Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....

Start > > -> Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"


ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


:  44
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 24.03.2017, 17:01   #1
arbeitsloskr
 
Registriert seit: 01.01.2017
Beiträge: 1.676
arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr
Standard Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Hallo Forengemeinde,

ich habe die Tage eine Einladung mit dem Grund: "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen" erhalten, verbunden mit der "Bitte" einen ausgedruckten Lebenslauf zu diesem Termin mitzubringen. Die Einladung ist mit der üblichen Rechtsgrundlage § 59 SGB II + § 309 SGB III und einer RFB versehen.

Welche aktuellen (nicht älter als 1 Jahr) Erfahrungen gibt es zu diesem Thema, die bisher noch nicht im Forum niedergeschrieben wurden?

Hat jemand bereits erfolgreich so eine Einladung angreifen können, indem er direkt um Zusendung jenes zu besprechenden VVs aufgefordert hat?

Was heißt "Besprechen" eigentlich? Wirklich nur besprechen und gibt es hier eine Veto-Option, wenn nicht passend?

Müsste der Lebenslauf für diese Besprechung nicht eigentlich überflüssig sein, da dessen Daten dem JC bereits in deren System vorliegen?
Könnte wegen der "Bitte" nach einem ausgedruckten LL nicht auch von einer direkten Bewerbung oder Vorstellungsgespräch vor Ort ausgegangen werden?
Eine Pflicht zur Weitergabe eines LL besteht soweit mir bekannt schließlich nicht, könnte ich daher im Prinzip dieses Gespräch abkürzen, dass ich nach der Begrüßung direkt die Aushändigung jenes VV verlangen kann und dann wieder gehe (schließlich besteht bei VVs doch sowieso eine Bewerbungspflicht)?
Sollte es sich bei dieser Einladung um eine "getarnte" Einladung zu einem Vorstellungsgespräch mit einem AG handeln, dann dürfte mir doch eigentlich keine Sanktion drohen, falls ich nicht passend für ein VG gekleidet erscheine und aus dem 3-Tage-Bart mittlerweile ein Play Off-Bart geworden ist?

Sollte sich vor Ort herausstellen, dass es nicht um einen VV geht, sondern um eine ZAF-Messe, dann müsste ich doch in diesem Fall den Termin abbrechen können, da nicht dem Einladungsgrund entsprechend und es dürfte keine Sanktion daraus erwachsen.

Vielen Dank im Voraus für eure Anregungen und Meinungen ;)

Geändert von arbeitsloskr (24.03.2017 um 17:47 Uhr)
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2017, 17:48   #2
Sonne11
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Sonne11
 
Registriert seit: 22.03.2015
Beiträge: 874
Sonne11 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Das kann wirklich alles sein. wenn du einen Account in der Jobbörse benutzen kannst, also deine Daten noch hast, dann gucke beim Termin nach. Meist steht dort mehr und du kannst gucken ob ein VV erstellt wurde.

Wie bei allen Kaffeefahrten und Drückerkolonnen, sollte man möglichst nicht viel sagen, sonst nur Worthülsen absondern und alles was man angeblich einem unterbreiten möchte, mit nach Hause nehmen.

Aber das weißt Du ja alles. Soll man dir den VV ausdrucken und mitgeben. Du hast ja bei VV bis zu 3 Tage zeit Dich nach Prüfung zu bewerben, also würde ich es ebenfalls so machen.

Könnte ja wirklich ein AG anwesend sein, ein Drücker des ESF oder sonst etwas, dann ebenso vorgehen. DU kannst Dir ja ausnahmsweise die Mühe machen und Deine mögliche Bewerbung oder Unterlagen am nächsten Tag nachreichen, wenn Du es dann willst oder musst!

Bedenke: Wenn Du Unterlagen aushändigst, weil man Dich vom Paradies überzeugt hat, dann kommt es möglicher Weise einer Zustimmung für die Weitergabe gleich! So wird gerne für den ESF verfahren! "Geben Sie mal die Bewerbung her, ich habe da eine interessante Stelle für Sie"

Wenn es eine Stelle gibt, dann her mit dem VV, wie sonst auch! Alles was sich ungewöhnlich verhält, was ungewöhnlich abläuft, nützt nie dem Elo! Sondern soll ihn in eine Falle locken!

Wie Du merkst, ich weiche stark vom JC-Paradies ab! Aber mit geschärften Sinnen laufen Termine besser ab!
Sonne11 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2017, 17:56   #3
arbeitsloskr
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 01.01.2017
Beiträge: 1.676
arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Hallo Sonne11,

danke für deine Antwort. Nein, die Login-Daten der Jobbörse habe ich schon lange nicht mehr.

Zitat von Sonne11 Beitrag anzeigen
Soll man dir den VV ausdrucken und mitgeben. Du hast ja bei VV bis zu 3 Tage zeit Dich nach Prüfung zu bewerben, also würde ich es ebenfalls so machen.
Also wäre der Meldetermin dahingehend erledigt, wenn ich SB auffordere mir den VV einfach zu geben und ich mich dann selbst bewerbe oder müsste ich dann noch länger anwesend bleiben, bis SB den Termin für beendet erklärt?

Zitat von Sonne11 Beitrag anzeigen
Könnte ja wirklich ein AG anwesend sein, ein Drücker des EFS oder sonst etwas, dann ebenso vorgehen.
Das Thema ESF hatte ich letztes Jahr. Ich habe dankend abgelehnt, da ich kein "Sozial-Coaching for Dummies" brauche, schon gar nicht in finanziellen Dingen. Daher habe ich auch nicht an diese Option gedacht.

Gut und wenn es doch ein "getarntes" Vorstellungsgespräch sein sollte, dann hat halt AG "Pech" wenn ich nicht im Anzug und Krawatte und unrasiert erscheine ;)
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2017, 18:11   #4
Sonne11
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Sonne11
 
Registriert seit: 22.03.2015
Beiträge: 874
Sonne11 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Der Meldegrund der Vorladung soll ja Möglichkeit geben, sich auf den Termin vorzubereiten. Aber wir kennen alle die unpassenden VV, also geht es nicht um einen gewöhnlichen VV. Wie gesagt, Du kannst dann reagieren, wenn Du dort auftauchst. Mache Dir vorher keine Sorgen! Wenn Du beeinflussbar bist, dann nehme erst gar nicht Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf) mit!

Höre Dir an was man will und fertig. Wenn Du nicht viel sagst, was wollen die dann noch? Schreibe möglichst mit, in Stichworten. Dann ist das Gegenüber vorsichtiger und Du kannst Dich besser erinnern!

Du kannst Dir ja selbst ausmalen, dass wenn man nur einen Lebenslauf möchte und keine, auch nur allgemeine Bewerbung, dann möchte man die Daten weitergeben oder irgendwo speichern! Ich wiederhole: Aushändigen des LL würde eine Zustimmung bedeuten (Arbeitgeberservice, ESF u.s.w)

Anhören, bedanken, ich muss erst überlegen, nein ich möchte das nicht, ich muss das erst mit meiner Oma besprechen........ einfach alles auf später verschieben, wie bereits gesagt:
Zitat:
Wie bei allen Kaffeefahrten und Drückerkolonnen, sollte man möglichst nicht viel sagen, sonst nur Worthülsen absondern und alles was man angeblich einem unterbreiten möchte, mit nach Hause nehmen.
Selbst wenn da ein AG sitzt, kann man alle Entscheidungen auf später verschieben, wenn man Einzelheiten über die Stelle hat, weiß wer dort sitzt und er nichts erfährt, was er nicht erfahren darf (Datenschutz)

Termin ist beendet, wenn alles gesagt wurde. Mache Dir keinen Druck.
Sonne11 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2017, 20:49   #5
Frank71
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 02.07.2010
Beiträge: 1.703
Frank71 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

@arbeitsloskr...

Nehme wenn möglich einen Beistand mit zum besagten Termin im Jobcenter.
Frank71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2017, 21:17   #6
Sonne11
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Sonne11
 
Registriert seit: 22.03.2015
Beiträge: 874
Sonne11 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Falls Du dann nach genug Infos, tatsächlich einen LL überreichen willst/musst und dieser für eine ZAF ist, nicht vergessen ebenfalls keine E-Mail und Tel. anzugeben! Auch wenn es durch JC Hände geht! Es gab ja auch mal den Fall, da sollte ein VV besprochen werden, da hat pAp direkt beim AG (ZAF) einen Vorstellungstermin vereinbart! Deine mögliche Reaktion auf solch ein Handeln vorher vorbereiten!

