ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 01.03.2013, 22:27   #1
Schildkröte09->Emailproblem
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Schildkröte09
Standard Mobilitätshilfen abgelehnt

Hallo Leute,

ich bin seit 2006 Arbeitslos als Schwimmmeister und habe seitdem nur noch befristete Arbeitsverträge bundesweit. Leider kann ich mir Jobs nur bundesweit suchen, regionale Lage wäre ja sehr begrenzt.
Ich kämpfe dauernd nur noch mit dem Jobcenter. Entweder werden mir Vorstellungsgespräche abgelehnt, weil ich ja z.B. mit einer Fahrt zur Ostsee mich persönlich vergnügen könnte u.s.w. So die Rede des Jobcenters, oder es werden die Fahrtkosten zu einem Vorstellungsgespräch erst nach 6-8 Wochen genehmigt, zuvor müssen sie von der Regelleistung vorgetreckt werden. Die Fahrtkosten können mitunter schon an die 200,- €uro ausmachen.

Trotzdem suche und suche ich immer weiter.
2010 konnte ich mir einen befristeten Arbeitsvertrag im 300 KM entfernten Heilbronn sichern. Zunächst war dieser nur für höchstens 4 Monate befristet.
Den selben Job konnte ich mir auch für 2011, 2012 und jetzt wieder für 2013 sichern. In Absprache mit dem Gemeinderat, wurde die Befristung sogar von 4 Monaten auf 6 Monate angehoben. Durch die doppelte Haushaltsführung bekomme ich mit dem Amt jedesmal erneut Probleme mit der Zusicherung von Mobilitätshilfen. Ich bin inzwischen 52 Jahre und kann nur noch über diesen Job froh sein. Da es für das Bad und damit für mich aber keine Perspektive gibt, (das Bad sollte schon vergangenes Jahr ganz geschlossen werden) bin ich auf die Mobilitätshilfen angewiesen, diesen Job auch im aktuellen Jahr für ein halbes Jahr auszuüben. Doch das Amt will mir jetzt aktuell keine Mobilitätshilfen mehr genehmigen. Ich bin fast mit meinem Latei am Ende.

Heute sollte von mir eine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werden. Obwohl das Jobcenter weiß, das meine befristete Anstellung vom 01.04. bis 30.09.2013 erfolgen soll, sollte man meinen, das in die Eingliederungsvereinbarung die Mobilitätshilfe garantiert wird. Die Zeit drängt, der 01.04. liegt vor der Tür.

In der Eingliederungsvereinbarung von heute drückt man sich nun folgendermaßen aus, damit ich diese erst einmal unterschreiben muss:

"...Das Jobcenter kann die Arbeitsaufnahme bei der Gemeinde X unterstützen. Im Vordergrund einer Förderung steht die Frage der Notwendigkeit und nicht, welche Leistungen grundsätzlich beantragt werden können ..."

Außerdem werde ich bereits gewarnt, das Sanktionen drohen, sollte ich meine selbst gesuchte Tätigkeit am 01.04.2013 nicht aufnehmen.
Ich kann die doppelte Haushaltsführung aber finanziell nicht alleine stemmen.

Ich habe die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschrieben und um ausführliche schriftliche Stellungsnahme des Amtes gebeten, warum mir Mobilitätshilfen nicht garantiert werden können. Die Eingliederungsvereinbarung wurde auch nicht mit mir zusammen erstellt und die Fragen nach der Garantie für die Mobilitätshilfen nicht beantwortet.
Auch wurden mit mir vor der Eingliederungsvereinbarung keine Gespräche geführt und die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften wie Profiling, Chancen- und Risikoabwägung und Feststellung des beruflichen Standortes nebst jeweiligen Protokollen unterblieb bisher.

Es droht die Ablehnung von Mobilitätshilfen und dadurch auch die Aufnahme der Beschäftigung zum 01.04.2013 wegen fehlender finanzieller Mittel.
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Alt 02.03.2013, 08:01   #2
Seepferdchen
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Standard AW: Mobilitätshilfen abgelehnt

Moin Schildkröte,

zunächste einmal den Begriff Mobilitätshilfen gibt es nicht mehr, dafür aber unter dem
§ 44 SGB III das Vermittlungsbuget, das ist eine Kann-Leistung.

Bitte alle Anträge schriftlich und nachweisbar einreichen und vor Arbeitsaufnahme!!!!!!!!!!!!!

Siehe hierfür auch den § 16 SGB II.

Bewerbungskosten pauschal oder mit Nachweis
Reisekosten zum Vorstellungsgespräch
Fahrkosten für Pendelfahrten
Kosten für getrennte Haushaltsführung
Kosten für den Umzug
Fahrkosten zum Antritt einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle
Kosten für Arbeitsmittel
Kosten für Nachweise
Unterstützung der Persönlichkeit
Sonstige Kosten


Der § 45 wie hier im Link angeführt, ist nicht mehr aktuell!!!

http://www.malz.de/fileadmin/MALZ-PD...ungsbudget.pdf

Zitat:
Außerdem werde ich bereits gewarnt, das Sanktionen drohen, sollte ich meine selbst gesuchte Tätigkeit am 01.04.2013 nicht aufnehmen.
Liegt dir das schriftlich vor???????

Und bitte immer mit Beistand zum Termin § 13 SGB X.

Zum Thema Eingliederungsvereinbarung kannst du auch mal hier reinschauen:

http://www.elo-forum.org/eingliederu...te-update.html

Hilfreich wäre es wenn du bitte deine Eingliederungsvereinbarung ohne perönliche Daten
hier in das Forum stellen würdest.

Zitat:
Das Jobcenter kann die Arbeitsaufnahme bei der Gemeinde X unterstützen. Im Vordergrund einer Förderung steht die Frage der Notwendigkeit und nicht, welche Leistungen grundsätzlich beantragt werden können ..."
Steht dieser Satz so in deiner EGV?

Und eine Eingliederungsvereinbarung mußt du nicht unterschreiben, das kann auch nicht sanktioniert werden!

Lies dazu den Link oben!

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Alt 02.03.2013, 14:52   #3
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Schildkröte09
Standard AW: Mobilitätshilfen abgelehnt

[QUOTE=Seepferdchen;1339064]
Zitat:
Außerdem werde ich bereits gewarnt, das Sanktionen drohen, sollte ich meine selbst gesuchte Tätigkeit am 01.04.2013 nicht aufnehmen.
Liegt dir das schriftlich vor???????

Ja, in der Eingliederungsvereinbarung schriftlich enthalten !

Zitat:
Das Jobcenter kann die Arbeitsaufnahme bei der Gemeinde X unterstützen. Im Vordergrund einer Förderung steht die Frage der Notwendigkeit und nicht, welche Leistungen grundsätzlich beantragt werden können ..."
Steht dieser Satz so in deiner EGV?

Ja, genauso wörtlich !

Komplette Eingliederungsvereinbarung folgt ...

Zitat:
Eingliederungsvereinbarung:

1. Ihr Träger für Grundsicherung unterstützt Sie mit folgenden Leistungen zur Eingliederung :

Das Jobcenter kann die Arbeitsaufnahme bei der Gemeinde X zum 01.04.2013 unterstützen.

Der Hilfebedürftige beantragt die Förderung aus dem Vermittlungsbudget. Im Vordergrund einer Förderung steht die Frage der Notwendigkeit und nicht, welche Leistungen grundsätzlich beantragt werden können.

Es können die Kosten erstattet werden, die im Zusammenhang mit der beruflichen Eingliederung erforderlich sind. Die Höhe der Kostenerstattung erfolgt nach Antragsstellung durch Prüfung des Fallmanagers unter Ausübung des Ermessens. Bei der Förderung aus dem Vermittlungsbudget sind die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.

Auf Wunsch des Hilfebedürftigen wird ein Antrag auf Kosten für getrennte Haushaltsführung ausgehändigt.

Eine entgültige Entscheidung ob und in welcher Höhe die Kosten erstattungsfähig sind, kann erst nach Vorlage der entsprechenden Anträge und Nachweise erfolgen.

Besteht eine Verpflichtung des Arbeitgebers zur Übernahme der Kosten, oder gewährt er gleichartige Leistungen, ist eine Förderung aus dem Vermittlungsbudget ausgeschlossen.

2. Bemühungen des Hilfebedürftigen zur Eingliederung in Arbeit:

Dieser verpflichtet sich ab Anspruchsbeginn, frühestens ab Zugang des Bewilligungsbescheides zu den folgenden Eigenbemühungen:

Er nimmt ab 01.04.2013 die Beschäftigung bei der Gemeinde X gemäß des vorliegenden Arbeitsvertrages auf.

Auf die Prüfung einer möglichen Sanktion bei Nichtantritt des Beschäftigungsverhältnisses wurde er hingewiesen.
Bereits vorher wurde mir mündlich vom Herrn Büroleiter des Jobcenters zu verstehen gegeben, das er eine erneute Unterstützung für Unwahrscheinlich hält.

Das Jobcenter bereitet hier willkürlich die Ablehnung aus dem Vermittlungsbudget vor !
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Alt 02.03.2013, 15:14   #4
Seepferdchen
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Standard AW: Mobilitätshilfen abgelehnt

Zitat:
Er nimmt ab 01.04.2013 die Beschäftigung bei der Gemeinde X gemäß des vorliegenden Arbeitsvertrages auf.
Hast du den Arbeitsvertrag schon unterschrieben?

Und ist das die ganze Eingliederungsvereinbarung???????????

Da fehlt so einiges!

__

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Alt 02.03.2013, 15:17   #5
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Schildkröte09
Standard AW: Mobilitätshilfen abgelehnt

Den Arbeitsvertrag hatte ich schon im Oktober des letzten Jahres mit Beendigung des befristeten Vertrages von 2012 unterschrieben.
Und bis zum 28.02.2013 war für mich die Arbeitsagentur mit ALG I zuständig.
Ab 01.03.2013 ist das Jobcenter mit ALG II für mich zuständig.

Seit Antragstellung auf ALG II am 31.01.2013 zum 01.03.2013 versuchte ich mehrmals schriftlich und mündlich an die Anträge zur doppelten Haushaltsführung und der Fahrtkosten zu kommen, um rechtzeitig meine Anträge stellen zu können. Das Jobcenter verweigerte mir die Übergabe der notwendigen Anträge. Diese wurden mir erst mit dem Termin am 01.03.2013 übergeben, wo mir auch die bereits vom Amt vorbereitete Eingliederungsvereinbarung zur Unterschrift vorgelegt wurde, ohne das diese in Vorgesprächen mit mir gemeinsam erarbeitet wurde.

In der Eingliederungsvereinbarung folgen sonst nur noch Rechtsfolgebelehrungen ! Die EGV ist damit komplett.

Die Eingliederungsvereinbarung habe ich bisher nicht unterschrieben und man verlangt von mir, diese bis spätestens 07.03.2013 unterschrieben zurück zu geben und droht auch hier wieder mit Sanktionen.

Noch am 01.03.2013 habe ich schriftlich und per FAX eine ausführliche Erklärung des Jobcenters über die abzuschließende Eingliederungsvereinbarung angefordert.

Mein komplettes Schreiben an das Jobcenter folgt.
Zitat:
Schreiben an das Jobcenter aufgrund der Eingliederungsvereinbarung:

Betr.: Eingliederungsvereinbarung am 01.03.2013
Schriftliche Stellungsnahme der Behörde zur Eingliederungsvereinbarung


Guten Tag,

hiermit möchte ich Sie zur schriftlichen Stellungsnahme auffordern,

warum eine Unterschrift unter der Eingliederungsvereinbarung vom 01.03.2013 ohne Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften verlangt wurde, also ohne vorher Profiling, Chancen- und Risikoabwägung und Feststellung des beruflichen Standortes nebst jeweiligen Protokollen mit mir durchgeführt zu haben, sowie die weiter unten erklärenden Tatbestände in der EGV ausführlich zu erläutern.

Außerdem wurde mir kein Protokoll des Termins vom 01.03.2013 ausgehändigt, was ebenso nachverlangt wird.

Wie Ihnen schon seit längerer Zeit bekannt ist, kann am 01.04.2013 eine erneute befristete Beschäftigung gem. des Ihrer Behörde vorliegenden Arbeitsvertrages, aufgenommen werden. Es wurde Ihnen gegenüber bereits mehrfach deutlich gemacht, das ohne eine Förderung Ihrerseits durch Mobilitätshilfen eine Arbeitsaufnahme am 01.04.2013 bei der Gemeinde X nicht möglich ist.

Meines Erachtens sollten Ihre Unterstützungen in Wort und Tat aus der dann abzuschließenden Eingliederungsvereinbarung deutlich hervorgehen.
Dies ist jedoch mit der Eingliederungsvereinbarung vom 01.03.2013 wieder einmal nicht der Fall. Hier wird nur um den heißen Brei herum geredet und geschrieben, ohne mit Worten und Taten zu überzeugen.

Außerdem wurde die Eingliederungsvereinbarung mit Drohungen Ihrerseits ergänzt, welche es zum Zweck haben, mich zusätzlich einzuschüchtern, wie z.B. die Androhung von Sanktionen, wenn am 01.04.2013 der Arbeitsantritt bei der Gemeinde X nicht erfolgt, vorsorglich Ihrer ablehnenden Haltung gegen eine Genehmigung von Mobilitätshilfen.

Sie können eine Unterschrift unter einer Eingliederungsvereinbarung nur dann verlangen, wenn diese EGV einen wirklichen Nutzen für mich hat, was keinesfalls zu erkennen ist, sonst würden Sie sich anders ausdrücken und mir Mobilitätshilfen garantieren.

Für die schriftliche Stellungsnahme, setze ich Ihnen eine Frist von 7 Tagen, beginnend mit dem 04.03.2013 als nächster Arbeitstag, also bis zum 12.03.2013.

Sicherlich werden Sie verstehen, das es mir nicht möglich ist, die Eingliederungsvereinbarung vom 01.03.2013 in der jetzigen Form unterschrieben bis zum 08.03.2013 zurückzugeben, wie von Ihnen in der Eingliederungsvereinbarung festgelegt wurde.

Die Eingliederungsvereinbarung wurde mir weder erklärt noch mit mir gemeinsam abgeschlossen. Meinen Standpunkt habe ich Ihnen bereits am 01.03.2013 deutlich und in vernünftiger Form vorgetragen. Berücksichtigt wurden diese Punkte aber nicht.
Die notwendigen Anträge wurden von mir unmittelbar mit der Übergabe an mich bereits am 01.03.2013 ausgefüllt wieder per Einschreiben an das Jobcenter zurück geschickt, damit die Anträge noch vor Arbeitsaufnahme am 01.04.2013 entschieden werden können.

Ich vermute allerdings, das diese nicht genehmigt zurück kommen werden.
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Alt 02.03.2013, 15:40   #6
Seepferdchen
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Standard AW: Mobilitätshilfen abgelehnt

Zitat:
Die Eingliederungsvereinbarung habe ich bisher nicht unterschrieben und man verlangt von mir, diese bis spätestens 07.03.2013 unterschrieben zurück zu geben und droht auch hier wieder mit Sanktionen.
Das ist ausgemachter Blödsinn was dein SB/JC da von sich gibt, hier heisst es den VA=
Verwaltungsakt abwarten und dagegen kannst vorgehen, sprich Widerspruch ggf. klagen.
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Alt 02.03.2013, 15:51   #7
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Schildkröte09
Standard AW: Mobilitätshilfen abgelehnt

Ja, ich kann dann aufgrund eines Verwaltungsaktes klagen. Wie lange zieht sich das dann aber hin ? Ich muss am 01.04.2013 meine Tätigkeit im 300 KM entfernten Ort mit doppelter Haushaltsführung wahrnehmen, das ich finanziell nicht tragen kann. Miete meiner Wohnung und die Pensionskosten am Einsatzort, welche beide im voraus fällig werden.

Den ersten Lohn bekomme ich erst am 01. Mai 2013. Ich liebe meinen JOB, bin sehr Froh, diesen bekommen zu haben, möchte auch unbedingt den JOB antreten, aber wie soll ich das finanziell durchstehen ?

Ich wollte alle Anträge rechtzeitig genug (seit 31.01.2013) einreichen, was mir aber bis zum 01.03.2013 verweigert wurde. Außerdem vermute ich ganz stark, das meine Anträge vom Jobcenter so lange nicht bearbeitet werden, solange die Eingliederungsvereinbarung ihnen nicht unterschrieben vorliegt.
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Alt 02.03.2013, 16:07   #8
Seepferdchen
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Das JC ist zur Entgegennahme von Anträgen verpflichtet, es darf sie nicht deshalb
verweigern, weil sie den Antrag für unzulässig oder unbegründet hält § 20 Abs. 3 SGB X.

Zitat:
Ich wollte alle Anträge rechtzeitig genug (seit 31.01.2013) einreichen, was mir aber bis zum 01.03.2013 verweigert wurde.

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Alt 02.03.2013, 16:10   #9
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Standard AW: Mobilitätshilfen abgelehnt

was spricht dagegen in HN eine feste bleibe zu suchen ???

da würde dir evtl der komplette umzug finanziert werden(mittel aus dem esf?)
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Alt 02.03.2013, 16:15   #10
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Schildkröte09
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Im Moment kann ich nur Hoffen auf das was kommt.
Ich bin zum Abwarten verdammt.

Mit Sanktionen drohen können sie, aber was bringen sie ? Davor habe ich keine Angst :
Die Leistung für März habe ich erhalten. Am 01.04. bis 30.09.2013 nehme ich meine Tätigkeit auf und ab dem 01. Oktober 2013 ist wieder die Arbeitsagentur für mich zuständig, weil ich auf ALG I wieder einen Anspruch erarbeiten konnte von einem halben Jahr Unterstützung. (Tätigkeit von 6 Monaten in 2012 und Tätigkeit von 6 Monaten in 2013 = 12 Monate in einem Zeitrahmen von 2 Jahren, entspricht 6 Monate Förderung nach ALG I).

Mir ist noch vollkommen unklar, wie ich das alles stemmen soll und habe Angst dadurch meinen befristeten Job auch für die nächsten Jahre zu verlieren. (Jedenfalls so lange, wie das Freibad noch geöffnet sein sollte).

Ich habe in HN keine Perspektiven ! Das Bad soll definitiv geschlossen werden. Im Gespräch ist das schon seit meiner ersten zeitlichen Befristung in 2010 so. Länger als 1-2 Jahre, wird das Bad nicht mehr ohne Renovierung durchstehen können. Meine Familie lebt hier am Ort, ich würde aber nach HN ziehen, wenn es eine Perspektive für mich für die nächsten Jahre geben würde.

Aber sollte ich auch für 2014 wieder einen Vertrag erhalten, wird die Frage der Zuständigkeit noch lauter. Denn ich erhalte dann vom 01.10.2013 bis 31.03.2014 ALG I. Meinen befristeten Vertrag trete ich wieder am 01.04.2014 an. Ab 01.04.2014 wären dann aber weder das Jobcenter noch die Arbeitsagentur für eine Förderung zuständig. Oder wie würde das dann aussehen ? Ist das Jobcenter oder die Arbeitsagentur für mich und meine befristete Tätigkeit zuständig ?
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Alt 02.03.2013, 16:43   #11
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ich weiss, dass es rund um heilbronn mehrere (kur!)bäder gibt. ansich ist das schon blöd, wenn man dir nur befristete verträge anbietet, wenn du zu dem job passt und spass dran hast

es kann gut sein, dass da "türen" aufgehen, wenn du vorort lebst, statt eben woanders deine "heimat" zu haben.

sprich die leute vorort darauf an, welche möglichkeiten-außer dem aktuellen arbeitsplatz-es in und um HN sonst so gibt.

die mobilitätshilfen sind jedenfalls kein dauerzustand..............
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