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Start > > -> Verhältnismäßigkeit bzgl. Vermittlungsvorschl. - Fragenkatalog bleibt unbeantwortet

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 13.04.2017, 21:45   #1
Petite Biscuit
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Beitrag Verhältnismäßigkeit bzgl. Vermittlungsvorschl. - Fragenkatalog bleibt unbeantwortet

Guten Abend,

heute hatte ich bereits zum zweiten Mal in diesem Monat wieder sechs Vermittlungsvorschläge in meinem Briefkasten. Damit komme ich, bevor die Mitte des Monats überhaupt angefangen hat, auf insgesamt 12 Vermittlungsvorschläge. Darunter sind auch ZAF-Stellenangebote, die aber nur (bisher) einen kleinen Teil ausmachen. Meine Bewerbungen schreibe ich immer per Email (gesonderte Email-Adresse).

Eine aktuelle EGV habe ich nicht, die Bewerbungskosten sind somit ungeregelt. Die Beantragung der Übernahme der Bewerbungskosten ist in den nächsten Tagen fest eingeplant, da ich seit Anfang des Jahres auf etwa 23 VVs komme (die neuen schon eingerechnet). Letztes Jahr hatte ich ca. über 80 Stück. Weil ich dadurch mit den Nerven am Ende war (es kamen zum Ende des Jahres noch zehn weitere VVs hinzu), konnte ich diese nicht mehr rechtzeitig mit einem Antrag auf Übernahme d. Bewerbungskosten bedenken.

Es gibt keine Höchstgrenze für Vermittlungsvorschläge, das weiß ich. Mein SB verlangt von mir, dass ich nicht nur die Tabelle, sondern auch alle Emails plus Bewerbunganschreiben ausdrucken und bei ihm einreichen soll, damit bei mir über die Übernahme der Bewerbungskosten entschieden werden kann. Nur gehen die Druckkosten da ganz schön ins Geld, welches ich natürlich nicht habe. Eine günstige Ausdrucksmöglichkeit vor Ort habe ich nicht, in meinem Jobcenter gibt es nichts dergleichen. Während in einem der letzten Termine meinte der SB mal in einem Nebensatz zu mir, er schicke mir deshalb so viele, weil ich ihm ja keine Tabelle mit den getätigten Bewerbungen schicken würde, gehe er davon aus, dass ich mich nicht bewerbe, also sorgt er dafür, dass ich es tue. Leider war das um kurz nach acht Uhr morgens und ich hatte noch keinen Kaffee intus, so dass ich darauf erstmal nichts zu erwidern wusste.

Es gibt mit meinem SB mehrere Baustellen, unter anderem diese hier:

https://www.elo-forum.org/allgemeine...recherche.html

Aufgrund dessen habe ich dem SB Anfang des Monats einen Fragenkatalog nach den §§ 13 und 15 SGB I nachweissicher zukommen lassen, mit Fristsetzung zu Anfang nächster Woche (insgesamt 14 Tage).

Ich habe gefragt (natürlich im Behördensprech ),

... wie die individuell zugeschnittene Bewerbung gewährleistet ist, wenn ich im Schnitt acht bis zehn VVs bekomme und diese innerhalb drei Tage bearbeiten muss;
... wie die ellenlangen URL auf den VVs zustandekommen und
... ob ich gesetzlich dazu verpflichtet bin, eine alternative Kontaktmöglichkeit zu recherchieren;
... wie es sein kann, dass ich als Erwerbslose im Bereich des Existenzminimums wirtschaftlich agieren soll, wenn ich gleichzeitig im Voraus die Kosten für die Ausdrucke für alle auf die VV getätigten Emails, die dazugehörigen Anschreiben und die ebenso zugehörigen Tabellen bezahlen soll und
... warum eine bloße Tabelle mit den aufgeführten VV nicht ausreicht.

Eine Antwort habe ich bisher nicht bekommen.

Eure Meinung: Lohnt sich nächste Woche eine Beschwerde wegen des Fragenkataloges bei der Teamleitung?

