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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 09.08.2016, 15:00   #1
Heinzelmann
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Heinzelmann Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Hallo Leute,

ich habe zurzeit ein erhebliches Problem, und zwar zwingt mir jetzt meine SB Arbet per VV mit RFB auf, die ich nicht machen kann. Es geht dabei um Callcentertätigkeiten, hab Freitag vier auf einen Schlag bekommen. Ich leide unter einer Angststörung, das wurde dann offiziell das erste mal während einer stationären Therapie so benannt. Nunja, ich habe die Bewerbungen dann recht lieblos gestern Abend geschrieben und versendet, in der Hoffnung, dass das Abschreckung genug ist, war es aber nicht, direkt zwei Anrufe heute morgen bekommen. Freitag ist das erste, für das zweite habe ich noch keinen Termin.

Naja hin wie rum, ich möchte diese Tätigkeit unter allen Umständen vermeiden. Ich hatte bereits zwei mal Depressionen deswegen, ausgelöst durch permanente Angstzustände bei der Arbeit. Das nagt grad an mir und macht mich fertig. Ich dachte eig das Thema wäre gegessen, aber meine SB meinte nur dass wir mal vorwärts kommen müssen, und dass ich mich während der Arbeit ja auf eine passende Stelle bewerben könne. Weiß nicht so recht, was ich machen soll.
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Alt 09.08.2016, 15:08   #2
gelibeh
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Hat das Jobcenter denn schon eine medizinische Begutachtung durchgeführt?
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 09.08.2016, 15:12   #3
Heinzelmann
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Hat das Jobcenter denn schon eine medizinische Begutachtung durchgeführt?
Nein, das konnte ich immer vermeiden
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Alt 09.08.2016, 15:13   #4
schlaraffenland
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Heinzelmann, hast Du Dir Deine Angststörung und die damit verbundenen Depressionen durch einen Facharzt (Psychiater) bescheinigen lassen?

Falls nicht, hole das nach und reiche das entsprechende Attest beim Jobcenter ein. Der Arzt möge ins Attest aber keine Diagnosen reinschreiben, sondern solche Sachen wie "unter Zeitdruck arbeiten nicht möglich" und "Umstellungsvermögen nicht vorhanden" und "Zeitarbeit und Callcenterarbeit sind zu vermeiden".

Falls ja: Reiche das entsprechende Attest schnellstmöglich beim Jobcenter ein.

Vielleicht könntest Du bei den anstehenden Vorstellungsgesprächen auf Deine gesundheitlichen Einschränkungen hinweisen, und dass Du deswegen in ärztlicher Behandlung bist bzw. diese in Kürze einleiten würdest. In Verbindung mit dem o.g. Attest solltest Du Sanktionen vermeiden können.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine Handlungsempfehlungen und Rechtsauslegungen übernehme ich keine Haftung. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
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Alt 09.08.2016, 15:32   #5
Heinzelmann
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Heinzelmann, hast Du Dir Deine Angststörung und die damit verbundenen Depressionen durch einen Facharzt (Psychiater) bescheinigen lassen?

Falls nicht, hole das nach und reiche das entsprechende Attest beim Jobcenter ein. Der Arzt möge ins Attest aber keine Diagnosen reinschreiben, sondern solche Sachen wie "unter Zeitdruck arbeiten nicht möglich" und "Umstellungsvermögen nicht vorhanden" und "Zeitarbeit und Callcenterarbeit sind zu vermeiden".

Falls ja: Reiche das entsprechende Attest schnellstmöglich beim Jobcenter ein.

Vielleicht könntest Du bei den anstehenden Vorstellungsgesprächen auf Deine gesundheitlichen Einschränkungen hinweisen, und dass Du deswegen in ärztlicher Behandlung bist bzw. diese in Kürze einleiten würdest. In Verbindung mit dem o.g. Attest solltest Du Sanktionen vermeiden können.
Nein, ich war mal bei einem Psychiater wegen den Depressionen, er meinte, er würde mir auch das Attest ausstellen, aber ich solle erstmal mein Suchtproblem in den Griff bekommen, bevor er weiterbehandelt. Das Attest hätte ich damals wohl dankend annehmen sollen ... naja, jedenfalls läuft die Theraphie noch (vormals stationär, jetzt ambulant).
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Alt 09.08.2016, 15:38   #6
gelibeh
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Zitat:
Nein, das konnte ich immer vermeiden
Und solange werden die Dich immer wieder mit nicht passenden VVs/Maßnahmen etc. belästigen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 09.08.2016, 16:23   #7
Heinzelmann
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Und solange werden die Dich immer wieder mit nicht passenden VVs/Maßnahmen etc. belästigen.
Ist wohl so ... Heißt das, ich muss in den sauren Apfel beißen? :(
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Alt 09.08.2016, 16:55   #8
Texter50
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen bestimmte Jobs nicht machen kannst, solltest Du unbedingt auf der ärztlichen Schiene weiter gehen.
Es wird Deiner Gesundheit wenig dienlich sein, ständig in Angst und Schrecken versetzt zu werden.

Weiter frage ich mich, wieso kann Dich ein AG per Phone erreichen, wenn Du die Bewerbung nur unter VV-Zwang geschrieben hast?
Meine Phone-Nummer bekommen diese AG sicher nicht.
Beim JC / bei der AfA solltest Du diese Kommunikationsdaten löschen lassen.
Vorlagen gibt es im Forum.
Weiter muss man nicht zwanghaft zum Phone greifen, wenn es schellt...

