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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 27.10.2007, 10:38   #1
lordknut
Elo-User/in
 
Registriert seit: 27.10.2007
Beiträge: 2
lordknut
Standard arge verwehrt indirekt arbeitsaufnahme einer sozialversicherungspflichtigen stelle

hallo liebe leidensgenossen,

ich könnte mich nur noch aufregen...... ich bin seit dem 11.09.07 arbeitslos gemeldet, bis zu diesem termin hatte ich nochmal eine ausbildung zur fachkraft im gastgewerbe gemacht, die mir vom arbeitsamt vermittelt wurde. natürlich brachte mir diese ausbildung für meinen beruf überhaupt nichts, die bezahlung war schlecht aber das ist ein anderes thema.in meinen augen dient diese art von ausbildung dazu, nur weitere willige arbeitssklaven aus der industriellen reservearmee für den billiglohnsektor fit zu machen. wie gesagt bin ich seit dem 11.9. arbeitslos und habe mich als ich den termin für meine abschlußprüfung wußte, umgehend arbeitslos gemeldet. das war am 23.07.. nach bestandener prüfung am 10.09. bekam ich einen termin zur antragsabgabe für alg1 am 2.10. und für die antragsabgabe alg2 am 8.10. nun ist es so, das ich ab 5.11. wieder arbeiten gehen kann, in festanstellung allerdings in jena, ca 90 km (einfache fahrt) von meinem wohnort entfernt. natürlich habe ich noch immer keinen alg2 bescheid geschweige denn geld auf dem konto. nebenbei will ich noch erwähnen, das ich seit beginn meiner ausbildung bis heute auch noch arbeiten gehe auf basis eines minijobs. da ich nun aber anfang november geld brauche, um

a: meine miete zu zahlen
b: geld für benzin brauche, um täglich zu meinem arbeitsplatz zu kommen
und c: mir was zu essen zu kaufen

habe ich am 22.10. telefonisch höflich nachgefragt, was denn nun mit dem bescheid und dem geld wäre, ich wäre dringend drauf angewiesen(wegen der arbeitsaufnahme) und ob man mir sagen könnte, wie der bearbeitungsstand ist. die dame am telefon teilte mir mit, das sie mir keine auskunft geben kann sie aber ein ticket fertig macht. wie ich denn dann nun über den bearbeitungsstand informiert würde, fragte ich, und habe nochmal mit nachdruck gesagt, das, wenn ich bis zum 5.11. kein geld auf dem konto habe, ich auch nicht nach jena komme und dann leider zu hause sitzen bleiben muß und das in diesem fall sich die arge das wohl selber zuzuschreiben hat. darauf hin hat mich die dame am telefon maßgeregelt, ich solle über meinen ton nachdenken(dabei habe ich nur mit meinen worten nochmal wiedergegeben, was sie mir sagte) wenn ich kein geld hätte wäre das meine persönliche situation und das wäre ihr völlig egal, ich muß dem amt zeit zur berechnung einräumen. schon das ist an sich eine frechheit, hätte man mich in eine ausbildung vermittelt, in der ich wie es sich gehört,lehrlingsgeld bekommen hätte, welches üblich wäre und von dem man halbwegs leben kann. aber 174 euro sind eben nicht, und wenn man nur 79 euro im monat alg1 bekommt, iss das wohl kaum mein persönliches problem. wie gesagt, die ausbildung wurde mir vom arbeitsamt vermittelt, hätte ich diese abgelehnt, hätte ich 3 monate kein geld mehr bekommen, weil ich zu diesem zeitpunkt noch u25 war. ich habe das telefonat dann beendet, mit der wollte ich dann nicht mehr reden.....

bin dann am 23.10. mal hingefahren und wollte dort um einen vorschuß betteln, zufälligerweise kam ich zu der kollegin, die meinen ALG2 antrag entgegennahm und auch berechnet.

da durfte ich mir gleich erstmal anhören, wieso ich denn mehrmals telefonisch nachfrage(hatte vorher schonmal angefragt), sie würde da ärger von ihrer vorgesetzten bekommen. schon das empfand ich doch als sehr unmöglich, ich sagte: "HALLO, HIER GEHTS UM MEINE EXISTENZ; DEN ÄRGER DEN SIE BEKOMMEN ISS MIR RELATIV WURST, dann kümmern sie sich doch einfach endlich drum."

