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Start > > -> Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 27.08.2014, 17:22   #1
Lightseeker
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Frage Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Hallo

Kann mir jemand den ein oder anderen Rat geben?

Mir wurde ein Bildungsgutschein zu einer Qualifizierungsmaßnahme als Alltagsbetreuer zugesprochen. Die Qualifizierung dauert 3 Monate. Sollte ich im Anschluss nicht direkt einen Job finden, würde ich unmittelbar danach einen Ein Euro Job als Alltagsbetreuer machen müssen. Ohne Puffer oder dass man mir noch Zeit lässt einige Wochen zwecks Suche.

Ich solle mich auch schon während der Qualifizierung bewerben und nicht erst wenn ich das Zertifikat besitze ( ich finde ich verheize mich dadurch, wie seht ihr das? Oder ist es durchaus sinnvoll sich vorher schon zu bewerben? )

Nun habe ich öfter von Zusätzlichkeit und Verdrängung von Arbeitsplätzen gelesen im Zusammenhang mit den Euro-Jobs und frage mich in wie weit dies hier nicht der Fall dann ist..

Finde es schon "krank" wenn ich mich dann bewerbe, abgelehnt werde und mich dann aber wohlmöglich noch im selben Haus als Ein Euro Jobber wieder finde und neben mir arbeiten dann am besten normal bezahlte Leute.

Ich könne ja dann erstmal dort Erfahrungen sammeln, so die Argumentation.

Stelle ich mich nun etwas an und das ist alles nicht tragisch oder habe ich zurecht Bauchschmerzen? Natürlich kann ich diesen Job ja beenden so bald ich etwas auf den ersten Arbeitsmarkt gefunden habe...

Ich sprach sogar die SB drauf an wegen Zusätzlichkeit und so. Diese meinte sie wüsste garnicht wovon ich spreche und hat dann irgendwie am Thema vorbei geredet und von Allgemeinwohl gesprochen und so und dass keine Lücken mehr entstehen dürfen.

Und zwei weitere Fragen noch:

Meine aktuelle EGV ist 6 Monate gültig.
Ich habe unterschrieben dass ich auch außerhalb der Qualifizierung Arbeitsangebote annehme. Habe ich somit unterschrieben jeder Zeit einen Ein Euro Job zu machen und eine neue EGV ist dann nach diesen 3 Monaten nicht nötig, da die aktuelle noch weitere 3 Monate Gültigkeit besitzt oder muss bei einem Ein Euro Job dann erneut eine EGV abgeschlossen werden? Ich frage deswegen weil ich überlege das ganze als Verwaltungsakt über mich ergehen zu lassen wenn es so weit kommt, damit ich Widerspruch einlegen kann. Wenn die aktuelle EGV jedoch Bestand hat und ich quasi schon unterschrieben habe indirekt, ist das Kind ja schon ins Wasser gefallen. (?)

Zweite Frage:

Angenommen ich finde nur einen 450 € Job, in wie fern müsste ich dem JC weiterhin "zur Verfügung" stehen?


Kann jemand Licht ins Dunkel bringen hier? Danke...
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Alt 27.08.2014, 17:37   #2
dagobert1
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Ich sprach sogar die SB drauf an wegen Zusätzlichkeit und so. Diese meinte sie wüsste garnicht wovon ich spreche und hat dann irgendwie am Thema vorbei geredet und von Allgemeinwohl gesprochen und so und dass keine Lücken mehr entstehen dürfen.
Die will dich wohl bloß lückenlos aus der Statistik haben.
Zitat:
SGB2 § 16d Arbeitsgelegenheiten
(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte können zur Erhaltung oder Wiedererlangung ihrer Beschäftigungsfähigkeit, die für eine Eingliederung in Arbeit erforderlich ist, in Arbeitsgelegenheiten zugewiesen werden, wenn die darin verrichteten Arbeiten zusätzlich sind, im öffentlichen Interesse liegen und wettbewerbsneutral sind. [...]
(2) Arbeiten sind zusätzlich, wenn sie ohne die Förderung nicht, nicht in diesem Umfang oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt würden. Arbeiten, die auf Grund einer rechtlichen Verpflichtung durchzuführen sind oder die üblicherweise von juristischen Personen des öffentlichen Rechts durchgeführt werden, sind nur förderungsfähig, wenn sie ohne die Förderung voraussichtlich erst nach zwei Jahren durchgeführt würden. Ausgenommen sind Arbeiten zur Bewältigung von Naturkatastrophen und sonstigen außergewöhnlichen Ereignissen.
(3) Arbeiten liegen im öffentlichen Interesse, wenn das Arbeitsergebnis der Allgemeinheit dient. Arbeiten, deren Ergebnis überwiegend erwerbswirtschaftlichen Interessen oder den Interessen eines begrenzten Personenkreises dient, liegen nicht im öffentlichen Interesse. Das Vorliegen des öffentlichen Interesses wird nicht allein dadurch ausgeschlossen, dass das Arbeitsergebnis auch den in der Maßnahme beschäftigten Leistungsberechtigten zugute kommt, wenn sichergestellt ist, dass die Arbeiten nicht zu einer Bereicherung Einzelner führen.
(4) Arbeiten sind wettbewerbsneutral, wenn durch sie eine Beeinträchtigung der Wirtschaft infolge der Förderung nicht zu befürchten ist und Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt weder verdrängt noch in ihrer Entstehung verhindert wird.
Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Angenommen ich finde nur einen 450 € Job, in wie fern müsste ich dem JC weiterhin "zur Verfügung" stehen?
Das JC wird dich erst dann in Ruhe lassen wenn du aus dem Leistungsbezug raus bist, und das ist mit einem 450€-Job nicht zu erwarten.
Inwieweit die dann "ruhiger" werden scheint von JC zu JC unterschiedlich zu sein.
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Alt 27.08.2014, 17:39   #3
Surfing
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Hallo, hast du dazu was konkretes schriftliches vom JC? Wenn ja dann bitte anonymisieren und einscannen, dann hier zur Beurteilung reinstellen.

