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Start > > -> Abschlußbericht meines Fallmanager - verstehe wer will

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 21.12.2005, 16:37   #1
Bruno1st->Emailproblem
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Registriert seit: 21.12.2005
Ort: Nähe Freiburg
Beiträge: 3.736
Bruno1st
Standard Abschlußbericht meines Fallmanager - verstehe wer will

Hallo, ich habe diesen Abschlußbericht eines externen Fallmanagers bekommen und seitdem einen dicken Hals. Ich habe fünf völlig unverständliche Sätze gefunden, die anderen Fehler (falscher Name, Tipfehler, Grammatik, usw.) überhaupt nicht gezählt.
Der Typ hat sich am 31.10.05 verabschiedet, da er direkt zur Arge wechselt. Die restliche Zeit kann ich bei einem dringenden Problem ja seine Kollegen fragen. Meine Kommentare zu den Fehlern und "Rückschlüssen" dieses Pseudo-Psychologen umfassen inzwischen 7 Seiten. Die wollte ich nicht mehr reinstellen.
Wichtig ist mir, daß :
- durch diesen Herrn/die Arge sind mir zwei Arbeitsstellen im Ausland versaubeutelt worden sind und ich stehe nun bei head huntern auf der schwarzen Liste.
- "reger e-mail Kontakt" ? Es steht 15 zu 4, wobei 2 der 4 Mails des Managers nur allgemeiner Art waren und ich immer noch auf meine Mail von Mitte Nov. warte.
- "Bewerbungsunterlagen verbessert - liegen auch in englischer Sprache vor" - ich hatte nur ein Faltblatt und Flyer dabei und damit konnte er nichst anfangen. Und die Verbesserung der englischen Unterlagen hat er wegen fehlender eigener Kenntnisse nicht gemacht (habe ich als E-Mail von ihm) Was könnte er mit "verbessert" meinen - ist das nun nur Unfähigkeit oder bereits Betrug.
- Bewerbungskosten : hier hat er zuerst meine Internetbewerbungen (über 150 - davon haben 86 Firmen bestätigt - bis Mitte Juli 05) akzeptiert und wollte auch Geld bewilligen - später dann die Absage, weil die Arge so etwas nicht bezahlt - auch wenn Kosten entstanden sind.
- Was ist eigentlich EDP Programmierung ? Habe ich noch nie gehört - außer Electronic Data Processing und das ist ja keine Programmierung.
- Qiuzfrage : Wie kann man private Kontakte pflegen, wenn überhaupt kein Geld vorhanden ist ?


Schlußinfo : Ich frage mich, ob bei diesem Dritt-Betreuer die gezahlten Gelder von der Arge zurückgefordert werden. Vielleicht gibt es in dieser Branche ja auch "Parasiten" in zweistelliger Prozenthöhe.

Kommentare - Reaktionsvorschläge erwünscht - vielen Dank.

Berater: xxxxxxxxxxx(Beraterwechsel)
Beraterwechsel ? Herr NameFallmanager hat das erste und dritte Gespräch geführt xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Integrationsberater xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Tel.xxxxxxxxxxxxxxxxxx Integrationsberatung
Faxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxxxx@xxxxxxx.de xxxxxxxxxxxxxx

Abschlussbericht Fallmanagement

Beauftragungsart: XX-XX
Auftraggeberin: Arbeitsgemeinschaft xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Auftragnehmerin: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Berichtsanlass: Ende der individuellen Zuweisungsdauer des/r Bewerbers/in

Zugewiesene(r) Bewerber(in):
Name: Schilinger Vorname: Bruno
Kd.-Nr.: xxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Zuweisungsdauer: vom 21.06.05 bis 21.12.05

1. Rahmendaten des Fallmanagementprozesses
Es fanden drei persönliche Beratungsgespräche und regelmäßiger e-mail-Kontakt statt.

2. Klientenbezogene Rahmendaten

Hr. Schilinger ist 41 Jahre alt, ledig und lebt allein.

Er ist ausgebildeter Elektroinstallateur und hat zum EDV-Kaufmann umgeschult. Ferner hat er Fortbildungen in EDP Programmierung, Spracherkennung, verschiedenen Programmiersprachen und zum Systemadministrator absolviert.

