ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 08.12.2016, 16:37   #1
romeo1222
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romeo1222 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Unterlagen im Jobcenter verschwunden - Erfahrungsbericht

Dies ist hier keine Frage, sondern ich möchte euch nur kurz den Sachverhalt mit dem Jobcenter Rendsburg mitteilen.

Letztes Jahr wegen einem Nachsendeauftrag eine Klage beim Sozialgericht eingereicht.

Nach dem das BSG urteilte, dass diese Kosten sehr wohl zu übernehmen sind, forderte ich vom JC RD ein Anerkenntnis.

Die gaben dieses auch nach einiger Zeit ab, ich teilte dem Gericht mit, dass ich dieses annehmen würde.

Nach einem Monat bei Gericht angerufen, und es wurde mir bestätigt, dass dem JC alles zugeschickt wurde. Dann kam ein Umzug dazwischen, wo ich mich nicht weiter darum kümmern konnte, insbesondere da auch Telefon / Internet nicht freigeschaltet wurden da der Techniker mehrmals nicht kam.

Dann, nach ca. 2 Monaten an das JC ein Fax geschickt und um sofortige Zahlung gebeten, da dieses ja zeitnah geschehen sollte laut Aussage des JC. Kam auch relativ zeitnah eine Antwort, dass sie aber mein Anerkenntnis gar nicht erhalten hätten. Aber die jetzt den Fall mal bearbeiten wollen.

Erneut bei Gericht angerufen, hier wurde mir erneut bestätigt, dass das JC meine Leistungsakte zurück erhielt, und darin ein Anschreiben, sowie meine Annahme des Anerkenntnises sowie ein Schreiben bezüglich der Kostenerstattung für die außergerichtlichen Kosten, enthalten waren.

Dann schon wütender dem JC erneut ein FAX geschickt, mit der Androhung einer Dienstaufsichtsbeschwerde (Da das JC ja weiterhin behauptete, überhaupt gar nichts erhalten zu haben, obwohl der Eingang der Akte vom JC bestätigt wurde) sowie das ich dem Gericht mitteilen würde, was hier gerade abläuft.

Auf einmal einen Anruf auf der Mailbox ein paar Tage später gefunden (Warum die meine Handynummer haben, weiß ich nicht, insbesondere da ich sie nie angegeben habe, und sogar eine Bestätigung über die Löschung von Emailadresse und Telefonnummer vor vielen Jahren erhielt. Akteneinsicht ist beantragt, dann werde ich weiter sehen). Der Sachbearbeiter meinte er würde sich gerne mit mir über den Fall und mein Fax unterhalten, würde mich später noch mal anrufen.

Es gab keinen weiteren Anruf, wollte dieses direkt mit ihm im JC klären, da ich dort sowieso war, aber durchgelassen wurde ich nicht. Telefonisch konnte ich auch nicht durchgestellt werden.

Ende der Woche erhielt ich dann das angehängte Schreiben, in dem immerhin bestätigt wurde, dass Mist gebaut wurde.

Aber die Story ist noch nicht zu Ende. Habe daraufhin ein Schreiben mit Fragen an den Geschäftsführer gestellt, wieso sowas passieren kann, was unternommen wird mit sowas nicht noch mal vorkommen kann (egal wie der Kunde oder die Kundin heißt) usw.

Einladung vom Geschäftsführer erhalten, natürlich auch wahrgenommen. Den Fall konnte er auch nicht aufklären, wobei laut ihm ja auch das Gericht Schuld haben könnte, aber diese Schreiben auch in einer fremden Akte gelandet sein könnten, sodass die nie wieder auftauchen würden. Aber ab März wird ja die eAkte eingeführt, dann kann sowas nicht mehr passieren teilte er mir mit. Dann wird alles jeden Tag im JC gesammelt, nach Hamburg gekarrt und dort gescannt und automatisch dann den Akten zugeordnet. Solange 2 - 3 Dinge übereinstimmen wie Name, Anschrift, BG-Nummer usw. wird dieses auch automatisch in der richtigen Akte landen. 0,02% soll die Quote lediglich sein, wo es zu Problemen kommen kann, z.B. durch unleserliche Handschrift meinte der Geschäftsführer.

Ansonsten noch über mich, über ihn, und Allgemeines gesprochen. In diesem Gesprächsverlauf merkte ich immer mehr wie unsymphatisch mir dieser Mensch ist, mit seinen Aussagen. Laut seinen Aussagen wären laute Nachbarn kein Problem, solange man arbeiten würde, da man dann Nachts kaputt wäre und trotzdem schlafen würde (Was aber meine Erfahrung nicht zeigt, auch nach 15 Stunden harter körperlicher Arbeit ohne richtige Pause konnte ich Nachts nicht richtig schlafen), dass es sowas wie psychische Probleme gar nicht geben würde (Dieses hatte er so nicht gesagt, so kam es aber für mich herüber) und vorallem dass sich die Kunden nicht immer wehren sollen, sondern einfach die Entscheidungen vom JC akzeptieren sollen und sich auf die Arbeitssuche konzentrieren sollen.

Auch die Aussage, dass er ja damals im Prüfungsausschuss gesessen hätte, als ALG 2 eingeführt wurde, und der Betrag ja ordentlich erhöht wurde mit die Kunden davon dann alles sich kaufen sollten, betonte er explizit. Er kann nicht verstehen, dass Gerichte den Kunden noch zusätzliches Geld zusprechen würden. Könnte er es entscheiden würden die Kunden lediglich den Regelsatz + die normalen Wohnkosten bekommen. Sowas wie Nebenkostennachzahlungen, Umzugskosten, Mehrbedarfe, Internetummeldegebühren bei einem bewilligten Umzug usw. müsste man alles aus dem Regelsatz selbst zahlen.

Jetzt versteht ihr hoffentlich meine Meinung über ihn. Und jetzt wundere ich mich über gar nichts mehr

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