Das gleiche gilt für deine noch gültige EGV.
__

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Alt 27.08.2014, 21:19   #4
swavolt
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Wenn du eine Qualifizierung machst und danach gibts das als 1 € Job bringt dich das nicht in Arbeit. Dann soll bitte der 1 € Job abgeschafft werden und in reguläre Arbeit umgewandelt werden.
Da es deine Arbeit schon als 1 € Job gibt ist eine Qualifizierung unsinnig, da du dadurch nicht in Arbeit vermittelt werden kannst.
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Alt 27.08.2014, 23:37   #5
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Danke für die Antworten. Mir fehlen noch konkrete Tipps wie ich richtig handel dann ohne mir sonst was einzuhaneln. Kann ich diesen Job dann ablehnen? Also so wie ich es hier rauslese sind meine Annahmen korrekt? Ohh, ich glaube das zieht den Missmut meiner SB auf mich, bisher läuft alles so weit ok außer diese ganzen § die man unterzeichnen muss und mich auch echt depressiv machen. Aber da fragt ja niemand nach.

Macht ein Anwalt einen Sinn oder ist es übertrieben? Steht der mir überhaupt zu? Jetzt schon? Ich weiss dass es ne kostenlose Beratung hier gibt, aber die werden mir ja das gleiche sagen wie ihr hier gehe ich von aus.

Und als ich das Heute ankündigte schaute man mich an als sei ich vom Mars und sie wusste nicht was ich meinte. Hm


@surfing:

Ich habe keinen Scanner und kann daher die EGV leider nicht einscannen ( höchstens abfotografieren ). Ich kann allerdings den genauen Satz zitieren der geschrieben wurde und den ich unterschrieben habe. Die EGV bezieht sich nur auf die Qualifizierung..Allerdings steht dort auch dass ich mich auch außerhalb dieser Maßnahme weiterhin bewerbe und Arbeitsangebote annehme. Das habe ich unterschrieben. Da diese EGV 6 Monate nun gültig ist und die Qualifizierung nur 3 Monate geht, stellt sich mir eben die Frage in wie weit ich diesem Euro Job durch mein Unterzeichnen schon zugestimmt habe. Oder ist es eben allgemein so das diesbezüglich ohnehin eine neue EGV abgeschlossen werden müsste?

@Dagobert 1:

Mit dem "In Ruhe lassen" Bei einem 450 € Job...dieser wäre aber vorrangig jeglicher Maßnahme vom JC, oder? Also zu Maßnahmen etc muss ich dann nicht mehr antanzen? Dass ich Bewerbungen für eine Vollzeitstelle schreiben muss ist mir soweit klar und möchte ich ja auch.

Ja aus der Statikstik haben. Man ist ja auch ne Akte und ein Kostenfaktor.
Wann werden eigentlich wieder die ersten Bunker gebaut?

Ich hab die schnaue voll :(
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Alt 27.08.2014, 23:41   #6
Surfing
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Ja schreibe das mal wörtlich ab von der EGV, was da zur Qualifizierung drin steht. Das wird wohl ein ganzer Absatz sein. Das muss man im Zusammenhang lesen können, wenn auch von Bewerbungen die Rede ist.
__

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Alt 27.08.2014, 23:56   #7
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Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Da es deine Arbeit schon als 1 € Job gibt ist eine Qualifizierung unsinnig, da du dadurch nicht in Arbeit vermittelt werden kannst.
Ich möchte diese Qualifizierung von mir aus machen und es gibt durchaus Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt, auch wenn ehr im Niedriglohnsektor.
Es kommt auch darauf an ob Vollzeit oder Teilzeit.
Vollzeitstellen sind ehr selten, aber durchaus möglich und der Verdienst würde reichen um aus Hartz IV auszuscheiden. Das ist ja auch mein Hintergedanke bei dem Ganzen.

