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ALG II

Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


Zusatzblatt 2.1 und 2.2

ALG II

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Alt 18.12.2005, 12:11   #1
T.Lia
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Standard Zusatzblatt 2.1 und 2.2

Ich habe per Veränderungsmitteilung der ARGE mitgeteilt, dass ich ab 14.12. eine Arbeit angenommen habe. Habe auch angegeben, dass die 1. Lohnzahlung in Höhe von ... erst am 15.1. gezahlt wird, was aus der beigefügten Kopie des Arbeitsvertrages auch ersichtlich ist. Schon nach 3 Tagen erhielt ich von der ARGE die Zusatzblätter 2.1 und 2.2 mit der Bemerkung im Anschreiben, diese "umgehend" ausgefüllt wieder zurückzusenden.
Das "umgehend" hat mich nun etwas verwirrt. Wollen die, dass ich für Dez. eine Null-Meldung abgebe??? Mein AG bestätigt mir erst Mitte Januar die Zahlung des Dez.Gehaltes. Ich frage deshalb, weil ich auf die teilweise Alg 2 Zahlung für Jan. angewiesen bin, da ich in diesem Monat, also erst ab 15., nur über das mickrige Dez. Gehalt verfüge.
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Alt 18.12.2005, 12:28   #2
Lusjena
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T. Lia hat folgendes geschrieben


Zitat:
Ich habe per Veränderungsmitteilung der ARGE mitgeteilt, dass ich ab 14.12. eine Arbeit angenommen habe. Habe auch angegeben, dass die 1. Lohnzahlung in Höhe von ... erst am 15.1. gezahlt wird, was aus der beigefügten Kopie des Arbeitsvertrages auch ersichtlich ist. Schon nach 3 Tagen erhielt ich von der ARGE die Zusatzblätter 2.1 und 2.2 mit der Bemerkung im Anschreiben, diese "umgehend" ausgefüllt wieder zurückzusenden.
Das "umgehend" hat mich nun etwas verwirrt. Wollen die, dass ich für Dez. eine Null-Meldung abgebe??? Mein AG bestätigt mir erst Mitte Januar die Zahlung des Dez.Gehaltes. Ich frage deshalb, weil ich auf die teilweise Alg 2 Zahlung für Jan. angewiesen bin, da ich in diesem Monat, also erst ab 15., nur über das mickrige Dez. Gehalt verfüge.
Wenn du der Arge mitteilst, dass du wieder in Arbeit bist, müssen sie dir die Zusatzblätter 2.1 und 2.2 zusenden.

Auf dem Zusatzblatt 2.1 gibst du deine Einkommenserklärung ab.
Auf dem Zusatzblatt 2.2 Muß dein Arbeitgeber dein Einkommen bescheinigen, dort fragt man auch nach der Auszahlung des Einkommens, dort muß er ein Kreuz bei Folgemonat machen.
Das sind alles normale Prozesse.
Ich rate dir, bevor du diese Unterlagen der Arge einreichst, diese zu kopieren und dir den Eingang bestätigen zu lassen.
 
Alt 18.12.2005, 12:36   #3
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Zitat von Lusjena

Wenn du der Arge mitteilst, dass du wieder in Arbeit bist, müssen sie dir die Zusatzblätter 2.1 und 2.2 zusenden.

Auf dem Zusatzblatt 2.1 gibst du deine Einkommenserklärung ab.
Auf dem Zusatzblatt 2.2 Muß dein Arbeitgeber dein Einkommen bescheinigen, dort fragt man auch nach der Auszahlung des Einkommens, dort muß er ein Kreuz bei Folgemonat machen.
Das sind alles normale Prozesse.
Ich rate dir, bevor du diese Unterlagen der Arge einreichst, diese zu kopieren und dir den Eingang bestätigen zu lassen.
Danke für die schnelle Antwort. Also werde ich vor Mitte Januar nichts unternehmen, da ich im Dez. kein Einkommen habe.
Persönliche Angabe in der Poststelle meiner ARGE und Bestätigung auf einer Kopie habe ich immer gemacht - die kennen mich da schon :P
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Alt 18.12.2005, 12:59   #4
Lusjena
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Du solltest auch mal schauen, ob dein Gehalt für deinen Lebensunterhalt ausreichend ist oder ob du ALG II ergänzend beziehen kannst.
Achte bei deinem neuem Bewilligungsbescheid darauf, dass dir der neue Erwerbstätigenfreibetrag gewährt wurde.
Mein Glückwunsch zur Arbeitsaufnahme. :daumen:
 
