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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 10.05.2014, 12:38   #1
Internetti
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Registriert seit: 25.03.2011
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Beiträge: 124
Internetti
Standard Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Ich habe seit vier Wochen (mal wieder) eigeninitiativ eine Aushilfstätigkeit (in einer Wäscherei) gefunden, weil ich "meiner Verpflichtung nachkomme, eine zumutbare Arbeit - auch außerhalb meiner Qualifikation - anzunehmen". Ich bin Ergotherapeutin, finde aber seit Jahren keine Stelle (mehr), ich bin 59 Jahre alt.
Inzwischen hat sich herausgestellt: Es gibt dort keinen Arbeitsvertrag, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keine zugesagten festen Arbeitszeiten. Mit dem Geschäftsführer war ein Stundenlohn von 7 Euro ausgemacht und auch schriftlich für das Jobcenter als "Verdienstbescheinigung" am 1.04.2014 unterschrieben.
Nachdem ich nun sechs Wochen die erste Lohnabrechnung vom 01.04.14 - 15.04.14 angemahnt und gestern bekommen habe, stelle ich fest, daß ohne Absprache ein Stundenlohn von 6,50 Euro berechnet wurde, die Abschlagszahlungen zu meinen Ungunsten nicht stimmen.
Dazu kommt, daß das Arbeitsklima dort der Horror ist und wir bis zu zehn Stunden an der Mangel stehen MÜSSEN, wir dürfen erst gehen, wenn die Arbeit "fertig" ist.
Darf ich diese Stelle aus diesen Gründen verlassen (kündigen muss ich ja nicht) oder habe ich dann mit Sanktionen vom Jobcenter zu rechnen?
Internetti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2014, 13:18   #2
Porks
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Ort: Niedersachsen
Beiträge: 508
Porks Porks Porks
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

hi

lese dir das mal durch.
Beratung - Recht - Tarifverträge im Handwerk

Es gibt einen Mindestlohn in diesem Bereich und somit kann dir nix passieren von Amt und du hast auch ein Anrecht auf den Rest . wenn er nicht will .- Anzeigen beim Zoll /Steuer usw.
Porks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2014, 14:40   #3
gary66
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gary66 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Hallo,

sollte es in Deinem eingesetzten Bereich tatsächlich einen Mindestlohn geben, so ist dieser auch zu zahlen. Soweit mir bekannt ist gilt der Mindestlohn für alle Mitarbeiter.

Wenn Du mit Deinem Arbeitgeber einen Lohn von 7,00 Euro / Stunde vereinbart hast, dann sollte dieser auch bezahlt werden. Es ist natürlich schwierig ohne Nachweise diesen einzufordern.
Versuche doch Deinen Arbeitgeber auf den Mindestlohn anzusprechen. Du wirst sehen, er wird begeistert sein. Vielleicht bist Du dann schneller weg als es Dir lieb ist.

Bei Nichteinhaltung von Vereinbarungen hast Du schon die Möglichkeit den Restbetrag zu fordern (Arbeitgeber ansprechen, Mahnen, Fristen setzten, etc.) Sollte es zu keiner Zahlung kommen, dann hast auch Du das Recht zu kündigen (Wer arbeitet denn schon gerne ehrenamtlich?)

Horror / Arbeitsklima ???
Hier wäre ich etwas vorsichtig. Dies sind zunächst Deine Einschätzungen. Hier sehe ich das Problem der Nachweisbarkeit.