Viele Grüße und Danke im Voraus,

Petite Biscuit
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Alt 13.04.2017, 22:44   #2
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Verhältnismäßigkeit bzgl. Vermittlungsvorschl. - Fragenkatalog bleibt unbeantwortet

Zitat von Petite Biscuit Beitrag anzeigen
Mein SB verlangt von mir, dass ich nicht nur die Tabelle, sondern auch alle Emails plus Bewerbunganschreiben ausdrucken und bei ihm einreichen soll, damit bei mir über die Übernahme der Bewerbungskosten entschieden werden kann. Nur gehen die Druckkosten da ganz schön ins Geld, welches ich natürlich nicht habe.
Hallo Petite Biscuit,

da gäbe es eine für dich kostengünstige Alternative, genannt Online-Fax. Du erstellt einfach aus deiner Bewerbungstabelle und den Anschreiben PDFs und schickst diese per Online-Fax an SB. Es wären dann höchsten die Tabelle bzw. der Antrag auf Erstattung der Bewerbungskosten auszudrucken, zu unterschreiben und wieder einzuscannen. Das sollte deine Kosten für Tinte/Toner und Papier senken.
Um den Seitenverbrauch bei Faxversand zu reduzieren, kannst du auch bspw. 2 oder 4 Seiten auf einer Seite zusammenfassen (siehe dazu die Druckeinstellungen/Seitenskalierung).

Zitat von Petite Biscuit Beitrag anzeigen
Aufgrund dessen habe ich dem SB Anfang des Monats einen Fragenkatalog nach den §§ 13 und 15 SGB I nachweissicher zukommen lassen, mit Fristsetzung zu Anfang nächster Woche (insgesamt 14 Tage).
Wenn die Frist noch nicht abgelaufen ist, würde ich bis dahin warten und erneut eine Anfrage schicken, diesmal aber auch die jeweilige TL gerichtet. Darin kannst du natürlich auch die Frage stellen, warum auf deine 1. Anfrage (noch) nicht geantwortet wurde, insbesondere wenn du jede vorgegebene Frist strikt einzuhalten hast.

Zitat von Petite Biscuit Beitrag anzeigen
... wie die individuell zugeschnittene Bewerbung gewährleistet ist, wenn ich im Schnitt acht bis zehn VVs bekomme und diese innerhalb drei Tage bearbeiten muss;
Sofern dein JC keine individuellen Bewerbungen lt. EGV fordert, könnte JC sagen, dass du einfach eine "Standard-Bewerbung" schicken sollst, was sowieso (fast) alle eLB machen.

Zitat von Petite Biscuit Beitrag anzeigen
... wie die ellenlangen URL auf den VVs zustandekommen und
Hier kann die Antwort lauten, dass du einfach jene VV über die Referenznummer in der Jobbörse der AfA nachschlagen kannst und dort den enthaltenen Link zu Bewerbungsseiten kopieren kannst, sofern jene Stellenausschreibung nach Eintreffen bei dir überhaupt noch aufrufbar ist.

Ansonsten ist es so, dass du nur zu einer postalischen Bewerbung verpflichtet werden kannst. Daher muss ein VV auch die Postanschrift jenes AG enthalten.

Btw. bisher hatte ich noch nie einen VV erhalten, der nicht die Postanschrift enthielt, trotz Angabe eines Bewerbungslinks. Kommt das bei dir öfters vor, bzw. wie oft kommt das bei dir vor?
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Alt 14.04.2017, 11:40   #3
DonOs
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Zitat:
Meine Bewerbungen schreibe ich immer per Email

Da liegt der Hase wohl begraben. Das Jobcenter weiß es ja auch. Bisher gab es ja wohl keine Einwände gegen die Flut an Bewerbungen sowie Kostenerstattung? Auch die Mail spielt dem Jobcenter in die Hände, also flutet man fleißig die VV. Sofern ich 6 VV erhalten würde und ich mir die Kosten durch Antrag zurück holen würde, wären die nächsten Bewerbungen finanziell solange nicht zu stemmen, bis das Geld der vorigen Bewerbungen auf mein Konto eingegangen ist.

Sollte das dann des Öfteren vorkommen, würde ich eine Eingabe tätigen, mit dem Verweis, daß ich hier keine kostenlosen Kredite die das Existenzminimum regelmäßig unterschreiten, zukünftig nicht gewillt bin ein zu beräumen.

