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Start > > -> Lang: Probleme mit der Arge und Arbeitsaufnahme was steht mir zu, unterschiedliche Op

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 05.10.2014, 21:07   #1
LillyMe->Emailproblem
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Registriert seit: 05.10.2014
Beiträge: 1
LillyMe
Standard Lang: Probleme mit der Arge und Arbeitsaufnahme was steht mir zu, unterschiedliche Op

Hallo ihr,

ich versuch meine Probleme mit der Arge möglichst kurz und knapp zu schildern, aber es wird lang -.-". Ich bin seit August diesen Jahres im Bezug und hatte davor meine Ausbildung abgeschlossen. Ich hab alle Unterlagen firstgerecht eingereicht und keine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben, ein Verwaltungsakt wurde mir nicht aufgezwungen. Als ich den Antrag stellte forderte ich, dass alle Zahlungen direkt an meinen Vermieter zu entrichten sein und ich dafür zusätzlich gerne ein Schreiben hätte, was ich bei ihm eingereicht habe. Ich habe meine "Beratungstermine" wargenommen und mich beworben. Ich habe kein Auto und Vermittlungsvorschläge waren in der JobBörse für meinen Bereich sehr mau. Eigeninitaitv hab ich mich aber auch auf weiter entfernte Stellen beworben und in NRW auch eine gefunden. Die Zusage war sehr plötzlich und ich soll bereits am 15.10 die Stelle antreten, Arbeitsvertrag ist unterwegs, meinen Sachbearbeiter habe ich über die Zusage informiert und nächste Woche ist ein Gespräch.

Jetzt fing der ganze Mist an. Als ich mit meiner Hausverwaltung über die Situation sprach wurde mir mitgeteilt, dass bevor ich Frage ob ich meine Wohnung abgeben/untervermieten kann noch ein Zahlungsrückstand von 100 Euro für die letzten beiden Monate vorhanden wäre, die Arge hat wohl das Geld nicht in voller Höhe überwiesen sondern erst nen Teilbetrag am ersten Monat und dann nochmal den Teilbetrag + 83 Euro sodass aber trotzdem noch nicht die gesamte Miete gedeckt war. In der Rubrik "Anerkannte Bedarfe für Unterkunft und Heizung" sind unter Grundmiete und Nebenkosten allerdings die richtigen Beträge gesetzt. In der Einkommensberücksichtigung steht allerdings wieder ein anderer Betrag. Wie kann es denn bitte sein, das in zwei Monaten unterschiedliche Beträge überwiesen werden?! Wohnung ist nicht zu groß und in der Kaltmiete im Rahmen der Vorgaben. Desweiteren haben die Kindergeld für mich berechnet obwohl ich gar keinen Anspruch, durch eine abgeschlossene Ausbildung habe! Erst wieder wenn ich ein Studium beginnen würde. Kindergeld hab ich auch nicht bei der Antragsstellung angegeben, leider habe ich mir von dem Antrag aber keine Kopie gemacht. Im Gespräch mit der Arge wurde mir mitgeteilt, dass ich mich an die Kindergeldkasse wenden soll. Dies bringt mir aber gar nichts, weil sie nicht mehr für mich zuständig sind. Zugehört wurde mir dort nicht! Mir fehlen jetzt mindestens 200€ für die zwei Monate ohne die fehlende Miete mit einzubeziehen.

Frage 1: zu diesem Absatz: Ich müsste um meine Wohnung loszubekommen die offenstehende Miete tilgen, dies kann ich allerdings nicht. Falls es mir doch irgendwie gelingen sollte, hab ich einen Anspruch darauf mein Geld das ich vorgeschossen habe von der Arge zurück zu bekommen?

Frage2: mir würde für zwei Monate Kindergeld (184 €) als Einkommen berechnet, welches ich jedoch gar nicht erhalten habe. Soll ich Kontoauszüge vorlegen, das geht die doch eigentlich gar nichts an. Bei euch im Forum hab ich auch gelesen, dass ich das nicht muss. Bekomme ich das Geld nachträglich, durch die fehlerhafte Berechnung ausgezahlt auch wenn ich in Vorkasse getreten bin?