10 Stunden Schicht ???
Naja, hier würde ich die Gesamtsituation betrachen. Dauerhaft = Fehlplannung, Einmalig = Naja, irgendwie auch nachvollziehbar, Täglich bei 6 Tagen in der Woche = Deutliches Nein; Würde ich von der Gesamtsituation abhängig machen.
Ist mir auch schon passiert. Vereinbart waren 6 Stunden, am Ende waren es 10 Stunden (Auftrag musste fertig werden) bei stehender Tätigkeit, am Fließband im Akkord. (Naja, war nicht die Regel...)
Gruß
gary66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2014, 17:01   #4
Internetti
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Registriert seit: 25.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 124
Internetti
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Herzlichen Dank, der Tipp mit dem Mindestlohn ist Gold wert - ich habs kopiert. Allerdings weiß ich schon, wie der Geschäftsführer der Wäscherei reagieren wird, denn schon bei den vereinbarten 7,00 Euro habe ich gezögert, überhaupt da anzufangen. Er hat mir gesagt, daß er sich mehr nicht leisten kann, sonst seinen Laden dicht machen muss und daß er mich ja "einarbeiten" muss. Was ungefähr eine Stunde dauerte - seitdem arbeite ich wie die zwei anderen Angestellten, eine Festangestellte und eine geringfügig Beschäftigte im Akkord.
Dass er inzwischen ohne Absprachen sogar diese 7,00Euro auf 6.50 Euro drückt, halte ich für Kalkül, denn Arbeitslose sind ja froh, überhaupt einen Job zu finden und wehren sich selten.
Bisher habe ich immer mit festen Tarifverträgen und Arbeitsverträgen gearbeitet, ich bin es nicht gewohnt, mich mit Chefs auseinanderzusetzen, die mich über den Tisch ziehen und meine Lage ausnutzen wollen.
Klingt vielleicht naiv, ist aber so. Ich habe bisher während meiner Arbeitslosigkeit keine einzige gute Erfahrung mit Arbeitgebern gemacht.

Macht es Sinn, mit meinen Jobvermittler darüber zu reden, dass mein Arbeitgeber meine Lage ausnutzt?
Internetti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2014, 18:45   #5
n2ame22->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 31.08.2013
Ort: Harz
Beiträge: 557
n2ame22 n2ame22 n2ame22
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Zitat von Internetti Beitrag anzeigen
Macht es Sinn, mit meinen Jobvermittler darüber zu reden, dass mein Arbeitgeber meine Lage ausnutzt?
- Wenn du beim Minijob rausfliegen willst, dann nein.
- Wenn du nicht willst, dass dort der Zoll vorbei kommt auch nicht.
- Auch Minijobber können Überstunden machen. Diese müssen innerhalb einer Frist ausgeglichen werden. Du hast vermutlich keinen Nachweis der Überstunden auf der lohnabrechnung oder?
- Wenn man Mindestlöhne umgeht, dann macht man sich evtl. als Arbeitnehmer strafbar. Kannst dich ja mal informieren.
- Ruf mal bei der Minijob Zentrale an und frag nach ob EIN Arbeitgeber dich dort angemeldet hat, damit du nicht auch noch ungewollt schwarz arbeitest.

Minijob-Zentrale - Startseite (richtiger link?)
__

n2ame22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2014, 19:10   #6
ela1953
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ela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiert
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Es gibt Arbeitgeber, die bezeichnen ihre Minijobber als Aushilfen. Und Aushilfen hätten keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Auch müsse er die 8 Wochen Betriebsferien nicht zahlen. Meinte ein AG meiner Tochter auch. Das Arbeitsgericht hat ihm aber was anderes erzählt.
ela1953 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2014, 11:34   #7
Internetti
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Internetti
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Genau so hat mich dieser Arbeitgeber als "Aushilfe" angeworben - ich war dort Kundin und er hat mich angesprochen, ob ich sofort bei ihm anfangen kann (wegen Spontankündigung einer Angestellten, Auftragslage).
Dass ich bei ihm als "geringfügig Beschäftigte" zu einem Stundenlohn von 7 Euro eingestellt bin, habe ich am 01.04.2014 schriftlich (für die Meldung meines Minijobs beim Jobcenter) fixiert und als voläufige "Verdienstbescheinigung" von ihm unterschreiben lassen, das hat er wohl vergessen. Diese von ihm unterschriebene Bescheinigung vom 01.04.2014 liegt bereits dem Jobcenter vor.
Erst in den Wochen danach erfuhr ich: Es gibt keinen Arbeitsvertrag, keine Lohnfortzahlung bei Krankheit, kein Urlaubsanspruch/Urlaubsgeld - ich sei ja nur "Aushilfe". Sogar der Lohn wird wöchentlich bar ausgezahlt. Wenn ich krank bin oder Arzttermine habe: Pech gehabt!
Deshalb ja meine Frage: Kann und darf er nun rückwirkend in der Lohnabrechnung den Stundenlohn auf 6,50 senken? Da bin ich ja vollkommen seiner Willkür ausgesetzt und bekomme in der nächsten Abrechnung vielleicht nur noch 4 Euro, wenn es ihm so gefällt!
Ich habe nachgeschaut, der gesetzliche Mindestlohn für Wäschereimitarbeiter liegt bei 8,25 Euro. Selbst die sieben Euro, die er mir schriftlich zugesagt hat, liegen noch deutlich darunter.