80 blind Bewerbungen, die müssen doch was an der Klatsche haben.
__

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Alt 14.04.2017, 13:19   #4
DVD2k
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Standard AW: Verhältnismäßigkeit bzgl. Vermittlungsvorschl. - Fragenkatalog bleibt unbeantwortet

Ist dir bekannt wie dein JC üblicherweise die Kostenerstattung regelt?
Es gibt ja eigentlich nur 2 mögliche Varianten:
1. tatsächliche Kosten für aufgezählte Posten (Papier, Porto, Umschläge, ...). Hierbei wird aber gerne unterschlagen, dass auch weitere Kosten (Strom, Druckertinte (wird sehr gerne sogar verneint) vorhanden sind.
2. Pauschalen je Bewerbung. Hierbei wird dann oft auch noch zwischen schriftlichen und Onlinebewerbungen unterschieden.

Wenn das JC also üblicherweise Pauschalen erstattet, dann sind diese auch ohne EGV bei VVs anzuwenden. Hierbei ist dann auch noch zu beachten, dass bei pauschaler Erstattung auch nur ein pauschaler Nachweis (Liste) gefordert werden darf. Die Forderung nach zusätzlichen Nachweisen ist dann nicht zulässig.
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carpe noctem - denn da ist es am ruhigsten
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Alt 14.04.2017, 17:14   #5
Petite Biscuit
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Hallo an alle, die bisher geantwortet haben, Danke auch für eure Antworten

Um es kurz zu fassen, antworte ich hier mal gesammelt

Online-Fax
Da habe ich einen Account, die ersten zehn Seiten (Werbe-Deckblätter miteingerechnet) sind kostenlos, für alles andere müsste ich zahlen. Wollte mich eh mal nach Alternativen umschauen, im Moment bin ich noch bei cospace registriert.

Postanschrift auf den VVs
Mal ist sie dabei, manchmal nicht. In einem der neueren VVs, die gestern im Kasten lagen, (übrigens nicht sechs, sondern neun Stück) ist zum Beispiel keine Adresse angegeben, sondern -mal wieder- eine längere URL, die ich abtippen soll bzw. dessen (Email-)Adresse ich recherchieren darf.

Email-Bewerbung
Ist für mich im Moment die einzige Alternative, da ich in einer Bedarfsgemeinschaft lebe und die normalen Bewerbungen (per Post) bei mir sehr schnell ins Geld gehen würden. Ich habe keinen Drucker, ich habe kein Faxgerät, es gibt vor Ort keine Angebote, wo man in Ruhe und ohne fremde Blicke auf den Bildschirm (sowie zusätzliches Gequake von anderen Personen) ausdrucken kann. Die Emailadresse eine gesonderte.

In der letzten EGV, deren Gegenvorschläge unbeantwortet blieben (und auch kein EGV VA nachkam), stand drin, dass ich zehn Eigenbemühungen zu leisten hätte.

Ach ja, bin Ü25 und kaufmännische Fachkraft.

Werde die Frist bis nächste Woche abwarten und dann geht eine Beschwerde an die Teamleitung des SB. Mein Ziel ist es, mal meine Fragen beantwortet zu bekommen und durch den Antrag weniger Vermittlungsvorschläge zu bekommen. Fünf bis sechs VV pro Monat wären schon in Ordnung. Bei meiner Frau hat die Taktik so auch geholfen, mittlerweile wird sie nicht mehr schikaniert, seit sie den Fragenkatalog abgeschickt hat. Damals hatte man in ihrem Jobcenter (wir sind in zwei verschiedenen) auch erstmal nicht reagiert, erst, als sie mit dem Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg "drohte" ließ man sie in Ruhe. Immerhin hält das schon seit über einem halben Jahr an.

Viele Grüße,

Petite Biscuit
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Alt 14.04.2017, 19:52   #6
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Solange wie du im Forum bist, darf ich davon ausgehen, daß du die Anfrage an SB mit "Auskunfts- und Beratungspflicht nach §§ SchlagMichTot" garniert hast.

Da die sich mit Absicht tot stellen, würde ich nach angemessener Schamfrist eine offizielle "Sachstandsanfrage" los treten.
Und zwar an den Teamleiter.
Damit der nicht lange suchen muß, hänge ich die Schreiben an den SB als Anlage dran.
Wir sind doch strukturiert.

Du möchtest von ihm wissen, wie künftig vorzugehen sei, damit Antwort kommt.
Ob er dafür Sorge trage oder ob du dich nach Nürnberg wenden solltest.
Du bist ja sowas von blond....

