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Start > > -> Rechte/Pflichten in Bezug auf Amtsärztliche Untersuchungen

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 01.10.2007, 15:27   #1
AnjaSD
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Registriert seit: 12.08.2007
Beiträge: 146
AnjaSD
Standard Rechte/Pflichten in Bezug auf Amtsärztliche Untersuchungen

Hallo,

wer kann mir sagen wo ich Auskünfte zu amtsärztlichen Untersuchungen erhalten kann?
Was man alles "ertragen" muss (Urintest´s weil man in der Vergangenheit schon mal dummerweiße Drogen genommen hat,aber seit Jahren nichts mehr nimmt!!!),wie oft müssen solche Untersuchungen sein,kann man sich verweigern oder spezielle Untersuchungen verweigern....etc....etc....?

Es geht bei mir speziell darum das nun eventuell wieder eine stattfinden soll.Diese wäre dann mittlerweile die 4´te.
Letzte fand 2004 statt und seitdem hat sich an meinem Gesundheitszustand nichts verändert,weder positiv noch negativ!

Ich empfinde diese Untersuchungen immer als sehr "herablassend"...dieses Wiegen,Messen,Bücken,in Becher pinklen usw....wie Vieh das für die Schlachtung abgeschätz werden soll!!!!

Fuchtbar!
Daher wüsste ich gerne was ich mitmachen muss und was nicht!
Danke!
LG Anja
AnjaSD ist offline  
Alt 01.10.2007, 15:50   #2
KAPPESHAMM->Emailproblem
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KAPPESHAMM
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Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Letzte fand 2004 statt und seitdem hat sich an meinem Gesundheitszustand nichts verändert,weder positiv noch negativ
Das weiß aber der Amtsarzt bzw. die Stelle, die Dich da hinschicken will, nicht. Wo ist also das Problem?

Das eigentliche Problem liegt bei Dir:
Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Ich empfinde diese Untersuchungen immer als sehr "herablassend"...dieses Wiegen,Messen,Bücken,in Becher pinklen usw....wie Vieh das für die Schlachtung abgeschätz werden soll
Was ist herablassend daran, dass du gewogen und gemessen wirst? Das sind normale ärztliche Handlungen, um überhaupt eine Datengrundlage für eine Untersuchung zu haben. Was ist herablassend an "in Becher pinkeln"? Auch das ist normaler ärztlicher Standard, weil eben z. B. durch Untersuchung einer Urinprobe etwas erkannt werden kann. Diese ganzen Dinge macht auch ein normaler Hausarzt, wenn Du das erste Mal zu ihm kommst. Findest Du das bei dem dann auch herablassend?

Herablassend? Du meinst wohl "entwürdigend"? Nun, wenn ich selbst mir meine Würde nicht nehmen lasse, dann kann mich jemand anders auch nicht entwürdigend behandeln. Und meine Würde behalte ich solange, wie ICH möchte.
KAPPESHAMM ist offline  
Alt 01.10.2007, 19:45   #3
na
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Zitat von KAPPESHAMM Beitrag anzeigen
Das weiß aber der Amtsarzt bzw. die Stelle, die Dich da hinschicken will, nicht. Wo ist also das Problem?

Das eigentliche Problem liegt bei Dir: Was ist herablassend daran, dass du gewogen und gemessen wirst? Das sind normale ärztliche Handlungen, um überhaupt eine Datengrundlage für eine Untersuchung zu haben. Was ist herablassend an "in Becher pinkeln"? Auch das ist normaler ärztlicher Standard, weil eben z. B. durch Untersuchung einer Urinprobe etwas erkannt werden kann. Diese ganzen Dinge macht auch ein normaler Hausarzt, wenn Du das erste Mal zu ihm kommst. Findest Du das bei dem dann auch herablassend?

Herablassend? Du meinst wohl "entwürdigend"? Nun, wenn ich selbst mir meine Würde nicht nehmen lasse, dann kann mich jemand anders auch nicht entwürdigend behandeln. Und meine Würde behalte ich solange, wie ICH möchte.
Kappeshamm, ich bekomme einen dicken Hals wenn ich deine Bemerkungen lese, und das nicht zum ersten mal bei dir.