Ich persönlich finde es abartig, dass eine Behörde mit so einer vagen Begründung vorladen darf und man sich auf mögliche Fallen vorbereiten muss, weil alle aus Erfahrung wissen, wie das Statistikfälschungscenter arbeitet.
Sonne11 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 08:12   #7
Frank71
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 02.07.2010
Beiträge: 1.703
Frank71 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Wann hast du denn den Termin im Jobcenter?
Frank71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 09:23   #8
BurnsTorn
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Welche aktuellen (nicht älter als 1 Jahr) Erfahrungen gibt es zu diesem Thema, die bisher noch nicht im Forum niedergeschrieben wurden?
Z.B. die hier: Ganz oft handelt es sich bei dem von dir genannten Einladungsgrund auch einfach um ein Versehen, das daraus resultiert, dass der pAp beim Erstellen der Einladung im Programm ATV eine Zeile verrutscht ist. Das "möchte einen VV besprechen" steht eine Zeile über dem Grund "berufliche situation besprechen".

Das mit der LL-Anforderung kann auch damit zusammenhängen, dass die BA unlängst wieder verstärkt dazu auffordert, die "Kunden"-Profile besser zu pflegen, also Daten in den Fähigkeiten und im Lebenslauf zu ergänzen, weil die interne Revision kürzlich erst wieder festgestellt hat, dass das sogenannte Absolventenmanagement im SGB II völlig versagt.

(Das mangelnde ABS bedeutete: Es findet keine nachvollziehbare Verlaufskontrolle und Dokumentation der eigenen Integrationsstrategie durch die pAps statt).

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Hat jemand bereits erfolgreich so eine Einladung angreifen können, indem er direkt um Zusendung jenes zu besprechenden VVs aufgefordert hat?
Das kannst du vergessen, weil (1) die Besprechung in der Regel einen persönlichen Kontakt erfordert und (2) die Kundenkontaktdichte-Vorgabe der BA es dem pAp verunmöglicht, sowas postalisch zu klären. Die meisten JC haben "Kalender-Vorgaben" erlassen, die festlegen, dass pAps in der Regel mindestens 30 geplante Kundengespräche in der Woche führen müssen (+ die unterminierten Vorsprachen). Eben deshalb laden pAps die "Kunden" auch dann regelmäßig ein, wenn sie gar nichts wirklich besprechen wollen.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Was heißt "Besprechen" eigentlich? Wirklich nur besprechen und gibt es hier eine Veto-Option, wenn nicht passend?
Definition von Besprechen: Informationsaustausch in persönlichem Kontakt, welcher, sofern die EL mit Rfb nach § 59 SGB II i.v.m. § 309 SGB III erfolgt, Bezug nimmt auf die im vorgenannten Paragraphen genannten Meldezweckaufforderungen. Mehr ist da nicht festgelegt. Eine Veto-Option hast du insofern immer, als eine Besprechung einen reziproken Charakter hat, denn sonst wäre es keine Besprechung (miteinander reden), sondern ein Vortrag oder eine Direktive (nur einer spricht).

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Müsste der Lebenslauf für diese Besprechung nicht eigentlich überflüssig sein, da dessen Daten dem JC bereits in deren System vorliegen?
Die Profile sind oft ganz schlecht gepflegt und daher enorm fehlerhaft. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, in gewissen Abständen den LL anzufordern, um zu schauen, ob das in VerBIS geseicherte aktuell ist, oder ggfs. angepasst werden muss.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Könnte wegen der "Bitte" nach einem ausgedruckten LL nicht auch von einer direkten Bewerbung oder Vorstellungsgespräch vor Ort ausgegangen werden?
Meiner Meinung nach nicht. Wenn dem so wäre, geböte es die Informations- und Auskunftspflicht eigentlich, dass der pAp im Freitextfeld in der Einladung darauf hinweist. Eine Sicherheit, dass ich richtig liege, hast du aber nicht. Im JC kann es durchaus mal ganz anders kommen, als man denkt.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Eine Pflicht zur Weitergabe eines LL besteht soweit mir bekannt schließlich nicht, könnte ich daher im Prinzip dieses Gespräch abkürzen, dass ich nach der Begrüßung direkt die Aushändigung jenes VV verlangen kann und dann wieder gehe (schließlich besteht bei VVs doch sowieso eine Bewerbungspflicht)?
Wenn du so vorgehst, machst du dir meiner Überzeugung nach eher Probleme, als dass du sie löst. Der pAp kann sowas als verweigerte Mitwirkung betrachten und dann argumentieren, dass der Zweck der Meldung nicht erreicht wurde, weil ja keine Besprechung erfolgt ist. Außerdem wirst du dadurch gleich als renitent auffallen, was einen pAp veranlassen könnte, dich nun mal so richtig aktivieren zu wollen.

Besser ist es imho, immer Gesprächsbereitschaft zu signalisieren und motiviert zu scheinen (Im Klartext: Was ich vorspiele und was ich wirklich denke, sind ja zwei Paar Schuhe. Gute Schauspieler haben es im Leben immer leichter.)

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Sollte es sich bei dieser Einladung um eine "getarnte" Einladung zu einem Vorstellungsgespräch mit einem AG handeln, dann dürfte mir doch eigentlich keine Sanktion drohen, falls ich nicht passend für ein VG gekleidet erscheine und aus dem 3-Tage-Bart mittlerweile ein Play Off-Bart geworden ist?
Da in der EL nix davon steht, dass es sich um ein Bewerbungsgespräch handelt, droht eine Sanktion wegen Vereitelung selbst dann nicht, wenn du als affenmäßig behaarter Waldschrat nur mit zur Unterhose umfunktionierten Aldi-Tüte bekleidet im JC erscheinst (wobei dann droht, dass der SPD gerufen wird und dich ein Richter weggustl't).

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Sollte sich vor Ort herausstellen, dass es nicht um einen VV geht, sondern um eine ZAF-Messe, dann müsste ich doch in diesem Fall den Termin abbrechen können, da nicht dem Einladungsgrund entsprechend und es dürfte keine Sanktion daraus erwachsen.
Ja, dem ist so. Der Meldegrund muss klar benannt- und zutreffend sein.
  Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 12:21   #9
ZynHH
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von ZynHH
 
Registriert seit: 06.07.2011
Beiträge: 13.260
ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat:
Die Profile sind oft ganz schlecht gepflegt und daher enorm fehlerhaft.
Zumal die Parameter der jobbörse nur bestimmte stellenbeschreibungen zulassen, damit sich möglichst allgemeine suchbegriffe ergeben....Ich wollte eierlegende wollmilchsau, das geht garnicht....
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
ZynHH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 13:20   #10
ChrisPP
Elo-User/in
 
Registriert seit: 29.04.2010
Ort: Bavaria Blue
Beiträge: 92
ChrisPP
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Zumal die Parameter der jobbörse nur bestimmte stellenbeschreibungen zulassen, damit sich möglichst allgemeine suchbegriffe ergeben....Ich wollte eierlegende wollmilchsau, das geht garnicht....
Ja, das kann ich bestätigen. Ich habe Biologie studiert und hatte einen ganz bestimmten Schwerpunkt, den es in der Jobbörse aber nicht gibt - daher erhielt ich auch völlig sinnfreie VVs mit einem ganz anderen Schwerpunkt, wo ich null Ahnung hatte.

Das war in meinem Fall wie bei einem Koch mit Schwerpunkt Hausmannskost, der nun in eier Sushi-Bar arbeiten soll, mit dem Argument, da gäbe es ja auch Essen und Kochen sei schließlich Kochen.

Ich habe dann natürlich auch eine Absage bekommen vom AG mit der Begründung, mein Profil passe doch gar nicht (Biochemie) auf die Stelle (Zoologie). Für den pAp war Biologin aber offenbar: Irgendwas mit Leben halt....