Beruflich war er 3 Jahre als Elektroinstallateur, 3 Jahr als Studio-Leitner, 2 Jahre als Computer-Betreuer, 2 Jahre im Vertrieb und 2 Jahre in Schottland im Support für Spracherkennungsprogramme tätig, bevor er zur Pflege seiner Eltern nach Deutschland zurück kam. Seit 7 Jahre ist er arbeitssuchend

Hr. Schiller besitzt den KFZ- Führerschein und ist deutschlandweit mobil. Gute englische Sprachkenntnisse vorhanden.

3. Beratungsverlauf

Hr. Schillinger sieht als Hauptschwierigkeit sein Alter, die mehrjährige Suchdauer und die fehlenden aktuellen IT-Kenntnisse. Hinzu kommt, dass er seine privaten Kontakt sehr vernachlässigt hat z.Z. über ein geringes Netzwerk verfügt.

Er ist sehr engagiert und eigeninitiativ auf der Arbeitssuche. Er sucht per Printmedien und insbesondere über das Internet. Er geht auch ungewöhnliche Wege und hat über drei Wochen in Schottland Personalberater aufgesucht. In Großbritannien erhofft er sich
Chancen, da das Alter weniger ausschlaggebend ist.

Eine Vermittlung nach Schottland konnte wegen fehlender Umzugskostenerklärung der Arge nicht erfolgen.

Alternativ prüft Hr Schillinger den Aufbau einer Selbständigen Tätigkeit. Sein Wissen in Spracherkennungssystem ist auf dem Makt preislich nicht mehr umsetzbar.

Für eine andere Geschäftsidee will er sich die Patenrechte sichern. Eine erste Erxitenzgründerberatung bei Hr. NameExisBerater xxxxxx konnte ihm nicht weiterhelfen, da er seine Idee noch nicht preis geben will.

Gesundheitlich Einschränkungen hat er durch Knie und Rückbeschwerden. Aufgrund einer Hautpigmentierstörung sollte er eher drinnen arbeiten.

Trotz seiner Qualifikation sind für ihn einfachere Tätigkeiten durchaus vorstellbar. denkbar. Vorstellbar wären für ihn Arbeiten im Call-Center, im Lager oder in kaufmännischer Assistenz oder EDV-Berater.

Die Finanzierung seiner Suchpläne (Internetkosten, KFZ, Auslandsreise) stellt für ihn ein großes Problem dar, da seitens der Arge hiefür bislang keine Kosten übernommen wurden.

Problematisch ist sein kräftiges, auch forderndes Erscheinen, was den Umgang mit anderen auf Ablehung stossen kann. Dahinter steckt möglicherweise eine große Unsicherheit. Auch steht er in der Gefahr, aufgrund der Dauer eine Selbstbestätigung zu halten, damit er nicht psychisch zusammenbricht. Die Engagements deuten auf große Angst vor Versagen, dauerdnem Versagen hin, weil er mehr Bestlätigung als praktischer Verdienst in Vordergrund steht. Persönlich geht es ihm nicht gut. Nach außen tut er sehr wichtig, allerdings hat er keine großen Projekte.

Seine Bewerbungsunterlagen wurden verbessert, liegen auch in englischer Sprache vor.

4. Prognose/Empfehlung

Die Arbeitsmarktchncen für Hr. Schillinger sind aufgrund seines Alters, der Suchdauer
und fehlendem aktuellem IT-Wissen beeinträchtigt.

Für ihn scheint eine Mehrgleisigkeit empfehlenswert, da er sich in der Lage sieht, verschiedene Projekt zu meistern. weiterhin gegeben. Problematisch bleibt die lange Suchdauer und fehlende Berufskontinuität und damit Aktualität in der IT- Branchen.

