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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II

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Alt 09.11.2005, 13:47   #1
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moNxx ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard Widerspruch unbegründet zurückgewiesen

Hallo alle zusammen

Erstmal ein großes Lob für dieses Forum, welches mir wieder ein wenig Mut gemacht hat.
Ich fange am besten einmal ganz von vorne an ;)

Ich wohne mit meiner Freundin seit ca. 2 Jahren zusammen. Als das Alg2 eingeführt wurde, sind wir zum Arbeitsamt gegangen und haben uns erkundigt was wir da eintragen sollen.
Zu uns:
Wir wohnen zusammen seit ca. 2 Jahren. Haben getrennte Konten. Zahlen jeder die Hälfte der Miete usw. und unterstützen uns in keinster Weise.
Wir haben auch jeder ein eigenes Bett, wobei ich sagen muss, das wir eigenlich immer zusammen in einem Bett schlafen ;)
Auf dem Arbeitsamt wurde uns dann gesagt, das wir uns als WG ausgeben sollen, was wir dann auch getan haben. Soweit so gut.....alles ist bewilligt worden und ich war glücklich.
Bis plötzlich mitte des Jahres ein Herr vom Arbeitsamt vor der Tür stand und meinte unsere Wohnung inspizieren zu müssen. Unwissen wie wir waren, haben wir ihn rein gelassen. Ohne sich die Wohnung auch nur ein wenig anzugucken meinte er dann, das wir keine WG wären, sondern eine Eheähnliche Gemeinschaft. Aber wir sollten uns keine Gedanken machen, denn da wir beide Alg2 beziehen, würde sich für uns ja nichts ändern. Leider glaubten wir ihm und haben ihm auf einem Zettel bestätigt, das wir seit ca. 2 Jahren als ein Paar zusammenleben würden.
Nach ca. 2 Wochen kam dann der Paukenschlag !
1. Wir bekommen weniger Geld
2. Nur noch ich bekomme was überwiesen
3. Unsere Wohnung ist nun plötzlich zu gross und wir sollen ausziehen
Das versteht der "nette" Herr vom Arbeitsamt also unter "es wird sich nichts für sie ändern" ?
Darauf hin haben wir sofort einen Widerspruch eingereicht, welcher nun leider als unbegründet zurückgewiesen wurde. In der Begründung für die Ablehnung stehen sachen die nicht stimmen !
Außerdem steht dort das ich jetzt zum Sozialgericht gehen muss um weiter dagegen vor zu gehen.
Nun habe ich grosse Bedenken, da ich noch nie was mit einem Gericht zu tun gehabt habe. Wie soll ich das bezahlen ? Und habe ich überhaupt eine Chance mit meiner Sache ?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen, da ich im Moment echt Ratlos bin.
moNxx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2005, 14:03   #2
Lusjena
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Standard Widerspruch abgelehnt

Bei Ablehnung des Widerspruchs solltest Du einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz beim Sozialgericht beantragen.Als Hart IV Empfänger kannst Du beim Amtsgericht einen Beratungsschein für Deinen Anwalt beantragen, Kostenpunkt 10Euro.

Lies mal hier
https://www.elo-forum.org/forum/viewt...fc5f940c#19384 .

Bitte gehe mal unter Bedarfs- und Haushaltsgemeinschaften, dort findest Du viele nützliche Hinweise hierhttps://www.elo-forum.org/forum/ftopic3043.html.

Es gibt auch sehr viele Urteile zu diesem Thema, schaust hierhttps://www.elo-forum.org/forum/forum43.html.

Ohne Anwalt wird es sehr schwierig für Euch.
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Alt 09.11.2005, 16:45   #3
Lillybelle
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Standard

"Auf dem Arbeitsamt wurde uns dann gesagt, das wir uns als WG ausgeben sollen"

Aber Hallo!
Neuerdings gibt das Arbeitsamt Anleitung zum Sozialbetrug?