Was bin ich denn nun nach dem Gesetz? Geringfügig beschäftigte Mitarbeiterin oder Aushilfe ohne jeden gesetzlichen Schutz?
Was passiert, wenn ich morgen krank werde und kein Geld verdienen kann - das Jobcenter hat mir schon im Voraus die Bezüge gekürzt und 450,Euro Einkommen berechnet. Somit stehe ich ohne jedes Einkommen da.
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Alt 11.05.2014, 11:34   #8
Internetti
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Internetti
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Der Text wurde versehentlich zweimal gesendet
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Alt 11.05.2014, 11:47   #9
Fritz Fleißig
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Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

@Internetti

Als geringfügig Beschäftigte hast du arbeitsrechtlich genau dieselben Rechte und Pflichten wie eine versicherungspflichtig Beschäftigte. Es besteht in dieser Hinsicht nicht der geringste Unterschied. Das heißt, du hast nach den gesetzlichen Vorschriften Anspruch auf bezahlten Urlaub, Einhaltung aller Arbeitszeitvorschriften, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und dergleichen. Auch die Tatsache, daß du dort angeblich nur als "Aushilfe" bist, ändert nichts daran. Der Unterschied liegt hier allein in sozialversicherungsrechtlichen Belangen.

Weiterhin hättest du grundsätzlich auch Anspruch auf Kündigungsschutz wie eine SV-pflichtig Beschäftigte. Das hilft hier aber nichts, da das vermutlich ein Kleinbetrieb sein wird und du noch keine sechs Monate dort beschäftigt bist.

Gegen die Barauszahlung von Lohn ist grundsätzlich nichts zu sagen. Das muß freilich pünktlich und in vereinbarter Höhe erfolgen. Ein eventuelles Nachweisproblem, daß Lohn gezahlt worden ist, hätte allein der Arbeitgeber.

Überdies besteht auch ein Arbeitsvertrag, weil Arbeitsverträge nicht unbedingt schriftlich abgeschlossen werden müssen, sondern auch mündlich oder durch schlüssiges Handeln.

Allerdings könnte das Problem sein, einzelne Abmachungen nachzuweisen. Wenn das nicht möglich ist, gelten die tariflichen oder allgemein ortsüblichen Regelungen.

Wenn das Arbeitsklima dort unerträglich wird und du beispielsweise vom langen Stehen Rückenschmerzen bekommst, würde ich mal genauer an deine Gesundheit denken und dich krankschreiben lassen. Dann hat sich die Sache mit der unmöglichen Beschäftigung möglicherweise durch eine Arbeitgeberkündigung schnell und ohne Probleme mit dem JC erledigt (Krankheit ist ja nicht vorwerfbar).
__

Meine Beiträge stellen nur persönliche Erfahrungen oder Meinungen dar und sind keine Rechtsberatung.
Fritz Fleißig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2014, 12:18   #10
Hainbuche
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Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Guten Tag Internetti,

Ihr AG ist wahrscheinlich der Ansicht, Sie als Tagesaushilfe, mit der für jeden einzelnen Arbeitstag ein separates befristetes Arbeitsverhältnis zustande kommt, beschäftigen zu können.

