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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 14.05.2007, 13:16   #1
cmxy
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cmxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Frage Möglichkeiten zur Umschulung?

Hallo,
ich bin seit 2 Jahren ALG2 Empfänger und habe verständlicherweise die Schnauze voll davon.
Ich war zuletzt Selbstständiger Versicherungsvermittler ohne irgendwelche Ausbildungen, also im Prinzip reiner Klinkenputzer, ging natürlich nicht lange gut.

Davor war ich als Kraftfahrer tätig, zuletzt im Januar 2002.
Erschwerend dazu kommt das ich extremes Adipositas habe, (Adipositas ist mittlerweile ein anerkanntes Krankheitsbild, also kommt nicht nur vom zuviel futtern!, für dijenigen die das noch immer so sehen) mit extremen Rückenbeschwerden.
Habe auch grade eine Reha abgeschlossen, mit erfolg (was die 3 Wochen halt bringen konnten hab ich versucht rauszuholen).

Durch meine momentane Körperstruktur (mal nett ausgedrückt) und den Beschwerden, habe ich momentan keine Chance wieder als Kraftfahrer einen Arbeitsplatz zu finden, was voraussichtlich auch noch die nächsten 2-5 Jahre so bleiben wird.
Da ich aber endlich raus aus diesen Sumpf möchte habe ich an die Möglichkeit einer Umschulung/Weiterbildung gedacht.
Nach reichlich Unterhaltung mit anderen Leuten und recherchieren im Net bin ich auf die Möglichkeit des Fahrlehrerberufs gestossen, dessen ich auch fast problemlos ausführen könnte.
Allerdings sind dafür Kosten aufzubringen in nicht ganz unbeträchtlicher Höhe, zu einem benötige ich noch den Motorradschein dafür und die ganze Schulung für den Fahrlehrerschein kostet auch einige Teuros. Zudem habe ich einen tägl. Weg zur Schulischen Ausbildungsstätte von ca. 80 KM jeweils Hin und Rückweg zusammen also 160KM tgl, das zu Zeiten wo der Sprit auch nicht günstig ist.

Leider sehe ich darin fast meine einzige Chance, da ich unter den Beschwerden zur Zeit nicht viel andere Möglichkeiten(wenn nicht sogar keine) sehe.
Sämtliche andere voraussetzungen erfülle ich, habe sogar das technische Wissen, da ich als Grundausbildung vor 14 Jahren Kfz-Mechaniker gelernt habe .
Nun meine Frage wäre nun, ob jemand Erfahrungen hat im Durchsetzen von Umschulungen, bzw. ob überhaupt eine Möglichkeit besteht, diese finanziert zu bekommen.

Achja, es gibt eventuell die Möglichkeit für die Ausbildung das Meister-BAfög zu bekommen, welches dann zu 2/3 nach 2 Jahren in Raten zurückgezahlt werden muß. Dann würde aber immer noch das Problem mit dem Motorradschein und den Fahrtkosten sein.
Zudem müßte mir das ALG2 für die Dauer der Ausbildung (10-12 Monate) weitergezahlt werden, da ich mit meiner Familie nicht von Luft und Liebe leben können.

Vielleicht hat ja jemand hilfreiche Tipps für mich, bedanke mich dafür schonmal recht herzlich.

mfg
Christian
cmxy ist offline  
Alt 14.05.2007, 13:34   #2
druide65
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Als ALG II Empfänger eine Umschulung zu bekommen gestaltet sich schwierig da es eine Kann Leistung ist.

Ich würde an deiner Stelle:

1.Immer wieder darauf hinweisen das es dein Gesundheitszustand unmöglich macht in deinem alten Job zu arbeiten.
2.Ausloten ob die KK oder der Rentenversicherungsträger u.U eine Umschulung bezahlt(Als Folge der Reha )

Auf jedenfall ist da sehr viel Beharrlichkeit,Geduld und gute Argumentation gefragt.

Grundsätzlich kann die ARGE dir einen Bildungsgutschein ausstellen.
Das ist aber wie so vieles vom Gutdünken deines SB abhängig.
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline  
Alt 14.05.2007, 14:48   #3
cmxy
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cmxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hi,
schonmal danke für die Antwort.

Ja das es nicht leicht sein wird ist mir klar, das ganze leben ist ein schwerer Kampf.