Ich würde das mal beim Gesundheitsamt probieren. Vielleicht meldet sich aber noch jemand, der das genauer weiss.
 
Alt 01.10.2007, 19:53   #4
Arania->Emailproblem
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Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Es kommt ganz darauf an was beim Amtsarzt überprüft werden muss, ich war zweimal da und musste nie in einen Becher pinkeln, insofern kann man das auch nicht generell voraussagen

Und zu dem dicken Hals äußere ich mich lieber nicht
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 01.10.2007, 20:11   #5
KAPPESHAMM->Emailproblem
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Beiträge: 60
KAPPESHAMM
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Kappeshamm, ich bekomme einen dicken Hals wenn ich deine Bemerkungen lese, und das nicht zum ersten mal bei dir.
Hast Du auch was Sachliches beizutragen? Oder hast Du keine Argumente gegen meine Bemerkungen?
Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Es kommt ganz darauf an was beim Amtsarzt überprüft werden muss
Richtig. Meine Frau z. B. musste bis vor einiger Zeit in bestimmten Abständen auch zum Amtsarzt, damit ihre Berufsfähigkeit überprüft werden konnte. Hätte sie sich geweigert dahinzugehen, dann hätte sie auch kein Geld mehr gekriegt. Ich musste vor einiger Zeit zum Amtsarzt, damit er meine Eignung zum Erwerb eines bestimmten Führerscheins prüfen konnte. Und wenn ich da nicht hingegangen wäre, dann hätte ich diesen Führerschein auch nicht bekommen. Insofern: wo ist das Problem, zum Amtsarzt hinzugehen?
Zitat von Arania Beitrag anzeigen
musste nie in einen Becher pinkeln, insofern kann man das auch nicht generell voraussagen
Ich musste schon, zumindest bei dem Mal für den Führerschein. Aber wie gesagt: beim Hausarzt muss man auch ab und zu in den Becher pinkeln, was soll daran nun so besonders schlimm sein? Dass man sich nicht besonders wohlfühlt bei solchen Handlungen, na gut, aber grundsätzlich ist das schon in Ordnung.
Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Es kommt ganz darauf an was beim Amtsarzt überprüft werden muss
Richtig, vielleicht sagt uns die TE das mal.
KAPPESHAMM ist offline  
Alt 01.10.2007, 22:40   #6
Hartzbeat->Emailproblem
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Hartzbeat
Standard Amtsärztliche Untersuchung

Hallo Anja,
habe versucht, hier einiges über Rechte und Pflichten zusammen zu stellen:


Ärztliches Attest besorgen bzw. Unterlagen bereits stattgefundener Untersuchungen vorlegen.
Die Frage ist, ob die beabsichtigte Amtsärztliche Untersuchung der ARGE noch gerechtfertigt ist, wenn Du bereits mehrfach zu einer ähnlichen Untersuchung warst. Hier kommt es allerdings drauf an, zu welchen Zwecken die vorangegangenen Untersuchungen angesetzt wurden.
Dennoch würde ich der ARGE ankündigen, dass ich bereits diverse Untersuchungsergebnisse vorlegen kann mit der Bitte, diese vorab zu berücksichtigen. Dabei solltest Du auch den Grund für die Anordnung der Untersuchung ebenfalls bei der ARGE erfragen.

Wichtig ist, dass man sich im Falle der krankheitsbedingten Prüfungsunfähigkeit unmittelbar noch am Prüfungstag zu seinem Hausarzt in Behandlung begibt und von dort ein hausärztliches Attest zur amtsärztlichen Untersuchung mitbringt.

Was wird begutachtet?
Amtsärztliche Gutachten werden zu den verschiedensten Fragestellungen erstellt. Geprüft werden zum Beispiel:
- die gesundheitliche Eignung für eine Einstellung,
- die gesundheitlichen Voraussetzungen für eine Zurruhesetzung,
- die Dienst-, Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit,
- eventuelle Dienstunfallfolgen,
- die Prüfungsfähigkeit (wenn in einer Prüfungsordnung das amtsärztliche Zeugnis im Krankheitsfall rechtlich vorgeschrieben ist),
- die Notwendigkeit einer Heil- oder Sanatoriumskur und
- die Fahrtauglichkeit nach Strassenverkehrszulassungsordnung.