Ein paar Informationen dazu finden Sie z. B. hier:

http://www.haufe.de/oeffentlicher-di...HI1995702.html

Ich vermute, daß im Fall einer arbeitsrechtlichen Überprüfung Ihr AG sein Verhalten in gleich mehreren Details zu korrigieren hätte (Schriftform des AV; Lohnhöhe; Art des Beschäftigungsverhältnisses...).

"Kein Arbeitsvertrag" im Sinne von "nichts Schriftliches" kann nach meinem Verständnis in Ihrem Fall so oder so nicht sein; entweder liegen einzelne Tagesarbeitsverhältnisse vor, die - da befristet - der Schriftform bedürfen, oder Sie haben ein unbefristetes (festes) Beschäftigungsverhältnis mit Arbeit auf Abruf; dann steht Ihnen zumindest die Niederschrift der Arbeitsbedingungen inkl. Lohnhöhe etc. zu.
Hainbuche ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2014, 16:27   #11
Internetti
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Internetti
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Vielen Dank für die wichtigen Informationen.

Da mir die ausschließliche mündliche Absprache nicht geheuer war, habe ich mir zu Beginn meiner Tätigkeit folgendes unterschreiben lassen:

Verdienstbescheinigung
Mit diesem Schreiben bestätige ich, daß Frau X. in meiner Firma "NAME" ab dem 01.04.2014 als geingfügig Beschäftigte angestellt ist.
Sie arbeitet an drei Tagen die Woche, für 5 Std. zu einem Stundenlohn von 7,00 Euro.


Dass er DANACH auf Rückfragen von mir sagt, es gäbe keinen Vertrag, keine garantierte Arbeitszeit, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keinen Urlaub, und den Stundenlohn willkürlich kürzt, ist für mich ein unlauterer Versuch, meine Lage auszunutzen (ältere Frau, Single, arbeitslos).

Ab Morgen melde ich mich krank. Eine Krankschreibung ist meines Erachtens nicht nötig, da er auf meine Nachfrage, ob er in diesem Fall meine Krankschreibung benötige, antwortete: "Nein. Urlaub und Krankheitstage sind Deine Sache. Wenn Du nicht kommst, kommste nicht, kriegste eben kein Geld und fertig."

Oder muss ich mich fürs Jobcenter krankschreiben lassen, denn dort bin ich ja Krankenversichert ?
Internetti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2014, 16:34   #12
Domino
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Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Zitat von Internetti Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die wichtigen Informationen.

Da mir die ausschließliche mündliche Absprache nicht geheuer war, habe ich mir zu Beginn meiner Tätigkeit folgendes unterschreiben lassen:

Verdienstbescheinigung
Mit diesem Schreiben bestätige ich, daß Frau X. in meiner Firma "NAME" ab dem 01.04.2014 als geingfügig Beschäftigte angestellt ist.
Sie arbeitet an drei Tagen die Woche, für 5 Std. zu einem Stundenlohn von 7,00 Euro.


Dass er DANACH auf Rückfragen von mir sagt, es gäbe keinen Vertrag, keine garantierte Arbeitszeit, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keinen Urlaub, und den Stundenlohn willkürlich kürzt, ist für mich ein unlauterer Versuch, meine Lage auszunutzen (ältere Frau, Single, arbeitslos).

Ab Morgen melde ich mich krank. Eine Krankschreibung ist meines Erachtens nicht nötig, da er auf meine Nachfrage, ob er in diesem Fall meine Krankschreibung benötige, antwortete: "Nein. Urlaub und Krankheitstage sind Deine Sache. Wenn Du nicht kommst, kommste nicht, kriegste eben kein Geld und fertig."