Gegen CallCenter-Jobs helfen Sprachstörungen, die auch zeitweilig auftreten können - nämlich unter Stress - ganz erheblich.
Da schwindet das Interesse am ELO seitens des AGs meist recht schnell.
__

Unterbrich niemals Deinen Gegner im JC, wenn er gerade einen Fehler begeht.
Frei nach Sunzi


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Alt 09.08.2016, 16:59   #9
Heinzelmann
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Zitat von Texter50 Beitrag anzeigen
Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen bestimmte Jobs nicht machen kannst, solltest Du unbedingt auf der ärztlichen Schiene weiter gehen.
Es wird Deiner Gesundheit wenig dienlich sein, ständig in Angst und Schrecken versetzt zu werden.

Weiter frage ich mich, wieso kann Dich ein AG per Phone erreichen, wenn Du die Bewerbung nur unter VV-Zwang geschrieben hast?
Meine Phone-Nummer bekommen diese AG sicher nicht.
Beim JC / bei der AfA solltest Du diese Kommunikationsdaten löschen lassen.
Vorlagen gibt es im Forum.
Weiter muss man nicht zwanghaft zum Phone greifen, wenn es schellt...

Gegen CallCenter-Jobs helfen Sprachstörungen, die auch zeitweilig auftreten können - nämlich unter Stress - ganz erheblich.
Da schwindet das Interesse am ELO seitens des AGs meist recht schnell.
Ja, ich habe die Bewerbungen ziemlich kopflos mit ner ausgefüllten Kopfzeile losgeschickt ... darin befinden sich die Tel.-Nummer und Mailadresse für erwünschte Firmen. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass ich ohnehin eingeladen worden wäre.

Ich werde wie gesagt bei meinem ehem. Psychiater vorsprechen, aber der nimmt mich nicht in seine Obhut, solange ich in der Suchttheraphie bin. Fast alle anderen Psychiater in der Stadt ebenfalls nicht, und die, die es machen würden, haben Wartezeiten von sechs Monaten plus, und solang geht noch meine Theraphie ... also an eine ärztliche Bescheinigung komme ich nicht kurzfristig ran
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Alt 09.08.2016, 20:55   #10
Kaufmann
 
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Kaufmann Kaufmann Kaufmann
Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Darf ich fragen, welches Suchtproblem du hast?

Alkohol?
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Alt 09.08.2016, 21:04   #11
en Jordi
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Zitat von Heinzelmann Beitrag anzeigen
Ich werde wie gesagt bei meinem ehem. Psychiater vorsprechen, aber der nimmt mich nicht in seine Obhut, solange ich in der Suchttheraphie bin.
Und in der Suchttheraphie gibt es keine Ärzte oder Therapeuten, die dir ein Attest schreiben können? Das JC wird ohnehin eine eigene Begutachtung folgen lassen, auch darauf kannst du bestehen.

Versuche dem AG zu erklären, dass du dir den Job nicht zutraust. Da kann dir auch keiner einen Strick raus drehen.
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Alt 10.08.2016, 00:02   #12
Slargo
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Slargo
Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Wenn du denen mitteilst, dass du dir bestimmte Tätigkeiten (z. B. Callcenter) nicht zutraust bzw. dich generell nur noch für eingeschränkt belastbar hältst, wird normalerweise automatisch der ärztliche Dienst des Jobcenters damit beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. (Soweit ich weiß sind die dazu sogar verpflichtet)
Dort kann/sollte man ruhig etwas dicker auftragen, ohne jedoch maßlos zu übertreiben oder gar Symptome zu schildern, die gar nicht vorhanden sind, letzteres wirkt, wenn man nicht gerade ein begnadeter Schauspieler ist, eher unglaubwürdig ...
Meiner Erfahrung nach, wird einem dort relativ problemlos eine eingeschränkte Erwerbsfähigkeit bescheinigt, einfacher auf jeden Fall als z. B. bei Gutachtern der Deutschen Rentenversicherung, dort wird man schon als vollkommen Intakt eingestuft, wenn man noch in der Lage ist fehlerfrei die Tür zum Behandlungszimmer zu öffnen ...
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Alt 10.08.2016, 00:18   #13
ZynHH
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Zitat:
wenn man nicht gerade ein begnadeter Schauspieler ist, eher unglaubwürdig ...
Viele suchterkrankte sind so gute Schauspieler, die glauben sich sogar selber. Ging mir zwanzig Jahre so....
__

Mahalo
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Alt 10.08.2016, 13:09   #14
Heinzelmann
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Heinzelmann Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Und in der Suchttheraphie gibt es keine Ärzte oder Therapeuten, die dir ein Attest schreiben können? Das JC wird ohnehin eine eigene Begutachtung folgen lassen, auch darauf kannst du bestehen.

Versuche dem AG zu erklären, dass du dir den Job nicht zutraust. Da kann dir auch keiner einen Strick raus drehen.
Das weiß ich gar nicht. Mein Therapeut ist Sozialarbeiter, aber es gibt auch Psychologen vor Ort. Ich habe morgen Gruppe und spreche mal die Leiterin darauf an. Mal schauen, was sie sagt.

Ansonsten halt medizinischer Dienst. Kann ich das selber beantragen oder muss das über den Sachbearbeiter? Mein Fallmanager ist grad im urlaub
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Alt 10.08.2016, 15:48   #15
PatCc
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PatCc
Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Aus persönlicher Erfahrung:
Ich kann ebenfalls keine Callcenter-Tätigkeiten mehr ausüben und konnte es mit einem Schreiben von meinem Hausarzt, der mir die Anti-Stresstherapie verschrieben hat, klären. Ich musste den Weg nehmen, weil meine Therapeutin noch in der Ausbildung war und es nicht für mich schreiben konnte.