Wegen einer eventuellen Kostenübernahme durch die Rentenkasse, an wen muß ich mich denn wenden dafür?
Das Problem ist ja das ich theoretisch arbeistfähig bin (für leichte Tätigkeiten drückte sich die Rehastelle aus), d.h. nicht berufs oder arbeitsunfähig gelte, ich passe halt nicht hinters Steuer vom LKW (ja ist weniger Platz als in den meisten PKWs), zudem kommen meine Rückenbeschwerden usw. was die Ladetätigkeiten unmöglich machen.

Deshalb denke ich wird es mit einer kostenübernahme vom Rententräger wohl eher essig, die sagen sich halt dann wart halt noch Deine Jahre und mach dann, aber ich will jetzt wieder arbeiten.

Aber ein Versuch wäre es wert, ich weiß nur nicht an wen ich mich wenden soll bzw. muß.

mfg
Christian
cmxy ist offline  
Alt 14.05.2007, 14:51   #4
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat:
Wer bekommt einen Bildungsgutschein?

Wenn im Rahmen der zwischen Arbeitssuchendem/Arbeitssuchender und Agentur für Arbeit bzw. ARGE abgeschlossenen Eingliederungsvereinbarung die Notwendigkeit einer beruflichen Qualifizierung festgestellt wurde, erhält der/die Arbeitssuchende vom/-n der Kundenberater/-in einen Bildungsgutschein. Neben der Notwendigkeit, über die der/die Kundenberater/-in befindet und die sich danach bemisst, ob eine Weiterbildung das geeignete Instrument zur Integration in den Arbeitsmarkt darstellt, obliegt die Vergabe von Bildungsgutscheinen auch den verfügbaren Mitteln einer Arbeitsagentur bzw. AGE und eines/-r Kundeberater/-in für die Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW
Damit bestätigt der/die Kundenberater/-in dem/der Inhaber/-in eines Bildungsgutscheins eine prognostizierte Verbleibsquote von 70 % in Bezug auf die persönliche und Arbeitsmarkt bedingte Integrationsfähigkeit.
http://www.cdt-nue.de/bildungsgutschein.html
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 14.05.2007, 16:02   #5
druide65
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druide65 druide65 druide65 druide65 druide65
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Der für dich zuständige Rentenversicherungsträger steht auf deiner Lohnsteuerkarte bzw. Lohnabrechnung.

Anschriften findest du hier
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline  
Alt 14.05.2007, 18:08   #6
cmxy
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Danke, hab ich grad gefunden, ich dussel hatte doch noch meinen Reha Bescheid, da stand ja alles drauf. Werde da morgen mal anrufen und horchen.

mfg
cmxy ist offline  
Alt 21.05.2007, 13:22   #7
cmxy
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cmxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Böse Ergebnis des heutigen Gesprächs bei der Arge (etwas länger)

Hallo,
ich wollte kurz das bisherige Ergebnis mitteilen nach meinem heutigen Gespräch mit meiner Behörde.

Zur Erinnerung, war Kraftfahrer, seit 2 Jahren ALG 2 Geschädigter, aus körperlichen Gründen für die nächste Zeit keine Möglichkeit als Kraftfahrer tätig zu werden.
Deshalb ersuchte ich meine Behörde heute um eine Weiterbildunbg als Fahrlehrer, da ich diesen Beruf ohne weiteres ausführen könnte.
Achja die Rentenkasse übernimmt dafür keine Kosten.

Also erstmal schon mal positiv, war die SBin heute nicht blind und hat kapiert das ich unter den voraussetzungen in meinem Beruf nicht arbeiten kann und aufgrund meines Rückens auch keine andere Tätigkeit mit hauptsächlich Stehen oder Laufen in Frage kommt, bravo fängt ja gut an.

Also SBin gleich auf meine Frau umgeschwenkt, da ich ja nicht zur Verfügung stehen würde.
Zum besseren Verständnis meine Frau mußte damals Ihre Berufsausbildung abbrechen aufgrund Schwangerschaft und massiven Knieproblemen, die vom damaligen Leistungssport kamen. Seitdem haben wir uns darauf beschränkt das meine frau Hausfrau ist und ich das Geld verdiene.
Die SBin hätte eventuell was für meine Frau als Packerin wohl in Vollzeit, aber fast 50 KM entfernt (Auto haben wir derzeit nicht), aber irgendwo wäre eine Mitfahrgelegenheit, so die SBin.
Auf meine Frage ob wir dann von ALG II weg wären kam als Antwort, das meine Frau wohl niemals als ungelernte Kraft soviel verdient das wir davon mit 2 Kindern leben können.
KLASSE, was nützt mir das dann, will doch nicht ewig auf das Betrügeramt angewiesen sein.