Oder muss ich mich fürs Jobcenter krankschreiben lassen, denn dort bin ich ja Krankenversichert ?
Natürlich krankschreiben lassen.
Krankmeldung beim tollen Chef abgeben, und eine Kopie beim JC. Und auf Lohnfortzahlung bestehen.
Wenn er Dir blöd kommt, klar machen, dass bei Nichtzahlung ein Anwalt eingeschaltet wird.
Mensch, lass Dir doch nichts gefallen.

Auch bei einem mündlichen Vertrag hat er sich an alle Pflichten eines Arbeitgebers zu halten.
Noch sind wir hier kein Entwicklungsland, in dem jeder Arbeitgeber machen kann was er will.
Domino ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2014, 20:01   #13
Hainbuche
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Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Zitat von Internetti Beitrag anzeigen
Da mir die ausschließliche mündliche Absprache nicht geheuer war, habe ich mir zu Beginn meiner Tätigkeit folgendes unterschreiben lassen:

Verdienstbescheinigung
Mit diesem Schreiben bestätige ich, daß Frau X. in meiner Firma "NAME" ab dem 01.04.2014 als geingfügig Beschäftigte angestellt ist.
Sie arbeitet an drei Tagen die Woche, für 5 Std. zu einem Stundenlohn von 7,00 Euro.
Auch wenn das kein Arbeitsvertrag im eigentlichen Sinn ist, läßt die Bereichtschaft des AG, dies zu unterschreiben, nach meinem Verständnis nur den Rückschluß zu, daß er mit Ihnen mindestens mündlich einen unbefristeten (!) Arbeitsvertrag auf Minijobbasis (geringfügig beschäftigt) geschlossen hat.

Diesen Standpunkt würde ich als AN dann einnehmen. Das heißt: Es steht dem AN Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie auch die regelmäßige Beschäftigung (und Bezahlung) im vereinbarten Umfang zu.

Aber Achtung: Es gelten dann auch für beide Seiten die gesetzlichen Kündigungsfristen (hier: 4 Wochen zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats). Wenn ich selbst das Arbeitsverhältnis beenden wollte, würde ich daher nicht einfach "hinschmeißen", sondern meinerseits die Frist einhalten.

Zitat:
Dass er DANACH auf Rückfragen von mir sagt, es gäbe keinen Vertrag, keine garantierte Arbeitszeit, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keinen Urlaub, und den Stundenlohn willkürlich kürzt, ist für mich ein unlauterer Versuch, meine Lage auszunutzen (ältere Frau, Single, arbeitslos).
Das ist äußerst wahrscheinlich.

Zitat:
Ab Morgen melde ich mich krank. Eine Krankschreibung ist meines Erachtens nicht nötig, da er auf meine Nachfrage, ob er in diesem Fall meine Krankschreibung benötige, antwortete: "Nein. Urlaub und Krankheitstage sind Deine Sache. Wenn Du nicht kommst, kommste nicht, kriegste eben kein Geld und fertig."
Doch, unbedingt AU holen und beim AG einreichen! Sie wissen ja nicht, ob er es sich nicht in jedem Fall so hindreht, wie es ihm nützt - falls tatsächlich ein regulärer Minijob vorliegt und der AG seine aus dem Arbeitsvertrag entstehenden Pflichten verletzt oder negiert, heißt das nicht, daß der AN ebenfalls nach Lust und Laune Pflichtverletzungen (einfach ohne AU von der Arbeit wegbleiben) begehen kann. Also besser AU einreichen und damit auf der sicheren Seite sein.
Hainbuche ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2014, 22:56   #14
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Arbeitsaufnahmen gehören zu den wenigen dingen die in SCHRIFTFORM festgelegt werden müssen.... also ein ARBEITSVERTRAG ist hier VORGESCHRIEBEN und zwar in SCHRIFTFORM....

Diese Bestätigung ist kein Vertrag im eigentlichen Sinn.... im Vertrag müssen ja auch BEIDE UNTERSCHREIBEN... siehe EGV....

Das ist nur ein Beleg....

Aber ein Mittel um vor Gericht evtl. korrekten Lohn und Vertrag zu erklagen!