ABER wenn doch genau dieser Beruf als Ein Euro Job angeboten wird, dann verdrängt er doch diesen Beruf paradoxerweise. Und ja, dann ist eine Qualifizierung tatsächlich unsinnig.

Tja nun stehe ich da. was man auch macht ist verkehrt. Und nu?
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Alt 28.08.2014, 00:14   #8
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Zitat von Surfing Beitrag anzeigen
Ja schreibe das mal wörtlich ab von der EGV, was da zur Qualifizierung drin steht. Das wird wohl ein ganzer Absatz sein. Das muss man im Zusammenhang lesen können, wenn auch von Bewerbungen die Rede ist.
So da muss ich erstmal was vorwegschicken ( da sicherlich auch nicht uninteressant ) das Datum und das Ende der Qualifizierung sind falsch in der EGV.
Hier in der EGV vom 31.07-30.10 angegeben. Findet aber von Sept-Dez statt.
Ich habe meiner SB schon informiert und gebeten eine neue EGV zu schicken.




Diese EGV ist gültig ab 27.08.2014 bis 26.02.2015 längstens jedoch bis zum Ende (...) und ersetzt die bisherige EGV vom 31.07.2014

1. Verbesserung der (Fach)Qualifikation, soll erreicht werden bis: siehe Aufgabe.

Aufgaben des zuständigen Beraters:

-Förderung der Weiterbildung

Er fördert Ihre Teilnahme an der beruflichen Weiterbildunsmaßnahme gemäß § 16 Abs. 1 SGB i.V.m § 81ff SGB III bei Schulungsort (...) von 31.07.2014 bis 30.10.2014 [ anmerkung von mir: falsches datum! ]

Der Träger der Grundsicherung verpflichtet sich bei Nichtbeendigung (...) den frei gewordenen Platz zeitnah nach zu besetzen, so fern ein geeigneter Bewerber vorhanden und es bei der Maßnahme möglich ist.
Dadurch soll die Höhe des Schadens für den Kunden gering gehalten werden.


Von mir übernommene Aufgaben sind:

Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme

Sie nehmen teil vom 31.07 -30.10.2014

Zu Ihren Mitwirkungspflichten hierbei zählen

-Einhaltung der mit dem Weiterbildungsträger festgelegten Schulungs- und sonstigen Termine

-Aktive Mitarbeit bei Bemühungen, Ihr Potential in Bezug auf Erreichung des Weiterbildungszieles zu nutzen.

-Aktive Mitwirkung bei allen auf die berufliche Eingliederung abzielenden Leistungen auch außerhalb der Weiterbildungsmaßnahme. Hierzu gehört auch die Annahme von Arbeitsangebotenn und Eigenbemühungen zur Arbeitssuche

Sie verpflichten sich, bei Abbruch der Maßnahme aus einem von Ihnen zu vertretenden Grund an den Träger der Grundsicherung Schadensersatz zu leisten...(...)


da steht dann nur noch wie viel das ist und welche Kosten sonst übernommen werden. mehr nicht

ps: und natürlich die Rechtsfolgenbelehrung
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Alt 28.08.2014, 01:24   #9
Surfing
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Wenn das wörtlich so drinsteht kann es sich nicht um eine AGH handeln. Berufliche Weiterbildungmaßnahme steht bei den Leistungen des JC und bei dir unter deinen Bemühungen auch.

Steht da eine genaue Bezeichnung drin bei der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme? Um welche berufliche Fach-Qualifizierung handelt es sich?

Das andere mit der Annahme von Arbeitsangeboten und Eigenbemühungen: Das heißt wenn du vom JC während der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme VV bekommst, musst du dich darauf bewerben. Bei den Eigenbemühungen ist keine Anzahl vorgegeben. Da kannst eine Tabelle erstellen wo du du auflistest dass du Zeitungen mit Stellenangeboten gelesen hast, dass du Online Stellenbörsen durchsucht hast nach passenden Stellen, dass du du dich z.b. initiativ per E-mail bei AG Xyz beworben hast. Jeweils mit Datum und Tag und bei Firmen mit deren Firmen-Namen.

Von Nachweisen über konkret durchgeführte Bewerbungen steht da nichts drin. Und wenn müsste es Bewerbungsnachweise heißen, nicht Eigenbemühungen.
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Alt 28.08.2014, 03:06   #10
Surfing
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Nachtrag: Ich habe oben gelesen und welche Weiterbildung es geht. Deine Vorahnung/Vermutung geht schon in die richtige Richtung. Für eine AGH (1€ Job) müssen sie aber erst eine neue EGV machen. Da hängt viel Arbeit dran. Deine jetzige EGV gilt nur für die 3-monatige Schulung und läuft 6 Monate. Erst danach kann das JC eine neue EGV unterbreiten/anbieten. Vorher nicht. Und die jetzige EGV kündigen geht nicht so einfach wenn du mit dem Inhalt einverstanden warst und unterschrieben hast.

