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ALG II

Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


Verzwickte Lage

ALG II

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Alt 21.07.2007, 19:54   #1
Sarah
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Hallo liebe Forummitglieder,

Ich habe in letzter Zeit überwiegend Blindbewerbungen verschickt. Nun erhielt ich letzten Freitag einen Anruf. Es stellt sich erst später heraus, das es eine Firma war, bei der ich mich blind beworben hatte. Die Dame am Telefon konnte ich anfangs akustisch schwer verstehen, zumal sie ihren Namen erst garnicht nannte und nur fragte, wer dort am Telefon sei. Da ich generell mich nur mit "Ja bitte" am Telefon melde, habe ich erst einmal gefragt, wer dort am anderen Ende spricht und um was es geht. Die Dame sagte mir dann sehr schnippisch ihren Namen und fragte, mit wem sie jetzt spricht, dann sagte ich, wen möchten sie denn sprechen? Die Dame war leicht angesäuert, ich sagte dann schliesslich meinen Namen und erklärte ihr, das ich mich an meiner Leitung nie mit Namen melde, da ich in der Vergangenheit schon die dollsten Anrufe (u.a. auch Belästigungen jeglicher Art) erhalten habe und mich deswegen nie gleich mit Namen melde. Die Dame schien dafür wenig Verständnis gehabt zu haben, ich merkte ihr an, das sie etwas ungehalten war. Die Dame hatte meine Kurzbewerbung erhalten und Interesse gezeigt und mir gleichzeitig gesagt, sie hätte mir einen Mail geschrieben und meinte wieder serh vorwurfsvoll, ob ich die nicht gelesen hätte. Ich sagte ihr, ich habe heute noch keine Mails abgefragt, bzw. ich habe keine Mail von ihr gelesen. Da ich unter anderem auch noch auf dem Sprung war, ich wollte meinen Zug nicht verpassen, denn am WE. fahre ich immer zu meinen Eltern. Ich verblieb mit der Daem so, das ich sie am Montag zurückrufen würde und notierte die Adresse. Die Dame wollte noch, das ich am selbigen Tag abends zum vorstellen vorbei kommen sollte mit Unterlagen. Schon etwas kurzfristig, zumal ich gerade zwischscn Tür und Angel stand, auch dafür hatte sie wenig Verständnis. Ich versuchte der Dame meine Situation verständlich zu machen und sagte ihr, das ich ab nächsten Montag wieder voll und ganz flexibel für ein Gespräch zu Verfügung stehen würde. Nach dem Gespräch habe ich mir dann so meine Gedanken gemacht und auch die Mail gelesen, welche die Dame mir am Vorabend gegen 19.30 Uhr geschrieben hatte. Darin stand unter anderem auch, das sie eine Kraft suchen, die vor allem keine oder ständige Fehlzeiten zu verbuchen hat und auf die man jederzeit zählen kann. die Mail war schon außergewöhnlich, streng geschrieben, ich vermute mal, die Firma hat schlechte Erfahrungen gemacht bezüglich ihrer letzten Mitarbeiter(in) Trotzdem, habe ich eine Mail noch nie bekommen, eine gewisse Voreingenommenheit war deutlich herauszulesen.. Die Arbeitszeiten wären 42, 5 Stunden die Woche , also 8,5 Std. reine Arbeitszeit. Ich muss erwähnen, das ich schon seit geraumer zeit nicht mehr Vollzeit gearbeitet habe (nur 400 Euro) und ich Angst habe, das ich das nicht durchhalte. Teilzeit oder max. 40 Stunden wären ja völlig ok für mich. Das Gespräch mit der sehr unfreundlichen Dame und die Mail haben mich etwas abgeschreckt. Um auf den Punkt zu kommen, ich möchte bei der Firma am Montag erst garnicht anrufen, ich habe kein gutes Gefühl mehr bei der Firma, zumal die Voraussetzungen für ein friedvolles Schaffen ja im Vorfeld durch den Anruf schon geschädigt wurde. Ach herjee, ich habe auch noch andere Firmen im Auge, die auf meine Kurzbewerbung (eigene Kreation "Flyer") sehr positiv reagiert haben und ich auch noch andere Möglichkeiten nutzen möchte, einen Vorstellungstermin zu bekommen. Jetzt habe ich nur Bedenken, was passiert, wenn ich am Montag nicht mehr anrufen werde (in der Mail stand, ich soll mich bei Interesse melden) und die Firma mich anschwärzen möchte bei der ARGE? Das wäre fatal, denn das wäre nicht in meinem Interesse. Kann ich sagen, ich habe nie einen Mail erhalten (Mails sind schon in der Vergangenheit ab und an mal nicht bei mir angekommen oder sind durch den Spamfilter gerutscht) und nie ein Telefongespräch mit der Firma ....geführt? Reicht der ARGE die Mail der Firma als Nachweis, dann man mich einladen wollte? Dort steht auch, das man mich telefonisch nicht erreicht hat (was komisch ist, ich war die letzten zwei Tage zu hause gewesen). Ich weis nicht was ich machen soll, ich suche natürlich auf Dauer eine Vollzeit oder Teilzeitstelle, aber nicht bei der Firma. Warum schreibt die Dame, sie hätte mich telefonisch nicht erreicht und schickt mir einen kurzfristige Mail mit einem sehr kurzfristigen Gesprächstermin? Finde das schon etwas seltsam.