Außerdem muss im Arbeitsvertrag stehen wieviele Stunden Du tätig bist... damit man den Monatslohn ersehen kann....


Hinzu kommt das Du, wenn Du weniger Stunden als Vereinbart tätig bist... weil der Arbeitgeber dich nicht so lange braucht... ein Anrecht auf den vollen Monatslohn hast!
Nur wenn Du selber einfach weniger Stunden kommst hättest Du das nicht... vereinbart er also 10h die Woche für 7.-EUR Netto..... dann stehen Dir im Monat 280.-EUR zu und Du musst ihm die 10h die Woche zur Verfügung stehen in der (hoffentlich Vertraglich festgelegten) Arbeitszeit.

Das Gehalt von miniJobbern hat sich übrigens an Tarife und wenn nicht vorhanden an die übliche Zahlung der Tätigkeit im Unternehmen zu richten!

Ich habe schon miniJob Verträge gesehen wo die Leute auf ca- 3.-/h gekommen sind... das ist Sittenwidrig.


PS Der Arbeitgeber muss dich übrigens auch bei der Berufsgenossenschaft oder so Melden und dafür eigentlich auch etwas dort Abdrücken....sprich er muss anmelden das ein extra Mitarbeiter im Unternehmen ist etc.


Kurz zusammengefasst:
Kein Vertrag -> Schwarzarbeit
Keine Stunden Vereinbart -> Illegal, das Unternehmerische Risiko darf nicht zu Lasten der Mitarbeiter gehen.

Kurz gesagt... er hat sich dich als Schwarzarbeiterin genommen....aus der Schwarzarbeit gehen natürlich solche Leistungen wie Lohnfortzahlung und so nicht hervor.
__

Dummheit ist ein Segen, Intelligenz ein Fluch
The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2014, 10:14   #15
Internetti
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Internetti
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Was mir nicht einleuchtet:
1. Der AG weiß doch, daß das Jobcenter über meine Verdienstbescheinigung und die Bedingungen der Arbeit Kenntnis bekommen - würde er mich schwarz beschäftigen, warum bekomme ich dann eine Abrechnung der Bezüge?
2. Wenn aus der Abrechnung zu ersehen ist, dass er sich nicht an den vereinbarten und von ihm unterschriebenen Stundenlohn, insgesamt nicht an den gesetzlich vereinbarten Mindestlohn hält - weiß er doch, daß das Jobcenter durch die Abrechnung davon Kenntnis erhält.
3. Wenn er mir einen Arbeitsvertrag, Lohnfortzahlung etc. vorenthält, weiß er doch, daß dies z.B. im Krankheitsfall ebenfalls das Jobcenter erfährt.

Mir ist zumindest jetzt klar, DASS ich das Recht habe, diese Dinge einzufordern.
Vielen Dank für all die guten Tipps und gesetzlichen Grundlagen.
Internetti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2014, 11:36   #16
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

1. Hast Du eine Korrekte Lohnabrechnung erhalten ?! Oder nur den Wisch den Du nanntest? ...

3. ICh vermute er ist, wie viele Arbeitgeber, einfach ungebildet und hat keine Ahnung von der Rechtslage. Er weis vermutlich nicht das ein Vertrag ZWINGEND ist und auch nicht das er dich wohl anmelden muss Versicherungstechnisch...genauso wenig wird er das Arbeitszeitschutzgesetz kennen oder den Fakt das er das Unternehmerische Risiko nicht auf dich umlegen darf.... vielleicht hat er keine Ausbildung gemacht und nie als Angestellter gearbeitet....


Vielleicht denkt er sich auch nur.. das Jobcenter ist nicht das Finanzamt.
__

Dummheit ist ein Segen, Intelligenz ein Fluch
The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2014, 11:42   #17
Fritz Fleißig
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Fritz Fleißig Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Das mit der "Schwarzarbeit" ist so pauschal nicht richtig.

