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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 30.04.2013, 14:04   #1
Peter2013->Emailproblem
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Beiträge: 2
Peter2013
Standard Ärztlicher Dienst stellt psychische Erkrankung fest, hält mich aber für voll Arbeitsf

Hallo Gemeinschaft,

ich bin beim Ärztlichen Dienst gewesen und dieser hat mir auch den größten Teil meiner psychischen Krankheiten abgenommen(Soziale Phobie, Schlafstörungen, Zwanghaftes Verhalten). Nur meine Depressionen wollte er nicht verifizieren. obwohl mich diese am meisten belasten und ziemlich einfach zu diagnostizieren sind.

Er sagte, dass ich mir schnellstmöglich psychiatrische Hilfe holen sollte und auch mal über eine stationäre Therapie Gedanken machen sollte. Außerdem faselte er davon, dass ich was für Reha wäre(was ist das eigentlich?) und in eine Maßnahme für psychische angeschlagene kommen könnte. Und erklärte er mir, dass er mich nicht für stabil genug hält, um den bisher angestrebten Beruf auszuüben. Nun hält er mich aber für voll Schichtfähig und das kann ich dann einfach nicht nachvollziehen.

Das Gutachten kann ich erst nächste Woche sehen. Jetzt bin ich wirklich enttäuscht, da ich mir mehr erhofft habe.

Peter
Peter2013 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2013, 14:21   #2
jimmy->Emailproblem
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Registriert seit: 16.12.2009
Beiträge: 3.167
jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Ärztlicher Dienst stellt psychische Erkrankung fest, hält mich aber für voll Arbe

Hallo Peter,

Das solltest du nicht persönlich nehmen. Es ist nicht ungewöhnlich, das der ÄD so entscheidet. Halb Tote werde auch regelmäßig für voll schichtfähig geschrieben. Du kannst dich trotzdem von einem Arzt AU schreiben lassen. Beachte aber bitte, dass die AU durchgehend sein muss, weil du sonst evtl. zu den Ersten gehören wirst, welche zum MD der Krankenkasse zitiert werden.

Ob du wirklich zu einem Psychiater solltest, musst du selber wissen. In der Regel wirst du bei einem Psychiater sofort mit Medikamenten versorgt, und diese haben nicht selten erhebliche Nebenwirkungen.
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2013, 15:49   #3
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.726
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ärztlicher Dienst stellt psychische Erkrankung fest, hält mich aber für voll Arbe

Hallo,

ich würde mich auf jeden Fall au schreiben lassen und mir nen Termin bei einem Psychiater/Neurologen besorgen...

der diagnostiziert dann erst einmal vernünftigt und wird evtl. dir empfehlen eine VErhaltenstherapie durchzuführen (beispielhaft)....du wirst dich dann ans Telefon schmeissen müssen und alle möglichen Therapeuten anrufen und dich dort auf die Warteliste setzen lassen...das dauert mitunter bis zu 9 oder 12 Monaten...

die AU würde ich so lange aufrecht erhalten, wenn der Arzt das auch so sieht...

desweiteren muß ich sagen, ich habe auch psych. Probleme und durch die dezidierte Einnahme von Citalopram 60mg täglich, habe ich die Sonne wieder gesehen....nach Einnahmebeginn dauerte es ungefähr 4 Wochen, bis ich die 1. positiven Veränderungen bemerkte...ich bin nicht gleich mit 60mg angefangen, sondern mit 20mg wurde eingeschlichen...

mir ging es ab der 5. Woche der Einnahme wesentlich besser....als dann eine Besserung insgesamt eingetreten ist, die Situtation sich insgesamt entschärfte, habe ich die Tabletten wieder langsam ausgeschlichen...
mir ging und geht es gut dabei..
derzeit nehme ich keine Citalopram mehr..würde die aber wieder nehmen, wenn es nötig wäre...

keinerlei Nebenwirkungen, kein "nebensichstehen" oder sonstige Probleme,..o.k. Gewichtszunahme..aber das ist wieder runter...

mir ging es durch die Medis wesentlich besser...

ich finde hier werden hilfreiche Medikamente zu oft zu schnell verteufelt...es kommt bei der Medikameteneinnahme immer auf die Situation und auf den Einzelnen an...in meinem Fall hat es sehr gut geholfen und ich würde sie wieder nehmen...

man muss sich allerdings selber sehr disziplinieren...damit man nicht mehr einwirft, als erforderlich...!!!
darüber sollte man sich im klaren sein...

ansonsten, wie gesagt: TErmin beim Neurologen/Psychiater..und ggf. Therapie bei einem Psychohtherapeuten und bis zum Termin des FA AU durch den HA....

mir wäre meine Gesundheit wichtiger, als die gute laune meines SB...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
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arbeitsf, dienst, erkrankung, fest, hält, psychische, voll, Ärztlicher

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