OK, ich dann also los mit sämtlichen Fakten, Überlegungen etc. zu meiner Weiterbildung als Fahrlehrer.

ERSTE FRAGE von der SBin : WAS KOSTET DAS ?
ZWEITE FRAGE : WIE LANGE DAUERT DAS ?

OK, ich also los mit der Berechnung:

Dauer: 5,5 Monate Vollzeit schulische Ausbildung, danach 4,5 Monate Praktikum (mit schon etwas Zuverdienst meistens in Form von geringfügien Arbeitslohn bis 400 €).

Kursgebühr mit Prüfungen und Lehrmaterial 7660,- euro
Führerschein Kl. A (den brauch ich noch, alles andere hab ich) und Motorradbekleidung ca. 2000,-

Macht zusammen 9660,-, dazu würden dann noch Fahrtkosten kommen für 140 KM tgl.

Und die "normalen" Beträge zur Grundsicherung, aber die rechne ich nicht, denn die koste ich denen ja sowieso.

Da war erstmal große Diskussionen über die "hohen" Kosten, den leeren Kassen usw. Sie holte dann einen Kollegen dazu, der gleich meinte das sich dadurch nicht gleich meine Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

?HÄH? Im moment geht nichts, voraussichtlich für die nächsten 3-5 Jahre, meine Frau würde nie genug verdienen um uns vom Amt zu befreien und das soll nichts bringen? Muß ich nicht verstehen.

Nagut habe mich ja bestens vorbereitet und hatte gute Argumente, denn jetzt kommts.

Es gibt die Möglichkeit der Finanzierung der Weiterbildung über Meister-Bafög (würde mich zwar selbst damit etwas verschulden, weil 2/3 wieder als Darlehen bewilligt würden aber egal das ist mir wert), zudem würde ich während der schulischen Vollzeitausbildung (5,5 Monate, während des Praktikums wird das Meister-Bafög Unterhaltsgeld nicht gewährt) sogar Anspruch haben auf Unterhaltsgeld(muß ich auch ca. 75 % von zurückzahlen), was mich damit schonmal sogut wie unabhängig macht.
Einen Teil des Lehrganges wird aber nicht übernommen, sowie Fahrgeld wird auch nicht gewährt.

Mein Fazit nach langer Erklärung wäre ein Kostenaufwand für die ALG II Behörde von ca. 3000 euro (ca. 2000 für den A-Schein und ca. 1000 Rest zur weiterbildung) plus Fahrkosten für die Ausbildung, mehr nicht!
Das würde bedeuten, das ich fast das gesamte Kostenrisiko trage.

Dazu habe ich angeboten, das mir die ca. 2000 euro für den Motorrad Führerschein teilweise als Darlehen gewährt werden könnten und ich auch noch zurückzahlen würde, sodas das Amt eigentlich nur für ca. 1000 euro plus Fahrtkosten aufkommen bräuchte.

Mehr kann ich nun wirklich nicht bieten und dem Amt entgegenkommen.

Dann kommt gleich wieder Einwand von der SBin, das wenn ich innerhalb der schulischen Ausbildung ja aus dem ALG II Bezug rausfalle, dann könnten ja keine Fahrtkosten bewilligt werden!.

ICH WERDE ECHT VOLLKOMMEN BEKLOPPT SO LANGSAM ABER SICHER, da reist man sich den ***** auf um an Arbeit zu kommen, will sich fünfstellig verschulden, weil das sch... Amt überhaupt nicht in Bewegung kommt und dann sowas.

Ende vom Gespräch war dann, das Sie eh Ihren Vorgesetzten das vorlegen müßte und der würde entscheiden, aber Sie gehe davon aus das es nichts wird.

Ich könnte sowas von kotzen und das Amt bombadieren, dachte garnicht das ich so wilde Gedanken haben kann.