Empfehlung:
Das Fallmanagement sollte fortgesetzt werden.
· Hr. Schillinger benötigt eine vertrauensvolle Begleitung druch psychische Stabilisierung, wenn er erkennt, das er viel Energie in wenig Erfolg setzt.
· Sinnvoll wäre das Erarbeiten paralleler Tätigkeitsbereiche:
· Einfach Arbeiten um Geld zu verdiene, wieder Arbeit für Bewerbungen nachweisen zu können und möglich Beziehungen zu nutzen, eventuell Vermittlung in ein spezifisches Berufscoaching, Entwicklung eines Stärke-Schwächen-Profils
· Fortentwicklung seiner Selbständigkeit
· Qualifizierte Stellensuche über Personalmvermittler im Inland wie auch in Großbritannien.
Bericht zur Kenntnis genommen:


Datum, VNameFallmanager NameFallmanager Datum, Unterschrift

Nachdem ich seit Eingang dieses Pamphlets einen ganz dicken Hals habe und stinkesauer bin, beantrage ich die Übernahme der Kosten für eine psychologische Unterstützung. Vor-erst für 25 Stunden - denn trotz dieses Schriebs gehe ich von einem einfachen psychologi-schen Problem bei mir aus. Da dieses Problem durch den Fallmanager nicht nur erkannt und attestiert, sondern auch ausgelöst wurde und nur bei der Arge anscheinend die besten psychologischen Fachleute sitzen, sollte die Arge auch die Kosten übernehmen. Und diese nicht auf die Allgemeinheit, sprich Krankenkasse, abwälzen.

Kommentar eines ausgebildeten Psychologen mit langer Berufserfahrung zu diesem Ding : Dreck (deckt sich mit meinem Eindruck - aber so "etwas" ist Fallmanager und darf über mein Leben bestimmen)

Ist dieser Bericht nun unter Inkompetenz oder oraler Inkontinenz einzustufen ?

Existenzgründungsberater : war eingeschnappt, weil ich meine Idee nicht nennen wollte und hat den Unterschied zwischen Patent/Gebrauchs-Geschmacksmuster-Marke nicht kapiert. ACHTUNG : Wer solchen Typen seine Ideen erzählt, hat sie damit höchstwahrscheinlich veröfeentlicht und damit kann zumindest kein Patent mehr erteilt werden. Nach der zweiten Falschauskunft in diesem Gespräch habe ich den Rest über mcih ergehen lassen.
Aber wie wird man eigentlich Existenzgründungsberater ? Und woher haben die ihre Erfahrungen ? Angelesenes Pseudowissen, Klatschromane, Glaskugeln, ,.. oder wie kommt ein unkündbarer Beamten zu solchen (Fach)Kenntnissen ?
Bruno1st ist offline  
Alt 22.12.2005, 09:38   #2
wolliohne
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Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Verstehe nur Bahnhof

Hallo Bruno,

du solltest schon "klar sagen" was Du möchtest/vorhast ?

Soweit ich Deinen Roman verstanden habe möchtst Du Dich selbstständig machen ?
Nur was soll dann der FM bzw. Psychologe ?

Setzte Dich mit der KFW in Verbindung od. einem unabhängigem Fachmann/Gründungsfachmann vor Ort,die AA ist da völlig ungeeignet.
Das Internet ist voll davon (aber Vorsicht, auch voller Abzocker!)

lass Dich doch von solchen "Möchtegern Existenzgründungsberatern" nicht einschüchtern,i.d.R. haben sie nämlich keine Ahnung von der Materie!

ich habe es auch versucht, aber ich bin 55 und habe kein Startkapital,
also auf ins Call Center, als Erntehelfer od. bei der WM als Balljunge!

Nichts für Ungut,wollte damit nur sagen dass ich mir keinerlei Hoffnung auf einen Job mache !

Sicher habe ich noch ein paar interess. Adressen für Dich, einfach per PM.

Lass Dich nicht unterkriegen und schöne Feiertage.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 22.12.2005, 09:40   #3
wolliohne
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Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

ich meinte natürlich PN !
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 24.12.2005, 08:25   #4
Lillybelle
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

"Problematisch ist sein kräftiges, auch forderndes Erscheinen, was den Umgang mit anderen auf Ablehung stossen kann. Dahinter steckt möglicherweise eine große Unsicherheit. Auch steht er in der Gefahr, aufgrund der Dauer eine Selbstbestätigung zu halten, damit er nicht psychisch zusammenbricht. Die Engagements deuten auf große Angst vor Versagen, dauerdnem Versagen hin, weil er mehr Bestlätigung als praktischer Verdienst in Vordergrund steht. Persönlich geht es ihm nicht gut. Nach außen tut er sehr wichtig, allerdings hat er keine großen Projekte."