Wie gehe ich am besten vor mit der Jobsituation? Ich glaube ich habe 3 Optionen kenne mich aber mit den ganzen Abläufen nicht aus.

- Wenn ich den Arbeitsvertrag / und einen Mietvertrag habe/hätte darf ich die erst unterschreiben wenn ich sie der Arge vorgelegt habe?

Da ich am 15.10 den Job egal was passiert anteten werde, muss ich irgendwie abgesichert sein auch bezüglich der Probezeit. Ich habe keine Mittel und Zeit einen Umzug mit meinem gesamten Hausrat zu planen und durchzuführen. Wie ich erfahren habe kann ich wohl KANN Leistungen aus dem Vermittlungsbuget beantragen, dies muss aber im Vorfeld geschehen. Mein erstes Gehalt wird vermutlich am 31. auf mein Konto kommen, dass heißt ich bin ab dem 15.10 nicht mehr arbeitslos mein erstes teilGehalt wird wohl 700 Euro betragen. Durch das sogenannte "Zuflussprinzip" werde ich das gesamte Geld für Oktober zurück zahlen müssen, was SEHR ärgerlich ist. Mir wurde im Zusammenhang auf die neue Arbeitsstelle gesagt, dass sobald ich umgezogen bin auch eine neue Arge für mich zuständig wäre. Das heißt ich müsste mich am 14. beim Bürgeramt des Umzugsorts melden, und dann nochmal ALG2 beantragen?! Das Dauert doch super lange, kann ich dann meine Klamotten fressen damit ich was im Magen habe, genauso wie die Fahrtkosten?! Ich steh kurz vor nem Nervenzusammenbruch!

Besteht die Möglichkeit die Rückzahlung der letzen Argezahlung als Dahrlen zu machen? Ich wurde in dem Bezug nicht beraten und würde gerne vorbereitet in das Gespräch gehn. Ich habe mir jetzt 3 mögliche Optionen überlegt. Das bedeutet doch ich müsste für den Monat Oktober das gesamte Geld an Arge Niedersachsen zurückzahlen, während ich bei Arge NRW aufstockend Geld für den Restmonat und Folgemonat beantrage bis mein Gehalt da ist?! Dann würde doch das Zuflussprinzip greifen weil mein eigentliches Gehalt am 31. kommt und ich müsste das ausgezahlte Geld von Arge NRW wieder an diese zurückzahlen. WAS IST DAS BITTE FÜR NEN HICKHACK, zumal das ja alles zeitlich unheimlich knapp ist!

Folgende Optionen habe ich mir überlegt.

Option1 : Szenario aus dem folgenden Absatz mit Anmeldung in NRW, falls ich überhaupt eine möblierte Wohnung auf die schnelle finden würde. Doppelte Haushaltsführung ist ja auch eine Kann Leistun und wird meistens nicht bezahlt, hab ich zum mindest in meherern Post im Internet gelesen. Zumal das jetzt ja nochnicht mal richtig mit der Übernahme meiner Unterkunftskosten geklappt hat. Vielleicht besteht die Möglcihkeit in Niedersachsen Übergangsbeihilfe zu beantragen? Mein Vermittler meinte allerdings, dass dann NRW zuständig wär und ich auch nur von diesen Übergangsbeihilfe genehmigt bekommen könnte.

Option2 : Ich behalte meinen Lebensmittelpunkt in Niedersachsen und Pendel 313 Km auf einer Strecke, dann hätte ich zwar einen 14 Stundentag aber ein Ende wär absehbar. Muss mir die Arge aus dem Vermittlungsbuget (was ja alles kann Leistungen sind) die Fahrkarte stellen? Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen. Eine Monatskarte kostet im Regionalverkehr (3 Stunden fahrt) 700 Euro. Ich kann mir das nicht leisten!