Ich noch etwas versucht, die Situation gegenüberzustellen ohne Weiterbildung und mit Weiterbildung, auch auf den Kostenappart hin, das ich dadurch große Chancen habe vom Amt loszukommen, darauf hieß es nur, Sie habe noch andere Leute draussen sitzen, die würden warten (wir waren grad mal 15-20 Minuten da). Sie würde das mit Ihrem Vorgesetzten absprechen und mich dann anrufen.

So Exkrement ist...anrufen, ich sach, wenn der Weiterbildung nicht zugestimmt wird, dann will ich dat schriftlich mit Rechtshelfserklärung oder wie das heißt.

Bin völlig am ende, hab mir so große Hoffnung gemacht.

Wie würdet Ihr denn jetzt weiter vorgehen, das kann doch nicht sein, das man regelrecht vom Arbeitsleben abgehalten wird um ewig vom Amt kontrolliert zu werden.

Ich bitte um Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise und danke dafür schonmal recht herzlich.

mfg
Christian
cmxy ist offline  
Alt 21.05.2007, 13:41   #8
Borgi->Emailproblem
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Borgi
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Na gut, ich versuche mal einen Vorschlag, aber bitte nicht verbal einschlagen, wenn der Vorschlag nicht ganz so dolle ist.
Such dir eine Fahrschule, die dich aufnehmen würde. Sprich mit der Fahrschule über deine berufliche Zukunft bei denen. Sollte es eine Fahrschule geben, die ein Interesse an dir zeigt, dann lasse es dir schriftlich geben. Mit der schriftlichen Bestätigung, dass die Fahrschule X dich einstellen würde, wenn du die nötigen Papiere hast, rennst du offene Türen ein.
Wenn sich jetzt deine ArGe quer stellt, kannst du noch immer den weg über Gerichte versuchen. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass bei angekündigtem Arbeitsvertrag die ArGe in Vorleistung tritt. Bedeutet: Sie finanzieren dir die nötige Ausbildung, aber du musst den Mehraufwand (das waren ca. 10.000,--E bei dir?) der ArGe in raten zurückzahlen.
was bringt es dir, wenn du die Fahrlehrerausbildung hast, aber dich keine Fahrschule einstellt? Also mach es anders herum. Suche erst die Fahrschule und mache dann die Ausbildung.
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline  
Alt 21.05.2007, 14:26   #9
cmxy
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cmxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hi,
ja klar der Vorschlag ist gut, aber meine Erfahrungen bis jetzt. Interesse ja, aber schriftliches, da wird einem der Piepmatz gezeigt, da keiner heutzutage sagen kann was in Zukunft, in meinem Fall nach der Weiterbildung ist.

Ich war damals auch selbstständig und mit deren Entwicklung damals ist mir klar warum man sowas nicht bekommt, da glaube ich auch ist jede Branche gleich.
Es gibt niemand ein Schriftstück ab mit sog. Einstellungszusage für die Zukunft, hab ich jedenfalls noch nie erlebt.
Denn wenn einer einen Arbeitnehmer sucht, dann sucht der jetzt und nicht in 10 Monaten, da kann ja rein theroetisch schon der Pleitegeier kreisen.

Und wenn ich dann der Arge das Geld eh zurückzahlen muß, ist das nichts anderes wie jetzt auch.

Natürlich kann auch ich nicht 100% sagen, das ich danach sofort eine Anstellung finde, aber die chancen sind nicht schlecht.
Auf jeden Fall besser als jetzt, und das um einige 100%.

Ich glaube für die Arge ist das Kostenrisiko um ein vielfaches höher, wenn die mich noch die nächsten Jahre aushalten müssen.

mfg
Christian
cmxy ist offline  
Alt 21.05.2007, 14:32   #10
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ich stimme Borgi zu.

Es dürfte kein Problem sein, so eine Zusage zu bekommen. Habe das selbst mitbekommen bei jemanden, der es so gemacht hat, um die Ausbildung für den LKW Führerschein zu bekommen.

