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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 15.07.2007, 16:57   #1
MarcoW75
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MarcoW75
Standard Auslandspraktikum möglich ?

Hallo!
Folgende Situation: Ich beziehe Hartz 4,arbeitet im Rahmen der 100€-Zuverdienstmöglichkeit in einer kleinen Ich-AG mit (und zwar der meiner Freundin), in der es mehr schlecht als recht läuft. Nun hat ein Kunde von uns meiner Freundin eine Beschäftigung in seiner ausländischen (!) Firma angeboten, was auf Dauer auch lohnenswerter für sie wäre. Da der Kunde ein guter Bekannter von uns ist und weiß, daß wir eine Beziehung führen, will er uns natürlich auch nicht zu einer Fernbeziehung zwingen und hat mir angeboten, mich ebenfalls einzustellen, im Verkaufsbereich seiner Firma. Natürlich möchte er erstmal "testen",ob ich dazu überhaupt in der Lage bin (ich bin eigentlich gelernter Gas-Wasser-Installateur,hab dann zum MCDBA umgeschult) und das sollte möglichst in Form eines Praktikums ablaufen. In dieser Zeit müsste ich logischerweise erstmal mein Hartz IV weiterbeziehen. Nun habe ich folgende Fragen: Ist so ein Auslandspraktikum (Nicht-EU-Land) überhaupt möglich und wenn ja,wie lange ? Und würde ich in dieser Zeit Hartz IV weiterbeziehen können ?

Gruß
Marco
MarcoW75 ist offline  
Alt 15.07.2007, 16:59   #2
ofra
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ofra
Standard

soweit mir bekannt ist, kann man ALG II nicht im ausland beziehen. und auslandsaufenthalte für hartz IV-bezieher werden zunehmend erschwert.
ofra ist offline  
Alt 16.07.2007, 07:02   #3
Gaestin
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Gaestin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Deutschland

Um Hartz IV zu beziehen, muß man seinen
Aufenthalt in Deutschland haben.
Gaestin ist offline  
Alt 16.07.2007, 11:46   #4
MarcoW75
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MarcoW75
Standard Schade...

Leider sind das nicht die Antworten,die ich mir erhofft habe *smile*
Da muss ich mir doch glatt mal den Frust diesbezüglich von der Seele schreiben:"Bedanken" dürfen wir uns dafür wohl bei Leuten wie "Florida-Rolf", die - obwohl sie ja nur Rechtslücken ausgenutzt haben - zu einer generellen Verschärfung der Lage beigetragen haben. Aber anstatt quasi eine Prüfungspflicht des jeweiligen Einzelfalles einzuführen, wurden die Möglichkeiten generell soweit begrenzt, daß nur Personen Sozialhilfe im Ausland beziehen dürfen,die entweder dort ein Kind erziehen/pflegen, selbst dort pflegebedürftig sind oder ganz einfach im Knast sitzen (gerade bei Wikipedia gelesen). Ob diese Praxis wirklich praktikabel ist, steht auf einem anderen Blatt..es wird auf jeden Fall wieder neue "Florida-Rolf"'s geben,die Schlupflöcher finden. Bei mir sieht es jedenfalls so aus,daß mich die Arge durch eine Genehmigung der Auslandzahlung innerhalb von 4-8 Wochen los wäre...in D werde ich wohl weiter meinen Mini-Job machen und weiter ALG2 beziehen (ich habe 2 Berufe und bin in keinem davon wirklich "verwendbar"). Nunja...wie jeder weiß,der schonmal mit Arbeitsagentur oder Arge zu tun hatte,passen Ämter und Logik nicht wirklich zueinander.
Wenn ich dann auch noch regelmäßig per Post "Werbungen" der Arge für's Arbeiten im EU-Ausland bekomme, wo noch damit geworben wird,daß man sowohl Umzug, als auch eine dort notwendige Trainingsmaßnahme bezahlt bekommt, könnte ich -nett formuliert- mein Frühstück wieder zu Tage fördern. Vor längerem kam ein Brief, ob ich nicht in Österreich arbeiten wolle, vor einiger Zeit einer für Holland und letzte Woche einer für Schweden.Da fällt es mir doch arg schwer zu verstehen, wieso eine Zahlung genehmigt wird, wenn die Arge solche Angebote ausheckt und die Zahlung verweigert wird,wenn man sich selbst einen Job im Ausland sucht. Eine Einstellungszusage hätte man auch bei ersteren Angeboten noch nicht automatisch. In keinem Fall hätte die Arge oder der deutsche Fiskus was davon,egal ob ich nun z.B. in Österreich, Holland,Schweden,Australien oder den USA einen Job finde. Mir gehts ja nichtmal darum,die Umzugskosten zu bekommen, sondern eher darum, für die Zeit des Praktikums/Trainings überhaupt von jemandem Geld zu erhalten,um nicht den Kitt aus den Fenstern kratzen zu müssen.Eine Art Starthilfe eben. Geld,welches sie eh zahlen würden...egal wohin. Auch wenn ich's praktisch nicht wirklich tun würde, kommt da spontan bei mir der Gedanke auf, einfach das Praktikum im Ausland zu machen und dem Amt die ganze Sache zu verheimlichen..seit Beginn meines Mini-Jobs steh ich auf deren "zu vermitteln"-Liste eh nicht mehr ganz oben. Seitdem musste ich jedenfalls noch nicht wieder dort aufkreuzen und das war vor 9 Monaten.

Marco
MarcoW75 ist offline  
Alt 16.07.2007, 12:11   #5
Arania
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat:
einfach das Praktikum im Ausland zu machen und dem Amt die ganze Sache zu verheimlichen.
Im schlimmsten Fall stehst Du dann ganz ohne Geld da, denn das kann sehr schnell herauskommen, stell Dir nur mal vor Du musst im Ausland zum Arzt, dann ist es schon passiert.
Arania ist offline  
Alt 16.07.2007, 12:18   #6
MarcoW75
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MarcoW75
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Im schlimmsten Fall stehst Du dann ganz ohne Geld da, denn das kann sehr schnell herauskommen, stell Dir nur mal vor Du musst im Ausland zum Arzt, dann ist es schon passiert.
Deswegen sag ich ja: Ich würds so nicht tun.

Aber das bringt mich auf eine andere Idee:Wie ist das eigentlich in Sachen Urlaub ? Soweit ich weiß, KANN der Fallmanager dem ALGII-Empfänger bis zu 21 Tage "Urlaub" im Jahr geben...wie sieht ist das in so einem Fall mit der Ortsabwesenheit ? Muss die Person dann trotzdem zwingend täglich postalisch erreichbar sein ? Wenn ja, hätte der ganze "Urlaub" ja keinen wirklichen Sinn.....

Marco
MarcoW75 ist offline  
Alt 16.07.2007, 12:23   #7
Arania
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Nein, dann muss die Person natürlich nicht zuhause sein, allerdings ist da immer noch eine versicherungstechnische Frage zu klären, wenn man offiziell im Urlaub ist, aber trotzdem arbeitet, was passiert dann bei eventuellen Unfällen?
Arania ist offline  
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