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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 08.01.2017, 10:38   #1
algzwei->Emailproblem
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Registriert seit: 29.09.2016
Beiträge: 17
algzwei
Standard Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

hallo, ich habe eine Frage an euch hinsichtlich der Bewerbungskostnanträge.

ich hatte mal aufgeschnappt, dass ein formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend ist.
Ich reiche also immer das zweite Blatt eines Bewerbungskostenantrags ein, genauergesagt diese Tabelle.

Mein SB hat die Angewohnheit, 2-3 Monate später meinen eingereichen Antrag zurückzuschicken, und seinen leeren Antrag anzuheften - ich solle doch bitte alles ausfüllen+unterschreiben und alle Nachweise(Rückmeldung, Anschreiben) anfügen, sonst könne der Antrag nicht bearbeitet werden. Mitwirkungspflicht.

Kann ich ihn ignorieren und später wenn er sich quer stellt Klage einreichen? Eine EGV oder VA gibt es nicht. Diese vorgefertigten Formulare wo man Kontodaten jedes mal eingibt, und die Textpassage, dass man alle erforderlichen Nachweise vorlegen wird, möchte ich nicht unterschreiben. Anschreiben möchte ich sowieso nicht vorlegen und Rückmeldungen kommen nur bei manchen Arbeitgebern zurück.

Es macht ja auch einen ziemlichen Kostenaufwand, seinen Antrag immer zurückzuschicken und ggf. Kopien zu machen. Daher diese Frage
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Alt 08.01.2017, 12:47   #2
Frank71
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 02.07.2010
Beiträge: 1.720
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Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Ein formloser Antrag reicht vollkommen aus.
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Alt 08.01.2017, 13:18   #3
BurnsTorn
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Zitat von algzwei Beitrag anzeigen
ich hatte mal aufgeschnappt, dass ein formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend ist.
Dann hast du was Falsches aufgeschnappt.

Richtig ist: Anträge können grundsätzlich formlos gestellt werden. Man ist aber im Rahmen der Mitwirkungspflichten nach §§ 60 ff. SGB I in der Regel zur Benutzung eines Antragsvordrucks verpflichtet. § 60 Abs. 2 SGB I sagt klar, dass Antragsformulare benutzt werden sollen, soweit diese für leistungsrechtliche Angaben vorgesehen sind.

Die BA hat ja in ihrem BK-Text nicht von ungefähr hunderte an zu verwendenden, normierten Vordrucken. Die sind zu verwenden, denn es brächte die Organisation in der Behörde völlig zum Erliegen, wenn jeder "Kunde" Anträge in der Form einreichte, wie er es für richtig hält. Die Vordrucke haben schon einen Grund und machen Sinn.

Wenn der SB aufgrund eines halb ausgefüllten Antrages bzw. formalos eingereichten Antrages so verfährt, dass er dir den zu benutzenden Antragsvordruck zuschickt, handelt er ordnungsgemäß. Falsch verhielte sich der SB nur, wenn er ob der Nicht-Nutzung des Vordrucks gar nicht reagiert. Denn er hat das Begehren des Antragstellers zu erfassen.

Das heißt aber nicht, dass der SB deshalb einen formlosen Antrag an die zuständige Stelle weiterleiten muss, nur weil er sachlogisch erfasst hat, was du von ihm willst. Er muss fallangemessen auf den formlosen Antrag reagieren. Das tut er, indem er dich via Übersendung der auszufüllenden Vorlage auf die Notwendigkeit der Verwendung der Vorlage hinweist.

Zitat von algzwei Beitrag anzeigen
Ich reiche also immer das zweite Blatt eines Bewerbungskostenantrags ein, genauergesagt diese Tabelle.
Das reicht aber nicht.