Der Witz ist, der zukünftige Arbeitgeber bestätigt zwar, daß er dich einstellen wird. Kommt es dann später doch nicht zu einer Einstellung, ist es auch egal...

das Amt hier hat nichts gegen den Arbeitgeber unternommen. Hab mir mal Gedanken gemacht... der Arbeitgeber stellt ein... man hat eine Probezeit... in der Probezeit kann ohne Angaben von Gründen gekündigt werden...

erklärt man das dem zukünftigen Arbeitgeber, sollte es kein Problem sein, eine Zusage zu erhalten...

und hat beim Amt dann weit bessere Chancen auf Förderung
 
Alt 21.05.2007, 14:58   #11
cmxy
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cmxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hi,
ist das denn generell so, das wenn eine Einstellungszusage schriftlich gegeben wird, sich der AG nicht dran halten muß ?
Wozu gibt es denn dann sowas?
Oder muß die Zusage speziellen wortlaut haben, damit der AG nicht haftbar gemacht wird?


mfg
Christian
cmxy ist offline  
Alt 21.05.2007, 17:09   #12
Ludwigsburg
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Das habe ich mich damals auch gefragt... aber das mit der Probezeit ist nun mal Fakt.

Selbst wenn man den Arbeitgeber verklagt und eingestellt werden müßte... dagegen, daß man in der Probezeit ohne Angaben von Gründen gekündigt wird, ist man nicht gefeit.

Die Zusage, die ich gesehen habe, war frei formuliert und kurz und knapp eine Absichtserklärung.

Vielleicht kommen ja noch andere Antworten...
 
Alt 21.05.2007, 18:18   #13
cmxy
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cmxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hi,
ja das ist mein großes Problem ich möchte einen eventuell potenziellen Arbeitgeber nicht in die Sch.... reiten.
Zudem wenn der natürlich wüßte das es nicht unbedingt rechtlich zwanghaft bindent ist bekommt man sowas wohl einfacher.

Aber sowas muß ja dann auch passend formuliert werden, so mit momentaner wirtschaftlichen Lage usw, wenn die in 10 Monaten nicht mehr so ist, kann da ja eigentlich niemand was für.

Das wichtigste wäre nur, das dann die Arge nicht die ganzen Kosten dem AG aufdrücken will, oder den anderseitig belangen.

Wäre schön wenn da noch ein paar Antworten zu kämen, vielleicht auch ein ungefährer Wortlaut dessen was drin stehen muß.

sage schonmal danke für die mühen

mfg
Christian
cmxy ist offline  
Alt 21.05.2007, 19:13   #14
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Zitat von cmxy Beitrag anzeigen
ALG 2 Geschädigter
Diese Bezeichnung würde ich mir patentieren lassen.


1. Motorradkleidung kann man auch gebraucht kaufen.

2. Führerschein kannste in Polen zum halben Preis machen.

3. Die Fahrtkosten kannst Du mit einem billigen Moped umgehen. Schneien wird es ja sowieso nicht mehr.

Jaaaaaa, das sind Tips wie vom Arbeitsamt, was ?


Knappe Kassen, hahaha, die reden doch ständig von den Milliarden Einnahmen.

Wenn diese Umschulung eine Ermessensfrage ist, und wenn es tatsächlich keine andere Möglichkeit gibt um Dich in Arbeit zu bringen als so eine Umschulung zum Fahrlehrer und es wirtschaftlich ist, dann müssen die das bezahlen. Ansonsten könnte es ermessensfehlerhaft sein, frag' mal einen Anwalt. Aber ich schätze die finden noch andere schöne Sachen für Dich, wie z. B. Bürohilfskraft oder Pförtner oder Klofrau. Oder Du kannst bei Aldi hinter der Glasscheibe sitzen und gucken, ob einer was klaut.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline  
Alt 21.05.2007, 21:40   #15
cmxy
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Hi,
lol man könnte meinen das Rechtsverdreher mit verarschen will (nicht böse gemeint).
Ich schreib mal sachlich :-)

zu 1. Wenn ich nicht hinters Steuer vom LKW passe, glaube ich kaum das ich gebrauchte Bekleidung finde, es sei denn ich frag bei der Bundeswehr nach ausgemusterten Zelten :-))

zu 2. Billiger ist wohl nur geklaut, oder ? ;-)

zu 3. Billige Mopeds tragen mich nicht, es sei denn da steht Harley Davidson drauf :-)

Tipps sind klasse, kann die ja mal meiner Arge vorschlagen, besonders den mit dem Führerschein in Polen, was da wohl für Fahrtkosten bei raus kommen.

