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Start > > -> SGB II § 24 Befristeter Zuschlag nach Bezug von Arbeitslosen

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 06.07.2005, 05:28   #1
Ludwigsburg
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Standard SGB II § 24 Befristeter Zuschlag nach Bezug von Arbeitslosen

Habe gelesen: Man hat generell zwei Jahre nach ALG (ALG1) den befristeten Zuschlag

Ich schildere mal unsere Situation...

Mein Mann ist arbeitslos geworden, hat eine Sperrfrist fürs Arbeitslosengeld bekommen, hat sich einen mies bezahlten Job gesucht , wir mußten Sozialhilfe beantragen...es folgte Arbeitsunfähigkeit mit Krankengeld und ergänzender Sozialhilfe...und letztlich ALG II.

...und das nur, weil man uns beim Arbeitsamt falsche Auskünfte gegeben hat...von wegen wenn er den Job bei der Zeitarbeitsfirma annimmt und viel weniger verdient kann das keine negativen finanziellen Auswirkungen haben!

Gut, da kann ich nun nichts ändern, aber daß wir dadurch auch den ALG II Zuschlag nicht bekommen haben, das ärgert mich sehr!

Inzwischen (Bescheid von Februar 05) ist die Sperrfrist zurückgenommen worden, es gab für 3 Wochen ALG nachgezahlt...

bis zum Tag der erneuten Arbeitsaufnahme ...er hätte den Job nie annehmen dürfen... aber durch seine Krankheit hat er leider Fehler gemacht...

Und nun les ich: Man hat generell zwei Jahre nach ALG (ALG1) den befristeten Zuschlag.


Nun frag ich mich, ob uns da nicht doch der Zuschlag zusteht...
der ALG I Anspruch ist ja nur durch Krankheit unterbrochen.

Haben wir da nun einen Anspruch?

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 06.07.2005, 06:23   #2
Lillybelle
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Hallo
Wärend des Bezuges von ALG2 innerhalb der Sperrfrist habt ihr tatsächlich keinen Anspruch auf den Zuschlag. Nun ist aber, da- wenn ich richtig verstehe, da die Sperre rückwirkend aufgehoben worden ist, auch rückwirkend für die Zeit das ALG1 zu gewähren. Deshalb ist - klar- das ALG2 zurückgefordert. Wäre sonst ja doppelt bezahlt.
( Achtung!: Wenn das ALG1 geringer ist, als das ALG2 könnte es sein, dass ihr trotzdem auchnoch paralell Anspruch auf ergänzendes ALG2 gehabt hättet)

Nach der Sperre wäre auch innerhalb der 2Jahresfrist der Zuschlag zu gewähren.
Allerdings ist offen, wie lange und wann dein Mann gearbeitet hat. Vielleicht habt ihr eh noch Anspruch auf ALG1 und ihr habt halt nur vorübergehend ALG2 bekommen, wegen der Sperre?
Zum Zuschlag g*t du auch hier , DVU anklicken


http://www.elo-forum.org/dvo/24SGBII.pdf
 
Alt 06.07.2005, 08:45   #3
Ludwigsburg
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>Wärend des Bezuges von ALG2 innerhalb der Sperrfrist habt ihr tatsächlich keinen Anspruch auf den Zuschlag. <

In der Sperrzeit letztes jahr haben wir Sozialhilfe bekommen, kein ALG II.

>Nun ist aber, da- wenn ich richtig verstehe, da die Sperre rückwirkend aufgehoben worden ist, auch rückwirkend für die Zeit das ALG1 zu gewähren. <

richtig, wurde uns überwiesen, für die 3 Wochen, die er tatsächlich arbeitslos war.... und ich hab das Sozialamt sofort informiert, weil die ja nun einen Erstattungsannspruch haben.

>Deshalb ist - klar- das ALG2 zurückgefordert. Wäre sonst ja doppelt bezahlt.<
nicht ALG II, sondern Sozialhilfe... das ist schon am Laufen, problemlos, wie es aussieht.

>Nach der Sperre wäre auch innerhalb der 2Jahresfrist der Zuschlag zu gewähren.<

Das scheint so... aber ich möcht sicher sein, bevor ich nun den Antrag stell.