Im Bereich der sozialmedizinischen Begutachtung (dazu gehört auch die amtsärztliche Untersuchung der ARGE) werden gesundheitliche Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Sozialhilfeleistungen im allgemeinen und in besonderen Lebenslagen im Auftrage des örtlichen Sozialhilfeträgers aber auch des überörtlichen Sozialhilfeträgers festgestellt.

Die Begutachtungen, die der Amtsärztliche Dienst durchführt, können nur von Behörden bzw. von vergleichbaren Einrichtungen in Auftrag gegeben werden.

Wie wird begutachtet?
Im Rahmen der amtsärztlichen Untersuchung werden die gesundheitliche Vorgeschichte und die bestehenden Beschwerden erfragt.
Durch die ärztliche Untersuchung wird ein aktueller körperlicher und psychischer Befund erhoben. Zusätzlich erfolgt eine Laboruntersuchung mit Blutentnahme und Urinkontrolle (Nähere Infos dazu unter: http://www.mariaebene.at/sos/index.p...ic=944.new#new) sowie ein Hör- und Sehtest.
Fremdbefunde über bereits durchgeführte Untersuchungen oder Behandlungen durch Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte oder andere Therapeuten werden ausgewertet.
Zusätzliche Untersuchungen durch weitere Fachärzte können im Einzelfall veranlasst werden.
Abhängig von den gesetzlichen Vorschriften bzw. der Fragestellung erhält der Auftraggeber der Begutachtung ein so genanntes Gesundheitszeugnis, eine Stellungnahme oder ein ausführliches Gutachten.

Was sollte man mitbringen?
- Personalausweis
- Auftragsschreiben der Behörde (falls es dem Gesundheitsamt noch nicht vorliegt)
- verfügbare ärztliche Unterlagen: Behandlungsberichte, Laborbefunde, EKGs, Rechnungen, Bescheide von Versorgungsamt oder Versicherungen usw.
(Quelle: http://www.bielefeld.de/de/rv/ds_sta...ng/gvla/augvl/

Übrigens: Schau Dir auch diesen Fall mal an ... achte auf die korrekte schriftliche und rechtliche Ausfertigung einer Einladung oder Aufforderung Deiner ARGE zur Untersuchung nach dem unten geschilderten Fall...
Zitat:
Einem Arbeitslosen kann bei der Verweigerung einer amtsärztlichen Untersuchung nicht ohne weiteres das Geld gestrichen werden. Zunächst muss die Arbeitsagentur den Arbeitslosen nach den speziellen Regelungen der §§ 62, 66 SGBI schriftlich belehren und darauf hinweisen, dass wegen fehlender Mitwirkung der Wegfall des Arbeitslosengeldes droht. Ein mündlicher Hinweis reicht nicht aus. (Bundessozialgericht, Az. B 7a/7 AL 102/045).
http://www.arbeitsrecht.de/arbeitsre..._1.php?navid=1)
Hoffe, dass sich mit diesen Infos für Dich eine Möglichkeit eröffnet, nicht jede Untersuchung erneut durchlaufen zu müssen und auch die Rechtmäßigkeit der Untesuchung achten zu können ...

RECHT viel Erfolg wünsch' ich Dir
Hrtzbeat
Hartzbeat ist offline  
Alt 01.10.2007, 22:42   #7
AnjaSD
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AnjaSD
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[quote=KAPPESHAMM;162814]Das weiß aber der Amtsarzt bzw. die Stelle, die Dich da hinschicken will, nicht.
Doch,die Stelle (meine SBin) die mich dahinschicken will weiß das sich an meinem Gesundheitszustand nichts verändert hat.Ich habe immernoch dieselben chronischen Erkrankungen die mich für den Rest meines Lebens begleiten werden.Daran wird sich niemals mehr etwas ändern.Also werden alle amtsärztlichen Untersuchungen immer wieder zum gleichen Ergebnis führen.

