Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 15.12.2016, 17:26   #1
R8X6
Elo-User/in
 
Registriert seit: 14.12.2016
Beiträge: 110
R8X6 R8X6
Standard Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen (VV + RFB) nach DIN 5008 oder baut ihr diese extra schlecht auf? Damit ist nicht der Inhalt gemeint, sondern die Nichtberücksichtigung jeglicher Normen und Standards, so dass die Bewerbung direkt unattraktiv wirkt.

Verbessert das überhaupt die Chancen nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden oder ist das irrelevant? Das der Text maßgeblich ist, ist ja klar, es geht hier wirklich nur um die Gestaltung.

Kann eine saumäßige Gestaltung ein Grund für Sanktionen oder Bewerbungstraining sein, obwohl am Inhalt nichts auszusetzen ist? Die Unterlagen mit entsprechender Datenschutzklausel dürfen ja ohnehin nicht an das JC weitergeleitet werden, aber die Frage bezieht sich auf den Fall der Fälle.
R8X6 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 17:37   #2
Kerstin_K
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 7.767
Kerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K Enagagiert
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Ich denke, das kommt auch auf das Berufsfeld an. Bei einer Sekretaerin ist eine Bewerbung eine Arbeitsprobe, einem Handwerker wird man da wohl wesentlich mehr durchgehen lassen.
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 18:10   #3
en Jordi
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Ich habe meine eigene Bewerbung gestaltet. Sie muss halt ansprechend sein.
DIN-Normen spielen vielleicht bei Kaufleuten noch eine Rolle.

Wenn deine Bewerbung beim JC nicht ankommt, wirst du in ein Bewerbungstraining gesteckt, wo man gemeinsam mit dir eine erarbeitet. Die wirst du dann auch verwenden müssen, sonst kann es wirklich zu Sanktionen kommen.
  Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 21:12   #4
Sunny46
Elo-User/in
 
Registriert seit: 14.09.2016
Beiträge: 27
Sunny46
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Ich würde vorschlagen, in Sütterlin zu schreiben. Gibts als Font zum Download.

Damit werden die Chancen erhöht, nicht eingestellt zu werden. Die Firmen dürfen deswegen aber keinen Strick draus drehen, da selbst das Jobcenter verpflichtet ist, solche Schreiben zu akzeptieren. Das ergibt sich aus § 19 SGB X!
Sunny46 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 22:23   #5
Texter50
Foren-Moderator/in
 
Benutzerbild von Texter50
 
Registriert seit: 01.03.2012
Beiträge: 7.485
Texter50 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von Sunny46 Beitrag anzeigen
...
Ein toller Ratschlag, der ganz fix inne Hosen gehen kann.
Da wird der Geldbeutel dann gaaanz fix ganz dünne...

Ich habe meine eigene Norm, streng spartanisch und daher klar und deutlich aufgebaut.

Was das ZAF-Gesindel angeht, ist das fehlende Auto, die fehlenden Angaben zu Phone und Mail sicher ein einfacherer Weg, da nicht berükcksichtig zu werden.

Ansonsten ist ein guter Text, aus dem aber hervorgeht, dass man gar nicht geeignet sein kann, ein guter Weg...
__

Unterbrich niemals Deinen Gegner im JC, wenn er gerade einen Fehler begeht.
Frei nach Sunzi


Texter50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 23:28   #6
Zeitkind
Mod.Vorlagen
 
Benutzerbild von Zeitkind
 
Registriert seit: 30.01.2015
Ort: Utopia
Beiträge: 2.381
Zeitkind EnagagiertZeitkind EnagagiertZeitkind EnagagiertZeitkind EnagagiertZeitkind EnagagiertZeitkind EnagagiertZeitkind EnagagiertZeitkind EnagagiertZeitkind EnagagiertZeitkind EnagagiertZeitkind Enagagiert
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von Sunny46 Beitrag anzeigen
Damit werden die Chancen erhöht, nicht eingestellt zu werden.
... und im Anschluß eine Sanktion zu kassieren.
Zitat von Sunny46 Beitrag anzeigen
Die Firmen dürfen deswegen aber keinen Strick draus drehen, da selbst das Jobcenter verpflichtet ist,
solche Schreiben zu akzeptieren. Das ergibt sich aus § 19 SGB X!
Du vertauschst hier bürgerliches- mit Sozialrecht und streust noch ein wenig Verwaltungsrecht darüber.
Fertig ist der Unsinn. Der § 19 SGB X legt die Amtssprache fest, schließt damit aber Verhaltensgrundsätze nicht aus.
Vielleicht solltest Du mal genauer den § 31 SGB II studieren.
Zitat:
(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte verletzen ihre Pflichten, wenn sie trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis ...
2. sich weigern, eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit nach § 16d oder ein nach § 16e gefördertes Arbeitsverhältnis aufzunehmen,
fortzuführen oder deren Anbahnung durch ihr Verhalten verhindern,
Zeitkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 08:40   #7
Sunny46
Elo-User/in
 
