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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 26.06.2007, 00:36   #1
SebastianJu
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Registriert seit: 26.06.2007
Beiträge: 136
SebastianJu
Standard Ein paar Fragen...

Hallo,

ich habe ein paar Fragen zum Thema Alg2.

Meine Freundin bekommt am 10.7. ihr Abschlusszeugnis von ihrer Berufsausbildung. Ihre Schulbescheinigung geht noch bis Ende Juli. Bafög bekommt ihre Mutter. Meine Freundin wohnt in Hamburg bei ihrer Mutter im Moment und ich in Braunschweig. Wir dachten uns dass wir dann gleich am 11.7. nach Braunschweig zusammenziehen und uns später eine neue Wohnung suchen. Und damit man kein Geld verschenkt auch erstmal, bis sie einen Job hat Alg2 beantragen. Dann gleich ummelden. Jetzt hat sie aber (die ist so leichtfertig mit Geld...) mit ihrer Mutter abgemacht dass sie noch bis Ende Juli in Hamburg gemeldet ist damit ihre Mutter Bafög usw bekommt. Außerdem bekommt sie wohl noch Wohngeld und Unterhalt für sie. Das ist natürlich klasse weil was hat meine Freundin davon wenn ihre Mutter Geld bekommt (Ihre Mutter braucht es meint sie. Hoffentlich wird diese Einstellung kein Problem.).
Hätte sie denn überhaupt Anspruch auf Alg2 wenn die Schulbescheinigung noch bis Ende Juli gilt? Dann eigentlich nicht oder? Das hatte ich vorher nicht gewußt. Vermutlich bekommt sie nichts weil sie eigentlich Anspruch auf Bafög hätte nicht? Oder doch? Denn das wären ja immerhin 230Euro oder?

Nächste Frage. Wie viel Anspruch hat meine Freundin denn generell? Ich bin leider seit fast 2 Jahren Alg2-Empfänger (100% schwerbehindert)weil meine Nieren streiken. Da wir dann beide Alg2 erhalten (bis sie einen Job hat) (ja, ich kümmere mich auch...) und in einer Wohnung leben wie viel würde sie denn dann bekommen? Doch nicht nur die 275Euro + Hälfte der Miete oder? Ich habe vor Kurzem irgendwo, ich weiß nicht mehr wo, von einem Gerichtsurteil gelesen wo die dann beide das selbe bekommen haben. Also 345Euro weil das Gericht das generell für unfair befand. Ist das korrekt?

Dann ist es so, die Wohnung hier ist zu klein. Das ist nur eine Wohnung mit 24qm oder so. Als Dialysepatient habe ich angeblich Anspruch auf einen weiteren Raum. Wie groß dürfte die Wohnung dann für uns beide sein in Niedersachsen?

Dann der Umzug. Ich soll laut Mietvertrag tapezieren also in weiß streichen. Neue Wohnung ist noch keine gesucht. Der Teppich ist während der Zeit in der ich hier wohne auch schmutzig geworden. Das Geld das zu bezahlen habe ich nicht und der Sachbearbeiter bei der Arge meint das zählt nicht zu Tapezierkosten und wird nicht bezahlt. Kann man das irgendwie auf den Vermieter abwälzen? Die Wohnung selbst muss er ja auch reparieren. ZB wenn irgendwo Kacheln kaputtgehen weil die nicht richtig fest waren oder so. Umziehen müsste ich und wir beide schon gar. Nur wie bezahlen? Und wieviel Geld darf man denn auf dem Konto haben? Ich habe gehört die wollen Kontoauszüge sehen...
Umzugsauto würde wohl bei zu wenig Geld und gezwungenem Umzug die Arge zahlen soweit ich weiß.

Gibt es während des Ganzen noch irgendwo Dinge wo es Geld für gibt? Ersteinrichtung zB?

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen...

Grüße!
Sebastian
SebastianJu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2007, 06:51   #2
angel6364
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Beiträge: n/a
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Bevor jemand Deine Fragen beantworten kann, müsstest Du schreiben, wie alt Deine Freundin ist.
Für unter 25jährige gelten ganz andere Regeln als für über 25jährige.

