Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Folgeantrag

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


Danke Danke:  0
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 19.10.2007, 12:48   #1
Sarah
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Folgeantrag

Hallo zusammen,

ich hätte mal eine Frage: Ich muss im November meinen Folgeantrag auf ALG II stellen. Es hat sich bisher nichts bei mir geändert, außer, dass ich ab 1.11.2007 einn Rechtschutzversicherung habe. Muss ich das im Folgeantrag der ARGE mitteilen bzw. muss ich das überhaupt der ARGE mitteilen?

Danke für Eure Antworten.

Gruß
Sarah
  Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2007, 14:35   #2
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard

Das sind Kosten, die interessieren die ARGE nicht.


Frage: Welches Risiko soll die Versicherung abdecken? Eine Deckung bei Streit mit ARGE und Co wird die sicherlich nicht gewähren.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2007, 14:41   #3
Arania->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Warum sollte sie nicht? Es ist nicht verkehrt eine Rechtsschutzversicherung zu haben
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2007, 15:31   #4
Antragsgegner->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 13.09.2007
Beiträge: 57
Antragsgegner
Standard Ja klar !!!!

Hallo,

ja, gerade das Bestehen einer Rechtsschutzversicherung sollter der ARGE mitgeteilt werden. Vielleicht werden die dann vorsichtiger.

Aber beim durchschnittlichen IQ der dort Tätigen wird's trotzdem wenig nützen.
__

Alle Inhalte meiner Beiträge stellen lediglich meine persönliche Meinung dar und sind ausdrücklich keine Rechtsberatung. Wer eine Rechtsberatung sucht, sollte zum Anwalt gehen...

Und der Herr sprach: 'lächle, denn es hätte schlimmer kommen können - und ich lächelte - und es kam schlimmer !!!'
Antragsgegner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2007, 15:50   #5
Sarah
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von kleindieter Beitrag anzeigen
Das sind Kosten, die interessieren die ARGE nicht.


Frage: Welches Risiko soll die Versicherung abdecken? Eine Deckung bei Streit mit ARGE und Co wird die sicherlich nicht gewähren.
Natürlich tut sie das.
  Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2007, 16:32   #6
carnivoren->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 19.10.2007
Beiträge: 23
carnivoren
Standard

Eine Rechtsschutzversicherung ist aber für uns ALG2-Empfänger rausgeschmissenes Geld!

Wir können im Bedarfsfall kostenlos anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen und das nicht nur bei Streitfällen mit dem Amt.

Wer nun wöchentlich als ibäähkäufer/Verkäufer auftritt und sich um irgendwelche 2-stelligen Beträge vor Gericht zanken will, der kann ja eine abschließen...aber bei Überbeanspruchung hält die nicht lange.

Fazit:

Rechtsschutz für Leute, die staatliche Hilfen beziehen ist rausgeworfenes Geld. Genau so wie Restschuldversicherungen und ähnlicher Kram.
carnivoren ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2007, 17:01   #7
biddy
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von biddy
 
Registriert seit: 06.05.2007
Beiträge: 13.371
biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard

Nicht mehr lange, wie es aussieht, carnivoren.

Da in Zukunft sogar Widerspruchsverfahren kostenpflichtig werden sollen, Beratungshilfescheine jetzt schon teilweise verweigert werden und es beabsichtigt ist, bald Sozialgerichtsverfahren selbst mit Prozesskostenhilfe für "uns" kostenpflichtig zu machen, halte ich eine Rechtsschutzversicherung heute für sehr wichtig.

Vor einem Jahr habe ich darüber auch noch anders gedacht.
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2007, 15:27   #8
Sarah
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo,