Was mich immer ärgert - daß ich dann unter dem Vorwand "Besprechung der beruflichen Sotuation" vorgeladen werde, damit meine Fragen mündlich abgekaspert werden sollen.
Was natürlich unbefriedigend ist, sofern ich nichts Schriftliches in die Hand bekomme.
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Alt 15.04.2017, 12:32   #7
DonOs
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Zitat:
und die normalen Bewerbungen (per Post) bei mir sehr schnell ins Geld gehen würden.
Beim Jobcenter doch auch, was meinst du wie schnell die ganze VV-Flut aufhört, werden Bewerbungskosten (schriftlich 5,-€ pro Bewerbung) von dir beantragt. Derzeit sieht es doch so aus, als wenn du überhaupt keine Kosten beantragst?

Ist keine Adresse bei einem VV angegeben, dann ist das für mich Ablage P. Ich bin gewillt meine Mitwirkungspflicht vollumfänglich nachzukommen, dafür müssen aber auch die Voraussetzungen gewährleistet sein (Adresse). Auch eine lange URL würde ich mich hüten abzutippen, denn der SB geht selbstverständlich davon aus, daß du dafür einen PC nutzt. Der SB macht es sich hier zu einfach und du machst es dir zu schwer.

Gerichte besagen, daß 4-5 Bewerbungen im Monat, im Rahmen der übernommenen Kosten im Jahr in Höhe von 260,-€, angemessen sind.


Zitat:
In der letzten EGV, deren Gegenvorschläge unbeantwortet blieben (und auch kein EGV VA nachkam), stand drin, dass ich zehn Eigenbemühungen zu leisten hätte.

Es gab da mal ein Urteil mit circa folgendem Wortlaut:


Zitat:
Es ist unzumutbar einem Hilfebedürftigen aufzubürden monatlich eine starre Mindestanzahl (Fiktiv: 10 Stück) an Bewerbungen vorzulegen und ihn damit zu verpflichten, aussichtslose Blindbewerbungen abzuschicken. Es ist zumindest geboten, die Verpflichtung zu einer bestimmten Anzahl von Bewerbungen als Durchschnittswert vorzugeben, um eine flexible Handhabung zu ermöglichen.
S 37 AS 11713/05: https://openjur.de/u/273184.html

Zitat:
Die Kammer hält es für nicht zumutbar, einem ernsthaft um Eingliederung bemühten Arbeitsuchenden, woran hier keine Zweifel bestehen, die Verpflichtung aufzubürden, sein Monatspensum mit aussichtslosen Blindbewerbungen zu füllen.
Bei 10 Stellenangeboten sind das meiner Meinung nach Blindbewerbungen. Anhand der Bewerbungskostenübernahme von höchstens 260,-€ im Jahr und die Tatsache das pro Bewerbung pauschal circa 5,-€ erstattet werden, ergibt sich pro Monat 4-5 Bewerbungen.

Bei solch einer hohen Anzahl an Bewerbungen könnte ich auch nicht in Vorkasse gehen und will es auch nicht. Bei 10 Bewerbungen kommen dann schon mal Gute 50,-€uro zusammen, was circa eine 10% Leistungskürzung bedeuten würde, bis man es irgendwann erstattet bekommt. Denn Bewerbungen mache ich schriftlich, weder mit Telephon oder E-Mail, die Freiheit nehme ich mir. Ohne Geld vorab, könnte ich mich dort nicht bewerben. Da muß man aber zwischen ALG I und ALG II unterscheiden. Bei ALG I sieht man das anders als bei ALG II.

Du hast geschrieben, es werden Eigenbemühungen von dir verlangt:

Zitat:
Danach sind - wie das SG zutreffend ausgeführt hat - als Eigenbemühungen nicht nur konkrete formelle oder informelle Bewerbungen bei Arbeitgebern anzusehen. Auch die Auswertung von Stellenanzeigen in Zeitungen und anderen Medien, Besuche von Arbeitsmarktbörsen, Vorsprachen bei privaten Vermittlern etc. pp. fallen unter den Begriff der Eigenbemühungen ( vgl. Berlit in LPK-SGB II, a.a.O., § 15 Rdn.22).
Hartz IV Urteil: Hartz IV Urteil: Mitwirkungspflicht & Kürzungen

Auch ein VV wird zur Eigenbemühung, wird eine Bewerbung versandt.
__

DonOs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2017, 00:37   #8
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Zitat von Petite Biscuit
Eine aktuelle EGV habe ich nicht, die Bewerbungskosten sind somit ungeregelt.
Wie lange bist du schon im Forum angemeldet und aktiv, weil du noch nicht mitbekommen hast, dass in der EGV die Bewerbungskosten vereinbart/zugesichert werden ... es aber keine EGV braucht - sondern der Antrag ausreicht - um die Bewerbungskosten erstattet zu bekommen?