Was ist herablassend daran,dass du gewogen und gemessen wirst? Herablassend daran ist die ganze Prozedur an sich für mich.In Unterwäsche WIEDER MAL von einem fremden Arzt begutachtet zu werden während eine mir ebenso fremde Person auch noch dabei ist und alles notiert.Dann in Unterwäsche bücken,in die Knie gehen,auf die Waage steigen.....u.s.w....nicht gerade Dinge die ich als angenehm empfinde zumal ich es für absolut unnötig halte!

Was ist herablassend an "in Becher pinkeln"?
Würde dies Begründet sein könnte ich es hinnehmen.Da es aber nur der Kontrolle dient ob der "Sklave" wieder Drogen genommen hat (was die letztendlich mal überhaupt einen scheißdreck angeht!) empfinde ich dies als ebenfalls unnötig! Früher musste ich das bei den amtsärztlichen Untersuchungen nämlich nicht.Erst seitdem ich von meiner Seite aus ()vor über 3 Jahren nebenbei erwähnt habe das ich keinerlei Drogen mehr nehme muss ich das machen! Und kann nicht immer auf Kommando pinkeln.Und will das auch garnicht!

Du meinst wohl "entwürdigend"?
Nenne es entwürdigend...oder herablassend....oder demütigend...oder abwertend...mir egal denn jeder der sich in meiner Situation befindet weiß welches negative Gefühl ich damit anzusprechen versuche.

Nun,wenn ich selbst mir meine Würde nicht nehmen lasse,dann kann mich jemand anders auch nicht entwürdigend behandeln.
Toller Spruch...theoretisch!Die Praxis hat mich etwas anderes gelehrt![/quote]

Anja
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Alt 01.10.2007, 22:49   #8
AnjaSD
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@Hartzbeat & Rotkäppchen

lieben dank für die ausführlichen und brauchbaren Antworten!

LG Anja
AnjaSD ist offline  
Alt 01.10.2007, 22:58   #9
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
ich war zweimal da und musste nie in einen Becher pinkeln,
Hallo Arania,

ich musste das bei den ersten Untersuchungen auch nicht.Deswegen war es auch nie wichtig.Erst seitdem ich mal erwähnte keinerlei Drogen mehr zu nehmen muss ich nun immer in einen Becher pinkeln.
Und ehrlich gesagt nervt mich das total an weil ich nicht auf Kommando pinkeln kann & will...
Ausserdem finde ich es geht der Agentur für Arbeit überhaupt nix an ob ich privat Drogen nehme oder nicht! Was ich nicht mehr tue,obwohl ich zugeben muss es hört sich so an.Es geht mir ums Prinzip.Die sind doch nicht meine Eltern,oder Erziehungberechtigte oder sowas ähnliches!
Verstehst du was ich damit sagen will?
Als ich damals Drogen nahm gab es nie Probleme was meine Arbeit betraf.
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun......

LG Anja
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Alt 01.10.2007, 23:07   #10
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KAPPESHAMM
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Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Doch,die Stelle (meine SBin) die mich dahinschicken will weiß das sich an meinem Gesundheitszustand nichts verändert hat.Ich habe immernoch dieselben chronischen Erkrankungen die mich für den Rest meines Lebens begleiten werden.Daran wird sich niemals mehr etwas ändern.Also werden alle amtsärztlichen Untersuchungen immer wieder zum gleichen Ergebnis führen.
Das mag sein, trotzdem gibt es ein Recht, diese Untersuchung von Dir zu verlangen. Vielleicht hast Du ja nicht nur diese chronische Erkrankung, sondern auch irgendwas anderes, was eine Entscheidung der Arge beeinflussen könnte.
Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Herablassend daran ist die ganze Prozedur an sich für mich.In Unterwäsche WIEDER MAL von einem fremden Arzt begutachtet zu werden während eine mir ebenso fremde Person auch noch dabei ist und alles notiert.Dann in Unterwäsche bücken,in die Knie gehen,auf die Waage steigen.....u.s.w....nicht gerade Dinge die ich als angenehm empfinde zumal ich es für absolut unnötig halte!
Und wenn Du zu Deinem Hausarzt gehst, dann musst Du da nicht in Unterwäsche stehen usw.?
Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Würde dies Begründet sein könnte ich es hinnehmen.Da es aber nur der Kontrolle dient ob der "Sklave" wieder Drogen genommen hat (was die letztendlich mal überhaupt einen scheißdreck angeht!) empfinde ich dies als ebenfalls unnötig! Früher musste ich das bei den amtsärztlichen Untersuchungen nämlich nicht.Erst seitdem ich von meiner Seite aus ()vor über 3 Jahren nebenbei erwähnt habe das ich keinerlei Drogen mehr nehme muss ich das machen! Und kann nicht immer auf Kommando pinkeln.Und will das auch garnicht!
Solange Du Dich als "Sklave" fühlst, solange wirst Du auch "Sklave" ausstrahlen. Und wenn ich bei meinem Hausarzt zum Pinkeln gebeten werde, dann komme ich auch nicht auf die Idee, dass der dann was von Drogen feststellen könnte. Im übrigen: findest Du nicht, dass es das gute Recht des Amtsarztes ist festzustellen, ob Du Drogen nimmst? Sind die Drogen, deren Gebrauch man durch Urinprobe nachweist, etwa mittlerweile legal?
Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Nenne es entwürdigend...oder herablassend....oder demütigend...oder abwertend...mir egal denn jeder der sich in meiner Situation befindet weiß welches negative Gefühl ich damit anzusprechen versuche. Nun,wenn ich selbst mir meine Würde nicht nehmen lasse,dann kann mich jemand anders auch nicht entwürdigend behandeln.
Toller Spruch...theoretisch!Die Praxis hat mich etwas anderes gelehrt!
Schade, Du hast nicht verstanden, was ich meine, aber vielleicht kannst Du das auch gar nicht. In meinem Leben haben auch schon viele Menschen versucht, mir meine Würde zu nehmen, aber es ist noch niemandem gelungen. Aus einem einfachen Grund: ich wollte es nicht. Zuletzt hat das mein Vermieter vor einiger Zeit versucht, indem er aus Lügen, Behauptungen, Halbwahrheiten und Vermutungen ein Konstrukt geschaffen hat, um mich als Mieter zu diffamieren und möglichst fristlos aus meinem Mietvertrag entlassen zu dürfen. Nun, er hat es nicht geschafft. Und auch die strafbaren Handlungen, mit denen mein letzter Arbeitgeber versucht hat, mich in die Ecke zu stellen und mir zustehende Leistungen zu verweigern, auch die haben es nicht geschafft, mir meine Würde zu nehmen.

Meine Würde ist nicht verhandelbar, und ich lasse sie auch nicht zum Spielball der Interessen anderer Menschen machen.
KAPPESHAMM ist offline  
Alt 01.10.2007, 23:12   #11
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Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Ausserdem finde ich es geht der Agentur für Arbeit überhaupt nix an ob ich privat Drogen nehme oder nicht
Natürlich geht es die was an, was denkst Du denn? Sollen die Dich vielleicht in einen Job vermitteln, wo Du z. B. Auto fahren musst oder Maschinen bedienen? Mal abgesehen davon, dass Autofahren unter Drogen (und natürlich auch unter Alkohol) strafbar ist: der Verkehrssicherheit ist das auch nicht gerade zuträglich (deshalb ist es ja auch strafbar).
KAPPESHAMM ist offline  
Alt 01.10.2007, 23:17   #12
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Zitat von KAPPESHAMM Beitrag anzeigen
Und wenn Du zu Deinem Hausarzt gehst, dann musst Du da nicht in Unterwäsche stehen usw.?
Doch muss ich...mit dem Unterschied das mein Hausarzt der Arzt meines Vertrauens ist!Und nicht wieder irgendein fremder Arzt zu dem ich nicht will sonder GEZWUNGEN werde!