Ihr seit leider wahrscheinlich schlecht bearaten worden . Damals waren das noch Leute vom ehemaligen Arbeitsamt, heute sind das ganz andere Bearbeiter in den Argen. Man hat kurz vor der Einführung von Hartz 4 auch leihweise Telecom- mitarbeiter mit der Antragsannahme beschäftigt und ähnliche Leute.
Da du von deiner "Freundin" redest, ist das wohl keine WG.
Deshalb werdet ihr auch als eheähnliche Gemeinschaft eingestuft.
Dies passiert Millionen von Paaren und sogar welchen, die noch viel kürzer zusammen wohnen, sorry.
Ihr könnt dagegen vors Gericht gehen, aber die Chancen sind eher sehr gering.
Über kurz oder lang muss der eine den anderen mitunterstützen, oder ihr müsst euch räumlich trennen.

Seid froh, dass sie euch nicht noch Vorsätzlichkeit anhängen und das "zuviel" gezahlte der letzten Mionate zurückfordern.
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Alt 09.11.2005, 18:27   #4
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moNxx ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

hmm...das verstehe ich jetzt nicht ganz.

Ich denk für eine eheähnliche Gemeinschaft muss man 3 jahre zusammen wohnen und zusammen wirtschaften. Ausserdem haben wir doch getrennte Konten und unterstützen uns auch in keinster Weise und haben dies in Zukunft auch nicht vor.

Ich steig durch den ganzen Kram echt nicht mehr durch. :kratz:
moNxx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2005, 18:43   #5
Lusjena
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Standard Widerspruch unbegründet

Suche Dir anwaltlichen Rat, denn das ist eine schwierige Sache, die man als Außenstehender auch nicht 100% beantworten kann.
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Alt 09.11.2005, 19:30   #6
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moNxx ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

gibt es denn keine genaue Regelung in Bezug auf die eheähnlichen Gemeinschaften ?
Irgendwer muss doch gesagt haben was alles unter eine eheähnliche Gemeinschaft fällt.

:icon_kinn:
moNxx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2005, 19:39   #7
Lusjena
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Standard Widerspruch unbegründet

Wie wärs mal mit der Suchfunktion , lies mal folgendes https://www.elo-forum.org/forum/ftopic2532.html :P
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Alt 09.11.2005, 20:57   #8
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kohlhaas ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Sozialgericht Detmold S 12 AS 63/05 ER

Zitat:
1. Es obliegt zunächst dem Leistungsträger, das Vorliegen einer eheähnlichen Gemeinschaft darzulegen. Die mit dem Nachweis verbundenen Schwierigkeiten rechtfertigen auch bei längerem Zusammenleben von Mann und Frau keine Umkehr der Darlegungs- und Beweislast.
2.Auch ein bei einem Hausbesuch festgestelltes "Ehebett" ist kein Beweis für das Vorliegen einer eheähnlichen Gemeinschaft.
3. Die Intimsphäre darf auch nicht zur Feststellung einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft ausgeforscht werden darf, da geschlechtliche Beziehungen für die eheähnliche Gemeinschaft nicht maßgeblich sind.
4. Konnte der Leistungsträger das Vorliegen einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft nicht darlegen, liegt kein Verstoß gegen die Mitwirkungspflichten vor.

http://www.my-sozialberatung.de/cgi-...pl?htx=/my-soz ialberatung.de/entscheidungen&localparams=1&db=entscheidungen&cmd =list&range=0,100&cmd=all&Id=160
Die Tatsache, dass ein Mann eine Frau als "Freundin" bezeichnet, sagt nichts über eine "eheähnl.Gemeinnschaft", ebenso wenig, wenn Mann und Frau im selben Bette schlafen und sexuellen Kontakt miteinander haben. So zumindest interpetiere ich die Rechtsprechung verschiedener Sozialgerichte der letzten Monate. Dass in den Medien (die ja zum allergrößten Teil das verbreiten, was den Herrschenden dient) immer wieder gern vom gemeinsamen Bett, Schrank, Zahnbürste (auf Schtammtischniveau) die Rede ist, ist leider gang und gebe
kohlhaas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2005, 23:37   #9
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moNxx ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Das ist ja alles schön und gut....aber woran machen die denn dann eine eheähnliche Gemeinschaft aus ?
Es muss da doch eine Richtlinie geben die besagt, wenn bei denen das und das zutrifft, dann sind sie eine eheähnliche Gemeinschaft, und wenn nicht, dann eben nicht.
Es kann ja sein das ich zuviel Deutschland bin ;), aber so bin ich das hier nun mal gewohnt :x