Völlig unverständlich ist mir auch, warum es im Jobcenter oder in der AA keine Unterteilung der zuständigen Integrationsfachkräfte in Berufsgruppen gibt. Da muss jeder Vermittler scheinbar von allem etwas Ahnung haben, was dazu führt, dass die von gar nichts wirklich AHnung haben.
__

In jedem Dorf gibt es eine Fackel, den Lehrer, und jemanden, der dieses Licht löscht, den Pfarrer - Victor Hugo
ChrisPP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 15:48   #11
arbeitsloskr
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 01.01.2017
Beiträge: 1.676
arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat von Frank71 Beitrag anzeigen
Wann hast du denn den Termin im Jobcenter?
Hallo Frank71,

der Termin ist kommenden Dienstag.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Z.B. die hier: Ganz oft handelt es sich bei dem von dir genannten Einladungsgrund auch einfach um ein Versehen, das daraus resultiert, dass der pAp beim Erstellen der Einladung im Programm ATV eine Zeile verrutscht ist. Das "möchte einen VV besprechen" steht eine Zeile über dem Grund "berufliche situation besprechen".
Hallo BurnTorn,

danke für deine ausführliche Antwort. Werden die Schreiben vor dem Ausdruck, bzw. vor dem Kuvertieren nicht nochmal von dem/der Ersteller/in Korrektur gelesen? Das wäre es bisschen schwach, meiner Meinung nach ;)

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Das mit der LL-Anforderung kann auch damit zusammenhängen, dass die BA unlängst wieder verstärkt dazu auffordert, die "Kunden"-Profile besser zu pflegen, also Daten in den Fähigkeiten und im Lebenslauf zu ergänzen, weil die interne Revision kürzlich erst wieder festgestellt hat, dass das sogenannte Absolventenmanagement im SGB II völlig versagt.
Wenn es darum geht, dann dürfte es doch keine Probleme bereiten, wenn ich den LL mit einem Wasserzeichen "nur zur Ansicht im JC, keine unerlaubte Weitergabe gestattet" kennzeichne und einen 2-seitigen LL auf eine DIN A4-Seite drucke?

Was mich bei dieser Antwortmöglichkeit für den LL irritiert ist, dass ich im Gespräch am 16.01.2017, wo ich meine EGV erhielt, auch meine Bewerbungsunterlagen mitbringen sollte. Erst unmittelbar vor der Verabschiedung fiel SB ein, dass SB meine Unterlagen sehen möchte. Ich bat SB an, diese in meiner Anwesenheit zu lesen und ggfs. Verbesserungsvorschläge zu machen. SB wollte dies aber nicht, sondern wollte die Unterlagen direkt behalten.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
(Das mangelnde ABS bedeutete: Es findet keine nachvollziehbare Verlaufskontrolle und Dokumentation der eigenen Integrationsstrategie durch die pAps statt).
Kann diese Prüfung der Integrationsstrategie damit zusammenhängen, weil ich gegen meinen EGV-VA gerichtlich vorgehe und dort das SG hat erkennen lassen, dass dieser EGV-VA nicht dienlich ist?

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Das kannst du vergessen, weil (1) die Besprechung in der Regel einen persönlichen Kontakt erfordert und (2) die Kundenkontaktdichte-Vorgabe der BA es dem pAp verunmöglicht, sowas postalisch zu klären. Die meisten JC haben "Kalender-Vorgaben" erlassen, die festlegen, dass pAps in der Regel mindestens 30 geplante Kundengespräche in der Woche führen müssen (+ die unterminierten Vorsprachen). Eben deshalb laden pAps die "Kunden" auch dann regelmäßig ein, wenn sie gar nichts wirklich besprechen wollen.
Was bringt aber das Besprechen eines VV, welchen Sinn hat das oder sollte ich eher davon ausgehen, dass es ein eher "sinnfreies" Gespräch, wie alle anderen wird, nur man sich diesmal mit dem Einladungsgrund "vertan" hat?

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Definition von Besprechen: Informationsaustausch in persönlichem Kontakt, welcher, sofern die EL mit Rfb nach § 59 SGB II i.v.m. § 309 SGB III erfolgt, Bezug nimmt auf die im vorgenannten Paragraphen genannten Meldezweckaufforderungen. Mehr ist da nicht festgelegt. Eine Veto-Option hast du insofern immer, als eine Besprechung einen reziproken Charakter hat, denn sonst wäre es keine Besprechung (miteinander reden), sondern ein Vortrag oder eine Direktive (nur einer spricht).
Die Frage ist, kann ich mich bei "Besprechen eines VV" wirklich darauf verlassen, dass SB ebenfalls diesen Kenntnisstand der Definition von "Besprechen" hat?

Frage: Kann ich also diesen VV, sofern es tatsächlich um einen VV geht, sanktionsfrei ablehnen, wenn mir dieser nicht gefällt oder heißt "Besprechen" hier nur, dass mir der VV (inkl. Bewerbungspflicht) persönlich übergeben wird?

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Die Profile sind oft ganz schlecht gepflegt und daher enorm fehlerhaft. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, in gewissen Abständen den LL anzufordern, um zu schauen, ob das in VerBIS geseicherte aktuell ist, oder ggfs. angepasst werden muss.
Dafür dürfte ein "verkleinert (2 Seiten auf 1 Seite)" ausgedruckter und mit Wasserzeichen versehener LL doch ausreichen oder bestünde da eine Sanktionsgefahr, weil SB diesen LL nicht nur zur Aktualisierung des VerBIS-Profiles nutzen wollte, sondern "insgeheim" auch noch für "andere" Zwecke, wie die "unerlaubte" Weitergabe an Dritte?

Wobei mir das etwas seltsam vorkommt, dass nach 3 Jahren Arbeitslosigkeit auffällt, dass mein Profil nicht aktuell sein könnte ;)

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Wenn du so vorgehst, machst du dir meiner Überzeugung nach eher Probleme, als dass du sie löst. Der pAp kann sowas als verweigerte Mitwirkung betrachten und dann argumentieren, dass der Zweck der Meldung nicht erreicht wurde, weil ja keine Besprechung erfolgt ist. Außerdem wirst du dadurch gleich als renitent auffallen, was einen pAp veranlassen könnte, dich nun mal so richtig aktivieren zu wollen.
Ich verstehe deinen Gedankengang, nur wenn ich ehrlich bin, was soll denn an einem VV besprochen werden, wenn es doch sowieso in einer Bewerbungspflicht endet? Davon abgesehen, sind die meisten Gespräche im JC aus meiner Sicht "sinnfrei", da ich auf die immergleichen Fragen seitens SB die immergleichen Antworten gebe, bspw.:

"Woran liegt es, dass Sie immernoch arbeitslos sind? Welche Gründe für Absagen liegen vor?"

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Besser ist es imho, immer Gesprächsbereitschaft zu signalisieren und motiviert zu scheinen (Im Klartext: Was ich vorspiele und was ich wirklich denke, sind ja zwei Paar Schuhe. Gute Schauspieler haben es im Leben immer leichter.)
Prinzipiell mache ich das schon immer so. Es muss ja nur "arbeitswillig" aussehen ;)

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Da in der EL nix davon steht, dass es sich um ein Bewerbungsgespräch handelt, droht eine Sanktion wegen Vereitelung selbst dann nicht, wenn du als affenmäßig behaarter Waldschrat nur mit zur Unterhose umfunktionierten Aldi-Tüte bekleidet im JC erscheinst (wobei dann droht, dass der SPD gerufen wird und dich ein Richter weggustl't).
Alles klar, dann kann ich also in meiner normalen Kleidung (Jogginghose, Kaputzenpullover und Turnschuhe) und meinem derzeitigen Vollbartversuch beim Termin erscheinen ;)

Was bedeutet SPD? Wobei, wenn du den Gustl Mollath erwähnst, könnte SPD für sowas wie sozial-psychologischer Dienst stehen? Was hätte der damit zu tun, wie ich öffentlich auftrete, solange ich die Körperteile, die bedeckt sein müssen, bedeckt halte?