Viele Grüße,
angel
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Alt 26.06.2007, 07:47   #3
wolliohne
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Registriert seit: 19.08.2005
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Beiträge: 14.826
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Mein Lieber

Meine Freundin bekommt am 10.7. ihr Abschlusszeugnis von ihrer Berufsausbildung. Ihre Schulbescheinigung geht noch bis Ende Juli. Bafög bekommt ihre Mutter. Meine Freundin wohnt in Hamburg bei ihrer Mutter im Moment und ich in Braunschweig. Wir dachten uns dass wir dann gleich am 11.7. nach Braunschweig zusammenziehen und uns später eine neue Wohnung suchen. Und damit man kein Geld verschenkt auch erstmal, bis sie einen Job hat Alg2 beantragen. Dann gleich ummelden. Jetzt hat sie aber (die ist so leichtfertig mit Geld...) mit ihrer Mutter abgemacht dass sie noch bis Ende Juli in Hamburg gemeldet ist damit ihre Mutter Bafög usw bekommt. Außerdem bekommt sie wohl noch Wohngeld und Unterhalt für sie. Das ist natürlich klasse weil was hat meine Freundin davon wenn ihre Mutter Geld bekommt (Ihre Mutter braucht es meint sie. Hoffentlich wird diese Einstellung kein Problem.).
Hätte sie denn überhaupt Anspruch auf Alg2 wenn die Schulbescheinigung noch bis Ende Juli gilt? Dann eigentlich nicht oder? Das hatte ich vorher nicht gewußt. Vermutlich bekommt sie nichts weil sie eigentlich Anspruch auf Bafög hätte nicht? Oder doch? Denn das wären ja immerhin 230Euro oder?

Ps. Hier ist Grundsätzlich (bei unter 25) das Einverständnis der ARGE einzuholem

Nächste Frage. Wie viel Anspruch hat meine Freundin denn generell? Ich bin leider seit fast 2 Jahren Alg2-Empfänger (100% schwerbehindert)weil meine Nieren streiken. Da wir dann beide Alg2 erhalten (bis sie einen Job hat) (ja, ich kümmere mich auch...) und in einer Wohnung leben wie viel würde sie denn dann bekommen? Doch nicht nur die 275Euro + Hälfte der Miete oder? Ich habe vor Kurzem irgendwo, ich weiß nicht mehr wo, von einem Gerichtsurteil gelesen wo die dann beide das selbe bekommen haben. Also 345Euro weil das Gericht das generell für unfair befand. Ist das korrekt?

Ps.Wie oben

Dann ist es so, die Wohnung hier ist zu klein. Das ist nur eine Wohnung mit 24qm oder so. Als Dialysepatient habe ich angeblich Anspruch auf einen weiteren Raum. Wie groß dürfte die Wohnung dann für uns beide sein in Niedersachsen?

Ps.Genehmigung der ARGE einholen.

Dann der Umzug. Ich soll laut Mietvertrag tapezieren also in weiß streichen. Neue Wohnung ist noch keine gesucht. Der Teppich ist während der Zeit in der ich hier wohne auch schmutzig geworden. Das Geld das zu bezahlen habe ich nicht und der Sachbearbeiter bei der Arge meint das zählt nicht zu Tapezierkosten und wird nicht bezahlt. Kann man das irgendwie auf den Vermieter abwälzen? Die Wohnung selbst muss er ja auch reparieren. ZB wenn irgendwo Kacheln kaputtgehen weil die nicht richtig fest waren oder so. Umziehen müsste ich und wir beide schon gar. Nur wie bezahlen? Und wieviel Geld darf man denn auf dem Konto haben? Ich habe gehört die wollen Kontoauszüge sehen...
Umzugsauto würde wohl bei zu wenig Geld und gezwungenem Umzug die Arge zahlen soweit ich weiß.

Ps.Kann Bestimmung,muss nicht.

Gibt es während des Ganzen noch irgendwo Dinge wo es Geld für gibt? Ersteinrichtung zB?

Ps. Ebenfalls Kann Bestimmung,und ohne Genehmigung gibts gar nichts !
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
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Alt 26.06.2007, 11:31   #4
SebastianJu
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SebastianJu
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Komisch sortiert hier. Hab erst gar nicht gesehen dass da neue Beiträge sind weil die alle darüber sind. Hab ich auch noch nicht gesehen.