Registriert seit: 14.09.2016
Beiträge: 27
Sunny46
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
Du vertauschst hier bürgerliches- mit Sozialrecht und streust noch ein wenig Verwaltungsrecht darüber.
Fertig ist der Unsinn. Der § 19 SGB X legt die Amtssprache fest, schließt damit aber Verhaltensgrundsätze nicht aus.
Vielleicht solltest Du mal genauer den § 31 SGB II studieren.
Es wurde hier nichts vertauscht! Und es ist auch kein Unsinn, wenn man vielleicht mal länger, als ein paar Stunden darüber nachdenkt!

Ich meinte, dass die Firmen, die dem Jobcenter dann ggf. Rückmeldung geben, nicht behaupten können, man hätte die "Anbahnung" der Beschäftigung durch das Verhalten verhindert, denn es handelt sich um eine deutsche Schriftart!

Wie auch immer, es ist meine Ansicht der Dinge, auch wenn es ggf. eine Mindermeinung darstellt!

Und man könnte hieraus auch ggf. seine eigenen Schlüsse ziehen, wie man zukünftig in gewissen Situationen mit dem Jobcenter kommuniziert!
Sunny46 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 08:45   #8
TazD
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 12.03.2015
Beiträge: 3.259
TazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD Enagagiert
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von Sunny46 Beitrag anzeigen
Ich meinte, dass die Firmen, die dem Jobcenter dann ggf. Rückmeldung geben, nicht behaupten können, man hätte die "Anbahnung" der Beschäftigung durch das Verhalten verhindert, denn es handelt sich um eine deutsche Schriftart!
Doch, können sie behaupten und auch zu recht.
Wenn der Bewerber Sütterlin noch gelernt hat und seine Bewerbung handschriftlich einreicht, dann kann man noch damit argumentieren, dass das die normale Handschrift sei.

Bei einer bewussten Verwendung einer Schriftart, die die Lesbarkeit wesentlich erschwert, ist es eine mutwillige Verhinderung.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 09:50   #9
ela1953
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Raum DO, MS
Beiträge: 6.124
ela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiert
Standard

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Doch, können sie behaupten und auch zu recht.
Wenn der Bewerber Sütterlin noch gelernt hat und seine Bewerbung handschriftlich einreicht, dann kann man noch damit argumentieren, dass das die normale Handschrift sei.

Bei einer bewussten Verwendung einer Schriftart, die die Lesbarkeit wesentlich erschwert, ist es eine mutwillige Verhinderung.
Wer aber noch Sütterlin in der Schule gelernt hat braucht sicher keine Bewerbung mehr schreiben. Meine Mutter, Jahrgang 1935 wirde nicht darin unterrichtet, mein Vater, Jahrgang 1930, musste unlernen.
ela1953 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 10:02   #10
TazD
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 12.03.2015
Beiträge: 3.259
TazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD Enagagiert
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Wer aber noch Sütterlin in der Schule gelernt hat braucht sicher keine Bewerbung mehr schreiben. Meine Mutter, Jahrgang 1935 wirde nicht darin unterrichtet, mein Vater, Jahrgang 1930, musste unlernen.
Genau darauf wollte ich auch hinaus.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 10:16   #11
0zymandias
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von 0zymandias
 
Registriert seit: 31.07.2012
Beiträge: 6.388
0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

So 100%ig sicher ist eine Sanktion wegen Sütterlin nicht.

Zwar wurde die Schriftart 1941 verboten, aber immerhin bis in die 90er gelehrt.

Und dann gäbe es noch das Urteil des OLG Celle, 2009, das die Behörden zur Annahme derartiger Schriftsätze verpflichtet (Direktlink, Deutsche Sprachwelt ).

