforderung,setzen sich wie zusammen?

Kannst du mal erklären,ob es Heizkosten oder andere Nebenkosten sind

?

Du hast geschrieben,nach mündlicher Aussage des SB werden...

Diese mündliche Aussage ist so viel Wert,wie ein Putzlappen. :mrgreen:

Ob du den Rest selbst tragen mußt,hängt davon ab,um welche Kosten wir hier reden und davon,ob deine Kosten Angemessen im Sinne des SGBII sind. :shock:
 
Alt 10.01.2006, 13:36   #6
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Netnetworx
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warmwasserkosten und heizkosten müssen auf jedenfall übernomen werden in angemessenen bereich
haben die bei mir ja auch ich habe von 275 € nur 100€ selber zahlen müssen!

und mit den 100€ die ich selber bezahlen muß kann ich leben
die bezahle ich monatlich mit 10€ ab auch wenn es meinen vermieter nicht passt und ich kann euch sagen das passt meinen vermieter nicht wirglich!

und ich kann nur allen raten wenn ein Widerspruch und co eingelegt wird
es immer über einen anwalt zu machen! da hat man immer jemanden hintersich wenn es drauf an kommt!! mach ich immer so!!


mfg

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Alt 10.01.2006, 13:39   #7
Lusjena
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Seit wann müssen Warmwasserkosten übernommen werden? :uebel:


Die Heizkosten werden in der Regel um die Warmwasserkosten bereinigt ;)
 
Alt 10.01.2006, 13:40   #8
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Netnetworx
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Zitat von Lusjena
Seit wann müssen Warmwasserkosten übernommen werden? :uebel:


Die Heizkosten werden in der Regel um die Warmwasserkosten bereinigt ;)
so meine ich das ja auch :-)
ich habe es nur so erklärt

mfg

netnetworx
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bitte nicht auf meine rechtschreibung achten! ich habe eine 90%tige schwerbehinderung und bin legasteniger!
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Alt 10.01.2006, 13:52   #9
Lusjena
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Macht nichts,alles klärt sich auf,vielen Dank für Deine Hilfe. :klatsch:
 
Alt 10.01.2006, 14:09   #10
Lübeck81->Emailproblem
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Ort: Lübeck
Beiträge: 109
Lübeck81
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Wie genau die 300€ sich zusammensetzen, kann ich jetzt nicht so genau sagen, da ich auf meinem 1€-Job sitze^^

Ich werd aber mal nachschauen - zumal ich davon ausgehe, daß sich das alles aufklären wird.
Mit meiner pAp, die ich diesen und letten Monat habe, hatte ich bisher kaum Ärger. Ich muß daß nur unbedingt diese Woche klären, da ich Sie dann nicht wiedersehen werde. :(

Mich würde aber allgemein mal eine Übersicht interessieren, was nach all den Gerichtsurteilen und Änderungen jetzt eigentlich vom Amt bezahlt werden muß.

Hier wurde so viel hin-und-her diskutiert mit immer neuen Fakten, daß ich den Überblick völlig verloren habe...

Ich würd nämlich gern mal abgleichen, was ich an Kosten habe / was die davon zahlen müssen und was davon bisher übernommen wird.

Haben wir da schon irgendwo soetwas oder könnte man jemanden überreden sich die Arbeit zu machen? *liebfrag* :?:
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Alt 10.01.2006, 14:42   #11
Lusjena
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Zitat:
Wie genau die 300€ sich zusammensetzen, kann ich jetzt nicht so genau sagen, da ich auf meinem 1€-Job sitze^^

Ich werd aber mal nachschauen - zumal ich davon ausgehe, daß sich das alles aufklären wird.
Mit meiner pAp, die ich diesen und letten Monat habe, hatte ich bisher kaum Ärger. Ich muß daß nur unbedingt diese Woche klären, da ich Sie dann nicht wiedersehen werde
:icon_kinn:
 
Alt 10.01.2006, 15:55   #12
Lusjena
Gast
 
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Du hast geschrieben
Zitat:
Mich würde aber allgemein mal eine Übersicht interessieren, was nach all den Gerichtsurteilen und Änderungen jetzt eigentlich vom Amt bezahlt werden muß.

Hier wurde so viel hin-und-her diskutiert mit immer neuen Fakten, daß ich den Überblick völlig verloren habe...

Ich würd nämlich gern mal abgleichen, was ich an Kosten habe / was die davon zahlen müssen und was davon bisher übernommen wird
Die Kosten deiner Unterkunft sind in deinem Bescheid ausgewiesen,aber sicherlich nicht aufgegliedert.

Hierzu stellst du folgenden Antrag


Absender:
Name ........................................................
Straße .......................................................
PLZ/Ort .....................................................
Kunden-Nummer und/oder Nummer der Bedarfsgemeinschaft: ................................................................. ..

An
..........................................................
..........................................................
..........................................................
..........................................................

.............................[Ort], den ...........................[Datum]


Widerspruch gegen Ihren Bescheid vom .........................................................

Sehr geehrte Damen und Herren!

Gegen Ihren Bescheid über Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) vom ...................................., mir zugegangen am ....................................,

lege ich hiermit WIDERSPRUCH ein.

Begründung:

Mit obigem Bescheid haben Sie die mir/uns zustehenden Leistungen nicht / nicht in voller Höhe bewilligt.
Aus dem Bescheid lässt sich nicht nachprüfen, wie sich die einzelnen Anrechnungs- und Kürzungsbeträge errechnen und es fehlen ausreichende Begründungen. Hierauf habe ich aber einen Anspruch.
Nach § 33 SGB X muss ein Bescheid inhaltlich hinreichend bestimmt sein. Der Verwaltungsakt muss gem. § 35 I SGB X begründet sein. Die Begründungspflicht bei belastenden Verwaltungsakten entspricht dem rechtsstaatlichen Grundsatz, wonach der Bürger Anspruch auf Kenntnis der Gründe hat, weil er nur dann seine Rechte sachgemäß verteidigen kann (BVerfGE 6, 44; 40, 286; 49, 66; BSG, Urteil vom 10.06.1980 - 4 RJ 103/79). Dem Bescheid mangelt es an der notwendigen Verwaltungstransparenz. Er ist rechtswidrig.
bitte wenden
Ich kann/wir können insbesondere nicht nachprüfen, ob

die Kosten für Unterkunft/Heizung zutreffend sind,


Ich beantrage / wir beantragen daher uns die Leistungen in voller Höhe zu bewilligen und einen nachvollziehbaren und begründeten Bescheid zuzusenden.

Mit freundlichen Grüßen

.......................................[Datum] .......................................[Unterschrift]

Das Amt wird dir schriftlich darlegen müssen,welche deine Tatsächlichen und welche Kosten der Unterkunft vom Amt berücksichtigt werden.

Daraus wirst du erkennen können,ob dir die Tatsächlichen oder Angemessenen Kosten der Unterkunft bezahlt werden.

Urteile zu den Kosten der Unterkunft und der Frage,welches sind angemessene und welche die tatsächlichen KdU findest du hier.





http://www.elo-forum.org/forum/viewf...c0c371def18c86


Grundsätzlich gilt folgender Leitsatz



Nach § 22 Absatz 1 Satz 1 SGB II werden die Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind.
Die „Angemessenheit" der Kosten der Unterkunft und Heizung ist ein unbestimmter Rechtsbegriff welcher vollumfänglich der gerichtliche» Kontrolle unterliegt. ;)
 
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