aber der oberhammer kommt ja noch, als sie meine akte zückte: es fehlten noch die zusatzblätter 2.2, durch meine nebenbeschäftigung, hätte man mir das nicht bei antragsabgabe mitteilen können? sie wußte noch nichtmal, wie das einkommen aufs alg1 angerechnet wird, sie will ungern überbezahlen. ich versteh das nicht, in jedem alg2 merkblatt steht drinn, das man arbeiten gehen soll wenn man die möglichkeit hat, um seinen bedarf möglichst selber zu decken. wenn man aber arbeiten geht, wird natürlich die berechnung schwieriger und man scheint dafür auch noch bestraft zu werden, in dem man ewig auf den bescheid und das geld wartet. ach ja, einen antrag auf fahrtkostenbeihilfe hatte ich ja auch gestellt. WO sich dieser aber am 23.10. befand, konnte mir in dem gesamten laden keiner sagen. die wußten noch nicht mal, ob die arge oder die agentur das berechnet.:icon_klarsch:

jedenfalls meinte die dann, ich solle wegen des vorschuß morgen wiederkommen, weil um 18.00 uhr iss feierabend und das wäre gleich und das schafft sie nicht mehr.....toll dachte ich, und habe mich dann mit ihr geeinigt, das ich nicht den vorschuß brauche, aber am 5.11. irgendwie geld. sie meinte sie rechnet es morgen(24.10.) aus und dann sollte es klappen.

nun ist heute samstag, die post ist durch und ich habe immer noch keinen bescheid. was soll ich eigentlich machen, wenn am 5.11. immer noch kein geld da iss? gehe ich dann wieder hin und melde mich weiter arbeitslos? ich jedenfalls bin skeptisch das das so klappt wie ich mir das denke.

auf jeden fall kann ich nur sagen: besser man hat mit "diesen leuten" gar nichts zu tun. mir jedenfalls ist auf ganzer linie INKOMPETENZ, UNHÖFLICHKEIT und DEMÜTIGUNG widerfahren.

man kümmert sich um arbeit, geht nebenbei arbeiten um etwas geld zu haben und diese leute unterstützen einen nicht ein bischen. hauptsache man lässt sie mit seinem anliegen in ruhe.

ich bin auch nicht der typ der laufend nervt wenn er etwas will......aber ich denke eine mögliche arbeitsaufnahme sollte doch auch im interesse der arge liegen, aber dem scheint nicht so.

in diesem sinne schönes wochenende, das wünsche ich auch mir, gänzlich ohne kohle. wollte das nur mal loswerden.

cU
lordknut ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2007, 10:40   #2
Martin Behrsing
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Alt 27.10.2007, 10:45   #3
lordknut
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Registriert seit: 27.10.2007
Beiträge: 2
lordknut
Standard

kann ichs noch ändern? werde mir das für die zukunft merken.

SRY
lordknut ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2007, 12:44   #4
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von lordknut Beitrag anzeigen
kann ichs noch ändern? werde mir das für die zukunft merken.

SRY
Das was du hier reingeschrieben hast, schreibe bitte in einem Brief an die SB und an ihren Vorgesetzten. Und schreibe noch darunter, dass du sie zur Verantwortung ziehen wirst, wenn du deine Stelle wegen fehlender Leistung nicht antreten kannst, und zwar setzt du dafür noch eine Frist für 7 Tage. Ab einer bestimmten Frist kannst du auch eine Untätigkeitsklage einreichen (bei Leistungen sind es m.E. 3 Monate). Und dann gibst du das SChreiben am besten am Eingang der ARGE gegen Empfangsbescheinigung ab (meist hauen sie dir einen Eingangsstempel auf eine Kopie es Schreibens), so dass die SB nicht behaupten kann, sie hätte das nicht bekommen. Ansonsten per Einschreiben mit Rückschein oder per Fax mit einer klaren Empfangsbestätigung. Wenn du Hilfe bei der Formulierung brauchst, schreibe mich bitte per PN an. Das muss schon gut formuliert und ohne Wutausbrüche sein.

Alles was du der SB sagst, geht der in einem Ohr rein und im anderen wieder raus. Das ist verschwendete Zeit und überflüssig. Mündliche Reklamationen gelten nicht.
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Alt 28.10.2007, 05:37   #5
blinky
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Du kannst auch hier im Downloadbereich schauen. Da gibt es ein "Antrag auf Vorschuß auf die zu erwartende Leistung nach nach § 42 SGB I."
Den kannste dann an dein Fall anpassen und wenn Du nicht weiterkommst, wende Dich an Rotkäppchen.

Blinky
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