Zitat von ChrisPP Beitrag anzeigen
Das war in meinem Fall wie bei einem Koch mit Schwerpunkt Hausmannskost, der nun in eier Sushi-Bar arbeiten soll, mit dem Argument, da gäbe es ja auch Essen und Kochen sei schließlich Kochen.
Hallo ChrisPP,

kann man sich wirklich darauf berufen, dass es sich bei einem Berufsbild eines VV um eine Unterkategorie des eigenen Berufes handelt, in der man keine Erfahrung hat, man aber den Job des VV durch eine Einarbeitungszeit dennoch ausführen könnte?
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 19:53   #12
Fairy11
Elo-User/in
 
Registriert seit: 07.03.2017
Beiträge: 86
Fairy11
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Text gelöscht, die Quelle ist älter als 1 Jahr

Geändert von Fairy11 (25.03.2017 um 19:57 Uhr) Grund: Text ist älter als 1 Jahr
Fairy11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 21:58   #13
BurnsTorn
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
danke für deine ausführliche Antwort. Werden die Schreiben vor dem Ausdruck, bzw. vor dem Kuvertieren nicht nochmal von dem/der Ersteller/in Korrektur gelesen?
Das wird in der Regel schon deshalb nicht korrekturgelesen, weil die Briefe von Nürnberg aus versandt werden. Egal wo in Deutschland dein JC ist, wenn es eine gE von Kommune und BA ist, kommen die Briefe in 99% der Fälle aus Nürnberg. Der pAp klickt in der Regel nur auf den Button "Einladung versenden", dann geht der Druck- und Versandtauftrag direkt zur Zentrale, wo der Brief automatisch gedruckt, eingetütet und versandt wird.

Der pAp hat zwar die Möglichkeit, lokalen Druck zu wählen und den Brief selbst einzutüten, aber das wird in 99% der Fälle nicht getan, weil man dafür keine Zeit hat und es unnötige Arbeit ist. Das tut man aber z.B. dann, wenn man in dem Brief mit Textmarker noch was unterstreichen will, oder wenn man ihn per PZU versenden will.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Wenn es darum geht, dann dürfte es doch keine Probleme bereiten, wenn ich den LL mit einem Wasserzeichen "nur zur Ansicht im JC, keine unerlaubte Weitergabe gestattet" kennzeichne und einen 2-seitigen LL auf eine DIN A4-Seite drucke?
Das ist kein Problem. Wenn du aber einen VV mit RfB erhältst, wirst du vermutlich nicht drumrumkommen, dem AG auch einen LL zukommen zu lassen, zumal Anschreiben und LL gemeinhin als die beiden einzigen zwingend erforderlichen Dokumente in einer Bewerbung gelten. Aber mal grundsätzlich zur Angst, dass zu viel im JC gesperichert wird:

Ich kann die Bedenken verstehen, die manche hier haben. Es ist eben blöd, wenn man nicht weiß, was das JC mit den eigenen Daten tut. Allerdings ist es meiner Erfahrung nach so, dass ein eingereichter Lebenslauf oder Bewerbungen ohnehin fast nie in VerBIS gespeichert werden, weil es (1) dem pAp Arbeit macht, die einzuscannen (noch längst nicht alle JCs haben die eAkte, da die erst ab 2019 flächendeckend eingeführt sein wird) und weil (2) eine 1000 kb Größenbeschränkunge für Dokumente in VerBIS existiert.

Zumeist ist eher das Gegenteil der Fall: Es wird kaum was gespeichert (jedenfalls nicht digital. Wenn, dann wird es in die Papier-Akte gegeben, wo dann aber nach einiger Zeit keiner mehr weiß, dass es da drin ist). Eben deshalb werden solche Dinge so oft wieder und wieder angefordert.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Ich bat SB an, diese in meiner Anwesenheit zu lesen und ggfs. Verbesserungsvorschläge zu machen. SB wollte dies aber nicht, sondern wollte die Unterlagen direkt behalten.
Hast du sie dagelassen? Dann frag doch mal, ob - und wo - sie gespeichert wurden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die pAp die irgendwo digital gespeichert hat aus den o.g. Gründen. Ich selbst habe die Dokumente, die "Kunden" mir dagelassen haben, nach einmaliger Sichtung und Ergänzung des LL/Fähigkeitsprofils immer der Rundablage übergegen.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Kann diese Prüfung der Integrationsstrategie damit zusammenhängen, weil ich gegen meinen EGV-VA gerichtlich vorgehe und dort das SG hat erkennen lassen, dass dieser EGV-VA nicht dienlich ist?
Das kann damit zusammenhängen. Wenn du dem Gericht gegenüber erklärt hast, dass die Integrationsstrategie unplausibel sei, ist es naheliegend, dass die pAp sich näher mit deinen Kenntnissen und Fähigkeiten auseinandersetzen will, um das Fähigkeitsprofil zu ergänzen und darauf bezugnehmend die Integrationsstrategie anzupassen, damit sie bei vor Gericht dann punkten kann. Ich würde da ganz offensiv vorgehen und danach fragen:

- Welche Integrationsstrategie gibt es?
- Wie kam man zu dieser?
- Bis wann soll diese umgesetzt werden?
- Mit welchen Förderleistungen ist das verbunden?

All das sollte deine pAp bei einem gepflegten Profiling beantworten können. Davon abgesehen hast du ein Recht darauf, all das zu erfahren und genau darüber aufgeklärt zu werden. Und wenn die Strateige längere Zeit nicht zum Erfolg führt, kannst du das z.B. auch als Argument für eine etwaig gewünschte Fortbildung (FbW) bringen.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Was bringt aber das Besprechen eines VV, welchen Sinn hat das oder sollte ich eher davon ausgehen, dass es ein eher "sinnfreies" Gespräch, wie alle anderen wird, nur man sich diesmal mit dem Einladungsgrund "vertan" hat?
Das kann ich nicht abschätzen, weil ich mit deiner Fallhistorie nicht vertraut bin. Meine Arbeitserfahrung als pAp in drei Jobcentern sagt mir aber: 90% der JC-Termine sind Routine und laufen in etwa so ab:

1) Pseudofreundliche Begrüßung: Aha, Sie leben noch. Hat sich was geändert? Nein? Okay.
2) Obligatorische Drückerei: Hab hier super Maßnahme für Sie. Wollen Sie nicht? Müssen Sie aber, wegen Statistik, äh, Integration.
3) Moralisierende Anklage: Sie wollen das nicht? Aber Sie wollen doch arbeiten, oder? Das führt in Arbeit.
4) Drohung: Dann gibts halt Sanktionen. Und zusätzlich noch Ein-Euro-Job! Und hier jetzt noch ein paar VVs.
5) EinV-Käse: Jetzt machen wir noch ne EinV, ja. Sonst VA!
6) Abschluss-Moralisierung: Wir sehen und in 3 Monaten wieder. Und denken Sie dran: Sie müssen der Gesellschaft auch mal was zurückgeben.

Anmerkung dazu: Das ist zwar etwas überspitzt, aber oft läuft es schematisch vereinfacht in diesen Bahnen ab. Das zu sagen meine ich nicht als Kritik an den Ex-Kollegen, sondern einfach als Feststellung. Denn ich weiß ja, dass die nicht so vorgehen, weil sie davon überzeugt sind, dass so eine "Beratung" fruchtet, sondern deshalb, weil das Steuerungssystem der BA es ihnen so vorgibt.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Die Frage ist, kann ich mich bei "Besprechen eines VV" wirklich darauf verlassen, dass SB ebenfalls diesen Kenntnisstand der Definition von "Besprechen" hat?
Im JC kannst du dich af gar nix verlassen. Außer, dass du verlassen bist (habe gerade wieder meine Zysnismuss-Phase, glaube ich...)

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Frage: Kann ich also diesen VV, sofern es tatsächlich um einen VV geht, sanktionsfrei ablehnen, wenn mir dieser nicht gefällt oder heißt "Besprechen" hier nur, dass mir der VV (inkl. Bewerbungspflicht) persönlich übergeben wird?
Wenn der Grund der EL kein Zeilenverrutscher war, denke ich mal, dass es so läuft, dass dir der VV ausgehändigt wird, die pAp etwas von dem Job vorschwärmt und dich ermahnt, dich möglichst sofort zu bewerben. Ggfs. wird sie auch noch was in Richtung Einstiegsgeld, Zuschuss aus VB etc. reden. Aber wie gesagt: Das ist nur meine Mutmaßung.

