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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 10.12.2005, 20:01   #1
felixf->Emailproblem
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Registriert seit: 10.12.2005
Beiträge: 11
felixf
Standard frage zu gemeinnütziger arbeit

ich hab mal ne frage zu ehrenamtlicher und gemeinnütiger arbeit.

ich bin schon seit einigen jahren betreuer bei jugend und kinderreisen tätig. das ganze erfolgt ehrenamtlich und man erhält aber eine aufwandsentschädigung zwisachen 6 - 12 euro pro tag.

das habe ich früher als ich noch arbeitete auch g emacht, das geld war dabei fuer mich uninteressant, es geht bei sowas halt darum den träger zu untersützen und somit auch weniger priveligierten kindern /z.b. aus einem heim) urlaub zu ermöglichen. dafür hab ich natuerlich früher oimmer meinen urlaub "geopfert".

jetzt bin ich arbeitslos, würde aber diese tötigkeit gerne weiter betreiben. allerings bin ich ja aber in dieser zeit weg und stehe dem arbeitsamt nicht zur verfügung. bzw. es gibt vorher noch so lehrgänge und weiterbildungsmassnahmen die ich absolvieren will, da bin ich dann auch einige tage in der woche weg.

weiss da einer was, ob das amt sowas akzeptiert oder dann sagt, ne, sie sind weg das g eht nicht. ich meine das ist eine gemeinnützige arbeit, der träger ist zum teil das land und anerkannte Jugendhilfe Träger.

diesmal interessiert mich dich finazielle entschädigung dann schon mehr weil ich weniger habe, das muss man dann vermutlich auch als einkommen deklarieren oder wie schaut das aus ?

würd ich dan einfach dem arbeitsamt sagen, ich hab mich um einen gemeinnützigen mini job bemüht und verdeine da 10 € pro tag, das ganze dauert 4 wochen. da wird ja dann sogar noch was angrechnet. im prinzip ist es nix anderes, weil diese träger auf freiwillige angewiesen sind und ich verdränge damit auch keinen festen beschäftigten.

gibts da erfharungen ?

Gruß
felix
felixf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2005, 20:26   #2
Janchen
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Einkommen aus ehrenamtlichen Tätigkeiten zählen nicht als Einkommen, wenn diese nicht über 50 % des Hilfesatzes liegen.

Zitat:
(3) Nicht als Einkommen sind zu berücksichtigen

1. Einnahmen, soweit sie als

a) zweckbestimmte Einnahmen,

b) Zuwendungen der freien Wohlfahrtspflege
... und dieses sind Einnahmen, welche dem Zweck der Aufwandsentschädigung dienen sollen.
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Alt 11.12.2005, 00:23   #3
Ralf Hagelstein->Emailproblem
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Ort: Hamburg
Beiträge: 795
Ralf Hagelstein
Standard Re: frage zu gemeinnütziger arbeit

Zitat von felixf
weiss da einer was, ob das amt sowas akzeptiert oder dann sagt, ne, sie sind weg das g eht nicht. ich meine das ist eine gemeinnützige arbeit, der träger ist zum teil das land und anerkannte Jugendhilfe Träger.
Der 1. Arbeitsmarkt geht immer vor. Danach kommen Maßnahmen Ihrer Agentur/Arge. Ausserdem müssen Sie für Ortsabwesenheit von Ihrem SB ebenfalls schriftlich die Erlaubnis einholen.
Ihr lobenswertes ehrenamtliches Engagement können Sie also nur mit schriftlicher Genehmigung Ihres SB, pAp oder Fallmanager durchführen.
Klar sollte Ihnen sein, daß sie Ihr Ehrenamt jederzeit unterbrechen können müssen, wenn der 1. Arbeitsmarkt oder Ihr SB ruft.
Bei der Art Ihres "Bürgeramtes" scheint mir dies nur schwer möglich.
__

"Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz

PeNG! Aktive Erwerbslose und Geringverdiener e.V.
Hamburg
Ralf Hagelstein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2005, 10:08   #4
odin->Emailproblem
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Registriert seit: 19.06.2005
Beiträge: 22
odin
Standard Ehrenamtlich

Nachfragen ob Du diese Tätigkeit und das "Drumherum" nicht als
1 EURO-Jobber ausführen kannst.
odin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2005, 14:29   #5
felixf->Emailproblem
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Registriert seit: 10.12.2005
Beiträge: 11
felixf
Standard

danke schonmal fuer die antworten.