Zitat von algzwei Beitrag anzeigen
Mein SB hat die Angewohnheit, 2-3 Monate später meinen eingereichen Antrag zurückzuschicken, und seinen leeren Antrag anzuheften - ich solle doch bitte alles ausfüllen+unterschreiben und alle Nachweise(Rückmeldung, Anschreiben) anfügen, sonst könne der Antrag nicht bearbeitet werden. Mitwirkungspflicht.
Er verhält sich korrekt.

Zitat von algzwei Beitrag anzeigen
Kann ich ihn ignorieren und später wenn er sich quer stellt Klage einreichen?
*etwas Ironie an* Klar kannst du das. Wenn du genug Geld hast und akzeptieren kannst, dass du sehr bald den Querulantenstempel im JC weghaben wirst und dann vermutlich nur noch mehr Probleme haben wirst, kannst du gegen alles und jeden klagen! Es hat im vorliegenden Fall aber meiner Überzeugung nach null Aussicht auf Erfolg. Möglich aber ist es. *etwas Ironiew aus*

Viel sinnvoller wäre es meiner Überzeugung nach, einfach mal grundsätzlich ein Gespräch mit dem zuständigen SB zu suchen und zu verabreden, welche Arten der Antragsübermittlung und Nachweiserbringung er akzeptiert.

Ich selbst war mal Vermittler im JC. Und ich war schon selbst arbeitslos, also "Kunde" im JC. Als Kunde habe ich meine VB-Anträge immer eingescannt, digital bearbeitet, signiert und dann an die SB per E-Mail gesandt. Die Erstattung hat wunderbar funktioniert.

Als Vermittler habe ich sowas meinen "Kunden" auch angeboten. Manche haben das getan. Es hat wunderbar funktioniert. Bevor du dir aber nun den Kopf darüber zerbrichst, was geht und was nicht geht, führ ein Gespräch mit der Person, die über deine Anträge entscheidet. Dann weißt du aus erster Hand, woran du bist.

Zitat von algzwei Beitrag anzeigen
Diese vorgefertigten Formulare wo man Kontodaten jedes mal eingibt, und die Textpassage, dass man alle erforderlichen Nachweise vorlegen wird, möchte ich nicht unterschreiben.
Warum nicht? Du erklärst damit lediglich die Richtigkeit deiner Angaben. Wenn du einen schriftlichen Antrag stellst, muss der auch unterschrieben sein (oder bei digitaler Übermittlung in Textform digital signiert sein). Wenn du das nicht unterschreiben willst, musst du akzeptieren, dass du - mangels erforderlicher Angaben - keine VB-Leistungen erhälts.

Zitat von algzwei Beitrag anzeigen
Anschreiben möchte ich sowieso nicht vorlegen
Warum nicht? Es gibt hier diverse Threads, wo "Kunden" von ihrer Auseinandersetzung mit dem JC berichten. Der Tenor ist meistens, dass zwecks Nachweis der EBs oftmals das Vorzeigen einer Liste mit Namen der AG und Stellenbenennung reicht (Excel-Tabelle).

Der Tenor ist aber auch, dass regelmäßig verneint wird (von SBs wie auch von Forenten hier, mich eingeschlossen), dass es auch reiche, nur eine Liste vorzuzeigen, wenn man Bewerbungskosten erstattet haben will. Dann bedarf es - so meine Erfahrung und so auch die Urteile diverser SG - der Erbringung eines Anscheinsbeweises der Bewerbung in der Form, dass Anschreiben-Kopien beigefügt werden.

Manche "Kunden" zeigen nur eine Liste vor, wo sie sich beworben haben, aus der aber gar nicht hervorgeht, ob die Bewerbung in Schriftform, persönlich oder telefonisch erfolgte. Für letzteres gäbe es kein Geld. Da ist es durchaus plausibel, dass Kopien der Anschreiben gefordert werden, wenn die Kosten der Bewerbung erstattet werden sollen.