Zu den Fragen: Meine Freundin ist 20 und ich 28...
SebastianJu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2007, 11:33   #5
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Zur Sortierung: Das kannst Du in Deinem Profil selber umstellen wie Du neue Beiträge angezeigt bekommen möchtest, zum Rest hat Wolli schon das meiste geschrieben
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 26.06.2007, 16:32   #6
SebastianJu
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SebastianJu
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Im Moment weiß ich aber noch nicht wirklich mehr.

Wie viel Anspruch hat meine Freundin denn nun wenn wir zusammenziehen?

Bei der Wohnungsgröße Genehmigung der Arge einholen? Mein Sachbearbeiter sagt ich soll mit dem Angebot zu ihm kommen. Ja, das klingt ja einleuchtend nur bitte was für Wohnungen soll ich mir denn da suchen? Ich muss doch ungefähr wissen wie groß die Wohnung sein kann. Was nützt es denn wenn ich zu dem komme und der sagt die wäre zu groß? Sicher werden die nicht freiwillig eine größere Wohnung bezahlen also ablehnen. Und wenn die Arge nicht sagt wie groß sie sein darf pokern sie vielleicht darauf dass man aus Unwissen eine kleine Wohnung nimmt. Ob uns damit geholfen ist bezweifle ich.

Und zu sagen dass es Kann-Bestimmungen gibt für weitere Mittel wie wohl Erstausstattung sagt mir auch kein bißchen mehr als ich vorher wußte.

Und wie viel Geld darf man nun auf dem Konto haben bzw auch meine Freundin bevor man selbst zahlen muss?

Grüße!
Sebastian
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Alt 26.06.2007, 17:06   #7
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Erkundige Dich bei Deinem Sachbearbeiter danach was als angemessen bei der Wohnung angesehen wird, das ist von Stadt zu Stadt verschieden
__

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Alt 26.06.2007, 17:27   #8
angel6364
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Soweit ich weiss, dürfen unter 25jährige doch gar nicht von zu Hause ausziehen, wenn sie keinen triftigen Grund dafür haben. (berufsbedingt, stärkste Differenzen mit den Eltern usw.)?
Die Arge zahlt dann die KdU gar nicht.

Viele Grüße,
angel
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Alt 26.06.2007, 17:40   #9
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Das hat Wolli ja auch schon in seinem Beitrag geschrieben, insofern gehe ich davon aus, das das schon abgeklärt wurde
__

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Alt 27.06.2007, 23:55   #10
SebastianJu
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SebastianJu
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Was soll das heißen Sie darf nicht ausziehen? Gilt das nicht nur für diejenigen die einfach nur allein leben wollen? Das wäre ja nicht der Fall. Wäre ja schlimm wenn der Staat jetzt sogar schon bestimmt dass man nicht zusammen wohnen darf. Kann ich eigentlich kaum glauben da sie ja erstmal auch bei ihrer Mutter Alg2 sicher beantragen müsste/würde.
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Alt 28.06.2007, 11:15   #11
angel6364
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http://www.elo-forum.org/schizophren...zes-t4771.html

Lies Dich doch mal durch diesen Thread.
Und dann könntest Du noch im Unterforum "U 25" stöbern, besonders in den mit "Wichtig" gekennzeichneten Threads ganz oben.

Viele Grüße,
angel
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Alt 28.06.2007, 21:45   #12
SebastianJu
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SebastianJu
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Ich habe hier diesen Link gefunden: http://www.alg-2.info/artikel/art_eheaehnliche/

Danach gelten wohl zwei Kriterien. Wirtschaftliches Auseinandersein oder das persönliche. Wir sind zwar ein Paar aber laut der Rechtssprechung ziehen wir gerade erst zusammen. Erst 3 Jahre zusammenleben gilt als eheähnlich bei dem Punkt.
Und der andere ist die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Da wir beide unterschiedliche Konten haben wird es da sicher kein Problem geben. Zumindest wurde in dem Text nichts erwähnt wie die üblichen "geteilter Kühlschrank" usw.
Da sogar beide Kriterien erfüllt sind werden wir da einfach das "eheähnlich" weglassen auf dem Antrag. Wenn die das nicht akzeptieren sollten wir laut dem Text gute Chancen haben.

Und was das umziehen angeht. Wenn sie zu mir ziehen will, was wollen die dagegen machen? Ich meine zur Not könnte ich sie auch erstmal so durchkriegen ein paar Monate. War bisher bei den Besuchen erstmal auch nicht das Problem da sie genügsam ist. Und wenn sie zum Einwohnermeldeamt geht und sich ummeldet dann wohnt sie hier. Ich wüßte nicht was die dann machen wöllten...