Alt 18.12.2005, 13:09   #5
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T.Lia, entschuldige bitte, dass ich deinen Thread "missbrauche" - aber zu dem Thema hab ich auch eine Frage. ;)

Ich hab jetzt seit Mitte Oktober endlich auch einen Minijob, bei dem mein Lohn von den geleisteten Stunden abhängt. Max. 400€.
Die ARGE verlangt ja die Verdienstbescheinigung, ist ja klar. Letzten Monat hab ich die der ARGE per Einschreiben auch geschickt (gibt vom Arbeitgeber ein Schrieb extra für die ARGE, da kann ich mir 2.2 sparen :) ). Nur bei der jetzigen ist mir der Satz aufgefallen, dass ich "Abschnitt I 'Angaben des Angehörigen* des Vordrucks BA ALG II - Z2' " ausfüllen muss, ich denk mal damit ist dieses Zusatzblatt 2.1 gemeint.
Ist 2.1 wirklich erforderlich, wenn ich das Originalschreiben des Arbeitgebers hinschicke? Ich hab bisher nämlich keine Aufforderung der ARGE dazu bekommen...

Und nochwas: Reicht's, wenn ich das zur ARGE faxe? Das gilt ja eigentlich auch als Dokument und ist einiges günstiger als ein Einschreiben.
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Alt 18.12.2005, 13:29   #6
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Zitat von Lusjena
Du solltest auch mal schauen, ob dein Gehalt für deinen Lebensunterhalt ausreichend ist oder ob du ALG II ergänzend beziehen kannst.
Achte bei deinem neuem Bewilligungsbescheid darauf, dass dir der neue Erwerbstätigenfreibetrag gewährt wurde.
Mein Glückwunsch zur Arbeitsaufnahme. :daumen:
Ja daran habe ich schon gedacht. Du meinst mit dem "Erwerbstätigenfreibetrag" sicherlich die 100 € bzw. bei versteuertem Einkommen über 400 € brutto die tatsächlichen absetzbaren Kosten, wenn diese über 100 € betragen. 100-%-ig habe ich mich da noch nicht durchgefitzt, obwohl ich dazu schon die Suchfunktion benutzt habe und mal nach ein paar Beispiele zur Berechnung Ausschau gehalten habe - aber nichts passsendes gefunden. Aber wenn ich die beiden Zusatzblätter richtig ausfülle, müsste das doch i.O. sein?? Oder auf was muss ich da besonders achten??
Für Jan. müsste ich noch ergänzendes ALG II bekommen. Aber ich denke, das wars dann. Weil ja das Zuflussprinzip gilt. Das heißt, im Febr. wird mir das Jan.Gehalt überwiesen und ab Febr. wird mir nur angemessene Miete gezahlt. so dass dann mein Netto-Zufluss im Febr. ca. 62 höher als ALG II ist. Ich denke mal bei 1025 € brutto für 1 Person werde ich wohl trotz der Freibeträge immer über den ALG II bedarf liegen.
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Alt 18.12.2005, 13:43   #7
Lusjena
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Du hast geschrieben

Zitat
Zitat:
Verfasst am: 18.12.2005 13:29 Titel:



Lusjena hat Folgendes geschrieben:
Du solltest auch mal schauen, ob dein Gehalt für deinen Lebensunterhalt ausreichend ist oder ob du ALG II ergänzend beziehen kannst.
Achte bei deinem neuem Bewilligungsbescheid darauf, dass dir der neue Erwerbstätigenfreibetrag gewährt wurde.
Mein Glückwunsch zur Arbeitsaufnahme.