Ich bitte um euren Rat, was ich jetzt am besten tun sollte.

Vielen Dank für Eure Antworten.

MfG.
Sarah
 
Alt 21.07.2007, 20:23   #2
na
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Ich kann dir hier nur sagen, was ich persönlich in diesem Fall machen würde:

Ich würde am Montag bei dieser Firma anrufen und sagen, du hättest gerade heute eine Zusage für eine andere Stellung bekommen. Anrufen, nicht schreiben!

Es gibt tatsächlich Firmen, die bei den ARGEs anschwärzen, auch auf Blindbewerbungen. Ich kann dir nicht sagen, was sie davon haben, aber das gibt es. Eine seriöse Firma macht so etwas nicht.

Das mit der Aggressivität kann eine Masche sein: Es ist bekannt, dass jeder, der keine Arbeit hat, unter Druck steht. Macht man noch Druck dazu, bekommt man Leute zu jeder Bedingung. Kann ich dir auch nicht sagen, was man davon hat, aber das gibt es.

Jetzt gehen wir mal von dem worst-case-Szenario aus: Die Firma schwärzt dich an. Sie wollten dich einstellen und du hast ihnen einfach abgesagt, unter dem Vorwand, eine andere Stelle gefunden zu haben. Man hätte dir das nicht geglaubt.

1. Es ist mir nicht bekannt, ob man bei Absage einer Blindbewerbung überhaupt eine Kürzung bekommen kann. Eigentlich nicht, aber neulich hatten wir gerade einen Fall, wo es so war.

2. Jetzt gehen wir nochmal vom worst-case-Szenario aus: Du wirst sanktioniert. Dann gibst du eine Begründung an (da bekommst du so ein Anhörungsbogen zugeschickt). Das kann vom Mißverständnis bei der Absage sein (du machst das ja nur mündlich) bis hin zur Wahrheit: Die Dame war dir zu agressiv, bot dir eine dubiose Stellung an und du hattest ja tatsächlich noch andere Angebote laufen, bei denen du eine gute Chance hattest.

3. Sollte trotzdem eine Kürzung kommen, legst du einen Widerspruch ein. Da würde ich mir einen Beratungsschein beim Amtsgericht holen (kostet 10 Euro) und einen Termin bei einem Sozialrechtler holen.

Das geht schon durch, es ist aber sehr nervig.

... und jetzt malen wir mal nicht den Teufel an die Wand. Wenn du den Eindruck hast, das ist nicht die richtige Stelle für dich, sage lieber gleich ab, als erst nach einem persönlichen Gespräch. Ich muss schon sagen: 42,5 Stunden klingt sehr ausbeuterisch. Wo kommen wir denn dahin, wenn man mit solchen Methoden zu neuem Personal kommt. Nur Mut, es wird!
 
Alt 21.07.2007, 21:04   #3
Sarah
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Ich kann dir hier nur sagen, was ich persönlich in diesem Fall machen würde:

Ich würde am Montag bei dieser Firma anrufen und sagen, du hättest gerade heute eine Zusage für eine andere Stellung bekommen. Anrufen, nicht schreiben!