Also dies hier ist eine Frechheit. Ich würde mal fragen, aufgrund welchen psycholgischen Fachurteils die Behörde zu solch einer Einschätzung kommt? Der Fallmanager ist wohl kaum psychologisch geschult, das zu beurteilen und maßt sich Kenntnisse und Fachwissen an, was er nicht hat.
Im übrigen halte ich dise Äusserung für Mumpitz, da es andersherum heissen würde, man wäre zu träge und faul sich zu engagieren.

Fazit : Wer sich Hilfe von diesen Leuten erhofft, bleibt allein und muss auch noch sich mit solchen Frechheiten herumärgern. Besser ist, ohne auf diese zu bauen, sich selbst zu bewerben. Das E-mail Bewerbungen nicht erstattet werden ist auch Quatsch. Soll er mal entsprechendes Gesetz zeigen.
Andernfalls hat er dann auch kein Recht die Vorlage von Bewerbungen zu fordern, wenn du dir das nicht leisten kannst, welche zu schreiben, da sie nichts erstatten.
 
Alt 25.12.2005, 18:28   #5
narssner->Emailproblem
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Registriert seit: 01.11.2005
Beiträge: 150
narssner
Standard massive Gegenwehr tut not

Hier ist ein Antrag nach Bundesdatenschutzgesetz und Sozialgesetzbuch angesagt, die Daten zu sperren. Insbesondere die psychologischen Anmaßungen. Wird das nicht gemacht, kriegt ein Betroffener kein Bein mehr auf den Boden.
An sich sind nachweislich falsche Daten zu löschen. Warum ich trotzdem die Sperrung der Daten empfehle, hat hauptsächlich zwei Gründe. Erstens gesperrte Daten dürfen nicht verwendet werden. Sie sind aber noch in den Akten erhalten und ich kann sie auch später als Beweis benennen.
Um Daten zu sperren, reicht es bereits aus, wenn der eine nicht die Richtigkeit beweisen kann und der andere nicht die Untrichtigkeit. Zum Löschen muß der Verleumdete, nenne ich hier bewußt so, beweisen, daß die Daten falsch sind.
Die Richtigkeit der Daten kann bereits deshalb nicht bewiesen werden, weil ein Sachbearbeiter sie in gutachterlicher Anmaßung erfunden hat.
Zusätzlich empfehle ich eine kurze Beschwerde an den Datenschutzbeauftragten mit dem Antrag, den gesamten Datenbestand des Betroffenen auf gesetzliche Rechtmäßigkeit zu prüfen.
Einen freundlichen Gruß
narssner
narssner ist offline  
Alt 29.12.2005, 10:58   #6
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
Standard Termin beim neuen Fallmanager am 28.12.05

Hallo,
zuerst einmal vielen Dank für die Kommentare. Ich habe diesen Abschlußbericht gerade unter "Existenzgründung" entdeckt. Da scheint er falsch abgelegt zu sein.

Nach meiner Beschwerde zu diesem "Bericht" hatte ich einen ganz schnellen Termin beim neuen Fallmanager.
Er hat den Bericht sowohl mit dem Verfasser wie auch seinem Teamleiter besprochen und "Berichte sind ja auch individuell" und er selbst würde vielleicht etwas anderes schreiben.

Meine Fragen, was die einzelnen Sätze, z.B. :

"Auch steht er in der Gefahr, aufgrund der Dauer eine Selbstbestätigung zu halten, damit er nicht psychisch zusammenbricht. Die Engagements deuten auf große Angst vor Versagen, dauerdnem Versagen hin, weil er mehr Bestlätigung als praktischer Verdienst in Vordergrund steht."

überhaupt bedeuten könnten, bekam ich keine Antwort.