im Moment ist es noch so, dass die Widerspruchsverfahren selber bezahlt werden müssen. Alles, was danach folgt, Prozess, Einstweiliger Rechtschutz..e.c.t. läuft dann über die Rechtschutzversicherung. Wer es sich noch leisiten kann, sollte eine haben, sonst wird es teuer. Mit einem Beratungsschein kommt man leider nicht weit, der Anwalt berät einmalig und schreibt vielleicht einen Brief. Mehr ist damit nicht abgedeckt. Für Kosten für Prozess u.a. wird Prozesskostenhilfe vom Anwalt beantragt. Auch die müssen als Vorschuss verlangt werden vom Anwalt. Man kann auch in Raten zahlen. Bei einem Einstweiligen Rechtschutz (Eilantrag) verlangt der Anwalt auch Vorschuss von dir. Wird der Eilantrag wohlmöglich abgelehnt, musst du die Kosten selber tragen, egal ob du gewinnst oder nicht. Das Geld ist dann verloren. Ist ein Erfolg sehr wahrscheinlich, bekommt man alle gesamten Kosten zurückerstattet außer den eventuell abgelehnten Einstweiligen Rechtschutz. Fakt ist, dass aber der Anwalt die Kosten für Widerspruch, Prozess..e.c.t als Vorschuss von Dir haben will, und wer hat schon soviel Geld locker? Der Anwalt will ja nicht auf seinen Kosten im Falle der Niederlage auch nicht auf seinen Kosten sitzten bleiben, was ja auch verständlich ist. Wohlmöglich gibt es ja vielleicht mehrere Instanzen und Berufung..e.c.t. Also ist eine Rechtschutzversicherung immer vorteilhafter finde ich. Rechtschutz deckt alle Kosten ab außer das Widerspruchverfahren und das kann man notfalls auch selber formulieren, je nach Fall.

Gruß
Sarah
  Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2007, 15:44   #9
biddy
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von biddy
 
Registriert seit: 06.05.2007
Beiträge: 13.371
biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard

Zitat von Sarah Beitrag anzeigen
Hallo,

im Moment ist es noch so, dass die Widerspruchsverfahren selber bezahlt werden müssen. Alles, was danach folgt, Prozess, Einstweiliger Rechtschutz..e.c.t. läuft dann über die Rechtschutzversicherung. Wer es sich noch leisiten kann, sollte eine haben, sonst wird es teuer. Mit einem Beratungsschein kommt man leider nicht weit, der Anwalt berät einmalig und schreibt vielleicht einen Brief. Mehr ist damit nicht abgedeckt. Für Kosten für Prozess u.a. wird Prozesskostenhilfe vom Anwalt beantragt. Auch die müssen als Vorschuss verlangt werden vom Anwalt. Man kann auch in Raten zahlen. Bei einem Einstweiligen Rechtschutz (Eilantrag) verlangt der Anwalt auch Vorschuss von dir. Wird der Eilantrag wohlmöglich abgelehnt, musst du die Kosten selber tragen, egal ob du gewinnst oder nicht. Das Geld ist dann verloren. Ist ein Erfolg sehr wahrscheinlich, bekommt man alle gesamten Kosten zurückerstattet außer den eventuell abgelehnten Einstweiligen Rechtschutz. Fakt ist, dass aber der Anwalt die Kosten für Widerspruch, Prozess..e.c.t als Vorschuss von Dir haben will, und wer hat schon soviel Geld locker? Der Anwalt will ja nicht auf seinen Kosten im Falle der Niederlage auch nicht auf seinen Kosten sitzten bleiben, was ja auch verständlich ist. Wohlmöglich gibt es ja vielleicht mehrere Instanzen und Berufung..e.c.t. Also ist eine Rechtschutzversicherung immer vorteilhafter finde ich. Rechtschutz deckt alle Kosten ab außer das Widerspruchverfahren und das kann man notfalls auch selber formulieren, je nach Fall.

Gruß
Sarah
Ich kann Einiges in Deinen Ausführungen nicht bestätigen, Sarah.
Mein Anwalt gewährt mir weder Nur-Erstberatung, noch hat er nur einen einzigen Brief geschrieben.

Prozesskostenhilfevorschuss für den Anwalt kenne ich nicht, habe ich noch niemals zahlen müssen.