Grüße!
Sebastian
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Alt 28.06.2007, 22:56   #13
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Das gilt erstens alles nicht für unter 25 und zweitens ist das mit den 3 Jahren veraltet, heute gilt als Regel 1 Jahr und es kommt auch darauf an das nicht von vorneherein ein eheähnliches Verhältnis angelegt ist, stell es Dir nicht so einfach vor
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 29.06.2007, 20:18   #14
SebastianJu
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SebastianJu
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Dann seht ihr keine Möglichkeit dass ich mit meiner Freundin zusammenziehen kann oder wie?
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Alt 29.06.2007, 20:23   #15
angel6364
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Ehrlich gesagt: nicht mit finanzieller Unterstützung der Arge.
Vielleicht kennt jemand noch ein Schlupfloch.

In diesem Deutschland werden erwachsene Menschen unter 25 Jahren praktisch entmündigt, wenn sie in die Hartz IV-Falle getappt sind.

Viele Grüße.
angel
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Alt 29.06.2007, 22:01   #16
Tom_
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Zusammenzug mit Partner ist eine zu akzeptierende Begründung auch bei U25. Das zu verbieten steht auch einer ARGE nicht zu. Wohngemeinschaft etc. hingegen muß die ARGE nicht akzeptieren.

Dann gelten die Regeln der Einstandsgemeinschaft. Erlaubte Wohnungsgröße ca. 60qm. Miethöhe/Nebenkosten nach örtlichen Gegebenheiten. Heizkosten sind getrennt zu sehen und müssen in tatsächlicher Höhe übernommen werden. Das Spiel mit der Deckelung der Heizkosten ist gesetzwidrig. Daher auch die sogenannte feste "Warmmiete", weil der Wert ja je nach Witterung schwankt. Zahlung 2x311 plus Miete/Nebenkosten/Heizung.

Umzugskosten bei Notwendigkeit. Die Kann-Leistung wird von Gerichten als Muß-Leistung interpretiert. Auszugsrenovierung etc. ist zu bezahlen, wenn mietvertraglich geschuldet. Einzugsrenovierung ebenso. Hilfspersonen für Möbelabbau, -transport, -aufbau. Alles VORHER bei der ARGE beantragen. Keine mündlichen Zusagen akzeptieren. Wenn ARGE Theater macht, Sozialgericht einschalten.

Wäre es bei der Behinderung sinnvoll und hilfreich eine Person mit im Haushalt zu haben, die mitbekommt, wenn es Dir schlechter geht? Kannst Du alle Hausarbeiten alleine schaffen oder wäre Haushalts- und Einkaufshilfe nötig? Diese Kosten könnten durch einen Zusammenzug wiederum eingespart werden.

Sie hatte bisher noch keine Wohnung. D.h. es stehen ihr diverse Leistungen zu, wie Beihilfen für Hausrat etc. Bitte umfassende Liste machen und nichts vergessen. Nachträglich hat man Pech. Auch hier gilt: Schriftlich beantragen. Keine mündlichen Zusagen akzeptieren.
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Alt 29.06.2007, 22:06   #17
angel6364
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Das klingt gut, Tom.

Hast Du dafür irgendwelche Paragraphen, auf die man sich bei der Arge berufen kann? Die werden mauern.

Viele Grüße,
angel
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Alt 29.06.2007, 22:32   #18
Hetman
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Beiträge: 338
Hetman
Standard ich weiss, 8 Euro sind heftig, aber...

...besorgt euch doch mal den leitfaden ALGII/SOZIALHILFE von A-Z
das teil ist echt saumässig hilfreich.
ich dachte auch erst, die 8 Euro sind ja heftig, aber ich muss sagen, sie sind echt gut angelegtes geld.
da kann man sowas gut nachlesen und findet auch sofort aktenzeichen von prozesse
und hinweise auf die entsprechenden paragraphen.
ich habe den kauf echt nicht bereut...

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/l...Leitfaden.html
Hetman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2007, 22:33   #19
SebastianJu
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Registriert seit: 26.06.2007
Beiträge: 136
SebastianJu
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Ja, das klingt auch für mich gut.