Kann man einen sinnvollen Zusammenhang zum Sütterlin herstellen, wäre eine entsprechende Bewerbung sogar empfehlenswert, wie z.B. bei dieser Drogerie.

Klar sollte aber unbedingt sein, dass man sich auf den ausgetrampelten, konventionelleren Pfaden deutlich sicherer bewegt als auf den wenig bereisten.
Eine Bewerbung auf eine Helferstelle in Sütterlin könnte ein ganz anderes Gesamtbild im Einzelfall ergeben und da wäre die Sanktion wesentlich sicherer ...

Nachtrag wegen Einzelfall: Bei elektronischen Bewerbungen wäre die Schriftart mit zwei, drei Klicks umzustellen, was auch relevant sein kann.
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
0zymandias ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 10:28   #12
TazD
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 12.03.2015
Beiträge: 3.259
TazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD Enagagiert
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von 0zymandias Beitrag anzeigen
Und dann gäbe es noch das Urteil des OLG Celle, 2009, das die Behörden zur Annahme derartiger Schriftsätze verpflichtet (Direktlink, Deutsche Sprachwelt ).
Da eine Firma aber keine Behörde ist und die Annahme derartiger Schriftsätze nie in Abrede gestellt wurde, ist das jetzt nicht ganz so relevant für die Frage, wie das mit einer Sanktion im Falle eines Falles aussieht.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 10:35   #13
Kerstin_K
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 7.767
Kerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K EnagagiertKerstin_K Enagagiert
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Eine Freundin von mir, von geburt an Vollblind, hat sich auf eie Stelle in einer Blindenbibliothek in Punktschrift beworben. war zwar vom Arbeitgeber nicht ausdrücklich gefordert, aber im Anforderungsprofil hieß es, dass perfekte Kenntnisse in Blinden Voll- und Kurzschrift Voraussetzung sind, was auch Sinn machte, weil es zu den Aufgaben gehört, Texte, die von Seh- nach Blindenschrift übertragen wirden, Korrektur zu lesen.

SB wllte unbedingt das Bewerbungsanschreiben haben für die Kostenerstattung. Da hat sie ihm den Text in Sehschrift geschickt und dazugeschrieben, dass sie sich in Punktschrift beworben hat. Der Spinner ist ist fast ausgetickt und wollte sanktionieren, weil das unüblich sei. Kostenerstattung wurde werweigert wegen nicht zielführender Bewerbung.

Witziger Weise hat sie die Stelle bekommen und arbeitet noch heute dort. Kommentar vom SB: "Da haben Sie ja nochmal Glück gehabt."

Mir wollte auch sconmal jemand verbieten, zu Bewerbungen, wo in der Stellenbeschreibung sehr gute Englischkenntnisse gefordert werden, ein englischsprachiges CV dazuzulegen. Tja, genau diesem CV verdanke ich aber meine derzeitige stelle, die ich über 20 Jahre habe...

Man muss heute schon irgendwas finden, um sich positiv aus der Masse abzuheben und zumindest die Aufmerksamkeit des von hunderten Bewerbungen gelangweilten Lesers zu erregen, denke ich. Mit einer 0815 Standardbewerbung kann man keinen Blumentopf mehr gewinnen.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 12:13   #14
0zymandias
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von 0zymandias
 
Registriert seit: 31.07.2012
Beiträge: 6.388
0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in0zymandias Super-Investor/in
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Da eine Firma aber keine Behörde ist und die Annahme derartiger Schriftsätze nie in Abrede gestellt wurde, ist das jetzt nicht ganz so relevant für die Frage, wie das mit einer Sanktion im Falle eines Falles aussieht.
Inwiefern das Urteil relevant ist, habe ich recht deutlich geschrieben.

Aus der Verwendung von Sütterlin folgt nicht zwingend eine Sanktion. Aus dem Urteil zitiert:
Zitat:
Somit verbleibt „unlesbar“ als einzig in Betracht kommendes Tatbestandsmerkmal. Nach welchen Kriterien sich die Lesbarkeit eines Schreibens beurteilt, ist im Gesetz nicht geregelt. Verbindliche Vorschriften darüber, welche Schriftart im Schriftverkehr zu verwenden ist, existieren in Deutschland nicht.
Aus dem Urteil folgt nicht, dass zwingend jede Bewerbung in Sütterlin sanktionsfrei abgenickt werden muss.
Ergibt sich das Gesamtbild eines Bewerbers, der nicht wirklich an der Stelle interessiert ist,
liegt subjektiv vorwerfbares Verhalten und damit ein Sanktionstatbestand vor.
(Hatte ich auch schon geschrieben, aber vielleicht hilft es ja der Wahrheitsfindung.)