>Allerdings ist offen, wie lange und wann dein Mann gearbeitet hat. <

Er hat den Job nur eine Woche gemacht, dann hab ich ihn zum Arzt geschickt... seither ist er krankgeschrieben.

>Vielleicht habt ihr eh noch Anspruch auf ALG1 und ihr habt halt nur vorübergehend ALG2 bekommen, wegen der Sperre?<

Nein!

Er bekommt ALG II und vorher Sozialhilfe nur, weil das Krankengeld, auf das er Anspruch hätte, nicht zum Leben reicht... durch den niedrigen Lohn nach der Arbeitslosigkeit minimal ausfiel.

Wie gesagt, ich frage mich aufgrund dessen was ich da gelesen hab, ob wir einen Anspruch auf Zuschlag zum ALG II haben, solange mein Mann krankgeschrieben ist und ALG II bezieht. Denn wenn man nur in den letzten 2 Jahren ALG I bezogen haben muß... hat er ja durch die Rücknahme der Sperrfrist und Nachzahlung...

Mein Mann wird sich erst wieder beim Arbeitsamt arbeitslos melden und seinen restliche ALG I Anspruch anmelden , wenn er nicht mehr krankgeschrieben ist. Dann brauchen wir das ALG II nicht mehr... Alg I wäre höher als das, was wir jetzt bei ALG II bekommen.

Nur nebenbei:
Ob ihm überhaupt ALG II zusteht - ich meine er müßte Sozialgeld bekommen, ist ja schon ein Jahr durchgehend krankgeschrieben - wird demnächst entschieden... das nur nebenbei. Er soll jetzt wieder zum med. Dienst: laut Gutachten von Febbruar ist er keine 3 Stunden arbeitsfähig.

Ist etwas verzwickt, das ganze...

Gruß
 
Alt 06.07.2005, 16:24   #4
Lillybelle
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Wenn er keine 3 Stunden arbeitsfähig ist, muss er Sozialgeld haben nach SGB XII; nicht ALG2 nach SGB II.
Allerdings gilt das nur, wenn es sich nicht - in Sinne der Gesetze- um eine vorübergehnde Beeinträchtigung handelt.
Da müsst ihr wohl dem MDJ abwaren, wie die das einschätzen. Aber die Höhe des Geldes ändert sich soweiso nicht.
Wenn ich das jetzt jetzt richtig verstandenhabe, habt ihr also ALG2 zusätzlich zum Krankengeld erhalten?

Mit den 2 Jahren : Es muss eine sog. "Anwartschaftszeit für ALG1 erworben worden sein. Eine Woche Arbeit reicht da nicht. Deshalb kommt es darauf an, wie lange er innerhalb der 2 Jahre oder in einer Rahmenfrist noch woandres gearbeitet hat,um überhaupt Anspruch auf ALG1 erworben zu haben: G*t du sonst unter : Thema ALG1 hier.

Wenn er nun rückwirkend ALG1 aber sowieso erhält, wird er wohl auch dan einen Anspruch gehabt haben und dann muss er jetzt auch den Zuschlag kriegen unter ALG2.
Mir ist jedenfalls nichts bekannt, dass es nicht gewährt wird, nur weil er neben Krankengeld ergänzendes ALG2 erhält. Er ist zwar erwerbsunfähig in dem Zeitraum, aber ja nur vorübergehend. Es sei denn man sieht dort vom Amt eine Krankheit über 4 Wochen als NICHT vorübergehnd an.
 
Alt 06.07.2005, 19:09   #5
Ludwigsburg
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>habt ihr also ALG2 zusätzlich zum Krankengeld erhalten? <

nein!

"004 gabs Krankengeld...haben aber nur die volle Sozialhilfe bekommen, das Krankengeld wurde dafür ans Sozialamt übergeleitet.

Als ich Ende 2004 klären wollte, on das Krankengeld inZukunft anKommune oder Arge geht, hieß es bei der Kasse, daß es ab 01.01.05 kei Krankengeld mehr gibt, weil es nicht zum Leben reicht und wenn wir ALGII beziehen, ist der Anspruch auf Krankengeld deshalb ausgeschlossen.

Da die Ämter das nicht klären lassen wollen und somit aufs Krankengeld verzichten, sehe ich keinen Grund, warum ich mir die Mühe machen sollte, das rechtlich klären zu lassen: wir hättenja nichts davon, außer Arbeit.