Zitat von algzwei Beitrag anzeigen
Es macht ja auch einen ziemlichen Kostenaufwand, seinen Antrag immer zurückzuschicken
Wenn es dir zu teuer ist, Kopien zu machen und den Antrag postalisch zu übersenden, bietet sich erneut die Übersendung der Kopien per E-Mail an.
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Alt 08.01.2017, 13:28   #4
Seepferdchen
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Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Und als Zusatz noch zum nachlesen aus dem Rechtslexikon für dich:

Zitat:
Eine bestimmte Form ist für den Antrag grundsätzlich nicht vorgeschrieben, d.h. er kann sowohl schriftlich, mündlich, fernmündlich oder konkludent gestellt werden. Soweit Vordrucke vorgesehen sind, sollen diese verwendet werden (§ 60 Abs. 2 SGB
Quelle: Antrag auf Sozialleistungen - Rechtslexikon
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 08.01.2017, 13:44   #5
R8X6
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R8X6 R8X6
Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Nein, reicht nicht aus, habe ich auch schon probiert.
Liste "Nachweis Eigenmühungen" hat auch nicht ausgereicht, sondern SB wollte noch Anschreiben oder Eingangsbestätigung (letzteres ist bei postalischen Bewerbungen unmöglich) haben. Zustäzlich sollte ich auch noch den dafür vorgesehenen Antrag ausfüllen.

Seit dem verschicke ich meine Zwangsbewerbungen per Briefpost zu 70 cent und verzichte auf die Erstattung. Das ist es mir nicht wert.
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Alt 08.01.2017, 13:56   #6
Vidya
 
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Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Als Anscheinsbeweis kann es auch genügen, wenn man nur den Text der Mail Bewerbung mit Sendeprotokoll und Anhangsnachweis des Anschreibens -also nicht des Inhalts, dann separat kopiert und so aufgelistet per Mail einreicht. Da reicht meistens eine Seite pro Bewerbung und Reaktion des AG, falls vorhanden. So bekommt mein JC das seit Jahren nur per Mail. Für meine Mail Bewerbungen bekomme ich inzwischen aber gar nichts mehr erstattet. Daher bekommt die SB inzwischen nur die einfache Version - ohne Anschreiben extra und ohne Antrag auf Erstattung aber mit einer separaten Auflistung in Zusammenfassung als Matrix mit bisherigem Ergebnis. Wenn mal VV eintrudeln, dann auch das Antwortblatt mit unten einkopiertem Nachweis der Mailbewerbung dazu.

Früher habe ich auch den Antrag dazu blanko eingescannt - vorher handschriftlich unterschrieben, am PC bearbeitet und ausgefüllt und dann per Mail ergänzend eingereicht -inklusive Anschreiben extra, weil so damals in EGV gefordert und nur so pauschal erstattet wurde.Wenn also auch Mail Bewerbungen hier erstattet werden, warum nicht per Mail zur Erstattung einreichen? Es hat bei mir bisher immer funktioniert.

Übrigens kann die 1. und 2. Seite des Blanko- Antrags beliebig weiter verwendet werden, da gibt es einen Passus in der Vermittlungsbudget-Weisung der BA, das ein Antrag so lange gültig ist, bis ein Rechtskreiswechsel oder eine Arbeitsaufnahme eintritt. Du brauchst also bis dahin nicht andauernd eine neue 1. oder 2. Seite, sofern Du das Orginal als Blankovorlage einscannst. Viele SB kannten diese Weisung gar nicht. Musste ich denen damals schon öfters vor die Nase halten, weil die SB vorher irrtümlich meinten, mir immer einen neuen Blanko- Antrag aushändigen zu müssen.