Wenn du also über deine derzeitige Therapie nicht an ein passendes Attest kommst, wäre das eine Alternative die angenommen werden könnte. Wenn die vom JC es aus sonstigen Gründen als nicht genügend ansehen, werden die auf den medizinischen Dienst bestehen, der dies dann bestätigen muss.
PatCc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2016, 16:04   #16
Heinzelmann
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Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Zitat von Kaufmann Beitrag anzeigen
Darf ich fragen, welches Suchtproblem du hast?

Alkohol?
Sorry, hab deinen Beitrag übersehen. Alkohol + Marihuana

Zitat von PatCc Beitrag anzeigen
Aus persönlicher Erfahrung:
Ich kann ebenfalls keine Callcenter-Tätigkeiten mehr ausüben und konnte es mit einem Schreiben von meinem Hausarzt, der mir die Anti-Stresstherapie verschrieben hat, klären. Ich musste den Weg nehmen, weil meine Therapeutin noch in der Ausbildung war und es nicht für mich schreiben konnte.

Wenn du also über deine derzeitige Therapie nicht an ein passendes Attest kommst, wäre das eine Alternative die angenommen werden könnte. Wenn die vom JC es aus sonstigen Gründen als nicht genügend ansehen, werden die auf den medizinischen Dienst bestehen, der dies dann bestätigen muss.
hmm okay, ich kann man versuchen, ein solches Attest zu bekommen. Keine Ahnung, ob meine Hausärztin da mitzieht, aber versuch macht ja kluch
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Alt 10.08.2016, 16:11   #17
Dirk B.
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Dirk B. Dirk B. Dirk B.
Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Ich selber habe ADHS und würde dies auch sofort in einem Vorstellungsgespräch sagen, wenn es um einen Job im Callcenter geht. Glaube kaum, dass die einen damit einstellen. Und bei einer Angststörung ist das sicher ähnlich.
Die ist zwar sehr unangenehm aber man kann sie mit einem guten Therapeuten ganz gut behandeln lassen, einen Neurologen oder Psychiater braucht man dazu eigentlich nicht. Bei mir hatte sich eine solche Störung quasi über das ADHS gestülpt aber mit Unterstützung bin ich da wieder rausgekommen.
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Alt 10.08.2016, 16:14   #18
PatCc
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PatCc
Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Zitat von Heinzelmann Beitrag anzeigen
hmm okay, ich kann man versuchen, ein solches Attest zu bekommen. Keine Ahnung, ob meine Hausärztin da mitzieht, aber versuch macht ja kluch
Ein Attest vom Fachmann/Therapeuten ist natürlich eindrucksvoller, da gibt es traditionell weniger Einspruch. Also solltest du abwägen wie es für dich einfacher ist.
PatCc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2016, 16:18   #19
Dirk B.
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Dirk B. Dirk B. Dirk B.
Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Zitat von Heinzelmann Beitrag anzeigen
Marihuana
Kiffen ist natürlich ganz schlecht bei einer Angststörung, da es die belastenden Gefühle noch deutlich verstärkt.
Kannst du nicht einfach damit aufhören, wie ich es damals auf Anraten meiner Therapeutin gemacht habe oder geht es beim Kiffen bei dir auch in die Richtung starke Abhängigkeit? Dann kann die Angststörung auch dadurch verursacht sein. Ich rauche selber, aber in Maßen.
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Alt 10.08.2016, 16:19   #20
Heinzelmann
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Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
Kiffen ist natürlich ganz schlecht bei einer Angststörung, da es die belastenden Gefühle noch deutlich verstärkt.
Kannst du nicht einfach damit aufhören, wie ich es damals auf Anraten meiner Therapeutin gemacht habe oder geht es beim Kiffen bei dir auch in die Richtung starke Abhängigkeit? Dann kann die Angststörung auch dadurch verursacht sein. Ich rauche selber, aber in Maßen.
Ich kiffe seit Juli letzten Jahres nicht mehr, Angststörung war schon vorher vorhanden und ein Auslöser fürs Kiffen. Die Angst ist größer geworden seit der Abstinenz. Würde ich noch rauchen, wäre ich schon längst nicht mehr in Suchttheraphie
Heinzelmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2016, 16:22   #21
Heinzelmann
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Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
Ich selber habe ADHS und würde dies auch sofort in einem Vorstellungsgespräch sagen, wenn es um einen Job im Callcenter geht. Glaube kaum, dass die einen damit einstellen. Und bei einer Angststörung ist das sicher ähnlich.
Die ist zwar sehr unangenehm aber man kann sie mit einem guten Therapeuten ganz gut behandeln lassen, einen Neurologen oder Psychiater braucht man dazu eigentlich nicht. Bei mir hatte sich eine solche Störung quasi über das ADHS gestülpt aber mit Unterstützung bin ich da wieder rausgekommen.
Ja, ich würde das auch sagen, die Frage ist ja, ob ich da von ner Angststörung reden kann, von der ich noch kein Attest habe. Ich könnte mir gut vorstellen, dass meine FM da anruft. Ich denke ich bleibe lieber dabei zu sagen, dass ich mir das nicht zumute
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Alt 10.08.2016, 16:51   #22
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Frage AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Hallo Heinzelmann,

hast ja schon einige wichtige Hinweise bekommen, trotzdem gehe ich noch mal auf deinen ersten Beitrag ein ...

Zitat:
ich habe zurzeit ein erhebliches Problem, und zwar zwingt mir jetzt meine SB Arbet per VV mit RFB auf, die ich nicht machen kann. Es geht dabei um Callcentertätigkeiten, hab Freitag vier auf einen Schlag bekommen. Ich leide unter einer Angststörung, das wurde dann offiziell das erste mal während einer stationären Therapie so benannt.
Lt. § 10 SGB II dürfen dir nur zumutbare VV gemacht werden, welche Gespräche gab es denn dazu im Vorfeld, dass deine SB annehmen darf das wäre das Richtige (und zumutbare) für dich ... "man müsse langsam mal was tun" ist ja kein wirkliches Argument.

§ 10 SGB II Zumutbarkeit

Wie lange versucht sie denn schon was "für dich zu tun", damit du in Arbeit kommen kannst, die du auch ausführen kannst ???
Die Prüfung und Entscheidung dazu was dir gesundheitlich zumutbar ist hat der ÄD des JC vorzunehmen und bis dahin KANN dich Niemand wirklich in "geeignete" Tätigkeiten vermitteln (wollen) ...

Deine bisherige Vorgehensweise war falsch, mit den SB spricht man nicht über seine gesundheitlichen Probleme, schon gar nicht wenn sie psychischer Natur sind oder mit Sucht-Krankheiten zu tun haben ...

warum bist du nicht AU geschrieben, wenn du solche Probleme hast und in ständiger Therapie bist, die Atteste oder Bescheinigungen von behandelnden Ärzten oder Therapeuten nimmt man bei Bedarf mit zum ÄD des JC aber fdie bekommt kein SB der Arbeitsvermittlung in die Hand.

Das kann der medizinisch gar nicht beurteilen, es hat zu genügen, dass du allgemein gesundheitliche Einschränkungen bei bestimmten Tätigkeiten angibst und dann MUSS dich der SB zum ÄD schicken ... dort kannst(und solltest) du dann über deine konkreten Probleme offen sprechen.

Der SB bekommt dann (vom ÄD) eine Leistungseinschätzung und der ÄD wird darin klar schreiben (müssen) wenn dir CC-Tätigkeiten nicht zumutbar sind, dann darf dir SB auch solche Vorschläge nicht mehr schicken ...

Von deinen Ärzten hat dein SB dazu keine Anweisungen zu beachten ...

Zitat:
Nunja, ich habe die Bewerbungen dann recht lieblos gestern Abend geschrieben und versendet, in der Hoffnung, dass das Abschreckung genug ist, war es aber nicht, direkt zwei Anrufe heute morgen bekommen. Freitag ist das erste, für das zweite habe ich noch keinen Termin.
Dazu wurde dir schon geschrieben, dass man AG keine Telefon-Nummer gibt, im Prinzip sind telefonische Einladungen für dich nichts wert, du kannst ja damit nicht mal die Kosten zum Vorstellungsgespräch vom JC einfordern.

Wer dich zu Hause anrufen darf entscheidest du immer noch selber ... und mit einem AG bei dem man gar nicht arbeiten möchte spricht man auch NICHT über seine Krankheiten ...

Gerade Call-Center kann man ganz anders zur Nicht-Einstellung bewegen ... einige Hinweise gab es dazu schon.

Welche Art CC ist denn das, was konkret sollst du dort machen, sollst du was verkaufen, wenn ja was und welches Interesse haben die Angerufenen bekundet, sind sie einverstanden mit den Anrufen (wo ist das hinterlegt "Cold-Calls" sind verboten), in seriösen Call-Centern wird in der Regel mehr verlangt "als eine nette Telefonstimme" ...

Ich habe lange in der telefonischen Kundenbetreuung eines großen Mobilfunk-Anbieters gearbeitet, die haben nicht jeden eingestellt, der nicht "bei 3 auf den Bäumen war" ...

Zitat:
Naja hin wie rum, ich möchte diese Tätigkeit unter allen Umständen vermeiden. Ich hatte bereits zwei mal Depressionen deswegen, ausgelöst durch permanente Angstzustände bei der Arbeit. Das nagt grad an mir und macht mich fertig.
Kann ich also voll nachempfinden und ich wurde angerufen, musste NIX verkaufen, es war trotzdem irgendwann nicht mehr möglich, das macht man kein ganzes Arbeitsleben lang und "strafbar" brauchst du dich dabei schon gar nicht machen, das darf auch dein SB nicht verlangen.

Also frage genau nach den konkreten Aufgaben und woher die Rufnummern der "Kunden" stammen die du anrufen sollst, wie das mit den "Bildschirmpausen" geregelt ist (die sind gesetzlich vorgeschrieben ), was steht denn dazu schon in den VV drin ... auch CC ist nicht gleich CC

Mitarbeiter die zu viele Fragen stellen wollen die meist auch nicht haben, was ja nicht bedeutet, dass deine Fragen nicht berechtigt sind ...

Zitat:
Ich dachte eig das Thema wäre gegessen, aber meine SB meinte nur dass wir mal vorwärts kommen müssen, und dass ich mich während der Arbeit ja auf eine passende Stelle bewerben könne. Weiß nicht so recht, was ich machen soll.
Wenn sie da so "optimistisch" ist, warum hat sie dann keine anderen, besser geeigneten Vorschläge für dich, dafür wird sie doch bezahlt und nicht dafür dich "zur Not im CallCenter" unterzubringen, damit du dann selber was Besseres suchen können sollst ...

Beim JC und bei den AG solltest du nicht auf "Verständnis" für deine gesundheitlichen und Sucht-Probleme hoffen, das werden die höchstens alles zu deinem Schaden ausnutzen.
Wenn du aktuell besser eine intensivere Behandlung und Therapie benötigst, dann ist eine AU-Bescheinigung erforderlich und kein Attest, um dich vor CallCentern zu bewahren ...

Was konkret würdest du denn selbst als machbar empfinden, es genügt ja immer nicht ganz zu wissen was man NICHT kann und will, es ist auch erforderlich sich selber mal klar zu machen welcher Weg überhaupt noch möglich sein könnte ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2016, 16:56   #23
Dirk B.
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Registriert seit: 11.03.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 338
Dirk B. Dirk B. Dirk B.
Standard AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Die Diagnose "Angststörung" beruht auf in der Fachliteratur sehr klar beschriebenen Symptomen, die sowohl ein Arzt als auch ein Psychologe vor allem durch Befragungen feststellen kann, ein entsprechendes Attest können beide ausstellen. Bevor man eine Therapie von der Krankenversicherung bewilligt bekommt, muss man zu einer Untersuchung zu einem Allgemeinmediziner, um organische Ursachen auszuschließen. Bei mir hat die Therapeutin die Erkrankung diagnostiziert, einen Behandlungsplan geschrieben und das bei der Krankenkasse eingereicht.
Dirk B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2016, 10:12   #24
Heinzelmann
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Registriert seit: 12.03.2014
Beiträge: 134
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Standard

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo Heinzelmann,

hast ja schon einige wichtige Hinweise bekommen, trotzdem gehe ich noch mal auf deinen ersten Beitrag ein ...
Huhu, ich versuche mal die Fragen nach und nach zu beantworten


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Lt. § 10 SGB II dürfen dir nur zumutbare VV gemacht werden, welche Gespräche gab es denn dazu im Vorfeld, dass deine SB annehmen darf das wäre das Richtige (und zumutbare) für dich ... "man müsse langsam mal was tun" ist ja kein wirkliches Argument.
§ 10 SGB II Zumutbarkeit
Also ich bin seit Februar diesen Jahres wieder aus der stationären Theraphie und jetzt in ambulanter Behandlung, und seitdem auch bei dieser SB. Sie gab mir ungefähr einen Monat, um wieder "anzukommen", danach ging es um die Jobsituation. Sie fragte mich u. A., was ich von Callcentern halte. Ich sagte erstmal nur, dass ich diese Arbeit eher nicht machen will, weil ich schonmal Probleme hatte. Mehr weiß sie nicht. Dann war erstmal Ruhe. Letzte Woche dann passierte das, was ich im ersten Beitrag schrieb, also dass ich jetzt langsam jede Möglichkeit wahrnehmen müsse, und dass das zumutbar sei.
§ 10 SGB II Zumutbarkeit

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Wie lange versucht sie denn schon was "für dich zu tun", damit du in Arbeit kommen kannst, die du auch ausführen kannst ???
Die Prüfung und Entscheidung dazu was dir gesundheitlich zumutbar ist hat der ÄD des JC vorzunehmen und bis dahin KANN dich Niemand wirklich in "geeignete" Tätigkeiten vermitteln (wollen) ...
Ich steh etwas auf dem Schlauch. Was genau meinst du mit was sie für mich tut? Sie macht eigentlich das, was ich auch mache den ganzen Tag: Stellensuche betreiben. Alles andere, was mir bei der Jobsuche hilft, habe ich mir mehr oder weniger selbst ausgedacht und ihr nur vorgeschlagen. Also bspw. ob ich ne Fortbildung machen sollte und das hilft. Zumutbarkeit aus gesundheitlicher Sicht war eigentlich nie ein Thema

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Deine bisherige Vorgehensweise war falsch, mit den SB spricht man nicht über seine gesundheitlichen Probleme, schon gar nicht wenn sie psychischer Natur sind oder mit Sucht-Krankheiten zu tun haben ...

warum bist du nicht AU geschrieben, wenn du solche Probleme hast und in ständiger Therapie bist, die Atteste oder Bescheinigungen von behandelnden Ärzten oder Therapeuten nimmt man bei Bedarf mit zum ÄD des JC aber fdie bekommt kein SB der Arbeitsvermittlung in die Hand.
Weil ich durch die Theraphie mehrere Termine in der Woche wahrzunehmen habe und das bei der Terminvergabe im JC bzw. bei der Arbeitssuche ne Rolle spielt. So dachte ich mir das jedenfalls.

Was meinst du mit "solche Probleme"? Den Alltag bewältige ich relativ gut, jetzt im Praktikum, naja, geht es, obwohl die Angst da ab und an mal durchkommt und ich kämpfen muss, aber CC ist ein ganz anderes Kaliber. Da ich aber nicht im CC arbeite, gibt es auch keinen starken Stress, der eine AU rechtfertigen würde. Ich schlafe ganz gut, außer seit ein paar Tagen, seit ich das mit dem CC weiß.

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Das kann der medizinisch gar nicht beurteilen, es hat zu genügen, dass du allgemein gesundheitliche Einschränkungen bei bestimmten Tätigkeiten angibst und dann MUSS dich der SB zum ÄD schicken ... dort kannst(und solltest) du dann über deine konkreten Probleme offen sprechen.

Der SB bekommt dann (vom ÄD) eine Leistungseinschätzung und der ÄD wird darin klar schreiben (müssen) wenn dir CC-Tätigkeiten nicht zumutbar sind, dann darf dir SB auch solche Vorschläge nicht mehr schicken ...

Von deinen Ärzten hat dein SB dazu keine Anweisungen zu beachten ...
Also wäre der nächste Schritt nun, meiner SB klar und deutlich zu sagen, dass ich die Tätigkeit aus gesundheitlicher Sicht nicht wahrnehmen kann? Das wird ne Prüfung, aber muss wohl :/

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Dazu wurde dir schon geschrieben, dass man AG keine Telefon-Nummer gibt, im Prinzip sind telefonische Einladungen für dich nichts wert, du kannst ja damit nicht mal die Kosten zum Vorstellungsgespräch vom JC einfordern.
Ja, die Nummer werde ich in Zukunft sicher nicht mehr mit angeben. Fahrtkosten werden mir im Rahmen der Bewerbungsmaßnahme schon erstattet.

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Wer dich zu Hause anrufen darf entscheidest du immer noch selber ... und mit einem AG bei dem man gar nicht arbeiten möchte spricht man auch NICHT über seine Krankheiten ...
Aber wie verhindere ich dann jetzt noch eine Einstellung, wenn ich nicht offen darüber rede? Ich muss ohnehin damit rausrücken, da die Arbeitszeiten sich sicherlich mit den Theraphiezeiten überschneiden

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Gerade Call-Center kann man ganz anders zur Nicht-Einstellung bewegen ... einige Hinweise gab es dazu schon.
Ich bin den Thread nochmal durchgegangen, welche Maßnahmen wären das denn, wenn es nicht um das offenlegen von psychischen Krankheiten geht? BIn wohl blind

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Welche Art CC ist denn das, was konkret sollst du dort machen, sollst du was verkaufen, wenn ja was und welches Interesse haben die Angerufenen bekundet, sind sie einverstanden mit den Anrufen (wo ist das hinterlegt "Cold-Calls" sind verboten), in seriösen Call-Centern wird in der Regel mehr verlangt "als eine nette Telefonstimme" ...

Ich habe lange in der telefonischen Kundenbetreuung eines großen Mobilfunk-Anbieters gearbeitet, die haben nicht jeden eingestellt, der nicht "bei 3 auf den Bäumen war" ...

Kann ich also voll nachempfinden und ich wurde angerufen, musste NIX verkaufen, es war trotzdem irgendwann nicht mehr möglich, das macht man kein ganzes Arbeitsleben lang und "strafbar" brauchst du dich dabei schon gar nicht machen, das darf auch dein SB nicht verlangen.

Also frage genau nach den konkreten Aufgaben und woher die Rufnummern der "Kunden" stammen die du anrufen sollst, wie das mit den "Bildschirmpausen" geregelt ist (die sind gesetzlich vorgeschrieben ), was steht denn dazu schon in den VV drin ... auch CC ist nicht gleich CC

Mitarbeiter die zu viele Fragen stellen wollen die meist auch nicht haben, was ja nicht bedeutet, dass deine Fragen nicht berechtigt sind ...
Reines Inbound, speziell am Freitag geht es um eine Tätigkeit in der Auftragsannahme. Outbound kommt für mich erst recht nicht in Frage.

Ich nehme mal an, das Fragen stellen ist eine der Maßnahmen, die du weiter oben erwähnt hast. Ich werde das beherzigen und hoffe, das hinzukriegen. Ich knicke da leider immer sehr schnell ein oder vergesse vieles vor lauter Nervosität :(

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Wenn sie da so "optimistisch" ist, warum hat sie dann keine anderen, besser geeigneten Vorschläge für dich, dafür wird sie doch bezahlt und nicht dafür dich "zur Not im CallCenter" unterzubringen, damit du dann selber was Besseres suchen können sollst ...

Beim JC und bei den AG solltest du nicht auf "Verständnis" für deine gesundheitlichen und Sucht-Probleme hoffen, das werden die höchstens alles zu deinem Schaden ausnutzen.
Wenn du aktuell besser eine intensivere Behandlung und Therapie benötigst, dann ist eine AU-Bescheinigung erforderlich und kein Attest, um dich vor CallCentern zu bewahren ...

Was konkret würdest du denn selbst als machbar empfinden, es genügt ja immer nicht ganz zu wissen was man NICHT kann und will, es ist auch erforderlich sich selber mal klar zu machen welcher Weg überhaupt noch möglich sein könnte ...

MfG Doppeloma
Ich habe ausnahmslos alle (!) Stellen in der Region abgegrast und mich darauf beworben, sodass für meine SB nichts mehr übrig bleibt in der Jobbörse ,,, außer eben CC-Tätigkeiten. Alles andere würde ich gerne machen bzw. mir zutrauen, außer vielleicht Außendienst, aber das habe ich auch nicht wirklich gelernt.

Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
Die Diagnose "Angststörung" beruht auf in der Fachliteratur sehr klar beschriebenen Symptomen, die sowohl ein Arzt als auch ein Psychologe vor allem durch Befragungen feststellen kann, ein entsprechendes Attest können beide ausstellen. Bevor man eine Therapie von der Krankenversicherung bewilligt bekommt, muss man zu einer Untersuchung zu einem Allgemeinmediziner, um organische Ursachen auszuschließen. Bei mir hat die Therapeutin die Erkrankung diagnostiziert, einen Behandlungsplan geschrieben und das bei der Krankenkasse eingereicht.
BEvor ich damals beim Psychiater war, habe ich meinen Hausarzt konsultiert, nachdem ich mehrfach Nervenzusammenbrüche hatte. Da ging es aber eher um Depressionen, Versagensängste ganz schlimm. Die Angststörung war zwar Bestandteil der tiefenpsychologischen Theraphie die mir angeboten wurde, war aber nur ein Teil von vielen, der zur Depression geführt hat. Weil ich damals noch Konsument war, meinte mein Psychiater eben, ich solle erst ne Suchttheraphie machen. Und in der bin ich gerade. Erst danach kann ich bei ihm eine "echte" Theraphie anfangen, die meine sozialen Ängste zum Thema hat