Ich habe im JC schon die wildesten Dinge erlebt (obgleich in den allermeisten Fällen gar nix passiert außer Schön-Sie-leben-noch-und-hier-hab-ich-VVs-für-Sie-und-dann-machen-wir-EinV-neu-Gelaber in Folge des Bestrebens der Kundenkontakdichte-, EinV-Abschluss- und VV-Aushändigungs-Quote gerecht zu werden). Oft gilt aber: Genaues weiß man nicht. Unsicherheit ist da die einzige Konstakte.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Dafür dürfte ein "verkleinert (2 Seiten auf 1 Seite)" ausgedruckter und mit Wasserzeichen versehener LL doch ausreichen oder bestünde da eine Sanktionsgefahr, weil SB diesen LL nicht nur zur Aktualisierung des VerBIS-Profiles nutzen wollte, sondern "insgeheim" auch noch für "andere" Zwecke, wie die "unerlaubte" Weitergabe an Dritte?
Ich kann deine Bedenken verstehen, glaube aber aus pragmatischen Gründen, dass sie eher unbegründet sind. Die pAps werden in den seltensten Fällen deine LL-Daten an irgendwelche Arbeitgeber übermitteln, denn die pAps haben kaum je Kontakt mit Arbeitgebern. Richtig ist, dass die pAps - teils auch ohne Zustimmung des "Kunden" - eine Freischaltung Dritter des Lebenslaufs Vornehmen, so dass z.B. ein Maßnahmeträger deinen VerBIS-Lebenslauf einsehen kann.

Aber in diesem VerBIS-Lebensläufen steht ja of gar nichts drin! Eben deshalb wird ja die Freischaltung Dritter getätigt, damit der Maßnahmeträger den ordentlich befüllt. In der Regel läuft es so: Die pAps weisen Kunden zu Maßnahmen zu, damit dort ein LL + Profiling erstellt wird, was der Maßnahmeträger dann ans Jobcenter übermittelt. Oder der Maßnahmeträger trägt die Daten direkt ins VerBIS-Profil ein, so dass die Infos dann auch in der Jobbörse erscheinen.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Wobei mir das etwas seltsam vorkommt, dass nach 3 Jahren Arbeitslosigkeit auffällt, dass mein Profil nicht aktuell sein könnte ;)
Es ist die Regel, dass so gut wie alle Profile schlecht gepflegt sind. In der Tendenz ist es so, dass die Datenqualität umso schlechter ist, je länger die "Kunden" im Bezug sind. Bei den ALG I "Kunden" sind die Profile noch recht gut gepflegt (insbesondere bei INGA-Kunden), aber im JC ist die Betreuungsrelation schlechter und die Fluktuation größer.

Außerdem stehen "ALG II" Kunden nicht so im Fokus, für die interessiert sich die Politik nicht so. Da schleift es dann. Und dass es schleift, interessiert in der Regel auch keinen, bis eben wieder mal die interne Revision oder der Bunderechnungshof kommen - dann wird ein Riesen-Bammel um sowas gemacht, insbesondere jetzt, wo wir Wahljahr haben. Ab Ende 2017 schleift es dann wieder...

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Ich verstehe deinen Gedankengang, nur wenn ich ehrlich bin, was soll denn an einem VV besprochen werden, wenn es doch sowieso in einer Bewerbungspflicht endet? Davon abgesehen, sind die meisten Gespräche im JC aus meiner Sicht "sinnfrei", da ich auf die immergleichen Fragen seitens SB die immergleichen Antworten gebe, bspw.: "Woran liegt es, dass Sie immernoch arbeitslos sind? Welche Gründe für Absagen liegen vor?"
Dass das leider so läuft, ist systembedingt (durchs BA-Controlling). Solange es diese unsinnige Vorgabe der BA gibt, dass marktnahe "Kunden" alle 8 Wochen und alle anderen spätestens alle 12 Wochen im JC vorsprechen MÜSSEN, wird es Unsinns-Termine geben.

Glaub bloß nicht, dass den pAps nicht bewusst wäre, dass das Unsinn ist. Es ändert nix. Im JC hast du einen festen Rhythmus. Das Handeln ist sehr normiert und fast jeder Termin läuft gleich ab: Datenabgleich, Stellensuchlauf, Maßnahme anpreisen, EinV abschließen. Auch wenn sich über Jahre nix ändert.

Die meisten pAps, die ich kenne, hätten es liebend gerne, auf solche unsinnigen Gibt-nix-Neues-Termine ohne Sinn und Verstand zu verzichten. Dann könnten sie sich auf die "Kunden" konzentrieren, die wirkliche Anliegen haben und echte Unterstützung haben wollen - und würden die anderen in Ruhe lassen.

Sie dürfen aber nicht so vorgehen, weil sie danach controllend werden, ob sie diese Termine einhalten. Und dem ist so, weil es politisch nicht durchsetzbar wäre, die "Kunden" einfach in Ruhe zu lassen. Sie sollen - das ist ja das Menschenbild von Hartz IV - permanent "aktiviert" werden (was schon stigmatisierend und zynisch ist, weil es per se Passivität unterstellt).

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Prinzipiell mache ich das schon immer so. Es muss ja nur "arbeitswillig" aussehen ;)
Ja. Das ist imho in der Regel die beste Strategie. Ich verstehe daher regelmäßig nicht, warum manche hier im Forum meinen, dass man mit einer voll-konfrontativen Strategie besser fahre. Wer sagt, was das JC hören will (und dann aber tut, was er/sie selbst für richtig hält), der/die hat es meist deutlich leichter als jene, die provokativ zu allem voll plakativ und laut kontra geben. Subversives Method-Acting ist viel eher Trumpf, denke ich.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Was bedeutet SPD? Wobei, wenn du den Gustl Mollath erwähnst, könnte SPD für sowas wie sozial-psychologischer Dienst stehen?
Ja. das ist der Beklopptendienst.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Was hätte der damit zu tun, wie ich öffentlich auftrete, solange ich die Körperteile, die bedeckt sein müssen, bedeckt halte?
Da kann ich von einem realen Fall berichten: Wir hatten in einem JC eine "Kundin", die extrem verwahrlost zu einem Termin erschien, mit sich selbst redete und auch sonst einen verwirrten Eindruck machte. Da hat dann eine Kollegin den SPD angerufen und die haben eine Betreuung angeregt, welche dann auch erfolgte. Wenn das Auftreten einer Person extrem normdeviant ist, kann es definitiv passieren, dass irgendwann wer vor der Tür steht, der mal abchecken will, ob die Person noch alle Latten am Zaun hat.
  Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2017, 16:45   #14
götzb
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von götzb
 
Registriert seit: 05.04.2008
Ort: in der Bucht
Beiträge: 1.456
götzb götzb götzb götzb götzb götzb götzb
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Aber es gab schon oft Fälle wo "Kunden" nicht mehr eingeladen wurden, etwa wegen Hausverbot resultierend aus einer Bedrohung gegenüber dem Vermittlungs"manager".
-> Reichsbürger; Artikel im Focus z.b. oder andere.

Kommt wohl auch darauf an, welches Jobcenter, das eine handelt so, das andere anders.

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber (JC) auch eine Fürsorgepflicht für seine Angestellten.
__

Mit Sabotage gegen Zwangsarbeit und Shicejobs oder sei strunzdoof und besitze 2 linke Hände im Hungerlohn Job

"Sozial ist was Arbeit schafft", oder "Vollbeschäftigung statt Gerechtigkeit" - Wer solche Sprüche klopft, gehört auf den Mond geschossen !
götzb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2017, 17:49   #15
arbeitsloskr
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 01.01.2017
Beiträge: 1.676
arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Hallo BurnsTorn,

erneut Danke für deine ausführlichen Schilderungen aus dem Inneren der JC ;) Eigentlich könntest du diese auch als Ratgeber für Elos gebündelt rausgeben oder hast du das schon ;)?

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Das ist kein Problem. Wenn du aber einen VV mit RfB erhältst, wirst du vermutlich nicht drumrumkommen, dem AG auch einen LL zukommen zu lassen, zumal Anschreiben und LL gemeinhin als die beiden einzigen zwingend erforderlichen Dokumente in einer Bewerbung gelten. Aber mal grundsätzlich zur Angst, dass zu viel im JC gesperichert wird:
Das dürfte doch unproblematisch sein, denn wenn ich den VV erhalte, erstelle ich die Bewerbung bei mir zu Hause oder bin ich verpflichtet diese direkt vor Ort im JC zu erstellen? Gleiches gilt ja auch für mögliche Telefonate mit potenziellen AG vom SB-Telefon aus. Schließlich weiß ich ja nicht, wer alles in der Telefonanlage mithören kann (silent monitoring) und zum anderen habe ich ja das Grundrecht auf das Fernmeldegeheimnis. Zudem möchte ich ja auch unabhängig selbst zu diesem AG vor der Kontaktaufnahme recherchieren.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Ich kann die Bedenken verstehen, die manche hier haben. Es ist eben blöd, wenn man nicht weiß, was das JC mit den eigenen Daten tut. Allerdings ist es meiner Erfahrung nach so, dass ein eingereichter Lebenslauf oder Bewerbungen ohnehin fast nie in VerBIS gespeichert werden, weil es (1) dem pAp Arbeit macht, die einzuscannen (noch längst nicht alle JCs haben die eAkte, da die erst ab 2019 flächendeckend eingeführt sein wird) und weil (2) eine 1000 kb Größenbeschränkunge für Dokumente in VerBIS existiert.