Es gibt tatsächlich Firmen, die bei den ARGEs anschwärzen, auch auf Blindbewerbungen. Ich kann dir nicht sagen, was sie davon haben, aber das gibt es. Eine seriöse Firma macht so etwas nicht.

Das mit der Aggressivität kann eine Masche sein: Es ist bekannt, dass jeder, der keine Arbeit hat, unter Druck steht. Macht man noch Druck dazu, bekommt man Leute zu jeder Bedingung. Kann ich dir auch nicht sagen, was man davon hat, aber das gibt es.

Jetzt gehen wir mal von dem worst-case-Szenario aus: Die Firma schwärzt dich an. Sie wollten dich einstellen und du hast ihnen einfach abgesagt, unter dem Vorwand, eine andere Stelle gefunden zu haben. Man hätte dir das nicht geglaubt.

1. Es ist mir nicht bekannt, ob man bei Absage einer Blindbewerbung überhaupt eine Kürzung bekommen kann. Eigentlich nicht, aber neulich hatten wir gerade einen Fall, wo es so war.

2. Jetzt gehen wir nochmal vom worst-case-Szenario aus: Du wirst sanktioniert. Dann gibst du eine Begründung an (da bekommst du so ein Anhörungsbogen zugeschickt). Das kann vom Mißverständnis bei der Absage sein (du machst das ja nur mündlich) bis hin zur Wahrheit: Die Dame war dir zu agressiv, bot dir eine dubiose Stellung an und du hattest ja tatsächlich noch andere Angebote laufen, bei denen du eine gute Chance hattest.

3. Sollte trotzdem eine Kürzung kommen, legst du einen Widerspruch ein. Da würde ich mir einen Beratungsschein beim Amtsgericht holen (kostet 10 Euro) und einen Termin bei einem Sozialrechtler holen.

Das geht schon durch, es ist aber sehr nervig.

... und jetzt malen wir mal nicht den Teufel an die Wand. Wenn du den Eindruck hast, das ist nicht die richtige Stelle für dich, sage lieber gleich ab, als erst nach einem persönlichen Gespräch. Ich muss schon sagen: 42,5 Stunden klingt sehr ausbeuterisch. Wo kommen wir denn dahin, wenn man mit solchen Methoden zu neuem Personal kommt. Nur Mut, es wird!
Hallo und danke für Deine Reaktion auf mein Thread. Um ehrlich zu sein, das hört sich ja schrecklich an, Sanktion, Widerspruch..ojeee..wäre es nicht besser, erst garnicht mehr anzurufen? Gilt eine Mail als Beweis für eine Einladung? Wäre es nicht doch sinnvoll, alles abzustreiten?, Mails gehen durch Spamfilter auch verloren, ein Telefonat ist nicht beweisbar, oder liege ich falsch? Um ehrlich zu sein, es ist wirklich nicht meine Art solche Spirenzchen abzuziehen, bin eher der herliche Typ, aber in dem Fall aber ich zuviel Angst, nochmal mit der Firma in Kontakt zu treten. Mir wäre eher wohler, ich würde dort garnicht mehr anrufen müssen. Habe wirklich kein gutes Gefühl bei der Firma. Auf eine Sanktion oder Widerspruch..e.c.t. habe ich wirklich keine Lust und auch nicht den Nerv.
Meine Frage ist wirklich nur..reichen die Idizien aus, damit die ARGe mich kürzen kann oder nicht? Eine schriftliche Einladung per Post habe ich nicht erhalten. Bin sehr verunsichert. Rufe ich dort an, dann melden die das wohlmöglich doch der ARGE und ich kann keine andere Stelle nachweisen, in der ich angeblich arbeite. Wäre es nicht doch sinnvoller, lieber erst garnicht erreichbar zu sein für die Firma? Im Display sah man die Nummer der Firma auch nicht. Mir wurde nur ein Gesprächstermin angeboten, keine Arbeitsstelle.

MfG.
Sarah
 
Alt 21.07.2007, 21:19   #4
na
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Verstecke dich bitte nicht. Ich finde, das ist schlimmer als eine Absage mit einer Begründung, die sie verstehen müsste (wie: Ich habe mich für eine andere Stellung bereits heute morgen entschlossen, es kam alles so plötzlich, schließlich suche ich schon eine Weile und habe mich sehr oft beworben, bitte um Verständnis). Kannst ja noch dazulügen: "Ich werde aber meine Freundin fragen, die sucht nämlich auch einen JOb, bei Interesse meldet sie sich bei Ihnen. Ich kann aber nichts versprechen, das muss sie entscheiden. Die macht so etwas Ähnliches und möchte wechseln. Darf ich denn meiner Freundin Ihre Telefonnummer weitergeben?". Schleime ihr Honig um den Mund.