1. Ein Arbeitsvertrag muß, abgesehen von bestimmten Sonderfällen (beispielsweise zeitliche Befristung) nicht unbedingt schriftlich abgeschlossen werden. Auch ein mündlicher oder stillschweigend vereinbarter Arbeitsvertrag ist zulässig.

2. Schwarzarbeit liegt erst dann vor, wenn der Arbeitgeber den Beschäftigten nicht anmeldet und insbesondere keine (pauschale) Lohnsteuer oder Sozialabgaben abführt. Ob das hier geschehen ist oder nicht, kann man derzeit nicht sagen. Ich würde mit solchen Behauptungen daher vorsichtig sein. Die Minijob-Zentrale als Einzugstelle müßte hierzu näheres sagen und die Anmeldung bestätigen können. Ein formloser mündlicher Arbeitsvertrag, bei dem aber eine ordnungsgemäße Anmeldung bei der Minijob-Zentrale und der Berufsgenossenschaft (Unfallversicherung) erfolgte, wäre vollkommen zulässig. Dasselbe gilt für die Barzahlung des Lohnes.

3. Im übrigen denke ich auch, daß hier ein Arbeitgeber keine Ahnung von der Sache hat und meint, noch wie früher "nach Gutsherrenart" vorgehen zu können, also Arbeitsnehmer quasi als Tagelöhner gegen Bargeld auf die Hand beschäftigen zu können.
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Meine Beiträge stellen nur persönliche Erfahrungen oder Meinungen dar und sind keine Rechtsberatung.
Fritz Fleißig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2014, 11:49   #18
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

1. Ja ok es gibt Ausnahmen. z.B. wenn der Arbeitnehmer eh nur ein paar Wochen Arbeiten soll.

NachwG - Gesetz über den Nachweis der für ein Arbeitsverhältnis geltenden wesentlichen Bedingungen

2. Keine Namen = keine Vorsicht. Kann man nur Mutmaßen das es hier so sein könnte.

3. Genau. Die Leute denken sie haben Freiberufler vor sich die ja nun mal pro Einsatz oft Bezahlt werden... aber die bekommen ja auch keine 6.- sondern eher 60.- die Stunde ;)
__

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The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 01:15   #19
dagobert1
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Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Zitat von Internetti Beitrag anzeigen
Ich habe nachgeschaut, der gesetzliche Mindestlohn für Wäschereimitarbeiter liegt bei 8,25 Euro. Selbst die sieben Euro, die er mir schriftlich zugesagt hat, liegen noch deutlich darunter.
Hauptzollamt informieren. Evtl. Kopie der Verdienstbescheingung beifügen.

Zitat von The_Vulcan Beitrag anzeigen
Keine Stunden Vereinbart -> Illegal,
Nicht illegal.
---> Teilzeit- und Befristungsgesetz:
Zitat:
§ 12 Arbeit auf Abruf

(1) Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat (Arbeit auf Abruf). Die Vereinbarung muss eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit festlegen. Wenn die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, gilt eine Arbeitszeit von zehn Stunden als vereinbart. Wenn die Dauer der täglichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, hat der Arbeitgeber die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers jeweils für mindestens drei aufeinander folgende Stunden in Anspruch zu nehmen.
(2) Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt.
(3) Durch Tarifvertrag kann von den Absätzen 1 und 2 auch zuungunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden, wenn der Tarifvertrag Regelungen über die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit und die Vorankündigungsfrist vorsieht. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages können nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anwendung der tariflichen Regelungen über die Arbeit auf Abruf vereinbaren.
Zitat von Internetti Beitrag anzeigen
1. Der AG weiß doch, daß das Jobcenter über meine Verdienstbescheinigung und die Bedingungen der Arbeit Kenntnis bekommen - würde er mich schwarz beschäftigen, warum bekomme ich dann eine Abrechnung der Bezüge?
2. Wenn aus der Abrechnung zu ersehen ist, dass er sich nicht an den vereinbarten und von ihm unterschriebenen Stundenlohn, insgesamt nicht an den gesetzlich vereinbarten Mindestlohn hält - weiß er doch, daß das Jobcenter durch die Abrechnung davon Kenntnis erhält.
3. Wenn er mir einen Arbeitsvertrag, Lohnfortzahlung etc. vorenthält, weiß er doch, daß dies z.B. im Krankheitsfall ebenfalls das Jobcenter erfährt.
a) Unwissenheit des AG
b) AG spekuliert auf Unwissenheit der JC-Mitarbeiter (womit er bei den meisten wohl auch richtig liegen dürfte)
dagobert1 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 01:37   #20
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Na dann wären es also 10h die Woche wenn nichts vereinbart wäre... ok dann nicht Illegal nur Automatisch 10h die Woche und davon 3h am Tag ;)
Hatte ich etwas falsch in Erinnerung, mein Fehler.