Nee, aber mal Scherz beiseite, das wegen dieser Einstellungszusage interessiert mich brennend, google konnte mir net helfen, hab schon wunde Finger.

Und eins ist klar, wenn die dat ablehnen, werde ich bis über alle Instanzen klagen, zudem für jeden Shit Bescheid oder was da auch immer kommt, sämtliche Rechtsmittel mit allen auslegbaren Paragraphen auschöpfen, die wissen noch garnicht wieviel Arbeit ich denen machen kann und was für einen langen Atem ich haben kann.
Ich warte immer noch auf die versteckte Kamera, weil ich mir da heute echt aber auch sowas von verarscht vorgekommen bin, das kann ich garnicht beschreiben.


mfg
Christian
cmxy ist offline  
Alt 22.05.2007, 14:56   #16
cmxy
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Standard Neuer Stand der Dinge

Hi,
mal eben den neuen Stand der Dinge mitteilen.

Habe einen Arbeitgeber gefunden, der mir eine Einstellungszusage schriftlich gegeben hat, habe dieses dann freudig der Arge erzählt.

5 Minuten später kommt ein Anruf der SBin indem sie mir mitteilt, das die das nicht bewilllgen!
Angeblich wäre es eine "normale" Ausbildung und da ich schon eine Ausbildung habe, würde es keine gesetzliche Grundlage geben diese auch nur zu einem Teil zu finanzieren.

Verstehen muß ich das jetzt nicht, oder?

Ich nehme das meiste Geld auf meine Kappe, habe eine Einstellungszusage und es gibt keine rechtliche Grundlage mich zu fördern? Irgendwie fehlen mir grad die Worte.

Zur allgemeinen Verständnis, um sich als Fahrlehrer ausbilden zu lassen ist zwingend die voraussetzung einer abgeschlossenen Ausbildung in einem anerkannten Lehrberuf nötig.
Desweiteren werden "normale" Ausbildungen (wie die des Fahrlehrers nach Meinung der Arge eine wäre) nicht über das Meister-Bafög gefördert, denn das heißt Förderung einer beruflichen Aufstiegsförderung und nicht Ausbildungsförderung.
Somit ist der Fahrlehrerberuf eigentlich doch wohl von gesetzeswegen her eine Weiterbildung und keine Grundausbildung, da ohne eine "normale" Ausbildung keine Ausbildung als Fahrleher möglich ist.

Oder wie sehen das andere?
Das kann doch nicht sein, das ich wirklich verhindert werde wieder in Arbeit zu kommen!

mfg
Christian
cmxy ist offline  
Alt 22.05.2007, 17:36   #17
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Zitat von cmxy Beitrag anzeigen
Hi,
lol man könnte meinen das Rechtsverdreher mit verarschen will (nicht böse gemeint).
Ich schreib mal sachlich :-)

Das hier haben die mir ernsthaft empfohlen: "Oder Du kannst bei Aldi hinter der Glasscheibe sitzen und gucken, ob einer was klaut."
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline  
Alt 24.05.2007, 16:45   #18
cmxy
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cmxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Mal andere Frage

Hi,
mal eine andere Frage dazu.
Einfach mal angenommen, ich würde die Weiterbildung irgendwie hinbekommen ohne finanzielle hilfen von der Arge, da ich ja auch übers Meister-Bafög Unterhalt bekommen würde.

Die Schulische Ausbildung dauert wie gesagt 5,5 Monate, danach ist ein ca. 5 monatiges Praktikum voraussichtlich mit einkommen im geringfügigen Bereich (unter 400 euro).
Der Unterhalt übers Meister-Bafög wird nicht innerhalb der Probezeit gezahlt.
Das würde bedeuten, wir hätten mit 4 Personen, meine geringfügigkeit und das Kindergeld für 2 Kinder, mehr nicht.

Wie ist das denn dann gesetzlich geregelt wenn ich dann wieder zur Arge laufe und aufstockendes ALG 2 haben möchte ?

Da ich mich ja im Praktikum befinde stehe ich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung, aber irgendwie muß doch dann auch was sein, da ja auch manche "normale" Arbeiter ALG 2 Zuschüsse zum Lohn bekommen, wenn der unterhalb des ALg 2 liegt (nach Abzug der abzugsfähigen Kosten).

Danke für Hilfen

mfg
Christian
cmxy ist offline  
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