ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 04.02.2014, 04:12   #1
LiLoup->Emailproblem
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LiLoup
Unglücklich Medizinischer Dienst - Pflicht?

Hallo zusammen,

ich bin seit 1 Jahr durchgehend AU geschrieben.
Mit Wegeunfähigkeitsbescheinigungen, da ich mehrmals operiert wurde und dem JC meine AU's nicht ausreichten. Bis dato bin ich krank, eine Verbesserung laut meinen Ärzten nicht absehbar. Ich war selbstständig und möchte das auch wieder sein, wenn ich gesund bin! Jetzt kam eine "Einladung" zum medizinischen Dienst, die ich nicht wahrgenommen hatte, da es nicht ging. Ein Attest und ein von mir ausgefüllter medizinischer Fragebogen, liegt dem medizinischen Dienst übrigens vor! Ich habe große Bedenken, da es eine etwas spezielle Erkrankung ist bei dem mir erst der 4. Facharzt weiterhelfen konnte..., was diese "Einladung" beim Amtsarzt betrifft. Ich verstehe es auch nicht, wieso der mich sehen will wenn er doch die aktuelle AU, samt Attest meiner Ärzte hat, wo ja die Diagnose drauf steht inkl. "eine baldige Genesung ist eher unwahrscheinlich".
Ich habe das Gefühl, dass ich dort nur erscheinen soll, damit ich "gesund geschrieben" werde, versteht Ihr?
Habt Ihr Tipps für mich? Erfahrungen?

LG LiLoup
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Alt 04.02.2014, 06:12   #2
hass4
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hass4 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinischer Dienst - Pflicht?

gesund schreiben,denke ich nicht.

es wird ein amtsärztliches GUTACHTEN erstellt. daraus wird dann hervor gehen in wie weit über haupt noch eine vermittlung stattfinden kann.

welche tätigkeiten evtl. noch in frage kommen nach der genesung. vielleicht nur noch sitzend, leichte tätigkeiten usw. teil B des gutachtens wird dir dann auch im JC bekannt gegeben.

ob vielleicht eine weiterbildung oder umschulung angeraten wird.

ich hatte vor einigen jahren diese untersuchung selbst beantragt, um glaubhaft zu machen das körperlich schwere tätigkeiten nicht mehr in frage kommen, das wurde dann vom amtsarzt auch bestätigt.

so weit mir bekannt besteht eine mitwirkungspflicht, da man ja sonst nicht weiss wie es mit dir weiter gehen kann, in punkto vermittlung!
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Alt 04.02.2014, 12:49   #3
liesa
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Registriert seit: 20.04.2013
Beiträge: 675
liesa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinischer Dienst - Pflicht?

Eine AU kann nur der MDK aufheben. Kein Amtsarzt...! Da brauchst du keine Bedenken haben.

Wahrnehmen musst du den Termin/Untersuchung dennoch.

Weil wie schon der Vorredner angeschnitten hat die nun nach der langen AU, durch den Amtsarzt abklären wollen in wieweit du momentan/zukünftig vermittelbar bist bzw. welche Tätigkeiten...usw.



liesa
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Alt 04.02.2014, 13:50   #4
Kleeblatt
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Registriert seit: 05.03.2008
Beiträge: 2.454
Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt
Standard AW: Medizinischer Dienst - Pflicht?

Anscheinend gibt es einen sehr großen Unterschied zwischen dem MDK und dem ÄD , insbesondere wenn jemand zum SOZIALmedizinischen Dienst der JC geschickt wird aufgrund mehrerer OP´s und zusätzlichen körperlichen Einschränkungen.