ja so in etwa hab ich mir das auch vorgestellt, das als mini job zu deklarieren sollte nicht das problem sein. da werden die sich wohl auch kaum weigern dann, das wäre ja mehr als peinlich wenn einer hingeht und im sozialen bereich sich was gesucht hat und die lehnen das dann ab. es wird im TV und so ja immer rumgetönt, das die leute ein euro jobs machen müssen etc. naja mal sehen
felixf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2005, 19:01   #6
narssner->Emailproblem
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Registriert seit: 01.11.2005
Beiträge: 150
narssner
Standard Möglichkeiten aktiv einfordern

Sie müssen die ehrenamtliche Tätigkeit gemäß Schwachsinnsgesetze unverzüglich melden.
Ortsabwesenheiten müssen Sie sich vorher genehmigen lassen. Am besten schriftlich.
Freistellung nach dem Gesetz ist möglich. Sie müssen sich aber verpflichten, jederzeit abzubrechen und stante pede auf jeden Ruf des Arbeitsamtes herbeizueilen.
Für die Anrechnung von Aufwandsentschädigungen gibt es genaue Regelungen, die mir nicht geläufig sind. Es ist aber zum Beispiel grundsätzlich sinnvoller, Ihr Verein leiht Ihnen eine Monatskarte, die dem Verein gehört. Als Verein zahlt Ihnen Monatskarte, die dann Ihnen gehört. Und Ihnen angerechnet werden würde.
Sie selbst können verschiedenes beantragen, um Ihr Ehrenamt einbringen zu können. Dies fordert auch das Gesetz, worauf Sie sich berufen können. Alles tun, um Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug zu mindern, zu beenden und so.
Im Rahmen einer Trainingsmaßnahme sind bis zu zwölf Wochen Praktikum möglich. Zum Beispiel auch bei Ihrem Verein. Gemeinnützigkeit eines Vereins oder überhaupt Vereinsstatus ist nicht notwendig.
Im Rahmen eines ein-Euro-Jobs. Ihr Verein müßte Sie hier unterstützen und ein Schreiben aufsetzen, wir sind bereit, für Meier einen ein-Euro-Job zu gestalten. Inhalte wären so und so.
Harmonie- und Schmusekurs fahren, bringt nichts mehr. Einem aktiven in einem Forum wurde kein Geld gezahlt, auch weil er aktiv in zwei Vereinen war. Im Rahmen einer Einstweiligen Anordnung hat er erst einmal wieder sein Geld zugebilligt bekommen.
Einen freundlichen Gruß
narssner
narssner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2005, 13:48   #7
felixf->Emailproblem
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Registriert seit: 10.12.2005
Beiträge: 11
felixf
Standard

hat sich bereits geklärt, hab mal bei dem träger nachgefragt, die haben viel erfahrung grade in bezug mit den ARGen.

die handhaben es immer so, sie schreiben die Agenturen an, und erbitten hilfe in dem sinne, den betroffenen arbeitslosen so und so lange freizustellen wg. sozialer arbeit etc. in 90% der fälle muss man im nachinein noch nicht mal eine bescheinigung haben. das liegt wohl im ermessensspielraum des sachbearbeiters.

er sagte bis lang wurde noch kein antrag abgelehnt, mag vllt auch daran liegen, das es der grösste träger in NRW diesbzgl. ist und wenn die einen ablehnen, macht das auch negative presse fuer die ARGEN, weil sie quasi diese soziale arbeit verhindern. wenn man mal ehrlich ist, in den zwei wochen geht eh nix auf dem arbeitsmarkt.

ich habe in nun 1 1/2 jahren genau eine vermittlung vom amt erhalten und zwar handschriftlich auf einem zerknüllten blatt papier. ich wurde genau 1x eingeladen zu einem perspektivgespräch, dachte ich mir , ohoh, klingt ja super, was kam, Stempel druff, aufwiedersehen...

da kann ich auch ohne schlechtes gewissen solche touren machen ;)

Lg
Felix
felixf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2005, 17:43   #8
heuschrecke->Emailproblem
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Registriert seit: 26.11.2005
Beiträge: 424
heuschrecke
Standard

>wenn man mal ehrlich ist, in den zwei wochen geht eh nix auf dem arbeitsmarkt.

Mit Logik haben diese Gesetze allerdings nicht viel zu tuen. Deswegen hast Du es schon genau richtig gemacht, Dich VORHER genau abzusichern.
Denn wenn das Geld nachher zurückgefordert würde wäre es schon zu spät, um eine sinnvolle Variante zu finden...

Weitermachen! :)
__

Der übliche Schwachsinn für die klagewütigen Juristen: Meine Posts stellen meine persönliche Meinung dar und erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Sie stellen erst recht keine Rechtsberatung dar.
heuschrecke ist offline   Mit Zitat antworten
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