Zitat von R8X6 Beitrag anzeigen
Seit dem verschicke ich meine Zwangsbewerbungen per Briefpost zu 70 cent und verzichte auf die Erstattung. Das ist es mir nicht wert.
Viel zu teuer dafür - und dann noch ohne Nachweis der Versendung. Warum versendest Du dann nicht deine Bewerbungen per Mail und dann an die SB, wie ich im ersten Abschnitt schilderte. So hast Du hier
sogar noch ein Sendungsprotokoll als Nachweis. Bei Übung hat man dann sogar das Wissen darüber , welcher AG einen immer noch anschließend eine automatische Eingangsbestätgiung zusendet oder sogar eine Antwort, die immer wahrscheinlicher ist, als bei einer Bewerbung per Briefpost Das ist jedenfalls meine Erfahrung damit. Bei unseriösen ZAF würde ich Dir aber eher zu einer Bewerbung per Einwegmail raten und um Briefpost als Antwort bitten. Da muss man aber vorher am besten jeweils recherchieren.
Vidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2017, 19:29   #7
R8X6
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Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
Viel zu teuer dafür - und dann noch ohne Nachweis der Versendung. Warum versendest Du dann nicht deine Bewerbungen per Mail und dann an die SB
Für eine Zwangsbewerbung ist jeder Cent zu teuer, aber insgesamt sind mir die 70 Cent egal. Nachweisbar sind Einschreiben übrigens auch nicht. Onlinebewerbungen kommen für mich bei VV nicht in Frage, da diese immer bevorzugt werden und es den AG/ZAF insgesamt deutlich leichter machen, als schrifliche Bewerbungen. Abgesehen von der Zusatzzeit und - für den aus Sicht der ZAF - ersten Negativaspekt, bleiben mit schriftlichen Bewerbungen noch weitere Anti-Bewerbungstricks bzw. Vorteile offen, die man bei Onlinebewerbungen nicht hat.

Basierend auf sehr guten Erfahrungen rate ich bei VV ausschließlich zu postalischen Bewerbungen.
R8X6 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2017, 23:11   #8
Vidya
 
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Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Zitat von R8X6 Beitrag anzeigen
Basierend auf sehr guten Erfahrungen rate ich bei VV ausschließlich zu postalischen Bewerbungen.
Da halte ich dagegen. Ich habe es schon geschafft , bei einem unpassenden VV per Mail innerhalb von 24 Stunden die gesamte Bewerbung nachweislich erledigt zu haben -inklusive erhaltener netter und ausführlicher Absage des AG - und dazu alles mit Antwortblatt zusammen an die SB per Mail versendet (sofern die Absage nicht vertrraulich gekennzeichnet war). Das ist weder finanziell noch von der Zeit und dem Aufwand her besser und schneller zu erledigen - als mit einer Mail Bewerbung -ob als Einwegmail oder normal. Dazu bekomme ich auch überwiegend Anworten der AG. Es gibt nicht nur einen Weg. Ich selbst lege Wert auf schnelle und unfassende Erledigung des VV - in jeglicher Hinsicht, was VV des JC betrifft - besonderen Wert, darum würde nie mehr Bewerbungen postalisch versenden wollen. Ich halte das auch nicht mehr für zeitgemäß -besonders, was den kaufmännischen Sektor anbetrifft.

Offensive Tricks brauche ich bisher noch nicht, denn ich habe nebenbei auch öfters private Vorstellungsgespräche, wo ich zusätzlich und ohne Druck mit und beim AG auch für den Ernstfall üben kann. Manchmal -wenn ein Gespräch gut lief, dann trage ich diese Bewerbung doch noch für den entsprechenden Monat für das JC neu ein. Aber nicht oft. Denn das gibt immer Theater mit der Erstattung der Fahrtkosten, was mich dann noch Extra Aufwand kostet -um die Erstattung zu bekommen, Wenn die mir ansonsten keine Bewerbungskosten zahlen, dann gehen die SB meine privaten Gespräche mit AG , welche ich ansonsten führe - erst recht nichts an.
Vidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2017, 00:24   #9
R8X6
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R8X6 R8X6
Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Hallo Vidya, wir sind jetzt zwar schon sehr vom Thema abgekommen, aber deinen Beitrag lasse ich aufgrund von unerfahrenen Mitlesern, nicht unkommentiert.

Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
Da halte ich dagegen. Ich habe es schon geschafft , bei einem unpassenden VV per Mail innerhalb von 24 Stunden die gesamte Bewerbung nachweislich erledigt zu haben
Bei unpassenden VV jedoch auch nicht wirklich schwer. Anspruchsvoller wird es bei VV die so passend wie zumutbar sind, und gerade das ist ja immer wieder der Fall, hier ist deine Vorgehensweise dann aus nachfolgend genannten Gründen absolut nicht empfehlenswert.

Übrigens:
Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
inklusive erhaltener netter und ausführlicher Absage des AG - und dazu alles mit Antwortblatt zusammen an die SB per Mail versendet
An SB versende ich gar nichts, da wird das Antwortblatt einen Monat später beim nächsten Termin abgegeben und mehr kriegt SB nicht. Hast Du hier nicht auch mal irgendwo einen Beitrag verfasst, indem steht das du deine Liste der Eigenbemühungen ebenfalls einreichst? Wäre jedenfalls genau so unnötig.

Edit: Ja hast du (und natürlich dem JC auch noch deine Mail Adresse mitgeteilt):
Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
Die Versendung der Bewerbungsnachweise per Mail an das Team meiner SB verschiebe ich dann aus dem Ordner versendet in den Ordner Jobcenter. Bisher ist seit Jahren immer alles angekommen.
--------------------------------
Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
Das ist weder finanziell noch von der Zeit und dem Aufwand her besser und schneller zu erledigen - als mit einer Mail Bewerbung -ob als Einwegmail oder normal.
Wir sprechen hier von 2-3 x 70 cent pro Monat, finanziell also nicht wirklich erwähnenswert.
Zeit und Aufwand scheinst du jedoch falsch zu deuten. Das eine Mail Bewerbung weniger Zeit und Aufwand verursacht, ist klar. Genau das ist ja der Fehler bei einer Anti-Bewerbung. Je länge hier alles dauert und je umständlicher es für die ZAF ist, desto besser!

Ich will jetzt hier nicht schon wieder posten wie eine Anti-Bewerbung aussieht, aber was du diesbezüglich schreibst sollten andere Leser hier in keinem Fall befolgen, wenn sie an einer ANTI-Bewerbung interessiert sind. Wenn man an einer Anstellung interessiert ist, ist deine Vorgehensweise ja absolut in Ordnung, aber bei Gott, von Anti-Bewerbungen weißt du wirklich wenig. Eine Mail zur ZAF ist genau so ein großer Fehler, wie das Interesse an einer zügigen Abwicklung mit einer ZAF. Schreib doch direkt deine Telefonnummer mit rein, dann geht es noch schneller

Hier mal ein Beitrag vom geschätzten Nutzer AnonNemo, der dich diesbezüglich ein wenig aufklären kann:
https://www.elo-forum.org/alg-ii/177...ml#post2135893

Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
Dazu bekomme ich auch überwiegend Anworten der AG. Es gibt nicht nur einen Weg. Ich selbst lege Wert auf schnelle und unfassende Erledigung des VV - in jeglicher Hinsicht, was VV des JC betrifft - besonderen Wert, darum würde nie mehr Bewerbungen postalisch versenden wollen. Ich halte das auch nicht mehr für zeitgemäß -besonders, was den kaufmännischen Sektor anbetrifft.
Ja, das ist ja der Fehler bei einer Zwangsbewerbung auf eine Stelle die man nicht haben will! - Wert auf eine schnelle Erledigung von VV zu legen, absolut schwachsinnig. Und auch das postalische Bewerbungen nicht mehr zeitgemäß sind, stärkt eine Anti-Bewerbung ja zusätzlich.

Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
Offensive Tricks brauche ich bisher noch nicht
Je mehr Tricks bei einer Anti-Bewerbung, desto erfolgreicher ist sie.