Sorry für den Tripplepost, aber ich habe jetzt noch mehr Bauchschmerzen

Ich erhielt eben einen Anruf von einer weiteren CC-Firma. Die hatten mich Dienstag schon angerufen zwecks einem Termin für Mittwoch, den musste ich ablehnen weil ich da den ganzen Vormittag und Mittag/frühen Nachmittag einen "Termin" bei der Tafel hatte zwecks selbstversorgung. Gerade eben kam der zweite Anruf, morgen um 9 solle ich vorbeikommen, aber ich habe schon um 10 das andere Vorstellungsgespräch, also musste ich auch das ablehnen

Daraufhin meinte die Dame am Telefon "wir haben es jetzt zwei mal versucht, damit hat sich das erledigt". Jetzt habe ich ziemliche Panik, weil das ein VV mit RFB war, dass ich da ne Sanktion bekomme. Was erwartet mich jetz?
Heinzelmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2016, 15:42   #25
Doppeloma
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Frage AW: zu belastende Arbeit - wie vermeiden?

Hallo Heinzelmann,

Zitat:
Ich steh etwas auf dem Schlauch. Was genau meinst du mit was sie für mich tut? Sie macht eigentlich das, was ich auch mache den ganzen Tag: Stellensuche betreiben.
SIE sollte sich nach intensiven Gesprächen über deine Möglichkeiten (nicht über deine Krankheiten) mal überlegen wie du z.B. gefördert werden kannst um bessere Aussichten am vorhandenen Arbeitsmarkt zu haben.

Wenn ihr nur beide den gleichen Arbeitsmarkt "abgrast", um festzustellen, dass es da aktuell nichts "Passendes" gibt, dann weiß ich nicht wo sie meint, dass du was Anderes finden könntest.

Zitat:
Alles andere, was mir bei der Jobsuche hilft, habe ich mir mehr oder weniger selbst ausgedacht und ihr nur vorgeschlagen. Also bspw. ob ich ne Fortbildung machen sollte und das hilft. Zumutbarkeit aus gesundheitlicher Sicht war eigentlich nie ein Thema
Wenn es gesundheitliche Grenzen dabei gibt, dann ist DAS aber zuerst zu klären, "Zumutbar" bedeutet auch gesundheitlich zumutbar und das hat nur ein Arzt zu klären, in diesem Falle der ÄD vom JC auch wenn dir das nicht behagt.

Das ist aber die einzige Stelle an deren Einschränkungen sich auch die SB zu halten hat und der kann durchaus gewisse "Rücksichten" auf deine Therapien nehmen und z.B. auch Schichtarbeit ausschließen (ist ja in CC auch meist Schichtarbeit).

Ansonsten wird es schwierig das mit dem AG "regeln" zu wollen ist KEIN Weg, der AG muss keine Rücksichten auf irgendwelche Therapie- oder Arzt-Termine nehmen, das müssen andere die in Arbeit sind auch selber regeln (können) ...

Ich musste regelmäßig zum Kardiologen und es war gar nicht so einfach diese Termine mit meinem Schichtplan in Einklang zu bringen, das interessiert doch einen AG nicht, wenn man zum Arzt oder zur Behandlung muss, das ist dein "Privatvergnügen".

Ist das mit einer bestehenden Tätigkeit nicht hin zu bekommen, dann muss man dich AU schreiben, bis das wieder möglich ist ungestört deiner Arbeit nachzugehen, nur so herum wird da "ein Schuh draus" ... in der Regel haben neue AG das aber auch nicht gerne wenn man sehr bald den Krankenschein bringt und dann bist du schneller wieder draußen als du glaubst.

Du schreibst von Fortbildung die mal "angedacht" wurde, hast du mal schriftlich und nachweislich den Antrag auf Fortbildung (Förderung aus dem Vermittlungsbudget) gestellt, mit Angabe eines bestimmten Kurses und wann der beginnt, sonst kann das nichts werden.
Mündliche Anfragen werden da immer "abgebügelt" ...

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Was für ein "Praktikum" machst du gerade und welchen Nutzen sollst du daraus ziehen (können), warum arbeitest du ohne Bezahlung, ich denke mal du arbeitest dort "ganz normal" und lernst nicht wirklich was dabei, was du nicht schon kannst ... besteht eine Einstellungszusage ???

Was sollst du dann mit CC-VV, ich komme da echt nicht mit ...

Wenn du bereits einen Vorstellungstermin hast, kannst du dich ja nicht "teilen" müssen um auch den Nächsten (zur fast gleichen Zeit) wahrzunehmen.

Aber es zeigt sich erneut, dass Telefonate dazu NICHTS wert sind, wie willst du beweisen, dass man dich zur fast selben Zeit bestellen wollte und deswegen kein Interesse mehr an dir hatte, die Anruferin kann das aber auch nicht beweisen ... ???

Auch deiner SB dürfte allerdings bekannt sein wie so was läuft und dann darf sie dir eben nicht zeitgleich mehrere VV aufdrücken, auf die du dich innerhalb 3 Tagen bewerben sollst ... das ist für mich auch nur "blinder Aktionismus" weil ihr wohl der Chef was auf den Deckel gegeben hat ...

