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Start > > -> ALG2 vs. Ausbildungsvertrag/BAB (Spezialfall) - Hilfe !

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 12.06.2014, 21:15   #1
glasengel
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Registriert seit: 05.03.2010
Beiträge: 125
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Standard ALG2 vs. Ausbildungsvertrag/BAB (Spezialfall) - Hilfe !

Hallo,

Hoffentlich findet sich hier jemand, der sich mit dem Übergang in die Berufsausbildungsbeihilfe auskennt, um eine finanzielle Rückstufung zu vermeiden.

Ein Freund ist zwei Jahren ALG2 Empfänger und über 30 Jahre alt. Maßnahmen haben nicht geholfen, er hatte jedoch einen 450 Euro Job, welcher - mit Rücksprache Fallmanger - gekündigt wurde für ein Praktikum um einen Ausbildungsplatz. Inzwischen besitzt er die heiß begehrte Stelle und ab dem 01.09 verdient er 560 Euro brutto (Urlaubs/Weihnachtsgeld gibt es nicht), der Ausbildungslohn wird im Folgemonat ausgezahlt.

Natürlich ist das viel zu wenig, er geht davon aus, seine Grundsicherung bleibt erhalten bzw. wird verrechnet ?
Nun bekommt er ca. 760 Euro vom Jobcenter - er wohnt alleine und seine Warmmiete beträgt 400 Euro, 15 Euro Mietanteil wurden damals nicht anerkannt.

Der Vertrag wurde die Tage vom zukünftigen Arbeitgeber einseitig unterschrieben und an ihn ausgehändigt - jetzt besitzt fast keine Informationen zur Thematik Übergang seiner Existenzsicherung.

Das Jobcenter hat inzwischen eine (vom Arbeitgeber einseitig unterschrieben) Kopie vom Ausbildungsvertrag. Bei Beantragung von Berufsausbildungsbeihilfe (BAB), würde er jedoch nie auf die benötigten 760 Euro kommen. Welche Stelle trägt die Differenz bzw. wer ist zuständig, wenn BAB nicht genehmigt wird ?
Vor 20 Jahren war er schon einmal in einer dreijährigen Ausbildung, brach aber ab - er ist unsicher, ob BAB gewährt wird.

Inzwischen wurde beim Arbeitsamt die Unterlagen für die Berufsausbildungsbeihilfe abgeholt und er soll von Mieter und kommende Ausbildungstätte Formulare ausfüllen lassen. Alle benötigten Informationen besitzt - logischerweise - jedoch schon das Jobcenter und enthält der Ausbildungsvertrag. Er würde gerne diesen Formularaufwand umgehen, da es eine besondere Ausbildungstelle ist (wenn auch nicht bzgl. finanzieller Vergütung), wäre ein "unbefleckter" Einstieg ohne Hartz 4 Klische - bei diesem Betrieb (Probezeit/Arbeitsklima) - von Vorteil für alle Seiten.

Gegen seinen Vorteil könnte Frage 9 bei dem BAB - Formular für den Arbeitgeber sein - wurde der Ausbildungsvertrag schon unterschrieben und an welchem Tag ?

Das ist ja in Wirklichkeit seine Entscheidung und er bekam den Ausbildungsvertrag durch sein eigenes Bemühen, ohne Hilfe einer Maßnahme oder durch das Jobcenter. Was steckt hinter dieser Frage, eigentlich sollte das vor oder danach doch keine Rolle
spielen ?

Beim Jobcenter könnte er auch "Druck" machen, damit Arbeitsamt und Jobcenter in dem Fall zusammenarbeiten. Das Jobcenter verzichtete z.B. auf einen Nachweis beim Arbeitgeber, ob das Praktikum entgeltlos durchgeführt wurde - um den Empfänger nicht mit besagtem Klische zu behaften, in einem sehr selbständigen Berufsbild. Der ganze Nachweis vom Arbeitgeber für das Arbeitsamt (BAB) besitzt keinen Sinn, da der Ausbildungsvertrag einseitig unterschrieben mit allen Informationen vorliegt - mit allen Informationen.

Wer kann mir diese Fragen schnell beantworten bzw. welche Stelle kann helfen. Er wäre nun im ersten Arbeitsmarkt wieder verankert, doch fühlt sich unsicher, ob er dafür - in finanzieller Hinsicht - "bestraft" wird und wie sich der Übergang im Einzelnen gestalten soll. Natürlich will der Vertrag bald unterschrieben werden !

Ich verstehe hin, kann aber nicht weiterhelfen - kann es jemand von euch oder mir sagen, wer mir diese Fragen beantworten kann.

WM hin oder her



Danke
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Alt 01.07.2014, 11:41   #2
Kleinschaf
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Benutzerbild von Kleinschaf
 
Registriert seit: 01.07.2014
Beiträge: 1
Kleinschaf
Standard AW: ALG2 vs. Ausbildungsvertrag/BAB (Spezialfall) - Hilfe !

Hallo,

was genau ist denn jetzt deine Frage? Und was genau ist an dem Fall deines Freundes ein "Spezialfall"?

Wenn dein Freund alleine wohnt und eine Ausbildung anfängt, so hat er keinen Anspruch mehr auf ALG 2.
Er hat dann jedoch als Auszubildender eben Anspruch auf BAB und kann versuchen (falls das nicht reichen sollte) Wohngeld zu beantragen.
Dass man immer viel Formularaufwand hat, wenn man etwas bekommen möchte ist klar. Da muss er durch.
Aber wieso sollte er einen schlechteren Einstieg in seine Ausbildung haben, wenn er sich von seinem Arbeitgeber etwas für den BAB-Antrag ausfüllen lässt? Viele Auszubildende beantragen diese Beihilfe - egal ob vorher 20 Jahre arbeitslos oder mit gerade bestandenem Schulabschluss.
Er sollte auf jeden Fall die Chance auf eine Ausbildung wahrnehmen und den Ausbildungsvertrag unterschreiben.
Und wer sagt denn, dass die BAB nicht reichen würde? Habt ihr das schon einmal durchgerechnet? Und wie gesagt, sobald man den Bescheid über die BAB hat, kann man auch immernoch zur Wohngeldstelle gehen und versuchen zusätzlich Wohngeld zu beantragen.

Hoffe einige Unklarheiten geklärt zu haben. :)

Wenn nicht, müsstest du dein Anliegen vielleicht etwas präziser formulieren.
Kleinschaf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2014, 17:35   #3
Purzelina
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Standard AW: ALG2 vs. Ausbildungsvertrag/BAB (Spezialfall) - Hilfe !

Die BAB-Stelle der Agentur für Arbeit und das Jobcenter arbeiten nicht zusammen. Der Antrag mit allen benötigten Unterlagen muss also vollständig neu eingereicht werden.

Im BAB werden Kosten der Unterkunft berücksichtigt, die reichen aber in seinem Fall nicht aus. Zusätzlich also noch einen Antrag beim JC auf einen Zuschuss zur KdU stellen. Zur Berechnung dieses Zuschuss muss aber der BAB-Bescheid vorliegen.
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