Zumeist ist eher das Gegenteil der Fall: Es wird kaum was gespeichert (jedenfalls nicht digital. Wenn, dann wird es in die Papier-Akte gegeben, wo dann aber nach einiger Zeit keiner mehr weiß, dass es da drin ist). Eben deshalb werden solche Dinge so oft wieder und wieder angefordert.
Nun das dürfte daher kommen, dass es bei Projekten wie ESF und Co als Zustimmung gilt, wenn man den LL an SB übergibt. Da kann man schon mal vorsichtiger werden, was die Weitergabe von Bewerbungsunterlagen betrifft.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Hast du sie dagelassen? Dann frag doch mal, ob - und wo - sie gespeichert wurden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die pAp die irgendwo digital gespeichert hat aus den o.g. Gründen. Ich selbst habe die Dokumente, die "Kunden" mir dagelassen haben, nach einmaliger Sichtung und Ergänzung des LL/Fähigkeitsprofils immer der Rundablage übergegen.
Nein, ich habe sie nicht an SB übergeben. SB meinte zu meiner Ablehnung der Übergabe der Bewerbungsunterlagen: "Dann bewerben Sie sich halt, wie Sie wollen."

Ich weiß, dass meine Unterlagen in Ordnung sind. Ich weiß aber auch, dass ein "Kaputt-Optimieren" nicht sinnvoll ist, denn ein/e Personalverantwortliche/r dürfte in einem Bewerbungsverfahren durchaus sämtliche möglichen und unmöglichen Formulierungen und Formatierungen gesehen haben, so dass ein "Abheben" von der Masse der Bewerbungen eher unwahrscheinlich ist, meiner Meinung nach ;)

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Das kann damit zusammenhängen. Wenn du dem Gericht gegenüber erklärt hast, dass die Integrationsstrategie unplausibel sei, ist es naheliegend, dass die pAp sich näher mit deinen Kenntnissen und Fähigkeiten auseinandersetzen will, um das Fähigkeitsprofil zu ergänzen und darauf bezugnehmend die Integrationsstrategie anzupassen, damit sie bei vor Gericht dann punkten kann.
Eigentlich habe ich gegen meinen VA Widerspruch eingelegt und aW beantragt, weil in diesem sich das JC zu viele "Rechte" einräumt, auf die es keinen Anspruch hat, bspw. die Vorlage der kompletten Bewerbungskommunikation als Nachweis für eine Bewerbung oder die Vorlage von Bewerbungsnachweisen zu Fixterminen (siehe dazu auch meinen Thread in Forum "EGV").

Über ein fehlendes Profiling oder ähnliches habe ich mich jedenfalls nicht "beschwert". Daher meine Vermutung, dass dies eventuell eine Art "Rache" seitens JC sein könnte. Schließlich liegen meine beruflichen Daten JC vor und die bisherigen VV passen auch dahingehend mehr oder weniger.

Ich werde aber deine Fragen im Hinterkopf halten, falls es in diesem Termin dazu kommen sollte.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
All das sollte deine pAp bei einem gepflegten Profiling beantworten können. Davon abgesehen hast du ein Recht darauf, all das zu erfahren und genau darüber aufgeklärt zu werden. Und wenn die Strateige längere Zeit nicht zum Erfolg führt, kannst du das z.B. auch als Argument für eine etwaig gewünschte Fortbildung (FbW) bringen.
Ganz ehrlich, ich erkenne keine bisherige Eingliederungsstrategie und ehrlich gesagt brauche ich diese seitens JC insofern nicht, da ich mir meine Stellen bisher immer selbst suche und VV eher weniger bekomme (was mir aber auch ganz Recht ist).

Ich weiß, bzw. kann mir vorstellen, warum ich bisher keinen Job finde, mehrere Elo-Lücken im LL, fehlende betriebs- und/oder branchenspezifische Kenntnisse und miserable Arbeitszeugnisse (nach Übersetzung aus dem Zeugnis-Code in allgemein verständliches Deutsch). Gerade wegen letzterem scheiterts meistens (es wird zwar nicht gesagt), wie soll da JC helfen können/wollen? Und nein, ZAF sehe ich nicht als "Chance" auf ein "Top-Arbeitszeugnis", da ich bereits von ZAF "schlechte" Arbeitszeugnisse erhalten habe (und das nicht wegen schlechter Arbeitsleistung meinerseits).

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Denn ich weiß ja, dass die nicht so vorgehen, weil sie davon überzeugt sind, dass so eine "Beratung" fruchtet, sondern deshalb, weil das Steuerungssystem der BA es ihnen so vorgibt.
Warum gibt es dann keine Änderung im System? Melden sich SB, die diese Beratungen nicht als zielführend ansehen, nicht zu Wort? Sind es so wenige, dass sie als einzelne Angst um ihren Job haben? Müsste das nicht eigentlich auch AfA und JC selbst auffallen, dass das so nichts bringt?

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Wenn der Grund der EL kein Zeilenverrutscher war, denke ich mal, dass es so läuft, dass dir der VV ausgehändigt wird, die pAp etwas von dem Job vorschwärmt und dich ermahnt, dich möglichst sofort zu bewerben. Ggfs. wird sie auch noch was in Richtung Einstiegsgeld, Zuschuss aus VB etc. reden.
Nun, da ich in dem Fall doch sowieso der Bewerbungspflicht unterliege, könnte SB doch auch den VV mit SB's Zusatzerklärungen direkt per Post schicken.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Ich kann deine Bedenken verstehen, glaube aber aus pragmatischen Gründen, dass sie eher unbegründet sind. Die pAps werden in den seltensten Fällen deine LL-Daten an irgendwelche Arbeitgeber übermitteln, denn die pAps haben kaum je Kontakt mit Arbeitgebern.
Ich verstehe, aber es bleibt dennoch dabei, dass ich zu diesem Termin den LL in bearbeiteter Weise vorlegen kann, ohne sanktioniert zu werden? Schließlich kann ich ja eine Bewerbung mit den echten Unterlagen jederzeit erstellen und AG direkt zuschicken.

Sollte es sich bei diesen VV um einen handeln, wo der AG anonym bleiben möchte, welche "Sperrvermerke" wären auf dem LL "sanktionsfrei", bspw. "Dieser LL gilt nur zur Vorlage bei AG aus dem Stellenangebot xxxxxxxxxxx, Ref-Nr. 111111" oder kann mich SB dazu zwingen einen LL ohne Sperrvermerke zu versenden?

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Richtig ist, dass die pAps - teils auch ohne Zustimmung des "Kunden" - eine Freischaltung Dritter des Lebenslaufs Vornehmen, so dass z.B. ein Maßnahmeträger deinen VerBIS-Lebenslauf einsehen kann.
Wie erfährt man von dieser Freischaltung, außer durch einen Hinweis in der Zuweisung, bzw. muss mir das mitgeteilt werden? Wie kann man sich dagegen wehren, dass bspw. MT irgendetwas an meinem VerBIS-LL verändern?

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Aber in diesem VerBIS-Lebensläufen steht ja of gar nichts drin! Eben deshalb wird ja die Freischaltung Dritter getätigt, damit der Maßnahmeträger den ordentlich befüllt. In der Regel läuft es so: Die pAps weisen Kunden zu Maßnahmen zu, damit dort ein LL + Profiling erstellt wird, was der Maßnahmeträger dann ans Jobcenter übermittelt. Oder der Maßnahmeträger trägt die Daten direkt ins VerBIS-Profil ein, so dass die Infos dann auch in der Jobbörse erscheinen.
Ist das nicht eigentlich eine direkte Aufgabe der SB (achso, ich bezeichne grundsätzliche alle Mitarbeiter/innen im JC als SB) im JC, diese Daten zu erheben? Ich gehe doch davon aus, dass diese Daten die Grundlage für die Erstellung von VV sind?