Zitat von Petite Biscuit
konnte ich diese nicht mehr rechtzeitig mit einem Antrag auf Übernahme d. Bewerbungskosten bedenken.
Reicht da nicht der einmalige Antrag aus?

Zitat von Petite Biscuit
Mein SB verlangt von mir, dass ich nicht nur die Tabelle, sondern auch
... mündlich oder schriftlich?
Wer übernimmt die Kosten für diese zusätzliche Forderung deines SBs? ~> Hoffentlich nicht DEIN Regelsatz.

Du weißt schon, dass diese Forderung in keinem Gesetz festgelegt ist?

Zitat von Petite Biscuit
er schicke mir deshalb so viele, weil ich ihm ja keine Tabelle mit den getätigten Bewerbungen schicken würde, gehe er davon aus, dass ich mich nicht bewerbe,
SB-ge!
Ich hoffe, dass du das nicht geglaubt hast ~> Hätte dein SB wirklich diesen Verdacht, hättest du schon 18 Anhörungen von ihm bekommen ... und nicht weitere VV (teilweise ohne RFB?).

Anscheinend ist dein SB der Meinung, dass du dich mit dieser (absolut blöden) Erklärung zufrieden gibst und dich weiterhin brav auf seine VV bewirbst!

Zitat von arbeitsloskr
Du erstellt einfach aus deiner Bewerbungstabelle und den Anschreiben PDFs und schickst diese per Online-Fax an SB.
Kannst du die rechtliche Grundlage nennen, warum DU empfiehlst die Anschreiben - auch noch freiwillig - dem SB zur Verfügung zu stellen?

Zitat von arbeitsloskr
Das sollte deine Kosten für Tinte/Toner und Papier senken.
Ist ja ganz brav von dir ... nur schadest du dir selbst - und auch den anderen ALG-Beziehern - indem du unzulässige Forderungen von SB nachkommst, bzw. sogar freiwillig ausweitest
Kein Wunder, dass - durch solche wie dich, bzw. deinen Ratschlag - die SBs immer unverschämter in ihren Forderungen werden, und die eLBs immer mehr Rechte aufgeben/verzichten.

Es wird nicht mehr lange dauern, dann hat die BA - so ganz ohne Gesetzesänderung - alle eLBs zu Marionetten/Robotern erzogen.

Zitat von DVD2k
Hierbei ist dann auch noch zu beachten, dass bei pauschaler Erstattung auch nur ein pauschaler Nachweis (Liste) gefordert werden darf. Die Forderung nach zusätzlichen Nachweisen ist dann nicht zulässig.
... und wo kann man diese Definition finden?

Versteh mich nicht falsch ... ich möchte wissen, wo die zusätzlichen Nachweise - auch bei der Erstattung von tatsächlich entstandenen Kosten - geregelt werden.
Nach meinem Wissen, sind zusätzliche Nachweise, wie z. B. Anschreiben oder sogar komplette Bewerbungen, nirgends im SGB gefordert/geregelt ~> SB hat keinen Anspruch darauf. Zusätzlich sind die Anschreiben persönliche Schriftsätze zwischen mir und dem Arbeitgeber ... oder verteilt SB auch seine/ihre Liebesbriefe, Steuererklärung o. ä. an dessen/deren Kunden?
AnonNemo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2017, 01:09   #9
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Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Kannst du die rechtliche Grundlage nennen, warum DU empfiehlst die Anschreiben - auch noch freiwillig - dem SB zur Verfügung zu stellen?
Wenn du dieses Posting von mir richtig gelesen und verstanden hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass ich Petite Biscuit nicht empfehle seine/ihre Anschreiben vorzulegen, sondern habe nur einen Tipp gegeben, wie er/sie dies für ihn/sie kostengünstiger gestalten kann, wenn er/sie weiterhin diese Dokumente SB zukommen lassen will.