Ja, ein Mail für eine Einladung ist ein Beweis, auch eine mündliche Terminvereinbarung ist für die ARGE wie ein Beweis, solange sie von einem möglichen Arbeitgeber kommt.

Nein, als schrecklich empfinde ich das nicht. Ich gehe davon aus, dass du von der Frau nichts mehr hörst, wenn du ihr absagst. Widerspruch, Sanktion, das habe ich nur geschrieben, für den Fall der Fälle.

Tipp: Falls die Frau über deinen Status als Arbeitslose nicht genau Bescheid weiss und dich danach fragt, lass sie bitte nicht genau deinen Status durchschauen. Das ist der Typ, der mit Drohungen Angst macht und fies sein kann. Falls sie dich fragt, ob du z.Z. arbeitslos bist, dann sag glatt: Nein, ich habe vor 14 Tagen einen Job gefunden, der mir nicht zusagt, und ich suchte nur ganz schnell einen neuen Job. Und ich hatte soooo viele Bewerbungen schon davor am Laufen, dass sich auch prompt etwas Neues ergab.
 
Alt 22.07.2007, 08:51   #5
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Blinzeln Ich bitte um euren Rat, was ich jetzt am besten tun sollte

Guten morgen Sarah,

Fakt ist - Du hast Dich bei der Firma um eine Stelle beworben. Grübele nicht lange über die Art der Kontaktaufnahme selbiger nach. Auch nicht darüber, wie man sich nach landläufiger Art das Zustandekommen eines Arbeitsverhältnisses vorstellt.

Mehr und mehr hat sich dies sowieso in vielen Branchen zum 'Ad hoc - Prozess' entwickelt, und es ist wichtig, dass man darauf flexibel reagiert. D.h., schnelle Entscheidungen sind auch vom Arbeitsuchenden gefragt.

Allerdings spielt immer noch der Ton eine Rolle und überzogene Ansprüche sollten abgewehrt werden.

Zitat:
Die Dame wollte noch, das ich am selbigen Tag abends zum vorstellen vorbei kommen sollte mit Unterlagen. Schon etwas kurzfristig, zumal ich gerade zwischscn Tür und Angel stand, auch dafür hatte sie wenig Verständnis. Ich versuchte der Dame meine Situation verständlich zu machen und sagte ihr, das ich ab nächsten Montag wieder voll und ganz flexibel für ein Gespräch zu Verfügung stehen würde. Nach dem Gespräch habe ich mir dann so meine Gedanken gemacht und auch die Mail gelesen, welche die Dame mir am Vorabend gegen 19.30 Uhr geschrieben hatte. Darin stand unter anderem auch, das sie eine Kraft suchen, die vor allem keine oder ständige Fehlzeiten zu verbuchen hat und auf die man jederzeit zählen kann. die Mail war schon außergewöhnlich, streng geschrieben, ich vermute mal, die Firma hat schlechte Erfahrungen gemacht bezüglich ihrer letzten Mitarbeiter(in) Trotzdem, habe ich eine Mail noch nie bekommen, eine gewisse Voreingenommenheit war deutlich herauszulesen.. Die Arbeitszeiten wären 42, 5 Stunden die Woche , also 8,5 Std. reine Arbeitszeit.
Nach meinem Eindruck hast Du souverän reagiert und Dir bleibt etwas Zeit, Dich auf ein evtl. Treffen morgen vorzubereiten. M.E. hast Du damit die Basis für ein Gespräch auf gleicher Augenhöhe geschaffen.
Tipp: Schau doch erst mal, ob es für die zu besetzende Stelle eine allgemeinverbindliche Tarifvertragsregelung (Arbeitszeit und Vergütung) gibt. Evtl. gibt es auch Infos über die Firma im Netz.

Und wenn Du Ängste bezügl. ArGe hast (ist wohl menschlich), solltest Du diesen nicht die Oberhand geben. Schlechten Manieren kann man immer durch Festigkeit begegnen, das ist meine Meinung.