Option3 : Ich finde eine Couch auf der ich schlafen kann bei Bekannten, was möglich wäre, melde mich nicht in NRW an(?) weil ich meine Wohnung und somit Lebensmittelpunkt noch in Niedersachsen habe, beziehe somit auch weiter für diesen Monat ALG2 in Niedersachsen, muss keine Veränderungsmitteilung bezüglich Wohnraum machen. Mir wird die erste Fahrt zur Arbeitsstelle bezahlt und vielleicht zusätzlich ne Monatskarte in NRW (mit der Fahrtkostenpauschale)? Wie sieht es aus mit den Kosten welche ich durch das auswertige Schlafen habe, können mir die auch erstattet werden?

Mein Bearbeiter stellte sich bis jetzt wenn es um Förderungen/Auszahlungen ging auf stur, wirklich über alles sprechen werden wir aber erst nächste Woche. Ich möchte einfach nicht das irgendwas schief geht und setze mit auf eure Erfahrung. Was sagt ihr zu meiner Situation, könnt ihr mir irgendwas raten, auch zu den Optionen. Ich steh auf dem Schlauch und gerate langsam in Panik, dass ich mich Verschulden muss.

Danke, dass ihr euch die Zeit fürs lesen genommen habt. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
LillyMe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2014, 13:28   #2
Seepferdchen
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Standard AW: Lang: Probleme mit der Arge und Arbeitsaufnahme was steht mir zu, unterschiedlich

Hallo LillyMe,

ich versuche mal hier einiges aufzudrösseln und bestimmt kommen noch von anderen
usern einige Hinweise.

Zitat:
Mir fehlen jetzt mindestens 200€ für die zwei Monate ohne die fehlende Miete mit einzubeziehen.
Widerspruch schreiben, sollte die Frist von 4 Wochen um sein dann bitte einen Überprüfungsantrag stellen § 44 SGB X.

Zitat:
Die Zusage war sehr plötzlich und ich soll bereits am 15.10 die Stelle antreten, Arbeitsvertrag ist unterwegs, meinen Sachbearbeiter habe ich über die Zusage informiert und nächste Woche ist ein Gespräch.
Also der Vertrag noch nicht unterschrieben und bitte schriftlich den Antrag aus dem
Vermittlungsbugdet stellen, was kann beantragt werden, hier die Aufstellung:

Du kannst einen Antrag stellen aus dem Vermittlungsbudget § 44 SGB III.

Förderung aus dem Vermittlungsbudget

BA VB 1a Bewerbungskosten pauschal
BA VB 1b Bewerbungskosten Nachweis
BA VB 1c Reisekosten zum Vorstellungsgespräch
BA VB 1d Fahrkosten für Pendelfahrten
BA VB 1e Kosten für getrennte Haushaltsführung
BA VB 1f Kosten für den Umzug
BA VB 1g Fahrkosten zum Antritt einer Arbeits- oder Ausbil-dungsstelle
BA VB 1h Kosten für Arbeitsmittel
BA VB 1i Kosten für Nachweise
BA VB 1j Unterstützung der Persönlichkeit ( z.B. Kleidung)
BA VB 1k Sonstige Kosten
BA VB 2 Anforderung Unterlagen

Quelle: arbeitsagentur/Vermittlungsbudget Seite 14

ist eine Kann-Leistung.

Anträge bitte persönlich einreichen gegen Empfangsbestättigung auf der Kopie.

Zitat:
Mein erstes Gehalt wird vermutlich am 31
Zu 100% sicher bist du dir aber nicht, auch hier bitte einen Antrag auf Darlehn stellen,
wenn Gehalt erst im November kommt, damit du die Zeit überbrücken kannst.
Schau genau was in deinem Vertrag steht.

§ 42a SGB II i.V.m. § 24 Abs. 4 SGB II

Zitat:
mir würde für zwei Monate Kindergeld (184 €) als Einkommen berechnet, welches ich jedoch gar nicht erhalten habe. Soll ich Kontoauszüge vorlegen, das geht die doch eigentlich gar nichts an.
Hier irrst du, du mußt belegen das du keine Zahlung bekommen hast.

Hast du ggf. was schriftliches, also einen Bescheid für welchen Zeitraum
Kindergeld gezahlt wurde?

So wie bereits oben erwähnt, habe ich versucht etwas aufzudrösseln,also
etwas Geduld es kommen noch Tips sicherlich dazu.
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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