Im übrigen: findest Du nicht, dass es das gute Recht des Amtsarztes ist festzustellen,ob Du Drogen nimmst?
Oh nein,das finde ich ganz und garnicht! Welches Recht sollte das sein? Ich habe da noch die gleiche Meinung wie zu den Zeiten als ich Drogen nahm,nämlich das es reine Privatsache ist ob jemand so dämlich ist Drogen zu nehmen oder nicht! Vorausgesetz das niemand anderer als der "Süchtige" selbst darunter leidet!
.
AnjaSD ist offline  
Alt 01.10.2007, 23:24   #13
AnjaSD
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Zitat von KAPPESHAMM Beitrag anzeigen
Natürlich geht es die was an, was denkst Du denn? Sollen die Dich vielleicht in einen Job vermitteln, wo Du z. B. Auto fahren musst oder Maschinen bedienen? Mal abgesehen davon, dass Autofahren unter Drogen (und natürlich auch unter Alkohol) strafbar ist: der Verkehrssicherheit ist das auch nicht gerade zuträglich (deshalb ist es ja auch strafbar).
Bitte GENAU lesen!
....ich P R I V A T Drogen nehme....
also nicht "im Dienst"!

Wenn es danach geht müssten sie "auf gut Glück" eben mal alle Angestellten auf Drogen testen und wo kämen wir denn da hin?
Deshalb eben meine Aussage,was ich privat mache geht die nix an!

Ich verlange ja von dem SB oder Amtsarzt auch keinen Beweis dafür ob er Drogen genommen hat und somit überhaupt geeignet ist ein Gespräch/Untersuchung etc mit mir duchzuführen.
AnjaSD ist offline  
Alt 01.10.2007, 23:25   #14
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KAPPESHAMM
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Ja, ja, immer dieselbe Logik: Sucht = Privatsache! Komisch, dass es immer nur die sind, die selbst die "Drogen" nehmen (Rauschgift, Alkohol etc.), die dann solche Theorien absondern.
KAPPESHAMM ist offline  
Alt 01.10.2007, 23:27   #15
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Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Ich verlange ja von dem SB oder Amtsarzt auch keinen Beweis dafür ob er Drogen genommen hat
Diesen Beweis zu verlangen, steht Dir auch gar nicht zu. Aber vielleicht hat sein Arbeitgeber ja diesen Test mit ihm schon gemacht? Und genauso möchte die Arge diesen Test mit Dir machen, wenn sie Dich in eine Arbeit vermitteln wollen.
Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Bitte GENAU lesen!...ich P R I V A T Drogen nehme
Aha, das heißt also, Du nimmst morgens um 7.00 "Drogen", gehst um 8.00 zur Arbeit, und die Drogen wissen dann ganz genau, dass Du jetzt arbeitest und sind dann schwuppdiwupp nicht mehr wirksam. Ja, das wäre schön, wenn das so ginge, das hätte schon manchen Alkoholfahrer vor dem Führerscheinentzug gerettet.

Vielleicht denkst Du einfach mal nach, warum Du Drogen genommen hast, das hat mit Dir zu tun und mit niemand anders.

Es wird Dich ja auch niemand als Fahrer einstellen, wenn Deine Augen schlecht sind und Du keine Brille tragen willst.
KAPPESHAMM ist offline  
Alt 01.10.2007, 23:34   #16
AnjaSD
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Zitat von KAPPESHAMM Beitrag anzeigen
Ja, ja, immer dieselbe Logik: Sucht = Privatsache! Komisch, dass es immer nur die sind, die selbst die "Drogen" nehmen (Rauschgift, Alkohol etc.), die dann solche Theorien absondern.
Jaja genau,immer dieselbe Logik: Nichtsucht = Schlauschnacker!...weil die die keine Drogen nehmen oder genommen haben da nicht mitreden können und sich ihre "Schlauen Ratschläge" deshalb an die Backe schmieren können.
Sollen sie froh sein die Stärke nie Drogen genommen zu haben zu besitzen!
Nocheinmal wiederhole ich hier = wer privat Drogen nimmt,ohne das andere darunter leiden,ist selbst verantwortlich und entscheidet dies allein!
Gutheissen tue ich das nicht!
AnjaSD ist offline  
Alt 01.10.2007, 23:47   #17
AnjaSD
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Zitat von KAPPESHAMM Beitrag anzeigen
Aha, das heißt also, Du nimmst morgens um 7.00 "Drogen", gehst um 8.00 zur Arbeit, und die Drogen wissen dann ganz genau, dass Du jetzt arbeitest und sind dann schwuppdiwupp nicht mehr wirksam.
Und nocheinmal, = wer privat Drogen nimmt,ohne das andere darunter leiden,ist selbst verantwortlich und entscheidet dies allein! Der Satz "ohne das andere darunter leiden" beinhaltet Chef/Kollegen/Kunden...etc,ich dachte das erklärt sich logischer Weiße von selbst.Entschuldige wenn ich deine Logik damit überfordert haben sollte,war nicht meine Absicht!
Und mit privat meine ich,Feierabend,Urlaub,Wochenende....