Irgendwelche Märchen erfinden, um sich vor dem Gespräch zu drücken, halte ich persönlich für eine Komplizierung. Das ist die Angelegenheit aber nicht wert.
gerda52 ist offline  
Alt 22.07.2007, 10:05   #6
Sarah
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Hallo Gerda,

du hast recht, es wird nur noch komplizierter, wenn man sich jetzt versteckt und drückt. ich muss das jetzt durchziehen. Am Montag verde ich wie verienbart anrufen, mich nochmal entschuldigen, -aber ich war wirklich zwischen Tür und Angel gewesen - und einen neuen Termin vereinbaren.
Eine Homepage über die Firma gibt es nicht und wie ich rausfinden soll, ob sie Tarifgebunden sind, weis ich nicht. ich werde dies aber beim Gespräch erfragen. Aber ich denke mal nicht, denn 42,5 Std die Woche arbeiten steht in keinem Tarifvertrag denke ich, bin mir aber nicht sicher.

Danke für die Anwort Gerda und Rotkäppchen, werde wohl morgen durch die Höhel des Löwen laufen. Selber schuld.

Gruß
Sarah
 
Alt 22.07.2007, 10:24   #7
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Wenn möglich mit einem Sticker oder Button von einer Gewerkschaft hingehen, so wie sich das anhört gibts da keinen Betriebsrat und Gewerkschaften werden die auch nicht mögen.

Gruss
Norbert

Her mit dem schönen Leben
a f a ist offline  
Alt 22.07.2007, 10:37   #8
Sarah
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Hallo nochmal,

ja ich bin wirklich in der Gewerkschaft. habe aber nur einen Mitgliedsausweis, keinen Button. Trotzdem danke für den Tipp a f a . Ich werde auch bezüglich Tarifvertrag im Gespräch anfragen.
 
Alt 22.07.2007, 10:44   #9
a f a
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Zitat:
Ich werde auch bezüglich Tarifvertrag im Gespräch anfragen.
Dann mögen die Dich aber nicht mehr


Gruss
Norbert

Freiheit, Gleichheit, Solidarität
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Alt 22.07.2007, 10:53   #10
ofra
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das kommt mir ja alles sehr bekannt vor. hab ich gestern ähnlich erlebt.
siehe mein neues thema: überrumpelungs-taktik

die vorarbeiterin hat mich gedrängt, bereits am montag den arbeitsvertrag zu unterschreiben.
den vertrag hätte sie mit mir gemacht. ich hätte also den chef der firma wieder nicht zu gesicht bekommen (der hält sich wohl aus allem raus). ganz zu schweigen von einem - sonst überall üblichen - vorstellungsgespräch, das nie statt gefunden hat, weil das so ein blitzartiges manöver war.
das war eine stelle, die in der zeitung inseriert war. ich hab extra noch auf der webseite des arbeitsamtes nachgeschaut, aber dort hatten die diese stelle nicht angeboten.
ich werde montag nachmittag dort anrufen und sagen, dass ich mich für ein anderes angebot entschieden habe.
und damit ist für mich der fall erledigt.
mittlerweile bin auch ich sehr vorsichtig, wo und als was ich mich bewerbe. weil hinterher kann es sein, dass man nicht so einfach wieder aus der sache raus kommt ...

ich hatte hier ja auch schon mal den fall geschildert, eine stelle vom arbeitsamt, wo der chef kein wort deutsch konnte. und ich kann aber leider kein türkisch. zum glück hat er sich dann für eine andere bewerberin entschieden. das war auch drei tage zittern und bangen ...
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Alt 22.07.2007, 10:56   #11
ofra
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anscheinend wird das allgemein immer üblicher, dass man spät abends von firmen angerufen wird, dass die ganz kurzfristig wollen, dass man vorbei kommt.
ich werde mich ab jetzt auf jeden fall an den tipp mit dem anrufbeantworter halten. und ab 19 uhr bin ich nicht mehr erreichbar.
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Alt 22.07.2007, 11:16   #12
Sarah
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Hallo ofra,

im Grunde hast du recht, nur ich weis nicht recht ob es gut wäre zu lügen. Du kannst ja keine andere Stelle nachweisen oder doch? Die ARGe wird bestimmt nachhaken und dann? also ich mach das lieber nicht, ich verstricke mich sonst nur noch mehr in Lügen und das endet vielleicht eher mit einer Sanktion. Ich würde allerdings auch nicht einen Arbeitsvertrag ohne vorige Prüfung unterschreiben. Einen gewisse Bedenkzeit steht meiner Meinung nach jedem zu und ein Vertrag ist immer verhandelbar (in Grenzen natürlich).