Sorry wenn ich das jetzt etwas konkreter schreibe: Das ist keine berufliche Weiterbildung sondern eine Schnell-Schulung ohne staatlich anerkannten Berufsabschluss. In 3 Monaten kann man keinen Beruf ausbilden. Deshalb sind die Begriffe berufliche Weiterbildung und Fach-Qualifizierung in der EGV Falsch.

Zitat:
Zu diesem noch sehr jungen Beruf gibt es verschiedene Ausbildungsangebote. Die organisierte Ausbildung in Berufsfachschulen ist eine Möglichkeit. In diesem Fall dauert die Ausbildung zwei Jahre. Die Ausbildung zum Alltagsbetreuer in Berufsfachschulen gliedert sich in einen Basiskurs, einen Aufbaukurs und ein Begleitpraktikum.
Berufsbild Alltagsbetreuer - Ausbildung und Aufstiegschancen

(Alternativ zur 2-jährigen Ausbildung ist auch eine berufbegleitende Weiterbildung zur Präsenz- kraft in der Pflege möglich. Kooperationspartner: Belchen Institut, Dauer: 12 Monate. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Einrichtungen.)

Staatlich anerkannter Alltagsbetreuer - Ihr Arbeitsplatz im Eigenbetrieb Heime

Ausbildungsbeginn ist jeweils im September eines Jahres. Die Ausbildung dauert in Vollzeit zwei Jahre. Bei Vorweisen einschlägiger Erfahrungen oder eines einschlägigen Bildungsweges kann die Ausbildung um bis zu einem Jahr verkürzt werden. Sie gliedert sich in theoretische und praktische Teile. Der Unterricht an der Schule erfolgt in der Regel an 2 Studientagen pro Woche in Offenburg. Die restlichen Tage der Woche werden in einer geeigneten Einrichtung erbracht. In der gesamten Ausbildung werden ca. 25 Schultage am Standort Hausach durchgeführt. Die Ausbildung endet mit Prüfungen. Nach deren Bestehen kann die staatliche Anerkennung beantragt werden. Schüler/innen ohne Hauptschulabschluss erwerben diesen mit bestandener Abschlussprüfung.

http://www.pbfs.de/de/ausbildung/alltagsbetreuerin/

http://www.gesundheitsberufe.de/berufsbilder/pflegeassistent-alltagsbetreuer-mw
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Alt 28.08.2014, 05:29   #11
Charlot
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen

Sie verpflichten sich, bei Abbruch der Maßnahme aus einem von Ihnen zu vertretenden Grund an den Träger der Grundsicherung Schadensersatz zu leisten...(...)
Und wie hoch ist der Schadensersatz ?
Dies sollte vorher verbindlich festgelegt sein, da Du ja wissen musst, ob du diesen Betrag überhaupt stemmen kannst.
(Du erklärst Dich bei Unterschrift ja dazu bereit)

Unterschreibst Du, gibst Du auch vor Schadensersatz leisten zu können, auch wenn Du das Geld überhaupt nicht hast.
Hier wirst Du von MT und/oder JC in die Schuldenfalle gedrängt.
__

Alle meine Beiträge stellen lediglich meine persönliche Meinung dar
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Alt 28.08.2014, 06:30   #12
Purzelina
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Zitat:
Mir wurde ein Bildungsgutschein zu einer Qualifizierungsmaßnahme als Alltagsbetreuer zugesprochen. Die Qualifizierung dauert 3 Monate. Sollte ich im Anschluss nicht direkt einen Job finden, würde ich unmittelbar danach einen Ein Euro Job als Alltagsbetreuer machen müssen.
Wer eine solche Qualifizierungsmaßnahme erfolgreich abschließt, kann danach nicht gleich in einen Ein-Euro-Job zugewiesen werden. Das passt in die Reihenfolge der Eingliederungsleistungen nicht, der Ein-Euro-Job ist das unterste Mittel. Du bist schon weiter. Außerdem wäre dieser Ein-Euro-Job bestimmt nicht zusätzlich.

Also nicht verrückt machen lassen. Ein Minijob wäre hingegen ein guter Einstieg.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2014, 10:41   #13
gelibeh
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Arbeitsangebot ist kein Ein-Euro-Job, das wurde ja schon gesagt. Um Dir einen Ein-Euro-Job zuweisen können, wäre einmal eine neue EGV denkbar, in der der Ein-Euro-Job drinsteht. Erst wenn Du die unterschreiben würdest dann wäre die gültig. Solange Deine jetzige EGV aber noch gilt, musst DU keine neue EGV unterschreiben und gegen einen EGV-VA kannst Du wegen der noch gültigen EGV WIderspruch ergeben.
Der SB kann Dir auch eine Zuweisung in einen Ein-Euro-Job geben. In der Zuweisung müssen aber eine Menge Dinge stehen, damit das eine ausreichend konkretisierte Zuweisung ist und eben die Kriterien wie Zusätzlichkeit etc. müssen auch passen. Also erst einmal abwarten.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 28.08.2014, 12:15   #14
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Standard AW: Wäre dieser Ein Euro Job rechtens?

