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Start > > -> Rückforderung. Selbstständigkeit. Falsche Berechnung.

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 08.02.2017, 16:34   #1
Butterblume55
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Registriert seit: 22.05.2016
Beiträge: 14
Butterblume55
Standard Rückforderung. Selbstständigkeit. Falsche Berechnung.

Hallo! Habe heute einen Bescheid erhalten der absolut nicht mehr zu verstehen ist. Erst forderte das Amt 39,15 Euro (Selbstständigkeit, 100,00 Euro Selbstbehalt!). Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt, die Rechnung die ich gestellt habe, war für zwei Monate, auch direkt auf der Rechnung erkennbar, der Kunde hat die Summe aber leider in einem überwiesen. Heute habe ich einen Bescheid erhalten, das ich nur noch 30,00 Euro behalten darf! Man beachte bitte unten

"Ein Betrag von EURO" (Welche Summe?)
109,15 Euro und 10,39 Euro ergibt bei mir 119,54 Euro. Wie kann die Dame dann 109,54 Euro heraus haben?

Was soll oder kann ich jetzt tun? Auf der zweiten Seite steht das die Leistung in Höhe von 10% abgezogen wird ab 01.03. Über den ersten Widerspruch habe ich bis heute keinen Bescheid, weil sie schreibt die Rechtslage wäre geklärt. Was ist nun der Zuverdienst und was kann ich jetzt tun? Danke.

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img480-11.jpg  
Butterblume55 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2017, 17:51   #2
hans wurst
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Registriert seit: 01.11.2007
Ort: Brandenburg (Barnim)
Beiträge: 2.540
hans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagiert
Standard AW: Rückforderung. Selbstständigkeit. Falsche Berechnung.

So wie es aussieht, betrachtet das JC die Einnahmen nicht als Einkommen aus selbständiger Arbeit. Den Freibetrag (100€) gibt es aber nur hierfür. Es ist also zu klären, ob es sich tatsächlich um Einkommen aus Selbstständigkeit handelt. Was hast du denn konkret gemacht?

Bei Selbständigen kommt es dann auch nicht nur auf den Zufluss an, sondern auch auf den Zeitraum in der die Selbstständigkeit ausgeübt wurde. Wenn du nur 2 Monate selbständig warst, ist der Gewinn daraus, auf 2 Monate zu verteilen.

Leg Widerspruch ein und weise zusätzlich daraufhin, das Widerspruch und Klage gegen Rückforderungen aufschiebende Wirkung entfaltet und eine Aufrechnung daher unzulässig ist.
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Alt 08.02.2017, 17:54   #3
Butterblume55
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 22.05.2016
Beiträge: 14
Butterblume55
Standard AW: Rückforderung. Selbstständigkeit. Falsche Berechnung.

Ich schreibe Texte für Firmen/Privatpersonen. Ich habe dafür auch eine Anmeldung beim Finanzamt, werde auch mit Steuernummer dafür geführt. Ich habe seit ca. 10 Monaten, jeden Monat "Einkommen".
Butterblume55 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2017, 20:00   #4
hans wurst
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 01.11.2007
Ort: Brandenburg (Barnim)
Beiträge: 2.540
hans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagierthans wurst Enagagiert
Standard AW: Rückforderung. Selbstständigkeit. Falsche Berechnung.

Dann handelt es sich meiner Meinung nach um Einkommen aus Selbständigkeit (Freiberufler) und wenn du seit 10 Monaten (versuchst) die Selbstständigkeit ausübst, ist der Durchschnitt von mind. 6 Monaten zu bilden. Entscheidend ist hier wirklich nur der Versuch an Aufträgen zukommen und nicht ob du auch tatsächlich Aufträge hast. Les dich hier https://www.elo-forum.org/existenzgr...tstaendigkeit/ mal durch.

Also Widerspruch und notfalls Klage. Reiche den Widerspruch umgehend und nachweisbar ein, rechnet das JC zum 01.03 auf, kannst du eine EA beim SG beantragen, um die aufschiebende Wirkung anzuordnen und das aufgerechnete Geld zurückzubekommen.

Abgesehen davon hast du Anspruch auf einen Widerspruchsbescheid, für jeden Widerspruch den du einreichst.
hans wurst ist offline   Mit Zitat antworten
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