Also vom Lügen bin ich jetzt ganz abgekommen, die ARGe bekommt nur die Info: du hast ein Vertrag angeboten bekommen und du hast ihn ausgeschlagen, weil du was anderes hast. Hast du aber nicht, die ARGe will sicher dann einen Nachweis von dir. Dann sitzt du in der Patsche. Ich würde ja auch am liebsten gern so wie du handeln, aber ich habe mir das nochmal reiflich überlegt und bin davon abgekommen. Stattdessen ziehe ich das Programm jetzt einfach durch.

Liebe Grüße
Sarah
 
Alt 22.07.2007, 12:17   #13
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Zitat:
Hallo Gerda,

du hast recht, es wird nur noch komplizierter, wenn man sich jetzt versteckt und drückt. ich muss das jetzt durchziehen. Am Montag verde ich wie verienbart anrufen, mich nochmal entschuldigen, -aber ich war wirklich zwischen Tür und Angel gewesen
Entschuldigen musst Du Dich dafür nicht, denn neuer Tag gleich neuer Anfang.

Und hier noch ein Link zu div. Tarifinfos.

Für morgen wünsche ich viel Glück.
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Alt 22.07.2007, 12:35   #14
ofra
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ja entschuldigen würd ich mich auch nicht. wofür denn auch?
bei mir ist ja der fall etwas anders gelagert.
ich hab derzeit mehrere bewerbungen laufen, wo ich noch bescheid kriege.
bei mir kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die arge nachhakt. die wissen davon ja gar nichts.
ich hab mir die stelle selber gesucht.
und dass mich der arbeitgeber anschwärzt, das halte ich auch für sehr unwahrscheinlich. erstens kenne ich den gar nicht persönlich. zweitens hat der ganz andere sorgen. dem laufen scharenweise die leute davon.
und der weiss außerdem gar nicht, dass ich bei der arge bin.
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Alt 22.07.2007, 13:06   #15
na
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Wenn du tatsächlich ein Vorstellungstermin mit der DAme vereinbarst, gehe ich mal davon aus, dass sie dich auf der Stelle einstellen will und einen Vertrag für di ch parat hat, den du sofort unterschreiben sollst, um gleich am nächsten Tag anzufangen.

Tu dir den Gefallen: Unterschreibe den Vertrag nicht an Ort und Stelle, mit der Begründung: "Das muss ich mir in Ruhe durchlesen, auch wenn es ein Standard-Vertrag ist. Außerdem hilft mir dabei immer ein Rechtsanwalt, und der braucht ein paar Tage". Und fange nicht gleich vor Unterschrift des Vertrages an. Kannst ja Fristen vorschlagen, wie z.B.: "Den Vertrag lasse ich diese Woche überprüfen, spätestens am Freitag sage ich Ihnen Bescheid oder gebe ihn unterschrieben ab. Und dann kann ich ja am Montag darauf mit der Arbeit beginnen".

Lass dich damit nicht unter Druck setzen. Auch nicht unter Androhungen. Das ist ein Trick.

Und bitte immer selbstbewusst sein und keine Angst haben. Es kann nichts schieß laufen!
 
Alt 22.07.2007, 13:23   #16
münchnerkindl
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Auch das mit " das sie eine Kraft suchen, die vor allem keine oder ständige Fehlzeiten zu verbuchen hat und auf die man jederzeit zählen kann" finde ich ja schon merkwürdig..

Weil man kann ja in keinen neuen Mitarbeiter reingucken ob der evtl chronische Krankheiten haben könnte. Und die Frage danach muss ja auch nicht beantwortet werden wenn die Krankheit nicht direkt was mit der Arbeit zu tun hat. Also hat ein neuer Arbeitgeber garkeine Handhabe sich danach zu erkundigen, ausser es steht evtl durch die Blume in Arbeitszeugnissen drin und man hat sich gegen die nicht gewehrt.
münchnerkindl ist offline  
Alt 22.07.2007, 13:37   #17
gerda52
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Cool

...
Zitat von münchnerkindl
Auch das mit " das sie eine Kraft suchen, die vor allem keine oder ständige Fehlzeiten zu verbuchen hat und auf die man jederzeit zählen kann" finde ich ja schon merkwürdig..