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Außerdem stehen "ALG II" Kunden nicht so im Fokus, für die interessiert sich die Politik nicht so. Da schleift es dann. Und dass es schleift, interessiert in der Regel auch keinen, bis eben wieder mal die interne Revision oder der Bunderechnungshof kommen - dann wird ein Riesen-Bammel um sowas gemacht, insbesondere jetzt, wo wir Wahljahr haben. Ab Ende 2017 schleift es dann wieder...
Ach alles nur Show oder wie ;)

Naja sieht man auch an den "Erfolgsmeldungen" der letzten Tage zum Thema Arbeitsmarkt in den Medien.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Dass das leider so läuft, ist systembedingt (durchs BA-Controlling). Solange es diese unsinnige Vorgabe der BA gibt, dass marktnahe "Kunden" alle 8 Wochen und alle anderen spätestens alle 12 Wochen im JC vorsprechen MÜSSEN, wird es Unsinns-Termine geben.
Als was gilt dann jemand, der nur einmal im Jahr eingeladen wird? In den Jahren 2014-2016 und Anfang 2017 hatte ich bisher jedes Jahr nur ein Gespräch mit dem/der jeweils neuen SB und sonst keine weiteren Termine, bis auf den ESF-Termin 2016 und eben den kommenden Termin aus der Betreffzeile.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Und dem ist so, weil es politisch nicht durchsetzbar wäre, die "Kunden" einfach in Ruhe zu lassen. Sie sollen - das ist ja das Menschenbild von Hartz IV - permanent "aktiviert" werden (was schon stigmatisierend und zynisch ist, weil es per se Passivität unterstellt).
Achso, das ist politisch nicht anders gewollt? Dann sollten dringend mal Parteien gewählt werden, die eine sozialere Einstellung zum Thema Arbeitsmarkt haben. Aber leider bleiben viel zu viele potenzielle Wähler/innen dem Wahltag fern und "vergeuden" ihre Stimme/n, um eine positive Änderung im Land zu "erzwingen".
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2017, 18:37   #16
noillusions
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 31.10.2012
Beiträge: 1.382
noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen

Als was gilt dann jemand, der nur einmal im Jahr eingeladen wird? In den Jahren 2014-2016 und Anfang 2017 hatte ich bisher jedes Jahr nur ein Gespräch mit dem/der jeweils neuen SB und sonst keine weiteren Termine, bis auf den ESF-Termin 2016 und eben den kommenden Termin aus der Betreffzeile.


Das ist soweit mir bekannt die längste Zeit, die ohne Vorladung sein darf. Das gilt für Kaputte (gesundheitlich, aber noch 3-6 Std. arbeitsfähig z.B.) oder diverse andere "Problembären", ich glaube das heisst da "marktfern" oder "Betreuungskunde". Meine Vermutung ist, das die bei manchen Leuten einfach keinen Plan haben was sie mit denen machen können.
Ich hatte vor Jahren mal mächtig Zoff mit SB wo ich mich auch mal beschwert habe und dann nach exakt einem Jahr flatterte dann der nächste Termin rein. Ab da war ich dann lange Zeit im Fallmanagement. Da schwankte das dann zwischen einem und drei Monaten.
Ich weiß aber nicht warum bei ähnlicher Ausgangslage manche "Kunden" besonders intensiv bearbeitet werden, während die anderen so ziemlich in Ruhe gelassen werden.
noillusions ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2017, 18:47   #17
Frank71
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 02.07.2010
Beiträge: 1.703
Frank71 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

@arbeitsloskr...

Ich hoffe für dich nichts schlimmes bei deinem Termin.

Hast du einen Beistand?
Frank71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2017, 19:59   #18
arbeitsloskr
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 01.01.2017
Beiträge: 1.676
arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Hallo Frank71,

das hoffe ich auch.

Nein, ich habe keinen Beistand, bisher habe ich sämtliche Termine auch allein geschafft und Dank der Forengemeinde hier, hat sich mein Kenntnisstand nochmal deutlich verbessert, so dass ich meine Position noch besser vertreten kann.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2017, 20:34   #19
mucel
Elo-User/in
 
Registriert seit: 05.07.2009
Beiträge: 309
mucel mucel
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Ja. Das ist imho in der Regel die beste Strategie. Ich verstehe daher regelmäßig nicht, warum manche hier im Forum meinen, dass man mit einer voll-konfrontativen Strategie besser fahre. Wer sagt, was das JC hören will (und dann aber tut, was er/sie selbst für richtig hält), der/die hat es meist deutlich leichter als jene, die provokativ zu allem voll plakativ und laut kontra geben. Subversives Method-Acting ist viel eher Trumpf, denke ich.
Höflichkeit ist die edelste Form der Verachtung..........

In diesem Sinne, bietet dem/der SB zu Beginn des Gesprächs ein Bonbon, ein Stück Schokolade oder was auch immer an, fragt nach dem Befinden, zeigt ihm/ihr das ihr Verständnis für ihn/sie habt, macht euch zu seinem/ihrem "Verbündeten".

Sehr gut macht sich auch immer wenn man eine Ermessensleistung haben möchte, demjenigen zu sagen, man würde ja genau wissen er/sie darf nicht......
Beispiel.....ich weiss ja, sie dürfen mir xy nicht genehmigen...........
In 99% der Fälle wird einem der/die Gegenüber dann "zeigen" was er darf und was nicht.......
Die Leistung halt genehmigen. :-)))

Das gilt im Übrigen für nahezu alle Behörden, ja sogar nahezu alle menschlichen Kontakte.
mucel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 08:52   #20
DVD2k
Elo-User/in
 
Benutzerbild von DVD2k
 
Registriert seit: 03.02.2010
Ort: BW
Beiträge: 232
DVD2k Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Nein, ich habe keinen Beistand, bisher habe ich sämtliche Termine auch allein geschafft und Dank der Forengemeinde hier, hat sich mein Kenntnisstand nochmal deutlich verbessert, so dass ich meine Position noch besser vertreten kann.
Allein schon aus Beweisgründen wird nicht umsonst zu einem Beistand geraten. Ich selbst kenne mich im SGB und in der aktuellen Rechtsprechung auch sehr gut aus und nehme denoch immer einen Beistand mit.
Bei einem eLB, den ich als Beistand begleitet habe, kam es sogar schon vor, dass ich dann als Beistand eine dreiste Lüge des SB gegenüber dem KRM bezeugen konnte. Ohne diesen Nachweis wäre die FAB vollkommen ins Leere gelaufen, weil SB und TL (der überhaupt nicht anwesend war) gelogen haben, dass sich die Balken biegen. Gegenüber dem GF konnte man die Lügen dann noch aufrecht erhalten, aber als dann gegen den GF, der ebenfalls log, auch noch eine FAB gemacht wurde, hat es das KRM anschließend ganz schön rumpeln lassen.
__

carpe noctem - denn da ist es am ruhigsten
DVD2k ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 16:15   #21
arbeitsloskr
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 01.01.2017
Beiträge: 1.676
arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Hallo DVD2k,

vielen Dank für die Darlegung deiner Ansicht zum Thema Beistand. Vielleicht liegt das bei mir auch daran, dass ich es gewöhnt bin, seit jeher meine "Kämpfe" größtenteils selbst auszufechten ;)

Hallo Forengemeinde,

heute war also der Termin und was war es? Ja, man wollte einen VV mit mir besprechen und zwar, ob ich Interesse am Projekt ESF-LZA habe.

Ich fand mehrere Dinge seltsam.

1) Auf meine Frage, warum dies nicht als Einladegrund genannt wurde, hieß es von SB, dass SB dies nicht ändern könne.
2) Als ich SB sagte, dass ich bereits letztes Jahr das Projekt ESF-LZA vorgestellt bekam, sagte SB, dass es dazu keinen Akteneintrag gäbe und SB auch nicht vorher meine Akte dazu gelesen habe. Nur wie konnte SB dann wissen, ob ich für dieses Projekt in Frage käme oder nicht?
3) SB schien mir sich nicht korrekt auf den Termin vorbereitet zu haben, denn zu Beginn meinte SB, dass wir bereits miteinander telefoniert hätten, was ich verneinte, da ich JC keine Telefonnummer gegeben habe.
4) SB schien entweder tatsächlich ein schicksalhaftes Leben zu haben oder SB hat sich die Geschichte mit mehreren Schicksalsschlägen ausgedacht, um eLB zu ermutigen, neue Chancen in der Zukunft zu sehen und das ESF-LZA-Projekt als solche zu begreifen.