Vielleicht denkst Du einfach mal nach, warum Du Drogen genommen hast, das hat mit Dir zu tun und mit niemand anders.
Richtig,ich habe nie etwas anderes behauptet!

Es wird Dich ja auch niemand als Fahrer einstellen,wenn Deine Augen schlecht sind und Du keine Brille tragen willst.
Super Beispiel zum bisherigen Thema.Aber um nach deiner Theorie zu gehen könnte man ja der Sehschwäche sagen das sie während der Arbeitszeit bitte verschwinden möge und erst nach Feierabend wieder auftaucht.In deiner Welt scheint das ja zu funktionieren....
.
AnjaSD ist offline  
Alt 02.10.2007, 00:07   #18
Heiko1961
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Heiko1961
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Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Hallo Arania,

ich musste das bei den ersten Untersuchungen auch nicht.Deswegen war es auch nie wichtig.Erst seitdem ich mal erwähnte keinerlei Drogen mehr zu nehmen muss ich nun immer in einen Becher pinkeln.
Und ehrlich gesagt nervt mich das total an weil ich nicht auf Kommando pinkeln kann & will...
Ausserdem finde ich es geht der Agentur für Arbeit überhaupt nix an ob ich privat Drogen nehme oder nicht! Was ich nicht mehr tue,obwohl ich zugeben muss es hört sich so an.Es geht mir ums Prinzip.Die sind doch nicht meine Eltern,oder Erziehungberechtigte oder sowas ähnliches!
Verstehst du was ich damit sagen will?
Als ich damals Drogen nahm gab es nie Probleme was meine Arbeit betraf.
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun......

LG Anja
Moin AnjaSD,
ich verstehe dein Problem nicht. Nach 3 Jahren wieder mal eine Untersuchung? Ob Amtsärztliche Untersuchungen von der Arge angeordnet oder alle zwei Jahre die wiederkehrenden Gutachten von der DRV, wegen der EM- Rente. Da muss man eben durch. Auch im Becher pinkeln gehört u.U. dazu. Das hat nichts mit Drogen zu tun. Meine Frau hatte ne Herz-Bypass-OP und bekommt jetzt EM-Rente. Sie muss das wissen. Hausärztliche Atteste, Befunde und Gutachten kannst du mitnehmen zum Amtsarzt, er muss sie aber nicht unbedingt anerkennen.

Ein Beispiel: Meine Schwägerin ist zu 100% Schwerstbehindert (geistige Behinderung) und sie wird nie mehr gesund. Sie muss aber alle drei Jahre zur Begutachtung. Totaler Schwachsinn, aber irgendwie müssen die Krankenkassenbeiträge verschwendet werden.
Heiko1961 ist offline  
Alt 02.10.2007, 00:28   #19
AnjaSD
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AnjaSD
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Hallo Heiko,

danke für deine freundliche Antwort zu meiner Frage.
Meine Einstellung liegt vielleicht auch an der Art meiner Erkrankung weil ich inzwischen einfach schon zuuuuuviele negative Ärzteerfahrungen gemacht habe die echt "für´n Allerwertesten" waren.Mich dauernd erklären zu müssen und Diskussionen führen zu müssen mit Ärzten die sich nicht ausreichend mit meiner Erkrankungung auskennen,aber meinen sich auszukennen,macht ein wenig wütend.Daher nervt es mich total an wenn wieder eine Untersuchung angeordnet wird und ich im Vorfeld schon weiß das mich diese Kraft,Geduld und Nerven kostet!
Das war auch "mein Problem" bzw.Grund für meine Fragestellung.Ich wollte wissen was meine Rechte-und Pflichten sind.

Du hast recht,einige Untersuchungen sind wirklich totaler Schwachsinn!

LG Anja
AnjaSD ist offline  
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