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Ist ja ganz brav von dir ... nur schadest du dir selbst - und auch den anderen ALG-Beziehern - indem du unzulässige Forderungen von SB nachkommst, bzw. sogar freiwillig ausweitest
Kein Wunder, dass - durch solche wie dich, bzw. deinen Ratschlag - die SBs immer unverschämter in ihren Forderungen werden, und die eLBs immer mehr Rechte aufgeben/verzichten.

Es wird nicht mehr lange dauern, dann hat die BA - so ganz ohne Gesetzesänderung - alle eLBs zu Marionetten/Robotern erzogen.
Gut, dann schlage doch eine für Petite Biscuit sofort umsetzbare Lösung vor, mit der er/sie dennoch die Bewerbungskosten jetzt erstattet bekommt (die er/sie nicht mehr vorauslegen kann oder möchte) und nicht erst einen Prozess vor SG bzw. weitere Instanzen mit unbekannter Zeitdauer führen muss.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.04.2017, 12:02   #10
Petite Biscuit
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Guten Tag zusammen, hoffe, ihr hattet schöne Ostertage :-)

Die letzten Feiertage habe ich genutzt, um mir für diese Gesamtsituation einen Plan zurecht zu legen.

Ein paar Sätze vorneweg. Ja, einerseits bin schon sehr lange registriert und war andererseits sowohl vor 2011 als auch bis vor einem Jahr eine eher stille Mitleserin gewesen. Dank dieses Forums habe ich Einiges über die Rechte und Pflichten gelernt, was man tun kann, wenn die symbolische Hütte brennt, etc. An einigen Stellen gebe ich das auch hier und da an andere User_innen zurück.

Da ich das erste Mal seit *überleg* vier oder fünf Jahren ein wenig mehr "Stress" mit einem Jobcenter habe, bin ich erstmal dabei, dieses Wissen auf meine Problematik anzuwenden.

So, jetzt zum Wesentlichen :-)

Morgen werfe ich das Schreiben an die Teamleitung in den Hausbriefkasten, ich nehme eine Zeugin mit, da es keinen Abgabeschalter dort gibt.

Ich drehe jetzt den Spieß um. Alle Quittungen, die ich für das Ausdrucken, Kopieren, etc. bekomme, hebe ich auf und stecke das mit zum Antrag für die Bewerbungskosten aus dem Vermittlungsbudget. Frei nach dem Motto: Man kann's ja mal probieren. Per Fax schicke ich erstmal nichts mehr, da -dies ist mir hinterher wieder eingefallen- mein SB immer behauptet, er hätte per Fax nichts bekommen.

Da ich die VV letzte Woche Donnerstag bekam und zwischendurch die Feiertage lagen, arbeite ich heute vier Stück ab. Ein bis zwei werde ich aussortieren müssen, denn bei einem VV steht nur die Internetseite und keine Postadresse. Da auf allen eine RFB hinten steht, werde ich ab Morgen pro Tag drei oder zwei VV abarbeiten.

Dass ohne eine vorhandene EGV die Bewerbungskosten ebenfalls beantragt werden können, weiß ich, ebenso dass diese dann pauschal zu bestimmen sind. Darum ging es mir auch nicht. Es ging und geht mir darum, welche Möglichkeiten es außer dem Fragenkatalog und den Antrag auf Übernahme d. Bewerbungskosten noch gibt, um diese Flut an Vermittlungsvorschlägen eindämmen zu können, die -bei mir- von Jahr zu Jahr immer mehr wird.

Viele Grüße,

Petite Biscuit
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Alt 18.04.2017, 14:34   #11
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Zitat von Petite Biscuit Beitrag anzeigen
Per Fax schicke ich erstmal nichts mehr, da -dies ist mir hinterher wieder eingefallen- mein SB immer behauptet, er hätte per Fax nichts bekommen.
Wenn du zu Faxen, die SB "angeblich" nicht erhalten haben will, einen passenden Sendebericht erhalten hast, der das Sendeergebnis einer fehlerfreien Übertragung hat, dann wäre diese Aussage von SB nur eine "Schutzbehauptung". Würde es beim empfangenden Faxanschluss zum Sendezeitpunkt eine Störung geben, würde dies auch entsprechend als Fehler im Sendebericht stehen.