Notwendigkeit besteht erstmal für mich schon deswegen da ich Dialysepflichtig geworden bin. Irgendwie steht mir da ein Extraraum zu wegen Sterilität und Lagerung der Materialien (Heimdialyse). Deswegen besteht bei mir allein schon eine Nötigkeit.
Wenn meine Freundin zu mir ziehen würde dann würde die Wohnung ja noch einmal zu klein sein. (24qm für zwei Personen + die Materialien sind echt arg eng geworden)
Damit könnte ich sicher begründen in eine drei-Zimmer-Wohnung zu ziehen oder? Welche qm-Anzahl wäre denn in dem Fall möglich?

Wohngemeinschaft muss sie nicht akzeptieren... Hm. Hakt sich das mit dem "Zusammenziehenwollen"? Also entweder zusammenziehen weil man ein Paar ist und Einstandsgemeinschaft oder keine Einstandsgemeinschaft und es gibt keine Notwendigkeit zum Umzug? Sähe das anders aus wenn sie erst zu mir zieht und dann das Geld beantragt? (Wobei die Wohnung dann natürlich vermutlich zu klein wäre...) Da gibt es dann keine Möglichkeit außer die Arge spielt irgendwie mit?


Heizkosten wurden bei mir auch immer in der tatsächlichen Höhe bezahlt. Was passiert eigentlich wenn in einer Jahrekostenabschlußabrechnung der Nebenkosten mehr oder weniger herauskommen? Zahlt die Arge dann nach bzw muss man Geld zurückzahlen?

>Auszugsrenovierung etc. ist zu bezahlen, wenn mietvertraglich geschuldet. Einzugsrenovierung ebenso. Hilfspersonen für Möbelabbau, -transport, -aufbau. Alles VORHER bei der ARGE beantragen. Keine mündlichen Zusagen akzeptieren. Wenn ARGE Theater macht, Sozialgericht einschalten.

Das klingt gut. Ich hatte schon vorher mit dem Sachbearbeiter gesprochen der meinte wenn ich die Renovierung nicht bezahlen kann dann tragen sie das außer ich hab Geld (wieviel hat er nicht gesagt.). Wenn ich aufgrund der Krankheit nicht leistungsfähig genug bin bezahlen die auch jemand außer ich hab Geld. Mobeltransport wollte er Freunde und Bekannte heranziehen. Wenn das nicht geht zahlen sie.

Dann müssen die das eigentlich bezahlen? Und was sollte ich da für eine schriftliche Sache verlangen?

>Wäre es bei der Behinderung sinnvoll und hilfreich eine Person mit im Haushalt zu haben, die mitbekommt, wenn es Dir schlechter geht? Kannst Du alle Hausarbeiten alleine schaffen oder wäre Haushalts- und Einkaufshilfe nötig? Diese Kosten könnten durch einen Zusammenzug wiederum eingespart werden.

Hausarbeiten kann ich schon machen. Manchmal gehts mir schlecht dann muss ich mich halt zwingen oder es später machen. Haushalts- und Einkaufshilfe dürfte aber nicht nötig sein. Aber nett ist es schon wenn die Freundin auch was machen kann... :)

>Sie hatte bisher noch keine Wohnung. D.h. es stehen ihr diverse Leistungen zu, wie Beihilfen für Hausrat etc. Bitte umfassende Liste machen und nichts vergessen. Nachträglich hat man Pech. Auch hier gilt: Schriftlich beantragen. Keine mündlichen Zusagen akzeptieren.

Diverse Leistungen? Beihilfen für Hausrat ist die Erstaustattung oder? Was gibt es denn da noch?
Habe ich da auch Anspruch drauf? Es wäre ja eine neue Wohnung.

Schriftlich beantragen ist eine gute Idee.

Erstmal Wohnung suchen (dauert ja dann eine Zeit bis man einziehen kann) und dann alle Zusagen von der Arge schriftlich holen ist am Besten oder?

Grüße!
Sebastian
SebastianJu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2007, 22:39   #20
Tom_
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Angel, mauern tun sie in der Regel ja selbst, wenn man sie mit Paragraphen erschlägt.

Es wird langsam Zeit, daß man sich eine Urteilsdatenbank anlegt. Inzwischen weiß man zwar so ziemlich was ok ist und was nicht, bis man aber jedes Mal die Stellen findet, das dauert.