Ich habe z.B. seit einigen Jahren einen Anwalt für Familienrecht (mehrere Verhandlungen bisher) und auch einen Anwalt für Sozialrecht. Kosten: 0 Euro.
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2007, 16:40   #10
Hartzbeat->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 24.09.2007
Beiträge: 671
Hartzbeat
Frage Kosten für Widerspruch und Klage

Hi @ all,

Zitat:
Sarah: Mit einem Beratungsschein kommt man leider nicht weit, der Anwalt berät einmalig und schreibt vielleicht einen Brief. Mehr ist damit nicht abgedeckt. Für Kosten für Prozess u.a. wird Prozesskostenhilfe vom Anwalt beantragt. Auch die müssen als Vorschuss verlangt werden vom Anwalt.
Habe ebenfalls andere Erfahrungen gemacht: Habe lediglich die 10,- EUR zur Beratung beim Rechtspfleger (Sozialgericht) bezahlt und Antrag auf Beratungskostenerstattung und Antrag auf Prozesskostenbeihilfe gestellt. Danach kostenlos Einstweilige Anordnung erwirkt, eigenen Anwalt zum Prozess gewählt - auch dort kostenose Beratung und reger kostenloser Schriftwechsel, kostenlosen Prozess geführt - und (fast) kostenlos damit gewonnen! Na ja, für 10,- EUR, wenn man's genau nimmt...
Hartzbeat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2007, 16:57   #11
Sarah
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo,

also ich kann nur sagen, wie es bei mir war. Ich musste für alles die Kosten vorstrecken und an den Anwalt zahlen. Außer das Widerspruchverfahren, dass muss man auch mit Rechtschutzversicherung selber tragen. Ich bekam alles zurück, nachdem die Anträge genehmigt wurden vom Sozialgericht. So war das gemeint. Mag sein, das der ein oder andere Anwalt anders vor geht. Ich denke einfach, das manche Anwälte eben sicher gehen wollen, sonst bekommen sie am Ende kein Geld, weder vom Klienten - weil er eh nichts hat - und nicht vom Gericht, weil wohlmöglich der Prozess verloren ging. Für die Einstweilige Anordung musste ich die Kosten vorstrecken. Ich bekam den Betrag zurück, als der Eilantrag vom Sozialgericht genehmigt wurde. Das dauerte ca. 14 Tage. Mein Anwalt hat mir dann die Kosten zurückerstattet. Was wäre denn wenn ich das nicht gemacht hätte? Dann wäre der Anwalt bei einer Ablehnung des Eilantrags durch das Sozialgericht auf seinen Kosten sitzten geblieben. Ohne die Vorauszahlung läuft der Anwalt ja Gefahr, das er im Falle der Ablehung (Eilantrag durch Sozialgericht) die Kosten selber tragen müsste. Also ohne Rechtschutzversicherung sollte man damit rechnen, das viele Anwälte von einem die Kosten als Vorauszahlung haben möchten. Das ist eben nicht für jeden Hartz-4 Empfänger möglich oder so einfach. Deswegen ist allemal einen Rechtschutzversicherung besser.

Gruß
Sarah
  Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2007, 18:31   #12
Antragsgegner->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 13.09.2007
Beiträge: 57
Antragsgegner
Standard Hähhhhh ?????

Zitat:
im Moment ist es noch so, dass die Widerspruchsverfahren selber bezahlt werden müssen.
Widerspruch lege ich selbst bei der ARGE ein, das kostet nichts und einen Anwalt brauche ich dafür nicht. Eine Rechtschutz auch nicht, die zahlt das ja nicht.

Zitat:
Alles, was danach folgt, Prozess, Einstweiliger Rechtschutz..e.c.t. läuft dann über die Rechtschutzversicherung. Wer es sich noch leisiten kann, sollte eine haben, sonst wird es teuer.
Wieso, spätestens nach dem 3. Verfahren in einem Jahr kündigt dir die Versicherung sowieso, egal ob Du Recht hattest oder nicht. Außerdem kosten nur verlorene Prozesse Geld, gewonnene niemals. Die Rechtschutz ist also faktisch ausschließlich für verlorene Prozesse von Nutzen.

Zitat:
Mit einem Beratungsschein kommt man leider nicht weit, der Anwalt berät einmalig und schreibt vielleicht einen Brief. Mehr ist damit nicht abgedeckt.
Er soll ja auch nur beraten, daher der Name. In dieser Beratung kann und wird er eine qualifizierte Sachverhaltsdarstellung des Falles und der Erfolgsaussichten erstellen. Und wenn schon ein Anwalt sagt 'keine Chance' dann sollte man vielleicht die Finger davon lassen.