Dieser Text:

Zitat:
Die Frage, wann eine eheähnliche Gemeinschaft vorliegt, hat das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil vom 17.11.1992 - 1 BvL 8/87 entschieden und diese Rechtsprechung auch mehrfach bestätigt, so bereits zum SGB II mit Beschluss vom 02-09.2004- 1 BvR 1962/04; auch die Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes stimmt damit überein - BSG vom 17.10.2002 - B 7 AL 96/00 R. Nach diesen Kriterien ist eine eheähnliche Gemeinschaft allein die auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaft eines Mannes und einer Frau, die daneben keine weiteren Lebensgemeinschaften gleicher Art zulässt und sich - im Sinne einer Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft - durch innere Bindungen auszeichnet, die ein gegenseitiges Einstehen der Paare füreinander begründen, also über eine reine Haushalts- und Wirtschaftsgemeinschaft hinausgeht. Kriterien für die Ernsthaftigkeit einer Beziehung im vorbezeichneten Sinn sind insbesondere deren Dauerhaftigkeit und Kontinuität und eine bestehende Haushalts- und Wirtschaftsgemeinschaft, daneben aber auch weitere Umstände, etwa die gemeinsame Versorgung von Angehörigen. Dagegen setzt die Annahme einer eheähnlichen Gemeinschaft nicht die Feststellung voraus, dass zwischen den Partnern geschlechtliche Beziehungen bestehen. Eine eheähnliche Gemeinschaft liegt nur dann vor, wenn die Lebensgemeinschaft auf Dauer angelegt ist, daneben keine weitere Lebensgemeinschaft gleicher Art zulässt und sich durch innere Bindung auszeichnet, die die ein gegenseitiges Einstehen der Partner füreinander begründen, also über die Beziehung in einer reinen Haushalts- und Wirtschaftsgemeinschaft hinaus gehen. Nur wenn sich die Partner der Gemeinschaft so sehr miteinander verbunden fühlen, dass sie zunächst den gemeinsamen Lebensunterhalt sicherstellen, bevor sie ihr persönliches Einkommen zur Befriedigung eigener Bedürfnisse verwenden, ist ihre Lage mit derjenigen nicht getrennt lebender Ehegatten im Hinblick auf die Anrechnung von Einkommen und Vermögen vergleichbar. Das Fehlen der Bereitschaft hierzu wird von der höchstrichterlichen Rechtsprechung als ein Indiz gewertet, aus dem auf das Nichtbestehen einer eheähnlichen Gemeinschaft geschlossen werden muss (so ausdrücklich im Urteil des BverwG vom 17.05.1995 [ Az. 5 C 16/ 93 ] ).
sagt mir eigentlich nicht viel :?:
Aber wenn ich den letzten Satz richtig verstehe, sind wir (jeder wirtschaftet für sich) keine eheähnliche Gemeinschaft.
Oder ?
moNxx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2005, 23:40   #10
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Kritiker Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von moNxx
Das ist ja alles schön und gut....aber woran machen die denn dann eine eheähnliche Gemeinschaft aus ?
Es muss da doch eine Richtlinie geben die besagt, wenn bei denen das und das zutrifft, dann sind sie eine eheähnliche Gemeinschaft, und wenn nicht, dann eben nicht.
Es kann ja sein das ich zuviel Deutschland bin ;), aber so bin ich das hier nun mal gewohnt :x
Seid ihr ein Paar oder seit ihr es nicht? Wenn ja ist es doch selbstverständlich das man sich gegenseitig unterstützt.
Kritiker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2005, 23:44   #11
Lusjena
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Beiträge: n/a
Standard Widerspruch unbegründet zurück gewiesen