Ja daran habe ich schon gedacht. Du meinst mit dem "Erwerbstätigenfreibetrag" sicherlich die 100 € bzw. bei versteuertem Einkommen über 400 € brutto die tatsächlichen absetzbaren Kosten, wenn diese über 100 € betragen. 100-%-ig habe ich mich da noch nicht durchgefitzt, obwohl ich dazu schon die Suchfunktion benutzt habe und mal nach ein paar Beispiele zur Berechnung Ausschau gehalten habe - aber nichts passsendes gefunden. Aber wenn ich die beiden Zusatzblätter richtig ausfülle, müsste das doch i.O. sein?? Oder auf was muss ich da besonders achten??
Nein, nur die Zusatzblätter korrekt ausfüllen, kopieren und Eingang bestätigen lassen.

Ob du ergänzenden Anspruch auf ALGII hast, kannst du hier prüfen, der Rechner berücksichtigt bereits den neuen Freibetrag.

Rechner hier http://www.geldsparen.de/content/fin...26&opensub=960
 
Alt 18.12.2005, 14:07   #8
T.Lia
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Zitat von Lusjena
Du hast geschrieben

Zitat
Zitat:
Verfasst am: 18.12.2005 13:29 Titel:



Lusjena hat Folgendes geschrieben:
Du solltest auch mal schauen, ob dein Gehalt für deinen Lebensunterhalt ausreichend ist oder ob du ALG II ergänzend beziehen kannst.
Achte bei deinem neuem Bewilligungsbescheid darauf, dass dir der neue Erwerbstätigenfreibetrag gewährt wurde.
Mein Glückwunsch zur Arbeitsaufnahme.


Ja daran habe ich schon gedacht. Du meinst mit dem "Erwerbstätigenfreibetrag" sicherlich die 100 € bzw. bei versteuertem Einkommen über 400 € brutto die tatsächlichen absetzbaren Kosten, wenn diese über 100 € betragen. 100-%-ig habe ich mich da noch nicht durchgefitzt, obwohl ich dazu schon die Suchfunktion benutzt habe und mal nach ein paar Beispiele zur Berechnung Ausschau gehalten habe - aber nichts passsendes gefunden. Aber wenn ich die beiden Zusatzblätter richtig ausfülle, müsste das doch i.O. sein?? Oder auf was muss ich da besonders achten??
Nein, nur die Zusatzblätter korrekt ausfüllen, kopieren und Eingang bestätigen lassen.

Ob du ergänzenden Anspruch auf ALGII hast, kannst du hier prüfen, der Rechner berücksichtigt bereits den neuen Freibetrag.

Rechner hier http://www.geldsparen.de/content/fin...26&opensub=960
Danke, Lusjena,
die Frage nach einem ALG II Rechner wäre die nächste gewesen. Ich kanns nicht fassen. Der Rechner sagt mir, ich würde bei meinem jetzigen Brutto-Gehalt noch 97 Euro ALG II bekommen. Habe bei der Miete allerdings nur noch die von meiner ARGE angemessene eingetragen, da meine 6 Monate rum sind. Frage: der Armutszuschlag spielt wohl bei dieser Berechnung keine Rolle????
Mmmmm - 97 Euro sind 97 Euro - allerdings hänge ich da weiterhin am SGB II fest - also nicht allzu viel ansparen, um nicht über den Freibetrag zu kommen. Als arbeitssuchend hatte ich mich sowieso weiterhin gemeldet, da der Arbeitsvertrag für 1 Jahr befristet ist. Ich denke, ich werde mir demnächst doch noch mal einen Termin bei der ARGE geben lassen und mal alles in Ruhe abklären, z. B. wie oft ich mich dann noch melden muss... und ... und ... und
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Alt 18.12.2005, 14:37   #9
Janchen
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Zitat:
Und nochwas: Reicht's, wenn ich das zur ARGE faxe? Das gilt ja eigentlich auch als Dokument und ist einiges günstiger als ein Einschreiben.
Einschreiben oder persönlich mit Eingangsbestätigung.
 
Alt 18.12.2005, 14:47   #10
Lusjena
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Du hast geschrieben


Zitat:
der Armutszuschlag spielt wohl bei dieser Berechnung keine Rolle????
Auch wenn du erwerbstätig bist, kann dir der Armutszuschlag gemäß § 24 SGBII gewährt werden,wenn du Anspruch darauf hast.