>Da müsst ihr wohl dem MDJ abwaren, wie die das einschätzen.<

Soist es. Fakt ist: sowohl damals Sozialamt als Auch Arge haben bis jetzt nichts angezweifelt: sie haben sogar davon abgesehen mich zuirgendwas heranzuziehen - weil ich genug mit ihm bzw seiner Krankheitund den umständen zu tun hab. Sie sehen ja, daß alles an mir hängt...

>Mit den 2 Jahren : Es muss eine sog. "Anwartschaftszeit für ALG1 erworben worden sein. <

Was meinst du, was hat das mit dem zuschlag zu tun? mein mann war ca 20 Jahre an seinem Arbeitsplatz... Anwartschaftszeit für ALG1 hat er mehr als genug... sonst hätt man es ihm ja damals nicht bewilligt. Er hat nur zum zeitpunkt der Kündigung noch nicht gewußt, was mit ihm los ist, hatdie Kündigung so hingenommen... ich habs nur durch Zufall erfahren...
tja, ud dann hab ich ihn vor die Wahl gestellt, zum Arzt und ehrlich sein oder ich geh: seither ist er in Behandlung.
Hab graqd wieder vom Arzt ein Attest geholt, weil er morgen zum Arbeitsamt soll.... dazu ist er aber nicht in der Lage...

und da ist das nächste Thema: vor einer Woche hatt ich mit dem Vermittler endlich geklärt, daß man seine Vorsorgevollmacht anerkennt und er nicht hin muß, nur dann zum med. Dienst, und nu hat er schon wieder nen Termin, wo er persönlich erscheinen soll....ich werd da morgen hinmarschieren und Vorsorgevollmacht und Attest hinlegen und fragen, was für ein Spiel das jetzt ist.

Mit den Links kann ich nichts anfangen... die werfen nur immer mehr Fragen auf!

Wenns eine klare Sache wäre... soundsolange Arbeit, dann solundsolange Anspruch auf was weiß ich, dann könnt ichs nachvollziehen... da aber Krankheit hineinspielt, wirds für mich unverständlich.

Ich würd ja einen Anwalt um Klärung bitten, rechtsschutzversicherung haben wir noch: aber ich kenn hier in der Gegend keinen, und einen zu finden, der sich wirklich bemüht...hab bisher mit Anwälten keine gute Erfahrung...hab meist selbst mehr erreicht!

Gruß
 
Alt 06.07.2005, 19:40   #6
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Hi , habe mir das mal angesehen von euch .
Es fehlen die Angaben bis wann er Beschäftigt war , von wann ab er Krankengeld erhielt , welche Krankheit ( Umgangsbegriff ) , wieviel ALG 1 und von wann bis wann ( Bewilligungszeitraum) , das Alter ( älter als 58 )?

Wenn ich das richtig verstanden habe , erhält er Krankengeld und ergänzend Sozialhilfe bis 12.2004., bis zur Krankheit ALG 1 , danach Lohnfortzahlung als Ersatz des ALG1.
Nun nur noch Krankengeld , oder was ????

Dann noch zu der Feststellung nix davon zu haben ausser Arbeit , warum fragst Du dann nach dem Zuschlag wenn Du nix davon hast und keine Arbeit haben willst um deinen Anspruch durchzusetzen ???
Verstehe das nicht so ganz , das widerspricht sich doch , oder ????
Wenn jeder so eingestellt währe , hätten wir schon lange keine Rechte und Leistungen mehr!!!
:icon_kinn: :icon_kinn: :icon_kinn: :icon_kinn: :icon_kinn:
Gruss
Rüdiger
 
Alt 06.07.2005, 20:05   #7
Lillybelle
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Es ist alles ehr kompliziert und man kann wirklich ohne genaue Zeitangaben kaum etwas sagen.


"004 gabs Krankengeld...haben aber nur die volle Sozialhilfe bekommen, das Krankengeld wurde dafür ans Sozialamt übergeleitet"

Wenn das so ist, ist das m. E.ergänzende Sozialhilfe, nur dass die anstatt das Krankengeld gleich kassiert haben . Faktisch habt ihr ja nur soviel Sozialhilfe erhalten, wie das K- geld bis zum Sozisatz nicht gereicht hat.