Es hängt ja auch immer von der jeweiligen Person ab. Jemand der schon alt ist und weder FS noch PKW hat, vielleicht obendrein noch keine Ausbildung, der hat es bei einer ZAF natürlich auch per Mail leichter, nicht genommen zu werden, als die 25 jährige, körperlich top fitte Person mit Führerschein. Folgt so jemand deinen Ratschlägen, dann gute Nacht Johanna!
R8X6 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2017, 10:57   #10
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algzwei
Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

danke für eure hilfreichen Kommentare. Ich werde den Bewerbungskostenantrag dann komplett ausfüllen.
Als Nachweise werde ich Rückmeldungen (soweit vorhanden) anhängen-.
algzwei ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2017, 18:47   #11
Vidya
 
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Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Zitat von R8X6 Beitrag anzeigen
An SB versende ich gar nichts, da wird das Antwortblatt einen Monat später beim nächsten Termin abgegeben
Na super. Dannn müsste ich 1 Jahr warten -bis zum nächsten Termin -im Durchschnitt. So lange wartet kein SB euf das Antwortblatt aus einem VV -waum sollte er auch. Zumeist steht bei mir auch immer eine Frist im VV drin, bis wann der SB die Antwort haben will. Ich habe keine Lust - mir 1 Jahr vorstellen zu wollen, was meine Nichtabgabe des Antwortblattes für evtl Folgen haben könnte. Dein Rat macht nur Sinn, wenn im VV und /oder in der EGV keine Abgabefrist drinsteht.

Zitat von R8X6 Beitrag anzeigen
Anspruchsvoller wird es bei VV die so passend wie zumutbar sind, und gerade das ist ja immer wieder der Fall, hier ist deine Vorgehensweise dann aus nachfolgend genannten Gründen absolut nicht empfehlenswert.
Nö, denn es gab bei mir noch nie passgenaue VV .Seit etlichen Jahrennicht. Hätte es aber geben können, wenn die SB sich mehr bemüht hätten .Haben die aber nicht. Wenn ich ich mir selbst welche bei der BA raussuche, die passen könnten, dann bekomme ich trotzdem Absagen, weil sich zu viele bewerben, steht in den Absagen auch so überwiiegend drin. Also nichts mit anspruchsvoll. Vielleicht meinst Du hier die VV von unseriösen ZAF. Dazu hatte ich vorher schon gesagt, dass es dafür Einwegmails gibt.

Übrigens:
Sicher hat mein JC meine Mailadresse Ich mache nicht alles über Einwegmail. Ich habe damit seit 7 Jahren keinerlei Probleme von Seiten der SB bekommen. Selbst bei der übereifrigsten SB oder bei Zicken. Im Gegenteil. Die erhileten dann immer meine Mail ohne Anrede und ohne Gruß - und sonst nur eine Zeile. Da wussten die allein schon dadurch, was die Glocke geschlagen hatte.

-------------------------------
Zitat von R8X6 Beitrag anzeigen
[B Genau das ist ja der Fehler bei einer Anti-Bewerbung. Je länge hier alles dauert und je umständlicher es für die ZAF ist, desto besser!.
Fragt sich nur für wen am Ende. Denn bei VV bekommt auch der AG ein Antwortformular. Und wenn der AG das entsprechend in den falschen Hals bekommt, so unterstellt er Dir das mal ganz schnell mal als Verhinderung der Anbahnung oder des Zustandekommens eine Jpbs und findet damit sicher bei den meisten SB damit eine offenes Sanktionsohr. Übrigens bekommt man so auch garantiert den Einsatz oder eine Bewerbungskostenerstattung meistens nicht zurück. Da ist die Einwegmail da noch billiger und in der Hinsicht sicherer.Übrigens geht es mit Telefon auch nicht schneller -ist nur teurer. Das kann ich Dir aus privaten Vorstellungsgesprächen bei ZAF und vorher mit ZAF mitteilen. Wenn schon alle Bewerbungen sonst erledigt sind, dann ist eine private Bewerbung besser , um sich für den Ernstfall zu wappnen. Alles andere ist viel zu viel Aufwand -die im Vorfeld so unbedingt nicht sein muss, das ist meine Meinung dazu.