Zuschlag für Übergangszeit (Wechsel von ALG I zu ALG II)
Wer vom Arbeitslosengeld I zum Arbeitslosengeld II wechseln muss, erhält für zwei Jahre monatlich einen Zuschlag. Nach dem ersten Jahr wird der Zuschlag halbiert. Der Zuschlag beträgt zwei Drittel der Differenz zwischen Arbeitslosengeld I und Wohngeld und Arbeitslosengeld II. Der Zuschlag beträgt jedoch maximal 160 Euro bei Alleinstehenden und 320 Euro bei Paaren und 60 Euro je Kind.

Diese Regelung gilt jedoch nicht für Empfänger von Arbeitslosenhilfe. Ausnahme gibt es nur für diejenigen, die erst in den vergangenen zwei Jahren auf Arbeitslosenhilfe umgestellt wurden.

Beispiel: Ein Empfänger musste vor einem Jahr von Arbeitslosengeld zu Arbeitslosenhilfe wechseln. Bis Ende des Jahres liegt der Wechsel anderthalb Jahre zurück. Demnach hat der Betroffene vom 1. Januar 2005 an ein halbes Jahr Anspruch auf das halbierte Übergangsgeld.
Wie wird der Übergangszuschlag berechnet?
Arbeitslosengeld des Betroffenen
+ Wohngeld
---------------------------
- ALG II/Sozialgeld der Bedarfsgemeinschaft inklusive Zuschüsse für Miete und Heizung
---------------------------
= 2/3 der Differenz

max. 160 Euro für den Betroffenen
max. 320 Euro bei Paaren
max. 60 Euro pro minderjährigem Kind

Tipp: Die Chancen auf den Zuschlag bzw. eine höhere Summe steigen, wenn man als Empfänger von Arbeitslosengeld I Wohngeld bezieht. Daher rasch prüfen, ob sich ein Wohngeldantrag lohnt
.
 
Alt 18.12.2005, 15:01   #11
MeinerEiner
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Zitat von Janchen
Zitat:
Und nochwas: Reicht's, wenn ich das zur ARGE faxe? Das gilt ja eigentlich auch als Dokument und ist einiges günstiger als ein Einschreiben.
Einschreiben oder persönlich mit Eingangsbestätigung.
Hmm, aber man kann doch schon alles mögliche per Fax bestellen/kündigen, gilt ja eigentlich auch als Dokument. Würd da nicht die Fax-Bestätigung für einen Nachweis reichen?
Persönlich kann ich die Sachen nicht abgeben, die Öffnungszeiten (Mo, Di und Do 8.00 - 11.30) decken sich mit meinem Nebenjob. Echt üble Öffnungszeiten, ist ja fast so schlimm, wie beim Bafög-Amt...
'n Fax wär halt einiges günstiger (bzw. gratis ;) ), aber dann werd ich wohl lieber die 4,40€ für's Einschreiben abdrücken :)
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Alt 18.12.2005, 19:48   #12
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Zitat von Lusjena
Du hast geschrieben


Zitat:
der Armutszuschlag spielt wohl bei dieser Berechnung keine Rolle????
Auch wenn du erwerbstätig bist, kann dir der Armutszuschlag gemäß § 24 SGBII gewährt werden,wenn du Anspruch darauf hast.

Zuschlag für Übergangszeit (Wechsel von ALG I zu ALG II)
Wer vom Arbeitslosengeld I zum Arbeitslosengeld II wechseln muss, erhält für zwei Jahre monatlich einen Zuschlag. Nach dem ersten Jahr wird der Zuschlag halbiert. Der Zuschlag beträgt zwei Drittel der Differenz zwischen Arbeitslosengeld I und Wohngeld und Arbeitslosengeld II. Der Zuschlag beträgt jedoch maximal 160 Euro bei Alleinstehenden und 320 Euro bei Paaren und 60 Euro je Kind.

Diese Regelung gilt jedoch nicht für Empfänger von Arbeitslosenhilfe. Ausnahme gibt es nur für diejenigen, die erst in den vergangenen zwei Jahren auf Arbeitslosenhilfe umgestellt wurden.