Zitat:
Aber wie verhindere ich dann jetzt noch eine Einstellung, wenn ich nicht offen darüber rede? Ich muss ohnehin damit rausrücken, da die Arbeitszeiten sich sicherlich mit den Theraphiezeiten überschneiden
Eine Einstellung "verhindert" man indem man keinen Arbeitsvertrag unterschreibt, die Zumutbarkeit aus gesundheitlichen Gründen hat das JC zu klären und NICHT der AG, das hätte schon längst veranlasst werden müssen, damit sie dir solche Vorschläge gar nicht erst machen darf.

Zum JC-ÄD willst du (eigentlich) nicht aber einem Personaler von einem AG bist du bereit deine "Leidensgeschichte" zu erzählen, damit er dich nicht haben will ... was glaubst du wohl wie das dann von deiner SB "ausgelegt" wird, wenn der mitteilt, dass es deswegen nicht zur Einstellung gekommen ist ...

Sogar Schwerbehinderten wird von ihren "Arbeitsvermittlern" empfohlen nicht auf ihre Einschränkungen hinzuweisen, damit der AG sie nehmen soll ...
Wenn du stotterst, Dialekt redest, ständig "Husten-Anfälle" bekommst beim Sprechen, weil deine Stimme das nicht "mitmacht" den ganzen Tag / stundenlang zu sprechen, dann wird das Interesse an dir schnell "abkühlen", ohne viele Worte ...

Zitat:
Ich nehme mal an, das Fragen stellen ist eine der Maßnahmen, die du weiter oben erwähnt hast. Ich werde das beherzigen und hoffe, das hinzukriegen. Ich knicke da leider immer sehr schnell ein oder vergesse vieles vor lauter Nervosität :(
Das sollte dir dann bei der Arbeit aber auch nicht oft passieren , dass dir vor "Nervosität" nichts mehr einfällt, frage nach Taktzeiten für die Gespräche, sogar im Büro / CC gibt es inzwischen (meist) Vorgaben wie lange ein solches Gespräch dauern darf ... da "passt" Vergesslichkeit unter Druck ganz sicher nicht gut hin ...

Das kannst du natürlich sagen /zugeben, dass du unter Zeitdruck schnell nervös und unkonzentriert wirst, aber behalte um Himmels willen deine komplexen psychischen Probleme für dich, das sind AG und keine "Samariter" ...

Nicht mal mein AG (bei dem ich fast 10 Jahre angestellt war) wusste letztlich genau wie weit UNTEN ich psychisch wirklich gewesen bin zum Schluss ... das hätte doch auch nichts daran geändert, dass ich diesen Job einfach nicht mehr bewältigen konnte ...

Das wussten meine Ärzte und das hat doch gereicht, warum machst du dich so "verrückt" ... wenn dich eine der Firmen unbedingt einstellen will, solltest du auch mal über was Anderes nachdenken.
Verhandle über das Einkommen, achte darauf, dass Mindestlohn (8,50 € Brutto) wenigstens zu zahlen ist, frage nach Schichtzuschlägen, die sind ab 22 Uhr zu zahlen ...

Und dann unterschreibst du wenn dir nichts Anderes mehr übrig bleibt und lässt dich sehr bald AU schreiben, wenn das mit deinen Behandlungen und Therapien nicht hin zu bekommen ist.

Das sollten ja wenigstens deine Ärzte dann erkennen können und ab dem ersten Arbeitstag hast du Anspruch auf Krankengeld von der KK ...

Damit könntest du (vielleicht) sogar dem JC eine Zeit lang "entfliehen" hast du darüber schon mal nachgedacht ???

Wenn deine SB dich so "großzügig" mit VV versorgt, dann hast du auch das Recht dir aus mehreren Möglichkeiten das auszuwählen was wenigstens vom Einkommen her eine Verbesserung wäre, das darf dir dann auch nicht zum Nachteil ausgelegt werden ...

Man kann ruhig im Gespräch erwähnen, dass noch weitere Vorstellungsgespräche ausstehen und du natürlich die beste Variante (von Arbeitsbedingungen und Einkommen her) für dich auswählen möchtest ... man wird das akzeptieren müssen oder verzichtet direkt darauf sich weiter mit dir zu befassen.

Mach dich nicht "klein" und erwarte Rücksicht auf deine Gesundheit sondern fordere konkrete Auskünfte dazu ein, ob es sich (FÜR DICH besonders finanziell) lohnen könnte dort zu arbeiten ... auch die Entfernung darf eine Rolle spielen, die Kosten die du für den täglichen Arbeitsweg haben wirst ...

Komm aus dem "Loch" raus, das dir nur sagt "Ich will nicht in ein CC" und konzentriere dich auf das was DU willst, wenn es denn schon sein muss, für wie lange wird sich dann ergeben, wenn man dich dann wirklich noch einstellen würde ...

Zitat:
Daraufhin meinte die Dame am Telefon "wir haben es jetzt zwei mal versucht, damit hat sich das erledigt". Jetzt habe ich ziemliche Panik, weil das ein VV mit RFB war, dass ich da ne Sanktion bekomme. Was erwartet mich jetz?
NA -UND, du bist nicht verpflichtet dein privates Telefon Tag und Nacht zu "bewachen", nur weil du dich irgendwo beworben hast ... wenn die so schnell aufgeben, wird es nichts sein wo du was verpasst hast und WIE soll das bitte zu beweisen sein, was die am Telefon gesagt haben will ???

Was dich dazu von deiner SB erwartet kann ich dir auch nicht sagen, aber du solltest wirklich mehr "Selbstbewusstsein" an den Tag legen (lernen), du kannst dich nicht "zerteilen", dann soll sie dich nicht mit VV "überschütten", nur weil ihr sonst nichts weiter einfällt ...

MfG Doppeloma
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