In dem Fall also etwa 280.- im Monat
__

Dummheit ist ein Segen, Intelligenz ein Fluch
The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 07:27   #21
Internetti
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Internetti
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Vielen Dank für Eure Antworten.
Heute gehe ich zum Jobcenter und lege die Verdienstbescheinigung vor - verbunden mit der höflichen Frage um Information, ob eine Arbeit, die weit unter dem Mindestlohn entlohnt wird, ohne Vertrag und Mindestarbeitszeit und ohne Lohnfortzahlung von Arbeitgeberseiter "angeboten" wird, "zumutbar" ist.
Ich werde Euch an dieser Stelle informieren, welche Antwort ich erhalten habe.
Internetti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 17:40   #22
Internetti
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Internetti
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Für alle, die es interessiert, wie es ausgegangen ist: Der Sachbearbeiter dokumentierte alles, was ich ihm vortrug, war sachlich und freundlich und bestätigte mir alle Sachverhalte (die hier im Forum bereits aufgezeigt wurden). Und riet mir, zum Anwalt für Arbeitsrecht zu gehen und ALLES zu dokumentieren, was in der Folgezeit noch geschieht.
Da ich aber nicht zwischen allen Fronten stehen möchte und auch diesem Arbeitgeber nicht sofort mit dem Anwalt drohen wollte, versuchte ich es erst einmal im Guten.
So bin ich erst zum Arbeitgeber, der sich "nicht erinnern konnte", mit mir 7,00 Euro ausgemacht zu haben. Als er seine Unterschrift auf dem von mir aufgesetzten Schreiben sah, war er bereit, die Lohnabrechnung rückwirkend zu ändern. Auf den gesetzlichen Mindestlohn angesprochen, meinte er, daß dieser auf sein Unternehmen nicht zuträfe...
Ich erklärte ihm, daß ich aber auf: Arbeitsvertrag, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsgeld bestehe - und siehe da, meine Aushilfe ist von seiner Seite zum 1. nächsten Monat beendet (was mir mehr als Recht ist)
Heute war schon eine neue Mitarbeiterin da, die nun Vollzeit arbeiten wird. Und was bekommt sie für einen Stundenlohn? 9 Euro.

Und ich bin mal wieder eine Erfahrung reicher...
Vielen herzlichen Dank allen, die mir hier guten Rat gegeben haben!:danke:
Internetti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2014, 14:01   #23
noillusions
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Beiträge: 1.925
noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Überprüf doch mal ob das stimmt dass auf dich der mindestlohn nicht zutrifft.vielleicht muss er dir noch mehr nachzahlen.
noillusions ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2014, 11:09   #24
Internetti
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Internetti
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Im Augenblick habe ich ganz andere Probleme: Nun rückt er die Lohnabrechnung nicht raus...
Internetti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 11:10   #25
The_Vulcan
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Beiträge: 1.221
The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Geringfügige Beschäftigung bei Lohndumping

Wie auch, vermutlich hat er gar keine erstellen lassen....

Wie schon gesagt wurde.. Anwalt... sparst Du dir das theater
__

Dummheit ist ein Segen, Intelligenz ein Fluch
The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
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