Dies war nur meine Einschätzung zu dieser Aussage deines/r SB und nichts weiter ;)
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.04.2017, 15:05   #12
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Zitat von Petite Biscuit Beitrag anzeigen
[...] Per Fax schicke ich erstmal nichts mehr, da -dies ist mir hinterher wieder eingefallen- mein SB immer behauptet, er hätte per Fax nichts bekommen. [...]
Watt dem een sin Uhl...
... funktioniert nicht immer bei der Nachtigall.

Es ist zwar durchaus möglich/vorstellbar, daß zeitraubend formulierte Anschreiben auf dem langen Weg von der Poststelle bis zum SB-Verhau verlustig gegangen sind.
Das ist zwar eine halbwegs plausible Erklärung - nur "schützt" diese Behauptung den Ziel-Empfänger - hier das JC - genau so wenig wie wenn ein Kind beim Verstecken-Spielen die Schürze vors Gesicht hält.
Nachweisbar im Machtbereich der Gegenseite eingetroffen, sei es in dessen Briefkasten versenkt oder vom Fax ausgespuckt, gilt i. d. R. als zur Kenntnisnahme übermittelt/ausgehändigt/you-name-it.

Da ich aus "dummen Zufällen" stets Lehren für die Zukunft ziehe, habe ich für genau DAS Problem, mit dem ich offensichtlich nicht alleine da stand, die Methode "doppelt gemoppelt" ersonnen.
Die ist wesentlich preiswerter als Gerichtsvollzieher mit Botendiensten zu betrauen - die einzig gerichts-sichere Versandart.
Bisher hat sich keiner gewagt, zu behaupten, daß gleich zwei Versandarten gescheitert sein sollen.

Die Methode hat offenbar Gefallen gefunden und ist in der umfangreichen Vorlagensammlung zu finden, die derzeit von Aufgewachter gepflegt und moderiert wird.
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Alt 19.04.2017, 01:07   #13
Zeitkind
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Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
..., die derzeit von Aufgewachter & AnonNemo gepflegt und moderiert wird.
Ist mir wichtig, auch weil @AnonNemo das noch neben seiner beruflichen Vollzeit wuppt.
Deine Methode sollte für Faxanwender zur Gewohnheit werden. Sicherer und günstiger geht´s wirklich kaum.
Zeitkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2017, 15:33   #14
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Alt 04.05.2017, 16:03   #15
Petite Biscuit
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Hallo,

da auch die erste Frist des ersten Fragekataloges unbeantwortet verstrich, setzte ich ein zweites Schreiben mit denselben Fragen an die Teamleitung auf und warf es -mit anwesenden Zeugen- in den Hausbriefkasten.

Gestern, am Tag der Frist, erhielt ich die Antwort der Teamleitung.

Die Antwort war erwartungsgemäß voller Phrasen, Satzbausteine und enthielt auch eine latente Drohung (auf der zweiten Seite, ganz oben). Man ist konkret nur auf eine einzige Frage eingegangen (siehe ebenfalls zweite Seite), alle meine anderen Fragen wurden ignoriert beziehungsweise mit Phrasen/Satzbausteinen beantwortet. Alles in allem wirkt der Inhalt auf mich wie pure Bevormundung (der Tenor), pure Überforderung und Verweigerung.

Hier sind die beiden Bilddateien/der Inhalt meiner Antwort zusammengefasst.

Wie kommen die häufigen VV zustande?
Schauen Sie in die EGV. (Die es nicht gibt!)

Wie ist die individuell zugeschnittene Bewerbung gewährleistet, wenn ich innerhalb drei Tage soundsoviel Bewerbungen auf die VV abzuleisten habe?
Schauen Sie in die EGV.

Wie ist das wirtschaftliche Handeln meinerseits gewährleistet, wenn ich nicht über die finanziell nötigen Mittel verfüge, mehr als X Seiten auszudrucken?
Schauen Sie in die EGV.

Wie kommen die URL zustande?
Keine Ahnung. Das machen die und die, nicht wir. Weiß auch nicht, was die da machen.

Eure Meinung?

Viele Grüße und Danke im Voraus,

Petite Biscuit

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Alt 04.05.2017, 18:13   #16
arbeitsloskr
 
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Hallo Petite Biscuit,

du hast zwar dargelegt, keine aktuelle EGV zu haben, aber ich frage dennoch noch einmal dazu nach, denn in dem Schreiben wird genannt, dass du über EGV aus Oktober 2016 verfügen sollst. Kann es sein, dass du doch eine EGV hast, du aber annahmst, dass diese wie üblich nach 6 Monaten ausgelaufen ist, sie aber in Wirklichkeit "bis auf weiteres" läuft?