Gerade von einer lieben und sehr langen (über 30 Jahre lang ) Bekanntschaft folgendes gehört.
Muß also (und will es auch) zum ÄD um feststellen zu lassen inwieweit sie für alle Tätigkeiten noch arbeitsfähig ist.
Sie ist über 50 Jahre alt, hat 2 Berufe (Uniabschlüsse) und einen IQ von 162. Sie ist sehr nett und freundlich, immer hilfsbereit gewesen, hat für Jeden stets ein offenes Ohr und die beste Freundin die man sich vorstellen kann. Sie ist sehr selbstbeherrscht, sucht niemals Konflikte sondern versuchte stets und immer auszugleichen, ist jedoch gesund selbstbewußt.

Beim ÄD sitzt sie - wie Viele - einem SOZIALmediziner gegenüber und auch hier dasselbe Spiel, - der Typ kennt nur den Befehlston, wirtd ständig und ohne irgendwelchen Anlaß direkt und indirekt beleidigend und hat auch - wie bereits bei einem meiner Bekannten seinerzeit - nicht die blasseste Ahnung von dem was so alles in den mitgebrachten Befunden steht.
ABEr er gibt im Gutachten zu, - die Frau ist körperlich richtig runter = krank.

Nun war ich auch bei dieser Sitzung mit dabei als Begleitperson. Sie war - wie immer - ruhig, beantwortete die sehr wenigen Fragen vollständig und nach sagenhaften 14 Minuten waren wir wieder draußen. (Davon hat der Typ ganze 2 Minuten 3 Fragen gestellt zur körperlichen Befindlichkeit, den Rest hat er sichtlich krampfhaft versucht die mitgebrachten Gutachten zu lesen UND zu verstehen.)

So weit so gut, - dachten wir.
Da kommt doch vorgestern der ausführliche Befund und was schreibt dieser Vollpfosten von SOZIALmediziner da ?
Richtig, - körperlich sehr krank und geistig - wonach ihn niemand befragte denn meine liebe Bekannte ist noch niemals in ihrem Leben bei einem Psychologen o.ä. in Behandlung gewesen,- es bestand und besteht auch kein Grund dafür - , die Diagnose F.30.3 + F.30.2.
Schlagt mal selber unter den Diagnoseschlüsseln nach, - dementsprechend wäre - nach Aussage dieses SOZIALmediziners meine Bekannte ein schwerer Fall für die geschlossene Abteilung, da sie für Andere und auch für sich selbst eine ständige Gefahr darstellt.

Nichts, absolut gar nichts von dem was in diesen Diagnoseschlüsseln steht, trifft auch nur im Ansatz auf meine Bekannte zu. Ganz im Gegenteil, - davon ist sie in allen Punkten meilenweit entfernt und es gibt kaum einen freundlicheren, ausgeglichenen und liebevolleren Menschen als sie.

Sie lachte nur über diese "Diagnose" des Vollpfostens und meinte da habe sich der Mann wohl selber diagnostiziert und ihr gehe dessen Meinung völlig am A... vorbei.
Wie auch immer, - ich finde das zu viele "Ärzte" zu viel Macht mit ihren Diagnosen haben und - wenn sie es wollen - ein Leben völlig ohne Grund und aus einer Laune heraus zerstören können.
Und sie tun es weil sie es können und sie von niemanden dabei gestört oder gestoppt werden. Da kommt man sich gelegentlich bei derartig viel sichtlicher Willkür schon ein wenig vor wie seinerzeit unter dem Österreicher.

Ich frage mich immer öfter wohin das wohl noch führen soll wenn ausgeglichene, selbstbewußte und hochintellegente Menschen von jedem Vollpfosten mit einem irgendwie gearteten Medizinstudium derartig diskreditiert werden können und dürfen.

Lest alle eure Teile des Gutachtens immer gut durch ! Paßt genau auf was da wer über euch schreibt !
Kleeblatt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.02.2014, 14:13   #5
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinischer Dienst - Pflicht?

ich hab eine Bekannte, da hat doch tatsächlich jemand aus der Afa dem Gutachter der sozialmed. Dienstes (ÄD der Afa) mitgeteilt:

Achtung....beschwert sich über jeden und jedes...

und da wollten sie ihr dann auch eine psych. Diagnose andichten...

aber sie wehrt sich tapfer...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.02.2014, 14:31   #6
Kleeblatt
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Standard AW: Medizinischer Dienst - Pflicht?