Erwartet hätte ich z.B. : "H. Schillinger, wir haben den Bericht gelesen und konnten auch keinen Sinn entdecken. Wenn Sie möchten, können wir den Verfasser zu diesem Gespräch bitten, damit er Ihnen direkt Auskunft gibt. Wir haben die Prüfung der anderen abgestellten ALG-II Bezieher eingeleitet und die restlichen Zahlungen an das Unternehmen vorläufig ausgesetzt. Die Kosten für Ihre Betreuung haben wir aber bereits zurückgefordert und auch Schadensersatz für die Kosten durch diese negative Leistung gefordert. So entsteht zumindest dem Steuerzahler kein Schaden. Sie haben dadurch zwar 2 Arbeitsstellen und Monate bei der Arbeitssuche verloren, die wir nicht ersetzen können. Sollte Ihnen das Unternehmen freiwilligen Schadensersatz leisten und die entstandenen Kosten (Bewerbungskosten, Fahrtkosten, usw.) ersetzen, dann ist dies nicht als Einkommen zu werten und falls es nicht zu einer freiwilligen Lösung kommt, dann werden wir Ihnen helfen."

So hätte es aussehen können/sollen. Doch ich habe das Gefühl, die sind heilfroh, daß sie selbst so etwas nicht verfaßt haben und möchten damit auch gar nichts zu tun haben oder am Ende gegen einen "Kollegen" vorgehen müssen.

Interessant war die Auskunft, daß es diese externen Fallmanager ja nicht mehr gibt. Meine "Übersetzung" : da kann man nichts mehr machen, die Stelle gibt es nicht mehr - fertig aus Amen.

Aber es gibt sowohl das Unternehmen wie auch den Fallmanager (inzwischen sogar direkt bei der Arge angestellt) noch.

Beim Fallmanager könnte man vielleicht mit Schulungen nachhelfen - wobei ich annehme, daß er ziemlich beratungsresistent ist.

Beim Unternehmen würde ich in einer geschäftlichen Beziehung das Geld zurückfordern, denn hier wurde für mich eindeutig keine sinnvolle Leistung erbracht. Außerdem sollten die anderen ausgelagerten "Fälle" ebenfalls überprüft werden. Dann könnte noch Schadensersatz in die Gespräche einfließen.

Und intern sollte man prüfen, wer so einen Bericht abgenommen hat und wo die Revision geblieben ist.

Persönlich würde mich interessieren wie viel Geld an diese externen Fallmanager geflossen ist, wie diese Aufträge verteilt wurden (freihändig ?) und die Fallmanager zu ihrer Qualifikation in der Arbeitsvermittlung gekommen sind - Rummellos, Versandhandel, ?

Inzwischen habe ich mich den "Bericht" kommentiert - es wurden allerdings 9 Seiten daraus.

Mein Fazit : Solange wir uns so eine Verwaltung leisten können, kann es Deutschland noch gar nicht so schlecht gehen.
Bruno1st ist offline  
Alt 30.12.2005, 07:56   #7
Irisanna->Emailproblem
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Registriert seit: 03.11.2005
Ort: Münster
Beiträge: 252
Irisanna
Standard

Was ist das denn? Hört sich an, als sei die Be/Verurteilung in einer Talkshow durch minderbefähigte Haushühner erstellt worden. Das ist wirklich eine Frechheit- und absolut unprofessionell! :dampf:

Ich fand es interessant, so einen Schund mal lesen zu können. Danke dafür, halt die Öhrchen steif!!

"du Grizzly"! ;)
Irisanna ist offline  
Alt 30.12.2005, 22:40   #8
Bruno1st->Emailproblem
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Registriert seit: 21.12.2005
Ort: Nähe Freiburg
Beiträge: 3.736
Bruno1st
Standard

Ich habe mir die Arbeit gemacht und diesen Bericht ergänzt.

Wer sich meine Kommentare zu diesem Pamphlet antun möchte - kann dies unter "www.bruno-schillinger.de/hartz4" gerne tun.

Dort ist noch ein weiteres Bonbon "EXKURS : noch eine "Leiche" in der Arbeitsagentur ?" zu finden.

Ich wünsche allen einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2006,
klare und nachvollziehbare Aussagen der Sachbearbeiter,
Unterstützung bei dem ganzen Wirrwar,
das jeder bekommt was ihm zusteht :)
und zwar ohne unnötige Widersprüche, Klagen, Verzögerungsspielchen, usw.

Bruno
Bruno1st ist offline  
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