Rechtsanwälte dürfen wir hier nicht empfehlen. Örtliche Arbeitsloseninitiativen können da manchmal weiterhelfen.

Wenn er nicht arbeitsfähig ist und der MDK das auch feststellt, erhält er kein ALG1, weil er ja nicht arbeiten kann und dem Arbeitsmarkt gar nicht zur Verfügung steht.
Dann kriegt er eh nur ALG2.
Deshalb wäre die Arbeitsfhägkeit - oder Unfähigkeit also erstmal als erstes zu klären.
 
Alt 06.07.2005, 20:14   #8
Ludwigsburg
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Hallo, Rüdiger!

Nein, es wiederspricht sich nichts...
ich möchte wissen, ob es zum Arbeitslosengeld II für uns den Zuschlag gibt...

>Dann noch zu der Feststellung nix davon zu haben ausser Arbeit ,<

ich hatte geschrieben, daß es mir schnurz sein kann, ob die Krankenkasse Krankengeld an die Arge überleitet... denn das bekäme die Arge und nicht wir, deshalb lohnt es nicht zu klären, ob die Krankengeldzahlungen eingestellt werden durften.

>Hi , habe mir das mal angesehen von euch .
Es fehlen die Angaben bis wann er Beschäftigt war , von wann ab er Krankengeld erhielt , welche Krankheit ( Umgangsbegriff ) , wieviel ALG 1 und bis wann ? <



Ein Zuschlag wegen ALG I bezug dagegen würde an uns augezahlt: deshalb mach ich mir die Mühe das vor Antragstellung zu klären... mein SB kennt sich nicht aus und lehnt deshalb erstmal prinzipiell ab... Widerspruch wird dann nach 5 Monaten und x Anfragen endlich bearbeitet... kann ich ihm aber hieb und stichfest sagen, warum mir was zusteht, klät er es gleich ab und ich hab mein Geld schneller. Die Erfahrungen habe ich bereits...

Es fehlen die Angaben bis wann er Beschäftigt war , von wann ab er Krankengeld erhielt , welche Krankheit ( Umgangsbegriff ) , wieviel ALG 1 und bis wann ?

Mitte mai 2004 Kündigung vom langjährigen Arbeitgeber, wo er 20 Jahre ca war... arbeitslos gemeldet aber erst ca 1 Woche später... im Mai von Lohn für Mai gelebt...

am 01.06. Sozialhilfeantrag gestellt, da Arbeitsamt Sperrfrist angekündigt hatte... Zeitarbeits - Job gefunden, ... eine Woche später krankgeschrieben, und wieder Kündigung... Krankengeld ging ans Sozialamt, (minimaler) Verdienst für 5 Tage wurde auf Sozialhilfe angerechnet...

ach, da fällt mir ein: 2 Monate Klinikaufenthalt...im herbst 2004... Übergangsgeld ging auch ans Sozialamt... bis 31.12. 04 Krankengeld/Sozialhilfe, seit 01.01.05 ALG II, weiter durchgehend krankgeschrieben ,aber kein Krankengeld mehr... darf bei ALG II Bezug nicht gezahlt werden... auch nicht bei Altansprüchen, hieß es.


psychische Erkrankung,

das nachträglich ausgezahlte ALG betrug für 3 Wochen 1200 € und einpaar zerquetschte.

Gruß
 
Alt 06.07.2005, 20:45   #9
Ludwigsburg
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>Es ist alles ehr kompliziert und man kann wirklich ohne genaue Zeitangaben kaum etwas sagen. <

Die hab ich doch gemacht... ich weiß nur nicht aus dem Kopf an welchem Tag genau, ansonsten hab ich doch alles zeitlich genau geschildert...


>Wenn das so ist, ist das m. E.ergänzende Sozialhilfe, nur dass die anstatt das Krankengeld gleich kassiert haben . Faktisch habt ihr ja nur soviel Sozialhilfe erhalten, wie das K- geld bis zum Sozisatz nicht gereicht hat. <

So hab ichs doch geschrieben...

Rechtsanwälte dürfen wir hier nicht empfehlen. Örtliche Arbeitsloseninitiativen können da manchmal weiterhelfen.

