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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 23.06.2007, 12:40   #1
berlinerpils->Emailproblem
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Registriert seit: 22.05.2007
Beiträge: 23
berlinerpils
Standard Bin ich der Dumme am Ende?

Moin Leute,

Ich hab mir nun den Schaum von den Lippen gewischt und will Euch kurz beschreiben, wie man es schafft, mir den Wutschaum ins Gesicht zu zaubern. Falls es jemanden interessiert natürlich.... ;o)

Das geschätzte Amt hatte beschlossen, mir das ALGII drastisch zu kürzen. Weil ich damit nicht so ganz einverstanden war hab ich Widerspruch eingelegt, für dessen Bearbeitung man sich recht genau drei Monate Zeit genommen hat. Zwischenzeitlich wurden mir mtl. knapp 200 Euro überwiesen, brauch ich keinem erzählen dass davon nicht dauerhaft zu leben ist, also wovon abknapsen? Strom! Das kann man bisserl schieben.

Hab ich dann auch gemacht, zwischendurch aber auch mal wieder was überwiesen des guten Willens wegen. Dem EVU hatte ich die Situation beschrieben und um etwas Geduld gebeten, ging auch eine Weile, am Ende kam es aber doch zum Äussersten - Inkassobesuche und Abschaltung.

Inzwischen hat das Amt den Widerspruch anerkannt und komplett nachbezahlt (YEAAH!!!), die Stromrechnung ist beglichen und der Saft fliesst wieder.

Trotzdem fehlt irgendwie Geld in der Kasse! Achja richtig: die Inkassokosten! Als da wären: 42,95 + 42,95 + 51,10 Euro, von den Mahngebühren will ich mal nicht sprechen.

Die Kosten sind unstrittig durch die ungerechtfertigte Leistungskürzung entstanden, das Amt lehnt aber kategorisch ab, die Inkassokosten zu übernehmen! Ein Darlehen könne man mir anbieten. Wat soll ickn damit Leute?????? (da kommt schon wieder Schaum ....)

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und mag sie mir bitte mitteilen?
Gibt es eine rechtliche Grundlage, den Verursacher zur Erstattung zu bewegen?
Ein Urteil vielleicht sogar??
Könnte das Sozialgericht helfen?


Vielen lieben Dank schonmal und Grüsse!
berlinerpils ist offline  
Alt 23.06.2007, 12:47   #2
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Ich würde auch sagen das das Amt die Kosten zu tragen hat, da es sich dabei wie beispielsweise auch bei vorprozessualen Kosten (worunter auch zum Beispiel Inkassogebühren fallen) um Summen handelt die der Unterlegene in einem Rechtsstreit zu tragen hat, nun gab es bei Euch zwar keinen Rechtsstreit, aber eine Anerkennung eines Widerspruchs bedeutet eigentlich auch das Zugeben des eigenen Fehlers

Bei der geringfügigen Summe würde ich aber abraten zum SG zu ziehen, versuche es lieber erstmal wiede rmit Antrag und Widerspruch bei Ablehnung
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 23.06.2007, 12:50   #3
angel6364
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Beiträge: n/a
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http://www.elo-forum.org/verspaette-...ii-t11604.html

Hier handelt es sich zwar um 12 Euro Mahnkosten, aber vielleicht hilft Dir das trotzdem weiter.

Viele Grüße,
angel
 
Alt 23.06.2007, 13:13   #4
berlinerpils->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 22.05.2007
Beiträge: 23
berlinerpils
Standard

Hallo,

Danke Euch beiden!

Nach dem gesunden Rechtsverständnis denke ich auch dass hier das Verursacherprinzip gilt, aber wer weiss ob das in dem Fall durch das SGB nicht gesondert geregelt ist.....

Von einem KLECKERBETRAG würde ich hier aber nicht reden wolllen!
10x 2,56 = rd. 25 Euro, plus Aussendienstkosten total rd. 150 Taler, dat is mal eben schnell nen halber Monat! Tut mir leid, kann ich nich drauf verzichten!!!!
berlinerpils ist offline  
Alt 23.06.2007, 13:15   #5
angel6364
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Orientiere Dich an dem Schreiben von catwomans Untermieter und bastel das auf Deinen Fall um.
Ein Kleckerbetrag ist das wirklich nicht.

Viele Grüße,
angel
 
Alt 23.06.2007, 18:46   #6
catwoman666666
Forumnutzer/in
 
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Registriert seit: 04.04.2007
Beiträge: 1.642
catwoman666666 catwoman666666 catwoman666666 catwoman666666
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Antrag auf Übernahme der entstandenen Unkosten schreiben, bei Ablehnung Widerspruch, bei erneuter Ablehnung Gang zum SG. Dieser Betrag ist für H4-Leute ein Vermögen.
Viel Glück
catwoman666666 ist offline  
Alt 19.07.2007, 12:34   #7
berlinerpils->Emailproblem
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Beiträge: 23
berlinerpils
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Hallo Leute,

Erstmal sei Euch gedankt für Eure Beiträge.

Ich nehme mal an dass sich der Sachverhalt so oder ähnlich auch bei anderen Leistungsbeziehern abspielen könnte, werde hier also Bericht erstatten wie sich die Dinge hier
weiterentwickeln.

Der Antrag ist jetzt raus, und das ist der Wortlaut:
-------------------
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Schreiben mit Datum vom 11.06.07 habe ich dankend erhalten.
Darin teilten Sie mit, dass Sie meinem Widerspruch vom 13.03.07 gegen die Sanktion aus dem Bescheid vom 20.02.07 vollumfänglich stattgeben.
Leider nahm die Bearbeitung des Widerspruchs annähernd exakt drei Monate in Anspruch, währenddessen statt der vollen zustehenden Leistung nur ein ungerechtfertigt auf rd. 190 Euro gekürzter Betrag ausgezahlt wurde. Meine Bitte, vorübergehend auf das Einbehalten der 30 Euro Rate für das im vergangenen Jahr gewährte Darlehen zu verzichten, um damit offene Rechnungen zahlen zu können, verhallte in Ihrem Hause leider ungehört.
Es bedarf keiner ausführlichen Erläuterung, dass mit einem Betrag unter 200 Euro mtl. nicht sämtliche Kosten der Lebensführung, wofür Sie selbst ein Minimum von mtl. 370,56 Euro für nötig erachten, zu bestreiten sind. Dementsprechend kam es neben unangenehmen gesundheitlichen Effekten durch schlechte Ernährung auch zu längere Zeit unbeglichenen Rechnungen.
So hat der hiesige Stromversorger an zwei Tagen je einen Aussendiensteinsatz in Rechnung gestellt und die Energieversorgung eingestellt; das Wiedereinschalten wurde nochmals berechnet. Hinzu kämen noch zahllose Mahnschreiben zu je 2,56 Euro.



Selbstverständlich wurde meinerseits versucht, sich mit dem Energieunternehmen auf einen Zahlungsaufschub zu einigen durch zahlreiche Schreiben meinerseits und Teilzahlungen von geliehenem Geld, jedoch erfolglos.
Nachdem nunmehr feststeht, dass die drastischen Leistungskürzungen unrechtmässig waren, beantrage ich und bitte freundlich darum, die allein durch diese Kürzung entstandenen Inkassokosten als einmalige Beihilfe zu erstatten.

Mit freundlichen Grüssen,
-----------------------

Der Betrag beläuft sich übrigens auf genau 172,76 Euro.

Inzwischen habe ich schon die nächste Kürzung um 20% erhalten, weil ich angeblich einen Termin nicht abgesagt haben soll.
Die Absage ging allerdings (und gut begründet!) per Fax raus, und weil ich wegen der Stromsperre damals bei einem Bekannten in seiner WG faxen musste, gibt es für das Fax zwei Zeugen, einen Faxbericht und den EVN des Telefonanbieters.
Ist das Masche oder haben die einfach ihren Papierkram nicht im Griff???
Wie dem auch sei, der Widerspruch gegen diese Kürzung geht nun praktisch täglich durch mein Faxgerät; nicht dass wieder so ein wichtiges Dokument wegkommt, gell? Und wenn man sich wieder drei Monate Zeit nimmt für die Bearbeitung, so ist das ok, aber ich würde an deren Stelle schonmal Platz auf dem Schreibtisch freischaufeln für das vieeele vieeeele Papier das in der Zwischenzeit aus deren Faxmaschine quillt.
Ich bin pappesatt!!!!
Danke dass ich mich hier mal auskotzen durfte.
berlinerpils ist offline  
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