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Start > > -> Als Student zur Freundin(ALG 2) zugezogen, jetzt große Schwierikeiten

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 17.06.2007, 23:34   #1
lugdunP
Elo-User/in
 
Registriert seit: 17.06.2007
Beiträge: 1
lugdunP
Standard Als Student zur Freundin(ALG 2) zugezogen, jetzt große Schwierikeiten

Ich bin ein Werkstudent, verdiene im Monat ~900€. Mit meiner Freundin habe ich 2 Kinder und bis zuletzt wohnte ich wegen der Arbeit von Ihr getrennt (sehr lange Wege), aber die Haushaltskasse haben wir zusammengeführt. Da wir nicht zusammenwohnten und ich bißchen Geld verdient habe, sollte ich laut Jugendamt Unterhaltszahlungen für die Kinder leisten. Den Unterhalt habe ich auch gezahlt.
Jetzt endlich hat sich das Arbeitverhältnis so geändert, daß wir zusammenziehen konnten. Wie gefordert wurde der Antrag auf ALG2 neu ausgefüllt und meine Einkommensverhältnisse eingetragen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch die Zahlung des Unterhalts eingestellt.

Und jetzt kommt, nach ungefähr 3 Monaten hat man mir in der Firma, wo ich als Student gearbeitet habe, mitgeteilt, daß laut meiner Krankenkasse ich ab dem Zeitpunkt, wo ich zugezogen bin, exmatrikuliert sei und als normaler Angestellter der Firma die normalen Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen muß so, wie der Arbeitgeber, der auch noch für die letzten 3 Monate den Arbeitgeberanteil nachzahlen muß.
Daraufhin habe ich bei der Krankenkasse nachgefragt, wie sie auf so einen Blödsinn kommen. Die Antwort war, es wurde von dem zuständigen Arbeitsamt so mitgeteilt. Kurz danach habe ich das Bewilligungsbescheid erhalten. Laut dem Bescheid, wurde ich in die Bedarfsgemeinschaft aufgenommen und meine Freundin kriegt Unterhalt von mir, obwohl wir zusammenwohnen.
Zur Klärung des Ganzen, bin ich mit allen Dokumenten und Bescheiden zum zuständigen Sachbearbeiter gegangen und mit ihm das Ganze besprochen(1 Stunde lang). Er hat mir versichert, daß da etwas schief gelaufen ist und sie werden es neu berechnen.
Letzten Samstag haben wir ein neues Bewilligungsbescheid erhalten, alles war wie vorher !

Dazu kommt noch, daß die Krankenkasse mich deswegen nicht einstufen kann, obwohl ich ihnen meine Immatrikulationsbescheinigung vorgelegt habe, und die Firma, wo ich arbeite, zahlt mir bis zu Klärung kein Gehalt.

Ich habe mir jetzt vorgenommen einen Termin bei Abteilungsleiter des Arbeitsamtes zu holen (und dort zu sitzen bis zum bitteren T...)

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.

PS: Tut mir leid für den langen Text :)
lugdunP ist offline  
Alt 18.06.2007, 14:07   #2
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von lugdunP Beitrag anzeigen
Letzten Samstag haben wir ein neues Bewilligungsbescheid erhalten, alles war wie vorher !
Du meinst, die wollten alles berichtigen und haben es nicht getan. Und dir eine neue Bescheinigung ohne den Berichtigungen geschickt?

Das wundert mich nicht. Seit wann bekommen die denn etwas auf die Reihe?

Das ist ganz richtig, dass du dir da einen Termin bei dem Vorgesetzten geholt hast. Beschwere dich mal wegen der schlechten Arbeitsqualität und bringe das alles hervor.

Alternativ kannst du eine schriftliche Beschwerde an den Vorgesetzten schicken, in dem du die ganze Situation erklärst und um seine Bemühung bittest (bitte den Empfang am Eingang bescheinigen lassen, denn sonst haben die das nicht erhalten). Das hat den Vorteil, dass das dokumentiert ist. Wenn dann nämlich immer noch nichts geschieht, ist das die Basis für eine Beschwerde. Was mündlich geschieht, kann man nie nachweisen.
 
Alt 18.06.2007, 18:02   #3
Borgi->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 09.04.2007
Ort: NRW
Beiträge: 1.263
Borgi
Standard

Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Du meinst, die wollten alles berichtigen und haben es nicht getan. Und dir eine neue Bescheinigung ohne den Berichtigungen geschickt?

Das wundert mich nicht. Seit wann bekommen die denn etwas auf die Reihe?

Das ist ganz richtig, dass du dir da einen Termin bei dem Vorgesetzten geholt hast. Beschwere dich mal wegen der schlechten Arbeitsqualität und bringe das alles hervor.

Alternativ kannst du eine schriftliche Beschwerde an den Vorgesetzten schicken, in dem du die ganze Situation erklärst und um seine Bemühung bittest (bitte den Empfang am Eingang bescheinigen lassen, denn sonst haben die das nicht erhalten). Das hat den Vorteil, dass das dokumentiert ist. Wenn dann nämlich immer noch nichts geschieht, ist das die Basis für eine Beschwerde. Was mündlich geschieht, kann man nie nachweisen.
So kackdreist, wie die ARGE bisher bei ihm war, würde ich ohne Anwalt oder Mitarbeiter einer unabhängigen* Soialorganisation nichts mehr unternehmen!

*= Hat keine Ein-Euro-Job beschäftigt, macht keine Fortbildungen für ARGE, hat sonst auch keine geschäftlichen verbindungen mit der ARGE
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline  
Alt 18.06.2007, 18:20   #4
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Borgi Beitrag anzeigen
So kackdreist, wie die ARGE bisher bei ihm war, würde ich ohne Anwalt oder Mitarbeiter einer unabhängigen* Soialorganisation nichts mehr unternehmen!

*= Hat keine Ein-Euro-Job beschäftigt, macht keine Fortbildungen für ARGE, hat sonst auch keine geschäftlichen verbindungen mit der ARGE
Also wegen mangelhafter Arbeitsqualität brauchst du keinen Anwalt. Hier wird ja nicht etwas illegales gemacht; es geht um Unfähigkeit. Da bist du bei dem Vorgesetzten zuerst am besten.
 
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