Es ist offensichtlich, dass es hier an durchaus wünschenswerter, klarer Entschiedenheit im Allgemeinen mangelt, aber so krümelt dieser Keks nun mal.
(Warum das so ist und auch sein muss, hat meiner Meinung nach Kerstin_K mit den Beispielen Blindenschrift/Fremdsprachen-CV gezeigt.)
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
0zymandias ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 13:10   #15
CanisLupusGray
Elo-User/in
 
Benutzerbild von CanisLupusGray
 
Registriert seit: 22.12.2007
Ort: Hinter den Sieben Bergen
Beiträge: 797
CanisLupusGray CanisLupusGray CanisLupusGray CanisLupusGray CanisLupusGray CanisLupusGray CanisLupusGray
Ausrufezeichen AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Im abgehangenen Zitat ging es in einem Verfahren darum, ob einem Strafgefangenen verboten werden kann, seine Korrespondenz in Sütterlin zu führen.

Da bekanntermaßen HA(R)TZ IV eine verschärfte Form des offenen Strafvollzuges ist (so viele Gefängnisneubauten könnte sich Dschland nicht leisten, um alle ELOS dort unterzubringen) setze ich mal das Fundstück hier ein:

Zitat:
Hiernach liegt es zunächst auf der Hand, dass Sütterlinschrift bzw. Deutsche Schreibschrift keine Geheimschrift ist. Auch die Benutzung einer fremden Sprache ist nicht festzustellen. Zwar können Schreiben mittels Sütterlinschrift bzw. Deutscher Schreibschrift auch in einer fremden Sprache abgefasst werden, weil es sich dabei eben nur um Schriftarten handelt. Dass der Antragsteller und seine Verlobte vorliegend eine fremde Sprache benutzen, hat die Antragsgegnerin indes nicht vorgetragen. Das Tatbestandsmerkmal „unverständlich“ knüpft ersichtlich an den Inhalt des Schreibens an und ist deshalb im vorliegenden Fall, in dem es lediglich um die Form des Schreibens geht, ebenfalls nicht einschlägig. Somit verbleibt „unlesbar“ als einzig in Betracht kommendes Tatbestandsmerkmal. Nach welchen Kriterien sich die Lesbarkeit eines Schreibens beurteilt, ist im Gesetz nicht geregelt. Verbindliche Vorschriften darüber, welche Schriftart im Schriftverkehr zu verwenden ist, existieren in Deutschland nicht. Es finden sich nur Regelungen der Bundesländer darüber, welche Schriften im schulischen Schreibunterricht gelehrt werden. Dies sind nach heutigem Stand die Druckschrift als Erstschrift sowie die Lateinische Ausgangsschrift und die Vereinfachte Ausgangsschrift als weitere Schriften (vgl. Bartnitzky in „GS aktuell“ Heft 91/September 2005, 3 ff.). Was hiernach im Allgemeinen als „lesbar“ angesehen wird, ist somit davon abhängig, welche Schriften der Bevölkerungsdurchschnitt in der Schule zu lesen gelernt hat und wie „formklar“ (vgl. Bartnitzky aaO, 10) diese Schrift dann vom jeweiligen Verfasser in der Ausprägung seiner persönlichen Handschrift verwendet wird. Da die Antragsgegnerin allein auf die verwendete Schriftart, nicht auf die persönliche Handschrift des Antragstellers und seiner Verlobten abstellt, ist hier nur jenes Kriterium maßgeblich. Hierzu stellt der Senat als allgemeinkundig fest, dass Sütterlinschrift bzw. Deutsche Schreibschrift zwar schon seit Jahrzehnten nicht mehr Grundlage des Schreibunterrichts an deutschen Schulen sind, diese Schriften aber nach wie vor von weiten Teilen der Bevölkerung zumindest gelesen werden können. Unstreitig sind auch Bedienstete der Antragsgegnerin in der Lage, diese Schriften zu lesen. Dies mag sich in Zukunft ändern, wie auch der Schreibunterricht in den Schulen ständigen Wandlungen unterworfen ist (vgl. Bartnitzky aaO), derzeit ist es aber noch Stand der gesellschaftlichen Entwicklung.
Quelle: https://openjur.de/u/324074.html