Ich versuch mich da auch telefonisch zu informieren... aber die telefonzeiten passen meist nicht mit den Zeiten zusammen, wo ich zu hause bin und anrufen könnte... heut mußt ich zu 2 Ärzten mit meinem mann... morgen für ihn zum Arbeitsamt und ein Arzttermin... dann ist wieder Wochenende...und auf einen Termin zur Beratung muß man ja auch immer warten...

>Wenn er nicht arbeitsfähig ist und der MDK das auch feststellt, erhält er kein ALG1, <

eben, deshalb hat das Sozialamt ja für uns ab 01.01.05 von selbst ALG II beantragt... und seit dem Widerspruchsverfahren hat der medizinische Dienst das Gutachten in der Akte, daß mein mann keine 3 Stunden täglich arbeitsfähig ist, daß eine besserung möglich ist, aber nicht zeitlich eingeschätzt werden kann.

Hatte aber nur die Konsequenz, daß dem Widerspruch gegen die Sperrzeit von 2004 stattgegeben wurde... für das ALG II hats nichts geändert.

Ich sagte ja: erklärt man ihn irgendwann für arbeitsfähig, hat er wieder Anspruch auf ALG I...


>weil er ja nicht arbeiten kann und dem Arbeitsmarkt gar nicht zur Verfügung steht. <

eben.

Dann kriegt er eh nur ALG2.

>ich will ja nur wissen ob er im moment Anspruch auf den ALG II Zuschlag haben könnte...<

Deshalb wäre die Arbeitsfhägkeit - oder Unfähigkeit also erstmal als erstes zu klären.

Wird ja, hat aber doch nichts mit der Frage nach dem Zuschlag zu tun...

Gruß aus Ludwigsburg
_________________
Meine Äusserungen stellen lediglich meine pers. Erfahrung/ Meinung als Betroffene dar und sind keine rechtsverbindliche Auskunft, für die ich hafte.
 
Alt 07.07.2005, 06:13   #10
Lillybelle
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Dies hier ist die Rubrik für ALG2

Ich vermute mal, dass dein Mann, da er wegen seiner Erkrankung eben auch kein ALG1 bekommt, sondern "Sozialhilfe", nun Sozialgeld nach SGB XII bekommt. Hier gibts tatsächlich keinen Zuschlag. Den bekommen nämlich nur Erwerbsfähige .
Wenn er wieder gesund ist, hat er jedoch Anspruch auf sein volles ALG1

Wie ich schon sagte, hängt alles davon ab, wie er nun eingestuft wird.
Aber es würde sich auf jeden Fall lohnen zu prüfen, ob er nicht Anspruch dann auf einen Mehrbedarf Behinderung hat, solange er nach SGB XII bekommt. Gut wäre, einen Behindertenausweis zu beantragen beim Versorgungsamt.
Und ich würde auch mal einen Antrag auf Pflegegeld bei der Krankenkasse stellen, wenn du ihn pflegst praktisch. Das Geld darf nämlich NICHT auf Sozialgeld und / oder ALG2 angerechnet werden.

In wieweit das durchsetztbar ist bei psych. Erkrankungen, kann ich nicht sagen, weil man dazu wissen genau wissen müste, wieviel praktische Hilfe er im Alltag braucht.
Aber Vorsicht!: Es gibt einen §, nachdem das Amt auch das Sozialgeld verweigern kann, wenn diese Leistungserbringng durch die stat. Aufnahme in einer Klinik abgewendet werden kann.
Aussuchen, ob man nun als erwerbsfähig, hier ( ALG1) oder nicht ( Sozialgeld ) gelten möchte, kann man sich ebenfalls nicht. Wenn man als erwerbsfähig eingestuft wird, und beantragt das nicht, sondern Sozialgeld, - gibts gar nix.
siehe Urteil z. B.

http://www.bag-shi.de/fachinfo/recht...-hamburg050316
 
Alt 07.07.2005, 14:39   #11
Ludwigsburg
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>Dies hier ist die Rubrik für ALG2 <

eben, und da mein mann seit Januar 2005 ALG II bezieht, bin ich hier genau richtig!
Ich will doch wissen, ob er zum ALG II den zuschlag bekommen müßte...

>Ich vermute mal, dass dein Mann, da er wegen seiner Erkrankung eben auch kein ALG1 bekommt, <
hatte ich so geschrieben, er hat erst dann wieder einen Anspruch auf ALG I, wenn er keine Krankmeldung mehr bekommt.