Zitat:
Für Kosten für Prozess u.a. wird Prozesskostenhilfe vom Anwalt beantragt. Auch die müssen als Vorschuss verlangt werden vom Anwalt.
Wo hast Du denn das her. Der PKH Antrag wird ohne jegliche Vorschußzahlung vom Anwalt gestellt. Ich habe noch keinen einzigen Anwalt erlebt, der für einen PKH Antrag eine Vorschußzahlung verlangt hat und ich kenne so einige.

Zitat:
Man kann auch in Raten zahlen. Bei einem Einstweiligen Rechtschutz (Eilantrag) verlangt der Anwalt auch Vorschuss von dir.
Ebenfalls nicht richtig. Der Eilantrag wird in Verbindung mit einem PKH Antrag gestellt. Ebenfalls natürlich ohne Vorschuß. wie kommt ihr blos auf freiwillige Ratenzahlung bei ALG II ? Was für ein Quatsch.

Zitat:
Wird der Eilantrag wohlmöglich abgelehnt, musst du die Kosten selber tragen, egal ob du gewinnst oder nicht. Das Geld ist dann verloren.
Noch größerer Quatsch. Ein gewonnener Eilantrag geht immer zu Lasten des Verlierers inkl. Deiner Anwaltskosten. Sollstest Du wirklich verlieren, gibt es immer noch den Weg über die Beschwerde in die nächste Instanz zu gehen also in unserem Fall vor das LSG (Landessozialgericht). Gewinnst Du dann dort, brauchst Du auch die Kosten der ersten Instanz natürlich nicht zu zahlen. Und gewinnst Du, beinhaltet das immer die Gewährung von PKH. Alles andere ist Quatsch.

Bei mir mußte sogar einmal die ARGE trotz eines von mir verlorenen Eilantrages alle Kosten tragen, weil sie das Verfahren verursacht hatte.

Also, Kosten des eigenen Anwaltes nur bei Versagen von PKH. Bei PKH und verlorenem Antrag übernimmt natürlich die Staatskasse die Anwaltskosten, dafür ist die PKH ja gerade da.

Zitat:
Ist ein Erfolg sehr wahrscheinlich, bekommt man alle gesamten Kosten zurückerstattet außer den eventuell abgelehnten Einstweiligen Rechtschutz.
Laß es bitte bitte sein solchen Unfug zu schreiben, verkaufst Du Versicherungen oder was ? Das stimmt alles nicht.

Zitat:
Fakt ist, dass aber der Anwalt die Kosten für Widerspruch, Prozess..e.c.t als Vorschuss von Dir haben will, und wer hat schon soviel Geld locker? Der Anwalt will ja nicht auf seinen Kosten im Falle der Niederlage auch nicht auf seinen Kosten sitzten bleiben, was ja auch verständlich ist.
Ebenfalls totaler Blödsinn. Zeige mir den Fachanwalt für Sozialrecht, der als erstes von seinen Mandanten einen Vorschuß für den PKH Antrag verlangt. Schlimmstenfalls mußt Du im Sozialgerichtsverfahren die Kosten Deines Anwaltes für den abgelehnten PKH Antrag tragen mehr nicht.

Zitat:
Wohlmöglich gibt es ja vielleicht mehrere Instanzen und Berufung..e.c.t. Also ist eine Rechtschutzversicherung immer vorteilhafter finde ich. Rechtschutz deckt alle Kosten ab außer das Widerspruchverfahren und das kann man notfalls auch selber formulieren, je nach Fall.
Ja ja, glaub man drann. Ob eine Rechtsschutz in die nächste Instanz geht entscheidet sie ganz allein. Findet sie die Kosten zu hoch und die Erfolgsaussicht zu klein, lehnt sie einfach ab.

Noch mal : Eine Rechtschutzversicherung braucht man ausschließlich zur Absicherung für verlorene Verfahren. Im normalen Zivilrecht sicher von Nutzen, denn da bedeutet ein verlorener Prozess immer die Anwaltskosten der Gegenseite.

Hast Du aber PKH erhalten, zahlt diese auf jeden Fall Deinen Anwalt, egal ob Du gewonnen oder verloren hast. Auch die Gerichtskosten werden auf jeden Fall übernommen, ebenso eventuell notwendige Gutachterkosten.

Das alles kostet Dich nicht einen Pfennig.