__

Wenn ich Politiker wäre, würde ich jetzt für meine Meinungsäußerungen keine Verantwortung übernehmen.
CanisLupusGray ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 13:20   #16
TazD
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 12.03.2015
Beiträge: 3.259
TazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD Enagagiert
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

@CanisLupusGray
Das ist das gleiche Urteil, welches @0zymandias in Beitrag #11 verlinkt hat.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 14:16   #17
Plochinger
Elo-User/in
 
Registriert seit: 02.07.2016
Ort: Württemberg
Beiträge: 163
Plochinger
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen

Wenn deine Bewerbung beim JC nicht ankommt, wirst du in ein Bewerbungstraining gesteckt, wo man gemeinsam mit dir eine erarbeitet. Die wirst du dann auch verwenden müssen, sonst kann es wirklich zu Sanktionen kommen.
Also verwenden müssen tue ich schon mal gar nix! Ich Schreibe meine Anschreiben so wie ich sie für richtig halte und ned irgend so ne aufdringliche Coaching Tante..
Plochinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 14:49   #18
R8X6
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 14.12.2016
Beiträge: 110
R8X6 R8X6
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Der Tipp von Sunny46 ist so amüsant wie umstritten. Mir persönlich wäre das zu riskant, da ich diese Schrift wirklich absolut nicht lesen kann. Aber wie ist es, wenn man die Schriftart nur ein wenig verschlechtert und anstatt "Arial" z.B. "ALGERIAN" nimmt? Würde die Bewerbung auch unattraktiver machen, aber so, dass noch alles lesbar ist. Sanktionsgefahr?

Zitat von Texter50 Beitrag anzeigen
Was das ZAF-Gesindel angeht, ist das fehlende Auto, die fehlenden Angaben zu Phone und Mail sicher ein einfacherer Weg, da nicht berükcksichtig zu werden.
Erwähnst du das fehlende Auto bereits im Anschreiben oder Lebenslauf?
R8X6 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 15:31   #19
Gaestin
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 1.156
Gaestin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Sütterlinschrift: ich kenne eine Dame, die damit eine Stelle bekommen hat.
In einem Archiv. Da war Sütterlin sehr wesentlich, sie war die einzige,
die darauf kam, dass sie mit Sütterlin-Texten zu tun haben würde dort.
Und sich so beworben hat, allerdings eine Computerfassung dazugelegt.
Gaestin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 17:12   #20
Vidya
 
Benutzerbild von Vidya
 
Registriert seit: 15.04.2016
Ort: Berlin
Beiträge: 1.053
Vidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya Enagagiert
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von R8X6 Beitrag anzeigen
Kann eine saumäßige Gestaltung ein Grund für Sanktionen oder Bewerbungstraining sein, obwohl am Inhalt nichts auszusetzen ist? .
Ja, denn dies kann so bewertet werden. Hierbei zählt allerdings auch der Eindruck insgesamt, welchen der Elo ansonsten macht und ob in EGV eine entsprechende Rechtsfolgenbelehrung erfolgt ist. Siehe Urteil:

Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 24.06.2013 - L 5 AS 323/13 B ER - rechtskräftig

Schlampige Bewerbungen werden vom Jobcenter sanktioniert - Trotzdem Sanktionbescheid rechtswidrig bei nicht ordnungsgemäßer Rechtsfolgenbelehrung (RFB) und deren Kenntnis davon

1. Verhindert ein Hilfebedürftiger nach dem SGB II durch eine unangemessene Bewerbung die Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses, ist eine Pflichtverletzung des Antragstellers iSv § 31 Abs. 1 Nr. 2 SGB II gegeben. Sein Verhalten beim Vorstellungsgespräch stellt sich objektiv als Verhinderung der Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses dar.

Denn es entspricht ersichtlich nicht dem Leitbild eines an der Tätigkeitsaufnahme ernsthaft interessierten und hierum bemühten Leistungsberechtigten. Das insoweit ersichtliche Desinteresse bei der Kontaktaufnahme oder im Vorstellungsgespräch wie auch eine gezielt "schlampige" Bekleidung oder ein sonst vertragshinderndes Erscheinungsbild beim Vorstellungstermin genügen, um von einer Pflichtverletzung im o.g. Sinne auszugehen.

2. Trotzdem ist der Sanktionsbescheid rechtswidrig, weil die nach § 31 Abs. 1 Satz 1 SGB II erforderliche schriftliche Belehrung über die Rechtsfolgen der Pflichtverletzung nicht ordnungsgemäß erfolgt ist, und eine Kenntnis der Rechtsfolgen iSv § 31 Abs. 1 Satz 1 SGB II (vgl. Beschluss des Senats vom 4. April 2013, Az.: L 5 AS 279/13 B ER) nicht festgestellt werden kann.

Sie muss erkennen lassen, welche Handlung von dem Leistungsberechtigten verlangt wird, um eine Minderung zu vermeiden bzw. abzuwenden. Es kann dahinstehen, ob die RFB auf den erkennbaren Empfänger- und Verständnishorizont abgestellt sein muss, oder ob es allein auf den objektiven Erklärungswert ankommt.

„Jedenfalls muss eine Rechtsfolgenbelehrung (RFB) so (verständlich und einfach) abgefasst sein, dass auch ein Leistungsberechtigter mit einfacher Schulbildung in Lage ist, sie zu verstehen. „

Quelle: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 34/2013[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=4d46e8bb1484bc4caf1f473df6935713
Vidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 23:20   #21
Plochinger
Elo-User/in
 
Registriert seit: 02.07.2016
Ort: Württemberg
Beiträge: 163
Plochinger
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
[...]
Also zählt es daszu wenn ich meine Telefonnummer weglasse bei einer Leihbude oder nicht ?
Plochinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2016, 04:26   #22
jockel
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 26.11.2006
Ort: Riesa/Sachsen
Beiträge: 5.995
jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
Standard

Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
[...]
Was ist sanktionsmäßig mit fehlender oder schlampiger Förderung des jobsuchenden Erwerbslosen durchs Amt oder wenn der auserkorene Arbeitgeber den Bewerber ignoriert und auf die ordentlich erfolgte Bewerbung nicht mal mit einer Absage reagiert.

Die Ämter und Arbeitgeber sind heilige Kühe und bleiben sanktionsmäßig tabu. Die Ausübung von Sanktionen und Strafen verläuft zumeist immer nur einseitig in Richtung des jobsuchenden Erwerbslosen - eben eine ausbeutende, unterdrückende und menschenverachtende Klassengesellschaft.

Unsere Machthaber, Ämter, Maßnahme- und Bildungsträger, Arbeitgeber betrachten die jobsuchenden Erwerbslosen nicht als Menschen in ihrer zu respektierenden Menschenwürde, sondern als zu buckelnde, jederzeit auszuplündernde Untertanen. Liegt kein Arbeitskräftebedarf vor, nicht mal im Niedriglohnsektor oder fürs Kostenlos-Praktikum oder Kostenlos-Ehrenamt, wird es Zeit diese Untertanen zu entsorgen/ abzuschieben. Bloß gut, daß diese Untertanen nicht zum Sonderabfall Styropor zählen. Dann würden die Arbeitsagenturen und Jobcenter auf diesen Hanseln sitzen bleiben.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2016, 16:37   #23
Vidya
 
Benutzerbild von Vidya
 
Registriert seit: 15.04.2016
Ort: Berlin
Beiträge: 1.053
Vidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya Enagagiert
Standard

Zitat von Plochinger Beitrag anzeigen
Also zählt es daszu wenn ich meine Telefonnummer weglasse bei einer Leihbude oder nicht ?
Diese Frage zu klären, das war überhaupt nicht Gegenstand der Verhandlung , welches dann zu dem von mir zitierten Urteil geführt hat.

Des Weiteren hat Deine Frage allein auch nichts mit dem Thema hier zu tun oder Schlampigkeit.

Das Weglassen einer Telefonnummer muss immer im Kontext der jeweiligen Stiuation insgesamt betrachtet werden, wobei es dann zuerst auf Deine Situation ankommt, die für das JC dann auch nachvollziehbar sein sollte.

Am einfachsten und billigsten ist es, wenn man gar kein Festnetz mehr hat und das Prepaid-Guthaben sehr begrenzt ist. Das hätte dann aber nichts mit Schlampigkeit zu tun und könnte Dir auch nicht vorgeworfen werden.