Wenn Du mit der Argumentation Deiner Arge nicht einverstanden bißt, mußt Du in den Widerspruch gehen und wenn nötig, einstweiligen Rechtsschutz beim Sozialgericht beantragen.Grundgedanken haben wir Dir vermittelt, Du benötigst dringend einen Anwalt.
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Alt 09.11.2005, 23:46   #12
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Ralf Hagelstein ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Zitat von Kritiker
Seid ihr ein Paar oder seit ihr es nicht? Wenn ja ist es doch selbstverständlich das man sich gegenseitig unterstützt.
Ihre Rechtsunkenntnis ist unglaublich.

Lesen Sie bitte zuerst im Grundgesetz nach, bevor Sie anderen Menschen vorschreiben wollen, wie diese zu leben haben.
__

"Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz

PeNG! Aktive Erwerbslose und Geringverdiener e.V.
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Alt 09.11.2005, 23:46   #13
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moNxx ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Zitat von Kritiker
Zitat von moNxx
Das ist ja alles schön und gut....aber woran machen die denn dann eine eheähnliche Gemeinschaft aus ?
Es muss da doch eine Richtlinie geben die besagt, wenn bei denen das und das zutrifft, dann sind sie eine eheähnliche Gemeinschaft, und wenn nicht, dann eben nicht.
Es kann ja sein das ich zuviel Deutschland bin ;), aber so bin ich das hier nun mal gewohnt :x
Seid ihr ein Paar oder seit ihr es nicht? Wenn ja ist es doch selbstverständlich das man sich gegenseitig unterstützt.
Wieso ist das klar ?
Ich bin 31 Jahre alt und sie ist 26. Wir wohnen seit knapp 2 Jahren zusammen und jeder hat sein eigenes Leben. Das beinhaltet ein eigenes Konto, ein eigenes Einkommen und eigene Bedürfnisse, die jeder von seinem Geld, welches er selbst erwirtschaftet befriedigt.
Ich unterstütze sie ja auch...aber nicht mit Geld ! Das will ich nicht und das will sie nicht.
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Alt 09.11.2005, 23:59   #14
Janchen
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Zitat:
Ich unterstütze sie ja auch...aber nicht mit Geld ! Das will ich nicht und das will sie nicht.
... jegliche Unterstützung ist eine Unterstüzung. Also hacke ich mal "frech" nach, worin du sie denn nun unterstützt oder stützt???

:?:
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Alt 10.11.2005, 00:19   #15
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moNxx ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Zitat von Janchen
Zitat:
Ich unterstütze sie ja auch...aber nicht mit Geld ! Das will ich nicht und das will sie nicht.
... jegliche Unterstützung ist eine Unterstüzung. Also hacke ich mal "frech" nach, worin du sie denn nun unterstützt oder stützt???

:?:
Ich unterstütze sie moralisch in ihren Entscheidungen. Wenn sie Probleme mit irgendwas hat, kann sie auch voll auf mich zählen, was nicht heißt, das ich sie finaziell unterstütze, da sie eh viel besser mit Geld umgehen kann als ich.

Ob das in Zukunft auch so bleiben wird, kann ich nicht sagen. Dazu wohnen wir noch nicht lange genug zusammen (knapp 2 Jahre). Wenn sich diese Einstellung irgendwann ändern sollte, wird einer Heirat auch nichts mehr im Wege stehen. Dann sollte auch ein gemeinsames Konto kein Problem mehr sein. Und die eheähnliche Gemeinschaft wäre dann auch keine Frage mehr.
Aber bis dahin sehe ich bei uns keinen zutreffenden Vergleich zu einer Ehe.
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Alt 10.11.2005, 07:15   #16
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Zitat von moNxx
Zitat von Janchen
Zitat:
Ich unterstütze sie ja auch...aber nicht mit Geld ! Das will ich nicht und das will sie nicht.
... jegliche Unterstützung ist eine Unterstüzung. Also hacke ich mal "frech" nach, worin du sie denn nun unterstützt oder stützt???

:?:
Ich unterstütze sie moralisch in ihren Entscheidungen. Wenn sie Probleme mit irgendwas hat, kann sie auch voll auf mich zählen, was nicht heißt, das ich sie finaziell unterstütze, da sie eh viel besser mit Geld umgehen kann als ich.

Ob das in Zukunft auch so bleiben wird, kann ich nicht sagen. Dazu wohnen wir noch nicht lange genug zusammen (knapp 2 Jahre). Wenn sich diese Einstellung irgendwann ändern sollte, wird einer Heirat auch nichts mehr im Wege stehen. Dann sollte auch ein gemeinsames Konto kein Problem mehr sein. Und die eheähnliche Gemeinschaft wäre dann auch keine Frage mehr.
Aber bis dahin sehe ich bei uns keinen zutreffenden Vergleich zu einer Ehe.

Wenn meine Freundin so denken würde, würde ich die Beziehung sofort beenden.
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Alt 10.11.2005, 07:18   #17
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Zitat von Ralf Hagelstein
Zitat von Kritiker
Seid ihr ein Paar oder seit ihr es nicht? Wenn ja ist es doch selbstverständlich das man sich gegenseitig unterstützt.
Ihre Rechtsunkenntnis ist unglaublich.

Lesen Sie bitte zuerst im Grundgesetz nach, bevor Sie anderen Menschen vorschreiben wollen, wie diese zu leben haben.
Sie erzählen ja einen ziemlichen Quatsch. Was hat das mit Rechtskenntnis zu tun? Würde seine Freundin diese Beziehungsqualität in einem Partnerschaftsforum schildern würde ihr wohl jeder raten, die Beziehung zu beenden.
Kritiker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2005, 08:22   #18
bschlimme
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Zitat:
Wenn ja ist es doch selbstverständlich das man sich gegenseitig unterstützt.
Bin doch sehr erstaunt, was so alles selbstverständlich sein soll.

Als Gemeinschaft akzeptiert der Staat die "wilde Ehe" nur, wenn er seinen Nutzen daraus ziehen kann, etwa, wenn es um staatliche finanzielle Zuschüsse geht.

Wo ist die Selbstverständlichkeit denn hier? Denn
die Krankenversicherungen kennt keine Ehe ohne Trauschein. Beide Partner müssen sich selbst versichern.

Nicht verheiratete Paare haben keinerlei gegenseitige Rentenansprüche.

Steuerlich bringt auch eine langjährige Zweisamkeit ohne Trauschein keinerlei Vorteile. Und das Erbrecht lässt den Partner völlig leer ausgehen.

Die Selbstverständlichkeit ist doch sehr einseitig
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Alt 10.11.2005, 12:21   #19
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Zitat von Kritiker
Wenn meine Freundin so denken würde, würde ich die Beziehung sofort beenden.

Das ist ja wirklich gut zu wissen :klatsch:
Wenn meine Freundin so denken würde wie du, wäre ich gar nicht mit ihr zusammen ;)
Aber nun sag mir doch mal was das mit meiner Beziehung zu tun hat ?
Oder besteht deine Aufgabe hier im Forum nur darin, anderen deine Lebensweise zu erzählen ? :laber:
moNxx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2005, 12:33   #20
Lillybelle
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Die "Unterstützung" wie sie die Behörden sehen, fängt schon da an, wo nicht jeder seinen eigenen Telefonanschluss hat und jeder für sich selbst einkauft und jeder separat für sich die Wäsche wäscht.
Da fängt die Kostenersparnis schon im Vergleich zu Leuten an, sie wirklich dann sich nicht "unterstützen". Der Begriff "eheähnlich" oder "unterstützen" ist nicht alleine darauf abgezielt, ob man getrennte Konten hat.
Stell dir vor, ich bin verheiratet und wir haben auch getrennte Konten.
Schade, dass dir die Ratschläge nicht gefallen.
Ändert aber nichts daran, dass ihr eigentlich Null Chancen habt damit durchzukommen.
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Stichworte
unbegruendet, unbegründet, Widerspruch, zurueckgewiesen, zurückgewiesen

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