Lediglich bei einem abgelehnten PKH Antrag mußt Du die Gebühren Deines Anwaltes zahlen. Allerdings kannst Du den PKH Antrag auch kostenlos selbst stellen und einfach die Beiordnung Dienes Anwaltes zum folgenden Verfahren beantragen. Den PKH Antrag kannst Du sogar auf dem Geschäftszimmer des Gerichtes mit Hilfe der Geschäftsstellenbeamten aufsetzen lassen. Dies ist immer der einfachste und billigste Weg. Lehnt das Gericht den PKH Antrag nämlich ab, zeigt es damit das Du eh keine Aussicht auf Erfolg hast und da nützt Dir eine Rechtsschutz dann auch nichts.

Was nur wenige wissen, dies ist sogar beim Landgericht möglich wenn die Entscheidung zum Oberlandesgericht verwiesen werden soll. Jedes Landgericht hat eine Rechtsantragstelle für solche Anträge. Und dann kostet Dich der PKH Antrag gar nichts.
__

Alle Inhalte meiner Beiträge stellen lediglich meine persönliche Meinung dar und sind ausdrücklich keine Rechtsberatung. Wer eine Rechtsberatung sucht, sollte zum Anwalt gehen...

Und der Herr sprach: 'lächle, denn es hätte schlimmer kommen können - und ich lächelte - und es kam schlimmer !!!'
Antragsgegner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2007, 21:40   #13
M_M->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 22.10.2007
Beiträge: 18
M_M
Standard Rechtsschutz

also dass ich gerade meine Rechtsschutzversicherung aussetzen konnte für ein Jahr augrund meiner Arbeitslosigkeit sehe ich echt als so ziemlich einzigsten Vorteil dieses Zustandes!!!!

Gruss
M_M
M_M ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2007, 07:56   #14
Sarah
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Antragsgegner Beitrag anzeigen
Widerspruch lege ich selbst bei der ARGE ein, das kostet nichts und einen Anwalt brauche ich dafür nicht. Eine Rechtschutz auch nicht, die zahlt das ja nicht.
Wieso, spätestens nach dem 3. Verfahren in einem Jahr kündigt dir die Versicherung sowieso, egal ob Du Recht hattest oder nicht. Außerdem kosten nur verlorene Prozesse Geld, gewonnene niemals. Die Rechtschutz ist also faktisch ausschließlich für verlorene Prozesse von Nutzen.

Stimmt alles, ich habe auch nichts anderes geschrieben.


Er soll ja auch nur beraten, daher der Name. In dieser Beratung kann und wird er eine qualifizierte Sachverhaltsdarstellung des Falles und der Erfolgsaussichten erstellen. Und wenn schon ein Anwalt sagt 'keine Chance' dann sollte man vielleicht die Finger davon lassen.


Stimmt auch, ich habe nichts anderes geschrieben.



Wo hast Du denn das her. Der PKH Antrag wird ohne jegliche Vorschußzahlung vom Anwalt gestellt. Ich habe noch keinen einzigen Anwalt erlebt, der für einen PKH Antrag eine Vorschußzahlung verlangt hat und ich kenne so einige.


Ich meinte keinen Vorschuss, sondern einen Vorauszahlung. Wird ein Antrag genehmigt, bekommt man sofort das Geld zurück.


Ebenfalls nicht richtig. Der Eilantrag wird in Verbindung mit einem PKH Antrag gestellt. Ebenfalls natürlich ohne Vorschuß. wie kommt ihr blos auf freiwillige Ratenzahlung bei ALG II ? Was für ein Quatsch.


Kein Quatsch, der Anwalt arbeitet nicht umsonst. Wird dein eilantrag vom Sozialgericht abgelehnt, musst du allein die Kosten tragen.



Noch größerer Quatsch. Ein gewonnener Eilantrag geht immer zu Lasten des Verlierers inkl. Deiner Anwaltskosten. Sollstest Du wirklich verlieren, gibt es immer noch den Weg über die Beschwerde in die nächste Instanz zu gehen also in unserem Fall vor das LSG (Landessozialgericht). Gewinnst Du dann dort, brauchst Du auch die Kosten der ersten Instanz natürlich nicht zu zahlen. Und gewinnst Du, beinhaltet das immer die Gewährung von PKH. Alles andere ist Quatsch.Bei mir mußte sogar einmal die ARGE trotz eines von mir verlorenen Eilantrages alle Kosten tragen, weil sie das Verfahren verursacht hatte.