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Arbeitsangebot ist kein Ein-Euro-Job, das wurde ja schon gesagt. Um Dir einen Ein-Euro-Job zuweisen können, wäre einmal eine neue EGV denkbar, in der der Ein-Euro-Job drinsteht. Erst wenn Du die unterschreiben würdest dann wäre die gültig. Solange Deine jetzige EGV aber noch gilt, musst DU keine neue EGV unterschreiben und gegen einen EGV-VA kannst Du wegen der noch gültigen EGV WIderspruch ergeben.
Der SB kann Dir auch eine Zuweisung in einen Ein-Euro-Job geben. In der Zuweisung müssen aber eine Menge Dinge stehen, damit das eine ausreichend konkretisierte Zuweisung ist und eben die Kriterien wie Zusätzlichkeit etc. müssen auch passen. Also erst einmal abwarten.
Also wenn eine EGV per VA erlassen wird, begründe ich den Widerspruch einfach damit dann dass die aktuelle EGV bis Februar gültig ist und gehe garnicht erst auf den Euro Job ein oder muss ich dann auch was von fehlender Zusätzlichkeit schreiben?

Ja, abwarten ist nicht meine Stärke. Lieber das Kind retten bevor es ins Wasser fällt und ich hatte die SB ja noch darauf angesprochen und die machte mir unmissverständlich klar dass es zu keinen Lücken kommen darf und ich auch bald wieder eingeladen werde. Man argumentiert eben dass ich noch keine Erfahrungen habe und diese wunderbar in diesem Euro Job machen könnte.


Ich hab nur Bedenken als Querulant dann dazustehen und dann ständig von denen irgendwelche Schreiben zu erhalten bei denen mir spei übel wird.
Daher bin ich da auch regelrecht einen am Männchen machen und sag nur ja und amen.

Und selbst Sozialarbeiter die Geld damit verdienen, Menschen bei solchen Dingen zu Behörden zu begleiten, halten einen für bekloppt wenn man denen das ganze System mal versucht zu erklären . Paranoid, krank, unangemessen denken die, auch wenn sie es nicht äußern. Mimik sagt alles. So lange der Kerl noch Geld bekommt vom JC und nicht ganz abgewrackt und abgemagert ausschaut, kann das Leben ja so schlecht nicht sein. Und wenn man dann noch einen Bildungsgutschein bekommt vom JC, kann ja nur alles gut laufen.
Und Sozialarbeiter haben auch kein Interesse Rechtskenntnisse zu erlangen. Das sind meine Erfahrungen. Ich stehe trotz dass ich eigentlich jemanden habe völlig alleine da. Die kommen dann mit als Begleitung, schweigen oder fallen einem auch schon mal in den Rücken vor der SB ( "Ein Ein Euro Job ist doch gar nicht so schlimm, bla bla" )

Ich hätte am liebsten einen Anwalt der immer mit mir da hingeht wenn was ansteht oder Schreiben für mich verfasst. Meine Nerven was dieses Amt angeht liegen echt blank und keiner sieht irgendwie die Problematik.

Da findet ehr eine Zusammenarbeit mit dem JC statt, als das Partei für den Klienten ergriffen wird. Das mal so nebenbei. Ich verliere langsam den glauben an so einiges und komme mir echt vor wie son Sklave oder Eigentum dieser Stadt. Musste mich jetzt mal auskotzen, auch wenn es was am Thema vorbei ist.
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Alt 28.08.2014, 12:20   #15
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Zitat von Charlot Beitrag anzeigen
Und wie hoch ist der Schadensersatz ?
Dies sollte vorher verbindlich festgelegt sein, da Du ja wissen musst, ob du diesen Betrag überhaupt stemmen kannst.
(Du erklärst Dich bei Unterschrift ja dazu bereit)

Unterschreibst Du, gibst Du auch vor Schadensersatz leisten zu können, auch wenn Du das Geld überhaupt nicht hast.
Hier wirst Du von MT und/oder JC in die Schuldenfalle gedrängt.

30 % der Summe, also ca.300 €

Ja, aber die Qualifizierung ziehe ich ja durch und möchte ich ja auch.
Da wird es zu keinem Abbruch von meiner Seite aus kommen
Lightseeker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2014, 12:23   #16
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Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Wer eine solche Qualifizierungsmaßnahme erfolgreich abschließt, kann danach nicht gleich in einen Ein-Euro-Job zugewiesen werden. Das passt in die Reihenfolge der Eingliederungsleistungen nicht, der Ein-Euro-Job ist das unterste Mittel. Du bist schon weiter. Außerdem wäre dieser Ein-Euro-Job bestimmt nicht zusätzlich.

Also nicht verrückt machen lassen. Ein Minijob wäre hingegen ein guter Einstieg.
"das passt in die Reihenfolge der Eingleiderungsleistungen nicht,(...)"

Kann ich damit dann argumentieren?
Lightseeker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2014, 12:26   #17
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Zitat von Surfing Beitrag anzeigen
Wenn das wörtlich so drinsteht kann es sich nicht um eine AGH handeln. Berufliche Weiterbildungmaßnahme steht bei den Leistungen des JC und bei dir unter deinen Bemühungen auch.

Steht da eine genaue Bezeichnung drin bei der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme? Um welche berufliche Fach-Qualifizierung handelt es sich?

Das andere mit der Annahme von Arbeitsangeboten und Eigenbemühungen: Das heißt wenn du vom JC während der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme VV bekommst, musst du dich darauf bewerben. Bei den Eigenbemühungen ist keine Anzahl vorgegeben. Da kannst eine Tabelle erstellen wo du du auflistest dass du Zeitungen mit Stellenangeboten gelesen hast, dass du Online Stellenbörsen durchsucht hast nach passenden Stellen, dass du du dich z.b. initiativ per E-mail bei AG Xyz beworben hast. Jeweils mit Datum und Tag und bei Firmen mit deren Firmen-Namen.

Von Nachweisen über konkret durchgeführte Bewerbungen steht da nichts drin. Und wenn müsste es Bewerbungsnachweise heißen, nicht Eigenbemühungen.

wie verhält es sich denn mit dem falschen Datum in der EGV?
Beginn und Ende der Qualifizierung stimmen ja so nicht..
Kann man mir da nun auch irgendwas böses, weil ich den Mist unterschrieben hab und offenbar nur grob drüber geblickt?
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Alt 28.08.2014, 12:36   #18
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Meiner Meinung nach gibt es keinen Ein-Euro Job der rechtens ist. Er ist evtl. durch ein Gesetz gedeckt, aber rechtens kann ein Ein-Euro Job niemals sein.
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Alt 28.08.2014, 13:31   #19
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§ 16d SGB II:

Zitat:
(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte können zur Erhaltung oder Wiedererlangung ihrer Beschäftigungsfähigkeit, die für eine Eingliederung in Arbeit erforderlich ist, in Arbeitsgelegenheiten zugewiesen werden, wenn die darin verrichteten Arbeiten zusätzlich sind, im öffentlichen Interesse liegen und wettbewerbsneutral sind. ...
Verglichen mit dem, was ich aus dem Eingangsbeitrag herauslese, paßt doch hier überhaupt nichts. Eine Qualifizierung ist überhaupt nur dann sinnvoll, wenn sie die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Stelle ermöglicht und nicht lediglich die einer AGH. Und wenn diese Tätigkeit, womöglich im selben Unternehmen, sowohl als reguläre Beschäftigung, als auch als AGH ausgeübt wird, ist die AGH niemals wettbewerbsneutral, sondern zur Kostenersparnis beim Auftraggeber auf Verdrängung regulärer Beschäftigung angelegt.
Und zum Schluß bleibt noch der Punkt, daß man nach erfolgreichen Abschluß einer Qualifizierung nicht so marktfern ist, daß es einer AGH zur Schaffung oder Wiedererlangung der Beschäftigungsfähigkeit bedürfte.

Die Genehmigung dieser AGH gehört also ohne jeden Zweifel zu der Hälfte, die nur unter vorsätzlichem Rechtsbruch zustandekommen kann. Da die Qualifizierung aber erst ansteht, bleibt wohl noch die nötige Zeit, um die mit einer Beschwerde beim Kundenreaktionsmanagement aus der Welt zu schaffen.
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Alt 28.08.2014, 14:15   #20
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Zitat von P123 Beitrag anzeigen
§ 16d SGB II:



Verglichen mit dem, was ich aus dem Eingangsbeitrag herauslese, paßt doch hier überhaupt nichts. Eine Qualifizierung ist überhaupt nur dann sinnvoll, wenn sie die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Stelle ermöglicht und nicht lediglich die einer AGH. Und wenn diese Tätigkeit, womöglich im selben Unternehmen, sowohl als reguläre Beschäftigung, als auch als AGH ausgeübt wird, ist die AGH niemals wettbewerbsneutral, sondern zur Kostenersparnis beim Auftraggeber auf Verdrängung regulärer Beschäftigung angelegt.
Und zum Schluß bleibt noch der Punkt, daß man nach erfolgreichen Abschluß einer Qualifizierung nicht so marktfern ist, daß es einer AGH zur Schaffung oder Wiedererlangung der Beschäftigungsfähigkeit bedürfte.

Die Genehmigung dieser AGH gehört also ohne jeden Zweifel zu der Hälfte, die nur unter vorsätzlichem Rechtsbruch zustandekommen kann. Da die Qualifizierung aber erst ansteht, bleibt wohl noch die nötige Zeit, um die mit einer Beschwerde beim Kundenreaktionsmanagement aus der Welt zu schaffen.

Die Sache ist die..Ich wollte eigentlich studieren, der Durchschnitt war mit 3,0 so schlecht dass ich überall abgelehnt worden bin.
Daher musste etwas her damit ich schnell was in der Hand habe wenigstens und der Bereich den ich wollte nicht ganz weit entfernt ist.

Und als Alltagsbetreuer kann man sehr wohl eine Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt finden. Das Gehalt liegt da zwischen 1500 und 1900 € Brutto. Allerdings werden die überwiegend Teilzeit eingestellt. Ist auch ehr ein Frauenberuf den Mütter mehr oder weniger machen.
Ich lebe aber im Ruhrgebiet, hier gibt es doch Altenheime und Stellen und alte Menschen wie Sand am Meer.
Man kann sich sogar selbstständig machen..ich weiss zwar nicht wie, aber es ist möglich.

Besser geringqualifiziert als nichts vorweisen zu können, dachte bzw denke ich mir eben.

Und ich hoffe ja auch bis dahin eine Stelle zu finden. Nur erhalte ich das Zertifikat ja erst im Dezember, man gibt mir keine Zeit, keinen Puffer und ich weiss auch nicht ob es sinnvoll ist mich ohne Zertifikat vorher schon zu bewerben. "Wir gehen ja davon aus dass sie die Qualifizierung bestehen, sonst könnten wir uns das ganze ja sparen. Also können sie sich bewerben und eine Stellle suchen, oder aber sie arbeiten als Alltagsbetreuer für 1,25 € direkt unmittelbar nach Maßnahmeende, so die SB



Wie ist das wenn ich nach einem Jahr merke ich komm mit dieser Qualfizierung garnicht vorran und sie bringt mir garnichts? Kann ich dann noch eine andere Ausbildung machen? Was ist wenn diese dann schulisch ist und man dadurch nur Bafög erhält ( bekomme ich mit 30 nicht mehr ) und auch keine Berufsausbildungshilfe oder wie sich das schimpft?

Oder wenn ich dann was völlig anderes machen möchte, da wird man mich doch nicht unterstützen, sondern mich nun auf den Alltagsbetreuer festnageln?

Fragen über Fragen...

Danke für die Antworten auf jeden Fall.

Bevor ich mir weiter über ungelegte Eier Gedanken mache:

Wenn der Termin dann kommt nim Dezember und ich ne EGV vorgelegt bekomme, kann sich mir dann einer noch mal annehmen und mir dann genau sagen welche Schritte ich genau zu gehen habe bzw. was zu schreiben und zu tun ist? Dann krame ich dieses Thema noch mal hervor bei Zeiten und versuche bis dahin irgendwie an einen Job zu kommen.
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Alt 28.08.2014, 14:29   #21
Surfing
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Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
wie verhält es sich denn mit dem falschen Datum in der EGV?
Beginn und Ende der Qualifizierung stimmen ja so nicht..
Kann man mir da nun auch irgendwas böses, weil ich den Mist unterschrieben hab und offenbar nur grob drüber geblickt?
Wenn dir der Bildungsgutschein bewilligt wurde und der Zeitraum in der EGV falsch ist kann passieren dass sich das ganze zeitlich rauszögert oder Termine verschoben werden.

Wenn das nur ein Versehen des SB ist kannst das ändern lassen.

Und allgemein: Bitte künftig bei Unklarheiten vorher Rat einholen, nicht erst wenn der Vertrag bereits unterschrieben wurde.
__

Meine Beiträge stellen meine nach GG-geschützte private Meinung dar. Meine Tipps, Rat und Empfehlungen sind keine Rechtsberatung.
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Alt 28.08.2014, 14:51   #22
gelibeh
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Zitat:
Wenn der Termin dann kommt nim Dezember und ich ne EGV vorgelegt bekomme, kann sich mir dann einer noch mal annehmen und mir dann genau sagen welche Schritte ich genau zu gehen habe bzw. was zu schreiben und zu tun ist?
GAnz einfach. EGV nicht unterschreiben. Zur Prüfung mit nach Hause nehmen. Das Recht hast Du. Droht der SB mit einem Verwaltungsakt, ist das auch okay, soll er doch. Dagegen kannst DU dann Widerspruch erheben. Dabei helfen wir dann schon.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 28.08.2014, 16:10   #23
dagobert1
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Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Mit dem "In Ruhe lassen" Bei einem 450 € Job...dieser wäre aber vorrangig jeglicher Maßnahme vom JC, oder? Also zu Maßnahmen etc muss ich dann nicht mehr antanzen?
Der Job wäre vorrangig, aber es gibt auch Fälle wo das JC noch eine Maßnahme obendrauf setzt. Musst du halt abwarten was dein JC dann macht.

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Also wenn eine EGV per VA erlassen wird, begründe ich den Widerspruch einfach damit dann dass die aktuelle EGV bis Februar gültig ist und gehe garnicht erst auf den Euro Job ein
Genau so.

Zitat von P123 Beitrag anzeigen
Und wenn diese Tätigkeit, womöglich im selben Unternehmen, sowohl als reguläre Beschäftigung, als auch als AGH ausgeübt wird, ist die AGH niemals wettbewerbsneutral, sondern zur Kostenersparnis beim Auftraggeber auf Verdrängung regulärer Beschäftigung angelegt.
Das könnte evtl. auch den Zoll interessieren ...
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Alt 29.08.2014, 14:18   #24
P123
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Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Die Sache ist die..Ich wollte eigentlich studieren, der Durchschnitt war mit 3,0 so schlecht dass ich überall abgelehnt worden bin.
Nachvollziehbar. Es sei denn, Du wärest kraft gut genährter Sparschweine in der Familie für die nächsten Jahrzehnte zum Mäzen der Uni geworden, so daß es auf einen Studienabschluß eigentlich nicht ankommt. Dann hätte die sich mit der Ablehnung freilich ins Knie geschossen.

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Und als Alltagsbetreuer kann man sehr wohl eine Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt finden. Das Gehalt liegt da zwischen 1500 und 1900 € Brutto.
Vorausgesetzt, Du hast das nicht schon mal für lau gemacht. Dann fragt sich nämlich jeder: "Weshalb soll ausgerechnet ich für etwas Geld zahlen, was andere von dem umsonst bekommen haben?!" Insofern ist die AGH ein Vermittlungshemmnis (bzw. geschäftsschädigend) erster Klasse.

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Ich lebe aber im Ruhrgebiet, hier gibt es doch Altenheime und Stellen und alte Menschen wie Sand am Meer.
Woanders auch.

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Man kann sich sogar selbstständig machen..ich weiss zwar nicht wie, aber es ist möglich.
Nun ja, scheinselbständig geht ja immer. Es gibt genug Leute, die nicht mehr klar denken können, wenn sie Dollarzeichen in den Augen haben. Wie man das aber mit mehreren Auftraggebern, freiem Auftreten am Markt (gibt es da einen) geregelt bekommt, kann ich Dir mangels Einblick in die Branche und die Tätigkeit auch nicht sagen.

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Besser geringqualifiziert als nichts vorweisen zu können, dachte bzw denke ich mir eben.
Völlig falsche Herangehensweise. Beantworte doch bitte zunächst mal die Fragen, was Du denn studieren wolltest? Und was - ehrlich eingeschätzt - Dein Dreier-Abi wert ist?

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
Und ich hoffe ja auch bis dahin eine Stelle zu finden. Nur erhalte ich das Zertifikat ja erst im Dezember, man gibt mir keine Zeit, keinen Puffer und ich weiss auch nicht, ob es sinnvoll ist, mich ohne Zertifikat vorher schon zu bewerben.
Wenn die Leute gesucht werden wie die Stecknadel im Heuhafen, dann ja. Ansonsten kannst Du bestenfalls Kontakte küpfen, wirst aber vor bestandener Prüfung von niemandem eine Zusage bekommen. Und dann auch nur, wenn das Zertifikat mehr wert ist als das Papier, auf welches es gedruckt wurde. Davon kann bei vielen der vom Amt geförderten Qualifizierungen natürlich nicht die Rede sein. Die meisten dieser Zettel kann man sich getrost an die Klotüre nageln.

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
"Wir gehen ja davon aus dass Sie die Qualifizierung bestehen, sonst könnten wir uns das ganze ja sparen. ..."
Dummschwätz. Die will Dich nur irgendwie aus der Statistik haben.

Zitat von Lightseeker Beitrag anzeigen
... Also können Sie sich bewerben und eine Stellle suchen, oder aber sie arbeiten als Alltagsbetreuer für 1,25 € direkt unmittelbar nach Maßnahmeende, so die SB ..."
Was eigentlich der Aufhänger wäre, die Maßnahme zu kippen: Eine monatelange Qualifizierung, an deren Ende massive Zweifel sogar daran bestehen, daß der Teilnehmer früh aus dem Bett kommt und irgendwo mental einen halben Arbeitstag durchsteht, ist keinen Pfifferling wert. Ich würde das dem MT direkt auf's Brot schmieren, wenn ich dort unbedingt teilnehmen müßte oder wollte: "Das JC ist der Meinung, daß man nach Absolvierung Ihres Kurses keine zwei Tage Probezeit übersteht."

Wenn man dort so etwas wie Ehre im Leib hat, liefert man Dir daraufhin erste Munition gegen die AGH.
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Alt 04.09.2014, 12:46   #25
Lightseeker
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@P123: Danke für diese radikale Veranschauung.

Ich werde in 2 Wochen zu einem Anwalt gehen

Ich brauche etwas Struktur in dem Ganzen Chaos.
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ein euro job, euro, rechtens, verdraengung, zusaetzlichkeit

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