>sondern "Sozialhilfe", nun Sozialgeld nach SGB XII bekommt. <
tja, wir als "Fachleute" wissen, daß er Sozialgeld bekommen müßte: das Sozialamt hat aber die Anträüge ausgefüllt und man hat ihn als arbeitsfähig eingestuft, obwohl er durchgehend seit letztem Sommer krankgeschrieben ist... und wie es weiter geht, steht in den Sternen: der Arzt schreibt ihnvon monat zu monat weiter krank... und nach dem Stand der Dinge von heute wird er wohl nicht zum med. Dienst müssen...
aber das führt hier zu weit...

ob die ihm nun weiter ALG II zahlen oder doch noch auf Sozialgeld umstellen - keine Ahnung!


>Hier gibts tatsächlich keinen Zuschlag. Den bekommen nämlich nur Erwerbsfähige . <

Das ist eine Aussage, mit der ich was anfangen kann.

>Wenn er wieder gesund ist, hat er jedoch Anspruch auf sein volles ALG1<

Das ist mir klar.

>Wie ich schon sagte, hängt alles davon ab, wie er nun eingestuft wird. <

Na gut, ich erzähl mal, was heute war.

Dazu schreib ich am besten nachher den Widerspruch ab, den ich zur Niederschrift abgegeben hab.

Das letzte, was man mir heut gesagt hat, war nämlich unverständlicherweise: wenn er krankgeschrieben ist, können wir ihn nicht herbestellen...

ich faß es nicht!


>Aber es würde sich auf jeden Fall lohnen zu prüfen, ob er nicht Anspruch dann auf einen Mehrbedarf Behinderung hat,<

tja, dazu müßte er aber wohl zuerst zum med. Dienst...

>solange er nach SGB XII bekommt. <

er bekommt - warum auch immer - ALG II - wie ich schon mehrfach sagte!

>Gut wäre, einen Behindertenausweis zu beantragen beim Versorgungsamt. <

Das hab ich schon im letzten Sommer überlegt, weil er nicht nur psychisch erkrankt ist, sondern auch noch einige Krankheiten mehr hat, die sich nicht bessern werden. Man hat mir aber überall davon abgeraten, weil mit Schwerbehindertenausweis so gut wie keine Chnace mehr auf einen neuen Arbeitsplatz bestände...

>Und ich würde auch mal einen Antrag auf Pflegegeld bei der Krankenkasse stellen, wenn du ihn pflegst praktisch.<

Ich pflege ihn ja nicht, weil er körperlich was nicht kann... glaube nicht, daß ich da Anspruch hätte.

Ich bin schon zufrieden, daß man mich in Ruhe läßt, weil man weiß, daß ich mit meinen Kindern und meinem Mann mehr als ausgelastet bin...

Das Geld darf nämlich NICHT auf Sozialgeld und / oder ALG2 angerechnet werden.

Tja, dann sollte ich das erkunden... das Dumme ist nur, daß ich imer nicht weiß, was ich zuerst und zuletzt tun soll... was mir fehlt, ist kundige Beratung...

>In wieweit das durchsetztbar ist bei psych. Erkrankungen, kann ich nicht sagen, weil man dazu wissen genau wissen müste, wieviel praktische Hilfe er im Alltag braucht. <

Das würde in jedem Fall wieder kampf bedeuten, denn bei der Kasse (auch Sozialberatung) wissen sie Bescheid...drauf hingewiesen hat mich aber keiner!

>Aber Vorsicht!: Es gibt einen §, nachdem das Amt auch das Sozialgeld verweigern kann, wenn diese Leistungserbringng durch die stat. Aufnahme in einer Klinik abgewendet werden kann. <

Er war ja zwei Monate in einer Klinik... leider erfolglos. Ich hatte mir so viel davon versprochen...

>Aussuchen, ob man nun als erwerbsfähig, hier ( ALG1) oder nicht ( Sozialgeld ) gelten möchte, kann man sich ebenfalls nicht.<

Dem medizinischen Dienst liegen doch die Gutachten alle vor, wegen des - erfolgreichen - Widerspruchs gegen die Sperrzeit beimALG I.

Aufgrund Dessen hätte man Sozialgeld zahlen müssen.. mir ist es doch letztlich egal... Hauptsache er bekommt das geld, das er braucht!