Zitat von R8X6 Beitrag anzeigen
Es hängt ja auch immer von der jeweiligen Person ab
.

Du sagst es. Dazu noch davon, ob jemand U25 Sanktionen zu befürchten hat..

Zitat von R8X6 Beitrag anzeigen
Jemand der schon alt ist
Nö- fühle mich wie ein Spätlese Teenager - mental.jedenfalls.

Zitat von R8X6 Beitrag anzeigen
.und weder FS noch PKW hat, vielleicht obendrein noch keine Ausbildung, der hat es bei einer ZAF natürlich auch per Mail leichter, nicht genommen zu werden
Führerschein reicht bei mir völlig. Ausbildung und IHK Abschluss plus Berufserfahrung -alles da. Nur leider auch ein Arbeitszeugnis, woraus leider hervorgeht, dass ich einen AG mal verklagt habe und das für den sehr teuer wurde.

Also bitte - versuche hier nicht mit Klischees deine einseitgen Auffassungen als besonders wertvoll verkaufen zu wollen. Wer sich andauernd nach Deinem Strickmuster verhält, der muss sich nicht wundern, wenn die JC inzwischen fast überhaupt keine Bewerbungskosten insgesamt mehr erstatten wollen, was für Einzelne bestimmt schon immense Löcher in den Regelsatz gerissen hat oder hatte. Die Elo werden mehr und mehr in Maßnahmen gesteckt. Da verhalte ich mich doch lieber koreekt. Dann kann ich auch die SB voll angehen, wenn die mich dann trotzdem verwursten wollen, was aber offensiv seit Jahren niemand mehr gewagt hatte. Bei mir kommen die mit ihrer arbeitsmarktfern-Lüge nicht durch, weil ich immer noch Reaktionen, Antworten und Vorstellungsgespräche bei AG auf dem 1. Arbeitsmarkt
vorweisen kann. Permanent.

Wie gesagt , ich kann inzwischen bei -seltenen Terminen -auch VV gegen andere austauschen lassen, wenn es überhaupt nicht passt, weil die SB wissen, das ich ansonsten nicht trickse, was die Erledigung von VV angeht oder meine früheren Anträge auf Bewerbungskostenerstattung. Die habe ich sogar ALLE in meinem Mail-Archiv gespeichert. Viel besser und sicherer geht es nicht Es soll sich doch bitte jeder aussuchen und ausprobieren dürfen, was ihm besser zusagt und besser zu ihm passt und was Sanktionen und Ungemach verhindern hilft. Da gibt es kein Patentrezept, das für alle gelten kann.
Vidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2017, 20:07   #12
DoppelPleite
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Beiträge: 747
DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite
Standard AW: Formloser Bewerbungskostenantrag ausreichend?

Es wurde hier doch schon des öfteren vorgeschlagen, den Antrag + Liste, ohne Kopien ein zu reichen. Weil die Bewerbung selbst, dem JC gar nichts an geht - Stichwort Sozialgeheimnis

In den EGV´s wird oft fest gehalten, für Bewerbungskosten auch das Anschreiben in Kopie ein zu reichen. Dann kommt die berechtigte Frage auf, wer für die Kosten auf kommt?

Habe schon ohne gültige EGV, 16 freiwillige, schriftliche Bewerbungen versandt. Den Antrag samt ausgefüllter Liste, ohne Kopien eingereicht.

Ablehnungablehnung-31.08.2016-001.jpg und mein begründeter Widerspruchwiderspruch-07.11.16.jpg dazu in den Anhängen.

Warte bis Heute noch auf das Ergebnis.
__

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Viele Grüße,
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