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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 12.11.2007, 15:42   #1
bücherwurm14
Gast
 
Beiträge: n/a
Frage Gehaltszufluss oder Gehaltsabrechnungsdatum? Was gilt?

Ich wäre dankbar, wenn mir User dieses Forums bei folgender Problematik helfen könnten:

Am 1.Juni 2007 trat ich über eine Zeitarbeitsfirma eine Tätigkeit an.
Die Fahrtentfernung betrug von meinem Wohnort bis zum Arbeitsplatz 30 km.
Insgesamt erzielte ich ein Einkommen im Monat Juni von Netto 744,23€ darin enthalten waren Fahrtkostenerstattung der Zeitarbeitsfirma von 128,80€

Am 13.7.2007 wurde der Vertrag von der Zeitarbeitsfirma gekündigt.
Für den Monat Juli liegt mir eine Gehaltsabrechnung über Netto 494,65€ vor, darin enthaltenen Fahrtkosten 57,96€

Die Auszahlung der Gehälter erfolgte jeweils zum 20. des Folgemonats.
Die Zeitarbeitsfirma rechnete mit einer Entfernung von 28 km, obwohl (s.o.) es tatsächlich 30 km waren.

Ich erhielt vom AG Vorschüsse
  • im Monat Juni 250,00€
  • im Monat Juli 250,00 €
Abgerechnet wurde vom AG lt. Gehaltsabrechnung
  • im Monat Juli die Differenz vom Verdienst Juni (s.o.744,23) minus Vorschuss 250,00 minus Bearbeitungsgebühr 4,00 , also 490,23€
  • im Monat August die Differenz aus Juli (s.o. 494,65) minus Vorschuss 250,00 minus Bearbeitungsgebühr 4,00, also 240,65€
Mir sind also im Monat Juni 250,00 € zugeflossen, im Monat Juli 490,00€ Restgehalt + 250,00€ Vorschuss also insgesamt 740,00€ und im Monat August Restgehalt Juli 240,65€

Meine Meldung an die ARGE über meine Arbeitsaufnahme erfolgte rechtzeitig. Meine Hartz IV-Bezüge liefen weiter, weil erst am 20. Juli (Abrechnungsmonat für Juni) festzustellen war, wie hoch mein Verdienst tatsächlich war. Da war mein Arbeitsverhältnis aber bereits wieder beendet.

Zuerst verlangte die ARGE 546,36€ als Überzahlung zurück. Ich legte Widerspruch ein.
Jetzt verlangt die ARGE 357,28€ (für den Zeitraum vom 01.07. bis 31.08.2007) plus die gleiche Summe für meinen Ehemann zurück (hier wg. Nichtmeldung!).
Außerdem hat die ARGE meine Fahrtkilometer auf 26 (statt 30) reduziert.

Zitat:“ Bei dieser Entscheidung habe ich von meinem Ermessen Gebrauch gemacht und die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse gebührend berücksichtigt. Die Aufteilung des Einkommens auf drei Monate kann nicht vorgenommen werden, da es sich um zwei Abrechnungszeiträume handelt. Ebenso können die Fahrtkosten nur für die einfache Strecke von 26 km mit 0,20 € pro Kilometer anerkannt werden. Im Übrigen wird der Freibetrag von 100,00 € nicht zusätzlich zu den Werbungs- und Fahrtkosten eingeräumt.“

Wenn dies alles zuträfe hätte ich für 0 € (in Worten Null) über 1 ½ Monate gearbeitet.
(Gesamter Nettoverdienst 1.238,88 abzüglich tatsächlicher Fahrtkosten 540,00€ -Hin-und Rückfahrt, abzüglich Rückforderung ARGE 2 x 357,28€)
Das kann doch wohl nicht wahr sein, oder?
Wer kann mir weiterhelfen?
 
Alt 12.11.2007, 15:56   #2
Kerstin_K
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 9.718
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Standard

Was ich absolut nicht verstehe: Wie kann die ARGE die Fahrtkosten, doe von der ZA gezahlt wurden, kürzen?
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online  
Alt 12.11.2007, 16:44   #3
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Dumm

Warum hält sich der SB nicht an die bestehenden Regeln.
Es ist egal für welchen Zeitraum der Lohn gedacht ist. Wenn z.B. heute noch Lohn aus März ankommt, wird dieser heute angerechnet.
Es zählt der Zuflusstermin. Genauer die Wertstellung auf dem Konto.
Hier darf der SB das Einkommen auf drei Monate verteilen.

Das mit den Entfernungen muss man verstehen. SB leben in einer anderen Welt.

Nachdem der Widerspruch wohl durch ist, kommt jetzt das Kapitel Sozialgericht.
kleindieter ist offline  
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