Ich wüßte nicht, daß es einen Unterschied mnacht, ob das geld Sozialgeld oder ALG II heißt... vermittelbar ist er nicht, solange er krankgeschrieben ist und die Ärzte sagen, daß er nicht in der lage ist, sich selbst zu vertreten.

War heute auch noch mal bei seinem Arbeitsvermittler... der sagt auch, er wird ihn nicht mehr einladen.

>Wenn man als erwerbsfähig eingestuft wird, und beantragt das nicht, sondern Sozialgeld, - gibts gar nix.
siehe Urteil z. B.

http://www.bag-shi.de/fachinfo/recht...ichtbarkeit/sg -hamburg050316<


Der Link funktioniert nicht, kanst danach noch mal schauen?
Site FehlerEs ist ein Fehler aufgetreten. Die Fehlermeldung lautet:
Fehlertyp
AttributeError
Fehlerwert
sg -hamburg050316
Anfrage erfolgt um
2005/07/07 14:29:36.749 GMT+2

Wie gesagt, mein Mann hat ja noch Krankengeldanspruch... ALG II bezieht er deshalb, weil das Krankengeld nicht zum leben reicht
(hatte schon erklärt, warum,)
er deshalb bis 31.12.04 Sozialhilfe bekommen hat und nun hat man die Krankengeldzahlung eingestellt, weil bei ALG II Bezug kein Krankengeld gezahlt werden muß... sagt die AOK... und der SB ist mit der Ausknft zufrieden...

was du da schreibst hör ich heut zum ersten mal, und unserem SB kann davon auch nichts bekannt sein: warum zahlen die sonst?

schau mal, warum derlink nicht funktioniert... würd mich doch interessieren.

Was mich aber am meisten interessiert, weils Thema dieses Threads ist:

>>Hier gibts tatsächlich keinen Zuschlag. Den bekommen nämlich nur Erwerbsfähige . <

Wo kann ich das nachlesen?

Gruß
 
Alt 07.07.2005, 14:58   #12
Janchen
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Klick mich und das Urteil ist zu sehen !!!
 
Alt 07.07.2005, 15:00   #13
Ludwigsburg
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Danke, Janchen!
 
Alt 07.07.2005, 15:14   #14
Lillybelle
Gast
 
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Hier habe ich noch , wie der Zuschag überhaupt berechnet wird und unter welchen Voraussetzungen gewährt wird. Das ist auch vom Einkommen abhängig.
 
Alt 07.07.2005, 15:59   #15
Ludwigsburg
Gast
 
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Hallo, Lybelle!

So, hab mir den Link grad angeschaut: das kann ich nicht auf uns beziehen, denn der Betreffende ist vom AMT aufgefordert worden, Grundsicherung zu beantragen.... wir nicht!

ich zitiere: Nach dem Kenntnisstand des vorliegenden Eilverfahrens hat ihn vielmehr die Antragsgegnerin zu Recht darauf verwiesen, zunächst um Leistungen der Grundsicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) bei der Hamburger Arbeitsgemeinschaft SGB II nachzusuchen.

>Hier habe ich noch , wie der Zuschag überhaupt berechnet wird und unter welchen Voraussetzungen gewährt wird<

Berechnung ist mir klar... Anspruchsvoraussetzungen, das ist das was interessiert.

Und dann müssen also alle 3 Punkte zutreffen, und nicht nur der 3., so wie ich ursprünglich dachte.

Was dann heißt, daß die Falschauskunft der damaligen Sachbearbeiterin uns tatsächlich in den finaziellen Ruin gestürzt hat! Mein Mann hätte nicht den erstbesten Job annehmen dürfen... denn dann hätte er mehr Krankengeld bekommen, als er Sozialhilfe bezogen hätte...oder jetzt ALG II - das hat man davon, wenn man sich Arbeit sucht, um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen!

Diese Erkenntnis wird mir nichts mehr nutzen, aber: wer arbeitslos wird, sollte sich gut überlegen, ob er für weniger geld nen Job annimmt, um nicht arbeitslos zu bleiben... das sollte mandann erst dann tun, wenn man nichts vernünftiges findet und der Zuschlag zum ALG II abgelaufen ist!

Gruß



Gruß
 
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