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Was ist sanktionsmäßig mit fehlender oder schlampiger Förderung des jobsuchenden Erwerbslosen durchs Amt oder wenn der auserkorene Arbeitgeber den Bewerber ignoriert und auf die ordentlich erfolgte Bewerbung nicht mal mit einer Absage reagiert. .
Diese Sachlage ist wahrscheinlich gewollt, weil es genug "Menschenmaterial" für die schon eingekauften Maßnahmen und windige AG geben soll und Statistik Quoten der BA erfüllt werden müssen. Mtihin sollen dann die übrigen Fördergelder, die den Elo vorenthalten werden, auch weiter in das Verwaltungsbudget umgeleitet werden. Am besten noch, wenn der Elo die Bewerbungen aus eigener Tasche bezahlt und dadurch -auf lange Sicht -die Sanktionschancen erhöht werden. Bringt dann auch wieder Geld für die Verwaltung. Es geht um nichts anderes mehr - dies ist meine Meinung und auch meine Erfahrung. Man sollte sich für eine Antwort möglichst eine Stelle suchen, die aktuell eingestelt wurde, dann kann es eine höhere Chance auf Antwort geben.

Des Weiteren bekommen die AG bis zu 600 Bewerbungen auf eine Stelle -allein in meinem JC. Wahrscheinlich , damit auch hier die Sanktionschancen steigen. Das die AG da nicht mehr antworten wollen und können , das liegt auf der Hand. Und übrigens hat in meinem JC ein SB bis zu 330 Elo zu betreuen -mehr als die offiziell angegebenen 156 Elo. Auch ansonsten wird nicht jeder SB die Zeit haben, sich mit DIN 5008 in den Bewerbungen der Elo befassen zu wollen oder zu können.

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Die Ämter und Arbeitgeber sind heilige Kühe und bleiben sanktionsmäßig tabu. .
Das ist wohl gewollte Politik, die eine Wiedereingliederung der ALGII Elo bewusst verhindert, um die Stellen für ALG I Elo zu vorzuhalten und damit den Vorlieben der AG zu entsprechen. Dazu gehört auch die Diskriminierung und die oftmals erfundenen Märchen vom Vermittlungshemmnissen der ALGII Empfänger usw...

Aber das wird nicht ewig so weitergehen -da bin ich mir auch sicher. Jedoch wird jetzt einmal bei diesen Problemem mit dem Thema Flüchtlinge und Migranten in den Jobcentern auch schon bewusst abgelenkt. Auf lange Sicht werden aber wahrscheinlich dieser Personengruppe mehr Maßnahmen verordnet werden, weil die Eingliederung sehr lange dauern wird , so wird man dann wahrscheinlich argumentieren wollen.
Vidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2016, 18:33   #24
Plochinger
Elo-User/in
 
Registriert seit: 02.07.2016
Ort: Württemberg
Beiträge: 163
Plochinger
Standard AW: Schreibt ihr eure Zwangsbewerbungen nach DIN 5008?

Zitat von Vidya Beitrag anzeigen

Des Weiteren hat Deine Frage allein auch nichts mit dem Thema hier zu tun oder Schlampigkeit.

Das Weglassen einer Telefonnummer muss immer im Kontext der jeweiligen Stiuation insgesamt betrachtet werden, wobei es dann zuerst auf Deine Situation ankommt, die für das JC dann auch nachvollziehbar sein sollte.
.
Eigentlich ist es mir LATTE ob das JC irgendwas nachvollziehen können muss oder nicht ! Andersrum läuft es genauso und dazu kann man ja immer noch selber entscheiden wer welche Informationen zur Kontaktaufnahme bekommt.

Und ja ich weiß das das Urteil einen anderen grund hatte aber die aussage darin passte darauf danke
Plochinger ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Ärztlicher Dienst schreibt nach Aktenlage erwerbsfähig Skarabaeus84 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 16 24.09.2016 01:58
Zwangsbewerbungen Bioabfall Allgemeine Fragen 16 21.07.2014 11:54
EGV per VA / Zwangsbewerbungen kleine Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 9 22.04.2013 05:53
Schreibt bitte eure Meinung zu Sanktionen Elbfee Archiv - News Diskussionen Tagespresse 0 25.04.2012 16:47
Bewerbungsschreiben nach DIN 5008 Debra Allgemeine Fragen 52 01.12.2008 19:51


Es ist jetzt 06:10 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland