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Start > > -> EIN Freund ist zu mir gezogen.

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 06.09.2014, 01:53   #1
Katsura->Emailproblem
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Registriert seit: 06.09.2014
Beiträge: 1
Katsura
Standard EIN Freund ist zu mir gezogen.

Hallo zusammen,

mir raucht bereits der Schädel und bevor ich noch mehr verkehrt mache wende ich mich hoffnungsvoll an euch.

Folgendes hat sich zugetragen:
Ich bin seit etwa einem dreivierteljahr ALG II Bezieherin und wohnte bis vor Kurzem allein. Durch diverse Umstände jedoch, nicht zuletzt zu unserer gegenseitigen psychischen Unterstützung ist mein bester Freund aus Österreich nun am 11.08. zu mir gezogen. Da er zum Zeitpunkt seiner Anmeldung in meiner Wohnung noch keine Arbeit gefunden hatte gingen wir gemeinsam ins JC um uns zu erkundigen, ob ihm als EU Bürger ALG II zusteht oder nicht. Dort habe ich schon den ersten Fehler begangen und ihn als "Freund" bezeichnet, was heutzutage offenbar gleich mit "Lebensgefährte" oder "Partner" gleichgestellt wird. Wir erfuhren, dass er keinerlei Anspruch hat, ich mich nun allerdings auf eine Kürzung meines Bedarfes einstellen könne. Zu der Zeit hatten sie noch nichts schriftlich von mir - konnten also auch noch gar nicht davon ausgehen, dass wir bereits zusammen leben. Ich sei natürlich umgehend dazu verpflichtet, das ganze offiziell in der Anlage VÄM auszufüllen und dem JC vorzulegen.
Das ist nach wie vor noch nicht geschehen, da ich mir unsicher darüber bin, was genau ich nun angeben soll.
Vorsorglich hat die ARGE allerdings diesen Monat schon 150 Euro meiner Sozialhilfe gestrichen.

"Änderung:
- Berücksichtigung einer Person in der Haushaltsgemeinschaft ab 01.09.2014"

Schön und gut - die Miete teilen wir uns immerhin.
Damit war's das allerdings. Da meine Wohnung trotz einer weiteren Person nun nicht um ein Zimmer gewachsen ist habe ich nach wie vor nur ein Schlafzimmer, mein "KUMPEL" schläft allerdings auf der Schlafcouch im Wohnzimmer. Keiner von uns hat Zugriff auf die Finanzen des jeweils anderen und auch unsere Einkäufe machen wir getrennt, auch wenn sie im selben Kühlschrank gelagert sind logischerweise. Daher nun meine Frage: Nach dem was ich gelesen habe, besteht überhaupt eine Chance, eine Verantwortungs-bzw Einstehensgemeinschaft anzufechten?
Die wurde uns ja allerdings noch nicht direkt unterstellt - allerdings entnehme ich dem letzten Schreiben, in welchem steht:
"...Die Entscheidung über die Höhe der Leistungen ergeht nach [Paragraph XYZ] in Verbindung mit [Paragraph ABC] vorläufig, da die Einkommensverhältnisse nicht abschließend geklärt sind.", dass zeitnah eine Forderung über die Aufdeckung jener Einkommensverhältnisse meines Kumpels gefordert werden.
Und nachdem das JC ja nun offenbar schon über unsere gemeinsamen Wohnverhältnisse bescheid weiß (wie dem Schreiben ja offenkundig zu entnehmen ist), bin ich da noch verpflichtet die Anlage VÄM auszufüllen?
(Ironischerweise bin ich zudem homosexuell, könnte mir eine Beziehung zu einem Mann ergo so oder so nicht vorstellen - beweisen lässt sich das allerdings auch schlecht )

Ich hoffe, ich habe um die Uhrzeit nun nicht zu diffus geschrieben...

Über jeden Tipp und jede Hilfe würde ich mich freuen.

Liebe Grüße
Katsura ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2014, 07:06   #2
gelibeh
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Standard AW: EIN Freund ist zu mir gezogen.

VÄM dürfte eine Veränderungsmitteilung sein. Die würde ich ausfüllen. Bei Dir wohnt eine weitere Person, aber 0 Personen in Deiner Bedarfsgemeinschaft!!!!!

Irgendwelche Unterlagen vom Freund bekommen die nicht von Dir. Das sind Unterlagen Dritter, auf die Du gar keinen Zugriff haben darfst.
Ihr seid eine Wohngemeinschaft und in einer WG haben die keinen Anspruch auf Unterlagen von anderen Personen. Miete und Heizkosten müsst Ihr Euch teilen, das dürfen die halbieren.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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