Ich versuchte mehrfach SB zu erläutern, wo ich meine Probleme in diesem Projekt sehe, schließlich fragte SB auch, warum ich mich letztes Jahr dagegen entschied, was ich hauptsächlich mit dem verpflichtenden Coaching beantwortete.

Allerdings ist SB teilweise ungehalten gewesen, denn SB reagierte "genervt", wenn ich versuchte darzulegen, warum ich SBs mündlichen Aussagen zu den Vorteilen des Projektes nicht traue, insbesondere, weill ich fast die gleichen Antworten letztes Jahr ebenfalls erhielt, sich diese jedoch nicht mit der EGV für dieses Projektes deckten, bzw. vom damaligen Projekt-SB keine Abänderung jener EGV vorgenommen werden wollte, indem dessen mündliche Zusagen schriftlich fixiert würden, bspw. keine ZAF (ZAF wurden in jener EGV nicht ausgeschlossen) oder keine Teilzeit/aufstockungspflichtige Jobs und vorallem die Aussage, dass ich jeden Vorschlag sanktionsfrei ablehnen kann, wenn mir jener Vorschlag nicht gefalle.

Ich kam jedoch nicht soweit, dies so umfassend zu erläutern, denn heutige/r SB meinte, dass es SB's Job ist, mir einen passenden Job zu besorgen, der zu mir passe und es keinen Sinn ergäbe, sollte SB dahingehend gegenteilig vorgehen. SB meinte, ich könne SB doch vertrauen. Nun, wie soll ich jemanden vertrauen, der/die nicht meine Erfahrungen auf dem Gebiet berücksichtigt und alle meine Bedenken ignoriert mit der Aussage: "Alles, was letztes Jahr war, gilt nicht mehr. Sie (also ich) müssen es selbst als Chance begreifen und nach vorn schauen wollen."

Seltsam war auch, dass SB meinte, SB breche das Gespräch ab, wenn ich nicht friedlich sei, wobei SB mit "nicht friedlich" meinte, dass ich aus SB Sicht, mich zu sehr auf die Vergangenheit beziehe.

Wir beendeten das Gespräch mit dem Kompromiss, dass ich mir bis Termin X Gedanken machen könne und ich mich melden solle, ob ich daran teilnehmen will oder nicht.

Grundsätzlich verwundert mich, dass es diesmal keine Unterlagen zum Mitnehmen gab und, dass es diesmal auch keine neue EGV für dieses Projekt gäbe.
Selbstredend habe ich auch nichts unterschrieben und hoffe darauf, dass dieser Termin absolut freiwillig war, wie SB zu Gesprächsbeginn meinte.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 16:37   #22
Frank71
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 02.07.2010
Beiträge: 1.703
Frank71 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Hast dich aber wacker geschlagen. Also wie sagt man so schön, es war ein Satz mit x, das war wohl nichts!

Erklärung hin oder her, um was für ein Job hat es sich denn jetzt genau gehandelt?

Wurden die Fahrtkosten erstattet?
Frank71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 17:27   #23
arbeitsloskr
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 01.01.2017
Beiträge: 1.676
arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat von Frank71 Beitrag anzeigen
Hast dich aber wacker geschlagen. Also wie sagt man so schön, es war ein Satz mit x, das war wohl nichts!
Hallo Frank71,

danke, aber ich musste mich teilweise sehr beherrschen, vorallem, weil SB mehrfach "drohte" das Gespräch von sich aus zu beenden, ohne, dass einen Kompromiss für beide Seiten gibt. Naja ich hatte das halt so im Gefühl, auch wenn das ESF-LZA-Projekt freiwillig ist. Letztenendes war es aber gut, dass wir das Gespräch so beendet hatten, dass SB mir anbot mich nochmal zu melden.

Aber wie du sagtest, es war ein Termin, der unnötig war. SB zählte auch die "Erfolge" auf, die dieses Team hätte, ob dies der Wahrheit entspricht lässt sich nicht nachprüfen.

Mir schwirrt aber immernoch die Frage im Kopf, ob es wirklich in diesem Projekt keine "neue" EGV gibt. Ich erwähnte im Gespräch nur den Werdegang meines jetzigen VAs und dass ich die Weitergabe von Bewerbungskommunikation als Bruch des Briefgeheimnisses sehe, denn ich kann ja nicht einfach Briefe von AG ohne dessen Kenntnis weitergeben. Vielleicht hat SB an der Stelle "umgeschaltet" wohlwissend, dass man für eine neue EGV erstmal den VA aufheben müsste. Zudem kann ich es mir nicht vorstellen, dass SB nicht vorher meine Akte gelesen hat, denn wie hätte SB mich sonst einladen können, wenn doch nur "geeignete" Kandidaten eingeladen werden sollen oder gibt es ESF jetzt als Einladung an alle?

Zitat von Frank71 Beitrag anzeigen
Erklärung hin oder her, um was für ein Job hat es sich denn jetzt genau gehandelt?
Es gibt keinen konkreten Job, sondern es ging um die Aufnahme in das Projekt ESF-LZA, was ich aber bereits letztes Jahr wg. dem Coaching abgelehnt habe.

Zitat von Frank71 Beitrag anzeigen
Wurden die Fahrtkosten erstattet?
Nein, denn ich wohne zu "nah" dran am JC, so dass es fußläufig in ca. 20 min erreichbar ist.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 18:41   #24
Sonne11
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Sonne11
 
Registriert seit: 22.03.2015
Beiträge: 874
Sonne11 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Danke für Deinen Bericht!

Zitiere mich selbst:
Zitat von Sonne11 Beitrag anzeigen
........ ein Drücker des ESF oder sonst etwas, dann ebenso vorgehen. DU kannst Dir ja ausnahmsweise die Mühe machen und Deine mögliche Bewerbung oder Unterlagen am nächsten Tag nachreichen, wenn Du es dann willst oder musst!

Bedenke: Wenn Du Unterlagen aushändigst, weil man Dich vom Paradies überzeugt hat, dann kommt es möglicher Weise einer Zustimmung für die Weitergabe gleich! So wird gerne für den ESF verfahren! "Geben Sie mal die Bewerbung her, ich habe da eine interessante Stelle für Sie"
Die Methoden ändern sich! Es gibt nichts schriftlich! Das macht man heimlich und hinterher! Wenn man dann beim aufgedrückten AG sitzt, kommen einige ESF Zettel hochgeschwemmt und müssen mindestens zur Kenntnis genommen werden! Und dann hat man Probleme einen Schritt zurück zu gehen!

Aus Deinem Fall, kann man gut lernen! Du hast auch die richtigen Fragen gestellt! Und als Du geschrieben hast, dass man Dir bereits das ESF LZA andrehen wollte und es ein 2. Mal wohl seltsam wäre, da wollte ich Dir sooo gerne widersprechen!

Ob die wirklich so uninformiert sind, oder nur so tun und es Masche weiß nur....ach keine Ahnung wer! Aber so seltsam!

Keine Wahl des AG? Also das wusste ich nicht! Danke!
Sonne11 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 18:49   #25
noillusions
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 31.10.2012
Beiträge: 1.382
noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einladung "Ich möchte mit Ihnen einen Vermittlungsvorschlag besprechen"

Zitat von Sonne11 Beitrag anzeigen


Ob die wirklich so uninformiert sind, oder nur so tun und es Masche weiß nur....ach keine Ahnung wer! Aber so seltsam!
Das kann schon sein weil die ihre Handlungsanweisungen manchmal auch nur von oben kriegen. und da "oben" wird der hinterlistige Vorgang eigentlich ausgeheckt. Kann man ab und zu im Gespräch mit denen merken.
noillusions ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Ansatz...ich möchte mit ihnen ihre aktuelle berufliche Situation besprechen... roro Allgemeine Fragen 3 09.09.2015 16:30
Alg2 - Einladung - "Vermittlungsvorschlag besprechen" Donald Duck Allgemeine Fragen 4 13.08.2015 11:21
Ist: ich möchte mit Ihnen das Ergebnis des VV bei der Firma ... besprechen, ein zuläs Laa Luna ALG II 61 21.11.2014 18:27
"Ich möchte mit Ihnen... sprechen" thoklau Allgemeine Fragen 9 25.04.2010 18:39
Einladung - Ich möchte mit Ihnen über einen Vermittlungsvorschlag sprechen. _____________ Allgemeine Fragen 3 06.05.2009 14:54


Es ist jetzt 12:16 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland