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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 15.04.2013, 05:52   #1
h4k4->Emailproblem
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Registriert seit: 10.04.2013
Beiträge: 2
h4k4
Standard Aufhebungs- und Erstattungsbescheid

Guten Morgen miteinander!

Wie der Titel schon sagt flatterte mir vor einiger Zeit ein "Aufhebungs- und Erstattungsbescheid gem. § 40 Abs. 2 Nr. 3 SGB II i.V.m. § 330 Abs. 3 SGB III i.V.m. §§ 48, 50 SGB X" ins Haus und ich würde mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte mit Tipps, ob und wenn ja wie ich jetzt weiter vorgehen sollte.

Bevor ich zu sehr ins Detail gehe (was ich aber trotzdem mache), die wohl wichtigste Frage: Das Datum des Bescheid ist der 13.03.2013.. Da ich letzten Monat kurz im KH lag und sonst auch viele Nachtschichten mache bin ich erst jetzt dazu gekommen hier zu schreiben. Der Grund warum ich hoffe, dass die Widerspruchsfrist noch nicht abgelaufen ist ist der das dem Bescheid hinten eine Anlage angetackert wurde, die mit dem 20.03.2013 datiert ist. Ebenfalls ist der (interne?) Poststempel vom Umschlag auch auf den 20.03. datiert.
Gehe ich recht in der Annahme, dass ich noch bis zum 20.04. habe, um den evtl. Widerspruch einzureichen?

Jetzt abere weiter im Text:
Natürlich gibt es dazu auch noch eine Vorgeschichte, die ich versuchen werde so gut wie möglich zu beschreiben. Den Bescheid kann ich bei Bedarf auch noch nachreichen, wenn mir jemand n tipp geben könnte, wie ich das am besten mache.

Also meine Situation:

Ich wurde Mitte letzten Jahres vom Jobcenter finanziell unterstützt. Nachdem ich Ende März mein Studium beendet habe, habe ich mich eine weile auf Jobsuche befunden und dann im Juli einen Aushilfsjob (400 €) gefunden.
Ich habe meinem Berater das auch mitgeteilt und sobald ich den Vertrag vom Arbeitgeber hatte habe ich ihn eingereicht.
Auf der Arbeit habe ich dann recht schnell gefragt, ob ich nicht auch für 800€ arbeiten könnte, zum einen weil mir der Job gefällt und natürlich auch um vom JC wegzukommen.
Mein Chef sagte das man das schon machen könnte, allerdings ist das ein Betrieb mit vielen Aushilfen und es kommt auch immer auf die Auftragslage an, weswegen er mir keine dauerhafte 800€ Beschäftigung zusichern konnte und ich bekam auch keinen neuen Vertrag.
Im letzten Monat meines Bezugs (September) bekam ich dann aus verschiedenen Gründen zum ersten Mal die Chance für 800€ zu arbeiten. Ich beschwerte mich nicht, nahm das Angebot an und dachte mir "Na gut vom JC wird ja im voraus gezahlt und mein Gehalt bekomm ich dann Ende September/Anfang Oktober und alles ist gut. Ich stelle einfach erstmal keinen weiteren Antrag beim JC und schaue, ob ich jetzt dauerhaft bei 800€ bleibe (die Chancen standen ganz gut)."
Naja wie ihr euch denken könnt hab ich da falsch gedacht.
Zum einen kam das Gehalt natürlich immer über-pünktlich, was mir jetzt klar ist, dass es für mich eher negativ war. Also Gehalt immer am Ende des Monats, nicht zu Beginn des nächsten.
Ich lief aber weiter nichtsahnend durch die Gegend, pfeifend, da ja alles so gut geklappt hat.
Denkste - ein paar Wochen vergehen und ich bekomm Post vom JC. Wie Ihr euch wiederum denken könnt: Sie haben zuviel Geld von uns bekommen und ihr Einkommen verschleiert. Sie haben und böswillig getäuscht (nicht die genauen Worte). Haben Sie noch einige letzte Worte vor ihrer Exekution - so in etwa fühlte es sich zumindest an.
Nachdem jetzt der erste Schreck verflogen war besann ich mich meiner Sinne und antworte auf den Brief, wahrscheinlich etwas naiv, einfach frei vom Herzen hinaus. "Ich habe keineswegs Sachen verschleiert, habe den Vertrag
eingereicht sobald ich ihn hatte und habe meine Sachbearbeiter auch immer auf dem Laufenden gehalten. Außerdem ist dieses ganze Paragraphengewitter nicht mein Ding und falls ich was übersehen habe war es sicherlich keine Absicht."

Jetzt also der Aufhebungs- und Erstattungsbescheid, der etwas mehr als 600€ von mir wiederhaben will. Für mich sicherlich kein Pappenstiel.
Die gute Nachricht (hoffe ich zumindest) war allerdings die folgende Bemerkung im Bescheid:

Zitat:
Mit Schreiben vom 20.11.2012 sind Sie zur beabsichtigten Aufhebung angehört worden. Ihr Vorbringen vom 07.12.2012 ändert die Sachlage teilweise. Sie haben glaubhaft versichert, dass Sie die Arbeitsaufnahme im Rahmen ihrer Möglichkeiten rechtzeitig mitgeteilt haben. Der Vorwurf, die Änderung nicht rechtzeitig mitgeteilt zu haben ist damit entkräftet. Eine Pflichtverletzung Ihrerseits liegt nicht vor.
Ändert jetzt allerdings nichts daran, dass ich etwas zurückzahlen soll. Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob ein Widerspruch erfolgsversprechend ist, da ich ja scheinbar wirklich einfach zuviel Geld bekommen habe für 3 Monate.
Ein Bekannter riet mir jetzt allerdings ich solle auf jeden Fall Widerspruch einlegen und die können das nicht einfach so aufheben usw. usf..
Da ich ein kompletter Laie auf dem Gebiet bin, aber gerne um die teilweise oder sogar komplette Zahlung herumkommen würde, dachte ich ich frag hier mal nach, was Ihr so meint. Wenn es klappt habe ich diese Woche auch noch einen Termin bei einem örtlichen Beratungsbüro, dass sich in etwa mit dem Thema beschäftigt, ich dachte aber zuviel Info kann ja auf keinen Fall schaden.
Ich wünschte natürlich der Bekannte und Ich hätten früher über das Thema gesprochen, dann wäre ich jetzt nicht so in Zeitdruck.

Würde mich freuen, wenn mir hier jemand helfen könnte und mir sagen könnte, ob ein Widerspruch überhaupt sinnvoll (geschweigedenn noch im Rahmen des möglichen) ist oder ob ich lieber einfach in den sauren Apfel beißen sollte, da ein Widerspruch nur Zeit und Nerven kostet, aber kaum von Erfolg gekrönt sein wird.
Hoffe der Text war nicht zu lang und wie schon oben erwähnt, werde ich bei Bedarf versuchen den Bescheid einzuscannen und hier einzustellen.

Vielen Dank im Voraus für eure Mühen!
h4k4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2013, 06:47   #2
hass4
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Registriert seit: 10.08.2012
Beiträge: 1.693
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Standard AW: Aufhebungs- und Erstattungsbescheid

da bleibt dann nur noch die möglichkeit mit einem ALG II rechner zu prüfen ob die summen die aufgestockt wurden auch für die besagten 3 monate von 600,00 € stimmt.

das ist keine seltenheit dass die sich zu ihren gunsten verrechnen!

ALG II rechner findest du hier im netz, verdienst und was dazu gehört eingeben und dann spuckt der dir aus was zugestanden hat und dann vergleichen was gezahlt wurde.
hass4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2013, 08:18   #3
h4k4->Emailproblem
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Registriert seit: 10.04.2013
Beiträge: 2
h4k4
Standard AW: Aufhebungs- und Erstattungsbescheid

Vielen dank für die schnelle Antwort.
Meinst du bei mir geht es dann nur noch um die eventuelle Höhe der Rückforderungen bzw. ob in der Vergangenheit zu wenig gezahlt wurde und ich demfolgend dann jetzt auch weniger zurückzahlen muss?
Ich frage weil mein Bekannter meinte das JC kann nicht einfach rückfordern, wenn ich im guten Gewissen das Geld erhalten hab und wenn es nicht meine Schuld war, dass zuviel gezahlt wurde. Ich hielt bzw. halte das für sehr unrealistisch, aber er bestand darauf.
Der ALG2 Rechner hier aus dem Forum scheint mir sehr umfangreich und kompliziert. Die ersten Versuche damit haben mich etwas überfordert muss ich gestehen.
h4k4 ist offline   Mit Zitat antworten
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