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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 22.08.2013, 12:12   #1
Tina0
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Tina0 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Bescheid erhalten - Widerspruch einlegen?

Hallo,

Ich habe meinen Weiterbewilligungsbescheid erhalten, demnach erhalte ich nun knapp 362 Euro im Monat und habe einen Netto Verdienst von ca. 450-480 Euro im Monat, das schwankt jeden Monat.
Mein festgestellter Bedarf liegt bei 802 Euro.

Miete (inkl. Heizung) zahle ich 423 jeden Monat, das Amt berechnet mir ein fiktives Einkommen von 680 Euro (bereinigt 440 Euro).

Wenn ich jetzt von 480 Euro ausgehe, die ich dazu verdiene, fehlen mir doch 200 Euro, oder verstehe ich das falsch?

Lg
Tina
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Alt 22.08.2013, 12:33   #2
Hartzeola
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Beiträge: 10.156
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Standard AW: Bescheid erhalten - Widerspruch einlegen?

Zitat von Tina0 Beitrag anzeigen
Ich habe meinen Weiterbewilligungsbescheid erhalten, demnach erhalte ich nun knapp 362 Euro im Monat und habe einen Netto Verdienst von ca. 450-480 Euro im Monat, das schwankt jeden Monat.
Mein festgestellter Bedarf liegt bei 802 Euro.
Ist der Bescheid vorläufig? Theoretisch kann man einen neuen Bescheid gem. § 40 SGB II beantragen, soll drauf stehen.

Ich würde zuerst dem JC ein Schreiben zukommen lassen:

"in Ihrem Bescheid vom ....haben sie mein Einkommen mit xxx € zu hoch angesetz. Diese Einkommenshöhe wird nie erreicht.

Um ein mögliches Widerspruchsverfahren zu vermeiden, bitte ich Sie um eine Korrektur."

Widerspruchsfrist aber nicht verstreichen lassen.
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2013, 12:53   #3
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Bescheid erhalten - Widerspruch einlegen?

Hier ist noch Munition
==> http://www.elo-forum.org/alg-ii/6725...tml#post751949
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Paolo_Pinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2013, 12:53   #4
hass4
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Beiträge: 1.693
hass4 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bescheid erhalten - Widerspruch einlegen?

Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
Ist der Bescheid vorläufig? Theoretisch kann man einen neuen Bescheid gem. § 40 SGB II beantragen, soll drauf stehen.

Ich würde zuerst dem JC ein Schreiben zukommen lassen:

"in Ihrem Bescheid vom ....haben sie mein Einkommen mit xxx € zu hoch angesetz. Diese Einkommenshöhe wird nie erreicht.

Um ein mögliches Widerspruchsverfahren zu vermeiden, bitte ich Sie um eine Korrektur."

Widerspruchsfrist aber nicht verstreichen lassen.
das mit dem anschreiben würde ich auch so machen, nur würde ich auch sofort den widerspruch mit anheften, mit der bemerkung;

sollten sie die einkommenshöhe so anpassen wie sie den tatsachen entspricht dann können sie den widerspruch als gegenstandslos betrachten!
hass4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2013, 11:49   #5
Tina0
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 13.12.2012
Beiträge: 216
Tina0 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bescheid erhalten - Widerspruch einlegen?

Danke!

Sorry, ich kann keine Links öffnen, ich bin froh, das ich "etwas" Internet über einen Surfstick habe :(
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Alt 24.08.2013, 13:08   #6
Seepferdchen
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Benutzerbild von Seepferdchen
 
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Beiträge: 21.683
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Standard AW: Bescheid erhalten - Widerspruch einlegen?

Ich stelle dir mal den Text der wichtig ist hier rein, also aus dem Link von Paolo.

Zitat:
Es gibt ja 2 Möglichkeiten:

a) Das Jobcenter bildet ein Durchschnittseinkommen (§ 2 Abs. 3 ALG II-V)

oder

b) Das Jobcenter schätzt das Einkommen (§ 2 Abs. 7 ALG II-V)

Letzteres geht aber nur mit Anhörung und daher gehe ich davon aus, dass das Jobcenter (angeblich) mit einem Durchschnitt rechnet.

Der fällt lt. deiner Aussage zu hoch aus. Das ist ganz einfach zu prüfen. Analog der für mich durchaus nachvollziehbaren Rechtsprechung:

L 13 AS 4770/06 ER-B · LSG BWB · Beschluss vom 16.04.2007 ·

brauchst du einfach nur den Lohn der letzten 6 Monate vor dem letzten Bewilligungsabschnitt nehmen, zusammenrechnen und durch 6 teilen. Ist das Jobcenter da weit drüber, dann sollte man den derzeit gültigen Bescheid überprüfen lassen (bzw. in Widerspruch gehen, wenn noch keine Rechtskraft besteht).

Zu den Änderungsbescheiden bei Überrechnung: Die sollten natürlich erstellt werden, damit die Korrektheit der errechneten Nachzahlung geprüft werden kann. Hier sollte die Erstellung gem. § 33 SGB X (in Verbindung mit § 35 SGB X natürlich einschließlich einer Begründung) eingefordert werden.

Helga
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
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bescheid, einlegen, erhalten, widerspruch

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