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Start > > -> Bedarfsgemeinshaft "Muss der Bruder für die Antragstellerin aufkommen"

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 23.05.2007, 22:51   #1
Zaara79
Elo-User/in
 
Registriert seit: 23.05.2007
Beiträge: 2
Zaara79
Frage Bedarfsgemeinshaft "Muss der Bruder für die Antragstellerin aufkommen"

Hallo ich habe da mal eine frage.

Ich habe jetzt einen Antrag für ALG II gestellt. Ich bin 27 Jahre alt und lebe aber mit meiner Mutter und meinem Bruder zusammen in einer Wohnung da wir noch bis 2009 mietfrei wohnen dürfen laut Testament meiner Oma.

Jetzt will die Arge wissen welches Einkommen meine Mutter hat. Meine Mutter bekommt aber nur Witwenrente und wenn man alle festen Kosten wie Versicherungen und Telefon und Nebenkosten (Heizung, Wasser, Müll) abzieht hat sie nur 418.- € im Monat zum Leben. Muss dann meine Mutter für mich aufkommen?

Und wie ist es mein Bruder arbeitet und verdient ca. 1100.- € und dann gehen von diesem Geld seine Versicherungen noch weg. Muss er evtl. für mich aufkommen. Bitte helft mir. Falls dies so sein soll wird wahrscheinlich die Familie auseinander brechen.

Nur wegen diesem Fragebogen denn meine Mutter ausfüllen muss gab es schon riesen Streit obwohl ich nichts dafür konnte.

:(
Zaara79 ist offline  
Alt 23.05.2007, 23:01   #2
Arwen
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Arwen
 
Registriert seit: 20.08.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.653
Arwen
Standard

Hallo Zaara,

ihr bildet eine Haushaltsgemeinschaft. Das ist aber schon alles, was ich zu Deinem Thema weiß...

Diesen Link finde ich ganz interessant, auch zur Situation Deines Bruders (Freibeträge):
http://www.arbeitslosengeld-verstehe...meinschaft.htm


Gruß, Arwen
__



Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Arwen ist offline  
Alt 23.05.2007, 23:14   #3
Rüdiger_V
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

In einer Haushaltsgemeinschaft wird von Amts wegen vermutet, dass sich Verwandte gegnseitig unterstützen. Dem kann man aber widersprechen.

Eine Unterhaltspflicht unter Geschwistern besteht nicht.
 
Alt 21.06.2007, 13:26   #4
Zaara79
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 23.05.2007
Beiträge: 2
Zaara79
Frage Ich wieder

Heute wurde ich von der Bearbeiterin die meinen ALG-II Bescheid bearbeitet angerufen. Und Sie teilte mir mit das sie verpflichtet sei meinen Bruder zu prüfen ob er unterhaltspflichtig ist. Stimmt das überhaupt????? Bei meiner Mutter ist rausgekommen das Sie nicht verpflichtet ist für mich auszukommen obwohl wir zusammen in einer Wohnung leben. Ich kann nur sagen das mein Bruder für mich finanzell nicht aufkommen wird egal was die ARGE auch sagt. Was kann mein Bruder dagegen machen????? Ich habe hier auch noch ein Gerichtsurteil mit Aktenzeichen was Kindern die älter als 25 sind und noch bei den Eltern wohnen: Jetzt hat das Bundessozialgericht entschieden, dass Arbeitslose, die älter als 25 Jahre sind, auch dann Anspruch auf das volle ALG-II haben, wenn sie noch bei ihren Eltern leben. Eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft bilden nur jüngere bei den Eltern lebende Kinder. (AZ.: Bundessozialgericht B 7b AS 6/06 R)
Zaara79 ist offline  
Alt 21.06.2007, 13:43   #5
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Geht schnell

Die SB braucht nur
"BGB § 1601 Unterhaltsverpflichtete
Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren." zu berücksichtigen.

Allerdings wird sicher versucht werden

"SGB II § 9 Hilfebedürftigkeit
5) Leben Hilfebedürftige in Haushaltsgemeinschaft mit Verwandten oder Verschwägerten, so wird vermutet, dass sie von ihnen Leistungen erhalten, soweit dies nach deren Einkommen und Vermögen erwartet werden kann."
zu benutzen.

Ein formloser Schrieb: "Von mir gibt es nichts!" sollte die SB zufriedenstellen.
kleindieter ist offline  
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bedarfsgemeinshaft, quotmuss, bruder, antragstellerin, aufkommenquot

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