In dem Text kann auch persönlicher Frust stecken . Das würde ich nicht überbewerten und mich schon gar nicht davon einschüchtern lassen. Denn für die Probleme der Dame kann Sarah nichts.

Weil man kann ja in keinen neuen Mitarbeiter reingucken ob der evtl chronische Krankheiten haben könnte. Und die Frage danach muss ja auch nicht beantwortet werden wenn die Krankheit nicht direkt was mit der Arbeit zu tun hat.

Eben.
gerda52 ist offline  
Alt 22.07.2007, 13:47   #18
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es kann auch der gesündeste einen unfall haben oder plötzlich eine krankheit bekommen, mit der man nie gerechnet hätte.
man kann doch nicht von vornherein jegliche krankheit oder fehlzeit ausschließen.
wir sind schließlich menschen und keine maschinen (und selbst die sind hin und wieder reparaturanfällig).
__

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Alt 22.07.2007, 16:25   #19
Sarah
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Hallo ihr lieben,

danke für Eure Beiträge. Stellt euch vor, ich bin heute mit einer Bekannten mit dem Auto zu dieser Firma gefahren um mir den Betrieb mal anzuschauen.
Ich muss sagen, ich war ziemlich geschockt. Mal davon abgesehen, dass die Firma sich auf einen abgelegenden Industriegelände befindet und mit der Straßenbahn schlecht zu erreichen ist..(plus Fussweg ca. 1 Km unbeleuchtete Straße teilweise Landstraße) fand ich folgendes vor: Da standen drei oder vier alte LKWs , ziemlich viel Müll und ein paar alte, verdreckte Hallen, Baracken..oder Steinhallen.-.weis nicht wie ich das umschreiben soll -da. Die Hallen waren offen und darin befanden sich alte Behälter, Müllölfässer..e.c.t. alte Plastikbehälter..e.c.t. Es handelt sich um eine Recyclingfirma. Ein Büro oder Verwaltungsgebäude habe ich nicht entdecken können, nur ganz hinten den Weg entlang ein Wohnhaus mit Garten, abgeschirmt durch Bäume und Sträucher. Scheint ein Kleinbetrieb zu sein. Vielleicht ein Familienunternehmen. Ich vermute mal, das dort der Chef, also die Dame wohnt. Ich denke mal, das Büro wird sich dann folgedessen im Wohngebäude befinden. Keine Ahnung. Also um ehrlich zu sein..muss ich meine letzte Entscheidung revidieren, ich werde dem Rat von Rotkäppchen folgen und morgen dort telefonisch absagen. Ich werde als Argument bringen, das ich noch weitere Angebote laufen habe, und dass ich auf meine Blindbewerbungsaktivitäten überraschenderweise eine sehr große und positive Resonanz bekommen habe und ich gern erst diesen mich widmen möchte, zumal diese sich in meiner unmittelbaren Nähe befinden. Ich bin ja zur Zeit nicht motorisiert. Desweiteren sind auch Angebote als Verwaltungskraft dabei. In diesem Bereich war ich auch zuletzt tätig und es bietet sich an, dort wieder reinzukommen. So irgendwie möchte ich das morgen zum Abschluss bringen. Das alles wird von meiner Seite sehr höflich ablaufen..mehr kann ich nicht tun. Aber vorstellen werde ich mich bei dieser Firma mit Sicherheit morgen nicht. Ich habe ein ganz, ganz ungutes Gefühl, bin froh, das meine Bekannte mit mir heute dahingefahren ist und wir uns den Laden anschauen konnten und uns ein Bild machen konnten.

Ein Risiko, ich weis, aber so oder so ist es das. Stelle ich mich vor und sie knallt mir wirklich einen Vertrag hin (wie Rotkäppchen schrieb), dann bin ich auch in der Patsche. Ich riskiere es, was soll ich denn sonst machen???
Aus Schaden wird man klug, zukünftig werde ich genau schauen, wo ich meine Blindbewerbungen hinschicke. Ich hoffe, die Dame nimmt mir das morgen ab und gibt Ruhe. Wenn nicht, habe ich die A-Karte gezogen.