Beispiel: Ein Empfänger musste vor einem Jahr von Arbeitslosengeld zu Arbeitslosenhilfe wechseln. Bis Ende des Jahres liegt der Wechsel anderthalb Jahre zurück. Demnach hat der Betroffene vom 1. Januar 2005 an ein halbes Jahr Anspruch auf das halbierte Übergangsgeld.
Wie wird der Übergangszuschlag berechnet?
Arbeitslosengeld des Betroffenen
+ Wohngeld
---------------------------
- ALG II/Sozialgeld der Bedarfsgemeinschaft inklusive Zuschüsse für Miete und Heizung
---------------------------
= 2/3 der Differenz

max. 160 Euro für den Betroffenen
max. 320 Euro bei Paaren
max. 60 Euro pro minderjährigem Kind

Tipp: Die Chancen auf den Zuschlag bzw. eine höhere Summe steigen, wenn man als Empfänger von Arbeitslosengeld I Wohngeld bezieht. Daher rasch prüfen, ob sich ein Wohngeldantrag lohnt
.
Lt. Bescheid bekomme ich Zuschlag bis März, ab April nur noch die Hälfte bis März 2007.
Mir ist nur nicht ganz klar, wann - wo ich den dazuzählen soll. Im Rechner muss ich die Daten nicht eingeben. Wird das dann so gerechnet: Laut Rechner stehen mir 70 € ergänzendes ALG II zu, zähle ich dann den Zuschlag dazu, der im Bescheid ausgewiesen ist, also z. B. Jan.-März je 125 € und ab April - März 2007 noch 63 €. Oder wie muss ich das rechnen?
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Alt 20.12.2005, 15:14   #13
Lillybelle
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Das hängt davon ab, weiviel du verdienst. Um diese Beträge erhöht sich praktisch der Bedarf. Wenn du genug verdienst mit Job um ALG 2- Bedarf + Zuschäge zu decken, bekommst du kein ergäntendes ALG 2 mehr.
Die Zuschläge richten sich nach dem letzten ALG1. Das kannst nur du errechnen.
Richtig ist, dass sich der Betrag halbiert.
 
Alt 20.12.2005, 15:39   #14
Lusjena
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T. Lia. hat geschrieben



Zitat:
Lt. Bescheid bekomme ich Zuschlag bis März, ab April nur noch die Hälfte bis März 2007.
Mir ist nur nicht ganz klar, wann - wo ich den dazuzählen soll. Im Rechner muss ich die Daten nicht eingeben. Wird das dann so gerechnet: Laut Rechner stehen mir 70 € ergänzendes ALG II zu, zähle ich dann den Zuschlag dazu, der im Bescheid ausgewiesen ist, also z. B. Jan.-März je 125 € und ab April - März 2007 noch 63 €. Oder wie muss ich das rechnen?
Du mußt ab Arbeitsaufnahme auf jeden Fall noch hilfebedürftig sein im Sinne des SGBII,also ALGII Leistungen weiterhin beziehen.

Die DVO zum § 24 SGBII sagt folgendes aus

Spätere Änderungen, wie z. Bsp. eine Erhöhung des Bedarfs durch die Geburt eines Kindes oder eine Verringerung des Bedarfs durch Einkommenserzielung führen nicht zu einer Neuberechnung des Zuschlages.

Bei Wegfall der Hilfebedürftigkeit entfällt auch der Anspruch auf den Zuschlag.

Nachlesen kannst du das hier DVO § 24 SGBII

Seite 5 Änderung der Verhältnisse (24.6)

Seite 5 Wegfall der Hilfebedürftigkeit (24.7)

;)


§ 24 SGBII DVO http://www.erwerbslosenforum.de/dv.htm


Faustformel für die Berechnung des Zuschlags gemäß § 24 SGBII

Der Zuschlag beträgt 2/3 der Differenz zwischen dem festgestelltem Bedarf und dem zuletzt bezogenen Arbeitslosengeld und erhaltenen Wohngeld, er ist nach § 24 Abs. 3 zu begrenzen.
 
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