Sollte dieser Punkt nicht stimmen, würde ich dieser Aussage von JC widersprechen.

Da man dir aber dennoch eine Brücke zu einer Einigung gebaut hat, würde ich diese an deiner Stelle nutzen und bspw. jene VV mit den von dir bemängelten URL in Kopie an JC zur Klärung einreichen.

Zu der Kostenerstattung der Bewerbungskosten müsste man fragen, warum bei einer pauschalisierten Erstattung unbedingt die jeweiligen Anschreiben in Kopie vorgelegt werden müssen. Eine Übersichtsliste sollte ausreichen. Schließlich sind Liste als auch Kopie der Anschreiben nur Anscheinsbeweise, dass du jene Bewerbungen überhaupt getätigt hast. Ein vollständiger Beweis wäre es erst dann, wenn du auf eine Bewerbung auch eine schriftliche Reaktion der AG erhälst, aber dies liegt nicht in deinem Verantwortungs- und Einflussbereich, ob und wie ein AG auf eine unverlangt eingesendete Bewerbung reagiert.
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Alt 04.05.2017, 18:51   #17
Petite Biscuit
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Hallo arbeitsloskr,

habe eben wegen der EGV noch einmal extra nachgeschaut und festgestellt, dass diese eine normale Laufzeit von sechs Monaten gehabt hat und seit letztem Monat eh abgelaufen wäre.
Ich habe sie letztes Jahr im Oktober erhalten, meinem SB damals Gegenvorschläge gemacht, die er ignoriert hat (wie immer)- ein EGV VA kam allerdings bis heute auch nicht.

In deren VerBIS wird wohl drinstehen, dass es eine aktuelle EGV wohl gibt (ausgehend vom Schreiben), in deren Papier-Akte über mich wird aber keine zu finden sein

In meinem Fragenkatalog stand drin, ob es nicht ausreicht, die Antwortformulare der VV (statt der massenhaften Ausdrucke) als Anlage zur Liste zu geben. Und wenn nicht, auf welcher Rechtsgrundlage sie sich da berufen. Diese Fragen wurden ignoriert.

Oben im Thread stehen alle Fragen, die die Teamleitung/der SB auch von mir bekommen hat. Auf diese wurde nur minimal eingegangen. Ich weiß noch nicht, ob ich denen einen Schritt entgegenkommen will/werde, muss es nochmal sacken lassen.
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Alt 04.05.2017, 20:32   #18
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Zitat von Petite Biscuit Beitrag anzeigen
habe eben wegen der EGV noch einmal extra nachgeschaut und festgestellt, dass diese eine normale Laufzeit von sechs Monaten gehabt hat und seit letztem Monat eh abgelaufen wäre.
Ich habe sie letztes Jahr im Oktober erhalten, meinem SB damals Gegenvorschläge gemacht, die er ignoriert hat (wie immer)- ein EGV VA kam allerdings bis heute auch nicht.
Hallo Petite Biscuit,

jene EGV war aber von seiten SB unterschrieben?

Zitat von Petite Biscuit Beitrag anzeigen
Ich weiß noch nicht, ob ich denen einen Schritt entgegenkommen will/werde, muss es nochmal sacken lassen.
Ich meinte mit "Brücke bauen", dass JC dir anbot, auf deine Fragen, insbesondere die jeweiligen konkreten VV mit den langen URL, erneut einzugehen. Es wäre daher hilfreich, wenn du die jeweiligen VV in Kopie bzw. deren Ref.-Nr. dem JC vorlegen könntest.

Da du ja im Mai einen Meldetermin hast, würde ich diese Fragen dort mit unterbringen.
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Alt 05.05.2017, 11:55   #19
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Standard AW: Verhältnismäßigkeit bzgl. Vermittlungsvorschl. - Fragenkatalog bleibt unbeantwortet

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
... und wo kann man diese Definition finden?

Versteh mich nicht falsch ... ich möchte wissen, wo die zusätzlichen Nachweise - auch bei der Erstattung von tatsächlich entstandenen Kosten - geregelt werden.
Ich habe es mal in einer Urteilsbegründung gelesen, finde das Urteil auch nach längerer Suche leider nicht mehr.
__

carpe noctem - denn da ist es am ruhigsten
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