Man kann sich übrigens auch mit einem Trick behelfen ;-) Denn nicht immer muß man die Paragraphen selbst kennen...einfach die ARGE um eine rechtsmittelfähige Begründung bitten. Dann die entsprechenden Stellen aus dem ALG II heraussuchen und gucken. Meistens geben sie dann schon auf.
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Alt 29.06.2007, 22:47   #21
angel6364
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Tom, Du hast ja Recht. Ich seh nur im Moment alles so negativ, weil hier nichts klappt.

Viele Grüße,
angel
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Alt 29.06.2007, 22:53   #22
Tom_
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Zitat:
Ja, das klingt auch für mich gut.

Notwendigkeit besteht erstmal für mich schon deswegen da ich Dialysepflichtig geworden bin. Irgendwie steht mir da ein Extraraum zu wegen Sterilität und Lagerung der Materialien (Heimdialyse). Deswegen besteht bei mir allein schon eine Nötigkeit.
Wenn meine Freundin zu mir ziehen würde dann würde die Wohnung ja noch einmal zu klein sein. (24qm für zwei Personen + die Materialien sind echt arg eng geworden)
Damit könnte ich sicher begründen in eine drei-Zimmer-Wohnung zu ziehen oder? Welche qm-Anzahl wäre denn in dem Fall möglich?

60qm ca. ob 2 oder drei Zimmer spielt keine Rolle.

Wohngemeinschaft muss sie nicht akzeptieren... Hm. Hakt sich das mit dem "Zusammenziehenwollen"? Also entweder zusammenziehen weil man ein Paar ist und Einstandsgemeinschaft oder keine Einstandsgemeinschaft und es gibt keine Notwendigkeit zum Umzug? Sähe das anders aus wenn sie erst zu mir zieht und dann das Geld beantragt? (Wobei die Wohnung dann natürlich vermutlich zu klein wäre...) Da gibt es dann keine Möglichkeit außer die Arge spielt irgendwie mit?

Nein, der Punkt ist, bei U25 funktioniert nur das "üble" Elternhaus, in dem man es psychisch nicht mehr aushält, ein Umzug wegen Arbeit/Ausbildung oder eben der Umzug wegen Gründung einer Einstandsgemeinschaft. Eine Wohngemeinschaft kann man schon eingehen, wenn die ARGE vorher aus anderen Gründen den Umzug erlaubt hat. Nur wird sie es nicht tun, wenn bei U25 eben kein gravierender vorliegt.

Heizkosten wurden bei mir auch immer in der tatsächlichen Höhe bezahlt. Was passiert eigentlich wenn in einer Jahrekostenabschlußabrechnung der Nebenkosten mehr oder weniger herauskommen? Zahlt die Arge dann nach bzw muss man Geld zurückzahlen?

Wenn es eine Rückerstattung gibt, dann steht die der ARGE zu. Den Betrag dann mit Bescheid der ARGE melden. Wird es teuerer, dann Übernahme durch die ARGE beantragen. Weigern sie sich, dann wie immer Sozialgericht.

>Auszugsrenovierung etc. ist zu bezahlen, wenn mietvertraglich geschuldet. Einzugsrenovierung ebenso. Hilfspersonen für Möbelabbau, -transport, -aufbau. Alles VORHER bei der ARGE beantragen. Keine mündlichen Zusagen akzeptieren. Wenn ARGE Theater macht, Sozialgericht einschalten.

Das klingt gut. Ich hatte schon vorher mit dem Sachbearbeiter gesprochen der meinte wenn ich die Renovierung nicht bezahlen kann dann tragen sie das außer ich hab Geld (wieviel hat er nicht gesagt.). Wenn ich aufgrund der Krankheit nicht leistungsfähig genug bin bezahlen die auch jemand außer ich hab Geld. Mobeltransport wollte er Freunde und Bekannte heranziehen. Wenn das nicht geht zahlen sie.

Dann müssen die das eigentlich bezahlen? Und was sollte ich da für eine schriftliche Sache verlangen?

Die müssen es immer bezahlen. Es ist ein beliebter Trick das Schonvermögen dafür heranziehen zu wollen, aber gesetzwidrig. Wenn Freunde und Bekannte helfen, müssen die auch denen dennoch was bezahlen. Keiner muß umsonst arbeiten. Da Du aufgrund Krankheit nicht leistungsfähig bist, haben Sie Hilfespersonen zu zahlen. Die Renovierung müssen sie zahlen, egal ob Schonvermögen noch da oder nicht. Wie gesagt, ein beliebter Trick um Bedürftige zu betrügen. Schriftlich wird exakt aufgezählt was gemacht werden muß und was es kostet. Kostenvoranschläge von Firmen bitte vorher einholen und zwar drei Stück.


>Wäre es bei der Behinderung sinnvoll und hilfreich eine Person mit im Haushalt zu haben, die mitbekommt, wenn es Dir schlechter geht? Kannst Du alle Hausarbeiten alleine schaffen oder wäre Haushalts- und Einkaufshilfe nötig? Diese Kosten könnten durch einen Zusammenzug wiederum eingespart werden.

Hausarbeiten kann ich schon machen. Manchmal gehts mir schlecht dann muss ich mich halt zwingen oder es später machen. Haushalts- und Einkaufshilfe dürfte aber nicht nötig sein. Aber nett ist es schon wenn die Freundin auch was machen kann... :)

Theoretisch könntest Du Dir hier Hilfe holen bzw. müßte über das örtliche Sozialamt bezahlt werden.

>Sie hatte bisher noch keine Wohnung. D.h. es stehen ihr diverse Leistungen zu, wie Beihilfen für Hausrat etc. Bitte umfassende Liste machen und nichts vergessen. Nachträglich hat man Pech. Auch hier gilt: Schriftlich beantragen. Keine mündlichen Zusagen akzeptieren.

Diverse Leistungen? Beihilfen für Hausrat ist die Erstaustattung oder? Was gibt es denn da noch?
Habe ich da auch Anspruch drauf? Es wäre ja eine neue Wohnung.

Richtig, Erstausstattung. Sie hat Anspruch darauf, Du nur dann, wenn beim Umzug beispielsweise Teppich nicht mehr paßt, Vorhänge nicht passen, Küche nicht ausbaubar ist etc. bzw. wesentliche Einrichtungsgegenstände, Hausrat beschädigt/zerstört wird.

Schriftlich beantragen ist eine gute Idee.

Und die einzige Möglichkeit, sonst...

Erstmal Wohnung suchen (dauert ja dann eine Zeit bis man einziehen kann) und dann alle Zusagen von der Arge schriftlich holen ist am Besten oder?

Erst die Zusagen, Du mußt ja auch wissen was die Wohnung kosten darf, wie viele Quadratmeter max. usw. Bei zwei Personen sind es ca. 60qm.
.
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Alt 29.06.2007, 22:55   #23
Tom_
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Tom, Du hast ja Recht. Ich seh nur im Moment alles so negativ, weil hier nichts klappt.

Viele Grüße,
angel
Das mit der Datenbank bezog sich übrigens nicht auf Dich, sondern auf das Forum. Das bisherige System wird unübersichtlich.

Bei mir klappt auch nichts und HJ ist auch total am Boden. Wohl eine dieser "netten" Phasen besonderer Kraftlosigkeit.
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Alt 30.06.2007, 00:05   #24
Maria999->Emailproblem
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Beiträge: 37
Maria999
Standard Pflegeversicherung

Hallo Sebastian,

frag doch mal bei der Krankenkasse nach, ob Deine Partnerin Anspruch auf Pflegegeld für Ihre Leistung hat. Sie muß ja schließlich das eine Zimmer klinisch Rein halten und putzen/kochen/Einkauf tragen ist in Deinem Zustand nicht mehr möglich.

Vielleicht kommen so auch noch ein paar Euros in Eure Kasse.

Gruß
Maria999
Maria999 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2007, 07:39   #25
Tom_
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Pflegegeld gibt es erst bei Pflegestufe. Also müßte vorher eine Pflegestufe beantragt werden. Es sollte auf jeden Fall eine Haushaltshilfe beantragt werden. Sollte deren Arbeit hinterher von der Partnerin übernommen werden, dann freut sich das Amt und der Zusammenzug bringt eine Geldersparnis, was ein überzeugendes Argument für die Genehmigung sein kann.

Nachteil des Pflegegeldes vor dem Umzug: Es können keine Umzugskosten und kein Erstbedarf geltend gemacht werden!
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