Liebe Grüße
Sarah
 
Alt 22.07.2007, 16:46   #20
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genau das gleiche werd ich morgen machen. trotz kleinem risiko.
nett und höflich absagen. weil ich ebenfalls ein ziemlich ungutes gefühl habe, zumal ich durch den probetag schon einen einblick in den "laden" bekommen konnte.
__

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Alt 22.07.2007, 16:56   #21
Sarah
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Zitat von ofra Beitrag anzeigen
genau das gleiche werd ich morgen machen. trotz kleinem risiko.
nett und höflich absagen. weil ich ebenfalls ein ziemlich ungutes gefühl habe, zumal ich durch den probetag schon einen einblick in den "laden" bekommen konnte.
Liebe ofra,

ich wünsche Dir morgen auch viel Glück, ich denke an dich und drück Dir fest die Daumen, das alles gut geht.

nach dem Telefonat heisst es dann abwarten und Tee trinken. Die Warterei ist schlimm, kommt nach einer Woche kein Anhörungsbogen von der ARGE, haben wir beide Glück gehabt Ofra.

Gruß
Sarah
 
Alt 22.07.2007, 16:58   #22
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danke. nachdem aus meiner bewerbung nicht direkt hervorging, dass ich arbeitslos gemeldet bin, sehe ich das nicht so dramatisch.
__

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Alt 22.07.2007, 17:00   #23
Sarah
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Daumen hoch

Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Entschuldigen musst Du Dich dafür nicht, denn neuer Tag gleich neuer Anfang.

Und hier noch ein Link zu div. Tarifinfos.

Für morgen wünsche ich viel Glück.

Hallo Gerda,

danke für den link-Tipp, sehr hilfreich wie ich finde. habe ich mir gleich unter meinen Favoriten abgespeichert. super, Danke Dir.

Gruß
Sarah
 
Alt 22.07.2007, 17:49   #24
ofra
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hab beim googeln folgendes gefunden:

www.jobagentur-24.de

Wenn Arbeitssuchende sich auf einen Arbeitsplatz bewerben, verlangen viele potenzielle Arbeitgeber, dass der Bewerber eine Zeit lang zur Probe arbeitet.
Diese Probearbeit dient, oder sollte es jedenfalls, beiden Parteien dazu sich unverbindlich kennenzulernen.
Arbeitgeber sowie auch derer Bewerber um einen Arbeitsplatz haben ein Interesse daran, den zukünftigen Arbeitsplatz bzw. den zukünftigen Mitarbeiter vor dem endgültigen Abschluss eines Arbeitsvertrages kennenzulernen.
Bei der Probearbeit gibt es jedoch auch einiges zu beachten. Ein Arbeitgeber, der seiner potenziellen Bewerber zur Arbeit auf Probe bestellt, muss diese für ihre Arbeitszeit auch bezahlen.

Lediglich wenn die Probearbeit nur einem kurzen Kennenlernen dient, muss die Arbeitszeit nicht bezahlt oder vergütet werden.

In diesem Fall ist der Bewerber aber auch nicht verpflichtet zu arbeiten und er muss sich auch nicht an Anweisungen oder an Arbeitszeiten halten.
Arbeitsuchende, die nicht vom Arbeitsamt zu einem potenziellen Arbeitgeber zur Probearbeit geschickt worden sind, sondern sich selbst bei einem Arbeitgeber vorstellen und zur Probe arbeiten, stehen nicht immer unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.
Sie sollten alle Schritte zur Arbeitssuche mit Ihrem zuständigen Arbeitsamt absprechen und gegebenenfalls weitere Schritte zur Probearbeit mit ihrem Sachbearbeiter abstimmen.
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Alt 22.07.2007, 17:53   #25
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ähnliches auch hier:

http://www.rpmed.de/php/aktuelles_sieler_20030708.html

daraus kann man schließen, dass eine probearbeit von der dauer eines tages noch kein arbeitsverhältnis bewirkt und auch nicht bezahlt werden muss, bzw. eine bezahlung nicht gefordert werden kann.
alles ab einer dauer von 3 tagen kann als arbeitsverhältnis gewertet werden, aus dem sich ansprüche des arbeitnehmers auf entlohnung ableiten lassen (durch das schweigende einverständnis beider parteien ergibt sich ein vertrag)
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