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
ich hab eine Bekannte, da hat doch tatsächlich jemand aus der Afa dem Gutachter der sozialmed. Dienstes (ÄD der Afa) mitgeteilt:

Achtung....beschwert sich über jeden und jedes...

und da wollten sie ihr dann auch eine psych. Diagnose andichten...

aber sie wehrt sich tapfer...
Zunächst hat sie - weil sie es darf - eben nur die Gutachten verschiedener Fachärzte VORGELEGT, d.h. mitgebracht.
Dann hat sie den unsinnigen und entwürdigenden "Fragebogen", welcher ihr dort beim Eintreffen ausgehändigt worden ist, nicht ausgefüllt.
Zudem hat sie - als der "Arzt" beim halblauten Lesen der Gutachten etwas von "was soll denn das sein" öfters brummelte, - ihm die lateinischen medizinischen Begriffe erläutert. Er kommentierte das mit "sind sie etwa Ärztin" woraufhin sie nur freundlich antwortete "nein, aber betroffen und da weiß ich gerne genau was ich habe".
Er daraufhin" halten sie gefälligst den Mund und sprechen sie nur wenn ich sie dazu auffordere".

Wenn in diesem Raum einer die Diagnose F.30.3 und F.30.2 verdiente, dann dieser "Arzt". Der hatte aber wirklich nicht alle Tassen im Stübchen.
Als sie eine körperliche "Untersuchung" mit dem Hinweis auf sein Fachgebiet "SOZIALmedizin" ablehnte, da ging der typ aber so richtig hoch wie ein HB-Männchen. Wir standen / saßen nur da und staunten schweigend wie der ausrastete.

Man darf in diesem Land nicht denkend und selbstbewußt sein, - dann ist man angeblich krank, während die wirklich Kranken die Wirtschaftsgeschäfte und die Regierungsgeschäfte innehaben.
Für diese o.g. Typen sind die Diagnosen F.30.3 und F.30.2 eine Einstellungsvoraussetzung.
Naja, und für den ÄD sichtlich wohl auch.
Welt verkehrt, würde ich locker sagen.
Kleeblatt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2014, 06:18   #7
hass4
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Standard AW: Medizinischer Dienst - Pflicht?

beim amtsarzt kann man noch mit einem ziemlich neutralen befund rechnen.

der mdk steht schon völlig unter dem einfluss der krankenkassen und arbeitet dem entsprechend auch so, kosten senken!

der sozialmedizinischedienst, der sich jetzt ausschließlich um die angeblichen "blau-macher" kümmern soll und den jobcentern als instrument zur hand gelegt wurde dient in erster linie zur selektierung.

nach observierung, verfolgungswahn, sanktionswut, amtsmissbrauch, was immer wieder zu unfruchtbaren gerichtsverhandlungen für die jobcenter führte, will man sich jetzt seiner sache ganz sicher sein, bevor man jemanden in den dreck wirft.
was da an einfluss genommen wird passt auf keine kuhhaut mehr. da muss man als arzt schon in die fußstapfen von mengele treten um sich in der rolle noch wohl zu fühlen!!

einfach nur menschen verachtend!!
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Alt 05.02.2014, 09:32   #8
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinischer Dienst - Pflicht?

mal nur so, gilt auch für alle anderen. Man könnte ja auch erstmal dazu lesen im Forum Abwehr von Behördenwillkür. Dann brauch man nicht immer zu spekulieren oder das Pferd jedesmal neu zu satteln

http://www.elo-forum.org/infos-abweh...ungen-tun.html

Zitat von LiLoup Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

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LG LiLoup
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

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