Warum soll die ARGe kosten tragen für einen Eilantrag, der vom Gericht abgelehnt wurde? Kann ich schwer glauben.


Also, Kosten des eigenen Anwaltes nur bei Versagen von PKH. Bei PKH und verlorenem Antrag übernimmt natürlich die Staatskasse die Anwaltskosten, dafür ist die PKH ja gerade da.


Nein, du zahlst beim Versagen oder verlorenen Prozess die Kosten vom Gegner.


Laß es bitte bitte sein solchen Unfug zu schreiben, verkaufst Du Versicherungen oder was ? Das stimmt alles nicht.


Ich verkaufe keine Versicherungen, ich bin Harz 4 -Empfänger. Ich würde mit Sicherheit keinen Blödsinnn schreiben, wenn ich es so nicht erfahren hätte.


Ebenfalls totaler Blödsinn. Zeige mir den Fachanwalt für Sozialrecht, der als erstes von seinen Mandanten einen Vorschuß für den PKH Antrag verlangt. Schlimmstenfalls mußt Du im Sozialgerichtsverfahren die Kosten Deines Anwaltes für den abgelehnten PKH Antrag tragen mehr nicht.


Richtig, aber eine Vorauszahlung ist möglich, wenn der Anwalt das so möchte.


Ja ja, glaub man drann. Ob eine Rechtsschutz in die nächste Instanz geht entscheidet sie ganz allein. Findet sie die Kosten zu hoch und die Erfolgsaussicht zu klein, lehnt sie einfach ab.


Auch richtig, deswegen sollte man trotz Versicherung erst überlegen, ob man es nicht erst einen andere Lösung gibt.


Noch mal : Eine Rechtschutzversicherung braucht man ausschließlich zur Absicherung für verlorene Verfahren. Im normalen Zivilrecht sicher von Nutzen, denn da bedeutet ein verlorener Prozess immer die Anwaltskosten der Gegenseite.

Ohne Rechtschutz musst du die Kosten vom Gegner zahlen. Kein anwalt gibt dir 100-prozentige Garantie für Erfolg oder Misserfolg. Er kan höchstens die Erfolgsaussichten aus Seiner sicht der Erfahrungswerte geben, aber auch das ohne Garantie. Also ist eine Rechtschutzvers. immer gut.



Hast Du aber PKH erhalten, zahlt diese auf jeden Fall Deinen Anwalt, egal ob Du gewonnen oder verloren hast. Auch die Gerichtskosten werden auf jeden Fall übernommen, ebenso eventuell notwendige Gutachterkosten.

Stimmt, aber im Fall der Niederlage zahlst du die Kosten vom Gegner.


Das alles kostet Dich nicht einen Pfennig.


Kommt auf den Fall an.



Lediglich bei einem abgelehnten PKH Antrag mußt Du die Gebühren Deines Anwaltes zahlen. Allerdings kannst Du den PKH Antrag auch kostenlos selbst stellen und einfach die Beiordnung Dienes Anwaltes zum folgenden Verfahren beantragen. Den PKH Antrag kannst Du sogar auf dem Geschäftszimmer des Gerichtes mit Hilfe der Geschäftsstellenbeamten aufsetzen lassen. Dies ist immer der einfachste und billigste Weg. Lehnt das Gericht den PKH Antrag nämlich ab, zeigt es damit das Du eh keine Aussicht auf Erfolg hast und da nützt Dir eine Rechtsschutz dann auch nichts.


Klar, welcher Mensch würde dann noch prozessieren, wenn er eh keine Chance hat.


Was nur wenige wissen, dies ist sogar beim Landgericht möglich wenn die Entscheidung zum Oberlandesgericht verwiesen werden soll. Jedes Landgericht hat eine Rechtsantragstelle für solche Anträge. Und dann kostet Dich der PKH Antrag gar nichts.

Mag sein, weis ich jetzt nicht, soweit ging es bei mir nicht.
  Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2007, 20:54   #15
angel6364
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Das ist alles ein wenig vereinfacht dargestellt.
Hier z.B. sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anwälten, die erreichbar sind, und den gehandhabten Praxen der verschiedenen Rechtsberater auf den Gerichten so groß, daß man keine allgemeingültigen Regeln aufstellen kann.
Beispiel meine Kleinstadt: Prozeßkostenhilfeanträge werden (sozialrechtlich) überhaupt nicht entschieden bis der Prozeß entschieden ist: direkt nach der Urteilsverkündung erfährt man, ob man für den Rest seines Lebens verschuldet ist oder nicht (krass dargestellt, aber beim Einkommen eines Hartzlers nicht so abwegig).
Meine Anwältin ist sich dessen bewusst, also auch des Risikos, auf ihren Kosten sitzen zu bleiben, weil bei mir nichts zu holen ist. Das toleriert sicher nicht jeder Anwalt.
Schon einen Beratungsschein zu bekommen oder gar einen Prozeßkostenhilfeantrag (nur den leeren Antrag!) ist bei uns in Bezug aufs Sozialrecht ein beinahe hoffnungsloses Unterfangen. Nur mit viel Wissen, häufigen nervenden Besuchen beim Rechtspfleger, der sich mit allen Mitteln sträubt, hat man eine Chance.
Und das Theater unter dem Zeitdruck, dem einen die Arge aufpropft!

Ich für meinen Teil bin froh um meine Rechtsschutzversicherung, die zwar, weil noch relativ neu, noch nicht härtegetestet ist, aber weniger als nichts kann sie auch nicht zahlen, das heisst, es kann nur besser werden.

Viele Grüße,
angel
  Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2007, 21:47   #16
Antragsgegner->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 13.09.2007
Beiträge: 57
Antragsgegner
Standard

Hallo Angel,

mit meinem Anwalt ist es genau wie bei Deiner Anwältin. Ich habe vorher mit ihm gesprochen und ihm klargemacht, dass bei mir nichts zu holen ist, außer auf PKH und Beratungsschein läuft da nichts. Das habe ich ihm unmißverständlich klargemacht und ihn gefragt ob er damit leben kann.

Er hat gesagt er kann.

Und das reicht. Übrigens gibt es den PKH Antrag auch per Download als am Computer auszufüllendes PDF Formular bei vielen Gerichten. Einfach mal googeln und downloaden.

Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass besonders die unteren Gerichte inzwischen die unangenehme Eigenschaft haben, Verfahren durch die Ablehung von PKH Anträgen relativ einfach abzublocken.

Geht man dann jedoch in die nächste Instanz klappt das in der Regel wesentlich besser und ich bekam bisher jedesmal PKH, die dann auch für die erste Instanz gilt.

Ich hatte übrigens auch mal ne Rechtschutzversicherung. Die hat jedoch beim dritten Prozess in einem Jahr sofort gekündigt. Vorher war ich 15 Jahre ohne jeden Prozess dabei. War also wirklich ne schlechte Investition.

Da Prinzip von denen ist ganz einfach : Bei Sonnenschein Regenschirme gegen Geld verleihen. Fängt es dann an zu regnen und der Schirm könnte naß werden fordern sie ihn zurück, das Risiko wäre ja zu hoch.

Von den 3 Prozessen habe ich übrigens 2 gewonnen, dass hat die allerdings nicht gestört. Haben trotzdem gekündigt. Seitdem reagiere ich etwas allergisch auf Rechtsschutzversicherungen.

Seit ich ALG II bekomme habe ich meine Versicherungen erst mal drastisch reduziert.

Gruß
__

Alle Inhalte meiner Beiträge stellen lediglich meine persönliche Meinung dar und sind ausdrücklich keine Rechtsberatung. Wer eine Rechtsberatung sucht, sollte zum Anwalt gehen...

Und der Herr sprach: 'lächle, denn es hätte schlimmer kommen können - und ich lächelte - und es kam schlimmer !!!'
Antragsgegner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2007, 21:55   #17
angel6364
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Gut, daß Du Deine Erfahrungen mit der Rechtsschutzversicherung schreibst. Ich sammel ja noch.
Meine war ziemlich billig, weil ich Arbeitsrecht rausgenommen habe ().

Aber wie gesagt, schlimmer als das Affentheater hier bei dem Rechtspfleger und der "nachgerichtlichen" Prozeßkostenhilfeentscheidung kanns nicht werden.

Wenn sich die Versicherung irgendwann quer stellt, dann halt "auf Wiedersehen". Ohne ist es jedenfalls die Hölle.

Viele Grüße,
angel
  Mit Zitat antworten
Alt 24.10.2007, 08:22   #18
Sarah
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Das ist alles ein wenig vereinfacht dargestellt.
Hier z.B. sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anwälten, die erreichbar sind, und den gehandhabten Praxen der verschiedenen Rechtsberater auf den Gerichten so groß, daß man keine allgemeingültigen Regeln aufstellen kann.
Beispiel meine Kleinstadt: Prozeßkostenhilfeanträge werden (sozialrechtlich) überhaupt nicht entschieden bis der Prozeß entschieden ist: direkt nach der Urteilsverkündung erfährt man, ob man für den Rest seines Lebens verschuldet ist oder nicht (krass dargestellt, aber beim Einkommen eines Hartzlers nicht so abwegig).
Meine Anwältin ist sich dessen bewusst, also auch des Risikos, auf ihren Kosten sitzen zu bleiben, weil bei mir nichts zu holen ist. Das toleriert sicher nicht jeder Anwalt.
Schon einen Beratungsschein zu bekommen oder gar einen Prozeßkostenhilfeantrag (nur den leeren Antrag!) ist bei uns in Bezug aufs Sozialrecht ein beinahe hoffnungsloses Unterfangen. Nur mit viel Wissen, häufigen nervenden Besuchen beim Rechtspfleger, der sich mit allen Mitteln sträubt, hat man eine Chance.
Und das Theater unter dem Zeitdruck, dem einen die Arge aufpropft!

Ich für meinen Teil bin froh um meine Rechtsschutzversicherung, die zwar, weil noch relativ neu, noch nicht härtegetestet ist, aber weniger als nichts kann sie auch nicht zahlen, das heisst, es kann nur besser werden.

Viele Grüße,
angel
Hallo Angel,

so sehe ich das auch, einen Rechtschutzversicherung ist allemal vorteilhafter.
Ich glaube auch, das es in jeder Stadt oder jedem anderen Bundesland anders ablaufen kann. Meine ausführungen sind mit Sicherheit kein Schwachsinn, sondern entsprechen meiner Erfahrung. Der ein oder andere Anwalt mag da möglicherweise kulanter und großzüger handeln, aber ich glaube kaum, das das die Regel ist, sondern eher die große Ausnahme.
Das man einen Rechtschutzversicherung nicht ausschöpfen soll, sollte wohl jedem klar sein. Ich würde auch nicht drei Fälle in einem Jahr über meine Versicherung laufen lassen. Da stellt sich jede Versicherung mal queer. Oft kann man auch ohne TamTam Dinge auch so regeln.

Gruß
Sarah
  Mit Zitat antworten
Alt 24.10.2007, 09:08   #19
Rounddancer
Elo-User/in
 
Registriert seit: 30.08.2006
Ort: Stuttgart
Beiträge: 7.152
Rounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer Enagagiert
Standard Zurück zur Frage

Um zurück zur Frage zu kommen:
Wenn sich im Folgeantrag an den ANSPRUCHSVORAUSSETZUNGEN nichts verändert hat, dann füllt man nur das aus, wo dransteht, daß man es unbedingt auch dann ausfüllen muß, wenn sich nix verändert hat,-
z.B. Datum und Unterschrift,-
und bei allem, was sich nicht verändert hat, kreuzt man das einfach an.
Wenn sich gar nix verändert hat, reicht es zudem auch, nur den vierseitigen Mantel des Antrags so ausgefüllt und unterschrieben einzusenden/abzugeben.

Eine Rechtschutzversicherung anzugeben ist nicht nötig,- denn die kratzt die vom Amt zu zahlende Leistung nicht.
Anders, wenn ein Hilfsbedürftiger eine Haftpflichtversicherung dazubekäme,-
die kann u.U. bei Einnahmen angerechnet werden.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
folgeantrag

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Folgeantrag Selene ALG II 3 02.12.2007 22:12
Folgeantrag Mennix Anträge 10 23.11.2007 16:11
Folgeantrag U25 Eka U 25 10 01.09.2006 23:14
Folgeantrag Jule28 Anträge 13 15.06.2006 13:13
Folgeantrag!! kyra54 ALG II 5 13.11.2005 12:02


Es ist jetzt 04:32 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland